Freiburger Fankultur
04.11.2009 - 13:48 Uhr
21.01.2026 - 11:31 Uhr
Zitat von TaktikTeddy
Da gehe ich in vielen Punkten mit, gerade was die unterschiedlichen Perspektiven ... angeht.
😉 Da gehe ich in vielen Punkten mit, gerade was die unterschiedlichen Perspektiven ... angeht.
Hi @TaktikTeddy , weil wir uns unlängst zofften und gelöscht wurden, mache ich jetzt mal ein Angebot.
Ich hab im Moment noch 2 Karten Spiel Tel Aviv, Sitz O15 übrig,
und will Dich gerne einladen, neben mir zu hocken.
Das wäre doch verschärft, oder ?
Allerdings will ich noch Handball schauen. Käme also relativ kurz vor Anpfiff. Ich sag mal, das geht trotzdem.
Servus !
21.01.2026 - 11:51 Uhr
Zitat von -Bomber-
Hi @TaktikTeddy , weil wir uns unlängst zofften und gelöscht wurden, mache ich jetzt mal ein Angebot.
Ich hab im Moment noch 2 Karten Spiel Tel Aviv, Sitz O15 übrig,
und will Dich gerne einladen, neben mir zu hocken.
Das wäre doch verschärft, oder ?
Allerdings will ich noch Handball schauen. Käme also relativ kurz vor Anpfiff. Ich sag mal, das geht trotzdem.
Servus !
Zitat von TaktikTeddy
Da gehe ich in vielen Punkten mit, gerade was die unterschiedlichen Perspektiven ... angeht.
😉 Da gehe ich in vielen Punkten mit, gerade was die unterschiedlichen Perspektiven ... angeht.
Hi @TaktikTeddy , weil wir uns unlängst zofften und gelöscht wurden, mache ich jetzt mal ein Angebot.
Ich hab im Moment noch 2 Karten Spiel Tel Aviv, Sitz O15 übrig,
und will Dich gerne einladen, neben mir zu hocken.
Das wäre doch verschärft, oder ?
Allerdings will ich noch Handball schauen. Käme also relativ kurz vor Anpfiff. Ich sag mal, das geht trotzdem.
Servus !
Das ist ein nettes Angebot, danke dir. Ich bin heute allerdings in der Spätschicht eingespannt und werde das Spiel nur nebenbei verfolgen können. Trotzdem viel Spaß beim Spiel!
21.01.2026 - 12:09 Uhr
Zitat von TaktikTeddy
Das ist ein nettes Angebot, danke dir. Ich bin heute allerdings in der Spätschicht eingespannt und werde das Spiel nur nebenbei verfolgen können. Trotzdem viel Spaß beim Spiel!
Das ist ein nettes Angebot, danke dir. Ich bin heute allerdings in der Spätschicht eingespannt und werde das Spiel nur nebenbei verfolgen können. Trotzdem viel Spaß beim Spiel!
Alles Klar. Und Du weißt bestimmt, dass das Spiel morgen ist. 😊 Tschau !
21.01.2026 - 12:10 Uhr
Zitat von TaktikTeddy
Zu unser aller großem Glück hast du das nicht zu entscheiden, dein Beitrag blendet völlig aus, wie deutsche Fankultur tatsächlich entstanden ist. Fankultur hierzulande lebt von aktiver Beteiligung: von Kurven, Fanclubs, Ultras, Choreos, Fahnen, Gesängen, Protestformen und ja, auch von Pyrotechnik. Das ist kein Auswuchs, sondern über Jahrzehnte gewachsen und ein zentraler Bestandteil dessen, was deutsche Stadien überhaupt ausmacht.
Die Forderung nach personalisierten Tickets, maximaler Kontrolle und Sanktionierung folgt einer Logik, die Fans primär als Sicherheitsrisiko betrachtet. Genau dieser Ansatz hat in England zu entpolitisierten, teuren und weitgehend leblosen Stadien geführt. Wer das als Ideal sieht, sollte das offen sagen es hat aber mit der hiesigen Fankultur wenig zu tun. Ein friedlicher Fan ist nicht automatisch derjenige, der still konsumiert, alles abnickt und keinerlei Konflikte aushält. Fankultur war immer auch laut, unbequem, kollektiv organisiert und manchmal konfrontativ. Das muss man nicht mögen aber es pauschal als Problem darzustellen, ignoriert völlig, warum Fußball hierzulande überhaupt diese gesellschaftliche Bedeutung hat.
