| Geburtsdatum | 18.11.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Mitch Kniat (Ex-Trainer)
13.06.2023 - 17:40 Uhr
30.09.2024 - 12:08 Uhr
Genau die Identitätsfrage, die du aufwirfst ist für mich die entscheidende @studti .
Fing es mit Harakiri Offenisvfußball an, wurde es gegen Ende der Saison die Mauer Taktik um alles dem Ziel Klassenerhalt unterzuordnen.
Zum Beginn der Saison dachte ich eigentlich wir bekommen die goldene Mitte hin. Momentan sieht es aber wieder ein bisschen nach dem geparkten Bus aus. Und da muss man die Frage stellen, kann das der Anspruch von Arminia in Liga 3 sein?
Ich denke bei der Beantwortung der Frage sind wir uns alle einig.
Cottbus bekommt von uns (wie eigentlich echt jeden Spieltag
) ein Tor Geschenkt, hat Ansonsten nur noch einen Distanzschuss und sonst keine Chance. Wir hingegen müssen eigentlich 4:1 gewinnen wenn das Ding leistungsgerecht ausgegangen wäre.
Gegen Dortmund war es Defensiv wieder Bärenstark, dafür offensiv schon deutlich zurück haltender. Und da haben wir uns dann auch nicht mehr weg bewegt. Ausgenommen den positiven Ausrutscher in Hz 2 gegen Aue und den negativen Ausrutscher gegen den VfB am Dienstag.
Genau da liegt für mich auch der entscheidende Kritikpunkt. Wir spielen es immer wieder gleich und ohne große Überraschungen/Risiko.
Das oberste Ziel ist es immer erstmal sicher ins Spiel zu starten und erstmal keine Geschenke zu verteilen.
Das führt dann dazu, dass man sich mit 4 Tor-Ungefährlichen Mittelfeldspielern in der Aufstellung die eigentlich vorhandenen Möglichkeiten des Kaders klaut, und gleichzeitig am 8. Spieltag das erste Tor in der ersten Halbzeit schießt.
Da kommt dann bei mir ein Gefühl auf, was ich letzte Saison schon teilweise hatte, dass wir deutlich besser/aggressiver/offensiver, wie auch immer man es nennen will, spielen wenn wir hinten liegen.
Da kommen regelmäßig gute Auftritte bei rum. (Siehe Cottbus, Aue oder tlw. Gestern bis zum 1:1, oder letzte Saison gegen Unterhaching (nach der desolaten 1. Hz) oder Sandhausen).
Als Laienhafter-Hobby-Sport-Psychologe könnte man drauf kommen, dass die Truppe befreiter Auftritt wenn man nix mehr zu verlieren hat, weil man ja schon hinten liegt.
Da fehlt mir persönlich dann etwas die Gier oder die Lust darauf hier positiv zu begeistern, stattdessen sehen wir die Angst etwas falsch zu machen. Wenn wir dann aber etwas machen müssen, weil keine Zeit mehr auf der Uhr ist oder wir hinten liegen wird es häufig zielstrebiger.
Das führt dann dazu, das Kunze zwei mal ~6-8 Meter vorm Tor den ball völlig frei zum Schuss hat und zwei mal nen Pass spielt, anstatt das Ding einfach mit Überzeugung ins Tor zu knallen. Und wenn wir das Ding nicht Last-Minute 2:1 gewinnen sondern in der 70. schon 3:1 führen gibts auch nicht so viel Kritik ggü. der Spielweise.
Denn da trennt sich dann tatsächlich unsere Meinung. Ich für meinen teil finde, dass wir im Liga-Vergleich noch einen ganz ansehnlichen Fußball sehen.
Ich erkenne bei mir aber tatsächlich auch, dass ich da emotionsloser werde und immer mehr mit der offensive Fremdle.
Aber garnicht so sehr, weil das offensiv wirklich so fürchterlich ist. Sondern weil mir oben genannte Gier völlig abgeht. Denn Offensiv ist das nicht so schlecht, es ist einfach (mal wieder) zu wenig ertrag, den ich aber vollkommen auf die fehlende Gier schiebe. Wo andere einfach mal schießen, wird bei uns noch ein Querpass oder ein Rückpass gespielt. (https://footystats.org/germany/3-liga/xg - einige werden jetzt vor der Tastatur die Faust in der Hosentasche ballen und sich denken - "Was will der Depp jetzt wieder mit seiner Statistik"
) - das bestätigt aber irgendwie mein Subjektives empfinden, was ich habe wenn ich unsere Konkurrenz schaue, dass wir es bis zum 16er garnicht so schlecht spielen, dann aber alle das Schießen/Flanken verlernen.
Die beiden Kunze Aktionen hab ich ja bereits beschrieben, aber auch Becker hatte gestern an der 16er Kante den Ball, war relativ alleine und legt das Ding dann raus auf den Flügel. Da muss ich doch als Mittelstürmer einfach mal drauf holzen.
Das waren 3 richtig starke Gelegenheiten, die wir mutwillig weg schenken. Und selbst wenn die nicht drin sind, erzeugst du damit etwas. Das Stadion wird lauter, die Kollegen merken da geht was, du provozierst vielleicht ne Ecke, nen Handelfmeter oder nen Abpraller. (den bei uns aber vermutlich auch keiner gemacht hätte, da der Ball ferne außen zu selten in den 16er rückt)
Und wenn wir es eben bis zur Torlinie durchkombinieren wollen fehlen uns die Mittel. Man hat gestern wieder wunderbar gesehen, dass Kniats Idee am besten funktioniert, wenn wir mit Young/Bazee einen schnelle Flügelspieler haben, der die Tiefe suchen kann und Räume im Halbraum aufmacht, die dann Lannert durch einrücken oder einer der beiden 8er bespielen kann.
Wie planlos wir aber sind, wenn der Gegner uns die tiefe nimmt und die AV tief stehen lässt, haben wir in Halbzeit 2 gesehen, da kommt dann nichts mehr.
Mein Trainer hat uns damals immer gesagt, wenn die Gegner einen Raum zu machen, muss zwangsweise irgendwo anders einer aufgehen.
Diese Räume dann aber zu finden und zu bespielen gelingt uns garnicht. Vom Gefühl her, hätten dass in Hz2 dann Räume für Wörl und Kunze in der zentrale sein müssen. Hab aber auch nur den Blick von der Süd und viel wichtiger, mittlerweile wohl auch zu wenig taktisches Wissen um das jetzt so ausm stehgreif einzuordnen.
Und da liegt für mich das wesentliche Problem. Kniat schafft es garnicht Lösungen zu präsentieren, wenn die Gegner tief stehen und uns das Flügelspiel nehmen.
Und auch da bin ich taktisch zu limitiert, als dass ich über die Identifikation des Problems hinaus, jetzt auch noch Lösungsansätze dafür liefern könnte. Meine Hoffnungen liegen da ein stückweit auf Wörl, der die Dynamik und technischen Fähigkeiten mit bringt um genau die Räume in der Mitte zu bespielen.
Das führt dann aber zum zweiten wesentlichen Problem, was ich mit Kniat habe, dass er zu lange braucht um sich von seinen Ideen zu verabschieden. Denn Corboz wird, wenn er fit ist, in die Startelf zurück kehren. Aber nimmt Kniat dafür Kunze raus? Ich hab da so meine Zweifel.
Und da wären wir dann schnell bei dem Problem, dass wir uns durch Kunze auf RA unserer wesentliche stärke berauben mit einem schnellen Flügelspieler an tiefe zu gewinnen. Denn das Kniat Wörl raus nimmt, glaube ich nicht, so blind kann man nicht sein. Das er Kunze raus nimmt glaub ich aber auch nicht.
Dem Arminia Fan wäre es aber gar nicht zu vermitteln, entweder Wörl raus zu nehmen oder wieder einen offensiven außen zu opfern.
Und so lange Kniat es nicht hinbekommt Lösungen dafür zu präsentieren, was wir machen wenn der Gegner tiefer steht oder mal über seinen schatten springt und Leistungsorientiert aufstellt ohne persönliche Lieblinge (Becker/Kania, Großer/Schneider, Wörl/Kunze, wenn das so weiter geht auch Hagmann/Lannert) wird er hier niemals die Kritiker hinter sich bekommen, auch wenn wir an Spieltag 38 immernoch unter den ersten 7 sind.
Fing es mit Harakiri Offenisvfußball an, wurde es gegen Ende der Saison die Mauer Taktik um alles dem Ziel Klassenerhalt unterzuordnen.
Zum Beginn der Saison dachte ich eigentlich wir bekommen die goldene Mitte hin. Momentan sieht es aber wieder ein bisschen nach dem geparkten Bus aus. Und da muss man die Frage stellen, kann das der Anspruch von Arminia in Liga 3 sein?
Ich denke bei der Beantwortung der Frage sind wir uns alle einig.
Cottbus bekommt von uns (wie eigentlich echt jeden Spieltag
) ein Tor Geschenkt, hat Ansonsten nur noch einen Distanzschuss und sonst keine Chance. Wir hingegen müssen eigentlich 4:1 gewinnen wenn das Ding leistungsgerecht ausgegangen wäre. Gegen Dortmund war es Defensiv wieder Bärenstark, dafür offensiv schon deutlich zurück haltender. Und da haben wir uns dann auch nicht mehr weg bewegt. Ausgenommen den positiven Ausrutscher in Hz 2 gegen Aue und den negativen Ausrutscher gegen den VfB am Dienstag.
Genau da liegt für mich auch der entscheidende Kritikpunkt. Wir spielen es immer wieder gleich und ohne große Überraschungen/Risiko.
Das oberste Ziel ist es immer erstmal sicher ins Spiel zu starten und erstmal keine Geschenke zu verteilen.
Das führt dann dazu, dass man sich mit 4 Tor-Ungefährlichen Mittelfeldspielern in der Aufstellung die eigentlich vorhandenen Möglichkeiten des Kaders klaut, und gleichzeitig am 8. Spieltag das erste Tor in der ersten Halbzeit schießt.
Da kommt dann bei mir ein Gefühl auf, was ich letzte Saison schon teilweise hatte, dass wir deutlich besser/aggressiver/offensiver, wie auch immer man es nennen will, spielen wenn wir hinten liegen.
Da kommen regelmäßig gute Auftritte bei rum. (Siehe Cottbus, Aue oder tlw. Gestern bis zum 1:1, oder letzte Saison gegen Unterhaching (nach der desolaten 1. Hz) oder Sandhausen).
Als Laienhafter-Hobby-Sport-Psychologe könnte man drauf kommen, dass die Truppe befreiter Auftritt wenn man nix mehr zu verlieren hat, weil man ja schon hinten liegt.
