Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
18.01.2025 - 13:04 Uhr
07.02.2025 - 11:51 Uhr
Zitat von beinschuss12
Korrekter Hinweis, auch den Aspekt mit der Bewertungsgrundlage der Bevölkerung teile ich durchaus. Nur warum verkneifst du dir dann nicht selbst die höchst subjektive Bewertung der Liste?
Zitat von rm-woogie
Nur zur Info und ohne Wertung - was aber auch selbstverständlich sein sollte.
Ich habe nur bei einigen Kommentaren den Eindruck, dass es nicht so ist.
Das Ergebnis hat nicht unbedingt was mit Kompetenz, Inkompetenz oder sonstigem zu tun. Es ist eher ein Ausdruck der Informationsgrundlage, auf die die Bewertung folgt.
Und diese ist gerade hier in Deutschland sehr zweifelhaft und unausgewogen.
Deswegen sollte man mit Wertungen vorsichtig sein. Aber wie anfangs schon gesagt - bei der Liste sollte es jedem auch schon selbst klar sein.
Zitat von UlmerBVB1986
Das ist ja geil! Hart aber auch wie die CDU abkackt.
Zitat von Deard
Kleine Spielerei, ich habe deepseek (das chinesische ChatGPT) und ChatGPT o1 die Fragen mal mit folgender Aufgabe beantworten lassen:
"Du sollst nun in die Rolle eines politischen Beraters für Deutschland schlüpfen. Bitte sage zu jeder Aussage "stimme zu", "neutral", "stimme nicht zu". Bitte wähle einfach die Antworten, die nach deinem empfinden am besten für Deutschland und seine Bürger sind."
Ergebnis im Wahlomat:
Partei: Ergebnis deepseek (Ergebnis ChatGPT o1)
SSW: 82,3 % (88 %)
PIRATEN: 81,3 % (85,9 %)
SPD: 81,3 % (80,4 %)
GRÜNE: 81,3 % (84,8 %)
Volt: 79,2 % (89,1 %)
Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer: 79,2 % (70,7 %)
Die PARTEI: 78,1 % (89,1 %)
MLPD: 76 % (81,5 %)
Die Linke: 76 % (83,7 %)
MERA25: 75 % (82,6 %)
ÖDP: 72,9 % (79,3 %)
SGP: 71,9 % (79,3 %)
PdF: 67,7 % (72,8 %)
PdH: 65,6 % (73,9 %)
BSW: 65,6 % (64,1 %)
dieBasis: 59,4 % (47,8 %)
Verjüngungsforschung: 55,2 % (59,8 %)
FREIE WÄHLER: 53,1 % (52,2 %)
CDU / CSU: 49 % (38 %)
MENSCHLICHE WELT: 47,9 % (44,6 %)
FDP: 42,7 % (38 %)
BüSo: 40,6 % (38 %)
Bündnis C: 39,6 % (28,3 %)
BÜNDNIS DEUTSCHLAND: 36,5 % (23,9 %)
BP: 34,4 % (23,9 %)
WerteUnion: 32,3 % (22,8 %)
AfD: 26 % (18,5 %)
Fazit: KI findet die AfD noch inkompetenter als ich
Kleine Spielerei, ich habe deepseek (das chinesische ChatGPT) und ChatGPT o1 die Fragen mal mit folgender Aufgabe beantworten lassen:
"Du sollst nun in die Rolle eines politischen Beraters für Deutschland schlüpfen. Bitte sage zu jeder Aussage "stimme zu", "neutral", "stimme nicht zu". Bitte wähle einfach die Antworten, die nach deinem empfinden am besten für Deutschland und seine Bürger sind."
Ergebnis im Wahlomat:
Partei: Ergebnis deepseek (Ergebnis ChatGPT o1)
SSW: 82,3 % (88 %)
PIRATEN: 81,3 % (85,9 %)
SPD: 81,3 % (80,4 %)
GRÜNE: 81,3 % (84,8 %)
Volt: 79,2 % (89,1 %)
Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer: 79,2 % (70,7 %)
Die PARTEI: 78,1 % (89,1 %)
MLPD: 76 % (81,5 %)
Die Linke: 76 % (83,7 %)
MERA25: 75 % (82,6 %)
ÖDP: 72,9 % (79,3 %)
SGP: 71,9 % (79,3 %)
PdF: 67,7 % (72,8 %)
PdH: 65,6 % (73,9 %)
BSW: 65,6 % (64,1 %)
dieBasis: 59,4 % (47,8 %)
Verjüngungsforschung: 55,2 % (59,8 %)
FREIE WÄHLER: 53,1 % (52,2 %)
CDU / CSU: 49 % (38 %)
MENSCHLICHE WELT: 47,9 % (44,6 %)
FDP: 42,7 % (38 %)
BüSo: 40,6 % (38 %)
Bündnis C: 39,6 % (28,3 %)
BÜNDNIS DEUTSCHLAND: 36,5 % (23,9 %)
BP: 34,4 % (23,9 %)
WerteUnion: 32,3 % (22,8 %)
AfD: 26 % (18,5 %)
Fazit: KI findet die AfD noch inkompetenter als ich

Das ist ja geil! Hart aber auch wie die CDU abkackt.
Nur zur Info und ohne Wertung - was aber auch selbstverständlich sein sollte.
Ich habe nur bei einigen Kommentaren den Eindruck, dass es nicht so ist.
