Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
18.01.2025 - 13:04 Uhr
07.02.2025 - 16:37 Uhr
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzschuh85 am 07.02.2025 um 16:43 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 16:49 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Gibt aber auch sicherlich genug von der Sorte, die nichts von dem betreiben und einfach ihr Leben leben wollen.
Von daher ist der Vorschlag des Wegnehmens natürlich Schwachsinn und wird auch nicht passieren.
07.02.2025 - 17:40 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Bei meinem Wahlomat war Links und SPD auch weit hinten und die AFD relativ weit Vorne, aber ich habe die Themen Migration extra mit "Neutral" bewertet, um hier nicht vorbelastet zu sein.
Unterm Strich gibts für mich aber trotzdem keine Partei, die ich wirklich ruhigen Gewissens wählen kann.
- Linke fallen komplett weg, das ist für mich auf eine andere Art ähnlich populistisch wie die AFD.
- SPD und Grüne machen für mich eine Wirtschaftspolitik, die langfristig entgegen dessen ist, was ich als gut für das Land erachte. Vor allem die SPD mit ihrer jahrzehntelangen "Mit-Herrschaft" und das Festhalten an einer zum Scheitern verurteilten Rentenpolitik... das wird auch denen irgendwann auf die Füße fallen, die glauben, mit der SPD ginge es ihnen im Alter besser.
- CDU ist mir zu viel Fähnlein im Wind, Söder und Merz lassen grüßen, außerdem zu konservativ und genauso ideologisch, wenn es z.B. um das Verbot von Cannabis geht, während es okay ist, sich morgens um 10 das erste Bier reinzukippen. Außerdem kann man echt nicht sagen, dass sie in den letzten 20 Jahren da Land mit ihrer Politik weit nach Vorne gebracht hätten.
- Die AFD setzt sich unter Anderem für Massenüberwachung an, u.a. mit Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen. Dann kann ich gleich nach China gehen. Hier begrüße ich den Standpunkt der Piraten, die aber aus anderen Gründen für mich nicht wählbar ist.
- Die FDP ist der Sebastian Kehl unter den Parteien. Ich finde schon, dass sie ganz gute Ideen haben in der Theorie. Aber dann knicken sie auch immer wieder ein bei Themen, die mir wichtig sind. Das Argument dieses Fähnleins im Wind darf man bei denen auch schon mal anbringen. Außerdem ist sie auf dem Holzweg bei der Wasserstoff-Technologie und dem Biokraftstoff... wird sich nicht durchsetzen.
Zitat von BVBLeo
@Marox09 Darf ich Fragen welches Thema dir am wichtigsten für die Wahl ist? Wahrscheinlich Migration oder?
@Marox09 Darf ich Fragen welches Thema dir am wichtigsten für die Wahl ist? Wahrscheinlich Migration oder?
Bei meinem Wahlomat war Links und SPD auch weit hinten und die AFD relativ weit Vorne, aber ich habe die Themen Migration extra mit "Neutral" bewertet, um hier nicht vorbelastet zu sein.
Unterm Strich gibts für mich aber trotzdem keine Partei, die ich wirklich ruhigen Gewissens wählen kann.
- Linke fallen komplett weg, das ist für mich auf eine andere Art ähnlich populistisch wie die AFD.
- SPD und Grüne machen für mich eine Wirtschaftspolitik, die langfristig entgegen dessen ist, was ich als gut für das Land erachte. Vor allem die SPD mit ihrer jahrzehntelangen "Mit-Herrschaft" und das Festhalten an einer zum Scheitern verurteilten Rentenpolitik... das wird auch denen irgendwann auf die Füße fallen, die glauben, mit der SPD ginge es ihnen im Alter besser.
- CDU ist mir zu viel Fähnlein im Wind, Söder und Merz lassen grüßen, außerdem zu konservativ und genauso ideologisch, wenn es z.B. um das Verbot von Cannabis geht, während es okay ist, sich morgens um 10 das erste Bier reinzukippen. Außerdem kann man echt nicht sagen, dass sie in den letzten 20 Jahren da Land mit ihrer Politik weit nach Vorne gebracht hätten.
- Die AFD setzt sich unter Anderem für Massenüberwachung an, u.a. mit Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen. Dann kann ich gleich nach China gehen. Hier begrüße ich den Standpunkt der Piraten, die aber aus anderen Gründen für mich nicht wählbar ist.
