AC Milan - I Rossoneri AC Milan - I Rossoneri
deadline-day banner

I Diavoli - Allgemeiner Milan Thread

30.06.2019 - 13:20 Uhr
Zitat von dreuti123


Milan wurde doch auch vorsaniert, und zwar durch die Amerikaner, denen der Club im Sommer dann seit 2 Jahren gehört. Die Amerikaner haben die Schulden des Vereins weitestgehend getilgt, und Großverdiener gibt es kaum mehr bei Milan.

Caldara (2,2 Mio. netto) ist zurück zu uns, Borini (2,5) ist heute zu Hellas gewechselt. Rodriguez, Suso, Piatek und Paqueta sollen den Verein anscheinend alle verlassen, und der Vertrag von Biglia (3,5) läuft im Sommer aus.

Die Neuverpflichtungen Milans wie Hernandez, Bennacer, Krunic und Leao verdienen alle 1,5 Mio. netto oder weniger, mit Ausnahme von Ibra. Die Amerikaner wollen den Kader doch aussortieren und die Gehaltskosten senken. Sie haben jetzt im Winter damit schon begonnen, und bis zum Sommer dürfte das weitestgehend geklappt haben. Ein neuer Eigentümer könnte dann ohne große Altlasten übernehmen.


Die Schulden wurden einfach umverteilt. Anstatt der Bank schuldet Milan nun halt Elliott einen Haufen Geld, wodurch die Amis fleissig Zinsen einkassieren. Dieses Geld bzw. Schulden müssten dann von einem neuen Eigentümer bezahlt werden, was den Preis für Milan natürlich deutlich in die Höhe schraubt. Zu schreiben, dass ein neuer Eigentümer ohne grosse Altlasten übernehmen könnte stimmt daher schlicht und einfach nicht. Man müsste die Altlasten einfach mit Cash vorab abbezahlen oder wenn das nicht geht, das Fremdkapital weiterhin zu den vereinbarten Konditionen peu à peu an Elliott abstottern.

Dass die Personalkosten reduziert werden ist korrekt. Aber das alleine wird bei weitem nicht reichen, um in absehbarer Zeit wieder schwarze Zahlen zu schreiben bzw. um nicht jedes Jahr über 100 Mio. € Minus zu verbuchen. Bei uns wurde viel Geld in die Infrastruktur investiert, das komplette Marketing neu aufgestellt usw. Der ganze Verein muss saniert werden, nicht nur beim Personal gespart werden. Und da steht Milan momentan noch im Niemandsland. Nicht umsonst brach der Merchandising-Umsatz um über 30% ein - ein Wert, der in Fussball-Europa einmalig ist bei Vereinen in dieser Grössenordnung.

Und genau aus diesen Gründen wäre es der falsche Weg mit einem neuen Eigentümer gleich wieder All-in zu gehen. Das Beste, was Milan passieren könnte wäre ein neuer Eigentümer, der Elliott ausbezahlt und dann an die Arbeit geht mit realistischen Zielen. Und mit realistisch meine ich ein Geschäftsmodell, das mind. für 3-5 Jahre ohne jegliche Einnahmen aus der CL kalkuliert ist. Dann hat man nicht diesen riesigen Druck und man hätte die Köpfe frei für die Gesamtsituation. Milan wird auch in 5 Jahren noch eine riesige Fanbase weltweit haben, aber das alles nützt nur dann was, wenn Milan in 5 Jahren überhaupt noch in dieser Form existiert. Nach den ganzen Debakel mit Li und Elliott wäre es einfach höchstwahrscheinlich der Todesstoss für Milan, wenn jetzt der nächste Eigentümer mit der Brechstange etwas erzwingen will, das nicht ausschliesslich mit Geld erzwungen werden kann.

Vieles wird halt davon abhängen wie viel Elliott für Milan will. Reicht es, wenn ein potenzieller Käufer das von Elliott investierte Geld inkl. Zinsen bezahlt oder will Elliott noch einen fetten Goodwill oben drauf bzw. wie hoch bewertet Elliott Milan überhaupt? So oder so wird es eine teure Angelegenheit werden, wo der potenzielle Käuferkreis entsprechend klein ist.

