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Freiburger Fankultur

04.11.2009 - 13:48 Uhr
Freiburger Fankultur |#4501
09.10.2025 - 15:08 Uhr
Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt. Nach den Pyroaktionen der letzten Europa League-Gruppenphase gab es bereits eine Bewährungsstrafe für die Auswärtsspiele. Danach hat man auswärts halt nichts mehr gemacht. Das Gleiche wird jetzt nach der Drohung für zu Hause passieren, bis die Bewährung ausläuft, gibt es zu Hause keine Pyroaktion. (Die sind ja btw zu Hause eh super selten, glaube das zweite Mal jetzt seit dem Umzug ins Mooswaldstadion?)

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• Sport-Club Freiburg • Dallas Mavericks •
Freiburger Fankultur |#4502
09.10.2025 - 17:50 Uhr
Zitat von scfsince1904
Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt.


Und generell zu Pyro (ich hab 2 Mal eine Antwort versucht, aber das geht nicht, ohne irgendwas Politisches zu sagen).
Ich hab länger nicht verstanden, warum Fans, wenn ihr Verein doch Geldstrafen bekommt, auf Pyro nicht verzichten. Ich sehe es nun anders.

Ein Beispiel muß sein, zum Vergleich. Gestern sah ich, was Millionen Mal jeden Tag in Deutschland oft gut geht, da aber nur halb. Wie eine Frau, die große Schwierigkeiten hat, zu gehen, auf dem Weg in eine der 3 Arztpraxen da, auf dem Trottoir von einer E-Bikerin um 3cm angefahren wurde. Die junge Frau kam mit diesen 7500-Euro-Lastenrossen angeschossen, auf dem Trottoir. Alle da wissen, dass da 3 Ärztinnen ihre Praxen haben. Wer einen Hauch von Empathie hätte, würde lernen können, dass das Gehen für täglich hunderte Menschen daTeil der Therapie ist. Es fahren aber täglich tausende in E-Tempo auf diesem einen Gehwegen wie auf Millionen im Land. Statt auf richtig breiten Radwegen direkt, 2 oder 6 Meter nebendran, wie in der Ärztinnen-Strasse. Lächerlich, überhaupt über sowas reden zu müssen, aber es geschieht Tag für Tag, ohne den kleinsten Gewinn für die Empathiefreien. Viele bimmeln dazu noch auf dem Trottoir, a la "hau ab da komm jetzt ich". Gründe würden ins Politische gehen, also nix davon.
Die Polizistinnen, die ich fragte, sind hilflos. Es hat keinen Sinn. Mehrheiten rammen sich durch, gewinnen nicht 1 Minute. Riesige Radwege, nirgendwo ein Problem, es ist das reine Befolgen von Mode und coolness. 2 Polizistinnen erzählten mir, sie würden sich Stand heute einen andern Beruf suchen. Es stünde ihnen bis übern Hals. Die Zeiten, als Tocotronic noch nölten, weil Freiburger "Fahrradfahrer" ihnen uncool langsam auf den Straßen fuhren, sind seit 10 oder 15 Jahren vorbei. Millionen sehnen sich nach diesen angeblich so bösen "Fahrradfahrern" zurück, wo dann mal 1 von 100 bescheuert fuhr, nicht 80 follower von 100. Dabei geht es weder um Radfahren noch Pyro, das sind nur Beispiele aus arg vielen.

Das meine ich. Warum man sich da nun grade Pyro raussucht, und damit dann Vereine bestraft? Vereine fordern ja bei jedem Zündeln, wie in Freiburg die Stadionsprecherin, dazu auf, das bitte nicht zu tun? Was kann also der SC dazu?
Es ist wirr und ohne irgendwelche Kategorien. Sich aus so vielen Beispielen, wo soziales Verhalten schlicht als uncool angesehen ist, wo man cool wird, wenn man z.B. "Blockwart!" schreit, wenn die Frau aufm Trottoir, übel ins Straucheln kommend, was sagt, dann grade Pyro rauszupicken. Das ist halt Mode. Im Stadion leuchtets wenigstens schön, das ohne Rauch und Brandflecken aufm Shirt, die fast nie vorkommen, würde wohl den meisten gefallen. Auf allen Straßen hupts milliardenfach, und dass Polizistinnen einfach nicht mehr können, ist auch nicht schön für sie. Wenn da jemand lieber im Gehen träumen will, wer am Wochenende spielt, ob Atubolu nicht unter den 3 jetzt heut abend im Tor stehen müsste, statt pausenlos auf verbissen glotzende Leute aufm Rad achten zu müssen, die du eh alle an der nächsten Kreuzung wieder siehst, die also wirklich lächerlich sind - müsste auf den Mond umziehen. Im Raumanzug, und da ist kein Fussball. Die Trottoir-Raser aller Geschlechter, Millionen, ohne Nummernschilder, können immerzu abhauen, die Frau, die da knapp nicht angefahren wurde, aber mit ihren Gesundheitsproblemen übel ins Schleudern kam, hat keine Chance. Dazu schämte sie sich, es ist jeden Tag ein Kreuz für viele. Schreibst du Parteien oder Radfahr-Organisationen an, kommt absolut nichts. Empathie ist da null. Sowas entwickelt sich langsam, fast niemand würde so eine Gesellschaft akzeptieren, käme sie von sozial auf, ähem, un - sozial, sehr schnell.

Und in Freiburg kommts, wie sfsince1904 sagt, ja kaum vor. Ich bin inzwischen für die Legalisierung von Pyro.
Schon Baumgart sagte, vielleicht aus anderer Sicht als Leute wie ich, dass Strafen aber auch gar nichts dabei ändern. Es lässt sich in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Wie das Geholze von Millionen, die auch Menschen mit argen Problemen fast in die Beine fahren, aber - das ist so - in Scharen Sprachanalysen betreiben würden, warum man das Wort "Behinderung" nicht sagen darf! Es ist unglaublich. Alle, die da gehen, würden das Wort Behinderung kaum störend finden, diese follower in Scharen aber, wären sie ehrlich, schon ab und zu auf den Mond wünschen, oder sie träumen von irgendwas, das die Reifen platt macht. Ich kann das inzwischen gut verstehen.

Pyro einfach in gewissen Grenzen legalisieren? Man könnt sich vielleicht einigen, dass

- Spiele nicht 10 Minuten später angepfiffen werden sollten, und dass

- bei wirklich seltensten Fällen (ich hatte 1 einziges Mal 30 Minuten starke Probleme, zu atmen) die allseits übliche Überwacherei mal genutzt werden könnte. Ich würde zugegeben lieber ohne diese Kameras leben, aber die Zeiten sind vorbei.

Warum fragen wir nicht alle mal Polizistinnen aller Orte, wie sie das sehen? Am Ende gäbs noch eine Art Polizeigewerkschaft, die wie Baumgart u.a. Pyro legalisieren wollte. Gesellschaftliche Probleme, die es massenhaft gibt, und für die es weder Medien noch dieses Forum (zurecht) gibt, liegen ganz, ganz woanders. Das liegt an vielem, aber nicht an Pyro, dem schönfarbigsten Spektakel, das derzeit noch verboten ist.

Ich habs!^^ Vielleicht wäre Pyro auf Trottoirs vor den Praxen der Ärztinnen, Nebelschwaden, während die Radwege frei sind, genau das, was sich Millionen wünschen würden. Sämtliche Ideen, wie ich den Leuten helfen könnte, die ich täglich auf diesen Gehwegen sehe, und denen niemand bisher helfen kann, schon gar nicht die Polizei, per pN wären sehr erwünscht. Inclusive, welche legale Pyro es schon gäbe😊 Ich fange grade an, das, solangs wenige stört, (das ist schon was!) schöner zu finden. Ultras sind nicht das Problem, oft im Gegenteil. Die Stadionmärsche, auf denen Ultras mit 25-40 km/h auf E-Bikes Leute auf Gehwegen umnietend auf die Stadien zustürzen, die wirds niemals geben 😊 In zunehmend unsozialen Gesellschaften stechen grade die sozialen Gedanken vieler Ultras raus - schad, dass ich schon so alt bin, hihi.
Freiburger Fankultur |#4503
09.10.2025 - 18:28 Uhr
Zitat von AlleMannen87
Zitat von scfsince1904

Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt.


