| Geburtsdatum | 03.06.1992 |
|---|---|
| Alter | 34 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Eintracht Frankfurt |
Mario Götze [10]
21.07.2016 - 12:08 Uhr
05.08.2016 - 12:20 Uhr
Zitat von chnollu
https://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Das-BVB-Interview-Goetze-Moechte-jeden-Kritiker-mit-Leistung-ueberzeugen;art11635,3081055
Er macht das schon ziemlich clever aktuell... man muss ja gewiss nicht freundlich gestimmt sein mit dem Transfer. Aber aktuell macht er (noch) alles richtig aus meiner Sicht.
https://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Das-BVB-Interview-Goetze-Moechte-jeden-Kritiker-mit-Leistung-ueberzeugen;art11635,3081055
Er macht das schon ziemlich clever aktuell... man muss ja gewiss nicht freundlich gestimmt sein mit dem Transfer. Aber aktuell macht er (noch) alles richtig aus meiner Sicht.
Ja, aber wie Schmelzer schon angedeutet hat: So reif habe ich ihn noch nie in einem Interview gesehen.
Er scheint sich wirklich persönlich weiterentwickelt zu haben. Schön für ihn und hoffentlich auch den BVB Fans.
05.08.2016 - 12:21 Uhr
Zitat von tobitronic
Was Mario Götze getan hat, war innerhalb der Regeln und formal legitim, klar.
Eine Frau schwängern und mit dem Kind sitzen lassen ist auch legal (so lange man Unterhalt zahlt).
Was Mario Götze getan hat, war innerhalb der Regeln und formal legitim, klar.
Eine Frau schwängern und mit dem Kind sitzen lassen ist auch legal (so lange man Unterhalt zahlt).
Herrjeh was ein Vergleich...
Aber noch mal kurz zu dem Thema Moralapostel, Gutmenschen (wenn ich das hier schon lese...) etc. pp
Ich kann nur von meiner Seite aus sprechen:
Ich war extrem enttäuscht und sauer auf Götze und dem Unmut hab ich auch mehr als ein Mal freien Lauf gelassen.
Ich kann auch jeden verstehen, der nicht bereit / in der Lage ist, den Unmut beizulegen, solange er dies jetzt nicht durch Schmährufe oder Weiteres im Stadion äußert.
Was ich nicht verstehen kann ist die Erwartungshaltung einiger, die jetzt der Ansicht sind Götze müsste hier zu Kreuze kriechen, am besten stündlich von sich geben wie Böse der Wechsel war und wochenlang Abbitte leisten.
Er hat damals eine bewusste Entscheidung getroffen. Er ist sich bewusst, dass der ganze Umstand mehr als unglücklich war und er hat bereits betont, dass er diese Entscheidung so heute nicht mehr treffen würde.
Was genau erwarten denn diejenigen, die all diejenigen die da jetzt kein Problem mit haben mehr oder weniger als ***** en und Gutmenschen betiteln??
Dieser Beitrag wurde zuletzt von below am 05.08.2016 um 12:22 Uhr bearbeitet
05.08.2016 - 12:27 Uhr
Zitat von ice-te
Weil der Mensch sich seitdem Tag seines bestehens weiterentwickelt hat. Nur weils romantisch ist, sitzen heute dennoch die Wenigsten in ner Höhle um ein offenes Feuer.
Natürlich hat jeder seine eigene Sicht der Dinge.
Die Frage ist nur wie ich sie dann nach aussen darstelle.
Wer im Profifußball unterwegs ist muss die Gegebenheiten akzeptieren und sich danach richten.
Natürlich kann und wird es auch da immer wieder Veränderungen geben, wo man sich anpassen muss.
Allerdings wird es immer um Geld gehen,da ist nunmal so.
Die ganze Menschheitsgeschichte dreht sich um Macht und Geld.
Wenn der Verein genauso romantisch agieren würde wie hier einige tun, würde er in der Kreisliga C spielen und es würde keinen interessieren wo Mario Götze spielen würde.
Wahrscheinlich wären 99% der Fans auch keine Fans mehr vom BVB, die Romantiker eingeschlossen.
Also niemand muss einen Mario Götze jetzt lieben, aber als Fan vom Verein sollte man ihn respektieren.
Zitat von bvbBomber
Jup. So ist das Geschäft. Muss ich es deshalb gutheißen? Nein!
Ich werde den Fußball nicht ändern, wenn ich tausendmal betone, dass ich eine romantische Sicht auf den Fußball habe und "romantische Werte" im Fußball bevorzuge.
Aber mit Sicherheit werde ich den Fußball auch nicht ändern, wenn ich einfach alle Entwicklungen so hinnehme, wie sie geschehen. Warum sollte ich es also tun?
Jup. So ist das Geschäft. Muss ich es deshalb gutheißen? Nein!
Ich werde den Fußball nicht ändern, wenn ich tausendmal betone, dass ich eine romantische Sicht auf den Fußball habe und "romantische Werte" im Fußball bevorzuge.
Aber mit Sicherheit werde ich den Fußball auch nicht ändern, wenn ich einfach alle Entwicklungen so hinnehme, wie sie geschehen. Warum sollte ich es also tun?
