Borussia Dortmund Borussia Dortmund
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Gregor Kobel
Geburtsdatum 06.12.1997
Alter 28
Nat. Schweiz  Schweiz
Größe 1,96m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein Borussia Dortmund

Leistungsdaten: 26/27

WettbewerbwettbewerbGegentore
Insgesamt 12-
12-

Gregor Kobel [1]

31.05.2021 - 16:36 Uhr
Gregor Kobel [1] |#2491
24.09.2025 - 17:49 Uhr
Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.
Gregor Kobel [1] |#2492
24.09.2025 - 18:53 Uhr
Zitat von Senffi
Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.

•     •     •

Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
Gregor Kobel [1] |#2493
24.09.2025 - 19:05 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Zitat von Senffi

Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.

Genau das war ja auch mein Gedanke.
Deshalb glaube Ich, wäre kommenden Sommer durchaus ein guter Zeitpunkt, WENN Kobel wechseln möchte.
Mit noch 2 Jahren vertrag ist man bei der Ablöseverhandlung nicht unter Zugzwang, mit Ramaj hat man einen spannenden Torwart in der Hinterhand und mit Atubolu ist der für mich beste junge deutsche Torwart auf dem Markt.
Deshalb sagte Ich ja, vom Hof jagen würde Ich Ihn auf keinen Fall, aber wäre bei einem Abgang auch nicht total traurig, weil es eine gute Ablöse bringt die bei einem Neuaufbau helfen wird (Stichwort auslaufende Verträge), das Gehalt im Tor halbiert wird und ebenfalls wieder Spielraum lässt und für dann (hoffentlich) eine Rückkehr zur 4er kette mit mehr Balldominanz auch kein Nachteil ist.
Gregor Kobel [1] |#2494
24.09.2025 - 19:21 Uhr
Zitat von Borsigplatz

Zitat von Senffi

Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.


Er ist den Weg ins Ausland ja schon gegangen.
Gregor Kobel [1] |#2495
24.09.2025 - 19:44 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Zitat von Senffi

Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.


Um ehrlich zu sein, gehe ich sogar eher davon aus, dass Gregor Kobel seine Karriere beim BVB fortsetzen möchte.Vielleicht sogar langfristig. Nicht, weil es keine Optionen gäbe, sondern weil er beim BVB etwas gefunden hat, das man nicht überall bekommt: sportliche Relevanz, ein hohes Standing und eine emotionale Bindung.

Natürlich will ein Spieler wie Kobel um Titel mitspielen und genau das tut er in Dortmund. Man stand 2024 im Champions-League-Finale in Wembley, war in der Bundesliga vorletztes Jahr nah an der Meisterschaft und spielt Jahr für Jahr in der Champions League. Wer ernsthaft behauptet, der BVB sei für einen ambitionierten Spieler wie Kobel sportlich nicht attraktiv genug, ignoriert schlicht die Realität der letzten Jahre.
Der Verein weiß, was er an Kobel hat und umgekehrt genauso. Er ist unumstrittene Nummer eins, einer der Führungsspieler, Publikumsliebling und leistet konstant starke Leistungen, national wie international. Dazu kommen seine eigenen Aussagen: Kobel hat wiederholt betont, wie wohl er sich in Dortmund fühlt, wie sehr er das Umfeld, den Verein und die Fans schätzt.

Die eigentliche Frage ist doch: Warum reden wir jetzt überhaupt über einen Abgang, wenn sein Vertrag bis 2028 läuft? Es gibt keinerlei akuten Handlungsdruck. Weder von Vereinsseite noch vom Spieler selbst. Ein Verkauf wäre allenfalls eine theoretische Option, sollte ein absoluter Topklub mit einem unmoralischen Angebot kommen und Kobel selbst den nächsten Schritt wollen. Aber momentan gibt es weder konkrete Gerüchte noch Signale in diese Richtung.

Natürlich ist es gut, mit Ramaj einen talentierten Keeper in der Hinterhand zu haben. Das gehört zu vorausschauender Kaderplanung. Aber es ist kein Geheimnis: Der BVB hat mit Kobel seine klare Nummer eins. Ramaj ist Perspektive, Kobel ist Gegenwart.

Und was mögliche Systemumstellungen betrifft: Ein Keeper von Kobels Klasse hat längst bewiesen, dass er sich an unterschiedliche taktische Anforderungen anpassen kann. Dass er unter gewissen Spielanlagen stärker wirkt, spricht nicht gegen ihn, sondern zeigt eher, wie man sein Profil am besten zur Geltung bringt.
Gregor Kobel [1] |#2496
24.09.2025 - 20:06 Uhr
Zitat von Ragu97
Zitat von Borsigplatz

Zitat von Senffi

Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.


Um ehrlich zu sein, gehe ich sogar eher davon aus, dass Gregor Kobel seine Karriere beim BVB fortsetzen möchte.Vielleicht sogar langfristig. Nicht, weil es keine Optionen gäbe, sondern weil er beim BVB etwas gefunden hat, das man nicht überall bekommt: sportliche Relevanz, ein hohes Standing und eine emotionale Bindung.

