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Finanzierung der Hertha

12.03.2004 - 22:01 Uhr
Finanzierung der Hertha |#41
29.01.2005 - 21:17 Uhr
>Halten die den Fußballfan denn für
>total verblödet?

beim bvb sind sie damit durchgekommen, bei schalke ebenfalls...wieso also nicht auch bei uns.

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Finanzierung der Hertha |#42
29.01.2005 - 22:18 Uhr
>>>Halten die den Fußballfan denn für
>>>total verblödet?
>>
>>beim bvb sind sie damit durchgekommen, bei schalke
>>ebenfalls...wieso also nicht auch bei uns.
>
>Weil wir vielleicht aus den Fehlern von anderen lernen
>könnten?

Es wäre schon, wenn es passieren würde.
Aber bei diesem Thema kommen dann immer die "Argumente", dass Schalke und der BVB ja viel mehr Schulden haben, so dass es uns verhältnismäßigkeit gut gehen würde.
Es besteht also noch Lernbedarf. ;-)
Finanzierung der Hertha |#43
30.01.2005 - 01:17 Uhr
>>>Halten die den Fußballfan denn für
>>>total verblödet?
>>
>>beim bvb sind sie damit durchgekommen, bei schalke
>>ebenfalls...wieso also nicht auch bei uns.
>
>Weil wir vielleicht aus den Fehlern von anderen lernen
>könnten?

dafür ist die dfl zuständig, die verhindern muß, daß leute wie assauer, meier oder hoeneß bundesligisten an die wand fahren.
wir fans haben da keinerlei verpflichtung und du weißt ja selbst, daß es keine möglichkeit gibt (praktisch jedenfalls), um in irgendeiner weise zu intervenieren.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 30.01.2005 um 01:17 Uhr bearbeitet
Finanzierung der Hertha |#44
30.01.2005 - 01:43 Uhr
>
>>dafür ist die dfl zuständig, die verhindern muß, daß leute
>wie
>>assauer, meier oder hoeneß bundesligisten an die wand
>fahren.
>
>Die Lizenzierung scheint ja immer weiter gelockert zu werden,
>wie bekommt sonst der BVB überhaupt noch eine Lizenz?

kenne mich in den finanzen des bvb nicht aus. mit einem zwang zur größeren transparenz würde es aber bestimmt manchen beteiligten schwerer fallen, ihre finanzstatistiken zu verschönern.


>
>>wir fans haben da keinerlei verpflichtung und du weißt ja
>>selbst, daß es keine möglichkeit gibt (praktisch
>jedenfalls),
>>um in irgendeiner weise zu intervenieren.
>
>Das sehe ich anders. Gegen breite Öffentlichkeit und Fanstimme
>geht es auf Dauer nicht. Wenn aber keiner die Schnauze
>aufmacht geht alles.

man muß wohl auch dazu erzogen werden, daß man die schnauze aufmacht. bei hertha fehlen ja oftmals die demokratischen strukturen, um überhaupt vieles von unten durchsetzen zu können und das demokratische bewußtsein ist beim fan bzw. stimmvieh sowieso nicht wirklich vorhanden....daher sehe ich rein praktisch keine lösung des problems von fanseite sondern eben nur durch übergeordnete instanzen wie der dfl.
die dfl hat es sich am schluß selbst zuzuschreiben, wenn buli-vereine pleite gehen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 30.01.2005 um 01:44 Uhr bearbeitet
Finanzierung der Hertha |#45
30.01.2005 - 21:54 Uhr
>Bevor man die Schnauze aufmacht sollte man die Sachlage
>prüfen. Sollen mit dieser Anleihe nicht vor allem höher
>verzinste Kredite bezahlt werden? Wäre doch sinnvoll weniger
>Zinsen zu zahlen.

