Finanzierung der Hertha
12.03.2004 - 22:01 Uhr
11.03.2005 - 10:52 Uhr
>anregend war ein artikel in der sportbild vom mittwoch.
>angeblich soll die dfl darüber nachdenken, die verteilung der
>fernsehgelder auch nach ek-gesichtspunkten zu verteilen und
>gegen das frankfurter olg-urteil aus 1982 vorzugehen, in dem
>dem dfb damals verboten wurde, die vermögensverhältnisse ins
>lizenzierungsverfahren aufzunehmen.
Das wäre sicherlich begrüßenswert, wobei die tatsächliche Umsetzung eher schwierig sein dürfte.
Bei der angedachten Verteilung der Fernsehgelder nach ek-gesichtspunkten dürfte es sich wohl nur um einen eher geringe Anteil der Fernsehgelder handeln, so dass viele Vereine darauf keinen großen Wert legen werden. Sie werden eher versuchen, durch finanzielle Investitionen sportlichen Erfolg zu erlangen und damit Gewinn zu machen.
>so könnten hertha -aber
>auch schalke- gezwungen werden, positives ek zu
>erwirtschaften
Hertha hat ja schon die Auflage bekommen, kein schlechteres EK als -6,55 Mio aufweisen zu dürfen.
>angeblich soll die dfl darüber nachdenken, die verteilung der
>fernsehgelder auch nach ek-gesichtspunkten zu verteilen und
>gegen das frankfurter olg-urteil aus 1982 vorzugehen, in dem
>dem dfb damals verboten wurde, die vermögensverhältnisse ins
>lizenzierungsverfahren aufzunehmen.
Das wäre sicherlich begrüßenswert, wobei die tatsächliche Umsetzung eher schwierig sein dürfte.
Bei der angedachten Verteilung der Fernsehgelder nach ek-gesichtspunkten dürfte es sich wohl nur um einen eher geringe Anteil der Fernsehgelder handeln, so dass viele Vereine darauf keinen großen Wert legen werden. Sie werden eher versuchen, durch finanzielle Investitionen sportlichen Erfolg zu erlangen und damit Gewinn zu machen.
>so könnten hertha -aber
>auch schalke- gezwungen werden, positives ek zu
>erwirtschaften
Hertha hat ja schon die Auflage bekommen, kein schlechteres EK als -6,55 Mio aufweisen zu dürfen.
11.03.2005 - 10:52 Uhr
Hertha 2005/06: Weniger Geld für mehr Erfolg
Hertha BSC arbeitet an seiner Zukunft. Heute treffen sich der Aufsichtsrat und der Beteiligungsausschuß des Fußball-Bundesligisten. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung ist die Verabschiedung der Lizenzunterlagen für die Saison 2005/06. Die müssen zum 15. März bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eingereicht werden. Alarmiert von einem Gesamtschulden-Stand der Bundesliga von 699 Millionen Euro hat die DFL angekündigt, verstärkt darauf zu achten, ob die Klubs nachhaltig wirtschaften.
Auch Hertha BSC befindet sich in wirtschaftlich schwierigem Fahrwasser. Die drei Geschäftsjahre seit 2001/02 wurden jeweils mit einem Fehlbetrag von 5,0 Millionen, 5,9 Millionen und 5,6 Millionen Euro abgeschlossen. Auch für die aktuelle Saison rechnet der Klub mit einem Jahresfehlbetrag.
Doch für das WM-Spieljahr setzt Ingo Schiller, Herthas für Finanzen zuständiger Geschäftsführer, auf das Verlassen des Minus-Bereiches. "Für 2005/06 planen wir ertrags- und liquiditätsmäßig ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis", heißt es im Verkaufsprospekt, den der Verein jüngst anläßlich seiner Sechs-Millionen-Euro-Anleihe bei der Berliner Volksbank aufgelegt hat.
Für die Lizenz geht Hertha davon aus, daß 2005/06 Ausgaben von rund 54,5 Millionen Euro Einnahmen von gut 56 Millionen gegenüberstehen. Neben erhöhten Einnahmen von Besuchern des Olympiastadions, etwa aus dem VIP-Bereich, spart der Verein vor allem bei den Profis. So überwies Hertha noch in der Saison 2002/03 an sein kickendes Personal 36,7 Millionen Euro. In diesem Jahr sollen die Kosten auf 25 Millionen gedrückt werden - in der Saison 2005/06 gar auf 21,8 Mio. Euro.