Natürlich will ein Spieler wie Kobel um Titel mitspielen und genau das tut er in Dortmund. Man stand 2024 im Champions-League-Finale in Wembley, war in der Bundesliga vorletztes Jahr nah an der Meisterschaft und spielt Jahr für Jahr in der Champions League. Wer ernsthaft behauptet, der BVB sei für einen ambitionierten Spieler wie Kobel sportlich nicht attraktiv genug, ignoriert schlicht die Realität der letzten Jahre.
Der Verein weiß, was er an Kobel hat und umgekehrt genauso. Er ist unumstrittene Nummer eins, einer der Führungsspieler, Publikumsliebling und leistet konstant starke Leistungen, national wie international. Dazu kommen seine eigenen Aussagen: Kobel hat wiederholt betont, wie wohl er sich in Dortmund fühlt, wie sehr er das Umfeld, den Verein und die Fans schätzt.

Die eigentliche Frage ist doch: Warum reden wir jetzt überhaupt über einen Abgang, wenn sein Vertrag bis 2028 läuft? Es gibt keinerlei akuten Handlungsdruck. Weder von Vereinsseite noch vom Spieler selbst. Ein Verkauf wäre allenfalls eine theoretische Option, sollte ein absoluter Topklub mit einem unmoralischen Angebot kommen und Kobel selbst den nächsten Schritt wollen. Aber momentan gibt es weder konkrete Gerüchte noch Signale in diese Richtung.

Natürlich ist es gut, mit Ramaj einen talentierten Keeper in der Hinterhand zu haben. Das gehört zu vorausschauender Kaderplanung. Aber es ist kein Geheimnis: Der BVB hat mit Kobel seine klare Nummer eins. Ramaj ist Perspektive, Kobel ist Gegenwart.

Und was mögliche Systemumstellungen betrifft: Ein Keeper von Kobels Klasse hat längst bewiesen, dass er sich an unterschiedliche taktische Anforderungen anpassen kann. Dass er unter gewissen Spielanlagen stärker wirkt, spricht nicht gegen ihn, sondern zeigt eher, wie man sein Profil am besten zur Geltung bringt.

Also darf man jetzt nicht über einen Kobel Abgang spekulieren?
Entschuldigen Sie, wenn Ich mir hier einen Fauxpas geleistet habe...

Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, habe Ich über nächsten Sommer gesprochen, bei dann noch 2 Jahren Vertrag (2027 steht man dann bei der Ablöse schon mehr unter Druck), dem vorhanden sein eines möglichen Nachfolgers der schon unter Vertrag steht und dem (vorraussichtlich) auf dem Markt sein von Atubolu.

Des Weiteren habe Ich auch geschrieben, daß Ich ihn nicht vom Hof jagen würde und auch nicht auf einen Abgang drängen würde.

Dennoch muss diese Diskussion durchaus erlaubt sein, wenn man seinen Anspruch (Titel) mit der Vertragssituation (im Sommer noch zwei Jahre) und potentiellen Nachfolgern anschaut. Auch sein Gehalt, was auf Spitzenniveau beim BVB liegt, muss man bedenken, denn eine Steigerung wird hier kaum noch drin sein und ist in meinen Augen auch nicht vertretbar.

Deshalb redet man (bzw. Ich) hier über Kobel..
Gregor Kobel [1] |#2497
24.09.2025 - 20:56 Uhr
Es gibt halt so Spieler, die man erst vermisst, wenn sie nicht mehr im Verein sind. Kobel gehört für mich klar in diese Kategorie. Wir können uns eigentlich wirklich glücklich schätzen, so einen starken Keeper zwischen den Pfosten zu haben. Seitdem er nicht mehr aktiv den Spielaufbau steuern muss (Danke NS), ist er wieder der Alte und hält meiner Meinung nach sensationell. Mir fallen auf Anhieb keine fünf Keeper weltweit ein, die besser als Kobel sind.

PS: Nicht keine, sondern nicht mehr als fünf.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VelsonNaldez am 24.09.2025 um 20:58 Uhr bearbeitet
Gregor Kobel [1] |#2498
24.09.2025 - 22:01 Uhr
Zitat von Senffi
Zitat von Ragu97

Zitat von Borsigplatz

Zitat von Senffi

Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.


Um ehrlich zu sein, gehe ich sogar eher davon aus, dass Gregor Kobel seine Karriere beim BVB fortsetzen möchte.Vielleicht sogar langfristig. Nicht, weil es keine Optionen gäbe, sondern weil er beim BVB etwas gefunden hat, das man nicht überall bekommt: sportliche Relevanz, ein hohes Standing und eine emotionale Bindung.

Natürlich will ein Spieler wie Kobel um Titel mitspielen und genau das tut er in Dortmund. Man stand 2024 im Champions-League-Finale in Wembley, war in der Bundesliga vorletztes Jahr nah an der Meisterschaft und spielt Jahr für Jahr in der Champions League. Wer ernsthaft behauptet, der BVB sei für einen ambitionierten Spieler wie Kobel sportlich nicht attraktiv genug, ignoriert schlicht die Realität der letzten Jahre.
Der Verein weiß, was er an Kobel hat und umgekehrt genauso. Er ist unumstrittene Nummer eins, einer der Führungsspieler, Publikumsliebling und leistet konstant starke Leistungen, national wie international. Dazu kommen seine eigenen Aussagen: Kobel hat wiederholt betont, wie wohl er sich in Dortmund fühlt, wie sehr er das Umfeld, den Verein und die Fans schätzt.