Weil der Mensch sich seitdem Tag seines bestehens weiterentwickelt hat. Nur weils romantisch ist, sitzen heute dennoch die Wenigsten in ner Höhle um ein offenes Feuer.
Natürlich hat jeder seine eigene Sicht der Dinge.
Die Frage ist nur wie ich sie dann nach aussen darstelle.
Wer im Profifußball unterwegs ist muss die Gegebenheiten akzeptieren und sich danach richten.
Natürlich kann und wird es auch da immer wieder Veränderungen geben, wo man sich anpassen muss.
Allerdings wird es immer um Geld gehen,da ist nunmal so.
Die ganze Menschheitsgeschichte dreht sich um Macht und Geld.
Wenn der Verein genauso romantisch agieren würde wie hier einige tun, würde er in der Kreisliga C spielen und es würde keinen interessieren wo Mario Götze spielen würde.
Wahrscheinlich wären 99% der Fans auch keine Fans mehr vom BVB, die Romantiker eingeschlossen.
Also niemand muss einen Mario Götze jetzt lieben, aber als Fan vom Verein sollte man ihn respektieren.
Sehr guter Beitrag. Dem kann ich nur zustimmen.
05.08.2016 - 12:39 Uhr
Zitat von ice-te
Weil der Mensch sich seitdem Tag seines bestehens weiterentwickelt hat. Nur weils romantisch ist, sitzen heute dennoch die Wenigsten in ner Höhle um ein offenes Feuer.
Natürlich hat jeder seine eigene Sicht der Dinge.
Die Frage ist nur wie ich sie dann nach aussen darstelle.
Wer im Profifußball unterwegs ist muss die Gegebenheiten akzeptieren und sich danach richten.
Natürlich kann und wird es auch da immer wieder Veränderungen geben, wo man sich anpassen muss.
Allerdings wird es immer um Geld gehen,da ist nunmal so.
Die ganze Menschheitsgeschichte dreht sich um Macht und Geld.
Wenn der Verein genauso romantisch agieren würde wie hier einige tun, würde er in der Kreisliga C spielen und es würde keinen interessieren wo Mario Götze spielen würde.
Wahrscheinlich wären 99% der Fans auch keine Fans mehr vom BVB, die Romantiker eingeschlossen.
Weil der Mensch sich seitdem Tag seines bestehens weiterentwickelt hat. Nur weils romantisch ist, sitzen heute dennoch die Wenigsten in ner Höhle um ein offenes Feuer.
Natürlich hat jeder seine eigene Sicht der Dinge.
Die Frage ist nur wie ich sie dann nach aussen darstelle.
Wer im Profifußball unterwegs ist muss die Gegebenheiten akzeptieren und sich danach richten.
Natürlich kann und wird es auch da immer wieder Veränderungen geben, wo man sich anpassen muss.
Allerdings wird es immer um Geld gehen,da ist nunmal so.
Die ganze Menschheitsgeschichte dreht sich um Macht und Geld.
Wenn der Verein genauso romantisch agieren würde wie hier einige tun, würde er in der Kreisliga C spielen und es würde keinen interessieren wo Mario Götze spielen würde.
Wahrscheinlich wären 99% der Fans auch keine Fans mehr vom BVB, die Romantiker eingeschlossen.
Dann ist die Frage an dieser Stelle, ob man derzeit beim Fußball wirklich von einer Weiterentwicklung sprechen kann
Nochmal kurz gesagt: Der Fußball zieht seinen Sinn aus der Emotion. "Das Geschäft" zieht Geld aus dem Fußball. Vereinfacht: "Das Geschäft" zieht Geld aus der Emotion. Die einzige Frage die sich da stellt ist, wie lange sich diese Spirale noch weiterdrehen lässt.
Zitat von ice-te
Also niemand muss einen Mario Götze jetzt lieben, aber als Fan vom Verein sollte man ihn respektieren.
Also niemand muss einen Mario Götze jetzt lieben, aber als Fan vom Verein sollte man ihn respektieren.
Und genau das ist der Punkt! Nur weil ich sage, dass ich den Transfer eher kritisch/negativ sehe, heißt es nicht, dass ich ihn als Spieler des BVB nicht respektiere.
Es heißt ja immer "Der Verein ist größer als alles."
Ja genau das. Und deshalb ist es auch absolut legitim nicht jeden Spieler sonderlich zu mögen. Dennoch freut man sich natürlich, wenn der betreffende Spieler ein Tor für deinen Verein macht. Ob ich mich dann für den Spieler persönlich freue ist aber was ganz anderes.
Zitat von below
Was ich nicht verstehen kann ist die Erwartungshaltung einiger, die jetzt der Ansicht sind Götze müsste hier zu Kreuze kriechen, am besten stündlich von sich geben wie Böse der Wechsel war und wochenlang Abbitte leisten.
Was ich nicht verstehen kann ist die Erwartungshaltung einiger, die jetzt der Ansicht sind Götze müsste hier zu Kreuze kriechen, am besten stündlich von sich geben wie Böse der Wechsel war und wochenlang Abbitte leisten.
Spaßeshalber habe ich jetzt mal die letzten 5 Seiten angesehen. Das einzige, was ich gefunden habe ist:
Vielleicht bin ich da zu fußballromantisch, aber es würde mir richtig gut gefallen, wenn er mal sagen würde, dass er sich bewusst ist, dass er viele enttäuscht hat und das es ihm leid tut.