Da fehlt mir persönlich dann etwas die Gier oder die Lust darauf hier positiv zu begeistern, stattdessen sehen wir die Angst etwas falsch zu machen. Wenn wir dann aber etwas machen müssen, weil keine Zeit mehr auf der Uhr ist oder wir hinten liegen wird es häufig zielstrebiger.
Das führt dann dazu, das Kunze zwei mal ~6-8 Meter vorm Tor den ball völlig frei zum Schuss hat und zwei mal nen Pass spielt, anstatt das Ding einfach mit Überzeugung ins Tor zu knallen. Und wenn wir das Ding nicht Last-Minute 2:1 gewinnen sondern in der 70. schon 3:1 führen gibts auch nicht so viel Kritik ggü. der Spielweise.
Denn da trennt sich dann tatsächlich unsere Meinung. Ich für meinen teil finde, dass wir im Liga-Vergleich noch einen ganz ansehnlichen Fußball sehen.
Ich erkenne bei mir aber tatsächlich auch, dass ich da emotionsloser werde und immer mehr mit der offensive Fremdle.
Aber garnicht so sehr, weil das offensiv wirklich so fürchterlich ist. Sondern weil mir oben genannte Gier völlig abgeht. Denn Offensiv ist das nicht so schlecht, es ist einfach (mal wieder) zu wenig ertrag, den ich aber vollkommen auf die fehlende Gier schiebe. Wo andere einfach mal schießen, wird bei uns noch ein Querpass oder ein Rückpass gespielt. (https://footystats.org/germany/3-liga/xg - einige werden jetzt vor der Tastatur die Faust in der Hosentasche ballen und sich denken - "Was will der Depp jetzt wieder mit seiner Statistik"
) - das bestätigt aber irgendwie mein Subjektives empfinden, was ich habe wenn ich unsere Konkurrenz schaue, dass wir es bis zum 16er garnicht so schlecht spielen, dann aber alle das Schießen/Flanken verlernen. Die beiden Kunze Aktionen hab ich ja bereits beschrieben, aber auch Becker hatte gestern an der 16er Kante den Ball, war relativ alleine und legt das Ding dann raus auf den Flügel. Da muss ich doch als Mittelstürmer einfach mal drauf holzen.
Das waren 3 richtig starke Gelegenheiten, die wir mutwillig weg schenken. Und selbst wenn die nicht drin sind, erzeugst du damit etwas. Das Stadion wird lauter, die Kollegen merken da geht was, du provozierst vielleicht ne Ecke, nen Handelfmeter oder nen Abpraller. (den bei uns aber vermutlich auch keiner gemacht hätte, da der Ball ferne außen zu selten in den 16er rückt)
Und wenn wir es eben bis zur Torlinie durchkombinieren wollen fehlen uns die Mittel. Man hat gestern wieder wunderbar gesehen, dass Kniats Idee am besten funktioniert, wenn wir mit Young/Bazee einen schnelle Flügelspieler haben, der die Tiefe suchen kann und Räume im Halbraum aufmacht, die dann Lannert durch einrücken oder einer der beiden 8er bespielen kann.
Wie planlos wir aber sind, wenn der Gegner uns die tiefe nimmt und die AV tief stehen lässt, haben wir in Halbzeit 2 gesehen, da kommt dann nichts mehr.
Mein Trainer hat uns damals immer gesagt, wenn die Gegner einen Raum zu machen, muss zwangsweise irgendwo anders einer aufgehen.
Diese Räume dann aber zu finden und zu bespielen gelingt uns garnicht. Vom Gefühl her, hätten dass in Hz2 dann Räume für Wörl und Kunze in der zentrale sein müssen. Hab aber auch nur den Blick von der Süd und viel wichtiger, mittlerweile wohl auch zu wenig taktisches Wissen um das jetzt so ausm stehgreif einzuordnen.
Und da liegt für mich das wesentliche Problem. Kniat schafft es garnicht Lösungen zu präsentieren, wenn die Gegner tief stehen und uns das Flügelspiel nehmen.
Und auch da bin ich taktisch zu limitiert, als dass ich über die Identifikation des Problems hinaus, jetzt auch noch Lösungsansätze dafür liefern könnte. Meine Hoffnungen liegen da ein stückweit auf Wörl, der die Dynamik und technischen Fähigkeiten mit bringt um genau die Räume in der Mitte zu bespielen.
Das führt dann aber zum zweiten wesentlichen Problem, was ich mit Kniat habe, dass er zu lange braucht um sich von seinen Ideen zu verabschieden. Denn Corboz wird, wenn er fit ist, in die Startelf zurück kehren. Aber nimmt Kniat dafür Kunze raus? Ich hab da so meine Zweifel.
Und da wären wir dann schnell bei dem Problem, dass wir uns durch Kunze auf RA unserer wesentliche stärke berauben mit einem schnellen Flügelspieler an tiefe zu gewinnen. Denn das Kniat Wörl raus nimmt, glaube ich nicht, so blind kann man nicht sein. Das er Kunze raus nimmt glaub ich aber auch nicht.
Dem Arminia Fan wäre es aber gar nicht zu vermitteln, entweder Wörl raus zu nehmen oder wieder einen offensiven außen zu opfern.
Und so lange Kniat es nicht hinbekommt Lösungen dafür zu präsentieren, was wir machen wenn der Gegner tiefer steht oder mal über seinen schatten springt und Leistungsorientiert aufstellt ohne persönliche Lieblinge (Becker/Kania, Großer/Schneider, Wörl/Kunze, wenn das so weiter geht auch Hagmann/Lannert) wird er hier niemals die Kritiker hinter sich bekommen, auch wenn wir an Spieltag 38 immernoch unter den ersten 7 sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TG-DSC-Arminia am 30.09.2024 um 12:12 Uhr bearbeitet
30.09.2024 - 12:13 Uhr
Zitat von studti
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur drei Punkten bis zum Spitzenreiter sind wir nun nach dem 8. Spieltag wirklich mittendrin im Aufstiegsrennen und haben erstmal einen deutlichen Abstand nach unten.
Und auch dass wir zuletzt häufiger noch späte Tore erzielt haben und wie sehr sich die Mannschaft gestern darüber gefreut hat, spricht dafür, dass das Team intakt ist und auch nicht gegen den Trainer spielt.
Das erkenne ich alles an.
Und wenn man in dieser Situation den Trainer infrage stellen oder gar entlassen würde, dann würde man das in der deutschlandweiten Öffentlichkeit wohl kaum verstehen.
Und doch gibt es auch bei mir das selbe Gefühl und die selben Gedanken wie bei @asap_dsc und ich kann seinem Text voll und ganz zustimmen.
Kniat ist, soweit ich das beurteilen kann, ein richtig sympathischer Typ, ein gerade, authentischer, integrer Charakter. Das schätze ich sehr an ihm, weshalb ich ihm auch wirklich Erfolg wünsche.
Aber ich frage mich auch nach 46 Ligaspielen unter seiner Leitung noch immer, für welche Art von Fußball er eigentlich steht und ob er der Mannschaft helfen kann.
Steht er für mutigen Offensivfußball oder für eine kompakte Defensive?
Auf- oder Abstiegskampf?
Kann mir das irgendjemand erklären, was man unter „Kniat-Fußball“ verstehen darf?
Ich erkenne jedenfalls nichts von dem, was über ihn oder auch von ihm selbst gesagt wurde, als er hier damals vorgestellt wurde und was Verl unter seiner Führung wohl ausgemacht hat.
Obwohl er den Kader nun seit 16 Monaten trainiert und nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.
Nach über einem Jahr, weiß ich immer noch nicht, woran wir bei diesem Trainer sind, was er kann und was die Mannschaft tatsächlich kann.
Da sieht man hervorragende DFB Pokalspiele, blamable Westfalen-Pokalspiele und spielarme Ligaspiele innerhalb eines kurzen Zeitraums – und das sowohl in dieser, als auch in der letzten Saison gleichermaßen.
Und ebenso wie in der letzten Saison habe ich das Gefühl, dass er wieder mindestens zehn Spieltage braucht, bis er seine Stammelf gefunden hat und dass er sehr lange braucht, bis er Dinge erkennt und entsprechend umstellen kann.
Dazu gehört, Kunze nicht auf rechts zu setzen, Wörl und Kania (oder aktuell Schneider) eine Chance zu geben, befremdliche Wechsel – viele Dinge, die in den verschiedensten Foren von Laien oft deutlich früher erkannt wurden als von unserem Profitrainer.
Und auch im Spiel braucht er so lange, um auf etwas zu reagieren, sodass ich ein echtes Coaching, eine Variabilität wie eine überraschende Systemumstellung im Spiel nicht erkennen kann.
Es gilt scheinbar die Maxime, dass der anfangs ausgearbeitete Plan entweder klappt - oder halt nicht. Und dann kann man halt nichts mehr machen.
Kniat sagt ja vor dem Spiel zurecht nie was zu Taktik und Aufstellungen – braucht er aber auch nicht, denn beides ist nachweislich so einfach zu durchschauen und so berechenbar, dass selbst Amateurtrainer kein Problem damit hatten, das zu entschlüsseln und ihre Mannschaft entsprechend erfolgreich darauf vorzubereiten.
Zuletzt hatten wir mit 1860, Stuttgart II und dem SC Verl drei Mannschaften als Gegner, die aufgrund ihrer Ergebnisse vor dem Spiel gegen uns deutlich angeschlagen waren und mit wenig Selbstbewusstsein und klaren Defensivproblemen zu kämpfen hatten – doch in den Duellen gegen uns war das Beschriebene viel mehr bei uns als beim Gegner zu erkennen und wir blieben zwei Mal ohne Torerfolg.
Ich habe bei uns einfach überhaupt kein Selbstverständnis gesehen, diese Spiele zu gewinnen oder gar zu dominieren. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde der Großteil der Mannschaft eher mit einem dicken Köttel in der Hose als einer breiten Brust rumlaufen.
Warum gelingt es Kniat in keinster Weise, das eigene Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen?
Heimspiele scheinen ja trotz der endlosen Unterstützung eine ziemliche Belastung zu sein.
Das, was ich auf dem Platz sehe, ist viel zu wenig, das ist Fußball zum Abgewöhnen, ohne Esprit, kreative Ideen und Torgefahr.
9 Tore in 8 Spielen ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers. Und wenn ich sehe, dass Cottbus mit ihren letztjährigen 4. Ligastürmern in der Lage ist, 22 Tore zu schießen, frage ich mich, woran das liegt, dass wir da nichtmal ansatzweise mithalten können. Bei denen geht das Offensivspiel ja auch noch nichtmal zu Lasten der Defensive.