Das Ergebnis hat nicht unbedingt was mit Kompetenz, Inkompetenz oder sonstigem zu tun. Es ist eher ein Ausdruck der Informationsgrundlage, auf die die Bewertung folgt.
Und diese ist gerade hier in Deutschland sehr zweifelhaft und unausgewogen.
Deswegen sollte man mit Wertungen vorsichtig sein. Aber wie anfangs schon gesagt - bei der Liste sollte es jedem auch schon selbst klar sein.
Korrekter Hinweis, auch den Aspekt mit der Bewertungsgrundlage der Bevölkerung teile ich durchaus. Nur warum verkneifst du dir dann nicht selbst die höchst subjektive Bewertung der Liste?

Welche Bewertung meinerseits meinst du genau?
Ich beziehe mich nur auf die Vielzahl der kleinen „Randparteien“, die oft nichtmal ein komplettes, ausgewogenes Wahlprogramm haben und die sicherlich realistisch nicht gut für den deutschen Bürger sind und kaum wirkliche Kompetenz haben.
Wohlwissend, dass es um die Thesen des Wahlomats geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rm-woogie am 07.02.2025 um 11:54 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 12:48 Uhr
Zitat von rm-woogie
Welche Bewertung meinerseits meinst du genau?
Ich beziehe mich nur auf die Vielzahl der kleinen „Randparteien“, die oft nichtmal ein komplettes, ausgewogenes Wahlprogramm haben und die sicherlich realistisch nicht gut für den deutschen Bürger sind und kaum wirkliche Kompetenz haben.
Wohlwissend, dass es um die Thesen des Wahlomats geht.
Zitat von beinschuss12
Korrekter Hinweis, auch den Aspekt mit der Bewertungsgrundlage der Bevölkerung teile ich durchaus. Nur warum verkneifst du dir dann nicht selbst die höchst subjektive Bewertung der Liste?
Zitat von rm-woogie
Nur zur Info und ohne Wertung - was aber auch selbstverständlich sein sollte.
Ich habe nur bei einigen Kommentaren den Eindruck, dass es nicht so ist.
Das Ergebnis hat nicht unbedingt was mit Kompetenz, Inkompetenz oder sonstigem zu tun. Es ist eher ein Ausdruck der Informationsgrundlage, auf die die Bewertung folgt.
Und diese ist gerade hier in Deutschland sehr zweifelhaft und unausgewogen.
Deswegen sollte man mit Wertungen vorsichtig sein. Aber wie anfangs schon gesagt - bei der Liste sollte es jedem auch schon selbst klar sein.
Zitat von UlmerBVB1986
Das ist ja geil! Hart aber auch wie die CDU abkackt.
Zitat von Deard
Kleine Spielerei, ich habe deepseek (das chinesische ChatGPT) und ChatGPT o1 die Fragen mal mit folgender Aufgabe beantworten lassen:
"Du sollst nun in die Rolle eines politischen Beraters für Deutschland schlüpfen. Bitte sage zu jeder Aussage "stimme zu", "neutral", "stimme nicht zu". Bitte wähle einfach die Antworten, die nach deinem empfinden am besten für Deutschland und seine Bürger sind."
Ergebnis im Wahlomat:
Partei: Ergebnis deepseek (Ergebnis ChatGPT o1)
SSW: 82,3 % (88 %)
PIRATEN: 81,3 % (85,9 %)
SPD: 81,3 % (80,4 %)
GRÜNE: 81,3 % (84,8 %)
Volt: 79,2 % (89,1 %)
Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer: 79,2 % (70,7 %)
Die PARTEI: 78,1 % (89,1 %)
MLPD: 76 % (81,5 %)
Die Linke: 76 % (83,7 %)
MERA25: 75 % (82,6 %)
ÖDP: 72,9 % (79,3 %)
SGP: 71,9 % (79,3 %)
PdF: 67,7 % (72,8 %)
PdH: 65,6 % (73,9 %)
BSW: 65,6 % (64,1 %)
dieBasis: 59,4 % (47,8 %)
Verjüngungsforschung: 55,2 % (59,8 %)
FREIE WÄHLER: 53,1 % (52,2 %)
CDU / CSU: 49 % (38 %)
MENSCHLICHE WELT: 47,9 % (44,6 %)
FDP: 42,7 % (38 %)
BüSo: 40,6 % (38 %)
Bündnis C: 39,6 % (28,3 %)
BÜNDNIS DEUTSCHLAND: 36,5 % (23,9 %)
BP: 34,4 % (23,9 %)
WerteUnion: 32,3 % (22,8 %)
AfD: 26 % (18,5 %)
Fazit: KI findet die AfD noch inkompetenter als ich
Kleine Spielerei, ich habe deepseek (das chinesische ChatGPT) und ChatGPT o1 die Fragen mal mit folgender Aufgabe beantworten lassen:
"Du sollst nun in die Rolle eines politischen Beraters für Deutschland schlüpfen. Bitte sage zu jeder Aussage "stimme zu", "neutral", "stimme nicht zu". Bitte wähle einfach die Antworten, die nach deinem empfinden am besten für Deutschland und seine Bürger sind."