"Durch eine Mischkalkulation von höherwertigen Spielern und Nachwuchsspielern soll ein per Gesamtsaldo niedrigerer Gehaltsaufwand erreicht werden", heißt es in dem Verkaufsprospekt. Trotzdem bleibt erklärtes Ziel der Anschluß an die nationale Spitze - und damit der Einzug ins lukrative internationale Geschäft.
"Ich bin mir sicher, daß wir die Lizenz erhalten", sagte Manager Dieter Hoeneß. Wie gut der Klub seine Hausaufgaben macht, kann er den Auflagen entnehmen, die die DFL stellen wird. In dieser Saison mußte Hertha zum 31. Dezember 2004 nachweisen, daß das Eigenkapital "nicht niedriger als minus Euro 6,55 Millionen" ist.
ub
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/03/11/sport/740471.html
Hertha BSC arbeitet an seiner Zukunft. Heute treffen sich der Aufsichtsrat und der Beteiligungsausschuß des Fußball-Bundesligisten. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung ist die Verabschiedung der Lizenzunterlagen für die Saison 2005/06. Die müssen zum 15. März bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eingereicht werden. Alarmiert von einem Gesamtschulden-Stand der Bundesliga von 699 Millionen Euro hat die DFL angekündigt, verstärkt darauf zu achten, ob die Klubs nachhaltig wirtschaften.
Auch Hertha BSC befindet sich in wirtschaftlich schwierigem Fahrwasser. Die drei Geschäftsjahre seit 2001/02 wurden jeweils mit einem Fehlbetrag von 5,0 Millionen, 5,9 Millionen und 5,6 Millionen Euro abgeschlossen. Auch für die aktuelle Saison rechnet der Klub mit einem Jahresfehlbetrag.
Doch für das WM-Spieljahr setzt Ingo Schiller, Herthas für Finanzen zuständiger Geschäftsführer, auf das Verlassen des Minus-Bereiches. "Für 2005/06 planen wir ertrags- und liquiditätsmäßig ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis", heißt es im Verkaufsprospekt, den der Verein jüngst anläßlich seiner Sechs-Millionen-Euro-Anleihe bei der Berliner Volksbank aufgelegt hat.
Für die Lizenz geht Hertha davon aus, daß 2005/06 Ausgaben von rund 54,5 Millionen Euro Einnahmen von gut 56 Millionen gegenüberstehen. Neben erhöhten Einnahmen von Besuchern des Olympiastadions, etwa aus dem VIP-Bereich, spart der Verein vor allem bei den Profis. So überwies Hertha noch in der Saison 2002/03 an sein kickendes Personal 36,7 Millionen Euro. In diesem Jahr sollen die Kosten auf 25 Millionen gedrückt werden - in der Saison 2005/06 gar auf 21,8 Mio. Euro.
"Durch eine Mischkalkulation von höherwertigen Spielern und Nachwuchsspielern soll ein per Gesamtsaldo niedrigerer Gehaltsaufwand erreicht werden", heißt es in dem Verkaufsprospekt. Trotzdem bleibt erklärtes Ziel der Anschluß an die nationale Spitze - und damit der Einzug ins lukrative internationale Geschäft.
"Ich bin mir sicher, daß wir die Lizenz erhalten", sagte Manager Dieter Hoeneß. Wie gut der Klub seine Hausaufgaben macht, kann er den Auflagen entnehmen, die die DFL stellen wird. In dieser Saison mußte Hertha zum 31. Dezember 2004 nachweisen, daß das Eigenkapital "nicht niedriger als minus Euro 6,55 Millionen" ist.
ub
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/03/11/sport/740471.html
11.03.2005 - 23:21 Uhr
Sehnsucht nach dem großen Geld
Hertha BSC ist zum sportlichen Erfolg verdammt
Michael Jahn
BERLIN. 11. März. Wie muss man sich diesen Mann vorstellen? Als ein Leichtgewicht, der die gegnerischen Verteidiger pausenlos austanzt? Oder als ein Phänomen, das sämtliche Abwehrreihen durchbricht? Die Rede ist von Alex Alves (30), dem ehemaligen Angreifer von Hertha BSC. Einige Wochen galt der extrovertierte Typ in seiner Heimat Brasilien sogar als verschollen. Der Traditionsklub Vasco da Gama hatte ihn wegen Übergewichts entlassen. Nun ist er wieder da. Am 8. März unterschrieb Alves einen Vertrag beim Erstliga-Absteiger Vitoria Bahia. Als er von Klub-Chef Paulo Carneiro mit Brimborium der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sagte er: "Ich habe 13 Kilo abgenommen."
