| Geburtsdatum | 18.11.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Mitch Kniat (Ex-Trainer)
13.06.2023 - 17:40 Uhr
10.08.2024 - 11:17 Uhr
In Punkto Mannschaftsführung, sowie als Spielerfänger und Motivator stelle ich ihn auf eine Stufe mit Steve Krämer.
Aus taktischer Sicht sehe ich Mitch besser aufgestellt als Steve. Und lernfähig/willig ist er ohnehin.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass auch ein Uwe Neuhaus - für mich in den Punkten die absolute Hausnummer - mal klein angefangen hatte.
Aus taktischer Sicht sehe ich Mitch besser aufgestellt als Steve. Und lernfähig/willig ist er ohnehin.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass auch ein Uwe Neuhaus - für mich in den Punkten die absolute Hausnummer - mal klein angefangen hatte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 10.08.2024 um 11:20 Uhr bearbeitet
10.08.2024 - 12:00 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
In Punkto Mannschaftsführung, sowie als Spielerfänger und Motivator stelle ich ihn auf eine Stufe mit Steve Krämer.
Aus taktischer Sicht sehe ich Mitch besser aufgestellt als Steve. Und lernfähig/willig ist er ohnehin.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass auch ein Uwe Neuhaus - für mich in den Punkten die absolute Hausnummer - mal klein angefangen hatte.
In Punkto Mannschaftsführung, sowie als Spielerfänger und Motivator stelle ich ihn auf eine Stufe mit Steve Krämer.
Aus taktischer Sicht sehe ich Mitch besser aufgestellt als Steve. Und lernfähig/willig ist er ohnehin.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass auch ein Uwe Neuhaus - für mich in den Punkten die absolute Hausnummer - mal klein angefangen hatte.

Neuhaus war aus meiner Sicht alles, aber nicht lernfähig, da gab es überhaupt keine Variationen zu seinem Spiel
10.08.2024 - 13:28 Uhr
@felix9300
Da hast du mich falsch verstanden. Der Uwe hatte bereits zuvor gelernt und wusste wie man erfolgreich sein kann.
Und nicht zu vergessen, auch Geliefert!!!!
Dass er danach vor dem von Groß Sport GF (hätte fast Mogul geschrieben)Samir A. geplanten Weg gewarnt hatte und ihn - zurecht - nicht mitgehen wollte, sollte selbst dem letzten in der sportlichen Nachbetrachtung klar geworden sein.
Hoffe ich zumindest.
Und mangelnde Variabilität kann ich ihm nun wirklich nicht vorwerfen, egal ob bei Dynamo, Union oder Arminia. Überall ging es danach erst eher abwärts denn aufwärts. Ja warum nur????
Da hast du mich falsch verstanden. Der Uwe hatte bereits zuvor gelernt und wusste wie man erfolgreich sein kann.
Und nicht zu vergessen, auch Geliefert!!!!
Dass er danach vor dem von Groß Sport GF (hätte fast Mogul geschrieben)Samir A. geplanten Weg gewarnt hatte und ihn - zurecht - nicht mitgehen wollte, sollte selbst dem letzten in der sportlichen Nachbetrachtung klar geworden sein.
Hoffe ich zumindest.
Und mangelnde Variabilität kann ich ihm nun wirklich nicht vorwerfen, egal ob bei Dynamo, Union oder Arminia. Überall ging es danach erst eher abwärts denn aufwärts. Ja warum nur????
10.08.2024 - 19:06 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
@felix9300
Da hast du mich falsch verstanden. Der Uwe hatte bereits zuvor gelernt und wusste wie man erfolgreich sein kann.
Und nicht zu vergessen, auch Geliefert!!!!
Dass er danach vor dem von Groß Sport GF (hätte fast Mogul geschrieben)Samir A. geplanten Weg gewarnt hatte und ihn - zurecht - nicht mitgehen wollte, sollte selbst dem letzten in der sportlichen Nachbetrachtung klar geworden sein.
Hoffe ich zumindest.
Und mangelnde Variabilität kann ich ihm nun wirklich nicht vorwerfen, egal ob bei Dynamo, Union oder Arminia. Überall ging es danach erst eher abwärts denn aufwärts. Ja warum nur????
@felix9300
Da hast du mich falsch verstanden. Der Uwe hatte bereits zuvor gelernt und wusste wie man erfolgreich sein kann.