Ergebnis im Wahlomat:
Partei: Ergebnis deepseek (Ergebnis ChatGPT o1)
SSW: 82,3 % (88 %)
PIRATEN: 81,3 % (85,9 %)
SPD: 81,3 % (80,4 %)
GRÜNE: 81,3 % (84,8 %)
Volt: 79,2 % (89,1 %)
Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer: 79,2 % (70,7 %)
Die PARTEI: 78,1 % (89,1 %)
MLPD: 76 % (81,5 %)
Die Linke: 76 % (83,7 %)
MERA25: 75 % (82,6 %)
ÖDP: 72,9 % (79,3 %)
SGP: 71,9 % (79,3 %)
PdF: 67,7 % (72,8 %)
PdH: 65,6 % (73,9 %)
BSW: 65,6 % (64,1 %)
dieBasis: 59,4 % (47,8 %)
Verjüngungsforschung: 55,2 % (59,8 %)
FREIE WÄHLER: 53,1 % (52,2 %)
CDU / CSU: 49 % (38 %)
MENSCHLICHE WELT: 47,9 % (44,6 %)
FDP: 42,7 % (38 %)
BüSo: 40,6 % (38 %)
Bündnis C: 39,6 % (28,3 %)
BÜNDNIS DEUTSCHLAND: 36,5 % (23,9 %)
BP: 34,4 % (23,9 %)
WerteUnion: 32,3 % (22,8 %)
AfD: 26 % (18,5 %)
Fazit: KI findet die AfD noch inkompetenter als ich

Das ist ja geil! Hart aber auch wie die CDU abkackt.
Nur zur Info und ohne Wertung - was aber auch selbstverständlich sein sollte.
Ich habe nur bei einigen Kommentaren den Eindruck, dass es nicht so ist.
Das Ergebnis hat nicht unbedingt was mit Kompetenz, Inkompetenz oder sonstigem zu tun. Es ist eher ein Ausdruck der Informationsgrundlage, auf die die Bewertung folgt.
Und diese ist gerade hier in Deutschland sehr zweifelhaft und unausgewogen.
Deswegen sollte man mit Wertungen vorsichtig sein. Aber wie anfangs schon gesagt - bei der Liste sollte es jedem auch schon selbst klar sein.
Korrekter Hinweis, auch den Aspekt mit der Bewertungsgrundlage der Bevölkerung teile ich durchaus. Nur warum verkneifst du dir dann nicht selbst die höchst subjektive Bewertung der Liste?

Welche Bewertung meinerseits meinst du genau?
Ich beziehe mich nur auf die Vielzahl der kleinen „Randparteien“, die oft nichtmal ein komplettes, ausgewogenes Wahlprogramm haben und die sicherlich realistisch nicht gut für den deutschen Bürger sind und kaum wirkliche Kompetenz haben.
Wohlwissend, dass es um die Thesen des Wahlomats geht.
Vermutlich habe ich es schlicht fehlerhaft interpretiert, deinen Bezug zur Liste des Users "bei der Liste sollte es jedem auch schon selbst klar sein" habe ich hinsichtlich der politischen Präferenz der Liste (eher "linke" Parteien mit hoher Übereinstimmung) bezogen.
07.02.2025 - 12:55 Uhr
@Marox09 Darf ich Fragen welches Thema dir am wichtigsten für die Wahl ist? Wahrscheinlich Migration oder?
07.02.2025 - 15:31 Uhr
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
07.02.2025 - 15:57 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Ich hatte auch nicht das Gefühl das zwischen und Welten liegen, ich wollte nur meine Punkte dazu anmerken.
Noch zu deinen Punkte, wir kurz, versprochen
:
1. da gehe ich mit. Ich war schon immer einer der auch bei anderen anerkennen konnte, wenn diese Leistung bringen.
2. man kann gegen Subventionen sein, kein Thema, aber so kommst du nicht voran wenn du was bewirken willst oder was erreichen willst. Beispiel Atomstorm. Das funktionierte Jahrzehntelang auch nur mit Subventionen. Wer bezahlt für die Lagerung des Atommülls? Der Steuerzahler...
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/atomausstieg-atomkraftwerk-rueckbau-finanzierung-energiewende-100.html
Selbst nach dem Atomaus zahlen wir weiter für die ehemalige Atomkraft.
Naja, kommt immer darauf an. Die aktuellen Verbrenner kosten auch ein haufen Geld und durch die Subventionen kamen zumindest einige E-Autos in Umlauf, so wird ein Gebrauchtwagenmarkt aufgebaut. Davon profitieren auch die Leute, die sich keinen Neuwagen leisten können oder wollen. Beim "wollen" bin ich einer davon. Der Wertverlust ist irre.
Das mit der Wut auf die Grünen verstehe ich nicht, das musst du mir erklären.
3. Wie schon geschrieben, du musst anreize schaffen. Z.B. durch Förderprogramme bei den Heizungen. Wie soll sonst auch der letzte "Klimawandelleugner" davon überzeugt werden, seine alte Gas - oder Ölheizung auszutauschen? Ich sage nichts gegen moderne Anlagen, die noch voll in ihrer Lebensdauer sind. Aber in spätestens 10 Jahren wird das ganze kippen. Eben weil diese Heizungen dann nicht mehr produziert werden, kaum noch Ersatzteile geben wird etc... darum jetzt schon die Anreize setzen, den Leuten die Chance geben auszutauschen, der Staat hat ja auch was davon, man erreicht seine Klimaziele.
An diese Stelle muss ich voller bedauern schreiben, das wir unsere Klimaziele bis 2030 verfehlen werden, das steht heute schon fest, dazu gab es diese Woche schon einige Berichte...
4. Ich wähle zum "Glück" seit mittlerweile 16 Jahren sehr konstant eine Partei. Da hat sich nicht viel verändert, bzw. die wichtigen Ziele sind nach wie vor das, was mir wichtig ist.