•     •     •

Offiziell schlimmster User auf TM.
Zitat von Principe

Die Schulden wurden einfach umverteilt. Anstatt der Bank schuldet Milan nun halt Elliott einen Haufen Geld, wodurch die Amis fleissig Zinsen einkassieren. Dieses Geld bzw. Schulden müssten dann von einem neuen Eigentümer bezahlt werden, was den Preis für Milan natürlich deutlich in die Höhe schraubt. Zu schreiben, dass ein neuer Eigentümer ohne grosse Altlasten übernehmen könnte stimmt daher schlicht und einfach nicht. Man müsste die Altlasten einfach mit Cash vorab abbezahlen oder wenn das nicht geht, das Fremdkapital weiterhin zu den vereinbarten Konditionen peu à peu an Elliott abstottern.

Dass die Personalkosten reduziert werden ist korrekt. Aber das alleine wird bei weitem nicht reichen, um in absehbarer Zeit wieder schwarze Zahlen zu schreiben bzw. um nicht jedes Jahr über 100 Mio. € Minus zu verbuchen. Bei uns wurde viel Geld in die Infrastruktur investiert, das komplette Marketing neu aufgestellt usw. Der ganze Verein muss saniert werden, nicht nur beim Personal gespart werden. Und da steht Milan momentan noch im Niemandsland. Nicht umsonst brach der Merchandising-Umsatz um über 30% ein - ein Wert, der in Fussball-Europa einmalig ist bei Vereinen in dieser Grössenordnung.

Und genau aus diesen Gründen wäre es der falsche Weg mit einem neuen Eigentümer gleich wieder All-in zu gehen. Das Beste, was Milan passieren könnte wäre ein neuer Eigentümer, der Elliott ausbezahlt und dann an die Arbeit geht mit realistischen Zielen. Und mit realistisch meine ich ein Geschäftsmodell, das mind. für 3-5 Jahre ohne jegliche Einnahmen aus der CL kalkuliert ist. Dann hat man nicht diesen riesigen Druck und man hätte die Köpfe frei für die Gesamtsituation. Milan wird auch in 5 Jahren noch eine riesige Fanbase weltweit haben, aber das alles nützt nur dann was, wenn Milan in 5 Jahren überhaupt noch in dieser Form existiert. Nach den ganzen Debakel mit Li und Elliott wäre es einfach höchstwahrscheinlich der Todesstoss für Milan, wenn jetzt der nächste Eigentümer mit der Brechstange etwas erzwingen will, das nicht ausschliesslich mit Geld erzwungen werden kann.

Vieles wird halt davon abhängen wie viel Elliott für Milan will. Reicht es, wenn ein potenzieller Käufer das von Elliott investierte Geld inkl. Zinsen bezahlt oder will Elliott noch einen fetten Goodwill oben drauf bzw. wie hoch bewertet Elliott Milan überhaupt? So oder so wird es eine teure Angelegenheit werden, wo der potenzielle Käuferkreis entsprechend klein ist.


Dass sich die Amerikaner die beglichenen bzw. umverteilten Schulden natürlich finanziell vergüten lassen wollen, ist klar. Davon bin ich auch ausgegangen, dass ein neuer potenzieller Käufer diesen Betrag mit abgelten müsste, und so impliziert es meiner Interpretation nach auch der "Il Sole 24 Ore"-Artikel. Sollte (!) dies jedoch so geschehen, dann würde ein neuer Eigentümer aber doch ohne große Altlasten starten.

Dir zufolge unterschätze ich den Beitrag Thohirs am Erfolg Inters, aber meiner Meinung nach überschätzt du ihn. In den drei Jahren unter seiner Eigentümerschaft konnte Inter den Umsatz gerade einmal um 15 Mio. Euro steigern, auf einem sehr niedrigen Niveau, und im Grunde herrschte Stillstand an allen Fronten. Der Indonesier hat vor allem Kosten reduziert, und das war es auch schon. Erst mit Suning hat sich das gedreht, in den gut drei Jahren unter deren Eigentümerschaft hat Inter den Umsatz dann verdoppelt. Befördert wurde das insbesondere durch großzügige Sponsorenverträge, die Suning teilweise selbst mit dem Verein schloss.

Man darf ja nicht vergessen, dass Inter heute nach wie vor sehr niedrige Sponsorenverträge mit Pirelli (Hauptsponsor) und Nike (Ausrüster) hat, aber aufgrund der sportlichen Erfolge dürften die Folgeverträge nun massive Steigerungen mit sich bringen. Eine ähnliche Herangehensweise müsste auch Milan versuchen in meinen Augen.