Die eigentliche Frage ist doch: Warum reden wir jetzt überhaupt über einen Abgang, wenn sein Vertrag bis 2028 läuft? Es gibt keinerlei akuten Handlungsdruck. Weder von Vereinsseite noch vom Spieler selbst. Ein Verkauf wäre allenfalls eine theoretische Option, sollte ein absoluter Topklub mit einem unmoralischen Angebot kommen und Kobel selbst den nächsten Schritt wollen. Aber momentan gibt es weder konkrete Gerüchte noch Signale in diese Richtung.

Natürlich ist es gut, mit Ramaj einen talentierten Keeper in der Hinterhand zu haben. Das gehört zu vorausschauender Kaderplanung. Aber es ist kein Geheimnis: Der BVB hat mit Kobel seine klare Nummer eins. Ramaj ist Perspektive, Kobel ist Gegenwart.

Und was mögliche Systemumstellungen betrifft: Ein Keeper von Kobels Klasse hat längst bewiesen, dass er sich an unterschiedliche taktische Anforderungen anpassen kann. Dass er unter gewissen Spielanlagen stärker wirkt, spricht nicht gegen ihn, sondern zeigt eher, wie man sein Profil am besten zur Geltung bringt.

Also darf man jetzt nicht über einen Kobel Abgang spekulieren?
Entschuldigen Sie, wenn Ich mir hier einen Fauxpas geleistet habe...

Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, habe Ich über nächsten Sommer gesprochen, bei dann noch 2 Jahren Vertrag (2027 steht man dann bei der Ablöse schon mehr unter Druck), dem vorhanden sein eines möglichen Nachfolgers der schon unter Vertrag steht und dem (vorraussichtlich) auf dem Markt sein von Atubolu.

Des Weiteren habe Ich auch geschrieben, daß Ich ihn nicht vom Hof jagen würde und auch nicht auf einen Abgang drängen würde.

Dennoch muss diese Diskussion durchaus erlaubt sein, wenn man seinen Anspruch (Titel) mit der Vertragssituation (im Sommer noch zwei Jahre) und potentiellen Nachfolgern anschaut. Auch sein Gehalt, was auf Spitzenniveau beim BVB liegt, muss man bedenken, denn eine Steigerung wird hier kaum noch drin sein und ist in meinen Augen auch nicht vertretbar.

Deshalb redet man (bzw. Ich) hier über Kobel..


Ich respektiere deine Meinung. Das heißt aber nicht, dass ich ihr in allen Punkten zustimmen muss. Genauso wenig erwarte ich, dass meine Sichtweise unwidersprochen bleibt. Genau darin liegt ja der Wert einer Diskussion.

Nur: Wenn du meinen Text vollständig gelesen hättest und nicht nur einzelne Aspekte herausgegriffen, dann wäre dir aufgefallen, dass ich eben nicht jegliche Spekulation für unzulässig erkläre. Ich stelle lediglich infrage, ob sie zum jetzigen Zeitpunkt wirklich notwendig oder zielführend ist.

Interessanterweise sind unsere Standpunkte im Kern gar nicht so verschieden: Du sprichst von vorausschauender Planung, ich spreche von realistischer Bewertung der Gegenwart. Du betonst, dass man Optionen im Blick behalten muss.Ich sage, aktuell gibt es keinen akuten Anlass, einen Abgang ins Zentrum der Diskussion zu rücken. Beide Perspektiven können nebeneinander existieren.

Du argumentierst mit dem Sommer 2026, dem dann zweijährigen Restvertrag und einem möglichen Markt für Atubolu. Nachvollziehbar. Aber ich halte dagegen: Kobel hat einen langfristigen Vertrag bis 2028. Es gibt weder konkrete Wechselgerüchte noch Signale vom Spieler.

Und klar, Planungssicherheit ist wichtig. Aber wenn ein Vertrag bis 2028 nicht reicht, müssten Spieler dann konsequenterweise jedes Jahr um fünf weitere Jahre verlängern, damit man im Jahr 2025 schon weiß, was 2035 passiert? 😉
Gregor Kobel [1] |#2499
24.09.2025 - 22:09 Uhr
Zitat von Ragu97
Zitat von Senffi

Zitat von Ragu97

Zitat von Borsigplatz

Zitat von Senffi

Ich bin hier wirklich gespannt, was im nächsten Sommer passiert.
Mit dann noch 2 Jahren Vertrag, könnte ein Abgang zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Will Ich ihn loswerden? - Nein
Würde Ich Ihn um jeden Preis halten? - Nein

Ehrlich gesagt könnte Ich sowohl mit einem Verbleib, als auch einem Abgang sehr gut leben.
Mittlerweile hat er sich extrem gefangen und zeigt wieder gute Leistungen, was natürlich mot weniger Druck im Aufbauspiel zu tun hat.
Bleibt Kovac über nächsten Sommer hinaus Trainer,könnte Ich mir einen Verbleib gut vorstellen.
Ist ein neuer Trainer da und man stellt (endlich!) wieder auf eine 4er Kette um, wird man (und auch Kobel) sich fragen, inwiefern ein Wechsel Sinn macht.

