| Geburtsdatum | 03.06.1992 |
|---|---|
| Alter | 34 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Eintracht Frankfurt |
Mario Götze [10]
21.07.2016 - 12:08 Uhr
05.08.2016 - 11:33 Uhr
Deckt sich mit meiner Wahrnehmung - er wirkt durchaus ehrlich, aber auch unsicher. Das schüttelt sich vermutlich keiner einfach aus den Kleidern, wenn er Anlehnung so drastisch zu spüren bekommt wie MG seinerzeit vor der Süd. Er betont, dass er mit Leistung überzeugen will - guter Ansatz.
Noch gut kann ich mich erinnern, wie er damals beim CL-Halbfinale gegen Real Madrid vor dem Spiel auf das Feld kam (am Tag, nachdem die Meldung vom FCB-Wechsel durch war) - mit wie viel Unsicherheit er in die Runde gesehen hat - und wie erleichtert er war, als die Kloppschen Appelle Wirkung gezeigt haben und seine Begrüßung eine warme und gute war. War über Großbild sehr gut zu erkennen.
Die alte Romantikerin in mir hat sich gestern Abend noch mal die alten "Götzeus"-Videos angesehen ... eines ist mir dabei auch klar geworden: das werden wir nicht mehr zurück bekommen. Und mit dem Wechsel 2013 ist eine Menge davon zerstört worden. Aber es gibt viel Anlass zur Hoffnung, dass wir etwas wirklich Tolles bekommen werden. Darauf will ich mich freuen. Und deshalb ist MG auch mir herzlich willkommen, wenn er wirklich Leistung zeigt und einen Beitrag dazu liefert, dass der BVB wieder starke, überraschende, gute und auch emotionale Spiele zeigt.
Noch gut kann ich mich erinnern, wie er damals beim CL-Halbfinale gegen Real Madrid vor dem Spiel auf das Feld kam (am Tag, nachdem die Meldung vom FCB-Wechsel durch war) - mit wie viel Unsicherheit er in die Runde gesehen hat - und wie erleichtert er war, als die Kloppschen Appelle Wirkung gezeigt haben und seine Begrüßung eine warme und gute war. War über Großbild sehr gut zu erkennen.
Die alte Romantikerin in mir hat sich gestern Abend noch mal die alten "Götzeus"-Videos angesehen ... eines ist mir dabei auch klar geworden: das werden wir nicht mehr zurück bekommen. Und mit dem Wechsel 2013 ist eine Menge davon zerstört worden. Aber es gibt viel Anlass zur Hoffnung, dass wir etwas wirklich Tolles bekommen werden. Darauf will ich mich freuen. Und deshalb ist MG auch mir herzlich willkommen, wenn er wirklich Leistung zeigt und einen Beitrag dazu liefert, dass der BVB wieder starke, überraschende, gute und auch emotionale Spiele zeigt.
05.08.2016 - 11:38 Uhr
Zitat von LuigiVieri
Am besten, du gehst nochmal in die erste Klasse und lernst richtig lesen.
Zitat von Lucius09
Sich moralisch aufzuschwingen und von Menschen Abbitte zu fordern, denen man noch nie im Leben begegnet ist und deren Handlungsmotive und Lebenswege man deswegen absolut zu 0,0% nachvollziehen und verstehen kann und die nichts anderes "getan" haben, als einmal den Arbeitgeber zu wechseln und dabei kommunikativ nicht die beste Figur abzugeben, ist nicht "fußballromantisch".
Es ist verblendet und anmaßend.
Zitat von LuigiVieri
Vielleicht bin ich da zu fußballromantisch, aber es würde mir richtig gut gefallen, wenn er mal sagen würde, dass er sich bewusst ist, dass er viele enttäuscht hat und das es ihm leid tut.
Vielleicht bin ich da zu fußballromantisch, aber es würde mir richtig gut gefallen, wenn er mal sagen würde, dass er sich bewusst ist, dass er viele enttäuscht hat und das es ihm leid tut.