Und nicht zu vergessen, auch Geliefert!!!!
Dass er danach vor dem von Groß Sport GF (hätte fast Mogul geschrieben)Samir A. geplanten Weg gewarnt hatte und ihn - zurecht - nicht mitgehen wollte, sollte selbst dem letzten in der sportlichen Nachbetrachtung klar geworden sein.
Hoffe ich zumindest.
Und mangelnde Variabilität kann ich ihm nun wirklich nicht vorwerfen, egal ob bei Dynamo, Union oder Arminia. Überall ging es danach erst eher abwärts denn aufwärts. Ja warum nur????
Erstmal ist Uwe Neuhaus ein guter Trainer, der bei den genannten Teams in Liga 2 sehr erfolgreich war. In der Bundesliga hat er jedoch ziemlich versagt. Der Abgang von Arminia ging nach ihm los, ja. Erstmal hat man aber ohne ihn die Klasse gehalten. Diesen hatte UN mit seinem Sturen Verhalten, festhalten am Ballbesitzspiel und nicht Berücksichtigung wie die von Maier etc. massiv gefährdet. Deshalb war die Entlassung mehr als folgerichtig. Wird nur gar nicht gesehen weil neuhaus Kredit und Sympathie bis ins unendliche hat. Manchaml glaub ich, dass einige statt den Bundesligaspielen, die unter Neuhaus gerade am Ende sowas von schlecht waren, immer den Aufstiegsfilm geschaut haben.
Neuhaus war alles, aber nicht lernfähig. Spieler hatten Freifahrtscheine während andere sonst was tun konnten und nicht mal eingewechselt wurden. Standards, Umschaltspiel, Konter und Pressing waren katastrophal und unter Kramer sehr schnell zumindest teilweise besser.
Und auch ein Neuhaus hat mich Sicherheit nicht geglaubt, dass wir durchgereicht werden. Aus meiner Sicht wurden die Fehler im Winter gemacht und die zu späte Kramer Entlassung, dazu wurde in Liga 2 nahezu alles verkehrt gemacht. Aber nicht unmittelbar nach Neuhaus. Die Entlassung hat uns erstmal ein weiteres Jahr Liga 1 beschert.
Das ist jetzt gar nichts gegen dich lieber @Wilhelm2704 aber mich nervt es, dass Neuhaus wie ein Gott gesehen wird, der alles vorher wusste und mit dem wir eh sonst wo spielen würden. Beides ist nämlich einfach Quatsch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von felix9300 am 10.08.2024 um 19:10 Uhr bearbeitet
18.08.2024 - 12:58 Uhr
So, da die kompletten Lobeshymnen ausschließlich an die Spieler gehen, möchte ich einfach mal die Trainerleistung ausdrücklich loben.
Ich denke, da wir ja mit negativer Kritik auch nicht zurückhaltend sind, darf auch mal gelobt werden.
Die Mannschaft war gegen Hannover perfekt eingestellt. sei es taktisch oder personell.
Ich persönlich habe bei der Bekanntgabe der Aufstellung einen leichten Rotlauf bekommen,
da Kunze die Position im RM bekleiden sollte und Wörl das OM bekleidet hat.
Bereits nach wenigen Minuten musste ich jedoch feststellen, dass die Personalien perfekt passten.
Kniat macht zur Zeit viel richtig, er stellt sich vor die jungen Spieler (Kania), haut auf die Truppe aber auch drauf wenn es nötig ist (Westfalenpokal)
Er scheint nach wie vor sehr beliebt zu sein bei der Mannschaft, angeblich war er einer der Hauptgründe warum sich Zugänge für Arminia entschieden haben.
Er ersetzt einen eingespielten guten IV durch einen Neuzugang, was bei einer negativ Serie ihm sicherlich um die Ohren geflogen wäre.
Momentan macht er echt viel richtig, sei es auf dem Platz oder medial.
Weiter so !!!!!!
Ich denke, da wir ja mit negativer Kritik auch nicht zurückhaltend sind, darf auch mal gelobt werden.
Die Mannschaft war gegen Hannover perfekt eingestellt. sei es taktisch oder personell.
Ich persönlich habe bei der Bekanntgabe der Aufstellung einen leichten Rotlauf bekommen,
da Kunze die Position im RM bekleiden sollte und Wörl das OM bekleidet hat.