Und generell zu Pyro (ich hab 2 Mal eine Antwort versucht, aber das geht nicht, ohne irgendwas Politisches zu sagen).
Ich hab länger nicht verstanden, warum Fans, wenn ihr Verein doch Geldstrafen bekommt, auf Pyro nicht verzichten. Ich sehe es nun anders.

Ein Beispiel muß sein, zum Vergleich. Gestern sah ich, was Millionen Mal jeden Tag in Deutschland oft gut geht, da aber nur halb. Wie eine Frau, die große Schwierigkeiten hat, zu gehen, auf dem Weg in eine der 3 Arztpraxen da, auf dem Trottoir von einer E-Bikerin um 3cm angefahren wurde. Die junge Frau kam mit diesen 7500-Euro-Lastenrossen angeschossen, auf dem Trottoir. Alle da wissen, dass da 3 Ärztinnen ihre Praxen haben. Wer einen Hauch von Empathie hätte, würde lernen können, dass das Gehen für täglich hunderte Menschen daTeil der Therapie ist. Es fahren aber täglich tausende in E-Tempo auf diesem einen Gehwegen wie auf Millionen im Land. Statt auf richtig breiten Radwegen direkt, 2 oder 6 Meter nebendran, wie in der Ärztinnen-Strasse. Lächerlich, überhaupt über sowas reden zu müssen, aber es geschieht Tag für Tag, ohne den kleinsten Gewinn für die Empathiefreien. Viele bimmeln dazu noch auf dem Trottoir, a la "hau ab da komm jetzt ich". Gründe würden ins Politische gehen, also nix davon.
Die Polizistinnen, die ich fragte, sind hilflos. Es hat keinen Sinn. Mehrheiten rammen sich durch, gewinnen nicht 1 Minute. Riesige Radwege, nirgendwo ein Problem, es ist das reine Befolgen von Mode und coolness. 2 Polizistinnen erzählten mir, sie würden sich Stand heute einen andern Beruf suchen. Es stünde ihnen bis übern Hals. Die Zeiten, als Tocotronic noch nölten, weil Freiburger "Fahrradfahrer" ihnen uncool langsam auf den Straßen fuhren, sind seit 10 oder 15 Jahren vorbei. Millionen sehnen sich nach diesen angeblich so bösen "Fahrradfahrern" zurück, wo dann mal 1 von 100 bescheuert fuhr, nicht 80 follower von 100. Dabei geht es weder um Radfahren noch Pyro, das sind nur Beispiele aus arg vielen.

Das meine ich. Warum man sich da nun grade Pyro raussucht, und damit dann Vereine bestraft? Vereine fordern ja bei jedem Zündeln, wie in Freiburg die Stadionsprecherin, dazu auf, das bitte nicht zu tun? Was kann also der SC dazu?
Es ist wirr und ohne irgendwelche Kategorien. Sich aus so vielen Beispielen, wo soziales Verhalten schlicht als uncool angesehen ist, wo man cool wird, wenn man z.B. "Blockwart!" schreit, wenn die Frau aufm Trottoir, übel ins Straucheln kommend, was sagt, dann grade Pyro rauszupicken. Das ist halt Mode. Im Stadion leuchtets wenigstens schön, das ohne Rauch und Brandflecken aufm Shirt, die fast nie vorkommen, würde wohl den meisten gefallen. Auf allen Straßen hupts milliardenfach, und dass Polizistinnen einfach nicht mehr können, ist auch nicht schön für sie. Wenn da jemand lieber im Gehen träumen will, wer am Wochenende spielt, ob Atubolu nicht unter den 3 jetzt heut abend im Tor stehen müsste, statt pausenlos auf verbissen glotzende Leute aufm Rad achten zu müssen, die du eh alle an der nächsten Kreuzung wieder siehst, die also wirklich lächerlich sind - müsste auf den Mond umziehen. Im Raumanzug, und da ist kein Fussball. Die Trottoir-Raser aller Geschlechter, Millionen, ohne Nummernschilder, können immerzu abhauen, die Frau, die da knapp nicht angefahren wurde, aber mit ihren Gesundheitsproblemen übel ins Schleudern kam, hat keine Chance. Dazu schämte sie sich, es ist jeden Tag ein Kreuz für viele. Schreibst du Parteien oder Radfahr-Organisationen an, kommt absolut nichts. Empathie ist da null. Sowas entwickelt sich langsam, fast niemand würde so eine Gesellschaft akzeptieren, käme sie von sozial auf, ähem, un - sozial, sehr schnell.

Und in Freiburg kommts, wie sfsince1904 sagt, ja kaum vor. Ich bin inzwischen für die Legalisierung von Pyro.
Schon Baumgart sagte, vielleicht aus anderer Sicht als Leute wie ich, dass Strafen aber auch gar nichts dabei ändern. Es lässt sich in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Wie das Geholze von Millionen, die auch Menschen mit argen Problemen fast in die Beine fahren, aber - das ist so - in Scharen Sprachanalysen betreiben würden, warum man das Wort "Behinderung" nicht sagen darf! Es ist unglaublich. Alle, die da gehen, würden das Wort Behinderung kaum störend finden, diese follower in Scharen aber, wären sie ehrlich, schon ab und zu auf den Mond wünschen, oder sie träumen von irgendwas, das die Reifen platt macht. Ich kann das inzwischen gut verstehen.

Pyro einfach in gewissen Grenzen legalisieren? Man könnt sich vielleicht einigen, dass

- Spiele nicht 10 Minuten später angepfiffen werden sollten, und dass

- bei wirklich seltensten Fällen (ich hatte 1 einziges Mal 30 Minuten starke Probleme, zu atmen) die allseits übliche Überwacherei mal genutzt werden könnte. Ich würde zugegeben lieber ohne diese Kameras leben, aber die Zeiten sind vorbei.

Warum fragen wir nicht alle mal Polizistinnen aller Orte, wie sie das sehen? Am Ende gäbs noch eine Art Polizeigewerkschaft, die wie Baumgart u.a. Pyro legalisieren wollte. Gesellschaftliche Probleme, die es massenhaft gibt, und für die es weder Medien noch dieses Forum (zurecht) gibt, liegen ganz, ganz woanders. Das liegt an vielem, aber nicht an Pyro, dem schönfarbigsten Spektakel, das derzeit noch verboten ist.

Ich habs!^^ Vielleicht wäre Pyro auf Trottoirs vor den Praxen der Ärztinnen, Nebelschwaden, während die Radwege frei sind, genau das, was sich Millionen wünschen würden. Sämtliche Ideen, wie ich den Leuten helfen könnte, die ich täglich auf diesen Gehwegen sehe, und denen niemand bisher helfen kann, schon gar nicht die Polizei, per pN wären sehr erwünscht. Inclusive, welche legale Pyro es schon gäbe😊 Ich fange grade an, das, solangs wenige stört, (das ist schon was!) schöner zu finden. Ultras sind nicht das Problem, oft im Gegenteil. Die Stadionmärsche, auf denen Ultras mit 25-40 km/h auf E-Bikes Leute auf Gehwegen umnietend auf die Stadien zustürzen, die wirds niemals geben 😊 In zunehmend unsozialen Gesellschaften stechen grade die sozialen Gedanken vieler Ultras raus - schad, dass ich schon so alt bin, hihi.



Lese einfach mal den Beitrag von Notarzt in diesem Faden oder an anderer Stelle.
Er schildert eindrücklich, was er schon im Einsatz an Folgen von Pyro erlebt hat.
Da redet nur keiner drüber.
Eine Fackel, die mehrere 100 Grad heiß ist in einer vollen Menschenmenge zünden.
Das ist schlicht nicht beherrschbar.
Darum ist nachvollziehbar auch verboten.
Selbst wenn es angeblich so toll anzuschauen ist.
UEFA, DFB / DFL sind (Mit-)Veranstalter der Spiele. Da geht es auch um Haftungsfragen, wenn etwas passiert.