Platz 14 der letzten Saison ist nicht als Erfolg zu werten – das hätten wir wohl mit nahezu jedem Profitrainer geschafft. Aber fast jeder andere wäre auf dem Weg dahin entlassen worden.
In dieser Saison sind 14 Punkte nach 8 Spieltagen in Ordnung, aber die Art und Weise wie diese geholt wurden und wie wir spielen, lässt mich stark daran zweifeln, dass wir mit Kniat erfolgreich sein werden und mir fehlt die Phantasie, warum das, was in 46 Ligaspielen größtenteils nicht gelang, in der nächsten Zeit besser laufen sollte.
Entlassen wird er wohl nicht, dafür holt er immer wieder im entscheidenden Moment die Punkte und dafür scheint man ihn intern zu sehr zu protegieren.
Aber man sollte sich auch nicht von dem Ergebnis blenden lassen. Wäre gestern in der Nachspielzeit das Tor nicht für uns, sondern für Verl gefallen, dann hätte es deutliche und lautstarke „Kniat raus“ Rufe gegeben, die nur durch eine Aktion im Keim erstickt wurden.
Ich weiß keine bessere Alternativen (ist auch nicht mein Job) und dem Vernehmen nach war das auch ein Grund, warum er die letzte Saison überstanden hat. Aber sollte sich nichts ändern, bin ich froh, wenn der Vertrag am 30.6 ausläuft und es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, ihn zu verlängern.
Denn selbst Dauerkartenbesitzer verlieren mittlerweile die Lust ins Stadion zu gehen und lassen ihre Karten ungenutzt und selbst die 5 Euro bei onefootball scheinen zu oft nicht gerechtfertigt für das, was man da sieht.
Wenn man nur Spielauschnitte sieht und anschließend einen Blick auf die Tabelle wirft, dürfte man insgesamt wohl noch recht zufrieden sein und kann all das ertragen. Man ist ja auch viel Leid gewöhnt.
Aber 90 Minuten im Stadion sind wenig unterhaltsam und liegen zumindest mir schwer im Magen. Ich stand gestern jedenfalls irgendwie wie ein Halbtoter im Block, selbst bei den Toren konnte ich nicht jubeln. Ein 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit hätte normalerweise bei mir zu totaler Ektase und einem euphorischem Rückweg geführt. Jetzt blieb trotzallem völlige Gefühlslosigkeit und Abgestumpftheit.
Es blieb nur der Eindruck, dass das gestern mal wieder nur ein Pyrrhussieg war, der uns langfristig nicht voranbringt und dass ich mit einer Niederlage und einem Trainerwechsel nach diesem Wochenende irgendwie mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gehabt hätte, als mit diesem Sieg und dem Anschluss an die Spitzengruppe. Traurig, aber wahr.
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur drei Punkten bis zum Spitzenreiter sind wir nun nach dem 8. Spieltag wirklich mittendrin im Aufstiegsrennen und haben erstmal einen deutlichen Abstand nach unten.
Und auch dass wir zuletzt häufiger noch späte Tore erzielt haben und wie sehr sich die Mannschaft gestern darüber gefreut hat, spricht dafür, dass das Team intakt ist und auch nicht gegen den Trainer spielt.
Das erkenne ich alles an.
Und wenn man in dieser Situation den Trainer infrage stellen oder gar entlassen würde, dann würde man das in der deutschlandweiten Öffentlichkeit wohl kaum verstehen.
Und doch gibt es auch bei mir das selbe Gefühl und die selben Gedanken wie bei @asap_dsc und ich kann seinem Text voll und ganz zustimmen.
Kniat ist, soweit ich das beurteilen kann, ein richtig sympathischer Typ, ein gerade, authentischer, integrer Charakter. Das schätze ich sehr an ihm, weshalb ich ihm auch wirklich Erfolg wünsche.
Aber ich frage mich auch nach 46 Ligaspielen unter seiner Leitung noch immer, für welche Art von Fußball er eigentlich steht und ob er der Mannschaft helfen kann.
Steht er für mutigen Offensivfußball oder für eine kompakte Defensive?
Auf- oder Abstiegskampf?
Kann mir das irgendjemand erklären, was man unter „Kniat-Fußball“ verstehen darf?
Ich erkenne jedenfalls nichts von dem, was über ihn oder auch von ihm selbst gesagt wurde, als er hier damals vorgestellt wurde und was Verl unter seiner Führung wohl ausgemacht hat.
Obwohl er den Kader nun seit 16 Monaten trainiert und nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.
Nach über einem Jahr, weiß ich immer noch nicht, woran wir bei diesem Trainer sind, was er kann und was die Mannschaft tatsächlich kann.
Da sieht man hervorragende DFB Pokalspiele, blamable Westfalen-Pokalspiele und spielarme Ligaspiele innerhalb eines kurzen Zeitraums – und das sowohl in dieser, als auch in der letzten Saison gleichermaßen.
Und ebenso wie in der letzten Saison habe ich das Gefühl, dass er wieder mindestens zehn Spieltage braucht, bis er seine Stammelf gefunden hat und dass er sehr lange braucht, bis er Dinge erkennt und entsprechend umstellen kann.
Dazu gehört, Kunze nicht auf rechts zu setzen, Wörl und Kania (oder aktuell Schneider) eine Chance zu geben, befremdliche Wechsel – viele Dinge, die in den verschiedensten Foren von Laien oft deutlich früher erkannt wurden als von unserem Profitrainer.
Und auch im Spiel braucht er so lange, um auf etwas zu reagieren, sodass ich ein echtes Coaching, eine Variabilität wie eine überraschende Systemumstellung im Spiel nicht erkennen kann.
Es gilt scheinbar die Maxime, dass der anfangs ausgearbeitete Plan entweder klappt - oder halt nicht. Und dann kann man halt nichts mehr machen.
Kniat sagt ja vor dem Spiel zurecht nie was zu Taktik und Aufstellungen – braucht er aber auch nicht, denn beides ist nachweislich so einfach zu durchschauen und so berechenbar, dass selbst Amateurtrainer kein Problem damit hatten, das zu entschlüsseln und ihre Mannschaft entsprechend erfolgreich darauf vorzubereiten.
Zuletzt hatten wir mit 1860, Stuttgart II und dem SC Verl drei Mannschaften als Gegner, die aufgrund ihrer Ergebnisse vor dem Spiel gegen uns deutlich angeschlagen waren und mit wenig Selbstbewusstsein und klaren Defensivproblemen zu kämpfen hatten – doch in den Duellen gegen uns war das Beschriebene viel mehr bei uns als beim Gegner zu erkennen und wir blieben zwei Mal ohne Torerfolg.
Ich habe bei uns einfach überhaupt kein Selbstverständnis gesehen, diese Spiele zu gewinnen oder gar zu dominieren. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde der Großteil der Mannschaft eher mit einem dicken Köttel in der Hose als einer breiten Brust rumlaufen.
Warum gelingt es Kniat in keinster Weise, das eigene Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen?
Heimspiele scheinen ja trotz der endlosen Unterstützung eine ziemliche Belastung zu sein.
Das, was ich auf dem Platz sehe, ist viel zu wenig, das ist Fußball zum Abgewöhnen, ohne Esprit, kreative Ideen und Torgefahr.
9 Tore in 8 Spielen ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers. Und wenn ich sehe, dass Cottbus mit ihren letztjährigen 4. Ligastürmern in der Lage ist, 22 Tore zu schießen, frage ich mich, woran das liegt, dass wir da nichtmal ansatzweise mithalten können. Bei denen geht das Offensivspiel ja auch noch nichtmal zu Lasten der Defensive.
Platz 14 der letzten Saison ist nicht als Erfolg zu werten – das hätten wir wohl mit nahezu jedem Profitrainer geschafft. Aber fast jeder andere wäre auf dem Weg dahin entlassen worden.
In dieser Saison sind 14 Punkte nach 8 Spieltagen in Ordnung, aber die Art und Weise wie diese geholt wurden und wie wir spielen, lässt mich stark daran zweifeln, dass wir mit Kniat erfolgreich sein werden und mir fehlt die Phantasie, warum das, was in 46 Ligaspielen größtenteils nicht gelang, in der nächsten Zeit besser laufen sollte.
Entlassen wird er wohl nicht, dafür holt er immer wieder im entscheidenden Moment die Punkte und dafür scheint man ihn intern zu sehr zu protegieren.
Aber man sollte sich auch nicht von dem Ergebnis blenden lassen. Wäre gestern in der Nachspielzeit das Tor nicht für uns, sondern für Verl gefallen, dann hätte es deutliche und lautstarke „Kniat raus“ Rufe gegeben, die nur durch eine Aktion im Keim erstickt wurden.
Ich weiß keine bessere Alternativen (ist auch nicht mein Job) und dem Vernehmen nach war das auch ein Grund, warum er die letzte Saison überstanden hat. Aber sollte sich nichts ändern, bin ich froh, wenn der Vertrag am 30.6 ausläuft und es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, ihn zu verlängern.
Denn selbst Dauerkartenbesitzer verlieren mittlerweile die Lust ins Stadion zu gehen und lassen ihre Karten ungenutzt und selbst die 5 Euro bei onefootball scheinen zu oft nicht gerechtfertigt für das, was man da sieht.
Wenn man nur Spielauschnitte sieht und anschließend einen Blick auf die Tabelle wirft, dürfte man insgesamt wohl noch recht zufrieden sein und kann all das ertragen. Man ist ja auch viel Leid gewöhnt.
Aber 90 Minuten im Stadion sind wenig unterhaltsam und liegen zumindest mir schwer im Magen. Ich stand gestern jedenfalls irgendwie wie ein Halbtoter im Block, selbst bei den Toren konnte ich nicht jubeln. Ein 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit hätte normalerweise bei mir zu totaler Ektase und einem euphorischem Rückweg geführt. Jetzt blieb trotzallem völlige Gefühlslosigkeit und Abgestumpftheit.
Es blieb nur der Eindruck, dass das gestern mal wieder nur ein Pyrrhussieg war, der uns langfristig nicht voranbringt und dass ich mit einer Niederlage und einem Trainerwechsel nach diesem Wochenende irgendwie mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gehabt hätte, als mit diesem Sieg und dem Anschluss an die Spitzengruppe. Traurig, aber wahr.
Ich sehe auch bei Kniat keine Entwicklung der Mannschaft. 9 Tore in 8 Spielen zeigt doch ganz eindeutig,
das das Offensivspiel ein einziges Armutszeugnis ist. Als Alternative zu Kniat werfe ich mal den Namen Benedetto Muzzicato in den Ring, der bei Viktoria Berlin, und nun bei Freiburg II gute Arbeit abliefert.