- Die FDP ist der Sebastian Kehl unter den Parteien. Ich finde schon, dass sie ganz gute Ideen haben in der Theorie. Aber dann knicken sie auch immer wieder ein bei Themen, die mir wichtig sind. Das Argument dieses Fähnleins im Wind darf man bei denen auch schon mal anbringen. Außerdem ist sie auf dem Holzweg bei der Wasserstoff-Technologie und dem Biokraftstoff... wird sich nicht durchsetzen.
Ich frage das auch nur aus Interesse, weil ich das dann so interpretieren würde.
Wir hatten es letztens bereits ein wenig angedeutet und deswegen gehe ich davon aus, dass du das Thema Energie als wichtig erachtest. Wenn dann die AFD weit vorne ist, kann ich das persönlich nur sehr schwer nachvollziehen, wie ich letztens bereits erwähnt habe. Damit will ich dir aber auf keinen Fall irgendwas andichten, was du in einem anderen Beitrag vorhin geschrieben hast (Stichwort fehlende Vernunft oder Intelligenz)
Linke sehe ich ähnlich.
Inwiefern ist die Wirtschaftspolitik der SPD/Grünen entgegen dem was du für gut befindest?
CDU finde ich ebenfalls wenig innovativ und zusätzlich zum fehlenden Format von Friedrich Merz, kommen dann noch die altbekannten Dobrindt, Klöckler, Spahn in Ministerpositionen, die wirklich gar nichts positives in ihren vorherigen Ministerien beigetragen haben.
Zur AFD fällt mir mehr ein, als die Überwachungsthematik. Teilweise hab ich das mit Energie bereist angedeutet, wenn im Wahlprogramm „angeblich erneuerbare Energie“ steht und als Übergang wieder vermehrt auf Kohle gesetzt werden soll und natürlich auf russisches Gas.
FDP hat für mich keinerlei Beitrag geleistet, hat mich dem D-Day Papier gezeigt woher der Wind weht und stört jede Regierungsarbeit mit ihrem krampfhaften Festhalten an der Schuldenbremse.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBLeo am 07.02.2025 um 17:45 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 19:03 Uhr
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Natürlich sollte man auch die 0815 Arbeiter steuerlich entlasten, aber nicht auf Kosten derer, die mehr haben.
Die Leute, die entsprechendes Vermögen haben, lassen es ja nicht aufm Girokonto vergammeln, sondern investieren es entweder am Kapitalmarkt, wo sie auf ihre Gewinne dann sehr wohl auch Steuern zahlen oder investieren in Immobilien, wo sie ebenfalls Abgaben zahlen.
Das Modell mit dem Investierten hat mein Vorredner übrigens schön dargelegt. Warum macht der Staat das nicht, anstatt weiter auf dieses jämmerliche Rentensystem zu setzen? Wenn du das halbwegs seriös angehst, kann es gar nicht schiefgehen.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Natürlich sollte man auch die 0815 Arbeiter steuerlich entlasten, aber nicht auf Kosten derer, die mehr haben.
Die Leute, die entsprechendes Vermögen haben, lassen es ja nicht aufm Girokonto vergammeln, sondern investieren es entweder am Kapitalmarkt, wo sie auf ihre Gewinne dann sehr wohl auch Steuern zahlen oder investieren in Immobilien, wo sie ebenfalls Abgaben zahlen.
Das Modell mit dem Investierten hat mein Vorredner übrigens schön dargelegt. Warum macht der Staat das nicht, anstatt weiter auf dieses jämmerliche Rentensystem zu setzen? Wenn du das halbwegs seriös angehst, kann es gar nicht schiefgehen.
Wer bitte fordert Privatiers ALLES wegzunehmen? Ich jedenfalls nicht. Wieso anderen immer die maximale Extremposition unterstellen, was ist das für eine Diskussionskultur?
25 % auf Kapital (als ob wirklich Reiche das zahlen), welches sich Leistungslos vermehrt, bis zu 50 % auf die Leistungen, die dieses Land am laufen halten. Deshalb kommt die Lobby-KI halt bei FDP raus, und die Bürger-KI bei SPD, um die Anfangsfrage zu beantworten.
Edit: Natürlich ändert die SPD nichts daran, aber sie tut im Wahlkampf immer mal so

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Deard am 07.02.2025 um 19:09 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 19:22 Uhr
Zitat von Deard
Wer bitte fordert Privatiers ALLES wegzunehmen? Ich jedenfalls nicht. Wieso anderen immer die maximale Extremposition unterstellen, was ist das für eine Diskussionskultur?