Wir leben ja in einer Demokratie. Wenn es denn so wichtig ist, Pyros zu legalisieren. Warum wird dann nicht mal auf Parteien zugegangen, versucht Initiativen zu ergreifen, um Pyro zu legalsieren?
Gerade auch mit Blick in die Schweiz mit der direkten Demokratie.
Weil man offenbar genau weiß, dass man keine Mehrheit dafür finden würde!
Freiburger Fankultur |#4504
10.10.2025 - 06:38 Uhr
Zitat von Cardoso72
Zitat von AlleMannen87

Zitat von scfsince1904


Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt.


Und generell zu Pyro (ich hab 2 Mal eine Antwort versucht, aber das geht nicht, ohne irgendwas Politisches zu sagen).
Ich hab länger nicht verstanden, warum Fans, wenn ihr Verein doch Geldstrafen bekommt, auf Pyro nicht verzichten. Ich sehe es nun anders.

Ein Beispiel muß sein, zum Vergleich. Gestern sah ich, was Millionen Mal jeden Tag in Deutschland oft gut geht, da aber nur halb. Wie eine Frau, die große Schwierigkeiten hat, zu gehen, auf dem Weg in eine der 3 Arztpraxen da, auf dem Trottoir von einer E-Bikerin um 3cm angefahren wurde. Die junge Frau kam mit diesen 7500-Euro-Lastenrossen angeschossen, auf dem Trottoir. Alle da wissen, dass da 3 Ärztinnen ihre Praxen haben. Wer einen Hauch von Empathie hätte, würde lernen können, dass das Gehen für täglich hunderte Menschen daTeil der Therapie ist. Es fahren aber täglich tausende in E-Tempo auf diesem einen Gehwegen wie auf Millionen im Land. Statt auf richtig breiten Radwegen direkt, 2 oder 6 Meter nebendran, wie in der Ärztinnen-Strasse. Lächerlich, überhaupt über sowas reden zu müssen, aber es geschieht Tag für Tag, ohne den kleinsten Gewinn für die Empathiefreien. Viele bimmeln dazu noch auf dem Trottoir, a la "hau ab da komm jetzt ich". Gründe würden ins Politische gehen, also nix davon.
Die Polizistinnen, die ich fragte, sind hilflos. Es hat keinen Sinn. Mehrheiten rammen sich durch, gewinnen nicht 1 Minute. Riesige Radwege, nirgendwo ein Problem, es ist das reine Befolgen von Mode und coolness. 2 Polizistinnen erzählten mir, sie würden sich Stand heute einen andern Beruf suchen. Es stünde ihnen bis übern Hals. Die Zeiten, als Tocotronic noch nölten, weil Freiburger "Fahrradfahrer" ihnen uncool langsam auf den Straßen fuhren, sind seit 10 oder 15 Jahren vorbei. Millionen sehnen sich nach diesen angeblich so bösen "Fahrradfahrern" zurück, wo dann mal 1 von 100 bescheuert fuhr, nicht 80 follower von 100. Dabei geht es weder um Radfahren noch Pyro, das sind nur Beispiele aus arg vielen.

Das meine ich. Warum man sich da nun grade Pyro raussucht, und damit dann Vereine bestraft? Vereine fordern ja bei jedem Zündeln, wie in Freiburg die Stadionsprecherin, dazu auf, das bitte nicht zu tun? Was kann also der SC dazu?
Es ist wirr und ohne irgendwelche Kategorien. Sich aus so vielen Beispielen, wo soziales Verhalten schlicht als uncool angesehen ist, wo man cool wird, wenn man z.B. "Blockwart!" schreit, wenn die Frau aufm Trottoir, übel ins Straucheln kommend, was sagt, dann grade Pyro rauszupicken. Das ist halt Mode. Im Stadion leuchtets wenigstens schön, das ohne Rauch und Brandflecken aufm Shirt, die fast nie vorkommen, würde wohl den meisten gefallen. Auf allen Straßen hupts milliardenfach, und dass Polizistinnen einfach nicht mehr können, ist auch nicht schön für sie. Wenn da jemand lieber im Gehen träumen will, wer am Wochenende spielt, ob Atubolu nicht unter den 3 jetzt heut abend im Tor stehen müsste, statt pausenlos auf verbissen glotzende Leute aufm Rad achten zu müssen, die du eh alle an der nächsten Kreuzung wieder siehst, die also wirklich lächerlich sind - müsste auf den Mond umziehen. Im Raumanzug, und da ist kein Fussball. Die Trottoir-Raser aller Geschlechter, Millionen, ohne Nummernschilder, können immerzu abhauen, die Frau, die da knapp nicht angefahren wurde, aber mit ihren Gesundheitsproblemen übel ins Schleudern kam, hat keine Chance. Dazu schämte sie sich, es ist jeden Tag ein Kreuz für viele. Schreibst du Parteien oder Radfahr-Organisationen an, kommt absolut nichts. Empathie ist da null. Sowas entwickelt sich langsam, fast niemand würde so eine Gesellschaft akzeptieren, käme sie von sozial auf, ähem, un - sozial, sehr schnell.

Und in Freiburg kommts, wie sfsince1904 sagt, ja kaum vor. Ich bin inzwischen für die Legalisierung von Pyro.
Schon Baumgart sagte, vielleicht aus anderer Sicht als Leute wie ich, dass Strafen aber auch gar nichts dabei ändern. Es lässt sich in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Wie das Geholze von Millionen, die auch Menschen mit argen Problemen fast in die Beine fahren, aber - das ist so - in Scharen Sprachanalysen betreiben würden, warum man das Wort "Behinderung" nicht sagen darf! Es ist unglaublich. Alle, die da gehen, würden das Wort Behinderung kaum störend finden, diese follower in Scharen aber, wären sie ehrlich, schon ab und zu auf den Mond wünschen, oder sie träumen von irgendwas, das die Reifen platt macht. Ich kann das inzwischen gut verstehen.

Pyro einfach in gewissen Grenzen legalisieren? Man könnt sich vielleicht einigen, dass

- Spiele nicht 10 Minuten später angepfiffen werden sollten, und dass

- bei wirklich seltensten Fällen (ich hatte 1 einziges Mal 30 Minuten starke Probleme, zu atmen) die allseits übliche Überwacherei mal genutzt werden könnte. Ich würde zugegeben lieber ohne diese Kameras leben, aber die Zeiten sind vorbei.

Warum fragen wir nicht alle mal Polizistinnen aller Orte, wie sie das sehen? Am Ende gäbs noch eine Art Polizeigewerkschaft, die wie Baumgart u.a. Pyro legalisieren wollte. Gesellschaftliche Probleme, die es massenhaft gibt, und für die es weder Medien noch dieses Forum (zurecht) gibt, liegen ganz, ganz woanders. Das liegt an vielem, aber nicht an Pyro, dem schönfarbigsten Spektakel, das derzeit noch verboten ist.

Ich habs!^^ Vielleicht wäre Pyro auf Trottoirs vor den Praxen der Ärztinnen, Nebelschwaden, während die Radwege frei sind, genau das, was sich Millionen wünschen würden. Sämtliche Ideen, wie ich den Leuten helfen könnte, die ich täglich auf diesen Gehwegen sehe, und denen niemand bisher helfen kann, schon gar nicht die Polizei, per pN wären sehr erwünscht. Inclusive, welche legale Pyro es schon gäbe😊 Ich fange grade an, das, solangs wenige stört, (das ist schon was!) schöner zu finden. Ultras sind nicht das Problem, oft im Gegenteil. Die Stadionmärsche, auf denen Ultras mit 25-40 km/h auf E-Bikes Leute auf Gehwegen umnietend auf die Stadien zustürzen, die wirds niemals geben 😊 In zunehmend unsozialen Gesellschaften stechen grade die sozialen Gedanken vieler Ultras raus - schad, dass ich schon so alt bin, hihi.



