| Geburtsdatum | 01.04.1993 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,80m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Nico Schulz [26]
01.07.2012 - 01:08 Uhr
27.06.2013 - 14:19 Uhr
Bei Hertha (nicht regelmässig) zu spielen und auf der Bank zu sitzen ist nun wirklich keine Offenbarung. Das Gehalt wird es ebensowenig sein. Aussser einem kleine BL1-Aufschlag wird's da nicht viel mehr geben - warum auch? Daher ist diese Gehaltserhöhung sicher kein gewichtiges Argument.
Auch wenn Schulz lange Zeit bei Hertha war, so ist nicht jeder der Meinung die bspw. Brooks kommuniziert. Wäre Schulz, wie Brooks in eine Stammposition gerutscht, würde er das vermutlich wie dieser sehen - logo. Da nun mehr ÄBH, Sahar und vdB auf seiner Position spielen können und vermutlich auch (vor ihm einsortiert) werden, sinken seine Chance weiter.
Ergo ist es durchaus denkbar, das Schulz wie Morales die Chance nutzt und zu einem Verein (wo auch immer) geht, bei dem man mehr auf ihn baut. Auch diese Jungs erkennen nach und nach... vermutlich früher als manch anderer, das das ein Business ist und keine Lokalpatriotenveranstaltung. Schluz hat sich schon mal für seinen "Heimatverein" und gegen die sicher lukrativere Offerte entschieden... diesmal vllt. nicht.
Auch wenn Schulz lange Zeit bei Hertha war, so ist nicht jeder der Meinung die bspw. Brooks kommuniziert. Wäre Schulz, wie Brooks in eine Stammposition gerutscht, würde er das vermutlich wie dieser sehen - logo. Da nun mehr ÄBH, Sahar und vdB auf seiner Position spielen können und vermutlich auch (vor ihm einsortiert) werden, sinken seine Chance weiter.
Ergo ist es durchaus denkbar, das Schulz wie Morales die Chance nutzt und zu einem Verein (wo auch immer) geht, bei dem man mehr auf ihn baut. Auch diese Jungs erkennen nach und nach... vermutlich früher als manch anderer, das das ein Business ist und keine Lokalpatriotenveranstaltung. Schluz hat sich schon mal für seinen "Heimatverein" und gegen die sicher lukrativere Offerte entschieden... diesmal vllt. nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 27.06.2013 um 14:20 Uhr bearbeitet
27.06.2013 - 16:20 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Vor Kurzem hat John Anthony Brooks (20) seinen Vertrag bei Hertha BSC vorzeitig bis 2017 verlängert. Bei der Personalie einer anderen Nachwuchshoffnung tut sich Manager Michael Preetz hingegen deutlich schwerer. Seit dem Frühjahr versuchen die Berliner, den bis 2014 laufenden Vertrag mit Nico Schulz zu verlängern, doch der 20-Jährige ziert sich bislang. Nach kicker-Informationen ist deshalb ein Verkauf im Sommer nicht ausgeschlossen.
Auch in dieser Woche trafen sich Preetz und Schulz' Berater Jörg Neubauer zu Verhandlungen, zu einem Durchbruch kam es aber nicht. "Es stockt", erklärt Preetz, "wir sind nicht so weit, wie wir gern wären."
Und so langsam machen sich die Berliner ihre Gedanken. Intern wird mittlerweile nach kicker-Informationen sogar die Variante durchgespielt, Schulz in der aktuellen Transferperiode zu verkaufen, falls er nicht verlängert - um eine adäquate Ablöse zu generieren. 2011 hatte Bayer Leverkusen Interesse signalisiert, doch Schulz entschied sich für einen Verbleib in der Hauptstadt. Seitdem wurde er aber von längeren Ausfallzeiten (u.a. Pfeiffersches Drüsenfieber) immer wieder ausgebremst.
"In der vergangenen Saison waren seine Leistungen zwischendurch gut, aber am Ende fiel er wieder in ein Loch", bemängelt Preetz. "Es muss irgendwann Klick machen bei Nico, er muss Gas geben." Seine Konkurrenten Änis Ben-Hatira (24) und Ben Sahar (23) schlafen schließlich nicht.
Der angesprochene Kicker-Artikel ist nun auch online. Auch in dieser Woche trafen sich Preetz und Schulz' Berater Jörg Neubauer zu Verhandlungen, zu einem Durchbruch kam es aber nicht. "Es stockt", erklärt Preetz, "wir sind nicht so weit, wie wir gern wären."
