Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
18.01.2025 - 13:04 Uhr
01.02.2025 - 01:27 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Ich wette 1000%ig dagegen, dass die AFD 27% bekommt noch nicht einmal 25%. Keinen Fußbreit den Faschisten und deren Helfershelfern.
Zitat von Janne21
Persönlich denke ich das die AFD bei ca. 27% landen wird, vor allem wenn in der jetzt verbleidenden Zeit noch ein zweites Aschaffenburg/Solingen geschehen sollte. 25% dürfte aber die Benchmark werden, drunter wird es eher nicht, dafür streiten sich die anderen Parteien auch zu sehr und lassen sich benutzen.
Und natürlich muss man die Migration begrenzen und zwar eben durch die Verringerung der Attraktivität des Ziellandes Deutschland. Die Behörden sind am Limit und überlastet. Die verkürzte Zeit um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten tut ihr übriges zur Überlastung hinzu.
Um den Status Quo zu ändern muss man jetzt halt eigentlich erstmal die Schotten dicht machen, sprich Grenzkontrollen, verstärkte Abschiebung, Streichung von Geldleistungen bzw. Umwandlung in Sachleistungen, kein Familiennachzug mehr.
Das Ganze muss man halt jetzt eigentlich durchziehen, da gebe ich der CDU und Merz Recht. Einfach schon um die Behörden zu entlasten und den Rückstau zu erledigen. Damit man danach im zweiten Schritt das Land Deutschland so gestalten kann, das qualifiziertes Arbeitspersonal bzw. Studenten ins Land kommen können. Und das der Standort Deutschland halt auch attraktiv wird und das geht dann einher mit einer Wirtschaftspolitik die eben den Standort als Investitionsstandort attraktiv und innovativ macht.
Ist die Migrationspolitik jetzt das dringendste in Deutschland? Sicher nicht, die Wirtschaftspolitik und Stärkung des Standortes Deutschland ist sicher noch wichtiger.
Schlussendlich zieht Deutschland qualifiziertes Arbeitspersonal nur an wenn man wirtschaftlich interessant ist.
Jedoch muss die Migrationspolitik in den Griff bekommen werden. Da brennt es an allen Ecken und Enden und ich persönlich kann verstehen, das die CDU sich dieses Thema raussucht. Durch die Uneinigkeit spielt man zwar auch der AFD in die Hände, jedoch darf man sich gerne mal deren Wahlprogramm von vor 4 Jahren anschauen. Da finden sich viele Punkte bei der CDU wieder.
Zitat von Gazoon
Habe richtig Schiss vor dem 23. Feb....
AfD bei 25 %: + würde mich wütend machen.
Edit(h): Die Migration zu begrenzen ist der falsche Ansatz imho. Es muss daran gearbeitet werden, dass Deutschland nicht mehr so attraktiv für Migranten wirkt. Diese Menschen wollen nicht nach Bulgarien, Albanien etc., sondern nach Deutschland aus bestimmten Gründen. Erst wenn man die Anziehungskraft senken kann, wird man diese Problematik in den Griff bekommen.
Habe richtig Schiss vor dem 23. Feb....
AfD bei 25 %: + würde mich wütend machen.
Edit(h): Die Migration zu begrenzen ist der falsche Ansatz imho. Es muss daran gearbeitet werden, dass Deutschland nicht mehr so attraktiv für Migranten wirkt. Diese Menschen wollen nicht nach Bulgarien, Albanien etc., sondern nach Deutschland aus bestimmten Gründen. Erst wenn man die Anziehungskraft senken kann, wird man diese Problematik in den Griff bekommen.
Persönlich denke ich das die AFD bei ca. 27% landen wird, vor allem wenn in der jetzt verbleidenden Zeit noch ein zweites Aschaffenburg/Solingen geschehen sollte. 25% dürfte aber die Benchmark werden, drunter wird es eher nicht, dafür streiten sich die anderen Parteien auch zu sehr und lassen sich benutzen.
Und natürlich muss man die Migration begrenzen und zwar eben durch die Verringerung der Attraktivität des Ziellandes Deutschland. Die Behörden sind am Limit und überlastet. Die verkürzte Zeit um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten tut ihr übriges zur Überlastung hinzu.