Sich moralisch aufzuschwingen und von Menschen Abbitte zu fordern, denen man noch nie im Leben begegnet ist und deren Handlungsmotive und Lebenswege man deswegen absolut zu 0,0% nachvollziehen und verstehen kann und die nichts anderes "getan" haben, als einmal den Arbeitgeber zu wechseln und dabei kommunikativ nicht die beste Figur abzugeben, ist nicht "fußballromantisch".
Es ist verblendet und anmaßend.
Am besten, du gehst nochmal in die erste Klasse und lernst richtig lesen.
...und ich wünsche mir dass sich einige Fans über Ihr albernes Verhalten bei Ihm entschuldigen..wie wäre es mal damit?
05.08.2016 - 11:38 Uhr
Zitat von Viererkette
Kann ich nur beifplichten. Würde keinem Fan seine "emotionale" Verbundenheit zum Verein absprechen nur weil er das mit Götze "verdaut" hat. Ich war auch richtig sauer als ich damals um halb 10 bei der Arbeit die Wechselspekulation vernahm. Als es dann tatäschlcih fix war, konnt ichs kaum glauben. Weder bei Sahin, noch bei Götze....nicht mal jetzt bei Mats. Aber der Fußball hat ganz andere Dimensionen erreicht, welche die nix mehr mit Romantik oder dergleichen zu tun haben.
Vereine sortieren verdiente Spieler aus, Idole verlassen ihre Vereine. Götze war knapp über 20 bei seinem Wechsel. Ich bin seit Kindesbeinen BVB Fan und weit über 2 Jahrzehnte seh ich jedes Spiel mit gleicher Leidenschaft. Aber wäre ich Fußballer und 20....und einer der Top 3 Vereine bietet mir 12 Mio pro Jahr und die Aussicht auf x-Titel. Ich hätte gleich entschieden. So fair und ehrlich muss man sein....er konnte dieses Angebot kaum abschlagen in der Form und zu den Bedingungen.
Er kommt jetzt zurück und kann sich durch Leistung beweisen. Das sollte man ihm zugestehen. Aber ich erwarte nicht, dass er sich hinstellt und demütig erzählt....der größte Fehler meines Lebens einen 12 Mio Vertrag mit 21 zu unterschreiben.
Ich bin konstant BVB Fan, und schwärme hier und da mal von einem Spieler ders auf mein Trikot schafft. Aber solange der Verein erfolgreich ist und sich gut entwickelt ist es mir egal ob Götze oder Großkreutz dafür sorgt. Unfaire Spieler möchte ich hier ungern sehen....aber welche die jetzt großen Angeboten nicht widerstehen können....naja so ist das Geschäft.
Zitat von Danjo88
Ich bin seit über 20 Jahren BVB-Fan und habe in der Zeit schon sehr viel was dem BVB angeht miterlebt. Auch ich kenne diesen Artikel und muss ehrlich sagen, dass ich diese extreme Romantik am Profifußball nicht mehr nachvollziehen kann. Der Fußball hat sich allein in den letzten 10 Jahren schon so massiv verändert, dass dieses permanente Versuchen die alte Romantik durchzudrücken einfach übertrieben ist. Man muss auch irgendwann mal an den Punkt anbelangen, wo man die Dinge mehr rational als emotional beurteilt.
Ja, auch ich war sehr sauer nach Götze's Wechsel zu den Bayern. Aber nicht dieser Wechsel war für mich ausschlaggebend die Sicht auf den Profifußball zu verändern, sondern schon der Wechsel von Sahin. Damit hat für mich alles angefangen. Götze war am Ende, auch mit seinen Äußerungen die er vorher getroffen hat, nur die Spitze des Eisberges. Aber irgendwann muss man auch mal über seinen eigenen verletzten Stolz hinwegsehen. Ich finde nämlich auch, dass Götze hier niemanden zu Kreuze kriechen und vor der Süd um Gnade betteln muss. Er hat in diesem Interview in meinen Augen sehr authentisch rüber gebracht, wie es damals abgelaufen ist. Er hat gesagt, dass er durch seine Äußerungen damals diese Emotionen freigesetzt hat und hat auch klar gemacht, dass er die Reaktionen der Fans nachvollziehen konnte. Er hat aber nebenbei auch gesagt, dass es eine bewusste Entscheidung war zu Bayern zu gehen und er nun hier wieder zur alten Stärke zurückfinden möchte. Ich finde solche Äußerungen wesentlich besser, als wenn er sich jetzt versucht durch irgendwelche Liebesbekundungen zum Verein einzuschleimen. Er wirkt auf mich wesentlich reifer und ich habe durch dieses Interview das Gefühl vermittelt bekommen, dass er es auch ernst meint.