Und so langsam machen sich die Berliner ihre Gedanken. Intern wird mittlerweile nach kicker-Informationen sogar die Variante durchgespielt, Schulz in der aktuellen Transferperiode zu verkaufen, falls er nicht verlängert - um eine adäquate Ablöse zu generieren. 2011 hatte Bayer Leverkusen Interesse signalisiert, doch Schulz entschied sich für einen Verbleib in der Hauptstadt. Seitdem wurde er aber von längeren Ausfallzeiten (u.a. Pfeiffersches Drüsenfieber) immer wieder ausgebremst.
"In der vergangenen Saison waren seine Leistungen zwischendurch gut, aber am Ende fiel er wieder in ein Loch", bemängelt Preetz. "Es muss irgendwann Klick machen bei Nico, er muss Gas geben." Seine Konkurrenten Änis Ben-Hatira (24) und Ben Sahar (23) schlafen schließlich nicht.
Ein Verkauf von Schulz wäre meiner Meinung nach dumm. Mit einer sonderlich hohen Ablöse dürfte noch nicht zu rechnen sein und Ersatz wäre wahrscheinlich nicht nur in der Ablöse sondern auch vom Gehalt her kostenintensiver.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn er sich mit der Vertragsverlängerung ziert aber dann muss man ihm eben auch eine klare Perspektive aufweisen, wenn er nicht den gleichen Weg wie Morales gehen soll. Andererseits glaube ich aber auch, dass Schulz durchaus zu seinen Einsätzen in dieser Saison kommen wird, denn das
Zitat von randberliner:
Da nun mehr ÄBH, Sahar und vdB auf seiner Position spielen können und vermutlich auch (vor ihm einsortiert) werden, sinken seine Chance weiter.
sehe ich nicht so. Sicherlich, Ben-Hatira ist erst einmal vor ihm. Die Zeit in der 2. Liga hat aber gezeigt, dass Schulz auf links gegenüber Sahar preferiert wird und van den Bergh sehe ich nur im größten Notfall als eine LM-Option und ansonsten als LV-Stammspieler.
Der Junge hat Potential und, anders als ein paar andere User, denke ich auch nicht, dass er stagniert sondern, dass er in der letzten Saison durchaus einen erheblichen Schritt nach vorne gemacht hat. Wie außerdem schon weiter oben von mir erwähnt (#85) kann ich mir durchaus vorstellen, dass Schulz die Spielweise in Liga 1 zu Gute kommt.
Eine vorzeitige Vertragsverlängerung wäre natürlich das Beste (für alle Beteiligten, mMn). Aber es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass Schulz sich dann im Laufe oder am Ende der Saison noch für uns entscheidet. Ein ablösefreier Abgang 2014 wäre mal wieder sehr bitter aber alles außer dem Jungen permanent zu zeigen, dass man auf ihn setzt und ihn gerne langfristig binden möchte, hilft in dieser Situation nicht wirklich weiter.
27.06.2013 - 16:36 Uhr
Nun ich denke er ziert sich aus dem von mir genannten Grund. Wäre die gebotene Perspektive, hinter ÄBH für LA vorgesehen zu sein, würde er wohl auch verlängern. Ich glaube nicht das es da primär ums Geld geht. Neubauer ist ja auch nicht irgendwer. Kann mir gerade nicht vorstellen das der "für seinen Klienten" (zu) hoch pokert wegen ein paar Märkern?
27.06.2013 - 20:03 Uhr
Letztendlich muß er sich dem Wettbewerb stellen. ÄBH und Sahar sind nunmal da, wobei letzterer in meinen Augen nicht vor ihm angesiedelt ist. Traut er es sich nich zu sich, zumindest gegen Sahar, durchzusetzen ist es nachvollziehbar das er vielleicht nicht verlängern möchte.
In diesem Fall würde ich es aber auch nicht als großen Verlust einstufen, etwas Selbstvertrauen sollte schon sein.
Vielleicht hat er aber auch von anderswo den Kopf verdreht bekommen, dann kämpfen wir eh mit stumpfem Schwert.
Ein anderer triftiger Grund fällt mir nicht ein. Hertha zahlt sicherlich nicht mit Erdnüssen, knapp über der Armmutsgrenze dürfte er wohl liegen, und Einsatzzeiten hatte er auch nicht wenig.
In diesem Fall würde ich es aber auch nicht als großen Verlust einstufen, etwas Selbstvertrauen sollte schon sein.
Vielleicht hat er aber auch von anderswo den Kopf verdreht bekommen, dann kämpfen wir eh mit stumpfem Schwert.
Ein anderer triftiger Grund fällt mir nicht ein. Hertha zahlt sicherlich nicht mit Erdnüssen, knapp über der Armmutsgrenze dürfte er wohl liegen, und Einsatzzeiten hatte er auch nicht wenig.
