Schiedsrichter
10.08.2009 - 23:18 Uhr
19.03.2022 - 11:47 Uhr
Bochum ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs; Schiri - Bashing wird seit einigen Jahren in den Medien und dem sozialen Netzwerken geradezu kultiviert. Ich möchte mich da nicht ausnehmen (Herr Z., Herr G.)
Das zieht "als Vorbild" Beleidigungen und Anfeindungen in den Amateurklassen nach sich von denen man meistens nichts mitbekommt.
Die Konsequenz ist nachvollziehbar - immer wenige tun sich das an
https://www.sueddeutsche.de/sport/schiedsrichter-mangel-fussball-1.5443844
Hier sind mMn vor allem die Profivereine, bzw die DFL gefordert das zu de-eskalieren. Wenn ein Spieler einen spielentscheidenden Fehler macht wird er meistens in Schutz genommen. Dementsprechend sollte das auch für Schiris gelten - auch wenn das einem das manchmal schwer fällt.
Das zieht "als Vorbild" Beleidigungen und Anfeindungen in den Amateurklassen nach sich von denen man meistens nichts mitbekommt.
Die Konsequenz ist nachvollziehbar - immer wenige tun sich das an
https://www.sueddeutsche.de/sport/schiedsrichter-mangel-fussball-1.5443844
Hier sind mMn vor allem die Profivereine, bzw die DFL gefordert das zu de-eskalieren. Wenn ein Spieler einen spielentscheidenden Fehler macht wird er meistens in Schutz genommen. Dementsprechend sollte das auch für Schiris gelten - auch wenn das einem das manchmal schwer fällt.
19.03.2022 - 12:29 Uhr
Schiedsrichter haben einen sehr schweren Stand und Angriffe verbaler und physischer Art gehen gar nicht! Sie sind extrem wichtig für den von uns geliebten Sport und an sie gerichtete unmenschliche Ansprüche sowie Eskalationen verunmöglichen die Ausübung dieser wichtigen Rolle.
Ich möchte eines von solch ausufernden persönlichen Anfeindungen trennen: sachliche, berechtigte und mitunter deutliche Kritik an der Leistung von Schiedsrichtern im Geschäft des Profifußballs. Dort steht viel auf dem Spiel steht und das unter hoher öffentlicher Aufmerksamkeit, was auch die dort Tätigen wissen und akzeptieren.
Nicht nur Fans und Medien, sondern auch die Eliten der Schiedsrichter und der Verband haben Verantwortung für eine Entspannung. Es mangelt an der Offenheit Fehler einzugestehen, kommunikativ wird zu oft gemauert, Innovationen in Regelwerk und Praxis finden kaum statt. Das Bild mangelnder Kritikfähigkeit und Einsicht ruft unter vielen Fans Frustration hervor. Diese darf nicht in Anfeindungen resultieren; in sachlicher und vehementer Kritik aber schon.
Sorry, nun ein Gräfe-Beispiel, denn ich habe bei mir folgendes beobachtet: Wenn einer irgendwann Fehler und Zweifel an der eigenen Entscheidung einräumt (wie er Jahre später), ist der Schaden zwar nicht behoben, aber ich kann ihm kaum noch böse sein. Dies ist ein himmelweiter Unterschied zum Leugnen von Fehlern wie bei einem Zwayer. Wenn Unfehlbarkeit suggeriert wird, befeuert dies auch überhöhte Ansprüche an die Leistung von Schiedsrichtern.
Ich möchte eines von solch ausufernden persönlichen Anfeindungen trennen: sachliche, berechtigte und mitunter deutliche Kritik an der Leistung von Schiedsrichtern im Geschäft des Profifußballs. Dort steht viel auf dem Spiel steht und das unter hoher öffentlicher Aufmerksamkeit, was auch die dort Tätigen wissen und akzeptieren.