Dem User würde es richtig gut gefallen, wenn Götze das täte.
Ich sehe da alles drin, aber nicht die Erwartung, dass Götze wochenlang Abbitte halten muss.
Hier wird so oft von "Kirche im Dorf lassen" gepredigt. Wieso kann das nicht für beide Seiten gelten?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bvbBomber am 05.08.2016 um 12:46 Uhr bearbeitet
05.08.2016 - 12:52 Uhr
Ich habe mir das Interview bei BVBTotal jetzt 2 mal angesehen und er ist einfach auffällig gut vorbereitet. Er hat eine Verhaltens-bzw. Kommunikationslinie und der folgt er von der ersten Mitteilung bis zu diesem Interview stringent.
Die dürfte in etwa so aussehen:
Ich trete bescheiden und selbstkritisch auf ohne zu Kreuze zu kriechen. Ich konzentriere mich auf alles was mit Fußball zu tun hat und gebe zumindest in der Öffentlichkeit keine Zielscheibe ab.
Ich versuche ein Profil zu gewinnen bzw. meine Vermarktung zu ändern. Vom omnipräsenten Jungmillionär mit Möchtegern-Highsociety-Freundin, Social-Media und geleckter Gelfrisur zum Fußballprofi mit funktionaler Kurzhaarfrisur der ab und an seine Fans an seinem beruflichen Leben teilhaben lässt.
Ganz offensichtlich ist das M.Götze sich sehr bewusst war auf was er sich einlässt und das er eben auch einen Plan hat wie er damit umgeht. Was wir von ihm bisher sehen ist gut gemachte Öffentlichkeitsarbeit.
Aber das ist ihm eben auch nicht zu verübeln, er scheint bis hier her den Ton zu treffen den der Minstream-Fan hören will.
Klar es gibt die Fans die er auch mit Leistung nicht mehr auf seine Seite bringt, vermutlich weiß er das auch aber er kann sich kaum hinsetzen und sagen das ihn die Spinner auf der Süd nicht interessieren und das die auch irgendwann die Fresse halten. (Siehe Koan Neuer)
Also bekennt er sich zu seiner damaligen Entscheidung und den Äußerungen von damals und gibt eben zu das er aus heutiger Sicht anders handeln würde. Clever.
Er nutzt dabei mehrfach sogar genau die Formulierungen aus der Stellungnahme. Das er vorbereitet ist und Formulierungen erprobt hat ist kaum zu übersehen.
Der aus meiner Sicht echtes Moment des Interviews war als er mit einem Lachen darauf reagiert als der Moderator sagt er habe sich sicher Gedanken gemacht wie die Fans ihn empfangen. Das ist echte Erleichterung verbunden mit dem Bekenntnis zu den Sorgen die er sich gemacht hat.
Ich finde man muss seinen Mut anerkennen sich dieser Situation zu stellen und das ganze dann professionell und ganzheitlich anzugehen spricht auch für ihn.
Das der ganze Ansatz nur funktioniert wenn er Leistung bringt spricht zum einen für sein Selbstbewusstsein als auch für seine Motivation auch im sportlichen einen Neuanfang zu starten.
Also ich bin so gespannt wie sich sportlich einfügen kann. Ich hoffe sehr das er wirklich so fokussiert auf den Sport ist wie er es vermittelt. Wenn der Bursche es allen zeigen will und sich voll auf TT und die Mannschaft einlässt könnte das ganz groß werden.
Die dürfte in etwa so aussehen:
Ich trete bescheiden und selbstkritisch auf ohne zu Kreuze zu kriechen. Ich konzentriere mich auf alles was mit Fußball zu tun hat und gebe zumindest in der Öffentlichkeit keine Zielscheibe ab.
Ich versuche ein Profil zu gewinnen bzw. meine Vermarktung zu ändern. Vom omnipräsenten Jungmillionär mit Möchtegern-Highsociety-Freundin, Social-Media und geleckter Gelfrisur zum Fußballprofi mit funktionaler Kurzhaarfrisur der ab und an seine Fans an seinem beruflichen Leben teilhaben lässt.
Ganz offensichtlich ist das M.Götze sich sehr bewusst war auf was er sich einlässt und das er eben auch einen Plan hat wie er damit umgeht. Was wir von ihm bisher sehen ist gut gemachte Öffentlichkeitsarbeit.
Aber das ist ihm eben auch nicht zu verübeln, er scheint bis hier her den Ton zu treffen den der Minstream-Fan hören will.
Klar es gibt die Fans die er auch mit Leistung nicht mehr auf seine Seite bringt, vermutlich weiß er das auch aber er kann sich kaum hinsetzen und sagen das ihn die Spinner auf der Süd nicht interessieren und das die auch irgendwann die Fresse halten. (Siehe Koan Neuer)
Also bekennt er sich zu seiner damaligen Entscheidung und den Äußerungen von damals und gibt eben zu das er aus heutiger Sicht anders handeln würde. Clever.
Er nutzt dabei mehrfach sogar genau die Formulierungen aus der Stellungnahme. Das er vorbereitet ist und Formulierungen erprobt hat ist kaum zu übersehen.