Absteiger Alves, der seine Karriere verbaut, bleibt zumindest das Privileg, der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte von Hertha BSC gewesen zu sein. Im Januar 2000 verpflichtete der Bundesligist Alves für 15,2 Millionen Mark (etwa 7,7 Millionen Euro) und stattete ihn mit einem Vierjahres-Vertrag aus. Das Gesamtvolumen des Transfers soll inklusive Gehalt und Prämien rund dreißig Millionen Mark betragen haben. Hertha konnte diese außergewöhnliche Transaktion nur tätigen, weil der Klub überraschend die Geldbeschaffungsmaschine Champions League erreicht hatte. Die gesamten Einnahmen aus den Auftritten gegen Galatasaray Istanbul, Milan, Chelsea, den FC Barcelona, Sparta Prag und FC Porto bezifferte der Klub später mit rund vierzig Millionen Mark. Im Geschäftsbericht 1999/2000 heißt es trocken: "In der Winterpause ermöglichten es die Einnahmen aus der Champions League, mit dem Transfer des brasilianischen Fußballstars Alex Alves in neue Dimensionen vorzustoßen."
Angespannte Finanzlage
Am Sonnabend spielt Hertha BSC bei Bayer Leverkusen, aber hinter den Kulissen ist man erneut damit beschäftigt, einen überdurchschnittlichen Stürmer zu suchen. Das Anforderungsprofil steht: Der Mann soll ein gereifter Spieler sein, mit internationaler Erfahrung. Er soll körperlich robust und kopfballstark sein. Der künftige Angreifer muss "für zwölf bis 15 Treffer pro Saison gut sein", fordert Manager Dieter Hoeneß. Und noch etwas sollte ihn auszeichnen: Er muss preiswert sein, was immer das auch heißen mag. Denn die finanzielle Lage von Hertha BSC ist angespannt. Das wurde in einem Verkaufsprospekt des Klubs anlässlich einer öffentlichen Anleihe mit dem Partner Berliner Volksbank publik. Die Gesamtschulden belaufen sich auf 18,95 Millionen Euro und die letzten Geschäftsjahre seit 2001/02 wurden stets mit Fehlbeträgen zwischen fünf und sechs Millionen Euro abgeschlossen. Deshalb heißt es im Prospekt auch: "Der wirtschaftliche Erfolg der Emittentin (von Hertha BSC) ist in hohem Maße abhängig vom sportlichen Erfolg der professionellen Fußballmannschaft." Im Klartext: Will Hertha BSC seine anspruchsvollen Ziele erreichen und sich in der Bundesligaspitze auf Dauer etablieren, ist man zum Erreichen des internationalen Wettbewerbs verdammt.
Ein Platz in der Champions League würde den Klub vieler Sorgen entledigen. Erschwerend kommt hinzu, dass man - so ist dem Verkaufsprospekt zu entnehmen -, Einnahmen aus langfristigen Verträgen mit Hauptsponsor Arcor (bis 2006) und Ausrüster Nike (bis 2009) schon erhalten hat. "Bereits mit Abschluss des Vertrages haben die vorgenannten Vertragspartner als Signing Fee (einmalige Sonderzahlung) einen wesentlichen Teil der insgesamt zu leistenden Vergütungen an die Sportfive GmbH bzw. an die Emittentin gezahlt", heißt es im Verkaufsprospekt, den Hertha BSC im Herbst 2004 erstellte.