30.09.2024 - 12:34 Uhr
Zitat von studti
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur drei Punkten bis zum Spitzenreiter sind wir nun nach dem 8. Spieltag wirklich mittendrin im Aufstiegsrennen und haben erstmal einen deutlichen Abstand nach unten.
Und auch dass wir zuletzt häufiger noch späte Tore erzielt haben und wie sehr sich die Mannschaft gestern darüber gefreut hat, spricht dafür, dass das Team intakt ist und auch nicht gegen den Trainer spielt.
Das erkenne ich alles an.
Und wenn man in dieser Situation den Trainer infrage stellen oder gar entlassen würde, dann würde man das in der deutschlandweiten Öffentlichkeit wohl kaum verstehen.
Und doch gibt es auch bei mir das selbe Gefühl und die selben Gedanken wie bei @asap_dsc und ich kann seinem Text voll und ganz zustimmen.
Kniat ist, soweit ich das beurteilen kann, ein richtig sympathischer Typ, ein gerade, authentischer, integrer Charakter. Das schätze ich sehr an ihm, weshalb ich ihm auch wirklich Erfolg wünsche.
Aber ich frage mich auch nach 46 Ligaspielen unter seiner Leitung noch immer, für welche Art von Fußball er eigentlich steht und ob er der Mannschaft helfen kann.
Steht er für mutigen Offensivfußball oder für eine kompakte Defensive?
Auf- oder Abstiegskampf?
Kann mir das irgendjemand erklären, was man unter „Kniat-Fußball“ verstehen darf?
Ich erkenne jedenfalls nichts von dem, was über ihn oder auch von ihm selbst gesagt wurde, als er hier damals vorgestellt wurde und was Verl unter seiner Führung wohl ausgemacht hat.
Obwohl er den Kader nun seit 16 Monaten trainiert und nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.
Nach über einem Jahr, weiß ich immer noch nicht, woran wir bei diesem Trainer sind, was er kann und was die Mannschaft tatsächlich kann.
Da sieht man hervorragende DFB Pokalspiele, blamable Westfalen-Pokalspiele und spielarme Ligaspiele innerhalb eines kurzen Zeitraums – und das sowohl in dieser, als auch in der letzten Saison gleichermaßen.
Und ebenso wie in der letzten Saison habe ich das Gefühl, dass er wieder mindestens zehn Spieltage braucht, bis er seine Stammelf gefunden hat und dass er sehr lange braucht, bis er Dinge erkennt und entsprechend umstellen kann.
Dazu gehört, Kunze nicht auf rechts zu setzen, Wörl und Kania (oder aktuell Schneider) eine Chance zu geben, befremdliche Wechsel – viele Dinge, die in den verschiedensten Foren von Laien oft deutlich früher erkannt wurden als von unserem Profitrainer.
Und auch im Spiel braucht er so lange, um auf etwas zu reagieren, sodass ich ein echtes Coaching, eine Variabilität wie eine überraschende Systemumstellung im Spiel nicht erkennen kann.
Es gilt scheinbar die Maxime, dass der anfangs ausgearbeitete Plan entweder klappt - oder halt nicht. Und dann kann man halt nichts mehr machen.
Kniat sagt ja vor dem Spiel zurecht nie was zu Taktik und Aufstellungen – braucht er aber auch nicht, denn beides ist nachweislich so einfach zu durchschauen und so berechenbar, dass selbst Amateurtrainer kein Problem damit hatten, das zu entschlüsseln und ihre Mannschaft entsprechend erfolgreich darauf vorzubereiten.
Zuletzt hatten wir mit 1860, Stuttgart II und dem SC Verl drei Mannschaften als Gegner, die aufgrund ihrer Ergebnisse vor dem Spiel gegen uns deutlich angeschlagen waren und mit wenig Selbstbewusstsein und klaren Defensivproblemen zu kämpfen hatten – doch in den Duellen gegen uns war das Beschriebene viel mehr bei uns als beim Gegner zu erkennen und wir blieben zwei Mal ohne Torerfolg.
Ich habe bei uns einfach überhaupt kein Selbstverständnis gesehen, diese Spiele zu gewinnen oder gar zu dominieren. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde der Großteil der Mannschaft eher mit einem dicken Köttel in der Hose als einer breiten Brust rumlaufen.
Warum gelingt es Kniat in keinster Weise, das eigene Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen?
Heimspiele scheinen ja trotz der endlosen Unterstützung eine ziemliche Belastung zu sein.
Das, was ich auf dem Platz sehe, ist viel zu wenig, das ist Fußball zum Abgewöhnen, ohne Esprit, kreative Ideen und Torgefahr.
9 Tore in 8 Spielen ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers. Und wenn ich sehe, dass Cottbus mit ihren letztjährigen 4. Ligastürmern in der Lage ist, 22 Tore zu schießen, frage ich mich, woran das liegt, dass wir da nichtmal ansatzweise mithalten können. Bei denen geht das Offensivspiel ja auch noch nichtmal zu Lasten der Defensive.
Platz 14 der letzten Saison ist nicht als Erfolg zu werten – das hätten wir wohl mit nahezu jedem Profitrainer geschafft. Aber fast jeder andere wäre auf dem Weg dahin entlassen worden.
In dieser Saison sind 14 Punkte nach 8 Spieltagen in Ordnung, aber die Art und Weise wie diese geholt wurden und wie wir spielen, lässt mich stark daran zweifeln, dass wir mit Kniat erfolgreich sein werden und mir fehlt die Phantasie, warum das, was in 46 Ligaspielen größtenteils nicht gelang, in der nächsten Zeit besser laufen sollte.
Entlassen wird er wohl nicht, dafür holt er immer wieder im entscheidenden Moment die Punkte und dafür scheint man ihn intern zu sehr zu protegieren.
Aber man sollte sich auch nicht von dem Ergebnis blenden lassen. Wäre gestern in der Nachspielzeit das Tor nicht für uns, sondern für Verl gefallen, dann hätte es deutliche und lautstarke „Kniat raus“ Rufe gegeben, die nur durch eine Aktion im Keim erstickt wurden.
Ich weiß keine bessere Alternativen (ist auch nicht mein Job) und dem Vernehmen nach war das auch ein Grund, warum er die letzte Saison überstanden hat. Aber sollte sich nichts ändern, bin ich froh, wenn der Vertrag am 30.6 ausläuft und es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, ihn zu verlängern.
Denn selbst Dauerkartenbesitzer verlieren mittlerweile die Lust ins Stadion zu gehen und lassen ihre Karten ungenutzt und selbst die 5 Euro bei onefootball scheinen zu oft nicht gerechtfertigt für das, was man da sieht.
Wenn man nur Spielauschnitte sieht und anschließend einen Blick auf die Tabelle wirft, dürfte man insgesamt wohl noch recht zufrieden sein und kann all das ertragen. Man ist ja auch viel Leid gewöhnt.
Aber 90 Minuten im Stadion sind wenig unterhaltsam und liegen zumindest mir schwer im Magen. Ich stand gestern jedenfalls irgendwie wie ein Halbtoter im Block, selbst bei den Toren konnte ich nicht jubeln. Ein 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit hätte normalerweise bei mir zu totaler Ektase und einem euphorischem Rückweg geführt. Jetzt blieb trotzallem völlige Gefühlslosigkeit und Abgestumpftheit.
Es blieb nur der Eindruck, dass das gestern mal wieder nur ein Pyrrhussieg war, der uns langfristig nicht voranbringt und dass ich mit einer Niederlage und einem Trainerwechsel nach diesem Wochenende irgendwie mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gehabt hätte, als mit diesem Sieg und dem Anschluss an die Spitzengruppe. Traurig, aber wahr.
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur drei Punkten bis zum Spitzenreiter sind wir nun nach dem 8. Spieltag wirklich mittendrin im Aufstiegsrennen und haben erstmal einen deutlichen Abstand nach unten.
Und auch dass wir zuletzt häufiger noch späte Tore erzielt haben und wie sehr sich die Mannschaft gestern darüber gefreut hat, spricht dafür, dass das Team intakt ist und auch nicht gegen den Trainer spielt.
Das erkenne ich alles an.
Und wenn man in dieser Situation den Trainer infrage stellen oder gar entlassen würde, dann würde man das in der deutschlandweiten Öffentlichkeit wohl kaum verstehen.
Und doch gibt es auch bei mir das selbe Gefühl und die selben Gedanken wie bei @asap_dsc und ich kann seinem Text voll und ganz zustimmen.
Kniat ist, soweit ich das beurteilen kann, ein richtig sympathischer Typ, ein gerade, authentischer, integrer Charakter. Das schätze ich sehr an ihm, weshalb ich ihm auch wirklich Erfolg wünsche.
Aber ich frage mich auch nach 46 Ligaspielen unter seiner Leitung noch immer, für welche Art von Fußball er eigentlich steht und ob er der Mannschaft helfen kann.
Steht er für mutigen Offensivfußball oder für eine kompakte Defensive?
Auf- oder Abstiegskampf?
Kann mir das irgendjemand erklären, was man unter „Kniat-Fußball“ verstehen darf?
Ich erkenne jedenfalls nichts von dem, was über ihn oder auch von ihm selbst gesagt wurde, als er hier damals vorgestellt wurde und was Verl unter seiner Führung wohl ausgemacht hat.
Obwohl er den Kader nun seit 16 Monaten trainiert und nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.
Nach über einem Jahr, weiß ich immer noch nicht, woran wir bei diesem Trainer sind, was er kann und was die Mannschaft tatsächlich kann.
Da sieht man hervorragende DFB Pokalspiele, blamable Westfalen-Pokalspiele und spielarme Ligaspiele innerhalb eines kurzen Zeitraums – und das sowohl in dieser, als auch in der letzten Saison gleichermaßen.
Und ebenso wie in der letzten Saison habe ich das Gefühl, dass er wieder mindestens zehn Spieltage braucht, bis er seine Stammelf gefunden hat und dass er sehr lange braucht, bis er Dinge erkennt und entsprechend umstellen kann.
Dazu gehört, Kunze nicht auf rechts zu setzen, Wörl und Kania (oder aktuell Schneider) eine Chance zu geben, befremdliche Wechsel – viele Dinge, die in den verschiedensten Foren von Laien oft deutlich früher erkannt wurden als von unserem Profitrainer.
Und auch im Spiel braucht er so lange, um auf etwas zu reagieren, sodass ich ein echtes Coaching, eine Variabilität wie eine überraschende Systemumstellung im Spiel nicht erkennen kann.
Es gilt scheinbar die Maxime, dass der anfangs ausgearbeitete Plan entweder klappt - oder halt nicht. Und dann kann man halt nichts mehr machen.