Anders als du - und das sei dir gegönnt, schließlich ist Milan euer großer Rivale - gehe ich durchaus davon aus, dass ein potenter neuer Eigentümer bei Milan (z.B. LVMH) die Entwicklung Inters kopieren könnte. Dafür braucht er zweifelsohne Geld, sportliche Kompetenz und auch eine ordentliche Portion Glück, denn Inter wurde 17/18 und 18/19 ja zweimal knapp Vierter. Aber es wäre machbar, und es würde meiner Meinung nach nicht unbedingt so viele Jahre dauern, wie du prognostizierst.

Solange Milan aber nicht an einen derartig potenten Eigentümer verkauft worden ist, ist das aber alles nur Kaffeesatzleserei.

Im Kernpunkt stimmen wir überein: Milan braucht einen baldigen Eigentümerwechsel, um wieder auf die Beine zu kommen. Und dieses Mal dann hoffentlich nicht an einen zwielichtigen No-Name oder einen Hedgefond, sondern an einen seriösen Großkonzern mit hoher finanzieller Potenz. Aus eigener Kraft alleine oder nur mit der Pauschalphrase "Auf die Jugend setzen" wird Milan nicht mehr nach oben kommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreuti123 am 14.01.2020 um 17:49 Uhr bearbeitet
Zitat von dreuti123

Im Kernpunkt stimmen wir überein: Milan braucht einen baldigen Eigentümerwechsel, um wieder auf die Beine zu kommen. Und dieses Mal dann hoffentlich nicht an einen zwielichtigen No-Name oder einen Hedgefond, sondern an einen seriösen Großkonzern mit hoher finanzieller Potenz. Aus eigener Kraft alleine oder nur mit der Pauschalphrase "Auf die Jugend setzen" wird Milan nicht mehr nach oben.


Seh ich etwas anders. Die All-in Variante ist gescheitert - Punkt.
Das man da jetzt her kommt und sagt, wir machen es nochmal‘ gleicht an Ignoranz.

Elliot reduziert Gehaltkosten um den Verein attraktiver zu machen, was gelingt. Hat Talente verpflichtet um sie potentiell gewinnbringend zu verkaufen, hat mäßig geklappt, da es da an der Trainerbank einfach gnadenlos gescheitert ist.

Wenn ich als Trainer anfange und direkt mit dem Druck anfange das ich den großen ACM in die CL führen soll, das aber am besten mit Talenten für den schmalen Taler, da kannste auch Guardiola holen, das wird nichts. Ich bin der Meinung das Giampaolo an seinem System hätte festhalten sollen, dann wäre der Erfolg auch eingetreten. So wurde er direkt nach jedem Spiel zerrissen und hat sein System aus Angst wieder zurück genommen.

Klar - man kann jetzt auch mit richtig Kohle einen Guardiola verpflichten, der verbrennt ne 3/4 Milliarde ins Team und dann holt der aucj wieder Titel. Aber - mal ehrlich, wer will in der heutigen Welt bitte einen ACM übernehmen, wenn er gewinnorientiert ausgerichtet ist?

Der steckt erstmal 1,5 Milliarden in den Verein, damit der Club VIELLEICHT in 2 oder 3 Jahren wieder profitabel ist.

Aus eigener Kraft kommt Milan bestimmt wieder auf die Beine. Ein Grundgerüst ist ja da und wie du selber erkannt hast.

Nur kommt Milan nicht in einem Jahr wieder auf die Beine und auch nicht in 2 Jahren. Das ganze ist ein sukzessiver Prozess. Dieser droht aber schon zu scheitern wenn alle schreien ‚Milan gehört in die CL!‘.

Nö, eben nicht. Wer sich 5-0 von Bergamo verputzen lässt, der gehört nicht in die CL. (Ohne Bergamo die Qualität abzusprechen)

Hier fehlt eben einfach ein Trainer mit einer Vision, die mit dem Management übereinstimmen und wo ein Platz 6-10 eben auch einmal in Ordnung ist für eine Saison.
Zitat von dreuti123


Anders als du - und das sei dir gegönnt, schließlich ist Milan euer großer Rivale - gehe ich durchaus davon aus, dass ein potenter neuer Eigentümer bei Milan (z.B. LVMH) die Entwicklung Inters kopieren könnte. Dafür braucht er zweifelsohne Geld, sportliche Kompetenz und auch eine ordentliche Portion Glück, denn Inter wurde 17/18 und 18/19 ja zweimal knapp Vierter. Aber es wäre machbar, und es würde meiner Meinung nach nicht unbedingt so viele Jahre dauern, wie du prognostizierst.