Um den Status Quo zu ändern muss man jetzt halt eigentlich erstmal die Schotten dicht machen, sprich Grenzkontrollen, verstärkte Abschiebung, Streichung von Geldleistungen bzw. Umwandlung in Sachleistungen, kein Familiennachzug mehr.
Das Ganze muss man halt jetzt eigentlich durchziehen, da gebe ich der CDU und Merz Recht. Einfach schon um die Behörden zu entlasten und den Rückstau zu erledigen. Damit man danach im zweiten Schritt das Land Deutschland so gestalten kann, das qualifiziertes Arbeitspersonal bzw. Studenten ins Land kommen können. Und das der Standort Deutschland halt auch attraktiv wird und das geht dann einher mit einer Wirtschaftspolitik die eben den Standort als Investitionsstandort attraktiv und innovativ macht.
Ist die Migrationspolitik jetzt das dringendste in Deutschland? Sicher nicht, die Wirtschaftspolitik und Stärkung des Standortes Deutschland ist sicher noch wichtiger.
Schlussendlich zieht Deutschland qualifiziertes Arbeitspersonal nur an wenn man wirtschaftlich interessant ist.
Jedoch muss die Migrationspolitik in den Griff bekommen werden. Da brennt es an allen Ecken und Enden und ich persönlich kann verstehen, das die CDU sich dieses Thema raussucht. Durch die Uneinigkeit spielt man zwar auch der AFD in die Hände, jedoch darf man sich gerne mal deren Wahlprogramm von vor 4 Jahren anschauen. Da finden sich viele Punkte bei der CDU wieder.
Ich wette 1000%ig dagegen, dass die AFD 27% bekommt noch nicht einmal 25%. Keinen Fußbreit den Faschisten und deren Helfershelfern.
Ich glaube auch nicht, dass die AfD auf 25% oder gar 27% kommt. Realistisch sind um die 20%. Das lassen auch alle Umfragen vermuten.
Bei deinem letzten Satz musste ich etwas schmunzeln, da ich an eine Aussage des Kolumnisten Henryk M. Broder denken muss, die etwa so war: Einige Linke glauben heutzutage immer noch, dass sie sich der Waffen-SS in den Weg stellen müssen, nur eben 80 Jahre zu spät. Solche Aussagen amüsieren mich etwas, weil sie links-ideologisch voll aufgeladen sind. Natürlich gibt es einige Spezis in der AfD, die rechtsradikal sind bzw. eventuell mit der NS-Zeit symphatisieren. Aber die AfD ist nicht die NSDAP, nicht einmal ansatzweise. Die meisten AfDler würde ich jedenfalls nicht in diese Schmuddelecke ordnen. Das ist aber genau der Punkt, man hat in allen Parteien krasse Ränder bzw. Jugendorganisationen. Vor einigen Jahren wollte ein Mitglied der Linken auf deren Parteitag "alle Reiche erschießen". Komischerweise gab es da medial nicht so einen Aufschrei. In Europa gibt es mittlerweile verstärkt die Tendenz, rechts zu wählen und die Welt geht nicht unter! Eine Georgia Meloni konnte sich sogar gut mit Ursula von der Leyen arrangieren. Ein Geert Wilders hat entgegen dem EU-Recht ein extremes Einwanderungsgesetz angekündigt, das wahrscheinlich nicht juristisch durch kommt. In unseren Demokratien gibt es Gerichte, Bundestag, Bundesrat, Grundgesetz, usw. Warum wird hier dann mit Begriffen wie "Faschismus" um sich geworfen? Man muss die AfD nicht mögen und man kann sie inhaltlich kritisieren. Aber wem ist denn damit geholfen, indem man die AfD ständig als Nazis und Faschisten betitelt? Das ist vollkommen unhistorisch und verharmlost die NSDAP meiner Meinung nach. Es hat nichts mit Faschismus zu tun, wenn man Menschen ohne Bleiberecht zurückführen will. Übrigens benötigt es dafür erstmal Rückführungssabkommen mit den anderen Ländern. So leicht, wie die AfD es erzählt, kann man eben nicht abschieben. Dennoch ist Migration ein zentrales Wahlthema, da es unmengen an Steuergeldern kostet und die Sicherheit teilweise bedroht ist. Schon der Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat bei Maischberger und in seinem letzten Buch darüber geschrieben, dass Migration aus Europa unproblematisch ist, während außereuropäische Migration Problem mitbringt. Die Bevölkerung ist der Souverän und wenn die meisten Leute die Migrationspolitik ändern wollen, muss das in einer Demokratie erfolgen. Du kannst aber gerne erklären, wo du bei der AfD Faschismus findest. Im Endeffekt ist es die Brandnauer, die mediale Benachteiligung und diese Diffamierungen, die der AfD einen Gefallen tun, aber man will nichts ändern, so wächst die AfD weiter...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