Im Endeffekt muss jeder Wähler auch noch in 2-4-6-8-10 Jahren mit seiner Wahl guten gewissens leben können.
Stichwort bau, die Energiepreiskrise hat doch eines gezeigt, wenn ein übles Szenario droht, dann ist plötzlich Geld vorhanden. Es gab einen merklichen Anstieg bei PV-Anlagen in privaten Haushalten. Seit der Ampel wurde der Bau von Windkraftanlagen deutlich einfacher. Und auch wenn Herr Merz, Herr Söder,... (und die AfD) der Meinung ist, das Windkraftanlagen hässlich sind, dann sollten sie halt alternativen bringen. Selbst aber viele Jahrzehnte nichts gegen Tagesbau sagen, weils ja weit genug von einem weg war...
Ganz ehrlich, ich wohne 10000x lieber neben einem Windpark, als die knapp 35km (!!!) bis zum nächsten AKW, wie ich es fast mein ganzes leben lang tat.
Zu deiner Frage:
Das sind zum Glück Themengebiete, mit denen ich beruflich nichts zu tun habe. Aber meine persönliche Einschätzung ist, das wir vermutlich bis 2045 kein großes Problem haben. Das sind zum einen 20 Jahre und zum anderen wenn man sich anschaut wie die regnerativen Energien während der Zeit der Ampel zugenommen haben, sehe ich kein großes Problem bis 2045. WIe schon erwähnt habe ich beim Kohleausstieg 2030 eher sorgen.
"Der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor stieg deutlich von 46,3 Prozent (2022) auf 52,5 Prozent (2023). " Innerhalb eines Jahres haben wir 6% zugelegt. Geht das nur im hal so schnellen Tempo weiter (ich glaube es nicht) dann wären wir 2030 bei 73,5% regenerativen Energie im Stormsektor. Wir haben die Quote in 10 Jahren (ich nehmen 2015 mit knapp über 30% mal an bis heute, auch wenn die Grafik nur bis 2023 reicht) des Anteils der regenerativen Energien verdoppelt. Die Grafik im Link zeigt aber auch, wo wir noch zulegen können und müssen.
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen
Ich hatte auch nicht das Gefühl das zwischen und Welten liegen, ich wollte nur meine Punkte dazu anmerken.
Noch zu deinen Punkte, wir kurz, versprochen
: 1. da gehe ich mit. Ich war schon immer einer der auch bei anderen anerkennen konnte, wenn diese Leistung bringen.
2. man kann gegen Subventionen sein, kein Thema, aber so kommst du nicht voran wenn du was bewirken willst oder was erreichen willst. Beispiel Atomstorm. Das funktionierte Jahrzehntelang auch nur mit Subventionen. Wer bezahlt für die Lagerung des Atommülls? Der Steuerzahler...
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/atomausstieg-atomkraftwerk-rueckbau-finanzierung-energiewende-100.html
Selbst nach dem Atomaus zahlen wir weiter für die ehemalige Atomkraft.
Naja, kommt immer darauf an. Die aktuellen Verbrenner kosten auch ein haufen Geld und durch die Subventionen kamen zumindest einige E-Autos in Umlauf, so wird ein Gebrauchtwagenmarkt aufgebaut. Davon profitieren auch die Leute, die sich keinen Neuwagen leisten können oder wollen. Beim "wollen" bin ich einer davon. Der Wertverlust ist irre.
Das mit der Wut auf die Grünen verstehe ich nicht, das musst du mir erklären.
3. Wie schon geschrieben, du musst anreize schaffen. Z.B. durch Förderprogramme bei den Heizungen. Wie soll sonst auch der letzte "Klimawandelleugner" davon überzeugt werden, seine alte Gas - oder Ölheizung auszutauschen? Ich sage nichts gegen moderne Anlagen, die noch voll in ihrer Lebensdauer sind. Aber in spätestens 10 Jahren wird das ganze kippen. Eben weil diese Heizungen dann nicht mehr produziert werden, kaum noch Ersatzteile geben wird etc... darum jetzt schon die Anreize setzen, den Leuten die Chance geben auszutauschen, der Staat hat ja auch was davon, man erreicht seine Klimaziele.
An diese Stelle muss ich voller bedauern schreiben, das wir unsere Klimaziele bis 2030 verfehlen werden, das steht heute schon fest, dazu gab es diese Woche schon einige Berichte...
4. Ich wähle zum "Glück" seit mittlerweile 16 Jahren sehr konstant eine Partei. Da hat sich nicht viel verändert, bzw. die wichtigen Ziele sind nach wie vor das, was mir wichtig ist.
Im Endeffekt muss jeder Wähler auch noch in 2-4-6-8-10 Jahren mit seiner Wahl guten gewissens leben können.
Stichwort bau, die Energiepreiskrise hat doch eines gezeigt, wenn ein übles Szenario droht, dann ist plötzlich Geld vorhanden. Es gab einen merklichen Anstieg bei PV-Anlagen in privaten Haushalten. Seit der Ampel wurde der Bau von Windkraftanlagen deutlich einfacher. Und auch wenn Herr Merz, Herr Söder,... (und die AfD) der Meinung ist, das Windkraftanlagen hässlich sind, dann sollten sie halt alternativen bringen. Selbst aber viele Jahrzehnte nichts gegen Tagesbau sagen, weils ja weit genug von einem weg war...
Ganz ehrlich, ich wohne 10000x lieber neben einem Windpark, als die knapp 35km (!!!) bis zum nächsten AKW, wie ich es fast mein ganzes leben lang tat.