Lies die bitte doch mal die verfassten Beiträge durch und vergleich mal das Volumen der Anleihen (41 Mio) mit dem Schuldenstand (19 Mio). Um die hohe Differenz zwischen diesen beiden Kennzahlen geht es doch.
Finanzierung der Hertha |#46
24.02.2005 - 17:24 Uhr
>Was? Wir haben in der Saison 2003/2004 ein Minus von 18
>Millionen gemacht?
>
>http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E2946A52683C64DB2BF328E2BAA28364F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das verwundert mich auch. Hat die FAZ sich dabei vielleicht (hoffentlich) in der Zahlenzuordnung vertan?

Nach bisherigen Informationen hieß es doch, dass wir insgesamt 18-19 Mio Schulden haben und letzte Saison 4,2 Mio Miese gemacht haben.
Finanzierung der Hertha |#47
24.02.2005 - 18:45 Uhr
>mich wundert das nicht...
>bei den Kader nicht international zu spielen bringt halt
>verluste. Hätte sie bei euch auf 10 Mio geschätzt. Aber das es
>keinen Gewinn geben dürfte sollte ja klar sein.

unsinn.
die gesamtschulden belaufen sich auf knapp 20 mio €

das minus lag m.e. bei etwa 2,5 mio € (abpfindung stevens, ablöse meyer, ablöse reina, geringere tv-einnahme)

bei hertha werden die einnahmen aus dem internationalen wettbewerb sowieso nie eingerechnet.

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Finanzierung der Hertha |#48
28.02.2005 - 12:54 Uhr
>>ihr solltet den artikel richtig lesen. da steht, dass
>hertha
>>ca. 20 mio. verbindlichkeiten und letzte saison miese
>gebracht
>>hat
>
>Vielleicht solltest Du richtig lesen, irgendwas von
>Verbindlichkeiten steht da gerade nicht. Der FAZ-Schreiber hat
>sich klar falsch ausgedrückt.

Für mich sieht es auch danach aus, dass der Schreiber da munter
Schulden aus der letzten Saison und Gesamtschulden durcheinandergewürfelt hat. Beispielsweise sind es bei Bayern und Nürnberg das Defizt in der letzten Saison, bei Hertha und Stuttgart sind es die Gesamtschulden.
Fachjournalismus sieht anders aus.
Finanzierung der Hertha |#49
05.03.2005 - 09:30 Uhr
Es sieht wohl noch viel bedrohlicher aus als wir ohnehin schon dachten. :-(
Wir können uns jetzt mehr oder weniger offiziell mit unserer Finanzkrise hinter Schalke und dem BVB einreihen!
Auch wir sind zum Siegen verdammt, weil unsere Zukunft schon verschachtert ist und uns ohne Erreichen der internationalen Wettbewerbe langfristig Lizensentzug und Insolvenz drohen.

Aber lest selbst:


Zur Champions League verdammt
Signing Fees und Leasing-Geschäfte: Die Finanzlage von Hertha ist angespannt - Vertrag mit Sportfive bis 2014 verlängert
Bild aus der Morgenpost

Profifußball ist teuer: Herthas Mittelfeld-Star Marcelinho (links), hier im Duell mit dem Hamburger Rene Klingbeil

Foto: AP
Von Uwe Bremer

Ingo Schiller, bei Hertha BSC als Geschäftsführer für die Finanzen zuständig, ist ein innovativer Mann. So hat der Bundesligist Ende Januar als erster Klub in Deutschland eine Anleihe über sechs Millionen Euro aufgelegt. Diese Inhaber-Schuldverschreibungen - 60 000 Stück - verkaufen sich ordentlich. Nach sechs Wochen wurden Anteile für 3,5 Millionen Euro gezeichnet. "Die Anleihe ist ein voller Erfolg", sagte Schiller.

Es hat Gründe, daß Hertha neues Terrain erkundet. Die finanzielle Lage ist angespannt. Im Wettrennen um die wenigen lukrativen Europacup-Plätze steht Hertha in Konkurrenz zu Klubs wie den Bayern, Leverkusen, dem HSV, Stuttgart, Bremen, Wolfsburg, Hannover oder dem FC Schalke 04.