Kniat sagt ja vor dem Spiel zurecht nie was zu Taktik und Aufstellungen – braucht er aber auch nicht, denn beides ist nachweislich so einfach zu durchschauen und so berechenbar, dass selbst Amateurtrainer kein Problem damit hatten, das zu entschlüsseln und ihre Mannschaft entsprechend erfolgreich darauf vorzubereiten.
Zuletzt hatten wir mit 1860, Stuttgart II und dem SC Verl drei Mannschaften als Gegner, die aufgrund ihrer Ergebnisse vor dem Spiel gegen uns deutlich angeschlagen waren und mit wenig Selbstbewusstsein und klaren Defensivproblemen zu kämpfen hatten – doch in den Duellen gegen uns war das Beschriebene viel mehr bei uns als beim Gegner zu erkennen und wir blieben zwei Mal ohne Torerfolg.
Ich habe bei uns einfach überhaupt kein Selbstverständnis gesehen, diese Spiele zu gewinnen oder gar zu dominieren. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde der Großteil der Mannschaft eher mit einem dicken Köttel in der Hose als einer breiten Brust rumlaufen.
Warum gelingt es Kniat in keinster Weise, das eigene Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen?
Heimspiele scheinen ja trotz der endlosen Unterstützung eine ziemliche Belastung zu sein.
Das, was ich auf dem Platz sehe, ist viel zu wenig, das ist Fußball zum Abgewöhnen, ohne Esprit, kreative Ideen und Torgefahr.
9 Tore in 8 Spielen ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers. Und wenn ich sehe, dass Cottbus mit ihren letztjährigen 4. Ligastürmern in der Lage ist, 22 Tore zu schießen, frage ich mich, woran das liegt, dass wir da nichtmal ansatzweise mithalten können. Bei denen geht das Offensivspiel ja auch noch nichtmal zu Lasten der Defensive.
Platz 14 der letzten Saison ist nicht als Erfolg zu werten – das hätten wir wohl mit nahezu jedem Profitrainer geschafft. Aber fast jeder andere wäre auf dem Weg dahin entlassen worden.
In dieser Saison sind 14 Punkte nach 8 Spieltagen in Ordnung, aber die Art und Weise wie diese geholt wurden und wie wir spielen, lässt mich stark daran zweifeln, dass wir mit Kniat erfolgreich sein werden und mir fehlt die Phantasie, warum das, was in 46 Ligaspielen größtenteils nicht gelang, in der nächsten Zeit besser laufen sollte.
Entlassen wird er wohl nicht, dafür holt er immer wieder im entscheidenden Moment die Punkte und dafür scheint man ihn intern zu sehr zu protegieren.
Aber man sollte sich auch nicht von dem Ergebnis blenden lassen. Wäre gestern in der Nachspielzeit das Tor nicht für uns, sondern für Verl gefallen, dann hätte es deutliche und lautstarke „Kniat raus“ Rufe gegeben, die nur durch eine Aktion im Keim erstickt wurden.
Ich weiß keine bessere Alternativen (ist auch nicht mein Job) und dem Vernehmen nach war das auch ein Grund, warum er die letzte Saison überstanden hat. Aber sollte sich nichts ändern, bin ich froh, wenn der Vertrag am 30.6 ausläuft und es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, ihn zu verlängern.
Denn selbst Dauerkartenbesitzer verlieren mittlerweile die Lust ins Stadion zu gehen und lassen ihre Karten ungenutzt und selbst die 5 Euro bei onefootball scheinen zu oft nicht gerechtfertigt für das, was man da sieht.
Wenn man nur Spielauschnitte sieht und anschließend einen Blick auf die Tabelle wirft, dürfte man insgesamt wohl noch recht zufrieden sein und kann all das ertragen. Man ist ja auch viel Leid gewöhnt.
Aber 90 Minuten im Stadion sind wenig unterhaltsam und liegen zumindest mir schwer im Magen. Ich stand gestern jedenfalls irgendwie wie ein Halbtoter im Block, selbst bei den Toren konnte ich nicht jubeln. Ein 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit hätte normalerweise bei mir zu totaler Ektase und einem euphorischem Rückweg geführt. Jetzt blieb trotzallem völlige Gefühlslosigkeit und Abgestumpftheit.
Es blieb nur der Eindruck, dass das gestern mal wieder nur ein Pyrrhussieg war, der uns langfristig nicht voranbringt und dass ich mit einer Niederlage und einem Trainerwechsel nach diesem Wochenende irgendwie mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gehabt hätte, als mit diesem Sieg und dem Anschluss an die Spitzengruppe. Traurig, aber wahr.
Chapeau! Exakt meine Meinung, die ich inzwischen auch auf X kundtue und für die ich sehr viel Kritik ernte, weil die Ergebnisse ja bisher gut waren.
Wir haben auch nach dem 46. Spiel noch keine Idee, wie wir den Ball nach vorne tragen und Tore erzielen wollen. Wenn ich auf X lesen muss, dass wir uns "spielerisch seit Amtsantritt Kniat um Welten verbessert haben", dann frage ich mich, ob diese Leute allen Ernstes auch nur ein einziges Spiel geguckt haben. In einem Punkt haben sie recht: Die Defensive hat sich verbessert und wir sind nicht mehr die Schießbude der Liga wie in den ersten 2/3 der letzten Saison. Aber sonst? Kniat hat bei Amtsantritt erzählt, er stehe für hohes Pressing und mutigen Offensivfußball.
1. Hohes Pressing ist nur alle x Spiele mal zu sehen, gestern zB. Man konnte häufig hohe Ballgewinne erzielen und hätte die Chance gehabt mit 2-3 Pässen zum Tor und zum Abschluss zu kommen. Doch was ist stattdessen passiert? Der Balleroberer ist abgedreht und über 2-3 Pässe ist der Ball zu unserer IV gelangt.
2. Das bringt mich zu Punkt 2, denn so sieht kein mutiger Offensivfußball aus. Jetzt kann manch X User wieder mit schönen Statistiken um sich werfen, wie viele Schüsse pro Spiel und Flanken wird haben. Toll, wenn von 10 Schüssen aber 5 mit 3 kmh am Tor vorbeikullern, 2 völlig harmlos der Torwart fangen kann und 2 von Corboz aus 30 Metern 12 Meter übers Tor gehen. Thema Flanken: Wir haben wohl mit die meisten Flanken pro Spiel, klasse. Leider landen die aber entweder auf der anderen Seite des 16ers, im Toraus oder bleiben schon am ersten Verteidiger hängen. Unsere Flanken, insbesondere von Lannert, sind so unfassbar schlecht, da muss sich keine Verteidigung der Welt bemühen, um diese zu verhindern.
Wir spielen eins zu eins den gleichen anti Fußball wie letzte Saison, es gibt nur einen Unterschied: Wir haben endlich mal ein bisschen Spielglück. Endlich geht der Kullerkopfball von Corboz in Aue ins Tor und nicht an den Pfosten. Endlich setzt sich jemand (Mizuta) in dem entscheidenden Moment durch und köpft das 1:0 gegen BVB II. Das sind Glücksmomente, die sicherlich auch auf eine gute Mentalität und intakte Mannschaft zurückzuführen sind und auf individuelle Qualität.
Wenn man jetzt noch einen Trainer hätte, der die vorhandene Qualität auch mit einem vernünftigen Spielplan kombinieren könnte, Gott weiß wo wir dann stehen würden.
Wie Studti sagt, Kniat rauszuwerfen würde jetzt für Empörung sorgen. Aber ich empfinde ihn deutlich mehr als Bremse, statt als Förderer.
30.09.2024 - 13:32 Uhr
Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
Insbesondere nachdem ihm sein anfänglicher eher offensiv gedachter Ansatz bei uns letztes Jahr gnadenlos um die Ohren geflogen/(gehauen worden?) ist.
Das nur mal so als kleinen Gedankenansatz meinerseits, gepaart mit der Frage welcher Trainer denn in der Nachfolge der richtige wäre.
So sehr ich mich auch bemühe jemanden mit dem gewünschten Anforderungsprofil zu finden, sehe ich auf dem Markt niemanden der jenes auch nur annähernd erfüllen würde.
Was mir bleibt ist die Hoffnung darauf, dass Mitch endlich wieder etwas mutiger agieren lässt. Zumal die defensiven Basics dafür mittlerweile von seinen Spielern so verinnerlicht worden sein dürften, dass man jetzt bedenkenlos etwas mehr Offensive wagen könnte.
Aber als Bremser sehe ich ihn definitiv nicht.
Insbesondere nachdem ihm sein anfänglicher eher offensiv gedachter Ansatz bei uns letztes Jahr gnadenlos um die Ohren geflogen/(gehauen worden?) ist.
Das nur mal so als kleinen Gedankenansatz meinerseits, gepaart mit der Frage welcher Trainer denn in der Nachfolge der richtige wäre.
So sehr ich mich auch bemühe jemanden mit dem gewünschten Anforderungsprofil zu finden, sehe ich auf dem Markt niemanden der jenes auch nur annähernd erfüllen würde.
Was mir bleibt ist die Hoffnung darauf, dass Mitch endlich wieder etwas mutiger agieren lässt. Zumal die defensiven Basics dafür mittlerweile von seinen Spielern so verinnerlicht worden sein dürften, dass man jetzt bedenkenlos etwas mehr Offensive wagen könnte.
Aber als Bremser sehe ich ihn definitiv nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 30.09.2024 um 13:33 Uhr bearbeitet
30.09.2024 - 16:15 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
Insbesondere nachdem ihm sein anfänglicher eher offensiv gedachter Ansatz bei uns letztes Jahr gnadenlos um die Ohren geflogen/(gehauen worden?) ist.
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Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
Insbesondere nachdem ihm sein anfänglicher eher offensiv gedachter Ansatz bei uns letztes Jahr gnadenlos um die Ohren geflogen/(gehauen worden?) ist.
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Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Aber als Entwickler oder gar Gestalter nehme ich ihn aktuell auch nicht wahr.
Trotz wenig Gegentoren machen selbst unsere Abwehrspieler wie Großer, Lannert oder Oppie gerade eher Rückschritte. Auch Biankadi ist nach starker Vorbereitung völlig aus dem Tritt, Becker kommt nicht an die Leistungen seiner Vorsaison heran und Wörl wurde aus meiner Sicht definitiv von Kniat ausgebremst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 30.09.2024 um 16:28 Uhr bearbeitet
30.09.2024 - 16:28 Uhr
Zitat von studti
Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Zitat von Wilhelm2704
Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
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Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
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Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Die - von mir zuvor angesprochene Frage - war ja auch was plausible Alternativen zu Kniat wären. Und die sehe ich offen gestanden nicht. Ich stehe Kniat ja nun auch nicht völlig kritiklos gegenüber, aber nenne mir doch bitte mal einer adäquate Alternativen.