Es geht nicht darum, dass ich Milan eine ähnliche Entwicklung wie bei uns nicht zutrauen würde. Stand heute ist Milan ohne wenn und aber noch der leicht „grössere“ Club als Inter aufgrund des Standings, das man sich in den letzten 100 Jahren erarbeitet hat. Da fällt mir auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich sowas sage. Die Umstände sind einfach nicht 1 zu 1 zu vergleichen. Und wenn ich von einem Plan rede, der für die nächsten 3-5 Jahre ohne CL-Gelder kalkuliert ist, dann schliesse ich es nicht aus, dass Milan sich bereits früher wieder für die CL qualifizieren könnte. Aber das Gesamtprojekt darf nicht davon abhängig sein, dass man sich auf Teufel komm raus innerhalb einer Frist X für die CL qualifizieren muss. Sowas kann nur kontraproduktiv sein. Oder glaubst du, dass z.B. die Laziali fest mit den Einnahmen aus der CL kalkulieren? Natürlich nicht. Und trotzdem werden sie nächstes Jahr vermutlich (verdient) CL spielen und dann mit den zusätzlichen Mitteln hoffentlich intelligent umgehen. Und sollten sie sich entgegen der Erwartung nicht für die CL qualifizieren, wäre das zwar schade aus deren Sicht, aber in Bezug auf die finanzielle Situation kein Beinbruch. Und genau diese Herangehensweise sehe ich auch für Milan als ideal. Kleine Brötchen backen und dann kannst du nur positiv überrascht werden. Und wenn man dann wieder mal sportlich in die Spur gefunden hat, kann man mit den Voraussetzungen wie sie bei Milan herrschen, auch schnell wieder weitere 1-2 Schritte nach vorne machen. Aber von Anfang an wieder alles auf eine Karte setzen, so wie du es vorschlägst, wäre nicht nur hochgradig fahrlässig sondern ehrlich gesagt auch ziemlich dumm. Da hast du mehr zu verlieren als zu gewinnen.

•     •     •

Offiziell schlimmster User auf TM.
Zitat von Principe

Dass die Personalkosten reduziert werden ist korrekt. Aber das alleine wird bei weitem nicht reichen, um in absehbarer Zeit wieder schwarze Zahlen zu schreiben bzw. um nicht jedes Jahr über 100 Mio. € Minus zu verbuchen. Bei uns wurde viel Geld in die Infrastruktur investiert, das komplette Marketing neu aufgestellt usw. Der ganze Verein muss saniert werden, nicht nur beim Personal gespart werden. Und da steht Milan momentan noch im Niemandsland. Nicht umsonst brach der Merchandising-Umsatz um über 30% ein - ein Wert, der in Fussball-Europa einmalig ist bei Vereinen in dieser Grössenordnung.


Es geht ja hier auch nicht nur um die Personalkosten. Bei Elliot sieht man hier sehr wohl ein "langzeit" Ziel.

Wie du bereits erwähnst wird hier aktuell bei uns sehr viel bei den Personalkosten gespart. Alleine in der aktuellen Transferphase verlassen uns mit Borini (2.5 Mio Netto), Reina (3 Mio Netto) Caldara (2.2 Mio Netto) wieder 3 Spieler, die unter der vorherigen Führung geholt wurden ohne, dass man sie kostspielig ersetzen müsste. Alleine durch diese Abgänge hat man ~ 16 Mio € pro Jahr eingespart. Weiters kommt dazu, dass Spieler wie Suso (3 Mio ), Biglia (3.5 Mio Vetragläuft am Saisonende aus) , Kessie (2.2 Mio) , RiRo ( 2.1 Mio) stehen auch alle auf dem Abstellgleis und werden/wurden durch kostengünstigere junge Spieler ersetzt.
Riro durch Theo (1.5 Mio Netto und kann aktuell schon teurer verkauft werden)
Biglia durch Bennacer (1.5 Mio Netto und wenn der so weiter macht kann man auch hier mit einem schönen plus rechnen)
Kessie durch Krunic (1.1 Mio Netto zwar kein Weltklassespieler, aber hier stimmt zumindest mal wieder das Preisleistungsverhältnis )

Das Ziel ist hier klar. Deutlich runter mit dem Gehalt und in Spieler investieren mit denen man Geld machen kann. Das ist hier dann auch der Grund, wieso Leonardo gegangen ist, weil er nicht kleinere Brötchen Backen wollte.