Zitat von Killi22
Man sollte sich mal die Frage stellen: was ist ein Fan?
Für mich ist ein Fan der friedlich und mit viel Liebe ohne Gewalt seinen Verein bei den Spielen unterstützt.
Keine Rauchbomben oder Pyrotechnik zündet. Das alles hat in einem Stadion nichts zu suchen.
Ein friedlicher Fan braucht sich im Stadion nicht vermummen, wenn er sich anständig benimmt.
Fanclubs ist eine tolle Sache, wenn man sich an die Regeln haltet.
Das würde den Vereinen viel Geld und weniger Polizeieinsatz kosten.
Dazu würde ich mir wünschen, dass alle Tickets personalisiert werden.
Dann kann man die Leute bestrafen, wo sich nicht an die Regeln halten.
Dann hat der Verein auch die Möglichkeit, Geldstrafen an die Übeltäter weiter zuleiten.
Was mich am meisten ärgert, ist dass der DFB nicht im Stande ist sich hier klar zu positionieren.
Schade.
Man sollte sich mal die Frage stellen: was ist ein Fan?
Für mich ist ein Fan der friedlich und mit viel Liebe ohne Gewalt seinen Verein bei den Spielen unterstützt.
Keine Rauchbomben oder Pyrotechnik zündet. Das alles hat in einem Stadion nichts zu suchen.
Ein friedlicher Fan braucht sich im Stadion nicht vermummen, wenn er sich anständig benimmt.
Fanclubs ist eine tolle Sache, wenn man sich an die Regeln haltet.
Das würde den Vereinen viel Geld und weniger Polizeieinsatz kosten.
Dazu würde ich mir wünschen, dass alle Tickets personalisiert werden.
Dann kann man die Leute bestrafen, wo sich nicht an die Regeln halten.
Dann hat der Verein auch die Möglichkeit, Geldstrafen an die Übeltäter weiter zuleiten.
Was mich am meisten ärgert, ist dass der DFB nicht im Stande ist sich hier klar zu positionieren.
Schade.
Zu unser aller großem Glück hast du das nicht zu entscheiden, dein Beitrag blendet völlig aus, wie deutsche Fankultur tatsächlich entstanden ist. Fankultur hierzulande lebt von aktiver Beteiligung: von Kurven, Fanclubs, Ultras, Choreos, Fahnen, Gesängen, Protestformen und ja, auch von Pyrotechnik. Das ist kein Auswuchs, sondern über Jahrzehnte gewachsen und ein zentraler Bestandteil dessen, was deutsche Stadien überhaupt ausmacht.
Die Forderung nach personalisierten Tickets, maximaler Kontrolle und Sanktionierung folgt einer Logik, die Fans primär als Sicherheitsrisiko betrachtet. Genau dieser Ansatz hat in England zu entpolitisierten, teuren und weitgehend leblosen Stadien geführt. Wer das als Ideal sieht, sollte das offen sagen es hat aber mit der hiesigen Fankultur wenig zu tun. Ein friedlicher Fan ist nicht automatisch derjenige, der still konsumiert, alles abnickt und keinerlei Konflikte aushält. Fankultur war immer auch laut, unbequem, kollektiv organisiert und manchmal konfrontativ. Das muss man nicht mögen aber es pauschal als Problem darzustellen, ignoriert völlig, warum Fußball hierzulande überhaupt diese gesellschaftliche Bedeutung hat.
Personalisiert sind doch die Tickets, also zumindest die Dauerkarten. Da steht mein Name drauf. Wenn einer von meinem Platz den Schlüsselbund auf den Linienrichter wirft, wird man mich rausfiltern können, ich muss dann nachweisen wem ich evtl. die Karte gegeben habe wenn ich es nicht selbst war.
Das wird total überzogen. Alle Dauerkarten sind Personalisiert. Wenn ich Sitzplätze im freien Verkauf hole, sind diese auch Personalisiert, weil Account, Name usw.
Einzig bei den Stehplätzen, wo evtl. ein Name drauf steht, aber natürlich keine Platzzuordnung stattfindet ist es dann noch "Anonym". Jeder Sitzplatzbesucher hat daher mit der personalisierten Tickets demnach kein Problem, zumindest nicht soweit, dass er nicht mehr ins Stadion kommt.
Fankultur wird unterschiedlich gelebt, aber der gemeinsame Nenner sollte schon sein, dass man sich an Regeln hält z.B. keine Gewalt und wenn Pyro von der Mehrheit nicht gewollt ist, weil gefährlich wenn im Pulk gezündelt, dann ist auch dies zu unterlassen.