Um den nie endenden Finanzbedarf im Profigeschäft zu decken, arbeitet Hertha mit ähnlichen Instrumente wie die Rivalen aus Schalke und Dortmund: etwa mit "Signing fees" oder "Sales-and-lease-back"-Geschäften. Auch wenn in Berlin die Verschuldung deutlich nicht so hoch ist wie bei der Konkurrenz, die zuletzt wegen ihres Finanzgebarens in die Kritik gekommen ist: Ernst ist die wirtschaftliche Situation bei Hertha allemal.

So weisen die Geschäftsberichte der vergangenen Jahre erhebliche Fehlbeträge aus. Er lag in der Saison 2001/02 bei 5,0 Millionen Euro, für 2002/03 bei 5,9 Mio., für 2003/04 bei 5,6 Mio.

Entsprechend heißt es in den von den Geschäftsführern Dieter Hoeneß und Ingo Schiller unterschriebenen Berichten: "Die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres . . . ist nicht befriedigend verlaufen." Somit liegt bei Hertha BSC eine bilanzielle Überschuldung vor. Zugleich verweisen die Verantwortlichen darauf, es bestehe keine materielle Überschuldung, "da der ausgewiesene Fehlbetrag durch stille Reserve, unter anderem in den Spielerwerten, ausgeglichen werden kann." In Dortmund hat die Geschäftsführung das Westfalenstadion verkauft und muß hohe Leasinggebühren zahlen, um es zu nutzen. Hertha hat in zwei Tranchen Rechte veräußert an seinen Logen, Skyboxen und Business-Seats im Rahmen eines "Sale-and-lease-back"-Geschäftes. Dafür bekam der Klub 2002/03 fünf Millionen Euro, in der folgenden Saison zehn Millionen von der "AGV Vermarktungsrechte Vermietungsgesellschaft" - und zahlt nun bis 2010 Leasing-Raten für die Nutzung des VIP-Bereiches.

Ähnlich verhält sich es mit dem Prinzip "Signing fee": Es wird ein langfristiger Vertrag vereinbart, etwa mit Hauptsponsor Arcor bis 2006 oder Ausrüster Nike bis 2009. Ein Großteil der Gesamtsumme wird als "Signing fee" direkt nach Vertragsunterzeichnung gezahlt. So erhielt Hertha BSC 2002/03 aus dem "Signing fee" dieser Verträge 13,6 Mio. Euro. Die Chance dieser Zahlungsweise: Es gibt einmal viel Geld. Das Problem: Für die Restlaufzeit gibt es fast nichts mehr.

Auch in der laufenden Serie sind "Signing fees" wichtig. So hatte sich der Fehlbetrag der Jahre 2001 bis 2004 (abzüglich des Eigenkapitals) auf ein Minus von 13,94 Millionen Euro aufgetürmt. Nun bestand die Auflage der DFL, daß Herthas Eigenkapital "zum 31. Dezember 2004 nicht niedriger als minus Euro 6,655 Millionen sein darf".

Da half es, daß der Bundesligist am 25. Oktober 2004 den ursprünglich bis 2009 laufenden Vertrag mit seinem Vermarktungspartner Sportfive bis 2014 verlängert hat. Diese Verlängerung zu verbesserten Konditionen wurde bisher nicht publiziert. "Wir haben im Moment dafür die Notwendigkeit nicht gesehen", sagte Schiller.