Ob er dann wirklich für immer bleibt oder es in ein paar Jahren nochmal woanders probiert, kann man jetzt noch nicht sagen. Ich würde es nicht ausschließen, aber wenn es vernünftig vermittelt wird, ist selbst das dann in Ordnung. Und so halte ich es mit allen Spielern von uns.
Jetzt gilt es aber sich auf die neue Saison zu fokussieren und Götze genauso zu unterstützen wie alle anderen Spieler.
Zitat von bvbBomber
http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Zitat von below

Zitat von to3i82
Entschuldigen muss er sich nicht. Das finde ich dermaßen übertrieben. Wir sind hier im Profifußball. Entschuldigen müsste er sich, wenn er jemanden persönlich etwas angetan hätte. Aber doch nicht bei jeder Leberwurst, die nach 3 Jahren immernoch gekränkt ist. Irgendwo hört es auch auf, er ist ein Mensch und kein Besitz von irgendjemandem.
Ich finde es verwerflich wie sich manche hier zwanghaft über ihn stellen wollen, weil es ja eine sooooo falsche Entscheidung und Enttäuschung war. Ihr macht wohl nie Fehler, was? Mario muss weder um Entschuldigung bitten noch sonst irgendwas.
Entschuldigen muss er sich nicht. Das finde ich dermaßen übertrieben. Wir sind hier im Profifußball. Entschuldigen müsste er sich, wenn er jemanden persönlich etwas angetan hätte. Aber doch nicht bei jeder Leberwurst, die nach 3 Jahren immernoch gekränkt ist. Irgendwo hört es auch auf, er ist ein Mensch und kein Besitz von irgendjemandem.
Ich finde es verwerflich wie sich manche hier zwanghaft über ihn stellen wollen, weil es ja eine sooooo falsche Entscheidung und Enttäuschung war. Ihr macht wohl nie Fehler, was? Mario muss weder um Entschuldigung bitten noch sonst irgendwas.

http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Ich bin seit über 20 Jahren BVB-Fan und habe in der Zeit schon sehr viel was dem BVB angeht miterlebt. Auch ich kenne diesen Artikel und muss ehrlich sagen, dass ich diese extreme Romantik am Profifußball nicht mehr nachvollziehen kann. Der Fußball hat sich allein in den letzten 10 Jahren schon so massiv verändert, dass dieses permanente Versuchen die alte Romantik durchzudrücken einfach übertrieben ist. Man muss auch irgendwann mal an den Punkt anbelangen, wo man die Dinge mehr rational als emotional beurteilt.
Ja, auch ich war sehr sauer nach Götze's Wechsel zu den Bayern. Aber nicht dieser Wechsel war für mich ausschlaggebend die Sicht auf den Profifußball zu verändern, sondern schon der Wechsel von Sahin. Damit hat für mich alles angefangen. Götze war am Ende, auch mit seinen Äußerungen die er vorher getroffen hat, nur die Spitze des Eisberges. Aber irgendwann muss man auch mal über seinen eigenen verletzten Stolz hinwegsehen. Ich finde nämlich auch, dass Götze hier niemanden zu Kreuze kriechen und vor der Süd um Gnade betteln muss. Er hat in diesem Interview in meinen Augen sehr authentisch rüber gebracht, wie es damals abgelaufen ist. Er hat gesagt, dass er durch seine Äußerungen damals diese Emotionen freigesetzt hat und hat auch klar gemacht, dass er die Reaktionen der Fans nachvollziehen konnte. Er hat aber nebenbei auch gesagt, dass es eine bewusste Entscheidung war zu Bayern zu gehen und er nun hier wieder zur alten Stärke zurückfinden möchte. Ich finde solche Äußerungen wesentlich besser, als wenn er sich jetzt versucht durch irgendwelche Liebesbekundungen zum Verein einzuschleimen. Er wirkt auf mich wesentlich reifer und ich habe durch dieses Interview das Gefühl vermittelt bekommen, dass er es auch ernst meint.