Eine Gesellschaft gibt Leitplanken und Regeln vor. Innerhalb dieser kann und darf man sich bewegen. Und wir haben viele Freiheiten in Deutschland. Selbst der größte "Depp" kann hier ungestraft Unsinn anstellen, ABER Gewalt, Körperverletzung und Gefährdung dritter gehört eben zurecht nicht dazu, auch nicht sich dazu zu verabreden. Das ist dann keine "Fankultur" sondern schlicht kriminell und die Vereine müssen dann sich schon auch mal entscheiden, ob sie da wirklich auf dem richtigen Weg sind bzgl. des Umgangs mit diversen Gruppierungen. Und nein, ich meine nicht nur Ultras und auch nicht alle davon, hier gilt es natürlich zu unterscheiden.
Es ist eigentlich ganz einfach. Gesetze und Verordnungen befolgen, sich in dem Rahmen bewegen und alles verläuft ohne Probleme. Und so mancher "Fan" sollte sich mal hinterfragen, ober er aus falsch verstandener Solidarität seiner Gruppe gegenüber, hier nicht doch daneben liegt. So etwas wie in Sinsheim letztes Jahr z. B. ist schlicht kriminell und gehört entsprechend sanktioniert.
Ein Stadion aber auch der generell der öffentliche Raum ist, zum Glück, KEIN rechtsfreier Raum. Es gelten Gesetze und Regeln welche man befolgen muss.
21.01.2026 - 13:04 Uhr
Zitat von FranzWeber
Personalisiert sind doch die Tickets, also zumindest die Dauerkarten. Da steht mein Name drauf. Wenn einer von meinem Platz den Schlüsselbund auf den Linienrichter wirft, wird man mich rausfiltern können, ich muss dann nachweisen wem ich evtl. die Karte gegeben habe wenn ich es nicht selbst war.
Das wird total überzogen. Alle Dauerkarten sind Personalisiert. Wenn ich Sitzplätze im freien Verkauf hole, sind diese auch Personalisiert, weil Account, Name usw.
Einzig bei den Stehplätzen, wo evtl. ein Name drauf steht, aber natürlich keine Platzzuordnung stattfindet ist es dann noch "Anonym". Jeder Sitzplatzbesucher hat daher mit der personalisierten Tickets demnach kein Problem, zumindest nicht soweit, dass er nicht mehr ins Stadion kommt.
Personalisiert sind doch die Tickets, also zumindest die Dauerkarten. Da steht mein Name drauf. Wenn einer von meinem Platz den Schlüsselbund auf den Linienrichter wirft, wird man mich rausfiltern können, ich muss dann nachweisen wem ich evtl. die Karte gegeben habe wenn ich es nicht selbst war.
Das wird total überzogen. Alle Dauerkarten sind Personalisiert. Wenn ich Sitzplätze im freien Verkauf hole, sind diese auch Personalisiert, weil Account, Name usw.
Einzig bei den Stehplätzen, wo evtl. ein Name drauf steht, aber natürlich keine Platzzuordnung stattfindet ist es dann noch "Anonym". Jeder Sitzplatzbesucher hat daher mit der personalisierten Tickets demnach kein Problem, zumindest nicht soweit, dass er nicht mehr ins Stadion kommt.
Nein, sorry, aber das versteht man in diesem Kontext nicht unter personalisierten Tickets. Ein Name muss beim Kauf angegeben werden, richtig. Aber personalisierte Tickets meint, dass jedes einzelne Ticket nur von exakt dieser Person genutzt werden kann, was eine Ausweiskontrolle beim Einlass nach sich zieht. Davon sind wir zum Glück, auch dank fanpolitischer Initiativen, noch recht weit entfernt, „total überzogen“ wird in dieser Diskussion aus meiner Sicht allerdings nichts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Termi1904 am 21.01.2026 um 13:06 Uhr bearbeitet
21.01.2026 - 13:11 Uhr
Dieses permanente Gleichsetzen gerade hier im Forum von Pyrotechnik mit "Gewalt", "Körperverletzung" und "Gefährdung Dritter" ist genau das Problem an solchen Beiträgen. Das ist keine Analyse, sondern ein bewusstes Vermengen völlig unterschiedlicher Dinge.