Der aus meiner Sicht echtes Moment des Interviews war als er mit einem Lachen darauf reagiert als der Moderator sagt er habe sich sicher Gedanken gemacht wie die Fans ihn empfangen. Das ist echte Erleichterung verbunden mit dem Bekenntnis zu den Sorgen die er sich gemacht hat.
Ich finde man muss seinen Mut anerkennen sich dieser Situation zu stellen und das ganze dann professionell und ganzheitlich anzugehen spricht auch für ihn.
Das der ganze Ansatz nur funktioniert wenn er Leistung bringt spricht zum einen für sein Selbstbewusstsein als auch für seine Motivation auch im sportlichen einen Neuanfang zu starten.
Also ich bin so gespannt wie sich sportlich einfügen kann. Ich hoffe sehr das er wirklich so fokussiert auf den Sport ist wie er es vermittelt. Wenn der Bursche es allen zeigen will und sich voll auf TT und die Mannschaft einlässt könnte das ganz groß werden.
05.08.2016 - 12:59 Uhr
Zitat von bvbBomber
http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Vorab: Mein Posting bezieht sich nicht nur auf das von bvbBomber, sondern auf die gesamte Diskussion, die dieser Post mit dem Link auf schwatzgelb.de ausgelöst hat. Viele Facetten sind dabei ausführlich beleuchtet worden. Dabei möchte ich die Diskussion aufgreifen und zwar anhand einiger Zitate aus dem schwatzgelb-Artikel, die den Kontext zu den jeweils folgenden Absätzen herstellen.
Wann ist in diesem Fußball der Begriff „Romantiker" eigentlich zum Schimpfwort geworden? Oder zumindest zu einer Selbsteinschätzung, für die man sich zu rechtfertigen hat?
Ich kann beide (!) Seiten massiv verstehen. Einfach gesagt geht es um die Differen zwischen Realisten und Idealisten - die es seit vielen hundert, eher tausenden Jahren gibt. Und sowohl Realismus als auch Idealismus benötigen wir bis heute, lange nicht nur im Fußballgeschäft. Es ist typisch, dass Realisten ("Fußball ist nunmal ein Geschäft") sich Idealisten überlegen fühlen, weil sie andere Normen (das "Reale") ansetzen als Idealisten (kurz: "Fußball lebt wie Mannschaftssport allgemein von Liebe zum Verein, 'soll' zuallererst Verbundenheit ausdrücken, Gefühle ansprechen"; das "Ideale" ist die Norm). Beide Perspektiven haben nicht nur ihre Daseinsberechtigung, sondern sind unbedingt notwendig. Das gilt auch für den Götze-Transfer. Man sollte niemanden verurteilen, weil er den Transfer als 'unromatisch' ablehnt (ja auch das Nachtragende hat etwas mit Romantik, genauer: mit enttäuschter Romantik zu tun). Man sollte umgekehrt niemanden verurteilen, weil er den Transfer als den bestmöglichen im 'Geschäft' Fußball sieht.
Und warum soll man nicht äußern dürfen, dass man mit dem ein oder anderen Spieler nicht das gleiche Trikot tragen möchte, weil man ihn aus verschiedenen Gründen ablehnt?
Entscheidend ist aber ein anderer Aspekt, der m.E. nichts oder kaum mit der Differenz Idealismus/Realismus zu tun hat. Und zwar ist Götze faktisch jetzt wieder Spieler des BVB - ob man das gut findet oder nicht. Egal ob man Idealist oder Realist ist (man kann ja auch als 'Realist' den Transfer beispielsweise aus sportlich-wirtschaftlichen Gründen begründet ablehnen): Wer jetzt lautstark kundtut, dass er nicht das gleiche Trikot wie Götze tragen möchte, der verhält sich weder wie ein Realist noch wie ein Idealist sondern wie jemand, der keinen Wirklichkeitsbezug mehr hat, denn faktisch kickt Götze nunmal beim BVB und wird das nicht weniger machen, weil man dagegen ist. Wir leben eben nicht in einer Pippi-Langstrumpf-Welt, die sich die Welt macht widewidewi sie ihr gefällt (um den Originaltext eines der Lieder zu ziteren, die die Ultras mit Vorliebe im Stadion gesungen haben und imo leider nicht mehr allzu häufig bringen). Diesen Transfer können auch die Idealisten nicht rückgängig machen. Götze war zum Zeitpunkt des Transfers nicht Entscheidungsträger des Vereins. Wenn man den Transfer jemandem anlasten möchte, dann sollte man das bei Zorc und Watzke versuchen und nicht bei Götze. Denn dass er zurückgekommen ist, haben wir den beiden zu 'verdanken' - als Realist (positiv) wie als Idealist (negativ). Und so sehr ich die kritische Perspektive der Ultras verstehen kann, so sehr fällt es doch glaube ich schwer, Zorc als Spieler- und mittlerweile beinahe auch Manager-Legende und Watzke als eine der entscheidenden Figuren bei der BVB-Rettung allzu scharf anzugreifen. Man sollte also wie immer im Leben den Ball nicht zu hoch spielen, sondern eher flach halten.