Lese einfach mal den Beitrag von Notarzt in diesem Faden oder an anderer Stelle.
Er schildert eindrücklich, was er schon im Einsatz an Folgen von Pyro erlebt hat.
Da redet nur keiner drüber.
Eine Fackel, die mehrere 100 Grad heiß ist in einer vollen Menschenmenge zünden.
Das ist schlicht nicht beherrschbar.
Darum ist nachvollziehbar auch verboten.
Selbst wenn es angeblich so toll anzuschauen ist.
UEFA, DFB / DFL sind (Mit-)Veranstalter der Spiele. Da geht es auch um Haftungsfragen, wenn etwas passiert.

Wir leben ja in einer Demokratie. Wenn es denn so wichtig ist, Pyros zu legalisieren. Warum wird dann nicht mal auf Parteien zugegangen, versucht Initiativen zu ergreifen, um Pyro zu legalsieren?
Gerade auch mit Blick in die Schweiz mit der direkten Demokratie.
Weil man offenbar genau weiß, dass man keine Mehrheit dafür finden würde!


Genau das ist doch eben der Punkt: das Zeug ist sch... gefährlich in einer Menschenmenge.
Und nur, um sich selbst oder der eigenen Clique was Tolles zu beweisen, sollte man nicht die Gesundheit unbeteiligter Menschen in direkter Umgebung aufs Spiel setzen.

Und jetzt komm mir bitte niemand mit "Die wussten ja vorher, auf was sie sich einlassen" oder "Dann sollen sie in einen anderen Block gehen". Das Zeug ist ausdrücklich verboten. Und diese Menschen im Umkreis gehen, wie vermutlich 99% der Besucher, in ein Stadion, um einen sportliches Kräftemessen zweier Mannschaften zu sehen. Die gehen da nicht hin, um sich durch Pyro in Gefahr zu begeben.

Mein Vorredner hat hier vollkommen Recht:
Jeder weiß, dass eine Legalisierung von Pyro bei der großen Masse keine Mehrheit finden würde. Von daher wird auch die Politik - meines Erachtens Gott sei Dank - den Teufel tun dies zu legalisieren. Dagegen würden alleine die Krankenkassen, der Marburger Bund oder auch andere Verbände Sturm laufen.

Ich habe in diesem Forum an anderer Stelle vormals bereits mal geschrieben, dass wir uns wirklich als Zuschauer wieder auf das Grundlegende zurückbesinnen sollten, weshalb wir ins Stadion gehen: ein Fußballspiel zu schauen. Und dann dürfen solche Aktionen wie Pyro oder sinnbefreiten Banner mit "ACAB" gerne draußen bleiben.
Freiburger Fankultur |#4505
13.10.2025 - 21:55 Uhr
Fußball kann so einfach und schön sein. Früher ist man zum Spiel gegangen, ohne dass die Fans getrennt wurden.
Jeder hat seine Mannschaft angefeuert und nach dem Spiel hat man sich die Hand gegeben.
Die Welt war wieder in Ordnung und man ging friedlich nach Hause.

Zitat von dore-scf
Zitat von Cardoso72

Zitat von AlleMannen87

Zitat von scfsince1904



Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt.


Und generell zu Pyro (ich hab 2 Mal eine Antwort versucht, aber das geht nicht, ohne irgendwas Politisches zu sagen).
Ich hab länger nicht verstanden, warum Fans, wenn ihr Verein doch Geldstrafen bekommt, auf Pyro nicht verzichten. Ich sehe es nun anders.

Ein Beispiel muß sein, zum Vergleich. Gestern sah ich, was Millionen Mal jeden Tag in Deutschland oft gut geht, da aber nur halb. Wie eine Frau, die große Schwierigkeiten hat, zu gehen, auf dem Weg in eine der 3 Arztpraxen da, auf dem Trottoir von einer E-Bikerin um 3cm angefahren wurde. Die junge Frau kam mit diesen 7500-Euro-Lastenrossen angeschossen, auf dem Trottoir. Alle da wissen, dass da 3 Ärztinnen ihre Praxen haben. Wer einen Hauch von Empathie hätte, würde lernen können, dass das Gehen für täglich hunderte Menschen daTeil der Therapie ist. Es fahren aber täglich tausende in E-Tempo auf diesem einen Gehwegen wie auf Millionen im Land. Statt auf richtig breiten Radwegen direkt, 2 oder 6 Meter nebendran, wie in der Ärztinnen-Strasse. Lächerlich, überhaupt über sowas reden zu müssen, aber es geschieht Tag für Tag, ohne den kleinsten Gewinn für die Empathiefreien. Viele bimmeln dazu noch auf dem Trottoir, a la "hau ab da komm jetzt ich". Gründe würden ins Politische gehen, also nix davon.
Die Polizistinnen, die ich fragte, sind hilflos. Es hat keinen Sinn. Mehrheiten rammen sich durch, gewinnen nicht 1 Minute. Riesige Radwege, nirgendwo ein Problem, es ist das reine Befolgen von Mode und coolness. 2 Polizistinnen erzählten mir, sie würden sich Stand heute einen andern Beruf suchen. Es stünde ihnen bis übern Hals. Die Zeiten, als Tocotronic noch nölten, weil Freiburger "Fahrradfahrer" ihnen uncool langsam auf den Straßen fuhren, sind seit 10 oder 15 Jahren vorbei. Millionen sehnen sich nach diesen angeblich so bösen "Fahrradfahrern" zurück, wo dann mal 1 von 100 bescheuert fuhr, nicht 80 follower von 100. Dabei geht es weder um Radfahren noch Pyro, das sind nur Beispiele aus arg vielen.

Das meine ich. Warum man sich da nun grade Pyro raussucht, und damit dann Vereine bestraft? Vereine fordern ja bei jedem Zündeln, wie in Freiburg die Stadionsprecherin, dazu auf, das bitte nicht zu tun? Was kann also der SC dazu?
Es ist wirr und ohne irgendwelche Kategorien. Sich aus so vielen Beispielen, wo soziales Verhalten schlicht als uncool angesehen ist, wo man cool wird, wenn man z.B. "Blockwart!" schreit, wenn die Frau aufm Trottoir, übel ins Straucheln kommend, was sagt, dann grade Pyro rauszupicken. Das ist halt Mode. Im Stadion leuchtets wenigstens schön, das ohne Rauch und Brandflecken aufm Shirt, die fast nie vorkommen, würde wohl den meisten gefallen. Auf allen Straßen hupts milliardenfach, und dass Polizistinnen einfach nicht mehr können, ist auch nicht schön für sie. Wenn da jemand lieber im Gehen träumen will, wer am Wochenende spielt, ob Atubolu nicht unter den 3 jetzt heut abend im Tor stehen müsste, statt pausenlos auf verbissen glotzende Leute aufm Rad achten zu müssen, die du eh alle an der nächsten Kreuzung wieder siehst, die also wirklich lächerlich sind - müsste auf den Mond umziehen. Im Raumanzug, und da ist kein Fussball. Die Trottoir-Raser aller Geschlechter, Millionen, ohne Nummernschilder, können immerzu abhauen, die Frau, die da knapp nicht angefahren wurde, aber mit ihren Gesundheitsproblemen übel ins Schleudern kam, hat keine Chance. Dazu schämte sie sich, es ist jeden Tag ein Kreuz für viele. Schreibst du Parteien oder Radfahr-Organisationen an, kommt absolut nichts. Empathie ist da null. Sowas entwickelt sich langsam, fast niemand würde so eine Gesellschaft akzeptieren, käme sie von sozial auf, ähem, un - sozial, sehr schnell.

Und in Freiburg kommts, wie sfsince1904 sagt, ja kaum vor. Ich bin inzwischen für die Legalisierung von Pyro.
Schon Baumgart sagte, vielleicht aus anderer Sicht als Leute wie ich, dass Strafen aber auch gar nichts dabei ändern. Es lässt sich in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Wie das Geholze von Millionen, die auch Menschen mit argen Problemen fast in die Beine fahren, aber - das ist so - in Scharen Sprachanalysen betreiben würden, warum man das Wort "Behinderung" nicht sagen darf! Es ist unglaublich. Alle, die da gehen, würden das Wort Behinderung kaum störend finden, diese follower in Scharen aber, wären sie ehrlich, schon ab und zu auf den Mond wünschen, oder sie träumen von irgendwas, das die Reifen platt macht. Ich kann das inzwischen gut verstehen.