Zu deiner Frage:
Das sind zum Glück Themengebiete, mit denen ich beruflich nichts zu tun habe. Aber meine persönliche Einschätzung ist, das wir vermutlich bis 2045 kein großes Problem haben. Das sind zum einen 20 Jahre und zum anderen wenn man sich anschaut wie die regnerativen Energien während der Zeit der Ampel zugenommen haben, sehe ich kein großes Problem bis 2045. WIe schon erwähnt habe ich beim Kohleausstieg 2030 eher sorgen.
"Der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor stieg deutlich von 46,3 Prozent (2022) auf 52,5 Prozent (2023). " Innerhalb eines Jahres haben wir 6% zugelegt. Geht das nur im hal so schnellen Tempo weiter (ich glaube es nicht) dann wären wir 2030 bei 73,5% regenerativen Energie im Stormsektor. Wir haben die Quote in 10 Jahren (ich nehmen 2015 mit knapp über 30% mal an bis heute, auch wenn die Grafik nur bis 2023 reicht) des Anteils der regenerativen Energien verdoppelt. Die Grafik im Link zeigt aber auch, wo wir noch zulegen können und müssen.
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen
Siehst du, so macht das Spaß.
Man kann durchaus politisch in völlig anderen Lagern sein und trotzdem sachlich miteinander diskutieren. Schade, das man da draußen immer mehr das Gefühl hat, da werden Mauern um die jeweiligen Lager aufgebaut und einander lieber pauschal beleidigt, statt Dialog gesucht. 😉
1. Ich bin auch gegen Subventionen bei Verbrennern, dem Diesel oder Atomenergie.
Nur haben wir das Problem der Endlagerung bereits, also hätte es an der Sache nichts verändert, hätten wir die funktionsfähigen Kraftwerke weiterlaufen lassen. Aber der Zug ist wahrscheinlich abgefahren.
2. Die besten Anreize sind für mich die Vorteile dieser Technologien selbst. Es braucht für mich keinen Staat oder kein Ministerium, der PV, Wärmepumpe oder E-Autos bezuschusst, eben WEIL man z.B. mit einem E-Auto wesentlich effizienter, wartungsärmer und damit günstiger unterwegs ist. Du kriegst nen neuen Tesla mit 500+ PS für unter 60.000 Euro und einem Verbraucht von (je nach Fahrweise) unter 20 kWh/100km.
Zeig mir irgendeinen Verbrenner mit solchen Daten zu so einem Preis.
Das heißt, die Transformation findet von ganz alleine statt, je günstiger die Akkus werden, und Menschen werden früher oder später eh darauf umsteigen, wenn auch der Gebrauchtwagenmarkt mit günstigen Preisen unter 15k groß genug ist.
3. Du beschreibst es ja selbst am besten: Irgendwann werden immer wenige Verbrenner gefahren oder Ölheizungen verbaut, weil von Technologieseite die Anreize nicht mehr da sind, die Stückzahlen geringer werden, damit auch die Ersatzteile, und damit die Technolgie teurer. Eine normale Marktentwicklung, da muss man politisch nicht jedes Mal irgendwo nochmal extra herumpfuschen.
4. Wer in 15 Jahren immer noch seinen alten Porsche 911er oder Benz mit Super betreibt, der soll das doch gerne tun. Der muss halt ein vielfaches für den Unterhalt im Vergleich zu einem ähnlich sportlichen E-Auto zahlen. Aber bis dahin wird der Anteil (zumindest in den westlichen Ländern) so gering sein, dass die CO2-Auswirkungen quasi bei 0 sind.
5. Zu deinem letzten Punkt: Du glaubst, dass es bis 2045 problemlos möglich ist, aber für mich liegt die Chance da bei 0. Und das liegt an 3 wesentlichen Punkten.
- Deutschland ist ein großes Industrieland, benötigt viel Energie und hat z.B. im Gegensatz zu Norwegen keine überragenden Wasserkraftkapazitäten oder auch keine überdurchschnittliche Sonnenstunden pro Tag
- Dazu kommt halt die Tatsache, dass es vor allem dezentrale und schnellzugreifbare Speichertechnologien sind, die uns fehlen und die erst mühsam über viele Jahrzehnte aufgebaut werden können, wenn diese Lösungen auch günstig genug sind, die für Deutschland notwendige Energie rund um die Uhr zu speichern.
Es gibt Studien (ja ich weiß, es gibt wahrscheinlich auch Gegenstudien), die besagen, dass es für Deutschland NIE rentabler sein wird, den eigenen Stahl z.B. durch grünen Wasserstoff herzustellen, als die fertigen Produkte einfach aus China zu importieren.
- Dass wir im Stromsektor schon bei >50% EEs sind, da hast du Recht. Aber die zwei ähnlich großen Sektoren Wohnen und Mobilität sind weit abgeschlagen, mein letzter Stand bei <20% EEs.
Das, was am Ende richtig teuer und langsam wird, sind aber, wie beim Laden eines E-Autos, nicht die ersten 60%, sondern die letzten 40%.