Ich persönlich glaube übrigens, dass aus dem Transfer theoretisch (!) noch eine überaus romantische Geschichte werden könnte (Konjunktiv!). Falls Götze nun 10 Jahre beim BVB bleiben würde und man gemeinsam mit ihm als Leistungsträger mehrfacher Meister und sogar CL-Sieger würde, er sich auf Dauer zum BVB trotz besseren Angeboten bekennen würde, dann würde man ihm am Ende seines Lebens Erinnerungsstatuen bauen. Ich glaube nicht daran, unmöglich ist es aber nicht.
Soweit zur Götze-Spezifik und der bisherigen Diskussion.
Abschließend möchte ich das Augenmerk noch auf einen oft erwähnten, aber selten diskutierten Aspekt legen. Im Schwatzgelb-Artikel sind folgende Aussagen zu finden:
Der "Ich hab es Verstanden"-Blick
ermöglicht, dass auch der charakterlich fragwürdigste Akteur in diesem Geschäft noch munter von Stadt zu Stadt hin und her transferiert werden kann. (...) Wo ist das Problem, wenn man erwartet, dass der Verein, für den das Herz schlägt, ein Mindestmaß an Werten und Moralvorstellungen nicht nur in der Satzung verankert, sondern auch aktiv lebt?
Natürlich kann man mit Bezug auf Götze dessen Charakter infrage stellen und natürlich kann man vom Verein fordern, moralische Maßstäbe stärker in den Vordergrund zu rücken oder immer und absolut nach ihnen zu handeln (übrigens ist dann aber ganz schnell die Frage nach der Quelle dieser Moralität; schon bei Kant wird es da schwer, schließlich behandeln wir alle, auch die Ultras nicht immer jeden genau so, wie wir/sie selbst behandelt werden möchten; wir landen also eher bei Gesinnungsethiken und die sind bekanntermaßen sehr relativ).
Und da möchte ich doch einen oft angesprochenen Punkt hervorziehen: Wir kritisieren alle die Söldnermentalität von Spielern wie Draxler oder Mkhitaryan oder Immobile - oder von mir aus auch Götze. Und wir trauern alle (ich besonders) um Abgänge wie Kuba oder von mir aus auch Großkreutz, die mit dem Verein früher viel erreicht haben und mit denen man sich persönlich stark identifizieren konnte und kann. Diese Trauer führt oftmals zu Wut (die sich je nach Auslöser des Abgangs im Fall von Kuba eher auf die Vereinsbosse, im Fall von Hummels/Götze eher auf die Spieler ausrichtet). In jedem Fall betrifft sie nur solche Spieler, die die Fanseele als relevant für den eigenen 'Fanseelenfrieden' betrachtet. Sie hat trotz seiner großen Leistungen für den BVB, seines vergleichsweise größeren Gehaltsverzichts nie auf einen Florian Kringe bezogen, sie hätte sich seit 2011 nie auf einen Sebastian Kehl bezogen - obwohl der sogar Kapitän war -, sie würde sich niemals auf einen Leitner beziehen, obwohl der erkenntlicherweise den BVB schon im Herzen trägt, weil er sonst schon weitaus früher gegangen wäre.
Ein ausführlicheres Beispiel: Als Santana gegangen ist - sogar zu Schalke -, hat man ihm das nicht sonderlich krummgenommen. Klar wurde schief geschaut, aber andererseits eben auch und insgesamt v.a. Verständnis formuliert ("nicht genügend Spielzeit, Perspektive für die WM, sympathischer Typ"). Santana war nie für die Fanseele entscheidend. Wenn ein Hummels zu Bayern geht (anstatt eben zu Real oder Barca), dann kocht die Fanseele und man ist auf immer und ewig sauer - obwohl Hummels weit mehr Bindung zu Bayern hat als Santana zu Schalke und die Blauen die erbitterteren Rivalen sind. Warum ist das so? Weil Hummels für die Fanseele relevant ist. Das hat auch, aber nicht nur etwas mit Leistungsträgertum zu tun. Das Beispiel Dede verdeutlicht das sehr gut: Dede war über Jahre Stammspieler, oftmals sehr gut, oftmals aber auch einfach 'nur' gehobenes Bundesliganiveau. Der hat nicht die Sterne völlig vom Himmel gespielt (nicht umsonst sind die ganz großen Vereine nie angerückt - dann wäre er ja auch sicher weg gewesen, es war ja 'nur' Rom - die damals gleichwohl noch mehr Geld hatten). Dann kam Schmelzer und Dede war kein Stammspieler mehr, aber Integrationsfigur auch auf der Bank. Kehl war genauso lange da, sogar als Kapitän, wurde aber nie so geliebt wie Dede, nichtmal ansatzweise. Dass diese Liebe nicht nur was mit Länge der Vereinszugehörigkeit als Kicker zu tun hat, zeigt Nobby: der hat gerade mal gut vier Jahre bei den Profis mitgekickt und war als Kind mit einiger Wahrscheinlichkeit eher Köln- oder Frankfurt- als BVB-Fan. Dennoch ist er Legende pur.
Worauf ich hinauswill: Man sollte immer im Blick haben, dass man Besitzansprüche an Spieler formuliert. Doch ein Götze gehört einem nicht mehr als ein Leitner, ein Hummels nicht mehr als ein Santana, ein Dede nicht mehr als ein Kehl, ein Nobby nicht mehr als ein Lewandowski, ein Kuba nicht mehr zum vereinsinventar als ein Kringe (der zudem länger im Verein war). Und so wenig der Spieler dem Verein 'gehört', so gehört der Spieler erst recht nicht den Fans des Vereins. Das sind immer noch Menschen eigenen Rechts - auch wenn wir alle enorm viel in sie reinprojizieren (und für diese Projektion werden die Kicker fürstlich entlohnt, deswegen gibt es ja den Fußballhype).