Ob er dann wirklich für immer bleibt oder es in ein paar Jahren nochmal woanders probiert, kann man jetzt noch nicht sagen. Ich würde es nicht ausschließen, aber wenn es vernünftig vermittelt wird, ist selbst das dann in Ordnung. Und so halte ich es mit allen Spielern von uns.
Jetzt gilt es aber sich auf die neue Saison zu fokussieren und Götze genauso zu unterstützen wie alle anderen Spieler.

Kann ich nur beifplichten. Würde keinem Fan seine "emotionale" Verbundenheit zum Verein absprechen nur weil er das mit Götze "verdaut" hat. Ich war auch richtig sauer als ich damals um halb 10 bei der Arbeit die Wechselspekulation vernahm. Als es dann tatäschlcih fix war, konnt ichs kaum glauben. Weder bei Sahin, noch bei Götze....nicht mal jetzt bei Mats. Aber der Fußball hat ganz andere Dimensionen erreicht, welche die nix mehr mit Romantik oder dergleichen zu tun haben.
Vereine sortieren verdiente Spieler aus, Idole verlassen ihre Vereine. Götze war knapp über 20 bei seinem Wechsel. Ich bin seit Kindesbeinen BVB Fan und weit über 2 Jahrzehnte seh ich jedes Spiel mit gleicher Leidenschaft. Aber wäre ich Fußballer und 20....und einer der Top 3 Vereine bietet mir 12 Mio pro Jahr und die Aussicht auf x-Titel. Ich hätte gleich entschieden. So fair und ehrlich muss man sein....er konnte dieses Angebot kaum abschlagen in der Form und zu den Bedingungen.
Er kommt jetzt zurück und kann sich durch Leistung beweisen. Das sollte man ihm zugestehen. Aber ich erwarte nicht, dass er sich hinstellt und demütig erzählt....der größte Fehler meines Lebens einen 12 Mio Vertrag mit 21 zu unterschreiben.
Ich bin konstant BVB Fan, und schwärme hier und da mal von einem Spieler ders auf mein Trikot schafft. Aber solange der Verein erfolgreich ist und sich gut entwickelt ist es mir egal ob Götze oder Großkreutz dafür sorgt. Unfaire Spieler möchte ich hier ungern sehen....aber welche die jetzt großen Angeboten nicht widerstehen können....naja so ist das Geschäft.
Bei den ganzen "ich-bin-ja-immer-noch-so-sauer-und-was-Götze-gemacht-hat-ist-einfach-unverzeihlich"-Fanatikern geht es in Wirklichkeit nicht um Götzes Verhalten oder das der anderen Fans.
Es geht um das wohlig-warme Gefühl, einmal selbst zu den "Guten" zu gehören. Und hinter diesem Bedürfnis steckt meistens die Befürchtung, es eigentlich nicht zu tun.
Also: alles nur eine Ersatzhandlung, um die eigenen, unterbewusst (viel zu stark) empfundenen Unzulänglichkeiten zu überspielen und das eigene Gewissen ruhigzustellen indem man mit dem Finger auf andere zeigt und sich moralisch und menschlich über sie erhebt: "ich bin zwar ein Niemand und mache alles nur falsch, aber schaut euch DEN erst an"
Dazu passend und ergänzend rekurrieren solche Menschen immer auf den Plural ("viele andere empfinden auch so"), da die Konstruktion einer Ingroup die eigene Meinung bestärkt und noch einmal zusätzlich legitimiert.
Und als Sahnehäubchen muss dann sogleich die nächste Ausgrenzung vorgenommen werden: denn man ist nicht nur besser als Mario Götze, sondern auch noch besser als die "anderen" Fans. So gewinnt der "Feind" weiter an Kontur und stellt den eigenen Minderwertigkeitskomplex noch effizienter ruhig.