Auch die ungeklärte Situation um die Betreibergesellschaft des Olympiastadions belastet den Klub. Nach der Pleite der Walter Bau AG und Anlaufverlusten der Olympiastadion Berlin GmbH müssen Verluste ausgeglichen werden. "Gemäß dieser Regelung im Gesellschaftervertrag ist die Emittentin ihrer Verpflichtung zur Stellung eines Gesellschafterdarlehens in Höhe von Euro 1,25 Millionen nachgekommen", erklärt Hertha im Verkaufsprospekt.
Diese Probleme könnte die Mannschaft mildern oder gar lösen - mit dem Einzug ins internationale Geschäft. Der neue Mittelstürmer, nach dem man fahndet, wird im Sommer kommen. Das gilt als sicher. Kandidaten gibt es viele, etwa Jan Koller von Borussia Dortmund, Tomislav Sokota (Benfica Lissabon) oder Tore-André Flo vom AC Siena. Der bullige Waliser John Hartson, der Hertha angeboten wurde, hat inzwischen bei Celtic Glasgow bis 2007 verlängert. Die Berliner schauen sich vor allem nach ablösefreien Profis um - die Verträge des Kroaten Sokota und des Norwegers Flo laufen 2005 aus - zudem werden üppige Gelder frei, weil in Fredi Bobic und Marko Rehmer zwei Großverdiener im Sommer den Verein verlassen. Außerdem will der Klub bald eine Anleihe von vielleicht 35 Millionen Euro aufnehmen, die der Investmenkbanker Stephen Schechter vermittelt. Doch diese Millionen sollen zuvorderst die bestehenden Verbindlichkeiten umschulden. Neue Spieler sollen anders finanziert werden. Vor allem mit Siegen in der Bundesliga: Am Sonnabend im Spiel bei Bayer Leverkusen fordert Trainer Götz drei Punkte.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/429803.html
Hertha BSC ist zum sportlichen Erfolg verdammt
Michael Jahn
BERLIN. 11. März. Wie muss man sich diesen Mann vorstellen? Als ein Leichtgewicht, der die gegnerischen Verteidiger pausenlos austanzt? Oder als ein Phänomen, das sämtliche Abwehrreihen durchbricht? Die Rede ist von Alex Alves (30), dem ehemaligen Angreifer von Hertha BSC. Einige Wochen galt der extrovertierte Typ in seiner Heimat Brasilien sogar als verschollen. Der Traditionsklub Vasco da Gama hatte ihn wegen Übergewichts entlassen. Nun ist er wieder da. Am 8. März unterschrieb Alves einen Vertrag beim Erstliga-Absteiger Vitoria Bahia. Als er von Klub-Chef Paulo Carneiro mit Brimborium der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sagte er: "Ich habe 13 Kilo abgenommen."
Absteiger Alves, der seine Karriere verbaut, bleibt zumindest das Privileg, der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte von Hertha BSC gewesen zu sein. Im Januar 2000 verpflichtete der Bundesligist Alves für 15,2 Millionen Mark (etwa 7,7 Millionen Euro) und stattete ihn mit einem Vierjahres-Vertrag aus. Das Gesamtvolumen des Transfers soll inklusive Gehalt und Prämien rund dreißig Millionen Mark betragen haben. Hertha konnte diese außergewöhnliche Transaktion nur tätigen, weil der Klub überraschend die Geldbeschaffungsmaschine Champions League erreicht hatte. Die gesamten Einnahmen aus den Auftritten gegen Galatasaray Istanbul, Milan, Chelsea, den FC Barcelona, Sparta Prag und FC Porto bezifferte der Klub später mit rund vierzig Millionen Mark. Im Geschäftsbericht 1999/2000 heißt es trocken: "In der Winterpause ermöglichten es die Einnahmen aus der Champions League, mit dem Transfer des brasilianischen Fußballstars Alex Alves in neue Dimensionen vorzustoßen."