01.02.2025 - 02:15 Uhr
Zitat von QuincyMelone
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Zitat von BVBLeo
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Zitat von QuincyMelone
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Zitat von BVBLeo
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
01.02.2025 - 08:56 Uhr
Zitat von BVBLeo
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
Zitat von QuincyMelone
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Zitat von BVBLeo
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Zitat von QuincyMelone
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Zitat von BVBLeo
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
Wenn es um die Sache ginge, hätte man notwendige Gesetze gemeinsam bereits erlassen können, auch wenn diese einem nicht weitreichend genug waren und darauf vertrauen können, nach der sich abzeichnenden Neuwahl in gestärkter Position eben weitere Verschärfung vornehmen können. Hat man seinerzeit nicht aus taktischen Gründen, machte man dieses Mal erst recht aus taktischen Gründen nicht. Was insoweit nicht allzu verwerflich ist, denn am Ende taktiert schließlich jede Partei von Wahl zur Wahl.
Nur dieses Schmierentheater diese Woche war selbst aus der Warte nicht nur schwer erträglich, sondern vor allem kontraproduktiv. Und als Initiator dieser Offensive am Ende mit leeren Händen dazustehen, ist schon eine Leistung. Denn weder ist der Sache geholfen, noch allen anderen Aspekten, die Merz und der CDU so wichtig sind (=Schwächung der AfD). Daher liegt die Schlussfolgerung sehr nahe, dass Merz sich verzockt hat und dabei mehr Flurschaden hinterlassen hatte als selbst im Wahlkampf vertretbar ist.
01.02.2025 - 09:06 Uhr
Zitat von beinschuss12
Wenn es um die Sache ginge, hätte man notwendige Gesetze gemeinsam bereits erlassen können, auch wenn diese einem nicht weitreichend genug waren und darauf vertrauen können, nach der sich abzeichnenden Neuwahl in gestärkter Position eben weitere Verschärfung vornehmen können. Hat man seinerzeit nicht aus taktischen Gründen, machte man dieses Mal erst recht aus taktischen Gründen nicht. Was insoweit nicht allzu verwerflich ist, denn am Ende taktiert schließlich jede Partei von Wahl zur Wahl.
Nur dieses Schmierentheater diese Woche war selbst aus der Warte nicht nur schwer erträglich, sondern vor allem kontraproduktiv. Und als Initiator dieser Offensive am Ende mit leeren Händen dazustehen, ist schon eine Leistung. Denn weder ist der Sache geholfen, noch allen anderen Aspekten, die Merz und der CDU so wichtig sind (=Schwächung der AfD). Daher liegt die Schlussfolgerung sehr nahe, dass Merz sich verzockt hat und dabei mehr Flurschaden hinterlassen hatte als selbst im Wahlkampf vertretbar ist.
Zitat von BVBLeo
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
Zitat von QuincyMelone
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Zitat von BVBLeo
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Zitat von QuincyMelone
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Zitat von BVBLeo
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
Wenn es um die Sache ginge, hätte man notwendige Gesetze gemeinsam bereits erlassen können, auch wenn diese einem nicht weitreichend genug waren und darauf vertrauen können, nach der sich abzeichnenden Neuwahl in gestärkter Position eben weitere Verschärfung vornehmen können. Hat man seinerzeit nicht aus taktischen Gründen, machte man dieses Mal erst recht aus taktischen Gründen nicht. Was insoweit nicht allzu verwerflich ist, denn am Ende taktiert schließlich jede Partei von Wahl zur Wahl.