Pyro einfach in gewissen Grenzen legalisieren? Man könnt sich vielleicht einigen, dass

- Spiele nicht 10 Minuten später angepfiffen werden sollten, und dass

- bei wirklich seltensten Fällen (ich hatte 1 einziges Mal 30 Minuten starke Probleme, zu atmen) die allseits übliche Überwacherei mal genutzt werden könnte. Ich würde zugegeben lieber ohne diese Kameras leben, aber die Zeiten sind vorbei.

Warum fragen wir nicht alle mal Polizistinnen aller Orte, wie sie das sehen? Am Ende gäbs noch eine Art Polizeigewerkschaft, die wie Baumgart u.a. Pyro legalisieren wollte. Gesellschaftliche Probleme, die es massenhaft gibt, und für die es weder Medien noch dieses Forum (zurecht) gibt, liegen ganz, ganz woanders. Das liegt an vielem, aber nicht an Pyro, dem schönfarbigsten Spektakel, das derzeit noch verboten ist.

Ich habs!^^ Vielleicht wäre Pyro auf Trottoirs vor den Praxen der Ärztinnen, Nebelschwaden, während die Radwege frei sind, genau das, was sich Millionen wünschen würden. Sämtliche Ideen, wie ich den Leuten helfen könnte, die ich täglich auf diesen Gehwegen sehe, und denen niemand bisher helfen kann, schon gar nicht die Polizei, per pN wären sehr erwünscht. Inclusive, welche legale Pyro es schon gäbe😊 Ich fange grade an, das, solangs wenige stört, (das ist schon was!) schöner zu finden. Ultras sind nicht das Problem, oft im Gegenteil. Die Stadionmärsche, auf denen Ultras mit 25-40 km/h auf E-Bikes Leute auf Gehwegen umnietend auf die Stadien zustürzen, die wirds niemals geben 😊 In zunehmend unsozialen Gesellschaften stechen grade die sozialen Gedanken vieler Ultras raus - schad, dass ich schon so alt bin, hihi.



Lese einfach mal den Beitrag von Notarzt in diesem Faden oder an anderer Stelle.
Er schildert eindrücklich, was er schon im Einsatz an Folgen von Pyro erlebt hat.
Da redet nur keiner drüber.
Eine Fackel, die mehrere 100 Grad heiß ist in einer vollen Menschenmenge zünden.
Das ist schlicht nicht beherrschbar.
Darum ist nachvollziehbar auch verboten.
Selbst wenn es angeblich so toll anzuschauen ist.
UEFA, DFB / DFL sind (Mit-)Veranstalter der Spiele. Da geht es auch um Haftungsfragen, wenn etwas passiert.

Wir leben ja in einer Demokratie. Wenn es denn so wichtig ist, Pyros zu legalisieren. Warum wird dann nicht mal auf Parteien zugegangen, versucht Initiativen zu ergreifen, um Pyro zu legalsieren?
Gerade auch mit Blick in die Schweiz mit der direkten Demokratie.
Weil man offenbar genau weiß, dass man keine Mehrheit dafür finden würde!


Genau das ist doch eben der Punkt: das Zeug ist sch... gefährlich in einer Menschenmenge.
Und nur, um sich selbst oder der eigenen Clique was Tolles zu beweisen, sollte man nicht die Gesundheit unbeteiligter Menschen in direkter Umgebung aufs Spiel setzen.

Und jetzt komm mir bitte niemand mit "Die wussten ja vorher, auf was sie sich einlassen" oder "Dann sollen sie in einen anderen Block gehen". Das Zeug ist ausdrücklich verboten. Und diese Menschen im Umkreis gehen, wie vermutlich 99% der Besucher, in ein Stadion, um einen sportliches Kräftemessen zweier Mannschaften zu sehen. Die gehen da nicht hin, um sich durch Pyro in Gefahr zu begeben.

Mein Vorredner hat hier vollkommen Recht:
Jeder weiß, dass eine Legalisierung von Pyro bei der großen Masse keine Mehrheit finden würde. Von daher wird auch die Politik - meines Erachtens Gott sei Dank - den Teufel tun dies zu legalisieren. Dagegen würden alleine die Krankenkassen, der Marburger Bund oder auch andere Verbände Sturm laufen.

Ich habe in diesem Forum an anderer Stelle vormals bereits mal geschrieben, dass wir uns wirklich als Zuschauer wieder auf das Grundlegende zurückbesinnen sollten, weshalb wir ins Stadion gehen: ein Fußballspiel zu schauen. Und dann dürfen solche Aktionen wie Pyro oder sinnbefreiten Banner mit "ACAB" gerne draußen bleiben.
Freiburger Fankultur |#4506
16.10.2025 - 13:06 Uhr
Zitat von Killi22
Fußball kann so einfach und schön sein. Früher ist man zum Spiel gegangen, ohne dass die Fans getrennt wurden.
Jeder hat seine Mannschaft angefeuert und nach dem Spiel hat man sich die Hand gegeben.
Die Welt war wieder in Ordnung und man ging friedlich nach Hause.

Zitat von dore-scf

Zitat von Cardoso72

Zitat von AlleMannen87

Zitat von scfsince1904




Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt.


Und generell zu Pyro (ich hab 2 Mal eine Antwort versucht, aber das geht nicht, ohne irgendwas Politisches zu sagen).
Ich hab länger nicht verstanden, warum Fans, wenn ihr Verein doch Geldstrafen bekommt, auf Pyro nicht verzichten. Ich sehe es nun anders.

Ein Beispiel muß sein, zum Vergleich. Gestern sah ich, was Millionen Mal jeden Tag in Deutschland oft gut geht, da aber nur halb. Wie eine Frau, die große Schwierigkeiten hat, zu gehen, auf dem Weg in eine der 3 Arztpraxen da, auf dem Trottoir von einer E-Bikerin um 3cm angefahren wurde. Die junge Frau kam mit diesen 7500-Euro-Lastenrossen angeschossen, auf dem Trottoir. Alle da wissen, dass da 3 Ärztinnen ihre Praxen haben. Wer einen Hauch von Empathie hätte, würde lernen können, dass das Gehen für täglich hunderte Menschen daTeil der Therapie ist. Es fahren aber täglich tausende in E-Tempo auf diesem einen Gehwegen wie auf Millionen im Land. Statt auf richtig breiten Radwegen direkt, 2 oder 6 Meter nebendran, wie in der Ärztinnen-Strasse. Lächerlich, überhaupt über sowas reden zu müssen, aber es geschieht Tag für Tag, ohne den kleinsten Gewinn für die Empathiefreien. Viele bimmeln dazu noch auf dem Trottoir, a la "hau ab da komm jetzt ich". Gründe würden ins Politische gehen, also nix davon.
Die Polizistinnen, die ich fragte, sind hilflos. Es hat keinen Sinn. Mehrheiten rammen sich durch, gewinnen nicht 1 Minute. Riesige Radwege, nirgendwo ein Problem, es ist das reine Befolgen von Mode und coolness. 2 Polizistinnen erzählten mir, sie würden sich Stand heute einen andern Beruf suchen. Es stünde ihnen bis übern Hals. Die Zeiten, als Tocotronic noch nölten, weil Freiburger "Fahrradfahrer" ihnen uncool langsam auf den Straßen fuhren, sind seit 10 oder 15 Jahren vorbei. Millionen sehnen sich nach diesen angeblich so bösen "Fahrradfahrern" zurück, wo dann mal 1 von 100 bescheuert fuhr, nicht 80 follower von 100. Dabei geht es weder um Radfahren noch Pyro, das sind nur Beispiele aus arg vielen.