Nicht nur Fans und Medien, sondern auch die Eliten der Schiedsrichter und der Verband haben Verantwortung für eine Entspannung. Es mangelt an der Offenheit Fehler einzugestehen, kommunikativ wird zu oft gemauert, Innovationen in Regelwerk und Praxis finden kaum statt. Das Bild mangelnder Kritikfähigkeit und Einsicht ruft unter vielen Fans Frustration hervor. Diese darf nicht in Anfeindungen resultieren; in sachlicher und vehementer Kritik aber schon.
Sorry, nun ein Gräfe-Beispiel, denn ich habe bei mir folgendes beobachtet: Wenn einer irgendwann Fehler und Zweifel an der eigenen Entscheidung einräumt (wie er Jahre später), ist der Schaden zwar nicht behoben, aber ich kann ihm kaum noch böse sein. Dies ist ein himmelweiter Unterschied zum Leugnen von Fehlern wie bei einem Zwayer. Wenn Unfehlbarkeit suggeriert wird, befeuert dies auch überhöhte Ansprüche an die Leistung von Schiedsrichtern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rune1992 am 19.03.2022 um 12:31 Uhr bearbeitet
19.03.2022 - 12:57 Uhr
Zitat von deskoschdnix
Und es gäbe keine Nachspielzeit, wenn die Flasche leer ist. In Bier hätten wir zweimal gewonnen gegen den HSV.
Und es gäbe keine Nachspielzeit, wenn die Flasche leer ist. In Bier hätten wir zweimal gewonnen gegen den HSV.
20.03.2022 - 10:20 Uhr
Hallo Frage an die Schiris in der Runde
Kobald sieht geegn den HSV gelb und fliegt vom Platz für ein Foul über das man sich streiten kann (war aus meiner Sicht keins)
Luthe gestern gegen Bayern haut Lewandowski um und sieht nicht einmal gelb dafür
Verstehen tue ich das nicht
Kobald sieht geegn den HSV gelb und fliegt vom Platz für ein Foul über das man sich streiten kann (war aus meiner Sicht keins)
Luthe gestern gegen Bayern haut Lewandowski um und sieht nicht einmal gelb dafür
Verstehen tue ich das nicht
23.03.2022 - 20:17 Uhr
So, weil es eigentlich schon längst nichts mehr im "Spiele der anderen" Thread zu suchen hat, ich es aber nicht unbeantwortet lassen will:
Das
und das
kumuliert im Wesentlichen zu Frauentausch Andreas': "Das bleibt hier alles so wie es ist" - Meiner Meinung nach eine schädliche Interpretation von Konservatismus und "es war halt schon immer so" ist bei JEDER Diskussion einfach ein Nullargument.
Eine nützlichere Auslegung von Konservatismus wäre "Verändere nichts, was noch funktioniert, aber verbessere Dinge die verbessert werden können".
Wenn es die Möglichkeit gibt, den Sport durch eine einheitlichere Regelauslegung im Sinne von Abschaffung von Subjektivität (und teilweise auch einfach nur Ego) bei den Entscheidungen der Schiedsrichter; warum zur Hölle sollte man es nicht tun? Schiedsrichterentscheidungen sollten im Sinne des fairen Sports eine möglichst hohe Richtigkeit aufweisen und nicht abhängig sein von Faktoren wie "schlechter Tag, emotionale Stadionkulisse, schlecht gelegen nachts und deshalb nicht in der Lage den Kopf schnell genug zu drehen, etc....
Was ist eine Grauzonen - Entscheidung? Lass 5000 Schiedsrichter dieselbe Szene bewerten, ohne dass sie sie kennen und wenn dann die Entscheidung irgendwo im Bereich 48/52 - 50/50 liegt, dann ist es wegen mir eine Grauzone . Ich würde behaupten, dass wenn man das mit allen Entscheidungen die jeden Spieltag so getroffen werden mal durchexerzierte, die Anzahl an tatsächlichen Grauzonen - Entscheidungen sehr sehr gering ausfiele. Selbst derartig unscharfe Entscheidungen ließen sich aber auch automatisiert aus- und bewerten.