Angespannte Finanzlage
Am Sonnabend spielt Hertha BSC bei Bayer Leverkusen, aber hinter den Kulissen ist man erneut damit beschäftigt, einen überdurchschnittlichen Stürmer zu suchen. Das Anforderungsprofil steht: Der Mann soll ein gereifter Spieler sein, mit internationaler Erfahrung. Er soll körperlich robust und kopfballstark sein. Der künftige Angreifer muss "für zwölf bis 15 Treffer pro Saison gut sein", fordert Manager Dieter Hoeneß. Und noch etwas sollte ihn auszeichnen: Er muss preiswert sein, was immer das auch heißen mag. Denn die finanzielle Lage von Hertha BSC ist angespannt. Das wurde in einem Verkaufsprospekt des Klubs anlässlich einer öffentlichen Anleihe mit dem Partner Berliner Volksbank publik. Die Gesamtschulden belaufen sich auf 18,95 Millionen Euro und die letzten Geschäftsjahre seit 2001/02 wurden stets mit Fehlbeträgen zwischen fünf und sechs Millionen Euro abgeschlossen. Deshalb heißt es im Prospekt auch: "Der wirtschaftliche Erfolg der Emittentin (von Hertha BSC) ist in hohem Maße abhängig vom sportlichen Erfolg der professionellen Fußballmannschaft." Im Klartext: Will Hertha BSC seine anspruchsvollen Ziele erreichen und sich in der Bundesligaspitze auf Dauer etablieren, ist man zum Erreichen des internationalen Wettbewerbs verdammt.
Ein Platz in der Champions League würde den Klub vieler Sorgen entledigen. Erschwerend kommt hinzu, dass man - so ist dem Verkaufsprospekt zu entnehmen -, Einnahmen aus langfristigen Verträgen mit Hauptsponsor Arcor (bis 2006) und Ausrüster Nike (bis 2009) schon erhalten hat. "Bereits mit Abschluss des Vertrages haben die vorgenannten Vertragspartner als Signing Fee (einmalige Sonderzahlung) einen wesentlichen Teil der insgesamt zu leistenden Vergütungen an die Sportfive GmbH bzw. an die Emittentin gezahlt", heißt es im Verkaufsprospekt, den Hertha BSC im Herbst 2004 erstellte.
Auch die ungeklärte Situation um die Betreibergesellschaft des Olympiastadions belastet den Klub. Nach der Pleite der Walter Bau AG und Anlaufverlusten der Olympiastadion Berlin GmbH müssen Verluste ausgeglichen werden. "Gemäß dieser Regelung im Gesellschaftervertrag ist die Emittentin ihrer Verpflichtung zur Stellung eines Gesellschafterdarlehens in Höhe von Euro 1,25 Millionen nachgekommen", erklärt Hertha im Verkaufsprospekt.
Diese Probleme könnte die Mannschaft mildern oder gar lösen - mit dem Einzug ins internationale Geschäft. Der neue Mittelstürmer, nach dem man fahndet, wird im Sommer kommen. Das gilt als sicher. Kandidaten gibt es viele, etwa Jan Koller von Borussia Dortmund, Tomislav Sokota (Benfica Lissabon) oder Tore-André Flo vom AC Siena. Der bullige Waliser John Hartson, der Hertha angeboten wurde, hat inzwischen bei Celtic Glasgow bis 2007 verlängert. Die Berliner schauen sich vor allem nach ablösefreien Profis um - die Verträge des Kroaten Sokota und des Norwegers Flo laufen 2005 aus - zudem werden üppige Gelder frei, weil in Fredi Bobic und Marko Rehmer zwei Großverdiener im Sommer den Verein verlassen. Außerdem will der Klub bald eine Anleihe von vielleicht 35 Millionen Euro aufnehmen, die der Investmenkbanker Stephen Schechter vermittelt. Doch diese Millionen sollen zuvorderst die bestehenden Verbindlichkeiten umschulden. Neue Spieler sollen anders finanziert werden. Vor allem mit Siegen in der Bundesliga: Am Sonnabend im Spiel bei Bayer Leverkusen fordert Trainer Götz drei Punkte.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/429803.html
31.03.2005 - 17:19 Uhr
Bielefeld. Die wirtschaftliche Seite hält, was die sportliche verspricht: In der offiziellen Tabelle der Bundesliga nimmt der DSC Arminia einen Rang im unteren Mittelfeld ein, und genau dort sind die Bielefelder auch positioniert in einem Bonitäts-Index, ermittelt von der renommierten Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform.
Über ein Dutzend Kriterien wie Branchenrisiko, Liquidität oder Unternehmensentwicklung sind in die Analyse der 18 Bundesligavereine eingeflossen, die mit einer Art Schulnote bewertet werden. Klassenprimus ist laut Creditreform der FC Bayern München (1,86). Um die wirtschaftliche Versetzung müssen – da mit einer 3 vor dem Komma im Gegensatz zum Schulnoten-System die Lage so langsam kritisch wird – vor allem Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin fürchten, während Arminia mit 2,61 entspannt in die nahe Zukunft sehen kann.