25 % auf Kapital (als ob wirklich Reiche das zahlen), welches sich Leistungslos vermehrt, bis zu 50 % auf die Leistungen, die dieses Land am laufen halten. Deshalb kommt die Lobby-KI halt bei FDP raus, und die Bürger-KI bei SPD, um die Anfangsfrage zu beantworten.
Edit: Natürlich ändert die SPD nichts daran, aber sie tut im Wahlkampf immer mal so
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Natürlich sollte man auch die 0815 Arbeiter steuerlich entlasten, aber nicht auf Kosten derer, die mehr haben.
Die Leute, die entsprechendes Vermögen haben, lassen es ja nicht aufm Girokonto vergammeln, sondern investieren es entweder am Kapitalmarkt, wo sie auf ihre Gewinne dann sehr wohl auch Steuern zahlen oder investieren in Immobilien, wo sie ebenfalls Abgaben zahlen.
Das Modell mit dem Investierten hat mein Vorredner übrigens schön dargelegt. Warum macht der Staat das nicht, anstatt weiter auf dieses jämmerliche Rentensystem zu setzen? Wenn du das halbwegs seriös angehst, kann es gar nicht schiefgehen.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Natürlich sollte man auch die 0815 Arbeiter steuerlich entlasten, aber nicht auf Kosten derer, die mehr haben.
Die Leute, die entsprechendes Vermögen haben, lassen es ja nicht aufm Girokonto vergammeln, sondern investieren es entweder am Kapitalmarkt, wo sie auf ihre Gewinne dann sehr wohl auch Steuern zahlen oder investieren in Immobilien, wo sie ebenfalls Abgaben zahlen.
Das Modell mit dem Investierten hat mein Vorredner übrigens schön dargelegt. Warum macht der Staat das nicht, anstatt weiter auf dieses jämmerliche Rentensystem zu setzen? Wenn du das halbwegs seriös angehst, kann es gar nicht schiefgehen.
Wer bitte fordert Privatiers ALLES wegzunehmen? Ich jedenfalls nicht. Wieso anderen immer die maximale Extremposition unterstellen, was ist das für eine Diskussionskultur?
25 % auf Kapital (als ob wirklich Reiche das zahlen), welches sich Leistungslos vermehrt, bis zu 50 % auf die Leistungen, die dieses Land am laufen halten. Deshalb kommt die Lobby-KI halt bei FDP raus, und die Bürger-KI bei SPD, um die Anfangsfrage zu beantworten.
Edit: Natürlich ändert die SPD nichts daran, aber sie tut im Wahlkampf immer mal so

Hört sich halt so an, wenn du mit polemischen Sprüchen wie "legen die Beine hoch" um die Ecke kommst.
Können es sich halt erlauben, sei ihnen gegönnt.
Und natürlich werden sie die 25% zahlen. Die werden nicht aufs vorhandene Kapital gezahlt, sondern die Gewinne, die sie mit ihrem angelegten Kapital machen.
Witzigerweise würde genau die SPD es dem 0815 Bürger übrigens mit ihrem schwachsinnigen Vorschlag, Kapitalerträge wie Einkommen zu versteuern, nur noch schwerer machen, das ohnehin schon hart erarbeitete Geld zu investieren und zu vermehren, wenn man dann demnächst statt der jetzigen 18,46% abzüglich Teilfreistellung und inklusive Soli, 25%/30% oder mehr abgeben soll

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 07.02.2025 um 19:33 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 19:41 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Genau, und dann bitte auch den Bürgergeld Empfängern die Leistungen komplett streichen, die nur faul auf dem Sofa rumliegen und unnötig Methan ausstoßen.
Merkste hoffentlich selbst, oder? I
Ich frage mich wann diese Neid-Kultur genau so obszöne Ausmaße angenommen hat. Früher hat man noch fröhlich einem Michael Schumacher artig mit roter Kappe auf dem Kopf und Ferrari Schal zugejubelt, der mit seiner Steuerflucht gen Schweiz (Bruder direkt nach Österreich) so gut wie keine Fans verloren hat. Hier mal ein O-Ton von Mutter Schumacher aus 2001: "Schuld ist doch vor allem das Finanzamt. Wenn das mit den Steuern großzügiger gehandhabt würde, müssten die Zwei nicht so weit wegziehen."
Eigentlich sollte man allen Reichen die weiterhin ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben, einen fetten Orden verleihen. Denn finanziell ist das fast schon Harakiri. Und Menschen die ein großes Vermögen haben kennen sich in der Regel mit der Finanzwelt ganz gut aus.