Sie gehen insofern auseinander, dass es Leute gibt die keinen Freistoß gegeben hätten und solche die absolut falsch liegen ¯_(ツ)_/¯
Ja
Aber gerade die eklatanten Fehlentscheidungen die auf Dauer richtig viel kosten sind doch für keinen greifbar und verständlich darstellbar, sonst würde diese Diskussion doch gar nicht erst aufkommen...
Das
Zitat von sweepernr5
Subjektivität gehörte seit der Erfindung des Sport dazu und tut dies auch in allen anderen erdenklichen Sportarten. Die muss da auch bleiben. Um beim Fußball zu bleiben: Bei der ganzen VAR-Debatte wird immer vergessen, dass der größte Teil an Entscheidungen Grauzone ist. Und bleibt. Foul ist zumeist im Auge des Betrachters. Mehr VAR heißt da nur: 4 Schiris, 4 Meinungen
Subjektivität gehörte seit der Erfindung des Sport dazu und tut dies auch in allen anderen erdenklichen Sportarten. Die muss da auch bleiben. Um beim Fußball zu bleiben: Bei der ganzen VAR-Debatte wird immer vergessen, dass der größte Teil an Entscheidungen Grauzone ist. Und bleibt. Foul ist zumeist im Auge des Betrachters. Mehr VAR heißt da nur: 4 Schiris, 4 Meinungen
und das
Zitat von sweepernr5
Es gibt keine Sportart, in der nicht Menschen entscheiden. Und es sind am Ende Menschen, die die Technik dazu programmieren. Also was soll das Argument "ein Schiri ist nur gut, wenn er 100000% richtig pfeift?"
Es gibt keine Sportart, in der nicht Menschen entscheiden. Und es sind am Ende Menschen, die die Technik dazu programmieren. Also was soll das Argument "ein Schiri ist nur gut, wenn er 100000% richtig pfeift?"
kumuliert im Wesentlichen zu Frauentausch Andreas': "Das bleibt hier alles so wie es ist" - Meiner Meinung nach eine schädliche Interpretation von Konservatismus und "es war halt schon immer so" ist bei JEDER Diskussion einfach ein Nullargument.
Eine nützlichere Auslegung von Konservatismus wäre "Verändere nichts, was noch funktioniert, aber verbessere Dinge die verbessert werden können".
Wenn es die Möglichkeit gibt, den Sport durch eine einheitlichere Regelauslegung im Sinne von Abschaffung von Subjektivität (und teilweise auch einfach nur Ego) bei den Entscheidungen der Schiedsrichter; warum zur Hölle sollte man es nicht tun? Schiedsrichterentscheidungen sollten im Sinne des fairen Sports eine möglichst hohe Richtigkeit aufweisen und nicht abhängig sein von Faktoren wie "schlechter Tag, emotionale Stadionkulisse, schlecht gelegen nachts und deshalb nicht in der Lage den Kopf schnell genug zu drehen, etc....
Was ist eine Grauzonen - Entscheidung? Lass 5000 Schiedsrichter dieselbe Szene bewerten, ohne dass sie sie kennen und wenn dann die Entscheidung irgendwo im Bereich 48/52 - 50/50 liegt, dann ist es wegen mir eine Grauzone . Ich würde behaupten, dass wenn man das mit allen Entscheidungen die jeden Spieltag so getroffen werden mal durchexerzierte, die Anzahl an tatsächlichen Grauzonen - Entscheidungen sehr sehr gering ausfiele. Selbst derartig unscharfe Entscheidungen ließen sich aber auch automatisiert aus- und bewerten.