Zumal man Ramaj in der Hinterhand hat, dem Ich enorm viel zutrauen und nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Atubolu auf dem Markt sein wird.
Die Frage ist nur, welcher Verein über dem BVB Interesse an einer neuen Nr. 1 hat und Kobel auch dorthin wechseln würde.


Die Personalien Kobel sehe ich komplett entspannt. Er hat auch im Sommer noch zwei Jahre Vertrag, wird einen großen Markt haben, mit Ramaj haben wir im Zweifel einen Keeper schon in der Hinterhand. Der BVB ist da entsprechend nicht so unter Druck, wie es bei Adeyemi und Schlotterbeck der Fall ist.

An eine neue Vertragsverlängerung glaube ich aber nicht. Zumindest nicht, wenn man die aktuellen Ergebnisse nicht auch mal langfristig halten kann. Ich denke schon, dass Kobel noch den Weg ins Ausland gehen wird.


Um ehrlich zu sein, gehe ich sogar eher davon aus, dass Gregor Kobel seine Karriere beim BVB fortsetzen möchte.Vielleicht sogar langfristig. Nicht, weil es keine Optionen gäbe, sondern weil er beim BVB etwas gefunden hat, das man nicht überall bekommt: sportliche Relevanz, ein hohes Standing und eine emotionale Bindung.

Natürlich will ein Spieler wie Kobel um Titel mitspielen und genau das tut er in Dortmund. Man stand 2024 im Champions-League-Finale in Wembley, war in der Bundesliga vorletztes Jahr nah an der Meisterschaft und spielt Jahr für Jahr in der Champions League. Wer ernsthaft behauptet, der BVB sei für einen ambitionierten Spieler wie Kobel sportlich nicht attraktiv genug, ignoriert schlicht die Realität der letzten Jahre.
Der Verein weiß, was er an Kobel hat und umgekehrt genauso. Er ist unumstrittene Nummer eins, einer der Führungsspieler, Publikumsliebling und leistet konstant starke Leistungen, national wie international. Dazu kommen seine eigenen Aussagen: Kobel hat wiederholt betont, wie wohl er sich in Dortmund fühlt, wie sehr er das Umfeld, den Verein und die Fans schätzt.

Die eigentliche Frage ist doch: Warum reden wir jetzt überhaupt über einen Abgang, wenn sein Vertrag bis 2028 läuft? Es gibt keinerlei akuten Handlungsdruck. Weder von Vereinsseite noch vom Spieler selbst. Ein Verkauf wäre allenfalls eine theoretische Option, sollte ein absoluter Topklub mit einem unmoralischen Angebot kommen und Kobel selbst den nächsten Schritt wollen. Aber momentan gibt es weder konkrete Gerüchte noch Signale in diese Richtung.

Natürlich ist es gut, mit Ramaj einen talentierten Keeper in der Hinterhand zu haben. Das gehört zu vorausschauender Kaderplanung. Aber es ist kein Geheimnis: Der BVB hat mit Kobel seine klare Nummer eins. Ramaj ist Perspektive, Kobel ist Gegenwart.

Und was mögliche Systemumstellungen betrifft: Ein Keeper von Kobels Klasse hat längst bewiesen, dass er sich an unterschiedliche taktische Anforderungen anpassen kann. Dass er unter gewissen Spielanlagen stärker wirkt, spricht nicht gegen ihn, sondern zeigt eher, wie man sein Profil am besten zur Geltung bringt.

Also darf man jetzt nicht über einen Kobel Abgang spekulieren?
Entschuldigen Sie, wenn Ich mir hier einen Fauxpas geleistet habe...

Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, habe Ich über nächsten Sommer gesprochen, bei dann noch 2 Jahren Vertrag (2027 steht man dann bei der Ablöse schon mehr unter Druck), dem vorhanden sein eines möglichen Nachfolgers der schon unter Vertrag steht und dem (vorraussichtlich) auf dem Markt sein von Atubolu.

Des Weiteren habe Ich auch geschrieben, daß Ich ihn nicht vom Hof jagen würde und auch nicht auf einen Abgang drängen würde.

Dennoch muss diese Diskussion durchaus erlaubt sein, wenn man seinen Anspruch (Titel) mit der Vertragssituation (im Sommer noch zwei Jahre) und potentiellen Nachfolgern anschaut. Auch sein Gehalt, was auf Spitzenniveau beim BVB liegt, muss man bedenken, denn eine Steigerung wird hier kaum noch drin sein und ist in meinen Augen auch nicht vertretbar.

Deshalb redet man (bzw. Ich) hier über Kobel..


Ich respektiere deine Meinung. Das heißt aber nicht, dass ich ihr in allen Punkten zustimmen muss. Genauso wenig erwarte ich, dass meine Sichtweise unwidersprochen bleibt. Genau darin liegt ja der Wert einer Diskussion.

Nur: Wenn du meinen Text vollständig gelesen hättest und nicht nur einzelne Aspekte herausgegriffen, dann wäre dir aufgefallen, dass ich eben nicht jegliche Spekulation für unzulässig erkläre. Ich stelle lediglich infrage, ob sie zum jetzigen Zeitpunkt wirklich notwendig oder zielführend ist.