Wenn so eine Einstellung nicht so brandgefährlich wäre und für so ziemlich alles Unglück der Welt verantwortlich, könnte man sie deshalb eigentlich nur bemitleiden.
05.08.2016 - 11:39 Uhr
Jein. Wenn es dem ein oder anderen hilft seinen Frieden mit Mario zu finden, dann will ich das gerne zulassen. Ist mir allemal lieber als eine Körperfett-Diskussion...
05.08.2016 - 11:42 Uhr
Glücklicherweise hat diese Internet-Forenwelt nichts mit den wirklichen Fans und Zuschauern rund ums WS zu tun. Was hier teilweise für Moralapostel und Gutmenschen rumlaufen ist ja schon fast lächerlich...
05.08.2016 - 11:42 Uhr
Finde das Interview wirklich gelungen. Versteckt sich nicht vor seinen Augen, möchte aber auch kein Mitleid oder irgendwas entschuldigen, er weiß, dass er Mist gebaut hat und nur mit Leistung wieder für positive Schlagzeilen sorgen kann.
05.08.2016 - 11:43 Uhr
Das läuft hier aber alles in die Richtung, dass Fußballromantiker Mario auf jeden Fall immernoch böse sein müssen und die die ja das knallharte Fußball-Business kennen sich auf Mario freuen. Das ist natürlich Quatsch. Wie ein User sehr treffend beschrieben hat, ist es eine persönliche Geschichte. Manche verzeihen ihm, manche nicht. Fertig.
Zur Fußballromantik und dem Artikel kann ich nur sagen: Auch in den gelobten Jahren 2011/2012 war es eine zusammengekaufte Truppe, die durch einen Mega-Trainer über ihren Möglichkeiten gespielt hat und Titel geholt hat. Die Romantiker verfallen darin Transferabgänge zu kritisieren (Götze), aber Zugänge (Reus) werden einfach unter den Tisch gekehrt.
Bei Götze geht es doch lediglich um den Satz, dass er sich vorstellen könne die Karriere beim BVB zu beenden um dann 3 Monate später geraden zum FCB zu wechseln. Das ist doch der Grund für die Ablehnung mancher. Sollen sie machen, es ist eben eine persönliche Sache, wem man was übel nimmt und wie lange.
Die Ich-verzeihe-nie-Einstellung mag da zwar recht hart rüberkommen, ist es aber in meinen Augen nicht. Wer so denkt sollte ganz doll aufpassen, dass er nie im Leben einen Fehler baut. Würden dann nämlich Mitmenschen genauso denken, gäbe es irgendwann keinen Menschen mehr, der sich mit wem anders verstehen würde.
Zur Fußballromantik und dem Artikel kann ich nur sagen: Auch in den gelobten Jahren 2011/2012 war es eine zusammengekaufte Truppe, die durch einen Mega-Trainer über ihren Möglichkeiten gespielt hat und Titel geholt hat. Die Romantiker verfallen darin Transferabgänge zu kritisieren (Götze), aber Zugänge (Reus) werden einfach unter den Tisch gekehrt.
Bei Götze geht es doch lediglich um den Satz, dass er sich vorstellen könne die Karriere beim BVB zu beenden um dann 3 Monate später geraden zum FCB zu wechseln. Das ist doch der Grund für die Ablehnung mancher. Sollen sie machen, es ist eben eine persönliche Sache, wem man was übel nimmt und wie lange.
Die Ich-verzeihe-nie-Einstellung mag da zwar recht hart rüberkommen, ist es aber in meinen Augen nicht. Wer so denkt sollte ganz doll aufpassen, dass er nie im Leben einen Fehler baut. Würden dann nämlich Mitmenschen genauso denken, gäbe es irgendwann keinen Menschen mehr, der sich mit wem anders verstehen würde.
05.08.2016 - 11:44 Uhr
Man merkt das er unbedingt zurück nach Dortmund wollte. Passt auch zu der Aussage von khr. Als er seinem Vater erzählt hat das Dortmund noch interessiert sei haben man sofort die Verhandlungen begonnen...
Ich bin der festen Überzeugung das es die Aussicht auf viel Geld und pep war die ihn zu dieser voreiligen Entscheidung getrieben haben. Das Herz schlägt bei ihm wohl schwarz gelb.