(...)
http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=424305&
Zusammen mit Dortmund haben wir nach dieser Analyse die größten Kredit- und Zahlungsprobleme in der 1.Liga. Also noch vor Schalke, dass ja öfters als warnendes Beispiel für uns genannt wird.
Über ein Dutzend Kriterien wie Branchenrisiko, Liquidität oder Unternehmensentwicklung sind in die Analyse der 18 Bundesligavereine eingeflossen, die mit einer Art Schulnote bewertet werden. Klassenprimus ist laut Creditreform der FC Bayern München (1,86). Um die wirtschaftliche Versetzung müssen – da mit einer 3 vor dem Komma im Gegensatz zum Schulnoten-System die Lage so langsam kritisch wird – vor allem Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin fürchten, während Arminia mit 2,61 entspannt in die nahe Zukunft sehen kann.
(...)
http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=424305&
Zusammen mit Dortmund haben wir nach dieser Analyse die größten Kredit- und Zahlungsprobleme in der 1.Liga. Also noch vor Schalke, dass ja öfters als warnendes Beispiel für uns genannt wird.
31.03.2005 - 23:39 Uhr
>Bielefeld mag ja finanziell gesund sein, aber dafür werden
>die auch nie eine Spitzenmannschaft sein.
ich kann mir als verein auch 90 mio € leihen und dafür top-stars verpflichten...wo ist da die kunst ?
>
>Hertha hat viel mehr finanzielles Potential als Arminia, daher
>sollten wir Bielefeld sportlich hinter uns lassen können ohne
>dafür finanziellen Unfug zu machen.
dir sollte erstmal bewußt werden, daß das sportliche bei uns nicht das finanzielle bedingt !
wenn du bisher nicht kapiert hast, was beim dt. meister von 2002 los ist, dann ist dir auch nicht mehr zu helfen.
>die auch nie eine Spitzenmannschaft sein.
ich kann mir als verein auch 90 mio € leihen und dafür top-stars verpflichten...wo ist da die kunst ?
>
>Hertha hat viel mehr finanzielles Potential als Arminia, daher
>sollten wir Bielefeld sportlich hinter uns lassen können ohne
>dafür finanziellen Unfug zu machen.
dir sollte erstmal bewußt werden, daß das sportliche bei uns nicht das finanzielle bedingt !
wenn du bisher nicht kapiert hast, was beim dt. meister von 2002 los ist, dann ist dir auch nicht mehr zu helfen.
01.04.2005 - 16:43 Uhr
Hertha befindet sich mit einer Note von 3,07 (ab 3,0 gilt es als kritisch) auf Platz 30 von 36 Vereine, wobei der Rot-Weiss Erfurt als 36 nicht bewertet wurde. Schöne Aussichten...derzeit würde man also selbst den meisten Zweitligisten lieber Geld geben, als unserem angeschlagenen Verein. :-(
In der DR Thread "Creditreform Bonitätsprüfung 2005" ist die komplette Auflistung der Vereine mit ihren Noten.
Quelle ist zwar "nur" Bild, aber bei so einer bloßen Wiedergabe einer Tabelle kann ja nichts falsch gemacht werden.
http://www.bild.t-online.de/BTO/geldjob/allgemein/fussballklub/kreditwuerdigkeit,templateId=renderKomplett.html
In der DR Thread "Creditreform Bonitätsprüfung 2005" ist die komplette Auflistung der Vereine mit ihren Noten.
Quelle ist zwar "nur" Bild, aber bei so einer bloßen Wiedergabe einer Tabelle kann ja nichts falsch gemacht werden.
http://www.bild.t-online.de/BTO/geldjob/allgemein/fussballklub/kreditwuerdigkeit,templateId=renderKomplett.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaetzle am 01.04.2005 um 16:46 Uhr bearbeitet
05.04.2005 - 13:23 Uhr
>@ pedni
>
>bist du es nicht langsam leid, ständig user aufzuklären? *g*
>ist nicht böse gemeint, du hast ja vollkommen recht.