Diese Erkenntnis halte ich für alle jene für ganz substantiell, die Götze nicht im BVB-Trikot sehen wollen. Nur weil der früher mal Anlass für Inbesitznahme durch die Fans war als junger Nachwuchsspieler, ist er nicht weniger autonom in seinen Entscheidungen als ein Leitner, der jederzeit wechseln 'darf'. Soll heißen: Wer Gefühle hegt, sollte sich wie in einer richtigen Beziehung immer im Klaren darüber sein, dass es einen braucht, der einen zurückliebt. Und das ist bei einem Fußballverein eben immer eine a) sportliche Frage (kickt der Spieler nicht gut, gut genug oder 'zu' gut für den Verein) und b) eine Frage nach der Persönlichkeit des Spielers. Auf eine Beziehung übertragen: Sieht die Frau/der Mann nicht gut, gut genug oder zu gut aus für mich und meine Position/meine Ansprüche und passt sie/er menschlich zu mir? Wer a) oder/und b) nicht beachtet und also schaut, was der andere will, wird sich ständig die Hände verbrennen.
Damit will ich nicht sagen, dass man nicht sauer sein kann; bei einem Hummels z.B. hat jahrelang a) sicher gepasst - er war eher in Richtung 'zu' gut unterwegs und er hat b) jahrelang versichert und sinngemäß verkündet, er habe das BVB-Gen inhaliert. Wenn man dann zu einem von zwei Erzrivalen wechselt, dann darf man sauer sein. Natürlich. Aber solche Fälle gibt es oftmals nicht in der Form. Im Regelfall werden einzelne Äußerungen von Spielern (wie damals bei Sahin oder auch bei Götze), die sowieso schon a) singulär waren und b) im Regelfall aus dem Zusammenhang gewissen werden, zum Anlass nicht nur für Anklagen, sondern gleich für Urteile. Und das hat nichts mehr mit gesunder Emotionalität, sondern mit 'krankhafter' Übertreibung und Unkontrolliertheit von Emotionen zu tun.
Und vergesst nicht: Ich spreche nicht über die Doppelmoral der Fans und der Ultras. Also nicht über Spieler, die regelmäßig bei Kicks den Volkszorn hervorrufen, weil sie vorgeblich oder tatsächlich Mist zusammenkicken und die deswegen schnellstmöglich abhauen sollen, nur um eine Saison später treulose Tomaten und Söldner zu sein. Die gibt es auch (zuletzt Mkhitaryan). Aber um die geht es mir nicht.
Lange Rede, kurzer Sinn: Emotionen JA, aber bitte im gesunden Rahmen. Für alle Beteiligten.
05.08.2016 - 13:00 Uhr
Zitat von Luftloch
Ich muss jetzt leider auch mal etwas zu diesem Thema sagen. Eigentlich wollte ich das nicht.
Ich will niemandem was vorschreiben. Jeder kann empfinden, was er will. Aber wenn da einige Elemente bereit sind, aus falschem Stolz, sich gegen unseren BVB zu stellen, Stimmung zu machen, das geht zuweit! Mit den Worten von Jürgen Klopp:
"Der Verein ist größer als wir alle"
Das sollte jetzt auch mal der letzte verstanden haben. Dem ist aber anscheinend nicht so. Ich war, so wie der gesammte Verein, entäuscht von Mario. Nicht nur das, ich war so schockiert das ich den genauen Tag wie gestern noch in Erinnerung habe, an dem das bekannt wurde. Aber wenn man das bis heute noch nicht abgelegt hat, dann muss sich der ein oder andere schon mal fragen, wie es mit der Vergangenheitsbewältigung aussieht. Man sollte sich auch mal vor Augen führen, das jeder Mensch, ohne Ausnahme, Fehler begeht in seinem Leben. Grosse und kleine Fehler.
Und das manche Leute sich jetzt hinstellen und ihren falschen gekränkten Stolz hinter ausdrücken wie "Fussballromantik" verstecken finde ich einfach nur feige! Entschuldigung aber das musste mal raus. Wer unseren BVB nicht zu 100% unterstützen will, und ja dazu gehört jetzt auch Mario Götze, der darf gerne zuhause bleiben! Da ist mir ein Chinesischer BVB-Fan, der sich 40 Stunden in den Flieger hockt und dann nochmal 30 Stunden vorm Hotel wartet, nur damit er mal unsere Jungs sehen kann, 100 mal lieber als irgend ein Horst der jetzt meint, er müsse gegen unseren Verein Stimmung machen weil er igendwas in der Vergangenheit nicht verkraftet hat und sein Ego vor unseren Verein stellt. Spieler kommen, Spieler gehen, Borussia Dortmund bleibt bestehen.
Prost!