Ich würde dir ja fast eine Wette anbieten, aber obs TM in 20 Jahren überhaupt noch gibt? 😁
07.02.2025 - 15:59 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Ich freue mich, wenn der BVB erfolgreich ist und schönen Fußball spielt und juble auch über Tore. ABER ich kann (mittlerweile) auch anerkennen, dass auch andere Mannschaften schönen Fußball spielen und erfolgreich sind. Da bin ich mittlerweile deutlich gemäßigter als früher, vllt. auch durchs Alter bedingt. Was ich ätzend finde ist halt dieses Schwarz-Weiß denken: WIR sind die geilsten, die anderen Vereine sind doof. Und so wird ja auch in der Politik in den höchsten Rängen nach Außen kommuniziert.
"Nur mit uns lassen sich die Probleme beheben".
Ich freue mich, wenn der BVB erfolgreich ist und schönen Fußball spielt und juble auch über Tore. ABER ich kann (mittlerweile) auch anerkennen, dass auch andere Mannschaften schönen Fußball spielen und erfolgreich sind. Da bin ich mittlerweile deutlich gemäßigter als früher, vllt. auch durchs Alter bedingt. Was ich ätzend finde ist halt dieses Schwarz-Weiß denken: WIR sind die geilsten, die anderen Vereine sind doof. Und so wird ja auch in der Politik in den höchsten Rängen nach Außen kommuniziert.
"Nur mit uns lassen sich die Probleme beheben".
Ja, diese Tendenz macht mir auch große Sorgen und der Verweis auf Habeck passt mMn super, weil der Mann einerseits viel Positives hat (Charisma, Kompromissfähigkeit, Bereitschaft zum echten Dialog) andererseits dieser Kultstatus auch beängstigendes mitbringt.
Wie leicht Leute bereit sind Dialektik und Diskurs an der Sache über Bord zu schmeißen, wenn einzelne Politikakteure nur mal was cooles machen, gewitzt contra geben oder völlig wider Willen als Ikone stilisiert werden
Dieser Drang nach Zuspitzung und dem Problem, dass man aktuell mit rein sachgerechter und besonnener Arbeit auf bundespolitischer Ebene nichts gewinnen kann, das ist natürlich auch einfach ein Symptom unserer Zeit.
Genauso ist es für mich aber klar, dass die Ehrwürdigkeit des politischen Mandats stark gelitten hat. Da verschiebt sich natürlich das Vertrauen eher weg vom System hin zu Einzelpersonen, die man für glaubwürdig hält.
Ich glaube auch nicht, dass wir kurzfristig aus dieser Personenbindung rauskommen.
Ich wahle dementsprechend auch nicht automatisch das, was ich inhaltlich für den besten Fit halte, sondern zuallererst frage ich mich, welchem Parteiteam ich zutraue, überhaupt einen produktiven Beitrag zum Wohl dieses Landes zu leisten. Da war die FDP letzte Wahl z.B. schon für mich raus, bevor es überhaupt um Inhalte ging.
Aktuell z.B. ist die CDU für mich trotz inhaltlicher Schwierigkeiten strukturell naheliegend als Regierungspartei und unter einer Spitze à la Günther/Wüst fände ich es sogar in Ordnung.
Aber mit dem Affenzirkus und blinden Rechtsschwenk unter Merz krieg ich Würgereiz...
Ich bin kein Umwelt- oder Klimafeind. Nur weiß ich auch, dass man bei dem Tempo an Klimamaßnahmen in Deutschland wirtschaftlich SEHR viel kaputt machen kann und anderen Ländern auf diesem Planeten auch zeigen kann, dass sie es halt eben NICHT nachmachen.
Beispiel E-Autos oder PV: Ich bin klar GEGEN Subventionen. Warum? Weil es am Ende aus Steuermitteln oder Schulden finanziert wird und vor allem diejenigen profitieren, die situiert genug sind, um erstmal ein Eigenheim besitzen und das Geld haben, sich eine PV anzuschaffen oder ein E-Auto. Die unteren 50%, die das nicht können, werden dadurch bestraft, auch wenn natürlich immer von "sozialverträglichen" Ausgaben gesprochen wird. Dies aber zu steuern ist in der Praxis schwer bis unmöglich und mit weiterer Bürokratie verbunden, die ja irgendwie alles Parteien schon seit Jahren verringern wollen, diese aber stetig zunimmt.
3. Ich bin ein Fan von E-Autos, mein nächstes wird sehr wahrscheinlich auch eins.
Ich weiß, dass es deutlich effizienter und wartungsärmer ist als Verbrenner oder die Totgeburt Wasserstoff.
Das sind für mich sehr wohl Fakten. Dasselbe kann man zu PV oder Wärmepumpe sagen.
Aber es ist meiner Meinung nach der falsche Weg, durch Subventionen auf der einen, oder Verteuerungen auf der anderen Seite denjenigen, die sich diese Investitionen (noch) nicht leisten können, das eh schon teure Leben noch teurer zu machen. PLUS, es steigert die Wut auf "die Grünen" und den Zulauf von extremen Rändern.
4. Ja: Ideologie, siehe Wasserstoff bei AFD und FDP, gibt es auch.
Ich habe bei der letzten Wahl FDP gewählt und mir ist sehr wohl bewusst, dass sie auch genügend schwachsinnige Argumente vertritt.
Das ist ja der Punkt, warum ich so frustriert bin. WENN ich etwas wähle, dann die Partei, die mMn noch am wenigsten für mich abzulehnen ist. Aber richtig fühlt sich das für mich auch nicht an.
Ich habe mal eine ehrliche Frage an dich: Wenn wir nicht auf Atomkraft setzen, wenn wir so schnell wie möglich von jeglicher fossiler Energie woll wollen (sagen wir bis 2045)... Wie soll das in 20 Jahre über alle 3 großen Sektoren funktionieren, eine Grundlast aufzubauen? Und das für eine Industrienation wie Deutschland und nicht für ein kleines Land wie Norwegen mit unendlichen Überschüssen an Wasserkraft?