Das meine ich. Warum man sich da nun grade Pyro raussucht, und damit dann Vereine bestraft? Vereine fordern ja bei jedem Zündeln, wie in Freiburg die Stadionsprecherin, dazu auf, das bitte nicht zu tun? Was kann also der SC dazu?
Es ist wirr und ohne irgendwelche Kategorien. Sich aus so vielen Beispielen, wo soziales Verhalten schlicht als uncool angesehen ist, wo man cool wird, wenn man z.B. "Blockwart!" schreit, wenn die Frau aufm Trottoir, übel ins Straucheln kommend, was sagt, dann grade Pyro rauszupicken. Das ist halt Mode. Im Stadion leuchtets wenigstens schön, das ohne Rauch und Brandflecken aufm Shirt, die fast nie vorkommen, würde wohl den meisten gefallen. Auf allen Straßen hupts milliardenfach, und dass Polizistinnen einfach nicht mehr können, ist auch nicht schön für sie. Wenn da jemand lieber im Gehen träumen will, wer am Wochenende spielt, ob Atubolu nicht unter den 3 jetzt heut abend im Tor stehen müsste, statt pausenlos auf verbissen glotzende Leute aufm Rad achten zu müssen, die du eh alle an der nächsten Kreuzung wieder siehst, die also wirklich lächerlich sind - müsste auf den Mond umziehen. Im Raumanzug, und da ist kein Fussball. Die Trottoir-Raser aller Geschlechter, Millionen, ohne Nummernschilder, können immerzu abhauen, die Frau, die da knapp nicht angefahren wurde, aber mit ihren Gesundheitsproblemen übel ins Schleudern kam, hat keine Chance. Dazu schämte sie sich, es ist jeden Tag ein Kreuz für viele. Schreibst du Parteien oder Radfahr-Organisationen an, kommt absolut nichts. Empathie ist da null. Sowas entwickelt sich langsam, fast niemand würde so eine Gesellschaft akzeptieren, käme sie von sozial auf, ähem, un - sozial, sehr schnell.

Und in Freiburg kommts, wie sfsince1904 sagt, ja kaum vor. Ich bin inzwischen für die Legalisierung von Pyro.
Schon Baumgart sagte, vielleicht aus anderer Sicht als Leute wie ich, dass Strafen aber auch gar nichts dabei ändern. Es lässt sich in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Wie das Geholze von Millionen, die auch Menschen mit argen Problemen fast in die Beine fahren, aber - das ist so - in Scharen Sprachanalysen betreiben würden, warum man das Wort "Behinderung" nicht sagen darf! Es ist unglaublich. Alle, die da gehen, würden das Wort Behinderung kaum störend finden, diese follower in Scharen aber, wären sie ehrlich, schon ab und zu auf den Mond wünschen, oder sie träumen von irgendwas, das die Reifen platt macht. Ich kann das inzwischen gut verstehen.

Pyro einfach in gewissen Grenzen legalisieren? Man könnt sich vielleicht einigen, dass

- Spiele nicht 10 Minuten später angepfiffen werden sollten, und dass

- bei wirklich seltensten Fällen (ich hatte 1 einziges Mal 30 Minuten starke Probleme, zu atmen) die allseits übliche Überwacherei mal genutzt werden könnte. Ich würde zugegeben lieber ohne diese Kameras leben, aber die Zeiten sind vorbei.

Warum fragen wir nicht alle mal Polizistinnen aller Orte, wie sie das sehen? Am Ende gäbs noch eine Art Polizeigewerkschaft, die wie Baumgart u.a. Pyro legalisieren wollte. Gesellschaftliche Probleme, die es massenhaft gibt, und für die es weder Medien noch dieses Forum (zurecht) gibt, liegen ganz, ganz woanders. Das liegt an vielem, aber nicht an Pyro, dem schönfarbigsten Spektakel, das derzeit noch verboten ist.

Ich habs!^^ Vielleicht wäre Pyro auf Trottoirs vor den Praxen der Ärztinnen, Nebelschwaden, während die Radwege frei sind, genau das, was sich Millionen wünschen würden. Sämtliche Ideen, wie ich den Leuten helfen könnte, die ich täglich auf diesen Gehwegen sehe, und denen niemand bisher helfen kann, schon gar nicht die Polizei, per pN wären sehr erwünscht. Inclusive, welche legale Pyro es schon gäbe😊 Ich fange grade an, das, solangs wenige stört, (das ist schon was!) schöner zu finden. Ultras sind nicht das Problem, oft im Gegenteil. Die Stadionmärsche, auf denen Ultras mit 25-40 km/h auf E-Bikes Leute auf Gehwegen umnietend auf die Stadien zustürzen, die wirds niemals geben 😊 In zunehmend unsozialen Gesellschaften stechen grade die sozialen Gedanken vieler Ultras raus - schad, dass ich schon so alt bin, hihi.



Lese einfach mal den Beitrag von Notarzt in diesem Faden oder an anderer Stelle.
Er schildert eindrücklich, was er schon im Einsatz an Folgen von Pyro erlebt hat.
Da redet nur keiner drüber.
Eine Fackel, die mehrere 100 Grad heiß ist in einer vollen Menschenmenge zünden.
Das ist schlicht nicht beherrschbar.
Darum ist nachvollziehbar auch verboten.
Selbst wenn es angeblich so toll anzuschauen ist.
UEFA, DFB / DFL sind (Mit-)Veranstalter der Spiele. Da geht es auch um Haftungsfragen, wenn etwas passiert.

Wir leben ja in einer Demokratie. Wenn es denn so wichtig ist, Pyros zu legalisieren. Warum wird dann nicht mal auf Parteien zugegangen, versucht Initiativen zu ergreifen, um Pyro zu legalsieren?
Gerade auch mit Blick in die Schweiz mit der direkten Demokratie.
Weil man offenbar genau weiß, dass man keine Mehrheit dafür finden würde!


Genau das ist doch eben der Punkt: das Zeug ist sch... gefährlich in einer Menschenmenge.
Und nur, um sich selbst oder der eigenen Clique was Tolles zu beweisen, sollte man nicht die Gesundheit unbeteiligter Menschen in direkter Umgebung aufs Spiel setzen.

Und jetzt komm mir bitte niemand mit "Die wussten ja vorher, auf was sie sich einlassen" oder "Dann sollen sie in einen anderen Block gehen". Das Zeug ist ausdrücklich verboten. Und diese Menschen im Umkreis gehen, wie vermutlich 99% der Besucher, in ein Stadion, um einen sportliches Kräftemessen zweier Mannschaften zu sehen. Die gehen da nicht hin, um sich durch Pyro in Gefahr zu begeben.

Mein Vorredner hat hier vollkommen Recht:
Jeder weiß, dass eine Legalisierung von Pyro bei der großen Masse keine Mehrheit finden würde. Von daher wird auch die Politik - meines Erachtens Gott sei Dank - den Teufel tun dies zu legalisieren. Dagegen würden alleine die Krankenkassen, der Marburger Bund oder auch andere Verbände Sturm laufen.

Ich habe in diesem Forum an anderer Stelle vormals bereits mal geschrieben, dass wir uns wirklich als Zuschauer wieder auf das Grundlegende zurückbesinnen sollten, weshalb wir ins Stadion gehen: ein Fußballspiel zu schauen. Und dann dürfen solche Aktionen wie Pyro oder sinnbefreiten Banner mit "ACAB" gerne draußen bleiben.


Fußball kann so einfach und schön sein. Früher ist man zum Spiel gegangen, ohne dass die Fans getrennt wurden.
Jeder hat seine Mannschaft angefeuert und nach dem Spiel haben die Hools im Stadion mit Eisenstangen Jagt auf jeden gemacht, der den falschen Schal getragen hat, aber selbstverständlich erst, nachdem man ordentlich abge ***** t hat.
Heute ist sicher nicht alles gut, aber diese verklärung der Vergangenheit ala "früher war alles besser" ist auch falsch.
Freiburger Fankultur |#4507
19.10.2025 - 07:17 Uhr
Zitat von Friburgo12
Zitat von Killi22

Fußball kann so einfach und schön sein. Früher ist man zum Spiel gegangen, ohne dass die Fans getrennt wurden.
Jeder hat seine Mannschaft angefeuert und nach dem Spiel hat man sich die Hand gegeben.
Die Welt war wieder in Ordnung und man ging friedlich nach Hause.