Interessanterweise sind unsere Standpunkte im Kern gar nicht so verschieden: Du sprichst von vorausschauender Planung, ich spreche von realistischer Bewertung der Gegenwart. Du betonst, dass man Optionen im Blick behalten muss.Ich sage, aktuell gibt es keinen akuten Anlass, einen Abgang ins Zentrum der Diskussion zu rücken. Beide Perspektiven können nebeneinander existieren.

Du argumentierst mit dem Sommer 2026, dem dann zweijährigen Restvertrag und einem möglichen Markt für Atubolu. Nachvollziehbar. Aber ich halte dagegen: Kobel hat einen langfristigen Vertrag bis 2028. Es gibt weder konkrete Wechselgerüchte noch Signale vom Spieler.

Und klar, Planungssicherheit ist wichtig. Aber wenn ein Vertrag bis 2028 nicht reicht, müssten Spieler dann konsequenterweise jedes Jahr um fünf weitere Jahre verlängern, damit man im Jahr 2025 schon weiß, was 2035 passiert? 😉

Gerüchte gab es letzten Sommer schon und diesen Sommer auch wieder.
Und hier im Forum wird ein potentieller Abgang immer mal wieder diskutiert.

Du argumentierst, das der Zeitpunkt darüber zu diskutieren viel zu früh wäre.
Ich kann nachvollziehen was du meinst, allerdings übersiehst du in meinen Augen, dass Ich hier nicht von Planungssicherheit mit Kobel rede, sondern ob ein Abgang möglich ist, unter den Gesichtspunkten von seinen Wünschen und potentiellen Nachfolgern.

Laut deiner Aussage dürfte man hier im Forum zu diesem Zeitpunkt ja über gar keinen Abgang mehr spekulieren.
Und nur diese Aussage finde ich nicht schön. Denn davon lebt ein Forum. Und wie schon erwähnt, ein Kobel Abgang steht (zumindest hier im Forum), immer mal wieder im Raum.
Alle anderen Argumente kann Ich sogar gut nachvollziehen.
Gregor Kobel [1] |#2500
27.09.2025 - 10:56 Uhr
Zitat von barcaberlin

Zitat von St0ckf15h

Zitat von barcaberlin

Zitat von ollabohm

Zitat von mba123

Zitat von St0ckf15h

Zitat von mba123

Zitat von St0ckf15h

Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von St0ckf15h

Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von NeonGolden

Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von NeonGolden

Zitat von WalterFroschsErbe

Die Liste ist zu stark selektiert. Denn es betrachtet nur gefallene Tore. Dass Wolfsburg keinen Ausgleich macht ist riesiges Glück. Genauso muss man schauen, wo man absolut genug abgebrannt hat, der Ball aber nicht reingegangen ist. Oder genug verteidigt hat, der Ball trotzdem reingegangen ist.

Die bloßen Ergebnisse zeigen einem nicht, was war, und schon gar nicht was kommt.

Moment, da ist jetzt aber nicht das Wolfsburg-Spiel vom Wochenende gemeint, oder etwa doch? Wie hätte Wolfsburg denn regulär den Ausgleich erzielen sollen? Mit welcher Chance?


Minute Player xG Outcome
58 Konstantinos Koulierakis 0.52 Woodwork

Mal abgesehen davon, dass ich diese hingworfene Art der Antwort ziemlich frech finde, wurdest du ja schon richtigerweise darauf hingewiesen, dass diese Chance aus einer Abseitssituation entstanden ist und dementsprechend nicht berücksichtigt werden kann.

Ich finde diese maximal aufs Negative fokussierte Haltung ziemlich ermüdend. Sehr schade, dass das mittlerweile der Grundtenor ist, der hier vorherrscht. Und nein, das soll nicht heißen, das man alles geil finden muss, was so passiert beim BVB. Aber da gibt es ja noch ein riesiges Spektrum dazwischen, in dem man sich stimmungstechnisch aufhalten kann. Und da sind mir beim Fußball dann die Optimisten, die vielleicht mit einer Prise zu viel Naivität an die Sache rangehen, schon immer viel lieber gewesen als die Nörgler, die permanent nur nach den negativen Situationen suchen.

Naja, nur mal so als Einwurf.

Ach, die präzise Antwort auf deine Frage, welche Chance findest Du frech?
Die Person die schreibt "Moment, da ist jetzt aber nicht das Wolfsburg-Spiel vom Wochenende gemeint, oder etwa doch?"?

Abseits hätte sein können, das wäre noch zu entscheiden gewesen. Spielberichte sind sich da uneins, da es um Amoura ging. Dass eine Abseitsfalle gegriffen habe, kann man jedenfalls nicht behaupten. Oder in irgendeiner Art, dass der BVB diese Situation nicht glücklich überstanden hat.

Was dich zu Generalisierung meiner Anmerkung zu der Verwendung von Spielergebnissen veranlasst, weiß ich nicht.

Ich schreibe explizit, dass ein 4:4 in Turin nichts Mentalität zu tun hat, genauso wie das 1:0 gegen Wolfsburg. Beides mal hängt es an Millimetern, ob das Spiel gewonnen wird, oder es unentschieden ausgeht. Und das muss in Analysen berücksichtigt werden.