Im Verkaufsprospekt für die 6-Millionen-Euro-Anleihe (das Papier liegt der Berliner Morgenpost vor) berichtet Hertha dazu: "Für die Verlängerung des Vertrages mit Sportfive muß diese Signing Fee zahlen, die in den Jahren 2005 bis 2008 fällig werden, aber durch teilweisen Forderungsverkauf mittels Fortfaitierungsgeschäft bereits im Dezember 2004 teilweise realisiert worden sind." So war es kein Zufall, daß Hertha fristgerecht Ende Dezember die DFL-Auflage erfüllen konnte. Um seine Verbindlichkeiten umzuschulden - bei Kreditinstituten sind 18,9 Millionen Euro bis zum 30. Juni 2005 fällig - will Hertha ein langfristiges Darlehen "von bis zu 50 Millionen Euro aufnehmen", wie es im Verkaufsprospekt heißt.

Stichwort Schechter - der FC Schalke hat über den Londoner Finanzmakler 85 Mio. Euro geliehen. Rupert Scholz, Vorsitzender des Hertha-Aufsichtsrates sagt dazu: "Wir werden, wenn überhaupt, maximal 35 Millionen aufnehmen. Wir sind doch nicht Schalke oder Dortmund."

Trotz dieser finanziellen Akrobatik wird im Verkaufsprospekt auf Risiken bei der Entwicklung von Hertha hingewiesen. "Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung der Geschäftsjahre bis einschließlich 2003/04 haben sich eine hohe finanzielle Belastung und eine angespannte Liquiditätssituation ergeben." Die Verfasser formulieren, daß auch "für die nähere Zukunft Jahresfehlbeträge erwartet" werden.

Die Lizenz-Hürde bei der DFL hat Hertha in den vergangenen Jahren relativ komplikationslos genommen. Was die aktuelle Lage angeht, heißt es indessen: "Wegen bestehender Auflagen der DFL im Hinblick auf das ausgewiesene negative Eigenkapital können sich negative Auswirkungen auf die Lizenzerteilung für 2005/06 ergeben." Schiller machte gestern darauf aufmerksam, daß der Prospekt bereits im September vergangenen Jahres verfaßt wurde. "Wir haben die DFL-Auflagen erfüllt. Wir rechnen mit keinerlei Problemen bei der Lizenz."

Damit die Spirale der Finanzen Hertha nicht in den gleichen Sog zieht wie Dortmund oder Schalke, braucht es vor allem eines: "Der sportliche Erfolg . . . kann auch die wirtschaftliche Situation signifikant verbessern", heißt es im Prospekt. Anders gesagt: Hertha, aktuell Tabellen-Vierter, sollte die Champions League erreichen.

P.S. Apropos Kosten: Um Bielefelds Nationalspieler Patrick Owomoyela (25) werben der HSV und Hertha BSC. In Hamburg, so ist zu hören, hat man resigniert. Das Paket für Ablöse und Vier-Jahres-Kontrakt soll acht bis neun Mio. Euro kosten . . .

http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/03/05/sport/739061.html

Finanzlage bei Hertha BSC vor Lizenzvergabe angespannt
Verein räumt in einem Prospekt mittelfristigen Liquiditätsengpaß ein - Unterlagen für 2005/06 müssen am 15. März eingereicht werden
Von Uwe Bremer

Berlin - Der aktuelle Schuldenstand der Fußball-Bundesliga beträgt 698 Millionen Euro. Auch bei Hertha BSC ist die finanzielle Situation angespannt. Allein bei Kreditinstituten sind bis zum 30. Juni 2005 Verbindlichkeiten in Höhe von 18,95 Millionen Euro fällig. In diesen Tagen bereitet der Hauptstadt-Klub seine Unterlagen für die Saison 2005/06 vor, die zum 15. März bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eingereicht werden müssen. In einem Verkaufsprospekt der Berliner Volksbank, den Hertha BSC Anfang des Jahres für eine Sechs-Millionen-Euro-Anleihe auflegen mußte, heißt es: "Die mittelfristige Liquidität der Hertha BSC KGmbh ist angespannt. . . Wegen bestehender Auflagen der DFL im Hinblick auf das ausgewiesene negative Eigenkapital können sich negative Auswirkungen auf die Lizenzerteilung 2005/06 ergeben."