Vor allem wenn man das ins Verhältnis dazu setzt, dass wir ähnlich lang für den Bau des Berliner Flughafens gebraucht haben. Für mich ist das absolute Utopie.
Beispiel E-Autos oder PV: Ich bin klar GEGEN Subventionen. Warum? Weil es am Ende aus Steuermitteln oder Schulden finanziert wird und vor allem diejenigen profitieren, die situiert genug sind, um erstmal ein Eigenheim besitzen und das Geld haben, sich eine PV anzuschaffen oder ein E-Auto. Die unteren 50%, die das nicht können, werden dadurch bestraft, auch wenn natürlich immer von "sozialverträglichen" Ausgaben gesprochen wird. Dies aber zu steuern ist in der Praxis schwer bis unmöglich und mit weiterer Bürokratie verbunden, die ja irgendwie alles Parteien schon seit Jahren verringern wollen, diese aber stetig zunimmt.
3. Ich bin ein Fan von E-Autos, mein nächstes wird sehr wahrscheinlich auch eins.
Ich weiß, dass es deutlich effizienter und wartungsärmer ist als Verbrenner oder die Totgeburt Wasserstoff.
Das sind für mich sehr wohl Fakten. Dasselbe kann man zu PV oder Wärmepumpe sagen.
Aber es ist meiner Meinung nach der falsche Weg, durch Subventionen auf der einen, oder Verteuerungen auf der anderen Seite denjenigen, die sich diese Investitionen (noch) nicht leisten können, das eh schon teure Leben noch teurer zu machen. PLUS, es steigert die Wut auf "die Grünen" und den Zulauf von extremen Rändern.
4. Ja: Ideologie, siehe Wasserstoff bei AFD und FDP, gibt es auch.
Ich habe bei der letzten Wahl FDP gewählt und mir ist sehr wohl bewusst, dass sie auch genügend schwachsinnige Argumente vertritt.
Das ist ja der Punkt, warum ich so frustriert bin. WENN ich etwas wähle, dann die Partei, die mMn noch am wenigsten für mich abzulehnen ist. Aber richtig fühlt sich das für mich auch nicht an.
Ich habe mal eine ehrliche Frage an dich: Wenn wir nicht auf Atomkraft setzen, wenn wir so schnell wie möglich von jeglicher fossiler Energie woll wollen (sagen wir bis 2045)... Wie soll das in 20 Jahre über alle 3 großen Sektoren funktionieren, eine Grundlast aufzubauen? Und das für eine Industrienation wie Deutschland und nicht für ein kleines Land wie Norwegen mit unendlichen Überschüssen an Wasserkraft?
Vor allem wenn man das ins Verhältnis dazu setzt, dass wir ähnlich lang für den Bau des Berliner Flughafens gebraucht haben. Für mich ist das absolute Utopie.
Das sind für mich alles gute Punkte. Die gehören in einer Diskussion abgewägt und dann schaut man, wo man das risk-reward-Verhältnis für am größten hält.
Aber was man halt nicht machen darf: aus der Angst, man könnte mit seinen Entscheidungen den Status Quo verschlechtern, gar nichts entscheiden.
Konkret auf die Energielast bezogen gab es in den letzten Jahren soviele Erfindungen zur Energieerzeugung/-speicherung (Salzkammern, Hohlbetonturbinen unter Wasser, Solarfolien etc.), da muss man sich zwar weiterhin Sorgen machen, dass wir in 10-15 Jahren eine Grundlastfähigkeit hinbekommen - aber doch nicht einfach schon vorher aufgeben...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzschuh85 am 07.02.2025 um 16:08 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 16:00 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
07.02.2025 - 16:12 Uhr
Zitat von BVBLeo
@Marox09 Darf ich Fragen welches Thema dir am wichtigsten für die Wahl ist? Wahrscheinlich Migration oder?
@Marox09 Darf ich Fragen welches Thema dir am wichtigsten für die Wahl ist? Wahrscheinlich Migration oder?
Bei meinem Wahlomat war Links und SPD auch weit hinten und die AFD relativ weit Vorne, aber ich habe die Themen Migration extra mit "Neutral" bewertet, um hier nicht vorbelastet zu sein.
Unterm Strich gibts für mich aber trotzdem keine Partei, die ich wirklich ruhigen Gewissens wählen kann.
- Linke fallen komplett weg, das ist für mich auf eine andere Art ähnlich populistisch wie die AFD.
- SPD und Grüne machen für mich eine Wirtschaftspolitik, die langfristig entgegen dessen ist, was ich als gut für das Land erachte. Vor allem die SPD mit ihrer jahrzehntelangen "Mit-Herrschaft" und das Festhalten an einer zum Scheitern verurteilten Rentenpolitik... das wird auch denen irgendwann auf die Füße fallen, die glauben, mit der SPD ginge es ihnen im Alter besser.
- CDU ist mir zu viel Fähnlein im Wind, Söder und Merz lassen grüßen, außerdem zu konservativ und genauso ideologisch, wenn es z.B. um das Verbot von Cannabis geht, während es okay ist, sich morgens um 10 das erste Bier reinzukippen. Außerdem kann man echt nicht sagen, dass sie in den letzten 20 Jahren da Land mit ihrer Politik weit nach Vorne gebracht hätten.