Gegen Wolfsburg war man drückend überlegen, was sich so halt im Ergebnis nicht zeigt.

Beier hatte die Riesenchance aufs 2:0, Nmecha bringt den Kopfball nach der Ecke zu zentral auf Grabara der dann stark reagiert, Guirassys Schuss in der Schlussphase wird geblockt...

Ganz ehrlich, wenn das Spiel 2/3:0 ausgeht, dann dürfte sich Wolfsburg auch nicht beschweren, weil die von dir angesprochene Situation halt das einzige gegen uns war, wo Wolfsburg gefährlich wurde (und im Falle eines Tores wohl gecheckt und einkassiert worden wäre).

Kann es theoretisch blöd laufen, und der Gegner macht aus einer der Ecken kurz vor Schluss noch ein Tor? Natürlich ist das möglich, und in dem Fall müsste man sich was vorwerfen.
Aber wenn man jetzt argumentiert, dass man nur mit Glück die 3 Punkte geholt hat, dann kann man genau so gut entgegenhalten, dass es nur am Pech lag, dass der Sack nicht früher zu war.

Aber das sind doch ganz andere Aussagen?

Es ging nicht darum, ob der BVB gut war. War er. Nicht darum, ob er verdient gewonnen hat, hat er. Sondern ob der Sieg glücklich war: zum Zeitpunkt der Riesenchance von Wolfsburg stand es 1:0. Man hat also einen Münzwurf zugelassen, ob das Spiel unentschieden ausgeht.

Ja, vorher hat man nach dem 1:0 auch genug getan, dass es häufig 2:0 stehen würde. Es gab aber kein Zusammenhang zwischen dem Chancen kreieren und Chancen zulassen. Die Wolfsburger xG entstanden nicht aus ein paar Gegenstößen, die aus unserer riskanten, produktiven Offensive resultierten. Zu dem Zeitpunkt waren wir offensiv weitestgehend fertig und wollten defensiv den Sieg holen.
Das dass nicht so gut klappt, kann man nach den ersten sechs Spielen für diese Spielzeit ganz gut voraussagen.

Das ist jetzt im Nachhinein halt die was-wäre-wenn-Frage.

Geht der Treffer rein, dann wird er zu 95% wegen (knappem) Abseits zurecht kassiert. Bleibt er stehen, dann hätte man aber auch noch gut 35 Minuten Zeit gehabt, um das 2:1 zu erzielen.

So stehen jetzt halt 0,58 xG für Wolfsburg aus der Aktion, bei der kein Tor fiel, und wo deshalb gar nicht die Notwendigkeit bestand, dass der VAR eingreift und checkt.

Für mich ein Fall von "liest sich auf dem Papier jetzt knapper, als es war", aber wenn du das anders siehst, dann lass ich dir gerne deine Meinung dazu.

Edit. Im Gegensatz du den xG, die mit 1,1:0,8 doch eher ausgeglichen ausfallen, ist man bei den xGOT mit 1,16:0,03 haushoch überlegen - und so habe ich das Spiel auch wahrgenommen.

Was sagt denn xGoT aus?
Wenn man einen Elfmeter über das Tor jagt, war es keine gute Torchance?

Bei der Wolfsburger Torchance ist es aus meiner Sicht vor allem so, dass die Freistoß Situation keine gute Torchance war. Wenn man den Freistoß zehnmal wiederholt, hat man vermutlich kein zweites Mal so eine Großchance. Daher könnte man sagen, dass wir defensiv stabil waren und eigentlich kein Gegentor fürchten mussten. Aber hier halt Pech hatten, dass Wolfsburg eine gute Gelegenheit bekam.
Ob die Torchance überhaupt zustande kommt, wird eben nicht in den xG-Angaben berücksichtigt.

Andererseits schlug Wolfsburg insgesamt 14 Flanken, wozu dieser Freistoß, aber auch Ecken und Flanken aus dem Spiel gehören. Da kann mal eine "durchrutschen".
So einen sicheren Eindruck haben wir in den letzten Spielen nicht gemacht, dass wir das alles locker wegverteidigen würden, finde ich.

Ich würde mich daher nicht so sehr an der einen Situation aufhängen. Die Frage ist eben, wie wahrscheinlich es ist, dass es zu so einer Situation kommt.
Mein Eindruck ist dann eben auch nicht, dass wir allgemein defensiv alles in Griff haben und dann in dieser einen Situation einfach Pech hatten. Ein Gegentor kann man in fast allen unserer Spiele erwarten, siehe beispielsweise die understat Bundesliga-Statistiken unter Kovac.


Und trotzdem haben wir in 3/4, oder 75% der Spiele bisher, zu 0 gespielt.

Will mich auch gar nicht mehr an der einen Szene aufhängen, denn wie du sagst, kommt der Ball daraus vielleicht in einem von 10 oder 20 Fällen dann so aufs Tor, und selbst der war schlussendlich nicht drin (und hätte, falls doch, nicht zählen dürfen).

Und letzte Saison waren es unter Kovac 4 von 14 Bundesligaspielen, die zu Null ausgingen. Im starken Schlussspurt waren es 2 von 8.
Sind wir diese Saison defensiv stärker?