Leider Gottes ist Kapitalismus noch das einzige was unser Rentensystem retten kann. Ganz klar pro Aktienrente! Und ganz klar für ein Modell wie das amerikanische 401k.
Übrigens ist in meinem Wahlomat Ergebnis die FDP weit unten angesiedelt.
07.02.2025 - 19:41 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Genau, und dann bitte auch den Bürgergeld Empfängern die Leistungen komplett streichen, die nur faul auf dem Sofa rumliegen und unnötig Methan ausstoßen.
Merkste hoffentlich selbst, oder? I
Ich frage mich wann diese Neid-Kultur genau so obszöne Ausmaße angenommen hat. Früher hat man noch fröhlich einem Michael Schumacher artig mit roter Kappe auf dem Kopf und Ferrari Schal zugejubelt, der mit seiner Steuerflucht gen Schweiz (Bruder direkt nach Österreich) so gut wie keine Fans verloren hat. Hier mal ein O-Ton von Mutter Schumacher aus 2001: "Schuld ist doch vor allem das Finanzamt. Wenn das mit den Steuern großzügiger gehandhabt würde, müssten die Zwei nicht so weit wegziehen."
Eigentlich sollte man allen Reichen die weiterhin ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben, einen fetten Orden verleihen. Denn finanziell ist das fast schon Harakiri. Und Menschen die ein großes Vermögen haben kennen sich in der Regel mit der Finanzwelt ganz gut aus.
Leider Gottes ist Kapitalismus noch das einzige was unser Rentensystem retten kann. Ganz klar pro Aktienrente! Und ganz klar für ein Modell wie das amerikanische 401k.
Übrigens ist in meinem Wahlomat Ergebnis die FDP weit unten angesiedelt.
07.02.2025 - 19:41 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Genau, und dann bitte auch den Bürgergeld Empfängern die Leistungen komplett streichen, die nur faul auf dem Sofa rumliegen und unnötig Methan ausstoßen.
Merkste hoffentlich selbst, oder? I
Ich frage mich wann diese Neid-Kultur genau so obszöne Ausmaße angenommen hat. Früher hat man noch fröhlich einem Michael Schumacher artig mit roter Kappe auf dem Kopf und Ferrari Schal zugejubelt, der mit seiner Steuerflucht gen Schweiz (Bruder direkt nach Österreich) so gut wie keine Fans verloren hat. Hier mal ein O-Ton von Mutter Schumacher aus 2001: "Schuld ist doch vor allem das Finanzamt. Wenn das mit den Steuern großzügiger gehandhabt würde, müssten die Zwei nicht so weit wegziehen."
Eigentlich sollte man allen Reichen die weiterhin ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben, einen fetten Orden verleihen. Denn finanziell ist das fast schon Harakiri. Und Menschen die ein großes Vermögen haben kennen sich in der Regel mit der Finanzwelt ganz gut aus.
Leider Gottes ist Kapitalismus noch das einzige was unser Rentensystem retten kann. Ganz klar pro Aktienrente! Und ganz klar für ein Modell wie das amerikanische 401k.
Übrigens ist in meinem Wahlomat Ergebnis die FDP weit unten angesiedelt.
07.02.2025 - 20:23 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Wie willst du denn "faule" Privatiers von Unternehmern unterscheiden? Am Ende des Tages steckt der allergrößte Teil deren Vermögen schließlich gleichermaßen in Anteilen an Unternehmen. Oder sind Unternehmer auch "faul"?
Sollte dein Ansatz zudem dann statt einer Vermögenssteuer nicht besser eine Luxusgutsteuer sein, bei der sogar Arbeitsplätze geschaffen oder wenigstens erhalten werden, indem Luxusgüter hergestellt werden - idealerweise sogar noch Innovation fördern?
Wie verhält es sich außerdem mit der Erbschaftssteuer? Ist das etwa keine Vermögenssteuer für Erben, die einfach "faule" Privatiers werden?
07.02.2025 - 21:12 Uhr
Zitat von TheInternational
Genau, und dann bitte auch den Bürgergeld Empfängern die Leistungen komplett streichen, die nur faul auf dem Sofa rumliegen und unnötig Methan ausstoßen.