Pyrotechnik in deutschen Stadien ist seit Jahrzehnten Teil der Fankultur. Sie wird sehr oft geplant, kontrolliert und bewusst eingesetzt. Das kann man ablehnen, aber daraus pauschal "kriminelles Verhalten" zu konstruieren, ist Unsinn. Gewalt richtet sich gegen Menschen. Pyro richtet sich gegen niemanden.
Was hier ständig ausgeblendet wird: Die überwältigende Mehrheit pyrotechnischer Aktionen verläuft ohne Verletzte, während Eskalationen sehr häufig erst durch massive polizeiliche Eingriffe entstehen. Wer ernsthaft behauptet, Pyro im Block sei per se gefährlicher als enge Pulks, hektische Räumungen oder Schlagstockeinsätze, ignoriert die Realität in Stadien.
Auch das Argument "wenn die Mehrheit es nicht will, hat es zu unterbleiben" ist schief. Fankultur ist kein Mehrheitsentscheid nach Sitzplatzlogik. Kurven waren immer Orte eigenständiger Ausdrucksformen, laut, sichtbar, manchmal unbequem. Nochmal das muss man nicht mögen, aber es ist kein Regelbruch per se.
Und nein: "Regeln befolgen und alles läuft problemlos" ist eine Illusion. Geschichte, Stadionrealität und zahlreiche dokumentierte Fälle zeigen, dass genau diese Haltung regelmäßig dazu führt, dass legitimes Fanverhalten eingeschränkt wird, ohne dass dadurch irgendetwas sicherer wird.
Ein Stadion ist kein rechtsfreier Raum aber es ist auch kein sicherheitspolitisches Experimentierfeld, in dem jede Form aktiver Fankultur unter Generalverdacht gestellt werden muss.
Pyrotechnik in deutschen Stadien ist seit Jahrzehnten Teil der Fankultur. Sie wird sehr oft geplant, kontrolliert und bewusst eingesetzt. Das kann man ablehnen, aber daraus pauschal "kriminelles Verhalten" zu konstruieren, ist Unsinn. Gewalt richtet sich gegen Menschen. Pyro richtet sich gegen niemanden.
Was hier ständig ausgeblendet wird: Die überwältigende Mehrheit pyrotechnischer Aktionen verläuft ohne Verletzte, während Eskalationen sehr häufig erst durch massive polizeiliche Eingriffe entstehen. Wer ernsthaft behauptet, Pyro im Block sei per se gefährlicher als enge Pulks, hektische Räumungen oder Schlagstockeinsätze, ignoriert die Realität in Stadien.
Auch das Argument "wenn die Mehrheit es nicht will, hat es zu unterbleiben" ist schief. Fankultur ist kein Mehrheitsentscheid nach Sitzplatzlogik. Kurven waren immer Orte eigenständiger Ausdrucksformen, laut, sichtbar, manchmal unbequem. Nochmal das muss man nicht mögen, aber es ist kein Regelbruch per se.
Und nein: "Regeln befolgen und alles läuft problemlos" ist eine Illusion. Geschichte, Stadionrealität und zahlreiche dokumentierte Fälle zeigen, dass genau diese Haltung regelmäßig dazu führt, dass legitimes Fanverhalten eingeschränkt wird, ohne dass dadurch irgendetwas sicherer wird.
Ein Stadion ist kein rechtsfreier Raum aber es ist auch kein sicherheitspolitisches Experimentierfeld, in dem jede Form aktiver Fankultur unter Generalverdacht gestellt werden muss.
21.01.2026 - 13:58 Uhr
Zitat von TaktikTeddy
Zu unser aller großem Glück hast du das nicht zu entscheiden, dein Beitrag blendet völlig aus, wie deutsche Fankultur tatsächlich entstanden ist. Fankultur hierzulande lebt von aktiver Beteiligung: von Kurven, Fanclubs, Ultras, Choreos, Fahnen, Gesängen, Protestformen und ja, auch von Pyrotechnik. Das ist kein Auswuchs, sondern über Jahrzehnte gewachsen und ein zentraler Bestandteil dessen, was deutsche Stadien überhaupt ausmacht.
Die Forderung nach personalisierten Tickets, maximaler Kontrolle und Sanktionierung folgt einer Logik, die Fans primär als Sicherheitsrisiko betrachtet. Genau dieser Ansatz hat in England zu entpolitisierten, teuren und weitgehend leblosen Stadien geführt. Wer das als Ideal sieht, sollte das offen sagen es hat aber mit der hiesigen Fankultur wenig zu tun. Ein friedlicher Fan ist nicht automatisch derjenige, der still konsumiert, alles abnickt und keinerlei Konflikte aushält. Fankultur war immer auch laut, unbequem, kollektiv organisiert und manchmal konfrontativ. Das muss man nicht mögen aber es pauschal als Problem darzustellen, ignoriert völlig, warum Fußball hierzulande überhaupt diese gesellschaftliche Bedeutung hat.