Zitat von dore-scf

Zitat von Cardoso72

Zitat von AlleMannen87

Zitat von scfsince1904





Losgelöst von der daran anknüpfenden Diskussion:

Es ist keine ernsthafte Gefahr, dass es eine Blocksperrung gibt.


Und generell zu Pyro (ich hab 2 Mal eine Antwort versucht, aber das geht nicht, ohne irgendwas Politisches zu sagen).
Ich hab länger nicht verstanden, warum Fans, wenn ihr Verein doch Geldstrafen bekommt, auf Pyro nicht verzichten. Ich sehe es nun anders.

Ein Beispiel muß sein, zum Vergleich. Gestern sah ich, was Millionen Mal jeden Tag in Deutschland oft gut geht, da aber nur halb. Wie eine Frau, die große Schwierigkeiten hat, zu gehen, auf dem Weg in eine der 3 Arztpraxen da, auf dem Trottoir von einer E-Bikerin um 3cm angefahren wurde. Die junge Frau kam mit diesen 7500-Euro-Lastenrossen angeschossen, auf dem Trottoir. Alle da wissen, dass da 3 Ärztinnen ihre Praxen haben. Wer einen Hauch von Empathie hätte, würde lernen können, dass das Gehen für täglich hunderte Menschen daTeil der Therapie ist. Es fahren aber täglich tausende in E-Tempo auf diesem einen Gehwegen wie auf Millionen im Land. Statt auf richtig breiten Radwegen direkt, 2 oder 6 Meter nebendran, wie in der Ärztinnen-Strasse. Lächerlich, überhaupt über sowas reden zu müssen, aber es geschieht Tag für Tag, ohne den kleinsten Gewinn für die Empathiefreien. Viele bimmeln dazu noch auf dem Trottoir, a la "hau ab da komm jetzt ich". Gründe würden ins Politische gehen, also nix davon.
Die Polizistinnen, die ich fragte, sind hilflos. Es hat keinen Sinn. Mehrheiten rammen sich durch, gewinnen nicht 1 Minute. Riesige Radwege, nirgendwo ein Problem, es ist das reine Befolgen von Mode und coolness. 2 Polizistinnen erzählten mir, sie würden sich Stand heute einen andern Beruf suchen. Es stünde ihnen bis übern Hals. Die Zeiten, als Tocotronic noch nölten, weil Freiburger "Fahrradfahrer" ihnen uncool langsam auf den Straßen fuhren, sind seit 10 oder 15 Jahren vorbei. Millionen sehnen sich nach diesen angeblich so bösen "Fahrradfahrern" zurück, wo dann mal 1 von 100 bescheuert fuhr, nicht 80 follower von 100. Dabei geht es weder um Radfahren noch Pyro, das sind nur Beispiele aus arg vielen.

Das meine ich. Warum man sich da nun grade Pyro raussucht, und damit dann Vereine bestraft? Vereine fordern ja bei jedem Zündeln, wie in Freiburg die Stadionsprecherin, dazu auf, das bitte nicht zu tun? Was kann also der SC dazu?
Es ist wirr und ohne irgendwelche Kategorien. Sich aus so vielen Beispielen, wo soziales Verhalten schlicht als uncool angesehen ist, wo man cool wird, wenn man z.B. "Blockwart!" schreit, wenn die Frau aufm Trottoir, übel ins Straucheln kommend, was sagt, dann grade Pyro rauszupicken. Das ist halt Mode. Im Stadion leuchtets wenigstens schön, das ohne Rauch und Brandflecken aufm Shirt, die fast nie vorkommen, würde wohl den meisten gefallen. Auf allen Straßen hupts milliardenfach, und dass Polizistinnen einfach nicht mehr können, ist auch nicht schön für sie. Wenn da jemand lieber im Gehen träumen will, wer am Wochenende spielt, ob Atubolu nicht unter den 3 jetzt heut abend im Tor stehen müsste, statt pausenlos auf verbissen glotzende Leute aufm Rad achten zu müssen, die du eh alle an der nächsten Kreuzung wieder siehst, die also wirklich lächerlich sind - müsste auf den Mond umziehen. Im Raumanzug, und da ist kein Fussball. Die Trottoir-Raser aller Geschlechter, Millionen, ohne Nummernschilder, können immerzu abhauen, die Frau, die da knapp nicht angefahren wurde, aber mit ihren Gesundheitsproblemen übel ins Schleudern kam, hat keine Chance. Dazu schämte sie sich, es ist jeden Tag ein Kreuz für viele. Schreibst du Parteien oder Radfahr-Organisationen an, kommt absolut nichts. Empathie ist da null. Sowas entwickelt sich langsam, fast niemand würde so eine Gesellschaft akzeptieren, käme sie von sozial auf, ähem, un - sozial, sehr schnell.

Und in Freiburg kommts, wie sfsince1904 sagt, ja kaum vor. Ich bin inzwischen für die Legalisierung von Pyro.
Schon Baumgart sagte, vielleicht aus anderer Sicht als Leute wie ich, dass Strafen aber auch gar nichts dabei ändern. Es lässt sich in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Wie das Geholze von Millionen, die auch Menschen mit argen Problemen fast in die Beine fahren, aber - das ist so - in Scharen Sprachanalysen betreiben würden, warum man das Wort "Behinderung" nicht sagen darf! Es ist unglaublich. Alle, die da gehen, würden das Wort Behinderung kaum störend finden, diese follower in Scharen aber, wären sie ehrlich, schon ab und zu auf den Mond wünschen, oder sie träumen von irgendwas, das die Reifen platt macht. Ich kann das inzwischen gut verstehen.

Pyro einfach in gewissen Grenzen legalisieren? Man könnt sich vielleicht einigen, dass

- Spiele nicht 10 Minuten später angepfiffen werden sollten, und dass

- bei wirklich seltensten Fällen (ich hatte 1 einziges Mal 30 Minuten starke Probleme, zu atmen) die allseits übliche Überwacherei mal genutzt werden könnte. Ich würde zugegeben lieber ohne diese Kameras leben, aber die Zeiten sind vorbei.

Warum fragen wir nicht alle mal Polizistinnen aller Orte, wie sie das sehen? Am Ende gäbs noch eine Art Polizeigewerkschaft, die wie Baumgart u.a. Pyro legalisieren wollte. Gesellschaftliche Probleme, die es massenhaft gibt, und für die es weder Medien noch dieses Forum (zurecht) gibt, liegen ganz, ganz woanders. Das liegt an vielem, aber nicht an Pyro, dem schönfarbigsten Spektakel, das derzeit noch verboten ist.

Ich habs!^^ Vielleicht wäre Pyro auf Trottoirs vor den Praxen der Ärztinnen, Nebelschwaden, während die Radwege frei sind, genau das, was sich Millionen wünschen würden. Sämtliche Ideen, wie ich den Leuten helfen könnte, die ich täglich auf diesen Gehwegen sehe, und denen niemand bisher helfen kann, schon gar nicht die Polizei, per pN wären sehr erwünscht. Inclusive, welche legale Pyro es schon gäbe😊 Ich fange grade an, das, solangs wenige stört, (das ist schon was!) schöner zu finden. Ultras sind nicht das Problem, oft im Gegenteil. Die Stadionmärsche, auf denen Ultras mit 25-40 km/h auf E-Bikes Leute auf Gehwegen umnietend auf die Stadien zustürzen, die wirds niemals geben 😊 In zunehmend unsozialen Gesellschaften stechen grade die sozialen Gedanken vieler Ultras raus - schad, dass ich schon so alt bin, hihi.



Lese einfach mal den Beitrag von Notarzt in diesem Faden oder an anderer Stelle.
Er schildert eindrücklich, was er schon im Einsatz an Folgen von Pyro erlebt hat.
Da redet nur keiner drüber.
Eine Fackel, die mehrere 100 Grad heiß ist in einer vollen Menschenmenge zünden.
Das ist schlicht nicht beherrschbar.
Darum ist nachvollziehbar auch verboten.
Selbst wenn es angeblich so toll anzuschauen ist.
UEFA, DFB / DFL sind (Mit-)Veranstalter der Spiele. Da geht es auch um Haftungsfragen, wenn etwas passiert.