Nur dieses Schmierentheater diese Woche war selbst aus der Warte nicht nur schwer erträglich, sondern vor allem kontraproduktiv. Und als Initiator dieser Offensive am Ende mit leeren Händen dazustehen, ist schon eine Leistung. Denn weder ist der Sache geholfen, noch allen anderen Aspekten, die Merz und der CDU so wichtig sind (=Schwächung der AfD). Daher liegt die Schlussfolgerung sehr nahe, dass Merz sich verzockt hat und dabei mehr Flurschaden hinterlassen hatte als selbst im Wahlkampf vertretbar ist.
Ende November hatte sich Merz noch zur Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU, SPD und Grüne im Bundestag ausgesprochen, damit man bis zur Wahl nur noch im Vorhinein abgestimmte mehrheitsfähige Anliegen einbringen soll und eine Mehrheit nicht „mit denen da“ zustande kommt. Merz hat sich wahltaktisch von seinen Kernaussagen und Vorhaben verabschiedet, denn der für ihn so offensiv vertretene Begriff der Brandmauer gilt auch nur zum mundtotmachen der Kommunal- und Landespolitiker. Auch wenn es nur der Postillon geschrieben hat: Merz müsste sich selbst entlassen. Genau das, was die Politik braucht: Vertrauen, Zuversicht und Stringenz/Konsequenz lässt er vermissen und da bin ich gespannt inwieweit die AfD prozentual weiter profitieren und es der Union schaden wird.
Mit der elenden Jammerei und Schlechtmacherei schafft man es immer wieder, genau die zu stärken die man nicht unterstützen will.
01.02.2025 - 09:40 Uhr
Zitat von BVB-Pat
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
01.02.2025 - 09:48 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
Zitat von BVB-Pat
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
Es wurde gar nichts aufgezeigt. Es ist Fakt, dass in Dänemark vor allem die Sozialdemokraten eine strengere Migrationspolitik fahren, was dafür sorgt, dass es in Dänemark keine Probleme mit Populisten gibt. Da solltest du dich informieren. Wie gesagt, auch Schweden fährt mittlerweile eine andere Linie.
01.02.2025 - 09:57 Uhr
Zitat von BVB-Pat
Es wurde gar nichts aufgezeigt. Es ist Fakt, dass in Dänemark vor allem die Sozialdemokraten eine strengere Migrationspolitik fahren, was dafür sorgt, dass es in Dänemark keine Probleme mit Populisten gibt. Da solltest du dich informieren. Wie gesagt, auch Schweden fährt mittlerweile eine andere Linie.
Zitat von Holzschuh85
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
Zitat von BVB-Pat
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
Es wurde gar nichts aufgezeigt. Es ist Fakt, dass in Dänemark vor allem die Sozialdemokraten eine strengere Migrationspolitik fahren, was dafür sorgt, dass es in Dänemark keine Probleme mit Populisten gibt. Da solltest du dich informieren. Wie gesagt, auch Schweden fährt mittlerweile eine andere Linie.
Wie willst du denn eine restriktivere Migrationspolitik in Deutschland nach dem Vorbild Dänemarks umsetzen? Wir haben eine 3.600 km lange Grenze zu den Nachbarstaaten (mehr als die Grenzstrecke zwischen USA und Mexiko übrigens), wie willst du die denn mit Personal absichern? Mit Polizei, Zoll und Grenzschutz, die sowieso kein Personal haben? Und glaubst du echt, dass illegale Einwanderer über die A3 nach Deutschland einreisen? Die nehmen Feldwege, Waldabschnitte usw. Wie willst du das verhindern? Und dieser Mythos, dass sich die Rechtspopulisten entzaubern, wenn sie Regierungsverantwortung tragen, ist doch schon tausendmal als Blödsinn enttarnt worden.
01.02.2025 - 10:02 Uhr
Zitat von BVBLeo
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
Zitat von QuincyMelone
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Zitat von BVBLeo
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Zitat von QuincyMelone
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Zitat von BVBLeo
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Also wenn wirklich über 10 Millionen Menschen die AFD wählen, dann haben wir es auch einfach nicht anders verdient. Natürlich sind die anderen Parteien schuld, wenn eine Extrempartei so viele Stimmen bekommt und gerade Merz und die FDP tun wirklich seit Monaten alles dafür. Trotzdem bleibt die Frage - Wie um alles in der Welt liest jemand das Wahlprogramm der Partei und wählt die dann trotzdem?? Am Ende sind es dann leider auch genau die Leute, denen es am meisten Schaden würde und das macht das ganze noch trauriger. Ich sehe auf jeden Fall auch schwarz für die Wahl und kann mir keine vernünftige Regierungsbildung vorstellen.