27.06.2013 - 20:21 Uhr
Ich finde es sehr komisch, dass man mit ihm vorzeitig verlängern wollte. Natürlich ist er talentiert und bei seiner ersten Vertragsverlängerung war Leverkusen an ihm interessiert, aber man muss auch ehrlich feststellen, dass er derzeit auch in der Bundesliga eine Wundertüte darstellen wird. Wirtschaftlich wird er sicherlich nicht den großen Erlös bringen, sportlich ist es natürlich auch nicht so einfach ihn zu ersetzen, ohne mehr Geld für den Ersatzmann aufbringen zu müssen.
Dennoch denke ich, wenn man einen vermeintlich besseren Kicker in der Hinterhand hätte, der auch finanziell nicht den Rahmen sprengen würde (da war doch mal ein Flügelflitzer von den Grashoppers Zürich angeblich auf der Liste?) und man Schulz verkaufen könnte, wäre das eine überlegenswerte Option.
Schulz kann sich zumindest im letzten Jahr nicht beschweren zu wenige Einsätze bekommen zu haben. Er hat sich während der Verletzung des bärenstarken Ben-Hatira zur Stammalternative im LM gemausert und unter anderem den Vorzug vor Ben Sahar erhalten, dem viele mehr zutrauen würden, wenn man den Israeli nur kontinuierlicher spielen lassen würde. Ich fand Schulz in seinem Spiel zu eindimensional. Er ist schnell, aber technisch hat er mich letztes Jahr nicht überzeugt. Im 1 gegen 1 wirkte er oft verloren, das ist zumindest mein Eindruck gewesen. An sich kann ich mir nicht vorstellen, dass er großartige Interessenten hat und wo er wirklich regelmäßig zum Einsatz käme.
Beim Nico bin ich sehr zwiegespalten, was diese Saison angeht. Er ist natürlich ein Berliner, aber er muss dieses Jahr wirklich einen großen Sprung machen, damit er sein Talent endlich rechtfertigt.
Dennoch denke ich, wenn man einen vermeintlich besseren Kicker in der Hinterhand hätte, der auch finanziell nicht den Rahmen sprengen würde (da war doch mal ein Flügelflitzer von den Grashoppers Zürich angeblich auf der Liste?) und man Schulz verkaufen könnte, wäre das eine überlegenswerte Option.
Schulz kann sich zumindest im letzten Jahr nicht beschweren zu wenige Einsätze bekommen zu haben. Er hat sich während der Verletzung des bärenstarken Ben-Hatira zur Stammalternative im LM gemausert und unter anderem den Vorzug vor Ben Sahar erhalten, dem viele mehr zutrauen würden, wenn man den Israeli nur kontinuierlicher spielen lassen würde. Ich fand Schulz in seinem Spiel zu eindimensional. Er ist schnell, aber technisch hat er mich letztes Jahr nicht überzeugt. Im 1 gegen 1 wirkte er oft verloren, das ist zumindest mein Eindruck gewesen. An sich kann ich mir nicht vorstellen, dass er großartige Interessenten hat und wo er wirklich regelmäßig zum Einsatz käme.
Beim Nico bin ich sehr zwiegespalten, was diese Saison angeht. Er ist natürlich ein Berliner, aber er muss dieses Jahr wirklich einen großen Sprung machen, damit er sein Talent endlich rechtfertigt.
28.06.2013 - 00:17 Uhr
Auch wenn Schulz letzte Saison die meisten Spiele in der Offensive gemacht hat, denke ich seine Zukunft liegt in der Defensive. Für die Offensive ist er mit seinem rechten Fuß zu Schwach um nach innen zu ziehen. Schulz ist ein Spieler der dem Spiel Breite gibt, eine Aufgabe die immer mehr von den Außenverteidigern eingenommen wird.
28.06.2013 - 10:50 Uhr
Zitat von adailton:
Auch wenn Schulz letzte Saison die meisten Spiele in der Offensive gemacht hat, denke ich seine Zukunft liegt in der Defensive. Für die Offensive ist er mit seinem rechten Fuß zu Schwach um nach innen zu ziehen.
Wenn es danach ginge hätte Robben ja Verteidiger werden müssen...
Auch wenn Schulz letzte Saison die meisten Spiele in der Offensive gemacht hat, denke ich seine Zukunft liegt in der Defensive. Für die Offensive ist er mit seinem rechten Fuß zu Schwach um nach innen zu ziehen.
Wenn es danach ginge hätte Robben ja Verteidiger werden müssen...