Bereits nach wenigen Minuten musste ich jedoch feststellen, dass die Personalien perfekt passten.
Kniat macht zur Zeit viel richtig, er stellt sich vor die jungen Spieler (Kania), haut auf die Truppe aber auch drauf wenn es nötig ist (Westfalenpokal)
Er scheint nach wie vor sehr beliebt zu sein bei der Mannschaft, angeblich war er einer der Hauptgründe warum sich Zugänge für Arminia entschieden haben.
Er ersetzt einen eingespielten guten IV durch einen Neuzugang, was bei einer negativ Serie ihm sicherlich um die Ohren geflogen wäre.
Momentan macht er echt viel richtig, sei es auf dem Platz oder medial.
Weiter so !!!!!!
18.08.2024 - 14:00 Uhr
Dem gibt es aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.
27.08.2024 - 17:53 Uhr
Mitch ist übrigens heute ab 18.30 Uhr im Podbolzer Podcast "Dreierkette" zu Gast.
Läuft bereits seit 17:45 Uhr. Sorry für das verspätete Posting.
https://www.youtube.com/watch?v=8U-RSyS5-2M
Läuft bereits seit 17:45 Uhr. Sorry für das verspätete Posting.
https://www.youtube.com/watch?v=8U-RSyS5-2M
27.08.2024 - 20:39 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Mitch ist übrigens heute ab 18.30 Uhr im Podbolzer Podcast "Dreierkette" zu Gast.
Läuft bereits seit 17:45 Uhr. Sorry für das verspätete Posting.
https://www.youtube.com/watch?v=8U-RSyS5-2M
Mitch ist übrigens heute ab 18.30 Uhr im Podbolzer Podcast "Dreierkette" zu Gast.
Läuft bereits seit 17:45 Uhr. Sorry für das verspätete Posting.
https://www.youtube.com/watch?v=8U-RSyS5-2M
Und da hat er eine Verpflichtung von Monuluh ausgeschlossen
Mitch Kniat zum Young-Transfer:
„Taddel Momuluh wäre unsere 1A-Lösung gewesen. Wir kannten ihn und wir wussten, was er kann. Das hat dann nicht funktioniert und dann wollten wir einen ähnlichen Spielertypen mit hohem Tempo und einwandfreiem Charakter."
30.09.2024 - 08:15 Uhr
Ich war gestern im Stadion und es war sehr schön. Besonders gefreut, hat mich das Tor von Julian Kania, da ich in ihm sehr viel Potenzial sehe und mir daher wünsche, dass er jetzt regelmäßig starten wird.
Jetzt kommt das "Aber":
Meine Freude gestern, wurde leider von der Ernüchterung gebremst. Vorab muss ich sagen, dass ich nie wirklich ein Fan von Kniat war und daher vielleicht auch nicht komplett objektiv bleiben kann.
Ich habe gestern wiederholt eine Mannschaft gesehen, die außer lange Bälle zu schlagen, keine Idee in ihrem Offensivspiel besitzt. Von Kreativität ganz zu schweigen.
Es erschien einem als ob jeder zweite Ball, der über das Mittelfeld lief, in einem Fehlpass mündet. Sicher kann Kniat nicht unbedingt was für die Fehlpässe, aber er hätte das System umstellen können. Wenn 3 Mittelfeldspieler nicht ausreichen, um den Stürmer mit reichlich Bällen zu füttern, dann probiert man es mal mit 4 Mittelfeldspielern um eine Anspielstation mehr zu schaffen.
Um es herunter zu brechen: Kniat hatte mittlerweile über ein Jahr Zeit, sich ein Offensivkonzept auszudenken, welches zur Mannschaft passt und über Bezirksliganiveau hinausgeht. Meiner Meinung nach ist er gescheitert. Abgesehen von unverständlichen Experimenten, (Kunze als RA!?) hat er mir einfach zu wenig in unserem Spielsystem ausprobiert, um nachhaltig unser Offensivspiel zu verbessern. Haben wir jemals ein 4-4-2 gesehen? Wieso nicht mal in Testspielen ausprobieren?
Angesichts dessen, dass unser Spiel nach vorne eine 4- ist, freut es mich umso mehr für Kania, der sich sein Tor auch eher erkämpft hat als dass er ausreichend bedient wurde. Ich hoffe hier erweist sich Kniat als lernfährig und lässt den Jungen jetzt mal mehr spielen.