Wir leben ja in einer Demokratie. Wenn es denn so wichtig ist, Pyros zu legalisieren. Warum wird dann nicht mal auf Parteien zugegangen, versucht Initiativen zu ergreifen, um Pyro zu legalsieren?
Gerade auch mit Blick in die Schweiz mit der direkten Demokratie.
Weil man offenbar genau weiß, dass man keine Mehrheit dafür finden würde!


Genau das ist doch eben der Punkt: das Zeug ist sch... gefährlich in einer Menschenmenge.
Und nur, um sich selbst oder der eigenen Clique was Tolles zu beweisen, sollte man nicht die Gesundheit unbeteiligter Menschen in direkter Umgebung aufs Spiel setzen.

Und jetzt komm mir bitte niemand mit "Die wussten ja vorher, auf was sie sich einlassen" oder "Dann sollen sie in einen anderen Block gehen". Das Zeug ist ausdrücklich verboten. Und diese Menschen im Umkreis gehen, wie vermutlich 99% der Besucher, in ein Stadion, um einen sportliches Kräftemessen zweier Mannschaften zu sehen. Die gehen da nicht hin, um sich durch Pyro in Gefahr zu begeben.

Mein Vorredner hat hier vollkommen Recht:
Jeder weiß, dass eine Legalisierung von Pyro bei der großen Masse keine Mehrheit finden würde. Von daher wird auch die Politik - meines Erachtens Gott sei Dank - den Teufel tun dies zu legalisieren. Dagegen würden alleine die Krankenkassen, der Marburger Bund oder auch andere Verbände Sturm laufen.

Ich habe in diesem Forum an anderer Stelle vormals bereits mal geschrieben, dass wir uns wirklich als Zuschauer wieder auf das Grundlegende zurückbesinnen sollten, weshalb wir ins Stadion gehen: ein Fußballspiel zu schauen. Und dann dürfen solche Aktionen wie Pyro oder sinnbefreiten Banner mit "ACAB" gerne draußen bleiben.


Fußball kann so einfach und schön sein. Früher ist man zum Spiel gegangen, ohne dass die Fans getrennt wurden.
Jeder hat seine Mannschaft angefeuert und nach dem Spiel haben die Hools im Stadion mit Eisenstangen Jagt auf jeden gemacht, der den falschen Schal getragen hat, aber selbstverständlich erst, nachdem man ordentlich abge ***** t hat.
Heute ist sicher nicht alles gut, aber diese verklärung der Vergangenheit ala "früher war alles besser" ist auch falsch.


Natürlich war gerade das Verhalten der Hooligans damals auch nicht ehrenhaft.

Aber was in diesen Diskussionen leider oft runterfällt:
Ich bekomme beispielsweise nie eine Erklärung, warum man solchen Bullshit wie ACAB mittlerweile beim SC im Stadion aufhängt. Dieses Thema wird beispielsweise gerne umschifft. Niemand der Ultras möchte sich dazu schriftlich hier äußern.

Und wieso kann man nicht mal, wenn die Durchsage kommt Pyro einzustellen es mit dem Abbrennen gut sein lassen?
Am Ende schadet es dem eigenen Verein mehr, bringen tut es diesem nämlich null. Wegen den 15 Pyro-Chaoten, die da was abbrennen, läuft kein Spieler schneller, ist keine Grätsche besser.

Und an vielen Stellen hier im Forum wurde ja bereits gesagt, dass man damit auch zunehmend den normalen Fans im Stadion auf die Nerven geht.

Und ja, sehr sehr sehr viele von denen sind genau die Fans, wegen denen Bereiche eben NICHT getrennt werden müssen, die nach dem Spiel gemeinsam mit den normalen Gästefans (ja, sie gibt es auch!) in Richtung Parkplatz oder S-Bahn gehen. Ich erinnere mich z.B. gerne an eine Rückfahrt in der S-Bahn, damals noch vom Dreisamstadion, mit 2 Fans von RB Leipzig. Ein wunderbares "Streitgespräch" über das Spiel, kontrovers, aber völlig respektvoll, ohne irgendeine Beleidigung oder irgendein Schmähruf.

Sollte so denn nicht eigentlich Fußball sein?
Freiburger Fankultur |#4508
19.10.2025 - 09:13 Uhr
Diese schöne Fußballwelt (war sie früher schön?) wird nicht mehr kommen. Ich erinnere mich an Fanabenden mit den Dortmundern im Möslepark, die einen Tag vor Spiel schon ankamen. Ich erinnere mich an Gespräche mit Stuttgartern, Dortmunder, Münchner etc. im Post-Jahn vor den Spielen. Ich bekam eine Übernachtungsmöglichkeit in Dortmund angeboten, im Münchner Hofbräuhaus hat man sich nach drei Maß Adressen ausgetauscht, aber auch schon da gab es abseits die Hooligans oder jetzt Ultras. Schon früher waren die Hertha-Frösche, die Düsseldorfer, Offenbacher, von den Jahn-Wirten gefürchtet.
Auch heute kann man noch mit den normalen Fans gut ins Gespräch kommen. In der Mooswaldbierstube sitze ich oft mit "gegnerischen" Fans beim Bier. Erst gestern habe ich mich lange mit einem Frankfurter auf dem Freiburger Wochenmarkt unterhalten. Diese Fanunterhaltungen sind also immer noch möglich, außerhalb der unsäglichen und immer schlimmer werdenden Ultra-Szene.
Freiburger Fankultur |#4509
20.10.2025 - 09:15 Uhr
Und auch gestern wieder: An sich packendes Spiel. Stimmung: Auf der Südtribüne wird halt das Übliche in Dauerschleife gesungen, kein Bezug zum Spielstand. Dazwischen halbstündige, bei mir nicht verständliche Ansagen des Megaphoninhabers. Nach Verklingen des jeweils angeordneten Gesangs aus Mitte Süd: Stille.
Herzlichen Glückwunsch, mit dem Überstimmen aller anderen haben die Vorzeigefans es tatsächlich geschafft. Das Stadion ist tot, jedenfalls Plastik. Aber es gibt mit dem Fahnengeschwenke und der Dauerschleifenmusik schöne Bilder und Hintergrundtöne für die Vermarktung.
Freiburger Fankultur |#4510
20.10.2025 - 10:59 Uhr
Zitat von radan
Und auch gestern wieder: An sich packendes Spiel. Stimmung: Auf der Südtribüne wird halt das Übliche in Dauerschleife gesungen, kein Bezug zum Spielstand. Dazwischen halbstündige, bei mir nicht verständliche Ansagen des Megaphoninhabers. Nach Verklingen des jeweils angeordneten Gesangs aus Mitte Süd: Stille.
Herzlichen Glückwunsch, mit dem Überstimmen aller anderen haben die Vorzeigefans es tatsächlich geschafft. Das Stadion ist tot, jedenfalls Plastik. Aber es gibt mit dem Fahnengeschwenke und der Dauerschleifenmusik schöne Bilder und Hintergrundtöne für die Vermarktung.

Man kann ja die Ultras für vieles hinsichtlich Pyro usw. kritisieren, aber Überstimmen der Anderen ist Grund für die schwache Stimmung?? So einen Quatsch habe ich selten gelesen.
Ob jetzt die Lieder schön zum Mitsingen sind lässt sich streiten, aber wenn die Ultras gar nicht da wären, wäre die Stimmung definitiv schlechter.

Bitte gerne mal nach England ins Stadion gehen, wo keine Ultras anwesend sind. Da flammt nach einer guten Aktion mal kurz das Stadion auf und nach 10 Sekunden ist wieder Stille. Die Fangesänge, wenn man sie so nennen kann, sind alle zur gleichen Melodie und meist unkreative Einzeiler über den gegnerischen Verein oder Spieler, also nicht mal positiv über den eigenen Verein. Die werden dann auch nur von maximal ein paar 100 gesungen.
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