28.06.2013 - 11:06 Uhr
Denke Schulz hat Angst davor, dass ihm das gleiche passiert wie Holland. Spielt gut, ist gesetzt, verlängert, verletzt sich, schwächelt und ist plötzlich wieder weg vom Fenster.
Aber dann muss er sich halt durchbeißen, finde die Konkurrenz im LM jetzt nicht überstark. Ausserdem muss er so langsam den nächsten Schritt machen, immerhin hat er schon über 40 2.Liga-Spiele auf dem Buckel (auch wenn er im Schnitt nur eine Halbzeit gespielt hat) und konnte meiner Meinung nach immer noch nicht richtig überzeugen.
Aber dann muss er sich halt durchbeißen, finde die Konkurrenz im LM jetzt nicht überstark. Ausserdem muss er so langsam den nächsten Schritt machen, immerhin hat er schon über 40 2.Liga-Spiele auf dem Buckel (auch wenn er im Schnitt nur eine Halbzeit gespielt hat) und konnte meiner Meinung nach immer noch nicht richtig überzeugen.
28.06.2013 - 11:19 Uhr
Zitat von BSC_49:
Zitat von adailton:
Auch wenn Schulz letzte Saison die meisten Spiele in der Offensive gemacht hat, denke ich seine Zukunft liegt in der Defensive. Für die Offensive ist er mit seinem rechten Fuß zu Schwach um nach innen zu ziehen.
Wenn es danach ginge hätte Robben ja Verteidiger werden müssen...
Trotzdem ist Schulz für die Offensive eigentlich zu eindimensional und letztendlich limitiert. Außer seiner Schnelligkeit hat er kaum "Waffen", die er als Linksaußen nützlich einsetzen kann. Im Dribbling für einen offensiven Außen eher schwach, nach Innen ziehen kann er wegen seines schwachen rechten Fußes ebenfalls nicht und letztendlich fehlt ihm auch der Zug zum Tor.
Solche Spielertypen wie Schulz oder Marcell Jansen müssen als Aussenverteidiger spielen, wenn sie mehr als biederer Durchschnitt sein/werden wollen. Ob Hertha sich in der ersten Liga einen eher defensivschwachen Aussenverteidiger leisten kann und will, bezweifle ich allerdings. Als Schulz mal bei Leverkusen ein Thema war, haben die ihn sicherlich eher als Linksverteidiger gesehen.
Zitat von adailton:
Auch wenn Schulz letzte Saison die meisten Spiele in der Offensive gemacht hat, denke ich seine Zukunft liegt in der Defensive. Für die Offensive ist er mit seinem rechten Fuß zu Schwach um nach innen zu ziehen.
Wenn es danach ginge hätte Robben ja Verteidiger werden müssen...
Trotzdem ist Schulz für die Offensive eigentlich zu eindimensional und letztendlich limitiert. Außer seiner Schnelligkeit hat er kaum "Waffen", die er als Linksaußen nützlich einsetzen kann. Im Dribbling für einen offensiven Außen eher schwach, nach Innen ziehen kann er wegen seines schwachen rechten Fußes ebenfalls nicht und letztendlich fehlt ihm auch der Zug zum Tor.
Solche Spielertypen wie Schulz oder Marcell Jansen müssen als Aussenverteidiger spielen, wenn sie mehr als biederer Durchschnitt sein/werden wollen. Ob Hertha sich in der ersten Liga einen eher defensivschwachen Aussenverteidiger leisten kann und will, bezweifle ich allerdings. Als Schulz mal bei Leverkusen ein Thema war, haben die ihn sicherlich eher als Linksverteidiger gesehen.
29.06.2013 - 11:03 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
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Schulz ist nun der erste Profi, der einen Strategiewechsel bei Hertha zu spüren bekommt. Ausbildungsvereine im internationalen Vergleich wie Ajax Amsterdam oder Bröndby Kopenhagen halten das seit Jahren so: Bei selbst ausgebildeten Spielern wirbt etwa Ajax ein Jahr vor Vertragsende darum, den Kontrakt zu verlängern. Stimmt ein Jung-Profi nicht zu, was dessen gutes Recht ist, wird das Talent verkauft.
Damit Ajax für die Ausbildungskosten zumindest eine Einnahme in Form einer Ablösesumme erzielt. Stimmt der Spieler einem Transfer nicht zu, wird ihm bedeutet, dass er in seinem letzen Vertragsjahr keine Einsatzchancen beim niederländischen Rekordmeister hat.
"Wir müssen uns schützen", begründet Hertha-Manager Preetz dieses Vorgehen. "Wir werden nicht tatenlos zuschauen, dass andere Vereine unsere Früchte ohne Gegenleistung ernten."
