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I Diavoli - Allgemeiner Milan Thread

30.06.2019 - 13:20 Uhr
Zitat von Ashtari
Zitat von Edu-bY-A

In 10 bis 15 Jahren wird über den Club nur noch in der Vergangheitsform gesprochen.


Sonst halte ich wenig von deiner Schwarzmalerei, allerdings sind die Ampeln alle auf rot.
Wir sind mittlerweile ja sogar aus dem Ranking der top20 umsatzstärksten Vereine gefallen - werfen aber immer noch mit Geld um uns.

Entweder jetzt wird sich strikt an Gehaltsgrenzen gehalten, endlich mal konsequent vertrauen in die Jugend gesteckt und keine Alibi Transfers mehr getätigt oder wir werden in der Versenkung verschwinden.

Mal schauen was die Zukunft bringt...


Sicherlich stimmt vieles von dem was ihr schreibt, jedoch sollte nicht vergessen werden, dass der Erfolg und die Wirtschaftskraft eines Vereins größtenteils von dem Abschneiden auf dem Platz abhängt. Wir hatten letzte Saison beileibe keine besonders gute Saison, jedoch waren wir am Ende nur 1 Punkt vom 3. und 4. Platz entfernt und zwischenzeitlich sehr lange auf einem CL-Platz. Ich bin also durchaus optimistisch, dass wir es in den nächsten Jahren wieder in die CL schaffen und dadurch ein Schneeballeffekt in Form von steigenden Sponsoreneinnahmen sowie den CL-einnahmen entsteht, wodurch eine erneute CL-Teilnahme wieder wahrscheinlicher wird und die Umsätze wieder kontinuierlich ansteigen.
Zitat von Edu-bY-A

Zitat von dreuti123

Ich habe mir nochmal den Bericht von "Il Sole 24 Ore" angesehen, und wenn ich das richtig interpretiere, dann haben die Amerikaner bereits 685 Mio. Euro in Milan gesteckt:
  • 300 Mio. Euro Darlehen an die Chinesen damals
  • 325 Mio. Euro, um eine 116-Mio.-Anleihe auszulösen und den entsprechenden Cash-Bedarf zu decken
  • 60 Mio. Euro, um die laufenden Kosten bis zum 30.06.2020 zu decken, da Milan circa 10 Mio. Euro pro Monat verbrennt

Dazu kommen:
  • 83 Mio. Euro Nettoverschuldung (Stichtag: 30.06.2019)
  • 75 Mio. Kredite aus Transfers


Zusammengenommen sind das 843 Mio. Euro, die die Amerikaner bis zum 30.06.2020 wohl in Milan gesteckt haben dürften, und man darf nicht vergessen, dass der Club stetig defizitär ist.

Wenn die Amerikaner den Verein also gewinnbringend verkaufen wollen, dann wird das meiner Meinung nach 2020 passieren, denn je mehr Geld sie investieren, desto schwieriger wird es, am Ende mit einem Gewinn rauszugehen. Niemand wird mehr als eine knappe Milliarde Euro für den AC Milan auf den Tisch legen.

Die Einschätzung deckt sich übrigens auch gut mit der von Gerard Lopez, dem Präsidenten von Lille, bei denen die Amerikaner auch mitmischen:
Lille President Gerard Lopez claims Elliott Management intend to grow his club, whereas they “funded Milan to be bought” at a profit. (...)

Elliott expanded their football investments by helping Lopez to fund Ligue 1 side Lille with another large loan of €140m.

However, the two approaches may well be different.

“(Elliott) funded AC Milan to be bought (by another party at a later stage),” Lopez told the Financial Times newspaper.

“They didn’t fund this club to be bought. They funded this club to start a process of investing in players, creating value, selling some of the players, keeping others to grow the club.”


Es ist doch vollkommen gleich; in einigen Jahren wird von Milan nur noch in der Vergangenheitsform geredet - das kann kein Eigentümer ändern.

Das liegt einerseits an der Mentalität und an einer italienischen „Eigenart/Sentimentalität“. Andererseits hat man den Anschluss verpasst.

Bayern bekommt für den neuerlich verlängerten Kontrakt mit Audi rd. 50 Millionen Euro jährlich. Das entspricht fast 1/4 des Umsatzes von Milan. Nur durch einen Sponsor.....