Ich bin wirklich kein Fan von ihm, aber gerade Merz kämpft doch die ganze Zeit quasi alleine gegen die AfD.
Bei der letzten Wahl hatten die 10%. Die grandiose Politik der Ampel hat die AfD verdoppelt.
Die SPD hat doch gerade praktisch gar keine Themen, die arbeiten sich ausschließlich an der CDU ab.
Bin auch der Meinung, dass der Schuss von Merz jetzt nach hinten los ging, aber auch hier tragen SPD und Grüne schon eine sehr große Mitverantwortung.
Würden sich diese Parteien auch mal ernsthaft mit der AfD beschäftigen, würde es jetzt deutlich besser aussehen. Am Ende profitieren aber eben genau diese beiden Parteien kurioserweise von einer starken AfD, weil man dann eben garantiert auch beide Parteien für eine Regierungsbildung braucht.
Merz kämpft alleine gegen die AFD? Wie macht er das denn? Mit besonders schlechter Politik oder wie?
Also bei der Ampel lief vieles sicherlich nicht super, aber die Verdopplung der AFD kann man ihnen wohl kaum alleine anlasten. Es sind halt mehrere Krisen auf einmal ausgebrochen (bspw Ukraine) und warum uns das besonders hart getroffen hat, lag wohl kaum an der Ampel, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Krisenzeiten werden Extrempositionen eben eher bedient/gewählt, auch wenn das gerade bei der AfD völlig absurd anmutet.
Und der Anteil an dieser Woche ist doch auch nur bei Merz zu suchen, denn warum wollte er sich denn jetzt bei der Thematik so stark präsentieren, anstatt wirklich ‘demokratische’ Lösungen zu suchen und notfalls mit einer starken CDU diese Thematik als einer der Hauptthemen in der Koalitionsverhandlungen zu machen? Nein, stattdessen setzt er die Bedingungen und macht es dann notfalls mit der AfD, obwohl er das vor kurzem noch ausschliesst.
Man muss einfach nochmal betonen, dass kein einziger dieser Punkte diese Woche auch nur irgendwas an den beiden Anschlägen verhindert hätte, zumindest mMn und trotzdem wurde das immer wieder als Begründung genannt.
Er macht es indem er die letzten Wochen sich immer und immer wieder klar gegen die AfD geäußert hat, während die SPD zb das nur gegen die Union schafft.
Mit schlechter Politik? Wusste gar nicht, dass er schon in politischer Verantwortung ist.
Natürlich werden extreme Parteien in Krisenzeiten stärker, es geht aber doch kaum noch um die Ukraine. Der Hauptnährboden für die AfD ist die Migrationspolitk. Diesen Nährboden hätte man ihr gemeinsam in großen Teilen wegnehmen können, wenn die politische Mitte da zu Lösungen kommen würde.
In der Art und Weise finde ich es auch nicht gut, wie und warum er das jetzt gemacht hat. Aber immerhin geht es da erstmal grundsätzlich um Inhalte. Übrigens zum Teil um Inhalte, die die SPD schonmal mitgetragen und zum Teil auch im Wahlprogramm stehen hat.
Jetzt kann man sicher darüber streiten, wer da jetzt die größeren parteitaktischen Spielchen spielt. MMn stehen die anderen beiden Parteien da um nichts nach.
Es ist doch auch offensichtlich, dass sie da eben selbst keine Lösung finden wollen aktuell.
Also man hätte hier massiv der AfD Schaden können mit so einem Vorstoß vor der Wahl. Hat Merz das in der Art und Weise richtig gemacht? Sicher nicht. Hätte man es trotzdem hinbekommen können? MMn ja.
Äußerungen gegen die AfD sind also der Kampf gegen diese. Für mich ist es genau das Gegenteil. So und wenn es um Inhalte geht, dann empfehle ich die Diskussion aus dem September zu verfolgen. Die Reden aus dem Bundestag kann man sich auch noch alle online anhören, 12.09.