Also weniger Gehalt + erlöse von Transfers da kann man schon mal sehr viel Gehalt einsparen.
Der Schnelle Erfolg ist gegen der Meinung einiger hier gar nicht das Ziel von Elliot. Das sieht man auch ganz klar an den Transfers.



Zitat von Principe

Und genau aus diesen Gründen wäre es der falsche Weg mit einem neuen Eigentümer gleich wieder All-in zu gehen. Das Beste, was Milan passieren könnte wäre ein neuer Eigentümer, der Elliott ausbezahlt und dann an die Arbeit geht mit realistischen Zielen. Und mit realistisch meine ich ein Geschäftsmodell, das mind. für 3-5 Jahre ohne jegliche Einnahmen aus der CL kalkuliert ist. Dann hat man nicht diesen riesigen Druck und man hätte die Köpfe frei für die Gesamtsituation. Milan wird auch in 5 Jahren noch eine riesige Fanbase weltweit haben, aber das alles nützt nur dann was, wenn Milan in 5 Jahren überhaupt noch in dieser Form existiert. Nach den ganzen Debakel mit Li und Elliott wäre es einfach höchstwahrscheinlich der Todesstoss für Milan, wenn jetzt der nächste Eigentümer mit der Brechstange etwas erzwingen will, das nicht ausschliesslich mit Geld erzwungen werden kann.


Wo geht Elliott all in? Elliot kann man eigentlich erst ab der letzten Wintertransferphase als Besitzer nennen. Davor waren es noch die Chinesen. Hier hat man dann Leo geholt, der auf Piatek und Paqueta pochte um die Cl zu erreichen (was im Endeffekt an 1 Pkt scheiterte..). Darauf hat dann Elliott die Reißleine gezogen und Leo entlassen, weil man nicht auf große Namen und große Transfers setzten will sondern die kosten zuerst mal runter schrauben will (was man aktuell massiv macht).
Elliotts Ziel ist es entweder Milan gewinnbringend zu verkaufen oder Milan zu behalten und dadurch gewinne zu machen. Beide fälle sind positiv für Milan also wieso sollte es das beste für Milan sein, wenn nun wieder der ganze Vorstand getauscht wird und dadurch wieder ein Chaos entsteht, weil der xte Besitzer dann doch wieder einen anderen Plan hat?

Zitat von Principe

Vieles wird halt davon abhängen wie viel Elliott für Milan will. Reicht es, wenn ein potenzieller Käufer das von Elliott investierte Geld inkl. Zinsen bezahlt oder will Elliott noch einen fetten Goodwill oben drauf bzw. wie hoch bewertet Elliott Milan überhaupt? So oder so wird es eine teure Angelegenheit werden, wo der potenzielle Käuferkreis entsprechend klein ist.

Elliott will als Unternehmen primär keinen Verlust machen. Ob das nun 1 2 oder 5 Jahre dauert ist für so ein Unternehmen sekundär so lange am Ende die Zahlen stimmen. Deswegen hab ich bei Elliott auch geringere Bedenken als bei einem Scheich, Oligarch oder co dem das Geld egal ist und nur für paar Jahre spaß an dem Verein haben will.
Zitat von cro-fan

Elliott will als Unternehmen primär keinen Verlust machen. Ob das nun 1 2 oder 5 Jahre dauert ist für so ein Unternehmen sekundär so lange am Ende die Zahlen stimmen. Deswegen hab ich bei Elliott auch geringere Bedenken als bei einem Scheich, Oligarch oder co dem das Geld egal ist und nur für paar Jahre spaß an dem Verein haben will.