Der stärkere Teil, nur auf die Anzahl Tore bezogen, war bisher eher die Offensive, denke ich, auch wenn die Defensive verbessert ist.
In 18 Bundesligaspielen unter Kovac ist unser Torverhältnis 44:20. Hochgerechnet auf 34 Spiele wäre das 83:38. Aus den xG Werten ergibt sich 81:43.

Die defensive Stabilität scheint mir nicht so hoch zu sein, wie das viele empfinden und umgekehrt schießen wir viel mehr Tore als die Kritik an unserem Ballbesitzfußball vermuten ließe.
Ein 1:0 souverän bis zum Schlusspfiff zu verteidigen, ist eher nicht unser Ding, denke ich. Solange wir nicht das Zweite machen, sind die Chancen für den Gegner nicht schlecht. Oft machten wir aber das Zweite.

Bei den xG-Werten wird eine Sache nicht berücksichtigt. Nämlich welche Spieler involviert sind. Es macht zB einen Unterschied, ob ein Kobel oder ein anderer Keeper im Tor steht. Oder wenn man nen Elfer gegen sich bekommt ist der xG-Wert wohl immer gleich. Hast Du aber nen Atubolu im Tor ist das Tor wesentlich unwahrscheinlicher. Gleiches gilt für Freistöße, wenn zB ein Grimaldo sie tritt...
Wie viele Bälle hat ein Kobel gehalten bzw Chancen vereitelt, die nen recht hohen xG-Wert hatten.
Unsere Spielweise unter Kovac lässt weniger Großchancen zu. Das kommt Kobel auf jeden Fall entgegen.
Durch die 3-er Kette ist man im Zentrum stabiler. Wichtig ist auch, dass wir wesentlich weniger Ballverluste in kritischen Räumen haben.
Ich finde unsere Spielweise ähnelt etwas der von Athletico. Ich denke wir sind recht unbequem zu bespielen, weil wir wenig zulassen und gleichzeitig vorne immer für ein Tor gut sind. Klar ist das nicht der spektakuläre Klopp-Fußball, aber ich bin mit der aktuellen Spielweise eigentlich recht zufrieden. Hätten wir noch nen Backup für Svensson wäre es noch besser. Kabar ist nämlich noch nicht so weit und Bensebaini passt nicht auf die Schiene


Kobel steht übrigens gerade laut fbref bei "Post-Shot Expected Goals - Goals Against" über die letzten 365 Tage bei exakt 0.00. Er hat also auf zwei Nachkommastellen genau soviele Tore bekomme wie die xG das vorhersagen würden. Natürlich gibt es da immer wieder Schwächen des xG Wertes aber ich finde es schon erstaunlich mit welcher Vehemenz bei jeder Nennung von xG irgendwer auftaucht und meint dass er selbst dass schon deutlich besser einschätzen kann. Gleichzeitig werden aber persönliche Meinungen, Tabellenplätze oder erzielte Tore deutlich weniger kritisiert als Maßstäbe. Ist zumindest meine Wahrnehmung da mag vielleicht auch ein Bias dabei sein, aber ich habe schon das Gefühl, dass es vielen vor allem um eine Abwehrhaltung geht, dass man sich seine persönliche Meinung einfach nicht von Daten anzweifeln lassen will.

Blöde Frage, aber ist es in der Auswertung möglich diesen Zeitraum aufzuteilen - also wie war er in der Zeit vor und unter Kovac?

Bin echt kein Datenprofi der das selbst hinbekommen würde, aber hätte gerne Belege für (oder auch gegen) meine subjektive Einschätzung, dass Kobel unter Kovac viel stärker ist.


Naja man kann sich die einzelnen Match-Logs in eine Excel rüberkopieren und dann selbst nachrechnen.

Unter Sahin: 0.1 über Erwartungswert je 90 min
Unter Kovac: 0

Der Unterschied ist so marginal, dass alleine wenn man bei Sahin die zwei aufeinanderfolgenen Spiele gegen Real und Augsburg rausnimmt das Ergebnis sogar andersrum wäre und auch bei Kovac müsste man im Prinzip nur das Bayer Spiel rausnehmen und schon ist der Unterschied quasi verschwunden.

Der subjektive Eindruck lässt sich damit also zumindest nicht wirklich bestätigen. Vielleicht hat der Eindruck ein bisschen was mit der Verteilung zu tun. Unter Kovac hat Kobel 4 Spiele gemacht, wo er über 1 Gegentor weniger als erwartet bekommen hat, während er unter Sahin nur 1 solches Spiel gemacht hat. Könnte mir gut vorstelen dass er bei solchen Spielen wo er deutlich unter dem Wert bleibt einfach als sehr auffällig in Erinnerung bleibt, weil er dann meist gleich mehrere starke Aktionen gehabt haben wird. Umgekehrt heißt das aber natürlich, dass es halt auch einige Spiele gegeben haben muss wo er deutlich mehr kassiert als erwartbar (zuletzt ja bspw. gegen Juve +1.2 und Pauli +0.9). Interessant dabei könnte auch sein, dass es unter Kovac jeweils mehre "Streaks" gab wo wochenlang entweder über- oder unterperformt wurde. Spiel 2-6 (100% überperformt), Spiel 7-17 (82% - 9/11 unterperformt) und dann Spiel 18-23 (83% - 5/6 überperformt) vielleicht trägt dass auch dazu bei das bspw. positive Ergebnisse über mehrere Wochen eher zu der Überzeugung führen dass Kobel performt.