Bei uns hingegen, haben wir seit Audi Ausstieg noch immer keinen neuen Sponsor auf diesem Level. Adidas wollte uns auch nicht mehr, vom Puma gab es dann weniger Geld. In einer wachsenden Branche sind wir der einzige Club auf diesem Niveau der mind. stagniert. Das liegt auch an einer seltsamen Außendarstellung, schon zum Ende der Berlusconi Ära gab man den Club regelmäßig der Lächerlichkeit preis - wann gab es zuletzt positive Schlagzeilen? Lange, lange her. Da hat kein Sponsor Bock drauf.

Machen wir uns nichts vor, mit dem Stadion wird es auch nichts, mit ein Grund warum sich Elliott bereits jetzt ausklingt.

Milan wird an seinem Anspruch nur durch die Vergangenheit begründet und seiner damit verbundenen falschen Selbsteinschätzung untergehen. Die haben alle (Boban/Maldini und Co.) den Schuss noch nicht gehört.

In 10 bis 15 Jahren wird über den Club nur noch in der Vergangheitsform gesprochen.


Eure Zukunft ist ungewiss aber du malst die Lage zu schwarz in meinen Augen. Noch 2015 waren Inter und Milan in vergleichbarer Lage, und sieh nun, wo eure Stadtrivalen jetzt wieder sind und wie deren Entwicklung aussieht.

Klar ist für mich aber auch, dass es ohne einen mächtigen Eigentümer nicht geht. Inter profitiert enorm von Suning und deren Reichweitenstärke in China (13.000 Filialen und mit Suning.com eine der Top-3 Einzelhandels-Onlineplattformen in China).

Daher müsst ihr Rossoneri meiner Meinung nach auch auf einen neuen Eigentümer hoffen, so einen wie LVMH. Ohne diese Rückendeckung eines potenten und mächtigen Eigentümers schafft ihr es nicht mehr nach oben.

@haupti10 Ja, das kann sein. Habe ich gar nicht bedacht. Trotzdem bin ich bei seinen Aussagen vorsichtig skeptisch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreuti123 am 14.01.2020 um 12:45 Uhr bearbeitet
Zitat von niko_kranjcar_19

Ich verstehe auch nicht wieso man so dermaßen Rebic ignoriert. Er mag noch so seine Schwächen haben, aber der Junge hat auch viele Qualitäten. Er ist sehr Abschlussstark und betreibt ein super Pressing. Sehr Zweikampfstark und das kann einfach wichtig sein wenns manchmal hart auf hart kommt im Spiel. Ok, er ist vielleicht kein einfacher Typ aber ganz ehrlich, dass muss der Trainer irgendwie hinbekommen. Dafür ist er da. Ein Trainer darf es nicht zulassen das Talent vergeudet wird bzw. nicht erkannt wird.



verstehe ich auch nicht, aber man hat sich halt mit Pioli den falschen Trainer dafür ins Boot geholt. Der kann weder mit schwierigeren Charakteren umgehen, noch Spieler ernsthaft weiter entwickeln.
Das war ja bei uns damals schon zum Kopfschütteln, als er ständig einen Gabigol ignorierte, selbst nach seinem ersten Serie A Tor und ihm auch da weiterhin einen Null Tore Opa Palacio vorzog.

Rebic dürfte wohl eh jetzt abgegeben werden? Macht sowieso keinen Sinn einen Spieler mit dermaßen Potential nur wegen den Eitelkeiten des Trainers eine ganze Saison lang auf der Bank schmoren zu lassen.
Zitat von Ashtari
Zitat von Edu-bY-A

In 10 bis 15 Jahren wird über den Club nur noch in der Vergangheitsform gesprochen.


Sonst halte ich wenig von deiner Schwarzmalerei, allerdings sind die Ampeln alle auf rot.
Wir sind mittlerweile ja sogar aus dem Ranking der top20 umsatzstärksten Vereine gefallen - werfen aber immer noch mit Geld um uns.

Entweder jetzt wird sich strikt an Gehaltsgrenzen gehalten, endlich mal konsequent vertrauen in die Jugend gesteckt und keine Alibi Transfers mehr getätigt oder wir werden in der Versenkung verschwinden.

Mal schauen was die Zukunft bringt...