ich kann dir bim größten Teil zustimmen, aber beim letzten Absatz ist es mMn nur die halbe Wahrheit.
Denn selbiges wurde auch über Chelsea, Man City oder PSG gemeint - es ist aber anders eingetroffen.
Ähnliches würde ich dem großen und glorreichen AC Milan prognostizieren - dies ist ein Club mit dm sich dr Besitzer schmücken kann, ein erfolgreicher AC Milan lässt den Eigentümer/ Präsidenten auch größer dastehen.
Zumal es eine interessante Aufgab ist diesen Verein wieder an die europäische Spitze zu bringen.
Milan würde mMn von einem Scheich norm profitieren, die Infrastrukturen sind ja vorhanden, ein neues Stadion kommt auch und Milan ist nach Real Madrid immerhin noch der zweiterfolgreichste Verein der CL.
Man merkte ja bei Berlusconi wie sehr er sich mit dem AC schmücken konnte (vor seinen extremen Skandalen)
und so sehe ich es auch bei einem noblen "Gönner" egal ob Scheich oder Oligarch.
Man stalle sich nur vor Mansour bin Zayed Al Nahyan (Eigentümer von Man City) wäre der Eigentümer von Milan
oder Nasser Al-Khelaifi der Präsident der die Interessen vertritt - mit der finanziellen power, dem Prestige und Name vom AC - ihr wärt sicherlich nicht so tief gefallen , es würden wohl auch richtige Weltklasse Kicker bei euch spielen, da Milan einfach den Namen hat für solche Spieler. In der CL sähe es wohl auch deutlich besser aus und Milan gehört zum Favoritenkreis
Matteo Politano soll beim Medical in Rom sein.

Bei RiRo scheint auch Bewegung in den Transfer zu kommen.
Sein Berater ist heute da. Er will wohl lieber zu Fener als zur PSV.
Als Ersatz soll angeblich Laxalt aus Torino zurückkommen.


Bei Biglia scheint es ein Angebot aus Vigo zu geben dazu soll er in der PL angeboten worden sein.
War ja klar, dass Cutrone beim ersten Einsatz treffen musste. Sobald sich in den nächsten Jahren die Gelegenheit ergibt ihn zurückzuholen, muss man diese unbedingt ergreifen. Er ist der Spielertyp, weshalb ich den Fussball so liebe. Bin überzeugt, dass die ital. Steuerpolitik mitschuldig ist am Abgang von Cutrone, weil ausländische Arbeitskräfte weniger stark besteuert werden. Bin leider kein Experte und kann mich nur schwach an einen Artikel von Watson.ch erinnern, wo ich sowas im letzten halben Jahr gelesen habe.

•     •     •

Wunschelf Saison 2026/27 - Sommer
Maignan (Terracciano/Torriani)
Gila - Gabbia - Pavlovic (Tomori/De Winter/Diawara)
Chuk - Modric - Rabiot - Moreira (Ricci/Jashari/Comotto/Bartesaghi)
Pulisic - Saele (Cisse/RLC)
Ramos (Camarda/Kostic)
https://sempremilan.com/sm-arnault-close-to-e1bn-purchase-of-milan-talks-with-allegri-the-role-of-zlatan-and-boban?utm_source=rsn&utm_medium=rsn&utm_campaign=gac0047&fbclid=IwAR3dBIaDBWtnypt9qnKfx2ZX7a1OBdS6zKjENkMrWybu4U4IsDTfpbDp0Mg

Angeblich soll Milan bis zur Sommerpause wieder verkauft werden ugly . Der Angebliche Käufer (LVMH Group) hat zwar schon davor häufiger dementiert interesse zu haben, aber die Gerüchte halten sich dennoch hartnäckig.
Zitat von cro-fan
https://sempremilan.com/sm-arnault-close-to-e1bn-purchase-of-milan-talks-with-allegri-the-role-of-zlatan-and-boban?utm_source=rsn&utm_medium=rsn&utm_campaign=gac0047&fbclid=IwAR3dBIaDBWtnypt9qnKfx2ZX7a1OBdS6zKjENkMrWybu4U4IsDTfpbDp0Mg

Angeblich soll Milan bis zur Sommerpause wieder verkauft werden ugly . Der Angebliche Käufer (LVMH Group) hat zwar schon davor häufiger dementiert interesse zu haben, aber die Gerüchte halten sich dennoch hartnäckig.


Würde für mich wie gesagt sehr großen Sinn machen.

Die enorme Transferaktivität von euch im Winter soll den Kader wohl von allen Altlasten befreien, so dass ein neuer Eigentümer im Sommer nach seinen Vorstellungen neu starten kann.

Reina, Caldara, Borini sind bereits weg, Ricardo Rodriguez steht direkt vor dem Absprung (zu PSV), Paqueta, Piatek, Biglia und Suso sollen noch abgegeben werden. Das ist in meinen Augen kein "normales" Wintertransferfenster.

Neu verpflichtet hat Milan im Winter dann nur Ibra, Kjaer und Begovic - alle mit Vertrag nur bis 30.06.2020.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.