Zitat von sweepernr5
Gräfes Handspiel wäre nicht mal ein Fall für den VAR gewesen. Und bis heute gehen da die Meinungen auseinander (also nicht bei uns
)
Gräfes Handspiel wäre nicht mal ein Fall für den VAR gewesen. Und bis heute gehen da die Meinungen auseinander (also nicht bei uns
) Sie gehen insofern auseinander, dass es Leute gibt die keinen Freistoß gegeben hätten und solche die absolut falsch liegen ¯_(ツ)_/¯
Zitat von sweepernr5
Der Vergleich zum Amtsrichter hinkt. Streng genommen sind nämlich DFB-Schiris von oben bis unten alle Ehrenamtler, da sich der DFB seit Jahren weigert, Profischiedsrichter einzuführen - das würde dem ganzen Profibereich mal gerecht werden
Der Vergleich zum Amtsrichter hinkt. Streng genommen sind nämlich DFB-Schiris von oben bis unten alle Ehrenamtler, da sich der DFB seit Jahren weigert, Profischiedsrichter einzuführen - das würde dem ganzen Profibereich mal gerecht werden
Ja
Zitat von sweepernr5
Verstehe aber auch Couchinski total: Fußball war Massensport. Ja, es geht im Profisport um massig Geld, aber die Basis war immer das große Pfund. VAR sollte bei messbaren Dingen (falsche Karte, Abseits usw.) helfen. Sonst nicht. Damit der Sport derselbe bleiben kann. Für jeden greifbar, verständlich
Verstehe aber auch Couchinski total: Fußball war Massensport. Ja, es geht im Profisport um massig Geld, aber die Basis war immer das große Pfund. VAR sollte bei messbaren Dingen (falsche Karte, Abseits usw.) helfen. Sonst nicht. Damit der Sport derselbe bleiben kann. Für jeden greifbar, verständlich
Aber gerade die eklatanten Fehlentscheidungen die auf Dauer richtig viel kosten sind doch für keinen greifbar und verständlich darstellbar, sonst würde diese Diskussion doch gar nicht erst aufkommen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Barbecue am 23.03.2022 um 20:20 Uhr bearbeitet
19.04.2022 - 09:38 Uhr
Der KSC gegen den HSV und die Schiris... das wird wohl nix mehr.
Patrick Alt hat für das Hamburg Spiel vom sich idR gegenüber den Schiris zurückhaltenden Kicker die 5,0 bekommen (wie schon Zwayer im Pokal). Gelb-Rot wird als überhart kritisiert und auch die tendenziell eher pro HSV Linie bei der Auslegung angesprochen.
Bemerkenswert.
Patrick Alt hat für das Hamburg Spiel vom sich idR gegenüber den Schiris zurückhaltenden Kicker die 5,0 bekommen (wie schon Zwayer im Pokal). Gelb-Rot wird als überhart kritisiert und auch die tendenziell eher pro HSV Linie bei der Auslegung angesprochen.
Bemerkenswert.
19.04.2022 - 10:23 Uhr
Zitat von Barbecue
So, weil es eigentlich schon längst nichts mehr im "Spiele der anderen" Thread zu suchen hat, ich es aber nicht unbeantwortet lassen will:
Das
und das
kumuliert im Wesentlichen zu Frauentausch Andreas': "Das bleibt hier alles so wie es ist" - Meiner Meinung nach eine schädliche Interpretation von Konservatismus und "es war halt schon immer so" ist bei JEDER Diskussion einfach ein Nullargument.
Eine nützlichere Auslegung von Konservatismus wäre "Verändere nichts, was noch funktioniert, aber verbessere Dinge die verbessert werden können".
Wenn es die Möglichkeit gibt, den Sport durch eine einheitlichere Regelauslegung im Sinne von Abschaffung von Subjektivität (und teilweise auch einfach nur Ego) bei den Entscheidungen der Schiedsrichter; warum zur Hölle sollte man es nicht tun? Schiedsrichterentscheidungen sollten im Sinne des fairen Sports eine möglichst hohe Richtigkeit aufweisen und nicht abhängig sein von Faktoren wie "schlechter Tag, emotionale Stadionkulisse, schlecht gelegen nachts und deshalb nicht in der Lage den Kopf schnell genug zu drehen, etc....
Was ist eine Grauzonen - Entscheidung? Lass 5000 Schiedsrichter dieselbe Szene bewerten, ohne dass sie sie kennen und wenn dann die Entscheidung irgendwo im Bereich 48/52 - 50/50 liegt, dann ist es wegen mir eine Grauzone . Ich würde behaupten, dass wenn man das mit allen Entscheidungen die jeden Spieltag so getroffen werden mal durchexerzierte, die Anzahl an tatsächlichen Grauzonen - Entscheidungen sehr sehr gering ausfiele. Selbst derartig unscharfe Entscheidungen ließen sich aber auch automatisiert aus- und bewerten.