Zitat von bvbBomber
http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Zitat von below

Zitat von to3i82
Entschuldigen muss er sich nicht. Das finde ich dermaßen übertrieben. Wir sind hier im Profifußball. Entschuldigen müsste er sich, wenn er jemanden persönlich etwas angetan hätte. Aber doch nicht bei jeder Leberwurst, die nach 3 Jahren immernoch gekränkt ist. Irgendwo hört es auch auf, er ist ein Mensch und kein Besitz von irgendjemandem.
Ich finde es verwerflich wie sich manche hier zwanghaft über ihn stellen wollen, weil es ja eine sooooo falsche Entscheidung und Enttäuschung war. Ihr macht wohl nie Fehler, was? Mario muss weder um Entschuldigung bitten noch sonst irgendwas.
Entschuldigen muss er sich nicht. Das finde ich dermaßen übertrieben. Wir sind hier im Profifußball. Entschuldigen müsste er sich, wenn er jemanden persönlich etwas angetan hätte. Aber doch nicht bei jeder Leberwurst, die nach 3 Jahren immernoch gekränkt ist. Irgendwo hört es auch auf, er ist ein Mensch und kein Besitz von irgendjemandem.
Ich finde es verwerflich wie sich manche hier zwanghaft über ihn stellen wollen, weil es ja eine sooooo falsche Entscheidung und Enttäuschung war. Ihr macht wohl nie Fehler, was? Mario muss weder um Entschuldigung bitten noch sonst irgendwas.

http://www.schwatzgelb.de/2016-08-04-unsa-senf-romantik-moderner-fussball-geschaeft.html
Der Artikel beschreibt ganz gut, was derzeit in der BVB Fangemeinde der Unterschied zwischen vielen Fans ist. Viele Leute (mich eingeschlossen) empfinden es nunmal so, als ob er uns persönlich etwas angetan hat. Diese Empfindung resultiert aus einer anderen Beziehung zum Fußball als ihr es wahrscheinlich habt. Ich kenne euch nicht, deswegen kann und will ich das gar nicht abschließend so beurteilen. Das Posting legt den Verdacht allerdings nahe.
Was ich damit sagen will: Versucht doch wenigstens mal, euch in die anderen Leute reinzuversetzen statt ihnen ständig vorschreiben zu wollen, wie sie den Wechsel oder die Personalie Mario Götze beurteilen sollen. Es ist okay, wenn ihr ihm vergebt bzw. keine Notwendigkeit darin seht ihm vergeben zu müssen. Genau so okay ist es allerdings wenn Leute ihm nicht so einfach vergeben können.
Persönlich habe ich ihn den Wechsel auch nicht vergeben und ich weiß nicht ob ich das jemals können werde. Dennoch ist der Spieler vom BVB und wird deshalb nicht ausgepfiffen. Das ist aber eine höchst subjektives Prinzip, das man jedem anderen ind anderer Art und Weise auch zugestehen sollte.
Ich muss jetzt leider auch mal etwas zu diesem Thema sagen. Eigentlich wollte ich das nicht.
Ich will niemandem was vorschreiben. Jeder kann empfinden, was er will. Aber wenn da einige Elemente bereit sind, aus falschem Stolz, sich gegen unseren BVB zu stellen, Stimmung zu machen, das geht zuweit! Mit den Worten von Jürgen Klopp:
"Der Verein ist größer als wir alle"
Das sollte jetzt auch mal der letzte verstanden haben. Dem ist aber anscheinend nicht so. Ich war, so wie der gesammte Verein, entäuscht von Mario. Nicht nur das, ich war so schockiert das ich den genauen Tag wie gestern noch in Erinnerung habe, an dem das bekannt wurde. Aber wenn man das bis heute noch nicht abgelegt hat, dann muss sich der ein oder andere schon mal fragen, wie es mit der Vergangenheitsbewältigung aussieht. Man sollte sich auch mal vor Augen führen, das jeder Mensch, ohne Ausnahme, Fehler begeht in seinem Leben. Grosse und kleine Fehler.
Und das manche Leute sich jetzt hinstellen und ihren falschen gekränkten Stolz hinter ausdrücken wie "Fussballromantik" verstecken finde ich einfach nur feige! Entschuldigung aber das musste mal raus. Wer unseren BVB nicht zu 100% unterstützen will, und ja dazu gehört jetzt auch Mario Götze, der darf gerne zuhause bleiben! Da ist mir ein Chinesischer BVB-Fan, der sich 40 Stunden in den Flieger hockt und dann nochmal 30 Stunden vorm Hotel wartet, nur damit er mal unsere Jungs sehen kann, 100 mal lieber als irgend ein Horst der jetzt meint, er müsse gegen unseren Verein Stimmung machen weil er igendwas in der Vergangenheit nicht verkraftet hat und sein Ego vor unseren Verein stellt. Spieler kommen, Spieler gehen, Borussia Dortmund bleibt bestehen.
Prost!
Absolut richtig, bin da ganz auf deiner Seite!
Ich bin sehr erstaunt darüber, dass es Leute gibt, die meinen man wäre nicht mit vollem Herzen dabei, wenn man Götze verzeiht. In meinen Augen geht es gar nicht, den anderen Fans sowas zu unterstellen. Ich glaube eher das diese Leute selber nie Fußball gespielt haben, als Leistungssportler strebt man nach dem höchsten und da passiert so ein Wechsel einfach auch mal. Wer das nicht versteht, hat den Fußball eher nie so geliebt wie ich oder andere.