Ich finde die PSxG Statistiken schwer einzuordnen.
Nehmen wir das Juve Spiel. Aus meiner Sicht war das ein sehr gutes Spiel von Kobel. Aber nach der PSxG Statistik hätten wir mit einer durchschnittlichen Torhüterleistung wahrscheinlich ein Gegentor weniger kassiert.
Bei fbref.com wird beispielsweise angegeben, dass zwei von drei Torhütern den Schuss von Yildiz gehalten hätten. Nach meinem Eindruck wäre das ganz und gar nicht der Fall. Ich vermute hier, dass die PSxG Modelle eben die Flugkurve nicht berücksichtigen. Als gerader Vollspannschuss wäre der sicherlich haltbar gewesen, aber als Schlenzer eben nicht.
Kobel hatte zwei starke Paraden. Einmal in der Anfangsphase gegen Thurams abgefälschten Distanzschuss, der genau Richtung Winkel ging und in der 80ten gegen Yildiz, der von der Strafraumgrenze hart und präzise den Schuss nahe zum Pfosten platzierte. fbref.com gibt hier an, dass Thurams Schuss 72 % der Torhüter halten würden und Yildiz Schuss sogar 88 %. Mein Eindruck war, dass diese Schüsse weniger Torhüter halten würden. Aber mag sein, dass ich das falsch einschätze. Im Gegensatz zu Yildiz Schlenzer Tor habe ich hier keine Begründung, was im PSxG vielleicht nicht berücksichtigt wird, um diese Schüsse als gut haltbar anzusehen; eventuell ist hier einfach die Datenlage ein Problem, so dass beispielsweise die Schussgeschwindigkeit bei manchen Schüssen fehlt oder die Stelle, wo der Ball einschlagen würde, nicht genau wiedergegeben kann.

Nun, das macht die PSxG Modelle nicht generell falsch. Nur scheint es so, dass die Modelle einen großen Fehlerbalken haben, was eben die PSxG Wahrscheinlichkeiten auch zeigen. Diese wären ansonsten viel häufiger nahe Eins oder nahe Null, wenn die Situationen gut bewertet werden könnten.
Das bedeutet, man braucht sehr viele Schüsse aufs Tor, um den Torhüter bewerten zu können. Ich habe dazu gelesen, dass statsbomb 150 bis 300 Schüsse aufs Tor für nötig hält, damit die Statistik überhaupt etwas über den Torhüter aussagen kann. Auch wurde geschrieben, dass eine einzelne komplette Saison oft nicht ausreicht.

Darüber hinaus habe ich überlegt, ob Kobel vielleicht bei bestimmten Schüssen oder bestimmten Situationen Probleme hat. Das könnte seine starken Paraden in der Statistik wieder zunichte machen. Da ist mir aber nichts eingefallen. Ich dachte beispielsweise, vielleicht ist Kobel bei Elfmetern schwach. Davon gibt's aber recht wenige gegen uns und Kobels Elfmeter Statistik ist insgesamt durchschnittlich.

Ich tippe, die Unterschiede zwischen den Torhütern sind einfach nicht so groß wie man denkt. Daher sind die Leistungen schwer mit Statistiken zu erfassen. Man müsste dann kleine Unterschiede zwischen den Torhütern abbilden und das durch Schuss Statistiken, die größerer Zufälligkeit unterliegen. Dafür braucht es viele Daten.
Dieses Problem hat man beispielsweise auch, wenn man die Abschlussqualität eines Stürmers bewerten möchte. Da weiß man mittlerweile, dass die Unterschiede zwischen den Stürmer verhältnismäßig gering sind. Andere Faktoren wie die Schusssposition dominieren die Wahrscheinlichkeit, ob ein Schuss ins Tor geht. Die Abschluss Qualität macht da im Vergleich einfach wenig aus. Ob da nun Guirassy oder ein Wolfsburger Stürmer die Chance hat, ist nicht entscheidend. Und so braucht es bei Stürmern eben sehr viele Schüsse, um die Unterschiede in der Abschlussqualität darzustellen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei Torhütern nicht viel anders ist.
Es wäre dann interessant, ob bei Torhütern dann vielleicht sogar andere Aspekte im Torwartspiel mehr Gewicht haben als das Abwehren von Torschüssen.

Jedenfalls ist meine Einschätzung zu Kobel, dass er einer der besten Torhüter überhaupt im Abwehren von Torschüssen ist. Aber das scheint nicht so viel auszumachen, wie man denkt. Ansonsten wäre das statistisch leicht zu erkennen.
Ich denke, es ist wie bei Haaland. Der ist äußerst abschlussstark. Aber statistisch schießt er trotzdem nicht viel mehr Tore als man von einem durchschnittlichen Profitorjäger erwarten würde. Da ist es statistisch so, dass wenn Haaland 31 Tore schießt, man von einem Durchschnittsstürmer 29 Tore erwarten dürfte, wenn er denn die selben Chancen bekäme. Letzteres ist eben entscheidender.
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