Sie gehen insofern auseinander, dass es Leute gibt die keinen Freistoß gegeben hätten und solche die absolut falsch liegen ¯_(ツ)_/¯
Ja
Aber gerade die eklatanten Fehlentscheidungen die auf Dauer richtig viel kosten sind doch für keinen greifbar und verständlich darstellbar, sonst würde diese Diskussion doch gar nicht erst aufkommen...
So, weil es eigentlich schon längst nichts mehr im "Spiele der anderen" Thread zu suchen hat, ich es aber nicht unbeantwortet lassen will:
Das
Zitat von sweepernr5
Subjektivität gehörte seit der Erfindung des Sport dazu und tut dies auch in allen anderen erdenklichen Sportarten. Die muss da auch bleiben. Um beim Fußball zu bleiben: Bei der ganzen VAR-Debatte wird immer vergessen, dass der größte Teil an Entscheidungen Grauzone ist. Und bleibt. Foul ist zumeist im Auge des Betrachters. Mehr VAR heißt da nur: 4 Schiris, 4 Meinungen
Subjektivität gehörte seit der Erfindung des Sport dazu und tut dies auch in allen anderen erdenklichen Sportarten. Die muss da auch bleiben. Um beim Fußball zu bleiben: Bei der ganzen VAR-Debatte wird immer vergessen, dass der größte Teil an Entscheidungen Grauzone ist. Und bleibt. Foul ist zumeist im Auge des Betrachters. Mehr VAR heißt da nur: 4 Schiris, 4 Meinungen
und das
Zitat von sweepernr5
Es gibt keine Sportart, in der nicht Menschen entscheiden. Und es sind am Ende Menschen, die die Technik dazu programmieren. Also was soll das Argument "ein Schiri ist nur gut, wenn er 100000% richtig pfeift?"
Es gibt keine Sportart, in der nicht Menschen entscheiden. Und es sind am Ende Menschen, die die Technik dazu programmieren. Also was soll das Argument "ein Schiri ist nur gut, wenn er 100000% richtig pfeift?"
kumuliert im Wesentlichen zu Frauentausch Andreas': "Das bleibt hier alles so wie es ist" - Meiner Meinung nach eine schädliche Interpretation von Konservatismus und "es war halt schon immer so" ist bei JEDER Diskussion einfach ein Nullargument.
Eine nützlichere Auslegung von Konservatismus wäre "Verändere nichts, was noch funktioniert, aber verbessere Dinge die verbessert werden können".
Wenn es die Möglichkeit gibt, den Sport durch eine einheitlichere Regelauslegung im Sinne von Abschaffung von Subjektivität (und teilweise auch einfach nur Ego) bei den Entscheidungen der Schiedsrichter; warum zur Hölle sollte man es nicht tun? Schiedsrichterentscheidungen sollten im Sinne des fairen Sports eine möglichst hohe Richtigkeit aufweisen und nicht abhängig sein von Faktoren wie "schlechter Tag, emotionale Stadionkulisse, schlecht gelegen nachts und deshalb nicht in der Lage den Kopf schnell genug zu drehen, etc....
Was ist eine Grauzonen - Entscheidung? Lass 5000 Schiedsrichter dieselbe Szene bewerten, ohne dass sie sie kennen und wenn dann die Entscheidung irgendwo im Bereich 48/52 - 50/50 liegt, dann ist es wegen mir eine Grauzone . Ich würde behaupten, dass wenn man das mit allen Entscheidungen die jeden Spieltag so getroffen werden mal durchexerzierte, die Anzahl an tatsächlichen Grauzonen - Entscheidungen sehr sehr gering ausfiele. Selbst derartig unscharfe Entscheidungen ließen sich aber auch automatisiert aus- und bewerten.