30.09.2024 - 17:01 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Die - von mir zuvor angesprochene Frage - war ja auch was plausible Alternativen zu Kniat wären. Und die sehe ich offen gestanden nicht. Ich stehe Kniat ja nun auch nicht völlig kritiklos gegenüber, aber nenne mir doch bitte mal einer adäquate Alternativen.
Zitat von studti
Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Zitat von Wilhelm2704
Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
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Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
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Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Die - von mir zuvor angesprochene Frage - war ja auch was plausible Alternativen zu Kniat wären. Und die sehe ich offen gestanden nicht. Ich stehe Kniat ja nun auch nicht völlig kritiklos gegenüber, aber nenne mir doch bitte mal einer adäquate Alternativen.
Ich schrieb bereits, dass ich das nicht weiß, dass das aber auch nicht in meiner Jobbeschreibung steht.
Aber nach den letzten 16 Monaten sollte Mutzel sich auf jeden Fall wöchentlich mit diesem Thema beschäftigen und jederzeit eine Schattenliste parat haben.
Mir fallen natürlich nur Namen ein, die schon mehrfach gescheitert sind, sonst wären sie jetzt entweder unter Vertrag oder sie würden nicht in die 3. Liga gehen.
Oder aber sie haben noch nie höher trainiert, was dann wieder als neues Experiment gebranntmarkt wäre.
Oder man nimmt einen Trainer aus dem Ausland, der die 3. Liga aber eben überhaupt nicht kennt.
Gescheitert, Neuling, keine 3. Liga-Erfahrung - irgendeinen Makel wird jede Alternative schon haben.
Weshalb ich auch verstehe, dass Mutzel nichts tut. Denn aktuell läuft es ja auch so irgendwie. Und solange die Nähe zu den Aufstiegsplätzen da ist, wird man nicht handeln und kein Risiko eingehen.
Aber ohne dieses Risiko wird man diese Saison glaube ich auch wirklich nichts erreichen. Zumindest ist es für mich gegenwärtig nicht erkennbar.
Für mich wirkt das ganze Auftreten des Vereins aktuell vollkommen ambitionslos. Auf und neben dem Platz. Die Verantwortlichen geben bereits in der zweiten Saison in Folge überhaupt keine Ziele raus, an denen man sie messen könnte und auf dem Feld sehe ich auch nicht den Anspruch, in einem Heimspiel zu zeigen, dass man die Punkte auf jeden Fall auf der Alm behalten und die Zuschauer, die in Rekordzahlen kommen, begeistern will.
Man lädt 4.000 Kinder ein und zeigt ihnen dann (übertrieben gesagt) eine Gruselshow gegen den Tabellenletzten.
Die schlechte Spielweise muss Mutzel doch auch auffallen.
Und den Glauben daran, dass die von ihm geholten Spieler eigentlich zu mehr in der Lage sein dürften, hat er hoffentlich auch.
So sehr man hier davon träumt, á la Mainz oder Freiburg das nächste große Trainertalent zu entdecken, mit dem man am besten eine ganze Dekade zusammenbleibt - das hat weder bei Sidka, Ziege, Gerstner, Geideck, Rehm, von Ahlen, Kramny, Kramer, Scherning oder Kniat geklappt. Um mal die Namen zu nennen, die mir aus meiner Fan-Zeit einfallen.
Erfolgreich waren wir eher mit erfahrenen Haudegen a la Möhlmann, Rapolder, Meier, Saibene, Neuhaus.
Ein Trainer, der aktuell natürlich nicht verfügbar ist, der aber eigentlich alle Grundvoraussetzungen erfüllt, nämlich vor allem 3. Liga Erfahrung, wäre (und nun steinigt mich nicht aufgrund seiner Ex-Vereine) Pavel Dotchev. Der weiß genau wie diese Liga funktioniert.
Auch der genannte Lieberknecht könnte einer sein, der passt - ohne mich näher mit ihm beschäftigt zu haben.
Ansonsten wird man unter den vertragslosen Trainer eine lange Liste des Grauens sehen - dessen bin ich mir schon bewusst.
Aber Kniat hat jetzt 16 Monate gezeigt, dass es irgendwie nicht besser wird. Und ich glaube, dass es da draußen jemand gäbe, der es besser machen könnte.
Aber den zu finden wäre nicht meine Aufgabe, sondern Mutzels. Und der hat ja wie man hört bereits letzte Saison keine passende Alternative auftreiben können und scheint es auch jetzt auszusitzen.
Und als Fan kann man dem Schauspiel nur ohnmächtig beiwohnen (das beschreibt es ganz gut, wie ich es gestern im Stadion empfunden habe), dem fernbleiben oder sich damit zufrieden geben.
Nur kenne ich in meinem Umfeld niemanden mehr, auf den Letzteres zutrifft. Sie gehen entweder wie ich treudoof hin, egal, was passiert. Oder sie bleiben dem Stadion fern, unabhängig davon, ob sie bereits eine Karte gekauft haben oder nicht.
Aber dass jemand mit Freude auf die Alm geht - und vor allem mit Freude wieder zurückkommt - ich müsste wirklich lange nachdenken, wann das bei einem Ligaspiel zuletzt der Fall war.
Zurück würde ich das Spiel gegen Duisburg nennen. Aber erwartungsfreudig hin und gut gelaunt zurück - ich kann mich ehrlich nicht dran erinnern.
Und das bei einem Hobby und einer Leidenschaft, die uns ja eigentlich allen Spaß machen sollte.
30.09.2024 - 17:08 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Die - von mir zuvor angesprochene Frage - war ja auch was plausible Alternativen zu Kniat wären. Und die sehe ich offen gestanden nicht. Ich stehe Kniat ja nun auch nicht völlig kritiklos gegenüber, aber nenne mir doch bitte mal einer adäquate Alternativen.
Zitat von studti
Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Zitat von Wilhelm2704
Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
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Vielleicht haben wir den Trainer ja bereits, aber er traut sich - leider- noch immer nicht so richtig.
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Die Frage ist - wie lange müssen wir noch warten bis er seinen Stil gefunden hat?
Stand jetzt sind 70% seiner gegenwärtigen Vertragslaufzeit abgelaufen.
Es ist ja schon auffällig, wie negativ die Stimmung ist, obwohl man gewonnen hat, obwohl man auf Platz 7 steht und damit weit besser als im letzten Jahr und obwohl der Kontakt zur Spitzengruppe da ist.
Aber viele (mich eingeschlossen) verlieren so langsam die Hoffnung und Geduld auf Besserung.
Es war wirklich glücklich, dass sowohl Ausgleich, als auch das Siegtor noch kurz vor Ende der Halbzeit bzw. des Spiels gefallen sind. Denn ansonsten wäre vermutlich ein gellendes Pfeifkonzert deutlich hörbar gewesen, was während des Spiels ausblieb, um die Mannschaft nicht zu verunsichern. Aber zufrieden war wohl (fast) keiner. Selbst diejenigen, die vor einer Woche noch so viele lobende Worte übrig hatten, sind nun nicht mehr zu hören.
Die - von mir zuvor angesprochene Frage - war ja auch was plausible Alternativen zu Kniat wären. Und die sehe ich offen gestanden nicht. Ich stehe Kniat ja nun auch nicht völlig kritiklos gegenüber, aber nenne mir doch bitte mal einer adäquate Alternativen.
Ich bin nach wie vor auch der festen Überzeugung, dass die nicht vorhandenen alternativen der Hauptgrund dafür sind, dass Kniat hier noch Coach ist.
Er ist für mich momentan, der Inbegriff des Wortes "Übergang", zu schlecht um eine wirklich langfristige Lösung zu sein, aber auch zu gut um ihn jetzt vor die Tür zu setzen.
Vor dem Hintergrund, dass ein Aufstieg nie planbar sein wird und sich auch nicht erzwingen lässt denke ich fast, dass Mutzel das jetzt mit Kniat bis zum Ende durchzieht, sofern wir lange genug oben dran bleiben.
Und dann eine Mannschaft mit gefestigten Abläufen und ausreichend individueller Qualität an einen neuen Hoffnungsträger übergibt.
Finde das Profil aber nicht einfach. Ein alter Hase mit immer gleicher Taktik Ausrichtung wie Antwerpen oder Kauczinski ist der jungen Mannschaft nicht zu verkaufen.
Ein junger Trainer ohne Erfahrung in einem Traditionsverein hetzt nach den Erfahrungen mit Kramer, Scherning und Kniat wohl sofort die Fraktion Westtribüne gegen den Verein auf, noch bevor ein einziger Ball gespielt wurde.
Dann wären da noch so Mittelwege wie Schiele oder Glöckner die aber wohl auch niemanden begeistern würde.
Ich könnte mir tatsächlich Jakob Fimpel vorstellen.
Der hat jahrelang gute Arbeit auf Schalke gearbeitet, steht für eine klare offensive Idee und geht gerade durch den Crash Kurs "Mit Druck umgehen" im wohl härtesten Umfeld was es im deutschen Profi Sport momentan gibt.
Ob man mit ihm aber die Fans versöhnlich stimmen würde glaube ich nicht.
So weit ist es aber natürlich auch noch nicht, noch ist Kniat ja da und ich finde ehrlicherweise auch noch zurecht.
Er hat aber ein paar Baustellen die er ganz schnell in den Griff bekommen muss. Wir reden hier aber ja auch nicht von Projekten in Größenordnung Stuttgart 21 sondern eigentlich eher Dinge in Größenordnung "Lutter Freilegung".
Denn mit mehr Mut zum Abschluss, nicht diesem ständigen klein-klein im letzten Drittel und mehr Konsequenz bei der Aufstellung, allen voran bei der Kunze/Wörl/Corboz Problematik wären schon viele besänftigt.
Denn das wir Fußball zum abgewöhnen spielen, denn man sich kein bisschen angucken kann, sehe ich nicht dauerhaft so. Dienstag war das so, gestern in der zweiten Halbzeit ebenfalls. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte viele von uns Arminen können das nicht genau identifizieren ob das jetzt bis zum letzten Drittel mit Plan, oder mit Zufall oder durch die Unfähigkeit der Gegner zustandegekommen ist. Die sehen, dass das im letzten Drittel kein bisschen zielstrebig ist und da viel zu wenig Anschlüsse bei Rum kommen. Und wenn man die beiden Probleme schon mal lösen würde, hätte man die meisten Fans schon wieder hinter euch, sofern die Ergebnisse nicht schlechter werden. Denke ich zumindest.