400.000 Euro Grundgehalt für Schulz
Hertha hat für Schulz bereits einiges investiert. Schon als 17-Jähriger – damals warb Bayer Leverkusen um den dynamischen Junioren-Nationalspieler – wurde sein Gehalt stattlich erhöht. Derzeit wird das Grundgehalt von Schulz auf rund 400.000 Euro taxiert. Jörg Neubauer, der Berater von Schulz, ist als ausgebuffter Verhandler in der Branche gekannt. Ob Deisler, Metzelder, Khedira oder Adler – Neubauer hat zahlreiche hoch dotierte Verträge für seine Klienten ausgehandelt. Zudem wissen die Spieler und ihre Agenten, dass die Bundesligisten durch den neuen TV-Vertrag wesentlich höhere Einnahmen aus dem Fernsehgeld erhalten.
Bei Hertha haben sich die Verantwortlichen jedoch vorgenommen, den neuen finanziellen Spielraum nicht nur in die Taschen der Profis weiterzuleiten. Hertha will Teile des Geldes nutzen, um die Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der Manager hat also nicht nur den einen Vertrag mit Schulz im Blick, sondern das Gesamtbudget.
Schulz soll sich entscheiden: für oder gegen Hertha
Trotzdem plädiert Preetz dafür, marktübliche Gehälter zu zahlen. "Es ist als Verein kurzsichtig gedacht, einen Spieler mit einem geringen Gehalt auszustatten. Wenn wir Bundesliga-Leistungen erwarten, müssen wir auch Bundesliga-Gehälter zahlen." Das ändert aber nichts daran, dass Hertha erwartet, dass sich Schulz trotz Vertrages bis 2014 bereits in dieser Transferperiode entscheidet: für Berlin oder nicht.
Auch die Morgenpost befasst sich mit dem Thema Schulz.
Schulz ist nun der erste Profi, der einen Strategiewechsel bei Hertha zu spüren bekommt. Ausbildungsvereine im internationalen Vergleich wie Ajax Amsterdam oder Bröndby Kopenhagen halten das seit Jahren so: Bei selbst ausgebildeten Spielern wirbt etwa Ajax ein Jahr vor Vertragsende darum, den Kontrakt zu verlängern. Stimmt ein Jung-Profi nicht zu, was dessen gutes Recht ist, wird das Talent verkauft.
Damit Ajax für die Ausbildungskosten zumindest eine Einnahme in Form einer Ablösesumme erzielt. Stimmt der Spieler einem Transfer nicht zu, wird ihm bedeutet, dass er in seinem letzen Vertragsjahr keine Einsatzchancen beim niederländischen Rekordmeister hat.
"Wir müssen uns schützen", begründet Hertha-Manager Preetz dieses Vorgehen. "Wir werden nicht tatenlos zuschauen, dass andere Vereine unsere Früchte ohne Gegenleistung ernten."
400.000 Euro Grundgehalt für Schulz
Hertha hat für Schulz bereits einiges investiert. Schon als 17-Jähriger – damals warb Bayer Leverkusen um den dynamischen Junioren-Nationalspieler – wurde sein Gehalt stattlich erhöht. Derzeit wird das Grundgehalt von Schulz auf rund 400.000 Euro taxiert. Jörg Neubauer, der Berater von Schulz, ist als ausgebuffter Verhandler in der Branche gekannt. Ob Deisler, Metzelder, Khedira oder Adler – Neubauer hat zahlreiche hoch dotierte Verträge für seine Klienten ausgehandelt. Zudem wissen die Spieler und ihre Agenten, dass die Bundesligisten durch den neuen TV-Vertrag wesentlich höhere Einnahmen aus dem Fernsehgeld erhalten.
Bei Hertha haben sich die Verantwortlichen jedoch vorgenommen, den neuen finanziellen Spielraum nicht nur in die Taschen der Profis weiterzuleiten. Hertha will Teile des Geldes nutzen, um die Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der Manager hat also nicht nur den einen Vertrag mit Schulz im Blick, sondern das Gesamtbudget.
Schulz soll sich entscheiden: für oder gegen Hertha
Trotzdem plädiert Preetz dafür, marktübliche Gehälter zu zahlen. "Es ist als Verein kurzsichtig gedacht, einen Spieler mit einem geringen Gehalt auszustatten. Wenn wir Bundesliga-Leistungen erwarten, müssen wir auch Bundesliga-Gehälter zahlen." Das ändert aber nichts daran, dass Hertha erwartet, dass sich Schulz trotz Vertrages bis 2014 bereits in dieser Transferperiode entscheidet: für Berlin oder nicht.
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