Auch da ging es um Inhalte, auch da hat die Union Zurückweisung an der Grenze gefordert, auch da wurde erklärt, dass dies mit EU Recht so nicht möglich ist und man andere Lösungen finden muss und bereit ist zu weiteren Verhandlungen und dort hat die CDU abgebrochen, nur um jetzt die gleiche Forderung zu stellen und mit der AfD zu drohen.
Also die Frage ist, welche Lösungen hätte man finden sollen und ist das tatsächlich ein Vorgehen, wenn es einem wirklich um die Sache geht?
Das kannst du ja gerne andersrum sehen. Die Erklärung dazu würde mich interessieren. Mit ignorieren der AfD hat man sie in den letzten Jahren ja de facto nicht klein bekommen.
Dann kannst du mir ja sicher auch erklären was denn die anderen dagegen machen. Außer eben die Politik die gemacht wurde, die die AfD immer weiter stärkt.
Ich sage doch auch, dass ich diesen Vorstoß jetzt in der Art und Weise nicht gut fand.
Dieses EU Recht Argument ist aber auch sehr gut. Das scheint ja umstritten zu sein, sonst würden nicht Verfassungsrichter sagen, dass es möglich ist.
Aber klar, hören wir doch auf die, die es einfach immer laut brüllen, deren einzige Schnittstelle mit Verfassungsrecht zuletzt die war, dass sie nichtmal einen verfassungskonformen Haushalt auf die Beine bekommen haben.
Aber darum ging es in dem Gesetzentwurf von gestern ja gar nicht. Ein Gesetzentwurf, den sehr viele übrigens befürworten. Unter anderem zb die Polizei.
Abgesehen von den 76% der Bevölkerung, die sich eine schärfere Politik da wünschen.
01.02.2025 - 10:30 Uhr
Ich brauche jetzt endlich mal eine Nachricht über einen Tansfer zum BVB. Die Zeit wird immer knapper und ohne Neuzugänge sehe ich schwarz.
01.02.2025 - 10:48 Uhr
Zitat von BVB-Pat
Es wurde gar nichts aufgezeigt. Es ist Fakt, dass in Dänemark vor allem die Sozialdemokraten eine strengere Migrationspolitik fahren, was dafür sorgt, dass es in Dänemark keine Probleme mit Populisten gibt. Da solltest du dich informieren. Wie gesagt, auch Schweden fährt mittlerweile eine andere Linie.
Zitat von Holzschuh85
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
Zitat von BVB-Pat
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
...Lasst die AfD mal in eine Regierung, dann sieht jeder, dass die auch nur mit Wasser kochen und Dinge versprechen, die schwer umsetzbar sind. Am besten macht man es wie in Dänemark, dort gibt es keine Probleme mit Rechtspipulisten. Schweden hat auch ihren Kurs geändert.
Dir wurde zu Dänemark bereits aufgezeigt, dass deine Aussagen nicht stimmen.
Warum verbreitest du sowas trotzdem munter weiter?
Es wurde gar nichts aufgezeigt. Es ist Fakt, dass in Dänemark vor allem die Sozialdemokraten eine strengere Migrationspolitik fahren, was dafür sorgt, dass es in Dänemark keine Probleme mit Populisten gibt. Da solltest du dich informieren. Wie gesagt, auch Schweden fährt mittlerweile eine andere Linie.
Du biegst dir was zurecht, damit es zu deiner Argumentation passt.
Die Verdrängung des Populismus in Dänemark ist alleine schon ein Kindermärchen. Die Zuschreibung, das sei durch die Verschärfung der Haltung zur Migration in der politischen Mitte, ist einfach nur Bullshitting.
Ich halte persönlich übrigens überhaupt nichts von lascher Migrationspolitik und halte den aktuellen Status Quo für höchst problematisch.
Die von der konservativ rechten Mitte propagierten Ideen sind aber einfach in der Sache furchtbar dämlich.
Weder ein Schrei nach mehr Grenzkontrollen noch die Idee konsequenter abzuschieben helfen ansatzweise gegen das Problem.
Der Nachzugstopp für subsidiär Schutzwürdige z.B. könnte evtl. den Sozialstaat entlasten, wird aber überhaupt nichts gegen Kriminalität tun.
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