Denn ehrlich gesagt kann ich mir nicht erklären, wie man Schreiben kann, wir spielen so unfassbar furchtbar wenn man mal regelmäßig bei der Konkurrenz rein schauen würde. Ich glaube da würden vielen mal die Augen geöffnet werden.
Denn wie gesagt, derjenige der eine Mannschaft in Liga 3 findet, die über deutlich längere Zeiträume deutlich besseren Fußball Spielt, muss erst noch geboren werden. Ich glaube da fehlt teilweise einfach mal der Blick nach links und rechts.
Mal ganz unabhängig davon, dass ich auch gerne viel häufiger spiele wie gegen Cottbus sehen würde als so ein Ding wie gestern in der zweiten Halbzeit.
Ist aber ja kein Bielefelder Problem, wenn man sieht dass es gestern bei Dynamo als Spitzenreiter Pfiffe gab.......
30.09.2024 - 17:22 Uhr
Bevor ich inhaltlich werde. Ich will niemanden seine Meinung verbieten allerdings möchte ich auch nochmal ein paar Punkte für die andere Seite bringen.
Erstmal haben wir nach 8 Spielen die Hälfte der Spiele gewonnen, insgesamt 14 Punkte geholt und damit einen Punkteschnitt von 1,75/Spiel was am Ende der Saison 66,5 Punkte ergeben würden. Damit wären wir mit Hinblick auf die Top 3 ganz vorne dabei. Letztes Jahr war das Gegenargument für alle positiven Ansätze und Erklärungsversuche, dass wir keine Punkte holen und darum geht es letztlich. Stimmt, aber das tun wir doch gerade.
Auf ein paar Punkte möchte ich noch einmal gesondert eingehen.
1. Erwartungshaltung
Passt nicht zu 100% hierein und noch viel wichtiger das muss jeder für sich entscheiden. Meine Erwartungshaltung ist, dass jedes Spiel super schwer wird, dass die Mannschaft immer alles gibt und wir am Ende vorne (ca. Top 6) dabei sind. Das sind wir im Soll. Spielerisch möchte ich mehr sehen, vor allem im letzten Drittel. Ist aber auch leider kein Wunschkonzert und muss sich entwickeln gerade weil die offensive doch auch nochmal um einiges verändert wurde. Zum Beispiel durch Transfers und Positionswechsel. Das man oft hoch gewinnen wird, auch wenn es nur die vermeintlichen kleinen Verler sind, glaub ich nicht.
2. Spielstil
Der Stil an sich ist ja gefunden und auch definiert. Wir wollen den Ball haben und dominant sein. Das für sich klappt ja auch immer öfter. Was fehlt sind dann die entscheidenden Ideen um zu mehr Chancen zu kommen. Daran hakt es aktuell und das ist auch mein größter aktueller Kritikpunkt. Das Spiel im letzten Drittel muss besser und genauer werden. 9 Tore sind viel zu wenig! Die Bilanz eines Absteigers.
3. Entwicklung
Offensiv hat man in der letzten jährigen Hinrunde Offensiv ja durchaus zu überzeugen gewusst und auch einige Tore erzielt. Da hat uns aber das Fundament gefehlt und wir haben einige Punkte verloren, weil wir eben hinten nicht gut waren. Im Laufe der Saison hat man das geändert und sich darauf fokussiert die Defensive in den Griff zu bekommen. Eine klare Weiterentwicklung ist da zu erkennen bis auf das Stuttgart Spiel stehen wir hinten super und haben nur 8 Tore kassiert. Was die Bilanz eines Aufsteigers ist.
Außerdem sind wir bei Standards, die letztes Jahr echt grottig waren, deutlich besser geworden und konnten so auch schon einige wichtige Tore erzielen.
Im Spielaufbau sind wir auch besser geworden, letztes Jahr waren das schon sehr viele lange Bälle die Klos weiterleiten musste. Das wurde in der Rückrunde mit Corboz schon besser und ist jetzt auch okay wenn auch nicht perfekt.
4. Aufstellung/Taktik und Transfers
Ich finde nicht, dass Kniat hier Stur agiert. Manche Sachen sind für uns sicher nicht nachvollziehbar. Dennoch hat er auch in der letzten Saison nicht übermäßig lange an Dingen festgehalten die nicht funktioniert haben. Darauf hoffe ich dieses Jahr ebenfalls. Stichwort Kunze auf Außen oder 4 ZMs.
Dafür war gestern der richtig Schritt. Kunze auf der Doppel 6, Wörl davor, 2 Außen, Kania für Becker. Ich hoffe wir laufen in Saarbrücken exakt so auf. Evtl. mit Schneider für Großer was absolut nachvollziehbar wäre.
Im Winter wird man schauen müssen wie es sich gerade Offensiv entwickelt hat. Wie siehts aus mit Bazee und Hilterman? Und auch Biankadi und Mizuta muss man ehrlich bewerten und ggf. auf den Außen, der 10 oder sogar im Sturm noch was machen.
Abschließend fehlt uns aus meiner Sicht eine Sache, neben kleinen Stellschrauben die immer wieder kommen werden, die besser werden muss: Das kreieren von Chancen! Gelingt uns das ohne die positiven Dinge zu vernachlässigen sind wir ganz oben damit und das traue ich Kniat absolut zu.
Ich würde mich freuen wenn mehr diesen Weg mitgehen statt seit langer Zeit nämlich ziemlich genau einem Jahr sich einfach nur was anderes auf dem Trainerstuhl zu wünschen, weil eben nicht alles rund läuft und eine Entwicklung eben nicht nur bergauf geht.
Wie gesagt, jeder kann seine Meinung haben. Alles gut. Meine habt ihr gelesen.
Euch allen eine gute Woche!
Erstmal haben wir nach 8 Spielen die Hälfte der Spiele gewonnen, insgesamt 14 Punkte geholt und damit einen Punkteschnitt von 1,75/Spiel was am Ende der Saison 66,5 Punkte ergeben würden. Damit wären wir mit Hinblick auf die Top 3 ganz vorne dabei. Letztes Jahr war das Gegenargument für alle positiven Ansätze und Erklärungsversuche, dass wir keine Punkte holen und darum geht es letztlich. Stimmt, aber das tun wir doch gerade.
Auf ein paar Punkte möchte ich noch einmal gesondert eingehen.
1. Erwartungshaltung
Passt nicht zu 100% hierein und noch viel wichtiger das muss jeder für sich entscheiden. Meine Erwartungshaltung ist, dass jedes Spiel super schwer wird, dass die Mannschaft immer alles gibt und wir am Ende vorne (ca. Top 6) dabei sind. Das sind wir im Soll. Spielerisch möchte ich mehr sehen, vor allem im letzten Drittel. Ist aber auch leider kein Wunschkonzert und muss sich entwickeln gerade weil die offensive doch auch nochmal um einiges verändert wurde. Zum Beispiel durch Transfers und Positionswechsel. Das man oft hoch gewinnen wird, auch wenn es nur die vermeintlichen kleinen Verler sind, glaub ich nicht.
2. Spielstil
Der Stil an sich ist ja gefunden und auch definiert. Wir wollen den Ball haben und dominant sein. Das für sich klappt ja auch immer öfter. Was fehlt sind dann die entscheidenden Ideen um zu mehr Chancen zu kommen. Daran hakt es aktuell und das ist auch mein größter aktueller Kritikpunkt. Das Spiel im letzten Drittel muss besser und genauer werden. 9 Tore sind viel zu wenig! Die Bilanz eines Absteigers.
3. Entwicklung
Offensiv hat man in der letzten jährigen Hinrunde Offensiv ja durchaus zu überzeugen gewusst und auch einige Tore erzielt. Da hat uns aber das Fundament gefehlt und wir haben einige Punkte verloren, weil wir eben hinten nicht gut waren. Im Laufe der Saison hat man das geändert und sich darauf fokussiert die Defensive in den Griff zu bekommen. Eine klare Weiterentwicklung ist da zu erkennen bis auf das Stuttgart Spiel stehen wir hinten super und haben nur 8 Tore kassiert. Was die Bilanz eines Aufsteigers ist.
Außerdem sind wir bei Standards, die letztes Jahr echt grottig waren, deutlich besser geworden und konnten so auch schon einige wichtige Tore erzielen.
Im Spielaufbau sind wir auch besser geworden, letztes Jahr waren das schon sehr viele lange Bälle die Klos weiterleiten musste. Das wurde in der Rückrunde mit Corboz schon besser und ist jetzt auch okay wenn auch nicht perfekt.
4. Aufstellung/Taktik und Transfers
Ich finde nicht, dass Kniat hier Stur agiert. Manche Sachen sind für uns sicher nicht nachvollziehbar. Dennoch hat er auch in der letzten Saison nicht übermäßig lange an Dingen festgehalten die nicht funktioniert haben. Darauf hoffe ich dieses Jahr ebenfalls. Stichwort Kunze auf Außen oder 4 ZMs.
Dafür war gestern der richtig Schritt. Kunze auf der Doppel 6, Wörl davor, 2 Außen, Kania für Becker. Ich hoffe wir laufen in Saarbrücken exakt so auf. Evtl. mit Schneider für Großer was absolut nachvollziehbar wäre.
Im Winter wird man schauen müssen wie es sich gerade Offensiv entwickelt hat. Wie siehts aus mit Bazee und Hilterman? Und auch Biankadi und Mizuta muss man ehrlich bewerten und ggf. auf den Außen, der 10 oder sogar im Sturm noch was machen.
Abschließend fehlt uns aus meiner Sicht eine Sache, neben kleinen Stellschrauben die immer wieder kommen werden, die besser werden muss: Das kreieren von Chancen! Gelingt uns das ohne die positiven Dinge zu vernachlässigen sind wir ganz oben damit und das traue ich Kniat absolut zu.
Ich würde mich freuen wenn mehr diesen Weg mitgehen statt seit langer Zeit nämlich ziemlich genau einem Jahr sich einfach nur was anderes auf dem Trainerstuhl zu wünschen, weil eben nicht alles rund läuft und eine Entwicklung eben nicht nur bergauf geht.
Wie gesagt, jeder kann seine Meinung haben. Alles gut. Meine habt ihr gelesen.
Euch allen eine gute Woche!
30.09.2024 - 17:22 Uhr
Ich kann beide Seiten verstehen. Grundsätzlich mag ich Kniat und auch seine Spielidee und glaube das wir auch die passenden Spieler haben um das Umzusetzen und zwar in beiden Herangehensweisen. Gerade harkts aber an einigen Stellen, was für mich zum Teil am Unvermögen der Spieler, mangelndem Mut und Fehleinschätzungen von Mitch, auch im In-Game-Coaching, liegt.