Ich fand sein Interview richtig gut, das war der Mensch Mario Götze und nicht irgendwas vorbereitetes, es gibt Hoffnung und zeigt mir das er im Herzen ein Borusse ist. Ich wünsche ihm alles Gute auf dem Weg, back to the Top
05.08.2016 - 13:08 Uhr
Zitat von Rocky13
Ich fand sein Interview richtig gut, das war der Mensch Mario Götze und nicht irgendwas vorbereitetes, es gibt Hoffnung und zeigt mir das er im Herzen ein Borusse ist. Ich wünsche ihm alles Gute auf dem Weg, back to the Top
Ich fand sein Interview richtig gut, das war der Mensch Mario Götze und nicht irgendwas vorbereitetes, es gibt Hoffnung und zeigt mir das er im Herzen ein Borusse ist. Ich wünsche ihm alles Gute auf dem Weg, back to the Top

Vorbereitet war es ganz sicher. Kein Medienprofi wie Götze geht unvorbereitet in ein Interview. Da sind Fragen und Antworten garantiert vorher schon besprochen worden.
Dennoch ein sehr angenehmes Interview. Dass er nicht erwähnt dass er, sofern es stimmt, eigentlich lieber noch eine Chance in München genutzt hätte, liegt bei einem BVB Total Interview ja auch nahe.
Wobei ich mir da ehrlich gesagt auch gar nicht so sicher bin, ob die Aussagen überhaupt alle so geplant waren bzw. der Wahrheit entsprachen. Die ersten Wechselgerüchte kamen bereits im Sommer 2015, die ersten schwammigen Aussagen von Watzke bereits im Frühjahr 16. Es kann ja durchaus sein, dass er zu der Zeit schon mit einem Wechsel geliebäugelt hat, dann aber von Seiten Dortmund das Interesse zeitweise abgeflacht ist und die Aussagen in Aussicht auf einen platzenden Transfer getätigt wurden.
Sicher sagen, was hinter den Kulissen abläuft, kann da eh niemand.
05.08.2016 - 13:14 Uhr
Zitat von chnollu
https://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Das-BVB-Interview-Goetze-Moechte-jeden-Kritiker-mit-Leistung-ueberzeugen;art11635,3081055
Er macht das schon ziemlich clever aktuell... man muss ja gewiss nicht freundlich gestimmt sein mit dem Transfer. Aber aktuell macht er (noch) alles richtig aus meiner Sicht.
https://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Das-BVB-Interview-Goetze-Moechte-jeden-Kritiker-mit-Leistung-ueberzeugen;art11635,3081055
Er macht das schon ziemlich clever aktuell... man muss ja gewiss nicht freundlich gestimmt sein mit dem Transfer. Aber aktuell macht er (noch) alles richtig aus meiner Sicht.
Ja, sehr ansprechend und vorwiegend Phrasenfrei formuliert, aber so musste er ja auch jetzt rüberkommen, um halbwegs glaubwürdig zu sein und Vertrauen zurück zu gewinnen.
Allerdings sollte man auch hier beachten, daß natürlich auch " down to earth " Statements Kalkül sein können.
Vor ein paar Wochen sagte er: " Jetzt werde ich alles dafür tun, bei der EM und beim ersten Training unter Carlo Ancelotti topfit zu sein um mich bei Bayern gut zu präsentieren "
Und jetzt: " Es gab natürlich andere Angebote, aber ich wollte unbedingt zurück. Mein Vater hat in dieser Zeit die Gespräche geführt und mir war dann relativ schnell klar, dass ich wieder zurückkommen möchte und meinen besten Fußball zeigen möchte."
Man sollte auf die Aussagen nicht so viel geben und vor allem nichts hinein interpretieren. Er ist wieder hier und muss dazu irgendwie was vernünftiges sagen.
Das entscheidende wird sein, ob er wieder Leistungen und Leichtigkeit zeigen kann. Dann werden automatisch alle happy sein und es ist völlig egal was er erzählt...
05.08.2016 - 13:19 Uhr
Nun der einzige Teil des Interviews den ich interessant finde ist, dass er auf die Atmosphäre im ersten Heimspiel gespannt ist. Ich denke Götze ist da keineswegs sicher wie die die Reaktionen sein werden, vielleicht hat der da auch einige Befürchtungen.
Ansonsten macht er es so wie ich es auch machen würde. Irgendwelche unterwürfigen Entschuldigungen zu faseln oder fadenscheinige Begründungen für den Münchenwechsel abgeben macht nichts besser, eher im Gegenteil. Dann lieber dazu stehen und fertig.
Ich war gegen den Wechsel, dazu stehe ich auch, aber jetzt wo er da ist bin ich schon sehr gespannt darauf ihn in Aktion zu erleben.
Ansonsten macht er es so wie ich es auch machen würde. Irgendwelche unterwürfigen Entschuldigungen zu faseln oder fadenscheinige Begründungen für den Münchenwechsel abgeben macht nichts besser, eher im Gegenteil. Dann lieber dazu stehen und fertig.
Ich war gegen den Wechsel, dazu stehe ich auch, aber jetzt wo er da ist bin ich schon sehr gespannt darauf ihn in Aktion zu erleben.
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