- Die AFD setzt sich unter Anderem für Massenüberwachung an, u.a. mit Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen. Dann kann ich gleich nach China gehen. Hier begrüße ich den Standpunkt der Piraten, die aber aus anderen Gründen für mich nicht wählbar ist.
- Die FDP ist der Sebastian Kehl unter den Parteien. Ich finde schon, dass sie ganz gute Ideen haben in der Theorie. Aber dann knicken sie auch immer wieder ein bei Themen, die mir wichtig sind. Das Argument dieses Fähnleins im Wind darf man bei denen auch schon mal anbringen. Außerdem ist sie auf dem Holzweg bei der Wasserstoff-Technologie und dem Biokraftstoff... wird sich nicht durchsetzen.
07.02.2025 - 16:19 Uhr
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Ich finde, man kann doch aber genau die "Werkzeuge" dieser Privatiers auch für das Gemeinwohl der Bevölkerung nutzen, wie das z.B. die Amerikaner, Schweden oder Norweger tun.
Die Norweger haben den größten Staatsfonds der Welt und die gesamte Bevölkerung profitiert als Quasi-Privatiers von der Entwicklung der Weltwirtschaft. In Schweden sind sie sogar gesetzlich verpflichtet, in einen extrem günstigen Welt-ETF einzuzahlen, was für jeden einzelnen wirklich eine tolle Sache ist.
In Deutschland beschweren sich einige Parteien immer darüber, dass es eine kleine Elite gibt, die von ihren Aktieninvestitionen profitieren, aber wenn es darum geht, dass man so ein Modell für die Rente durchsetzt, kommen sie oft mit dem gegenteiligen Argument "Das ist ja wie ein Casino".
Und das ist nunmal nicht richtig. Klar, wenn es einen dritten Weltkrieg gibt und die weltweiten Finanzmärkte unwiderbringlich abschmieren, dann ist eine Aktienrente zum Scheitern verurteilt. Aber dann wird uns das derzeitige System auch nicht mehr über Wasser halten. 😁
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bumbewassazong am 07.02.2025 um 16:23 Uhr bearbeitet
07.02.2025 - 16:27 Uhr
Zitat von Deard
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Zitat von Bumbewassazong
Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Zitat von Deard
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch
Zweites Fazit: Über 50 % von Deutschland sind eher Lobbyist für Großkonzerne als Bürger, die ein möglichst gutes Leben haben wollen
So, reicht dann auch

Sprich, wenn man als Mittelschicht die FDP wählt, will man kein gutes Leben haben bzw. geht man davon aus, dass das mit der FDP nicht möglich ist?
Ich hab in meinem Leben schon viele Parteien gewählt, sowohl aus dem (stark) linken Spektrum als auch aus dem rechteren Spektrum. Für mich ist es ein Teil der Probleme, die wir gesellschaftlich zunehmend bekommen, dass immer häufiger diejenigen Links der Mitte denjenigen Rechts der Mitte die "Vernunft" oder "Intelligenz" absprechen wie auch umgekehrt.
Kann man machen, aber führt halt nicht unbedingt dazu, dass die Risse innerhalb des Landes geringer werden.
Meine Aussage ist natürlich überspitzt, am Ende gebe ich aber nur die "Entscheidungen" der KI wieder und gleiche sie mit dem Wahlverhalten im Land ab.
Am Ende ist es einfach so, dass ich auf anstrengende Arbeit ca. 50 % Abgaben zahlen muss, während 800.000 Privatiers (oft durch Erbschaft, 2/3 der Vermögen sind vererbt) in Deutschland die Beine hochlegen. Ich denke mal, dass Leute wie ich einen größeren Anteil ausmachen, als letztere. Dennoch haben FDP und Co. Programme vorgelegt, die letztere nicht schöner hätten sich selbst schreiben können.
Somit gehe ich ein Stück weit mit, viele wählen gegen ihre Interessen. Das Problem ist nur, ich wünsche mir eine echte Arbeiterpartei und bei mir ist die SPD ganz vorne. Politik ist aber mehr, als Kreuze im Wahlomat setzen, insofern sehe ich mich nicht wirklich die SPD wählen. Deshalb verstehe ich voll, wenn man ein wenig verzweifelt durch das (demokratische) Parteienspektrum rutscht und hofft, irgendwo mal nicht enttäuscht zu werden.
Was ist dein Vorschlag? Willst du den Privatiers also einfach ihr Vermögen wegnehmen und sie gefälligst so malochen lassen wie du es anscheinend tun musst?
Die Leute haben nunmal das Glück, dass sie das Vermögen (auf welchem Weg auch immer) bekommen haben, dann sollte man es ihnen auch gönnen und gut ist.
Natürlich sollte man auch die 0815 Arbeiter steuerlich entlasten, aber nicht auf Kosten derer, die mehr haben.
Die Leute, die entsprechendes Vermögen haben, lassen es ja nicht aufm Girokonto vergammeln, sondern investieren es entweder am Kapitalmarkt, wo sie auf ihre Gewinne dann sehr wohl auch Steuern zahlen oder investieren in Immobilien, wo sie ebenfalls Abgaben zahlen.
Das Modell mit dem Investierten hat mein Vorredner übrigens schön dargelegt. Warum macht der Staat das nicht, anstatt weiter auf dieses jämmerliche Rentensystem zu setzen? Wenn du das halbwegs seriös angehst, kann es gar nicht schiefgehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 07.02.2025 um 16:37 Uhr bearbeitet
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