Zu unser aller großem Glück hast du das nicht zu entscheiden, dein Beitrag blendet völlig aus, wie deutsche Fankultur tatsächlich entstanden ist. Fankultur hierzulande lebt von aktiver Beteiligung: von Kurven, Fanclubs, Ultras, Choreos, Fahnen, Gesängen, Protestformen und ja, auch von Pyrotechnik. Das ist kein Auswuchs, sondern über Jahrzehnte gewachsen und ein zentraler Bestandteil dessen, was deutsche Stadien überhaupt ausmacht.
Die Forderung nach personalisierten Tickets, maximaler Kontrolle und Sanktionierung folgt einer Logik, die Fans primär als Sicherheitsrisiko betrachtet. Genau dieser Ansatz hat in England zu entpolitisierten, teuren und weitgehend leblosen Stadien geführt. Wer das als Ideal sieht, sollte das offen sagen es hat aber mit der hiesigen Fankultur wenig zu tun. Ein friedlicher Fan ist nicht automatisch derjenige, der still konsumiert, alles abnickt und keinerlei Konflikte aushält. Fankultur war immer auch laut, unbequem, kollektiv organisiert und manchmal konfrontativ. Das muss man nicht mögen aber es pauschal als Problem darzustellen, ignoriert völlig, warum Fußball hierzulande überhaupt diese gesellschaftliche Bedeutung hat.
Bitte kennzeichne solch einen Text zukünftig als Deine Meinung, denn Du sprichst definitiv nicht für den Großteil der Fußball-interessierten Zuschauer in Deutschland. Auch und gerade nicht beim SCF.
Und genau da fängt es für mich schon an. Die bei weitem größte Zuschauerzahl in deutschen Stadien sind nicht organisierte Personen, die eben für den Freizeit-Konsum zu einem Spiel gehen - oder weil sie einfach Fußball/Sport-interessiert sind. Vielleicht spielt auch einfach der Heimatstolz oder vererbte Liebe zum SCF eine Rolle (Familien/Kind).
Wahrscheinlich würdest Du aber solch einem passionierten Stadiongänger, der aber "leider" nicht z.B. 1.) Mitglied eines Fanclubs ist 2.) eine Fahne schwingt oder sogar 3.) Pyro nicht gutheißt usw. ... nicht als wahren "Fan" bezeichnen oder besser: akzeptieren.
Womöglich trägt diese Person auch gar keine Fan-Utensilien und findet auch noch die zig Millionen Sticker mit denen Spielorte mittlerweile zugekleistert werden, blöd. Wobei hier beim ersten Punkt ziele ich ja mal daneben: FA und Synthesia Mitglieder tragen ja mittlerweile in erster Linie "ihre Klamotten" und nicht die des Vereins. Für mich irgendwie auch ein Zeichen, um wen es zumindest diesen beiden Gruppierungen im Erscheinungsbild vorrangig geht.
Bitte nur nicht die eigene Überzeugung als allgemeingültig ansehen. Denn dann wäre das Stadion morgen leer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spence2000 am 21.01.2026 um 13:59 Uhr bearbeitet
21.01.2026 - 14:04 Uhr
Zitat von Spence2000
Bitte kennzeichne solch einen Text zukünftig als Deine Meinung, denn Du sprichst definitiv nicht für den Großteil der Fußball-interessierten Zuschauer in Deutschland. Auch und gerade nicht beim SCF.
Und genau da fängt es für mich schon an. Die bei weitem größte Zuschauerzahl in deutschen Stadien sind nicht organisierte Personen, die eben für den Freizeit-Konsum zu einem Spiel gehen - oder weil sie einfach Fußball/Sport-interessiert sind. Vielleicht spielt auch einfach der Heimatstolz oder vererbte Liebe zum SCF eine Rolle (Familien/Kind).
Wahrscheinlich würdest Du aber solch einem passionierten Stadiongänger, der aber "leider" nicht z.B. 1.) Mitglied eines Fanclubs ist 2.) eine Fahne schwingt oder sogar 3.) Pyro nicht gutheißt usw. ... nicht als wahren "Fan" bezeichnen oder besser: akzeptieren.