Zitat von sweepernr5
Gräfes Handspiel wäre nicht mal ein Fall für den VAR gewesen. Und bis heute gehen da die Meinungen auseinander (also nicht bei uns
)
Gräfes Handspiel wäre nicht mal ein Fall für den VAR gewesen. Und bis heute gehen da die Meinungen auseinander (also nicht bei uns
) Sie gehen insofern auseinander, dass es Leute gibt die keinen Freistoß gegeben hätten und solche die absolut falsch liegen ¯_(ツ)_/¯
Zitat von sweepernr5
Der Vergleich zum Amtsrichter hinkt. Streng genommen sind nämlich DFB-Schiris von oben bis unten alle Ehrenamtler, da sich der DFB seit Jahren weigert, Profischiedsrichter einzuführen - das würde dem ganzen Profibereich mal gerecht werden
Der Vergleich zum Amtsrichter hinkt. Streng genommen sind nämlich DFB-Schiris von oben bis unten alle Ehrenamtler, da sich der DFB seit Jahren weigert, Profischiedsrichter einzuführen - das würde dem ganzen Profibereich mal gerecht werden
Ja
Zitat von sweepernr5
Verstehe aber auch Couchinski total: Fußball war Massensport. Ja, es geht im Profisport um massig Geld, aber die Basis war immer das große Pfund. VAR sollte bei messbaren Dingen (falsche Karte, Abseits usw.) helfen. Sonst nicht. Damit der Sport derselbe bleiben kann. Für jeden greifbar, verständlich
Verstehe aber auch Couchinski total: Fußball war Massensport. Ja, es geht im Profisport um massig Geld, aber die Basis war immer das große Pfund. VAR sollte bei messbaren Dingen (falsche Karte, Abseits usw.) helfen. Sonst nicht. Damit der Sport derselbe bleiben kann. Für jeden greifbar, verständlich
Aber gerade die eklatanten Fehlentscheidungen die auf Dauer richtig viel kosten sind doch für keinen greifbar und verständlich darstellbar, sonst würde diese Diskussion doch gar nicht erst aufkommen...
Du magst ja argumentativ richtig liegen, wenn du sagst, dass Entscheidungen möglichst richtig sein sollen, aber die Argumente, die @sweepernr5 aus meiner Sicht zurecht anführt, kannst du eben nicht entkräften. Der VAR ist keine "einheitliche Regelung", er entkräftet werder seine Argumente noch verstärkt er deins. Der VAR ist nichts anderes als eine zweite Meinung, die eine Regel anders auslegen kann, als die erste. Und das merken wir leider immer und immer wieder. Dadurch wird der Sport nicht fairer, dadurch wird der Sport nur langsamer und entzerrt. Ich kann mich noch dran erinnern, als der DFB im Oktober eine fragwürdige Statistik herausgegeben habt, dass der VAR bei 26 Entscheidungen nur einmal daneben lag. Einen Monat später gab es einen Rundumschlag, nachdem massenweise falsche Entscheidungen getroffen wurden, u.a. bei Bremen gegen Schalke.
Sweeper führt absolut zurecht an, dass die Fußballregeln (zurecht) Interpretationsraum geben. Das Beispiel des KSC im Pokal in Hamburg ist doch perfekt dafür. Kann man das als Foul auslegen? Klar. Kann man das durchgehen lassen? Klar. Passt es in den gesamten Kontext, wie ein Spiel geleitete wurde? Tjo... gute Frage, nächste Frage.
Das wirklich spannende ist, dass sich die DFL bei den Auswertungen schlicht selbst in die Tasche lügt. Denn es geht eben nicht nur darum, ob bei Eingriff des VAR am Ende die korrekte Entscheidung getroffen wurde. Es geht auch darum, die Frage zu beantworten, ob
a) der VAR überhaupt in der Szene laut Regelwerk hätte eingreifen dürfen
b) dem Schiedsrichter alle verfügbaren Szenen gezeigt wurden (siehe HSV vs. KSC)
c) der VAR überhaupt bei allen Szenen eingegriffen hat, in denen er es laut Regelwerk hätte tun dürfen
Am Ende bleibt dabei leider einfach nur das, was vorher auch schon der Fall war: Menschen machen Fehler. Und jetzt machen halt mehr Menschen Fehler, unterbrechen dafür mehr Spiele, brauchen mehr Zeit und melden sich im Fall der Fälle auch einfach mal nicht.