Dies bringt mich nämlich zu dem nächsten Punkt, den ich bemängeln muss. Kniats hartnäckiges Festhalten an Personalien, die ich nicht nachvollziehen kann. Kunze als RA ist das Paradebeispiel, aber Schoers gestern 80 Minuten lang spielen zu lassen? Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe nur versprungene Bälle, Abseitsstellungen und mangelnde Ballbehandlung im Sinn wenn ich an ihn denke. Für mich hat er bisher nicht überzeugen können. Becker scheint ein super Typ zu sein und ich glaube auch, dass er bei Rückständen nochmal wichtig für uns werden kann, aber er ist keiner für die Startelf. Dann diese Wechsel gegen Stuttgart. Haben wir ernsthaft bei einem 0:2 Rückstand zur Halbzeit unseren einzigen Stürmer ausgewechselt und dann komplett ohne 9 gespielt!? Ja haben wir! Welcher Trainer macht sowas? Mizuta, ein Spieler, welcher zumindest mal vereinzelte Akzente setzt, spielt immer nur für 10 Minuten.
Also ich für meinen Teil, fühle mich sehr in die vergangene Saison zurückversetzt. Ein konzeptloses Offensivspiel, welches zwar in wenigen Siegen resultiert, an denen sich unser Cheftrainer entlang hangelt. Zwischendurch ein paar derbe Niederlagen, welche als Ausrutscher fehlinterpretiert werden (1860). Ich gehe nicht davon aus, dass wir Kniat in nächster Zeit austauschen werden, aber ich habe gestern mal wieder ein sehr schlechtes 3.Ligaspiel gesehen. So brauchen wir vom Aufstieg jedenfalls nicht träumen, wenn das unsere einzigen Mittel sind, die uns Tore einbringen sollen.
Natürlich wünsche ich mir, dass wir weiter Siege einfahren können, egal wie und egal mit wem als Trainer, aber ich sehe nicht wie wir das mit Mitch Kniat regelmäßig schaffen können. Dafür ist unter ihm zu wenig passiert.
Sollte es doch irgendwann dazu kommen, dass wir uns für einen Trainerwechsel entscheiden, würde ich mir Torsten Lieberknecht wünschen. Auch wenn es schwer wäre ihn zu überzeugen, so sollte man es dennoch probieren.
Jetzt kommt das "Aber":
Meine Freude gestern, wurde leider von der Ernüchterung gebremst. Vorab muss ich sagen, dass ich nie wirklich ein Fan von Kniat war und daher vielleicht auch nicht komplett objektiv bleiben kann.
Ich habe gestern wiederholt eine Mannschaft gesehen, die außer lange Bälle zu schlagen, keine Idee in ihrem Offensivspiel besitzt. Von Kreativität ganz zu schweigen.
Es erschien einem als ob jeder zweite Ball, der über das Mittelfeld lief, in einem Fehlpass mündet. Sicher kann Kniat nicht unbedingt was für die Fehlpässe, aber er hätte das System umstellen können. Wenn 3 Mittelfeldspieler nicht ausreichen, um den Stürmer mit reichlich Bällen zu füttern, dann probiert man es mal mit 4 Mittelfeldspielern um eine Anspielstation mehr zu schaffen.
Um es herunter zu brechen: Kniat hatte mittlerweile über ein Jahr Zeit, sich ein Offensivkonzept auszudenken, welches zur Mannschaft passt und über Bezirksliganiveau hinausgeht. Meiner Meinung nach ist er gescheitert. Abgesehen von unverständlichen Experimenten, (Kunze als RA!?) hat er mir einfach zu wenig in unserem Spielsystem ausprobiert, um nachhaltig unser Offensivspiel zu verbessern. Haben wir jemals ein 4-4-2 gesehen? Wieso nicht mal in Testspielen ausprobieren?
Angesichts dessen, dass unser Spiel nach vorne eine 4- ist, freut es mich umso mehr für Kania, der sich sein Tor auch eher erkämpft hat als dass er ausreichend bedient wurde. Ich hoffe hier erweist sich Kniat als lernfährig und lässt den Jungen jetzt mal mehr spielen.