Womöglich trägt diese Person auch gar keine Fan-Utensilien und findet auch noch die zig Millionen Sticker mit denen Spielorte mittlerweile zugekleistert werden, blöd. Wobei hier beim ersten Punkt ziele ich ja mal daneben: FA und Synthesia Mitglieder tragen ja mittlerweile in erster Linie "ihre Klamotten" und nicht die des Vereins. Für mich irgendwie auch ein Zeichen, um wen es zumindest diesen beiden Gruppierungen im Erscheinungsbild vorrangig geht.
Bitte nur nicht die eigene Überzeugung als allgemeingültig ansehen. Denn dann wäre das Stadion morgen leer.
Bitte kennzeichne solch einen Text zukünftig als Deine Meinung, denn Du sprichst definitiv nicht für den Großteil der Fußball-interessierten Zuschauer in Deutschland. Auch und gerade nicht beim SCF.
Und genau da fängt es für mich schon an. Die bei weitem größte Zuschauerzahl in deutschen Stadien sind nicht organisierte Personen, die eben für den Freizeit-Konsum zu einem Spiel gehen - oder weil sie einfach Fußball/Sport-interessiert sind. Vielleicht spielt auch einfach der Heimatstolz oder vererbte Liebe zum SCF eine Rolle (Familien/Kind).
Wahrscheinlich würdest Du aber solch einem passionierten Stadiongänger, der aber "leider" nicht z.B. 1.) Mitglied eines Fanclubs ist 2.) eine Fahne schwingt oder sogar 3.) Pyro nicht gutheißt usw. ... nicht als wahren "Fan" bezeichnen oder besser: akzeptieren.
Womöglich trägt diese Person auch gar keine Fan-Utensilien und findet auch noch die zig Millionen Sticker mit denen Spielorte mittlerweile zugekleistert werden, blöd. Wobei hier beim ersten Punkt ziele ich ja mal daneben: FA und Synthesia Mitglieder tragen ja mittlerweile in erster Linie "ihre Klamotten" und nicht die des Vereins. Für mich irgendwie auch ein Zeichen, um wen es zumindest diesen beiden Gruppierungen im Erscheinungsbild vorrangig geht.
Bitte nur nicht die eigene Überzeugung als allgemeingültig ansehen. Denn dann wäre das Stadion morgen leer.
Das ist eine ziemlich dreiste Verdrehung dessen, was ich geschrieben habe. Ich habe weder behauptet, für den Großteil der Fußballinteressierten zu sprechen, noch habe ich irgendwem den Fanstatus abgesprochen. Das liest du da rein, weil es dir offenbar besser passt als dich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.
Ich habe sehr bewusst von einem Teil der deutschen Fankultur gesprochen nicht von "der einzigen wahren" und ganz sicher nicht davon, dass konsumorientierte oder ruhigere Stadionbesucher keine Fans wären. Diese Unterstellung ist schlicht Unsinn.
Dein ganzer Absatz über angeblich "nicht akzeptierte" Fans, fehlende Fan-Utensilien oder Sticker hat mit meinem Beitrag nichts zu tun. Das ist ein klassischer Strohmann: Du erfindest eine extreme Position, die ich nie vertreten habe, um sie dann empört zurückzuweisen.
Dass der Großteil der Zuschauer nicht organisiert ist, ist eine Binsenweisheit. Daraus folgt aber weder, dass organisierte Fankultur verzichtbar wäre, noch dass sie sich dem Geschmack der Mehrheit unterzuordnen hat. Ohne Kurven, Ultras und aktive Szenen wären deutsche Stadien genau das, was du hier implizit propagierst: saubere, kontrollierte Eventflächen mit deutlich weniger Atmosphäre.
Ich sehe kein Problem darin, dass Menschen Fußball unterschiedlich leben. Dein Beitrag hingegen konstruiert künstliche Gegensätze und tut so, als würde jede Verteidigung aktiver Fankultur automatisch andere Fans abwerten. Das ist falsch und ehrlich gesagt auch ziemlich bequem.
21.01.2026 - 14:09 Uhr
Zitat von niggl
Wie zufällig jemand was bezüglich Alkoholverbot? War ja in Stuttgart auch
Wie zufällig jemand was bezüglich Alkoholverbot? War ja in Stuttgart auch
Laut aktueller Spieltags-Ticket Mail keine Einschränkung im gastronomischen Angebot.
21.01.2026 - 14:19 Uhr
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