Mein persönliches Fazit ist damit klar:
VAR abschaffen.
01.05.2022 - 14:51 Uhr
Quelle: www.t-online.de
"Arrogant und überheblich" – Ex-Schiri giftet gegen DFB
bei Sport1: "Viele Spieler, Trainer und Fans sehen Woche für Woche, dass es nicht gut läuft. Aber man will lieber weiter mauscheln. Es ist arrogant und überheblich, diese Kritik so abzubügeln."
Nach dem Manuel Gräfe nach seiner Fehlentscheidung im WP jede Kritik ignorierte und seinen Fehler bis heute leugnet ist diese Wortwahl für mich schon Realsatire. Da kann schon nicht mehr von Selbstvertrauen reden...bei Sport1: "Viele Spieler, Trainer und Fans sehen Woche für Woche, dass es nicht gut läuft. Aber man will lieber weiter mauscheln. Es ist arrogant und überheblich, diese Kritik so abzubügeln."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von garfi am 01.05.2022 um 14:55 Uhr bearbeitet
01.05.2022 - 14:57 Uhr
Zitat von garfi

Quelle: www.t-online.de
"Arrogant und überheblich" – Ex-Schiri giftet gegen DFB
bei Sport1: "Viele Spieler, Trainer und Fans sehen Woche für Woche, dass es nicht gut läuft. Aber man will lieber weiter mauscheln. Es ist arrogant und überheblich, diese Kritik so abzubügeln."
Nach dem Manuel Gräfe nach seiner Fehlentscheidung im WP jede Kritik ignorierte und seinen Fehler bis heute leugnet ist diese Wortwahl für mich schon Realsatire. Da kann schon nicht mehr von Selbstvertrauen reden...bei Sport1: "Viele Spieler, Trainer und Fans sehen Woche für Woche, dass es nicht gut läuft. Aber man will lieber weiter mauscheln. Es ist arrogant und überheblich, diese Kritik so abzubügeln."

Gräfe ist beleidigt dass er nicht mehr Pfeiffer darf, seitdem teilt er regelmäßig aus. Zu seiner aktiven Zeit waren solche Worte nie zu hören. Ich kann den nicht ernst nehmen auch wenn er mit manchem Recht haben mag.
01.05.2022 - 16:14 Uhr
Zitat von Spezialexperte
Gräfe ist beleidigt dass er nicht mehr Pfeiffer darf, seitdem teilt er regelmäßig aus. Zu seiner aktiven Zeit waren solche Worte nie zu hören. Ich kann den nicht ernst nehmen auch wenn er mit manchem Recht haben mag.
Zitat von garfi

Quelle: www.t-online.de
"Arrogant und überheblich" – Ex-Schiri giftet gegen DFB
bei Sport1: "Viele Spieler, Trainer und Fans sehen Woche für Woche, dass es nicht gut läuft. Aber man will lieber weiter mauscheln. Es ist arrogant und überheblich, diese Kritik so abzubügeln."
Nach dem Manuel Gräfe nach seiner Fehlentscheidung im WP jede Kritik ignorierte und seinen Fehler bis heute leugnet ist diese Wortwahl für mich schon Realsatire. Da kann schon nicht mehr von Selbstvertrauen reden...bei Sport1: "Viele Spieler, Trainer und Fans sehen Woche für Woche, dass es nicht gut läuft. Aber man will lieber weiter mauscheln. Es ist arrogant und überheblich, diese Kritik so abzubügeln."

Gräfe ist beleidigt dass er nicht mehr Pfeiffer darf, seitdem teilt er regelmäßig aus. Zu seiner aktiven Zeit waren solche Worte nie zu hören. Ich kann den nicht ernst nehmen auch wenn er mit manchem Recht haben mag.
Mein Verhältnis wir immer belastet bleiben, daher interessiert mich sein scheinheiliges Geschwätz nicht.
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