Das wird jetzt ein längerer Text, weil ich mal kurz ausführen möchte wie ich die Idee sehe und woran es an der Durchführung hapert. Bei letzterem werden euch einige Punkte bekannt vorkommen.
1. Die Grundidee: Nachdem wir in der letzten Saison mit dem sehr offensiven 4-3-3 Ansatz hinten zu fehleranfällig waren, wurde das Kick-and-Rush erstmal abgestellt. Diese Saison sieht es danach aus, dass Mitch grundsätzlich aus nem gut strukturierten Aufbau herauspielen möchte und dann in zwei Optionen geht, die je nach Gegner und Aufstellung variieren:
1.1) Das 4-2-3-1 mit vielen ZMs und sehr weit hochschiebenden AV's (Beispiel Pokal gegen Hannover). Hier sollen die ersten Bälle erst durchs gestaffelte Zentrum gehen und dann entweder direkt zur 9 oder auf die AV's. In dem System pressen wir meistens auch höher das Zentrum an um dann kürzere Wege zum Tor zu haben.
1.2) Das 4-3-3 das wir in den meisten Spielen gesehen haben, unter anderem auch gegen Verl. Das sehen wir häufig bei Mannschaften die auch die AVs sehr weit herausschieben. Die Grundidee ist da ab dem MF eher Flügelorientiert mit mehr längeren Bälle oder Seitenverlagerungen hinter die herausrückenden AVs.
2. Woran's hapert: Ich nehme hier mal die Spieler ein bisschen raus, sondern gehe eher auf das ein was ich taktisch bemängeln würde. Jeder Spieler hat mal Tage wo gefühlt kein Pass über 5 Meter ankommen möchte und das kann ich, erstmal, nicht dem Trainer anlasten. Mehr dazu aber später.
2.1) Die Aufstellungen: Ich glaube wir brauchen nicht darüber reden, dass ein Kunze mal so gar nichts auf dem rechten Flügel verloren hat, gerade wenn wir im 4-3-3 auftreten. Im 4-2-3-1 ist das schon nicht ideal ihn dann als rechten ROM zu bringen, aber im 4-3-3 geht das noch weniger. Grundsätzlich denk ich mir häufiger wenn ich auf die Aufstellungen und den dazugehörigen Gegner gucke "Warum gerade so?". Mit Mizuta und Biankadi zu beginnen, dann aber auf das 4-3-3 zu setzen ist, meiner Meinung nach zum Beispiel Quatsch weil gerade Mizuta eher als OM seine Qualitäten ausspielen kann.
2.2) Wechsel und Wechselzeiten: Hier sehe ich viel Licht und Schatten. Sowohl die Wechsel in der Startformation, also vor dem Spiel, als auch während des Spiels funktionieren teilweise, teilweise aber auch mal so gar nicht. Wechsel aus Vorsicht, wie zum Beispiel Russo in Stuttgart, nehme ich da mal raus. Ich finde generell wird häufig zu Positionstreu gewechselt. Gegen Aue hat das gut funktioniert, gegen Stuttgart halt so gar nicht. Außerdem kannst du die Wechsel wirklich vorher Ansagen. Meistens kommen 2 oder 3 um die 60. Minute und auch da häufig im gleichen Spielersegment. Da kann der Gegner sich dann schon so gut wie drauf einstellen.
2.3) Langes festhalten an Formation und Taktik (In-Game-Coaching): Das hat glaube nur gegen Aue mal so richtig funktioniert, weil da früh gewechselt und die AVs in Halbzeit 2 mehr mit hochgeschoben haben. Häufig wird die Herangehensweise aber nicht geändert und die Flexibilität lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Mit Biankadi und Mizuta auf dem Platz müssen wir anders spielen als mit Bazee und Young. Auf taktische Anpassungen oder Formationsveränderung der Gegner kommt von unserer Bank meistens relativ wenig. Ich hab das Gefühl, dass es Plan A und B gibt, aber nicht unbedingt Plan C-F da sind.
2.4) Flanken und Strafraumbesetzung: Das Lannert zwar vielen Flanken schlägt, die aber nur ankommen wenn er genug Zeit hat dürfte jedem hier bekannt sein. Neben der Qualität der Flanken ist die Strafraumbesetzung das nächste Problem. Ich weiß nicht mehr wer es hier schon angesprochen hat, aber
mit Kunze und Wörl auf dem Platz ist Wörl häufiger in der Box zu finden als Kunze. Kunze ist mit 1,91 da aber viel eher für geeignet als Wörl mit 1,78. Auch unsere anderen OM/RA/LA's liegen um die 1,80 rum. Wenn ein Kunze dann nach Außen schiebt um zu unterstützen gibt es eigentlich nur eine hohe Anspielstation und das ist dann die 9.
Dazu kommen gerade im Spielaufbau zwischen den Ketten immer mal wieder fehlende Konzentration oder auch fehlender Mut Pässe in die Schnittstelle zu spielen. Häufig wird dann umgedreht und zurückgespielt, anstatt mal den riskanteren Pass zu probieren. Das kann auch daran liegen, dass wir in der letzten Hinrunde genau so verdammt viele Tore gefangen haben.
Wie gesagt ich mag die Grundidee und sehe auch das passende Spielermaterial bei uns, aber die Ausführung hapert und da kann man Mitch und sein Trainerteam definitiv nicht rausnehmen. Ich sehe allerdings auch keine gute andere Option auf dem freien Trainermarkt.
Das wird jetzt ein längerer Text, weil ich mal kurz ausführen möchte wie ich die Idee sehe und woran es an der Durchführung hapert. Bei letzterem werden euch einige Punkte bekannt vorkommen.
1. Die Grundidee: Nachdem wir in der letzten Saison mit dem sehr offensiven 4-3-3 Ansatz hinten zu fehleranfällig waren, wurde das Kick-and-Rush erstmal abgestellt. Diese Saison sieht es danach aus, dass Mitch grundsätzlich aus nem gut strukturierten Aufbau herauspielen möchte und dann in zwei Optionen geht, die je nach Gegner und Aufstellung variieren:
1.1) Das 4-2-3-1 mit vielen ZMs und sehr weit hochschiebenden AV's (Beispiel Pokal gegen Hannover). Hier sollen die ersten Bälle erst durchs gestaffelte Zentrum gehen und dann entweder direkt zur 9 oder auf die AV's. In dem System pressen wir meistens auch höher das Zentrum an um dann kürzere Wege zum Tor zu haben.
1.2) Das 4-3-3 das wir in den meisten Spielen gesehen haben, unter anderem auch gegen Verl. Das sehen wir häufig bei Mannschaften die auch die AVs sehr weit herausschieben. Die Grundidee ist da ab dem MF eher Flügelorientiert mit mehr längeren Bälle oder Seitenverlagerungen hinter die herausrückenden AVs.
2. Woran's hapert: Ich nehme hier mal die Spieler ein bisschen raus, sondern gehe eher auf das ein was ich taktisch bemängeln würde. Jeder Spieler hat mal Tage wo gefühlt kein Pass über 5 Meter ankommen möchte und das kann ich, erstmal, nicht dem Trainer anlasten. Mehr dazu aber später.
2.1) Die Aufstellungen: Ich glaube wir brauchen nicht darüber reden, dass ein Kunze mal so gar nichts auf dem rechten Flügel verloren hat, gerade wenn wir im 4-3-3 auftreten. Im 4-2-3-1 ist das schon nicht ideal ihn dann als rechten ROM zu bringen, aber im 4-3-3 geht das noch weniger. Grundsätzlich denk ich mir häufiger wenn ich auf die Aufstellungen und den dazugehörigen Gegner gucke "Warum gerade so?". Mit Mizuta und Biankadi zu beginnen, dann aber auf das 4-3-3 zu setzen ist, meiner Meinung nach zum Beispiel Quatsch weil gerade Mizuta eher als OM seine Qualitäten ausspielen kann.
2.2) Wechsel und Wechselzeiten: Hier sehe ich viel Licht und Schatten. Sowohl die Wechsel in der Startformation, also vor dem Spiel, als auch während des Spiels funktionieren teilweise, teilweise aber auch mal so gar nicht. Wechsel aus Vorsicht, wie zum Beispiel Russo in Stuttgart, nehme ich da mal raus. Ich finde generell wird häufig zu Positionstreu gewechselt. Gegen Aue hat das gut funktioniert, gegen Stuttgart halt so gar nicht. Außerdem kannst du die Wechsel wirklich vorher Ansagen. Meistens kommen 2 oder 3 um die 60. Minute und auch da häufig im gleichen Spielersegment. Da kann der Gegner sich dann schon so gut wie drauf einstellen.
2.3) Langes festhalten an Formation und Taktik (In-Game-Coaching): Das hat glaube nur gegen Aue mal so richtig funktioniert, weil da früh gewechselt und die AVs in Halbzeit 2 mehr mit hochgeschoben haben. Häufig wird die Herangehensweise aber nicht geändert und die Flexibilität lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Mit Biankadi und Mizuta auf dem Platz müssen wir anders spielen als mit Bazee und Young. Auf taktische Anpassungen oder Formationsveränderung der Gegner kommt von unserer Bank meistens relativ wenig. Ich hab das Gefühl, dass es Plan A und B gibt, aber nicht unbedingt Plan C-F da sind.
2.4) Flanken und Strafraumbesetzung: Das Lannert zwar vielen Flanken schlägt, die aber nur ankommen wenn er genug Zeit hat dürfte jedem hier bekannt sein. Neben der Qualität der Flanken ist die Strafraumbesetzung das nächste Problem. Ich weiß nicht mehr wer es hier schon angesprochen hat, aber
mit Kunze und Wörl auf dem Platz ist Wörl häufiger in der Box zu finden als Kunze. Kunze ist mit 1,91 da aber viel eher für geeignet als Wörl mit 1,78. Auch unsere anderen OM/RA/LA's liegen um die 1,80 rum. Wenn ein Kunze dann nach Außen schiebt um zu unterstützen gibt es eigentlich nur eine hohe Anspielstation und das ist dann die 9.
Dazu kommen gerade im Spielaufbau zwischen den Ketten immer mal wieder fehlende Konzentration oder auch fehlender Mut Pässe in die Schnittstelle zu spielen. Häufig wird dann umgedreht und zurückgespielt, anstatt mal den riskanteren Pass zu probieren. Das kann auch daran liegen, dass wir in der letzten Hinrunde genau so verdammt viele Tore gefangen haben.
Wie gesagt ich mag die Grundidee und sehe auch das passende Spielermaterial bei uns, aber die Ausführung hapert und da kann man Mitch und sein Trainerteam definitiv nicht rausnehmen. Ich sehe allerdings auch keine gute andere Option auf dem freien Trainermarkt.
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