Dies bringt mich nämlich zu dem nächsten Punkt, den ich bemängeln muss. Kniats hartnäckiges Festhalten an Personalien, die ich nicht nachvollziehen kann. Kunze als RA ist das Paradebeispiel, aber Schoers gestern 80 Minuten lang spielen zu lassen? Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe nur versprungene Bälle, Abseitsstellungen und mangelnde Ballbehandlung im Sinn wenn ich an ihn denke. Für mich hat er bisher nicht überzeugen können. Becker scheint ein super Typ zu sein und ich glaube auch, dass er bei Rückständen nochmal wichtig für uns werden kann, aber er ist keiner für die Startelf. Dann diese Wechsel gegen Stuttgart. Haben wir ernsthaft bei einem 0:2 Rückstand zur Halbzeit unseren einzigen Stürmer ausgewechselt und dann komplett ohne 9 gespielt!? Ja haben wir! Welcher Trainer macht sowas? Mizuta, ein Spieler, welcher zumindest mal vereinzelte Akzente setzt, spielt immer nur für 10 Minuten.
Also ich für meinen Teil, fühle mich sehr in die vergangene Saison zurückversetzt. Ein konzeptloses Offensivspiel, welches zwar in wenigen Siegen resultiert, an denen sich unser Cheftrainer entlang hangelt. Zwischendurch ein paar derbe Niederlagen, welche als Ausrutscher fehlinterpretiert werden (1860). Ich gehe nicht davon aus, dass wir Kniat in nächster Zeit austauschen werden, aber ich habe gestern mal wieder ein sehr schlechtes 3.Ligaspiel gesehen. So brauchen wir vom Aufstieg jedenfalls nicht träumen, wenn das unsere einzigen Mittel sind, die uns Tore einbringen sollen.
Natürlich wünsche ich mir, dass wir weiter Siege einfahren können, egal wie und egal mit wem als Trainer, aber ich sehe nicht wie wir das mit Mitch Kniat regelmäßig schaffen können. Dafür ist unter ihm zu wenig passiert.
Sollte es doch irgendwann dazu kommen, dass wir uns für einen Trainerwechsel entscheiden, würde ich mir Torsten Lieberknecht wünschen. Auch wenn es schwer wäre ihn zu überzeugen, so sollte man es dennoch probieren.
30.09.2024 - 09:34 Uhr
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur drei Punkten bis zum Spitzenreiter sind wir nun nach dem 8. Spieltag wirklich mittendrin im Aufstiegsrennen und haben erstmal einen deutlichen Abstand nach unten.
Und auch dass wir zuletzt häufiger noch späte Tore erzielt haben und wie sehr sich die Mannschaft gestern darüber gefreut hat, spricht dafür, dass das Team intakt ist und auch nicht gegen den Trainer spielt.
Das erkenne ich alles an.
Und wenn man in dieser Situation den Trainer infrage stellen oder gar entlassen würde, dann würde man das in der deutschlandweiten Öffentlichkeit wohl kaum verstehen.
Und doch gibt es auch bei mir das selbe Gefühl und die selben Gedanken wie bei @asap_dsc und ich kann seinem Text voll und ganz zustimmen.
Kniat ist, soweit ich das beurteilen kann, ein richtig sympathischer Typ, ein gerade, authentischer, integrer Charakter. Das schätze ich sehr an ihm, weshalb ich ihm auch wirklich Erfolg wünsche.
Aber ich frage mich auch nach 46 Ligaspielen unter seiner Leitung noch immer, für welche Art von Fußball er eigentlich steht und ob er der Mannschaft helfen kann.
Steht er für mutigen Offensivfußball oder für eine kompakte Defensive?
Auf- oder Abstiegskampf?
Kann mir das irgendjemand erklären, was man unter „Kniat-Fußball“ verstehen darf?
Ich erkenne jedenfalls nichts von dem, was über ihn oder auch von ihm selbst gesagt wurde, als er hier damals vorgestellt wurde und was Verl unter seiner Führung wohl ausgemacht hat.
Obwohl er den Kader nun seit 16 Monaten trainiert und nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.
Nach über einem Jahr, weiß ich immer noch nicht, woran wir bei diesem Trainer sind, was er kann und was die Mannschaft tatsächlich kann.
Da sieht man hervorragende DFB Pokalspiele, blamable Westfalen-Pokalspiele und spielarme Ligaspiele innerhalb eines kurzen Zeitraums – und das sowohl in dieser, als auch in der letzten Saison gleichermaßen.