>nur mir wäre es zu sehr aufwendig immer und immer wieder
>irgendwelche träumer aufzuklären.
>sie wollen es einfach nicht wahr haben...
>
kann ich auch nicht verstehen, daß du @pedni dich überhaupt noch mit solchen usern abgibst, die erstens keine ahnung von den wirtschaftlichen verzweigungen haben, da sie diees nicht studiert oder sonst wo erlernt haben und zweitens ganz gezielt die diskussion nutzen, um direkt gegen den mann zu gehen und weniger, um die diskussion voranzutreiben. nicht umsonst handelt es sich hierbei um gäste.
>
>bist du es nicht langsam leid, ständig user aufzuklären? *g*
>ist nicht böse gemeint, du hast ja vollkommen recht.
>nur mir wäre es zu sehr aufwendig immer und immer wieder
>irgendwelche träumer aufzuklären.
>sie wollen es einfach nicht wahr haben...
>
kann ich auch nicht verstehen, daß du @pedni dich überhaupt noch mit solchen usern abgibst, die erstens keine ahnung von den wirtschaftlichen verzweigungen haben, da sie diees nicht studiert oder sonst wo erlernt haben und zweitens ganz gezielt die diskussion nutzen, um direkt gegen den mann zu gehen und weniger, um die diskussion voranzutreiben. nicht umsonst handelt es sich hierbei um gäste.
05.04.2005 - 17:45 Uhr
nur
>muß man nicht versuchen hier zu erklären,das die Hertha
>Verantwortlichen alles Deppen sind
keiner hat gesagt, daß sie deppen sind. meier und niebaum sind auch keine deppen.
>muß man nicht versuchen hier zu erklären,das die Hertha
>Verantwortlichen alles Deppen sind
keiner hat gesagt, daß sie deppen sind. meier und niebaum sind auch keine deppen.
06.04.2005 - 17:18 Uhr
>ist der derzeit durchgef�hrte Ansatz
>
>Senkung der Kosten bei eventuell leichter Steigerung der
>Einnahmen wie oben beschrieben nicht der richtige Weg?
sicher.
ich glaube aber, daß man zur zeit glücklich sein kann, wenn der schuldenzuwachs gemindert werden kann. an schwarze zahlen glaube ich seit längerem nicht mehr.
wie bereits oben erörtert: selbst in guten zeiten haben wir massig schulden gemacht...ich frage mich daher, wie wir aufeinmal sogar gewinne in schlechteren zeiten machen sollen....
>
>Senkung der Kosten bei eventuell leichter Steigerung der
>Einnahmen wie oben beschrieben nicht der richtige Weg?
sicher.
ich glaube aber, daß man zur zeit glücklich sein kann, wenn der schuldenzuwachs gemindert werden kann. an schwarze zahlen glaube ich seit längerem nicht mehr.
wie bereits oben erörtert: selbst in guten zeiten haben wir massig schulden gemacht...ich frage mich daher, wie wir aufeinmal sogar gewinne in schlechteren zeiten machen sollen....
06.04.2005 - 20:03 Uhr
@Alle
Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube dass alleine die Teilnahme an der CL 15Mio einbringt, wenn ich im Unrecht bin bitte verbessert mich!
Das würde bedeuten, FALLS wir uns diese Saison für den UEFA-Cup qualifizieren und auch mal etwas weiter kommen + innerhalb sagen wir der nächsten 2 Jahre in die CL kommen UND wir auch nciht wieder utopische Summen für Gehälter+Ablösen+Handgelder etc ausgeben, DASS wir dann finanziell besser bzw. solide darstehen würden?
Sehe ich dass richtig??
Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube dass alleine die Teilnahme an der CL 15Mio einbringt, wenn ich im Unrecht bin bitte verbessert mich!
Das würde bedeuten, FALLS wir uns diese Saison für den UEFA-Cup qualifizieren und auch mal etwas weiter kommen + innerhalb sagen wir der nächsten 2 Jahre in die CL kommen UND wir auch nciht wieder utopische Summen für Gehälter+Ablösen+Handgelder etc ausgeben, DASS wir dann finanziell besser bzw. solide darstehen würden?
Sehe ich dass richtig??
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaetzle am 07.04.2005 um 10:46 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