Man sollte die Vergangenheit vergessen und sich auf die neue Saison freuen. Also wenn ich sehe wen wir da alles in der Offensive habe dann kann man schon sagen das wir mit Bayern mithalten können was die Offensive angeht. Und Götze Reus und schürrle vorne drin das ist der absolute Hammer...
Und wenn der Götze in der 90 min am 14.8 das Ding an neuer vorbeischiebt und auf die süd zuläuft und mit allen Fans jubelt erwarte ich das alle 25000 auf der süd ihm zujubeln.
Ich bin der festen Überzeugung das es die Aussicht auf viel Geld und pep war die ihn zu dieser voreiligen Entscheidung getrieben haben. Das Herz schlägt bei ihm wohl schwarz gelb.
Man sollte die Vergangenheit vergessen und sich auf die neue Saison freuen. Also wenn ich sehe wen wir da alles in der Offensive habe dann kann man schon sagen das wir mit Bayern mithalten können was die Offensive angeht. Und Götze Reus und schürrle vorne drin das ist der absolute Hammer...
Und wenn der Götze in der 90 min am 14.8 das Ding an neuer vorbeischiebt und auf die süd zuläuft und mit allen Fans jubelt erwarte ich das alle 25000 auf der süd ihm zujubeln.
05.08.2016 - 11:44 Uhr
Zitat von Lucius09
Bei den ganzen "ich-bin-ja-immer-noch-so-sauer-und-was-Götze-gemacht-hat-ist-einfach-unverzeihlich"-Fanatikern geht es in Wirklichkeit nicht um Götzes Verhalten oder das der anderen Fans.
Es geht um das wohlig-warme Gefühl, einmal selbst zu den "Guten" zu gehören. Und hinter diesem Bedürfnis steckt meistens die Befürchtung, es eigentlich nicht zu tun.
Also: alles nur eine Ersatzhandlung, um die eigenen, unterbewusst (viel zu stark) empfundenen Unzulänglichkeiten zu überspielen und das eigene Gewissen ruhigzustellen indem man mit dem Finger auf andere zeigt und sich moralisch und menschlich über sie erhebt: "ich bin zwar ein Niemand und mache alles nur falsch, aber schaut euch DEN erst an"
Dazu passend und ergänzend rekurrieren solche Menschen immer auf den Plural ("viele andere empfinden auch so"), da die Konstruktion einer Ingroup die eigene Meinung bestärkt und noch einmal zusätzlich legitimiert.
Und als Sahnehäubchen muss dann sogleich die nächste Ausgrenzung vorgenommen werden: denn man ist nicht nur besser als Mario Götze, sondern auch noch besser als die "anderen" Fans. So gewinnt der "Feind" weiter an Kontur und stellt den eigenen Minderwertigkeitskomplex noch effizienter ruhig.
Wenn so eine Einstellung nicht so brandgefährlich wäre und für so ziemlich alles Unglück der Welt verantwortlich, könnte man sie deshalb eigentlich nur bemitleiden.
Bei den ganzen "ich-bin-ja-immer-noch-so-sauer-und-was-Götze-gemacht-hat-ist-einfach-unverzeihlich"-Fanatikern geht es in Wirklichkeit nicht um Götzes Verhalten oder das der anderen Fans.
Es geht um das wohlig-warme Gefühl, einmal selbst zu den "Guten" zu gehören. Und hinter diesem Bedürfnis steckt meistens die Befürchtung, es eigentlich nicht zu tun.
Also: alles nur eine Ersatzhandlung, um die eigenen, unterbewusst (viel zu stark) empfundenen Unzulänglichkeiten zu überspielen und das eigene Gewissen ruhigzustellen indem man mit dem Finger auf andere zeigt und sich moralisch und menschlich über sie erhebt: "ich bin zwar ein Niemand und mache alles nur falsch, aber schaut euch DEN erst an"
Dazu passend und ergänzend rekurrieren solche Menschen immer auf den Plural ("viele andere empfinden auch so"), da die Konstruktion einer Ingroup die eigene Meinung bestärkt und noch einmal zusätzlich legitimiert.