Und ebenso wie in der letzten Saison habe ich das Gefühl, dass er wieder mindestens zehn Spieltage braucht, bis er seine Stammelf gefunden hat und dass er sehr lange braucht, bis er Dinge erkennt und entsprechend umstellen kann.
Dazu gehört, Kunze nicht auf rechts zu setzen, Wörl und Kania (oder aktuell Schneider) eine Chance zu geben, befremdliche Wechsel – viele Dinge, die in den verschiedensten Foren von Laien oft deutlich früher erkannt wurden als von unserem Profitrainer.
Und auch im Spiel braucht er so lange, um auf etwas zu reagieren, sodass ich ein echtes Coaching, eine Variabilität wie eine überraschende Systemumstellung im Spiel nicht erkennen kann.
Es gilt scheinbar die Maxime, dass der anfangs ausgearbeitete Plan entweder klappt - oder halt nicht. Und dann kann man halt nichts mehr machen.
Kniat sagt ja vor dem Spiel zurecht nie was zu Taktik und Aufstellungen – braucht er aber auch nicht, denn beides ist nachweislich so einfach zu durchschauen und so berechenbar, dass selbst Amateurtrainer kein Problem damit hatten, das zu entschlüsseln und ihre Mannschaft entsprechend erfolgreich darauf vorzubereiten.
Zuletzt hatten wir mit 1860, Stuttgart II und dem SC Verl drei Mannschaften als Gegner, die aufgrund ihrer Ergebnisse vor dem Spiel gegen uns deutlich angeschlagen waren und mit wenig Selbstbewusstsein und klaren Defensivproblemen zu kämpfen hatten – doch in den Duellen gegen uns war das Beschriebene viel mehr bei uns als beim Gegner zu erkennen und wir blieben zwei Mal ohne Torerfolg.
Ich habe bei uns einfach überhaupt kein Selbstverständnis gesehen, diese Spiele zu gewinnen oder gar zu dominieren. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde der Großteil der Mannschaft eher mit einem dicken Köttel in der Hose als einer breiten Brust rumlaufen.
Warum gelingt es Kniat in keinster Weise, das eigene Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen?
Heimspiele scheinen ja trotz der endlosen Unterstützung eine ziemliche Belastung zu sein.
Das, was ich auf dem Platz sehe, ist viel zu wenig, das ist Fußball zum Abgewöhnen, ohne Esprit, kreative Ideen und Torgefahr.
9 Tore in 8 Spielen ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers. Und wenn ich sehe, dass Cottbus mit ihren letztjährigen 4. Ligastürmern in der Lage ist, 22 Tore zu schießen, frage ich mich, woran das liegt, dass wir da nichtmal ansatzweise mithalten können. Bei denen geht das Offensivspiel ja auch noch nichtmal zu Lasten der Defensive.
Platz 14 der letzten Saison ist nicht als Erfolg zu werten – das hätten wir wohl mit nahezu jedem Profitrainer geschafft. Aber fast jeder andere wäre auf dem Weg dahin entlassen worden.
In dieser Saison sind 14 Punkte nach 8 Spieltagen in Ordnung, aber die Art und Weise wie diese geholt wurden und wie wir spielen, lässt mich stark daran zweifeln, dass wir mit Kniat erfolgreich sein werden und mir fehlt die Phantasie, warum das, was in 46 Ligaspielen größtenteils nicht gelang, in der nächsten Zeit besser laufen sollte.
Entlassen wird er wohl nicht, dafür holt er immer wieder im entscheidenden Moment die Punkte und dafür scheint man ihn intern zu sehr zu protegieren.
Aber man sollte sich auch nicht von dem Ergebnis blenden lassen. Wäre gestern in der Nachspielzeit das Tor nicht für uns, sondern für Verl gefallen, dann hätte es deutliche und lautstarke „Kniat raus“ Rufe gegeben, die nur durch eine Aktion im Keim erstickt wurden.
Ich weiß keine bessere Alternativen (ist auch nicht mein Job) und dem Vernehmen nach war das auch ein Grund, warum er die letzte Saison überstanden hat. Aber sollte sich nichts ändern, bin ich froh, wenn der Vertrag am 30.6 ausläuft und es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, ihn zu verlängern.
Denn selbst Dauerkartenbesitzer verlieren mittlerweile die Lust ins Stadion zu gehen und lassen ihre Karten ungenutzt und selbst die 5 Euro bei onefootball scheinen zu oft nicht gerechtfertigt für das, was man da sieht.