Mit Jugendarbeit alleine schafft ihr es auch nicht mehr nach oben. Der Zug ist abgefahren meiner Meinung nach.

Ihr müsst den Weg gehen, den Juventus (ab 2010 etwa) und Inter (ab 2016) gegangen sind, und ohne einen mächtigen Eigentümer geht das nicht.
Ich bleibe dabei: Hauptschuldiger an dieser Misere ist Berlusconi.

Nicht nur hat er den Verein runtergewirtschaftet wie sonst was (ähnlich wie Moratti bei uns), aber mit dem Verkauf an die dubiosen Chinesen hat er Milan den Wölfen zum Frass vorgeworfen. Sein „geliebtes“ Milan in die Hände zu geben von Leuten, die zero credibility hatten und haben, nur um sein eigenes Portemonnaie zu füllen - typischer Silvio move.

Nur bringt das in der jetzigen Situation auch nicht viel, dass man den Hauptschuldigen eruiert. Aus meiner Sicht muss zwingend ein neuer Eigentümer her, egal ob der ähnlich finanzkräftig ist wie z.B. Suning bei uns. Und dann müssen die Personalkosten radikal minimiert werden, die faulen Eier aussortieren und Leute ins Management holen, die eine Vision für diesen Verein haben und das nötige Knowhow mitbringen. Atalanta oder Lazio machen es vor, dass man auch mit weitaus geringerer Kosten um die CL Plätze mitspielen kann. Dort herrschen aber auch gesunde Strukturen, auf denen was aufgebaut werden kann. Milan hingegen läuft seit Jahren auf Alarmstufe Rot und diesem Umstand sind auch die ganzen Chaos-Entscheidungen geschuldet.

Mein Plan wäre:

1. neuer Eigentümer
2. Kader radikal ausmisten —> Kosten um 30-50% reduzieren
3. neues Management
4. Jugendarbeit massiv ausbauen
5. neuer Trainer mit langfristigen Konzept
6. Klare Zielvorgabe für die nächsten 3-5 Jahre: EL-Quali

Somit würde man eine Grundlage schaffen, wo die unrealistische Erwartungshaltung wie sie heute existiert nicht die Entwicklung des Vereins blockieren würde. Und ich bin mir sicher, dass dies auch von der Mehrheit der Tifosi mitgetragen werden würde, wenn ein klarer Plan aufgezeigt wird, wie man Milan schrittweise wieder nach oben bringen will. Dass man nun einige Jahre im Schatten der grossen Rivalen agieren wird, scheint so oder so unausweichlich zu sein. Aber anstatt wie ein Spielsüchtiger im Casino immer auf den nächsten Gewinn zu spekulieren und am Ende alles zu verlieren, wäre dieser Weg weitaus vielversprechender. Und wenn man in 3-5 Jahren wieder eine gesunde Mannschaft in gesunden Strukturen hat, kann man sukzessive die Ausgaben erhöhen und auf der riesigen Fanbase und dem Renommeé der Vergangenheit aufbauen. Etwas, das z.B. Atalanta trotz ihres momentanen Höhenflugs verwehrt bleiben wird.

Natürlich ist das alles nicht so einfach wie ich das jetzt beschrieben habe, aber so in etwa könnte der Weg in eine gute Zukunft für Milan ausschauen. Das wichtigste ist und bleibt aber ein neuer Eigentümer. Ich wiederhole mich da ständig ich weiss, aber daran führt kein Weg vorbei. Elliott muss weg und zwar am Besten noch in den nächsten 6 Monaten.

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Zitat von Principe

Natürlich ist das alles nicht so einfach wie ich das jetzt beschrieben habe, aber so in etwa könnte der Weg in eine gute Zukunft für Milan ausschauen. Das wichtigste ist und bleibt aber ein neuer Eigentümer. Ich wiederhole mich da ständig ich weiss, aber daran führt kein Weg vorbei. Elliott muss weg und zwar am Besten noch in den nächsten 6 Monaten.


Absolut richtig in meinen Augen. Du stapelst aber sogar noch zu tief für meinen Geschmack.