Merkste hoffentlich selbst, oder? I
Ich frage mich wann diese Neid-Kultur genau so obszöne Ausmaße angenommen hat. Früher hat man noch fröhlich einem Michael Schumacher artig mit roter Kappe auf dem Kopf und Ferrari Schal zugejubelt, der mit seiner Steuerflucht gen Schweiz (Bruder direkt nach Österreich) so gut wie keine Fans verloren hat. Hier mal ein O-Ton von Mutter Schumacher aus 2001: "Schuld ist doch vor allem das Finanzamt. Wenn das mit den Steuern großzügiger gehandhabt würde, müssten die Zwei nicht so weit wegziehen."
Eigentlich sollte man allen Reichen die weiterhin ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben, einen fetten Orden verleihen. Denn finanziell ist das fast schon Harakiri. Und Menschen die ein großes Vermögen haben kennen sich in der Regel mit der Finanzwelt ganz gut aus.
Leider Gottes ist Kapitalismus noch das einzige was unser Rentensystem retten kann. Ganz klar pro Aktienrente! Und ganz klar für ein Modell wie das amerikanische 401k.
Übrigens ist in meinem Wahlomat Ergebnis die FDP weit unten angesiedelt.
Zitat von Holzschuh85
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Zitat von Piekato
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Dem Teil dieser Leute, die ihre Zeit damit verbringen entweder unser aller Ressourcen sinnlos zu verbraten oder per Lobbyismus/Politik den eigenen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren, auf jeden Fall: bitte wegnehmen.
Genau, und dann bitte auch den Bürgergeld Empfängern die Leistungen komplett streichen, die nur faul auf dem Sofa rumliegen und unnötig Methan ausstoßen.
Merkste hoffentlich selbst, oder? I
Ich frage mich wann diese Neid-Kultur genau so obszöne Ausmaße angenommen hat. Früher hat man noch fröhlich einem Michael Schumacher artig mit roter Kappe auf dem Kopf und Ferrari Schal zugejubelt, der mit seiner Steuerflucht gen Schweiz (Bruder direkt nach Österreich) so gut wie keine Fans verloren hat. Hier mal ein O-Ton von Mutter Schumacher aus 2001: "Schuld ist doch vor allem das Finanzamt. Wenn das mit den Steuern großzügiger gehandhabt würde, müssten die Zwei nicht so weit wegziehen."
Eigentlich sollte man allen Reichen die weiterhin ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben, einen fetten Orden verleihen. Denn finanziell ist das fast schon Harakiri. Und Menschen die ein großes Vermögen haben kennen sich in der Regel mit der Finanzwelt ganz gut aus.
Leider Gottes ist Kapitalismus noch das einzige was unser Rentensystem retten kann. Ganz klar pro Aktienrente! Und ganz klar für ein Modell wie das amerikanische 401k.
Übrigens ist in meinem Wahlomat Ergebnis die FDP weit unten angesiedelt.
Dass der Kapitalismus uns am Ende alle retten wird, das erzählen wir uns Menschen jetzt seit wirklich geraumer Zeit. Und wenn man ehrlich ist, ist das auch nicht mehr als ne schöne Geschichte, von der wir immer noch glauben, dass sie wahr wird - obwohl es historisch gesehen durchgängig genug Gründe gibt, zumindest mal an den bisherigen Feinjustierungen zu zweifeln.
Ich bin dabei absoluter Befürworter eines offenen Marktes und der Freiheit des Einzelnen. Ich habe in meiner Familie hocherfreulichen wirtsch.+sozialen Aufstieg erlebt, ich bin heute extrem privilegiert und würde mich selbst als wohlhabend und glücklich bezeichnen.
Wenn ich hier also auf eine radikale Fragen radikal antworte, dann nicht aus einer Position des Neides heraus und erst recht nicht ohne das Wissen einer solchen Realisierbarkeit, sondern vor allem aus dem Gefühl, dass wir das Menschsein und die Interdependenz nicht verlieren dürfen. Persönliche Freiheit muss Grenzen haben - vor allem, wenn sie der Allgemeinheit schadet.
Mir gehen kriminelle Organisationen (Clans, ziehende Banden, Rocker, Mafia etc.) genauso hart gegen den Strich wie Leute, die den Staat finanziell für ihre Faulheit ausnutzen und sich darauf dann auch noch einen feixen. Das gleiche gilt aber auch für Exzess-Touristen und Schnöselerben, aus vorher genannten Gründen.
@BVBBC liefert hier einen entscheidenden Beitrag: 1. was ich will und 2. was verhältnismäßig und machbar ist, das ist Welten voneinander entfernt.
Ich glaube an diese Verfassung.
Also braucht es andere Lösungen.
Ich bin da für viele Wege offen, aber so wie es aktuell in Deutschland ist, treibt das Land auseinander.
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