Wenn man nur Spielauschnitte sieht und anschließend einen Blick auf die Tabelle wirft, dürfte man insgesamt wohl noch recht zufrieden sein und kann all das ertragen. Man ist ja auch viel Leid gewöhnt.
Aber 90 Minuten im Stadion sind wenig unterhaltsam und liegen zumindest mir schwer im Magen. Ich stand gestern jedenfalls irgendwie wie ein Halbtoter im Block, selbst bei den Toren konnte ich nicht jubeln. Ein 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit hätte normalerweise bei mir zu totaler Ektase und einem euphorischem Rückweg geführt. Jetzt blieb trotzallem völlige Gefühlslosigkeit und Abgestumpftheit.
Es blieb nur der Eindruck, dass das gestern mal wieder nur ein Pyrrhussieg war, der uns langfristig nicht voranbringt und dass ich mit einer Niederlage und einem Trainerwechsel nach diesem Wochenende irgendwie mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gehabt hätte, als mit diesem Sieg und dem Anschluss an die Spitzengruppe. Traurig, aber wahr.
Und auch dass wir zuletzt häufiger noch späte Tore erzielt haben und wie sehr sich die Mannschaft gestern darüber gefreut hat, spricht dafür, dass das Team intakt ist und auch nicht gegen den Trainer spielt.
Das erkenne ich alles an.
Und wenn man in dieser Situation den Trainer infrage stellen oder gar entlassen würde, dann würde man das in der deutschlandweiten Öffentlichkeit wohl kaum verstehen.
Und doch gibt es auch bei mir das selbe Gefühl und die selben Gedanken wie bei @asap_dsc und ich kann seinem Text voll und ganz zustimmen.
Kniat ist, soweit ich das beurteilen kann, ein richtig sympathischer Typ, ein gerade, authentischer, integrer Charakter. Das schätze ich sehr an ihm, weshalb ich ihm auch wirklich Erfolg wünsche.
Aber ich frage mich auch nach 46 Ligaspielen unter seiner Leitung noch immer, für welche Art von Fußball er eigentlich steht und ob er der Mannschaft helfen kann.
Steht er für mutigen Offensivfußball oder für eine kompakte Defensive?
Auf- oder Abstiegskampf?
Kann mir das irgendjemand erklären, was man unter „Kniat-Fußball“ verstehen darf?
Ich erkenne jedenfalls nichts von dem, was über ihn oder auch von ihm selbst gesagt wurde, als er hier damals vorgestellt wurde und was Verl unter seiner Führung wohl ausgemacht hat.
Obwohl er den Kader nun seit 16 Monaten trainiert und nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.
Nach über einem Jahr, weiß ich immer noch nicht, woran wir bei diesem Trainer sind, was er kann und was die Mannschaft tatsächlich kann.
Da sieht man hervorragende DFB Pokalspiele, blamable Westfalen-Pokalspiele und spielarme Ligaspiele innerhalb eines kurzen Zeitraums – und das sowohl in dieser, als auch in der letzten Saison gleichermaßen.
Und ebenso wie in der letzten Saison habe ich das Gefühl, dass er wieder mindestens zehn Spieltage braucht, bis er seine Stammelf gefunden hat und dass er sehr lange braucht, bis er Dinge erkennt und entsprechend umstellen kann.
Dazu gehört, Kunze nicht auf rechts zu setzen, Wörl und Kania (oder aktuell Schneider) eine Chance zu geben, befremdliche Wechsel – viele Dinge, die in den verschiedensten Foren von Laien oft deutlich früher erkannt wurden als von unserem Profitrainer.
Und auch im Spiel braucht er so lange, um auf etwas zu reagieren, sodass ich ein echtes Coaching, eine Variabilität wie eine überraschende Systemumstellung im Spiel nicht erkennen kann.
Es gilt scheinbar die Maxime, dass der anfangs ausgearbeitete Plan entweder klappt - oder halt nicht. Und dann kann man halt nichts mehr machen.
Kniat sagt ja vor dem Spiel zurecht nie was zu Taktik und Aufstellungen – braucht er aber auch nicht, denn beides ist nachweislich so einfach zu durchschauen und so berechenbar, dass selbst Amateurtrainer kein Problem damit hatten, das zu entschlüsseln und ihre Mannschaft entsprechend erfolgreich darauf vorzubereiten.