Es muss für Milan ein neuer mächtiger Eigentümer kommen wie LVMH, der dann (wie Suning bei Inter damals) sofort von jetzt auf gleich durch Sponsorenverträge mit sich selbst und Sponsorenverträge mit Tochterfirmen und Geschäftspartnern den Umsatz massiv erhöht. Hierfür braucht es aber einen richtigen Großkonzern wie Suning oder Fiat-Chrysler, und keinen Hedgefond wie den der Amerikaner.

Mit dem neuen, deutlich erhöhten Umsatz kann der Club dann neue Spieler kaufen, um sportlichen Erfolg zu haben. Stellt sich der sportliche Erfolg ein, so kann der Club dann auch wieder "richtige" Sponsoren anziehen und deutlich besser dotierte Sponsorenverträge abschließen, so dass die Eigentümer ihr eigenes Sponsoring sukzessive zurückfahren können.

Genau das ist es nämlich, was bei Inter geschieht. Und insofern kann in meinen Augen jeder Milan-Fan nur hoffen, dass der Verein von einer riesigen Konzerngruppe wie LVMH- vergleichbar mit Suning oder Fiat-Chrysler - aufgekauft wird.

Vielleicht kann Milan dann ähnlich schnell eine Renaissance hinlegen wie Inter seit 2016. Daneben sollte natürlich auch an einem neuen Stadion gearbeitet werden, aber da haben beide Mailänder Clubs inzwischen scheinbar ein wirkliches Interesse dran.

Zitat von Principe

6. Klare Zielvorgabe für die nächsten 3-5 Jahre: EL-Quali

Das ist übrigens viel zu lang in meinen Augen. Der neue Eigentümer müsste den Umsatz durch Sponsorenverträge mit sich selbst sofort massiv erhöhen, um unmittelbar in neue Spieler investieren zu können und die CL zu erreichen.

Es gilt für Milan keine Zeit zu verlieren in einer Phase, in der Fussballclubs immer mehr zu Unterhaltungsunternehmen werden und nur die Größten überleben. Sofort die CL-Teilnahme erzwingen, das muss das Ziel für die Rossoneri sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreuti123 am 14.01.2020 um 14:08 Uhr bearbeitet
Zitat von dreuti123
Sofort die CL-Teilnahme erzwingen, das muss das Ziel für die Rossoneri sein.


Genau das ist der Grund für die aktuelle Schieflage. Eine CL Quali kann man nicht erzwingen. Auch nicht mit einer halben Milliarde Euro in wenigen Jahren, wie Milan uns das bewiesen hat.

Geduld, tiefe Erwartungshaltung, konsequentes Arbeiten. Dann kann man in Zukunft wieder angreifen. Mit Erzwingen passiert genau das Gegenteil.

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Zitat von Principe
Zitat von dreuti123

Sofort die CL-Teilnahme erzwingen, das muss das Ziel für die Rossoneri sein.


Genau das ist der Grund für die aktuelle Schieflage. Eine CL Quali kann man nicht erzwingen. Auch nicht mit einer halben Milliarde Euro in wenigen Jahren, wie Milan uns das bewiesen hat.

Geduld, tiefe Erwartungshaltung, konsequentes Arbeiten. Dann kann man in Zukunft wieder angreifen. Mit Erzwingen passiert genau das Gegenteil.


Das ist nicht der Grund für die Schieflage. Schwache sportliche Kompetenz der Vereinsführung und keine Einnahmenssteigerung, die die Ausgaben kompensiert, waren der Grund für die Schieflage.

Suning hat mit Inter die CL auch "erzwungen", indem sie künstlich unmittelbar den Umsatz erhöht und in gute Spieler investiert hatten.
Zitat von dreuti123

Zitat von Principe

Zitat von dreuti123

Sofort die CL-Teilnahme erzwingen, das muss das Ziel für die Rossoneri sein.


Genau das ist der Grund für die aktuelle Schieflage. Eine CL Quali kann man nicht erzwingen. Auch nicht mit einer halben Milliarde Euro in wenigen Jahren, wie Milan uns das bewiesen hat.

Geduld, tiefe Erwartungshaltung, konsequentes Arbeiten. Dann kann man in Zukunft wieder angreifen. Mit Erzwingen passiert genau das Gegenteil.


Das ist nicht der Grund für die Schieflage. Schwache sportliche Kompetenz der Vereinsführung und keine Einnahmenssteigerung, die die Ausgaben kompensiert, waren der Grund für die Schieflage.