Und als Sahnehäubchen muss dann sogleich die nächste Ausgrenzung vorgenommen werden: denn man ist nicht nur besser als Mario Götze, sondern auch noch besser als die "anderen" Fans. So gewinnt der "Feind" weiter an Kontur und stellt den eigenen Minderwertigkeitskomplex noch effizienter ruhig.
Wenn so eine Einstellung nicht so brandgefährlich wäre und für so ziemlich alles Unglück der Welt verantwortlich, könnte man sie deshalb eigentlich nur bemitleiden.
Besser kann man es nicht sagen.
05.08.2016 - 11:45 Uhr
Zitat von bvbBomber
http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Zitat von below

Zitat von to3i82
Entschuldigen muss er sich nicht. Das finde ich dermaßen übertrieben. Wir sind hier im Profifußball. Entschuldigen müsste er sich, wenn er jemanden persönlich etwas angetan hätte. Aber doch nicht bei jeder Leberwurst, die nach 3 Jahren immernoch gekränkt ist. Irgendwo hört es auch auf, er ist ein Mensch und kein Besitz von irgendjemandem.
Ich finde es verwerflich wie sich manche hier zwanghaft über ihn stellen wollen, weil es ja eine sooooo falsche Entscheidung und Enttäuschung war. Ihr macht wohl nie Fehler, was? Mario muss weder um Entschuldigung bitten noch sonst irgendwas.
Entschuldigen muss er sich nicht. Das finde ich dermaßen übertrieben. Wir sind hier im Profifußball. Entschuldigen müsste er sich, wenn er jemanden persönlich etwas angetan hätte. Aber doch nicht bei jeder Leberwurst, die nach 3 Jahren immernoch gekränkt ist. Irgendwo hört es auch auf, er ist ein Mensch und kein Besitz von irgendjemandem.
Ich finde es verwerflich wie sich manche hier zwanghaft über ihn stellen wollen, weil es ja eine sooooo falsche Entscheidung und Enttäuschung war. Ihr macht wohl nie Fehler, was? Mario muss weder um Entschuldigung bitten noch sonst irgendwas.

http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Ich muss jetzt leider auch mal etwas zu diesem Thema sagen. Eigentlich wollte ich das nicht.
Ich will niemandem was vorschreiben. Jeder kann empfinden, was er will. Aber wenn da einige Elemente bereit sind, aus falschem Stolz, sich gegen unseren BVB zu stellen, Stimmung zu machen, das geht zuweit! Mit den Worten von Jürgen Klopp:
"Der Verein ist größer als wir alle"
Das sollte jetzt auch mal der letzte verstanden haben. Dem ist aber anscheinend nicht so. Ich war, so wie der gesammte Verein, entäuscht von Mario. Nicht nur das, ich war so schockiert das ich den genauen Tag wie gestern noch in Erinnerung habe, an dem das bekannt wurde. Aber wenn man das bis heute noch nicht abgelegt hat, dann muss sich der ein oder andere schon mal fragen, wie es mit der Vergangenheitsbewältigung aussieht. Man sollte sich auch mal vor Augen führen, das jeder Mensch, ohne Ausnahme, Fehler begeht in seinem Leben. Grosse und kleine Fehler.
Und das manche Leute sich jetzt hinstellen und ihren falschen gekränkten Stolz hinter ausdrücken wie "Fussballromantik" verstecken finde ich einfach nur feige! Entschuldigung aber das musste mal raus. Wer unseren BVB nicht zu 100% unterstützen will, und ja dazu gehört jetzt auch Mario Götze, der darf gerne zuhause bleiben! Da ist mir ein Chinesischer BVB-Fan, der sich 40 Stunden in den Flieger hockt und dann nochmal 30 Stunden vorm Hotel wartet, nur damit er mal unsere Jungs sehen kann, 100 mal lieber als irgend ein Horst der jetzt meint, er müsse gegen unseren Verein Stimmung machen weil er igendwas in der Vergangenheit nicht verkraftet hat und sein Ego vor unseren Verein stellt. Spieler kommen, Spieler gehen, Borussia Dortmund bleibt bestehen.
Prost!
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