Zuletzt hatten wir mit 1860, Stuttgart II und dem SC Verl drei Mannschaften als Gegner, die aufgrund ihrer Ergebnisse vor dem Spiel gegen uns deutlich angeschlagen waren und mit wenig Selbstbewusstsein und klaren Defensivproblemen zu kämpfen hatten – doch in den Duellen gegen uns war das Beschriebene viel mehr bei uns als beim Gegner zu erkennen und wir blieben zwei Mal ohne Torerfolg.
Ich habe bei uns einfach überhaupt kein Selbstverständnis gesehen, diese Spiele zu gewinnen oder gar zu dominieren. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde der Großteil der Mannschaft eher mit einem dicken Köttel in der Hose als einer breiten Brust rumlaufen.
Warum gelingt es Kniat in keinster Weise, das eigene Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen?
Heimspiele scheinen ja trotz der endlosen Unterstützung eine ziemliche Belastung zu sein.
Das, was ich auf dem Platz sehe, ist viel zu wenig, das ist Fußball zum Abgewöhnen, ohne Esprit, kreative Ideen und Torgefahr.
9 Tore in 8 Spielen ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers. Und wenn ich sehe, dass Cottbus mit ihren letztjährigen 4. Ligastürmern in der Lage ist, 22 Tore zu schießen, frage ich mich, woran das liegt, dass wir da nichtmal ansatzweise mithalten können. Bei denen geht das Offensivspiel ja auch noch nichtmal zu Lasten der Defensive.
Platz 14 der letzten Saison ist nicht als Erfolg zu werten – das hätten wir wohl mit nahezu jedem Profitrainer geschafft. Aber fast jeder andere wäre auf dem Weg dahin entlassen worden.
In dieser Saison sind 14 Punkte nach 8 Spieltagen in Ordnung, aber die Art und Weise wie diese geholt wurden und wie wir spielen, lässt mich stark daran zweifeln, dass wir mit Kniat erfolgreich sein werden und mir fehlt die Phantasie, warum das, was in 46 Ligaspielen größtenteils nicht gelang, in der nächsten Zeit besser laufen sollte.
Entlassen wird er wohl nicht, dafür holt er immer wieder im entscheidenden Moment die Punkte und dafür scheint man ihn intern zu sehr zu protegieren.
Aber man sollte sich auch nicht von dem Ergebnis blenden lassen. Wäre gestern in der Nachspielzeit das Tor nicht für uns, sondern für Verl gefallen, dann hätte es deutliche und lautstarke „Kniat raus“ Rufe gegeben, die nur durch eine Aktion im Keim erstickt wurden.
Ich weiß keine bessere Alternativen (ist auch nicht mein Job) und dem Vernehmen nach war das auch ein Grund, warum er die letzte Saison überstanden hat. Aber sollte sich nichts ändern, bin ich froh, wenn der Vertrag am 30.6 ausläuft und es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, ihn zu verlängern.
Denn selbst Dauerkartenbesitzer verlieren mittlerweile die Lust ins Stadion zu gehen und lassen ihre Karten ungenutzt und selbst die 5 Euro bei onefootball scheinen zu oft nicht gerechtfertigt für das, was man da sieht.
Wenn man nur Spielauschnitte sieht und anschließend einen Blick auf die Tabelle wirft, dürfte man insgesamt wohl noch recht zufrieden sein und kann all das ertragen. Man ist ja auch viel Leid gewöhnt.
Aber 90 Minuten im Stadion sind wenig unterhaltsam und liegen zumindest mir schwer im Magen. Ich stand gestern jedenfalls irgendwie wie ein Halbtoter im Block, selbst bei den Toren konnte ich nicht jubeln. Ein 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit hätte normalerweise bei mir zu totaler Ektase und einem euphorischem Rückweg geführt. Jetzt blieb trotzallem völlige Gefühlslosigkeit und Abgestumpftheit.
Es blieb nur der Eindruck, dass das gestern mal wieder nur ein Pyrrhussieg war, der uns langfristig nicht voranbringt und dass ich mit einer Niederlage und einem Trainerwechsel nach diesem Wochenende irgendwie mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gehabt hätte, als mit diesem Sieg und dem Anschluss an die Spitzengruppe. Traurig, aber wahr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 30.09.2024 um 09:49 Uhr bearbeitet
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