Suning hat mit Inter die CL auch "erzwungen", indem sie künstlich unmittelbar den Umsatz erhöht und in gute Spieler investiert hatten.


Du führst uns immer als Beispiel auf aber vergisst, dass wir bereits vor Suning 3 Jahre lang durch Thohir und seine Leute saniert wurden. Diesem Mann haben wir viel zu verdanken, auch wenn die Lorbeeren mittlerweile ausschliesslich an Suning verteilt werden. Es ist aber definitiv so, dass Suning auf geleisteter Vorarbeit aufbauen konnte - etwas, das ein potenziell neuer Eigentümer bei Milan nicht kann. Das kannst du schlicht und einfach nicht vergleichen.

3-5 Jahre kleinere Brötchen backen wird Milan nicht vernichten. Die Strategie „alles oder nichts“, wie du sie vorschlägst, möglicherweise hingegen schon.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Principe am 14.01.2020 um 14:48 Uhr bearbeitet
Zitat von Principe

Zitat von dreuti123

Zitat von Principe

Zitat von dreuti123

Sofort die CL-Teilnahme erzwingen, das muss das Ziel für die Rossoneri sein.


Genau das ist der Grund für die aktuelle Schieflage. Eine CL Quali kann man nicht erzwingen. Auch nicht mit einer halben Milliarde Euro in wenigen Jahren, wie Milan uns das bewiesen hat.

Geduld, tiefe Erwartungshaltung, konsequentes Arbeiten. Dann kann man in Zukunft wieder angreifen. Mit Erzwingen passiert genau das Gegenteil.


Das ist nicht der Grund für die Schieflage. Schwache sportliche Kompetenz der Vereinsführung und keine Einnahmenssteigerung, die die Ausgaben kompensiert, waren der Grund für die Schieflage.

Suning hat mit Inter die CL auch "erzwungen", indem sie künstlich unmittelbar den Umsatz erhöht und in gute Spieler investiert hatten.


Du führst uns immer als Beispiel auf aber vergisst, dass wir bereits vor Suning 3 Jahre lang durch Thohir und seine Leute saniert wurden. Diesem Mann haben wir viel zu verdanken, auch wenn die Lorbeeren mittlerweile ausschliesslich an Suning verteilt werden. Es ist aber definitiv so, dass Suning auf geleisteter Vorarbeit aufbauen konnte - etwas, das ein potenziell neuer Eigentümer bei Milan nicht kann. Das kannst du schlicht und einfach nicht vergleichen.

3-5 Jahre kleinere Brötchen backen wird Milan nicht vernichten. Die Strategie „alles oder nichts“, wie du sie vorschlägst, möglicherweise hingegen schon.


Milan wurde doch auch vorsaniert, und zwar durch die Amerikaner, denen der Club im Sommer dann seit 2 Jahren gehört. Die Amerikaner haben die Schulden des Vereins weitestgehend getilgt, und Großverdiener gibt es kaum mehr bei Milan.

Caldara (2,2 Mio. netto) ist zurück zu uns, Borini (2,5) ist heute zu Hellas gewechselt. Reina (3) wurde verliehen. Rodriguez (2,1), Suso (3), Piatek (1,8), Paqueta (1,7) und eventuell Rebic (3) sollen den Verein anscheinend alle verlassen, und der Vertrag von Biglia (3,5) läuft im Sommer aus.

Die Neuverpflichtungen Milans wie Hernandez, Bennacer, Krunic und Leao verdienen alle 1,5 Mio. netto oder weniger, mit Ausnahme von Ibra. Die Amerikaner wollen den Kader doch aussortieren und die Gehaltskosten senken. Sie haben jetzt im Winter damit schon begonnen, und bis zum Sommer dürfte das weitestgehend geklappt haben. Ein neuer Eigentümer könnte dann ohne große Altlasten übernehmen.

Ibra (3), Romagnoli (3,5) und Donnarumma (6) haben ihr Gehalt leistungstechnisch noch am ehesten verdient. Viel weiter wird Milan die Gehaltskosten nicht senken können, es sei denn sie verkaufen diese drei im Sommer auch noch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreuti123 am 14.01.2020 um 15:34 Uhr bearbeitet
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