Bereits zum Jahresende 2004 mußte Hertha BSC finanzielle Vorgriffe auf die Zukunft unternehmen, um eine DFL-Auflage zu erfüllen. So hatte sich der Fehlbetrag bei Hertha seit 2001 auf ein Minus von 13,94 Millionen Euro aufgetürmt. Doch die DFL-Auflage besagte, daß der Klub "zum 31. Dezember 2004 nicht niedriger als minus Euro 6,655 Millionen sein darf".

So paßte es, daß der Vertrag mit Vermarktungspartner Sportfive, der bis 2009 läuft, vorzeitig bis 2014 verlängert werden konnte. Für die Vertragsverlängerung wurde eine sogenannte Signing Fee in Millionenhöhe vereinbart, zu zahlen von 2005 bis 2008. Doch Hertha hat diese Forderung bereits im Dezember 2004 verkauft. Und konnte zum Jahresende die DFL-Auflage erfüllen. Auch für nähere Zukunft erwarten die Verantwortlichen "Jahresfehlbeträge". Die Lizenz von Hertha BSC für 2005/06, davon ist man überzeugt, ist nicht gefährdet.

http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/03/05/titel/739116.html

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Um es mal zusammenzufassen, falls einer nicht die Kondition hat alles durchzulesen:

- finanzielle Lage ist angespannt
- Hertha arbeitet mit ähnlichen Instrumente wie die Rivalen aus Schalke und Dortmund
- bei Hertha BSC liegt eine bilanzielle Überschuldung vor
- die zukünftigen Einnahmen aus dem VIP-Bereich wurden im Rahmen eines "Sale-and-lease-back"-Geschäftes schon verschachert
- das Prinzip "Signing fee" verschafft uns momentan finanziellen Spielraum, jedoch droht dadurch in naher Zukunft (in den nächsten Jahren) Ebbe in der Kasse, weil es ja dann keine Einnahmen mehr gibt
- man will jetzt ein langfristiges Darlehen "von bis zu 50 Millionen Euro aufnehmen"
- "Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung der Geschäftsjahre bis einschließlich 2003/04 haben sich eine hohe finanzielle Belastung und eine angespannte Liquiditätssituation ergeben."
- "für die nähere Zukunft werden Jahresfehlbeträge erwartet"
- wir sind auf sportlichen Erfolg dringend angewiesen

Wem das jetzt nicht die Augen öffnet und immer noch irgendwelche Traumverpflichtungen fordert, dem ist bei allem Respekt nicht mehr zu helfen! :-(
Finanzierung der Hertha |#50
05.03.2005 - 11:31 Uhr
>>"Trotz gestiegener Zuschauereinnahmen und einem Zuwachs im
>>Sponsoring- und Marketingbereich wiesen viele Vereine im
>>abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 Verluste aus. Selbst
>>Branchenkrösus Bayern München verbuchte ein ungewohntes
>Minus
>>von 3, 4 Millionen Euro. Der deutsche Rekordmeister verfügt
>>jedoch über 150,5 Millionen Euro Eigenkapital. Hertha (18,26
>>Millionen), Stuttgart (8,26), Kaiserslautern (6,9) oder
>>Nürnberg (2,3) mußten ebenfalls rote Zahlen schreiben."
>
>
>also nun lies DU mal richtig: da steht, dass sie rote zahlen
>schrieben...und das stimmt...die zahlen in klammern beziehen
>sich dagegen auf die gesamten verbindlichkeiten, die ja nunmal
>bekannt sind und nicht weiter erläutert werden müssen...und
>der gesamte artikel bezieht sich auf verbindlichkeiten der
>buli-klubs, wodurch sich die permanente wiederholung dieses
>wortes erübrigt...wenn du dieses wort im artikel nicht finden
>kannst, sorry

Da kannst du den Schreiber noch so sehr verteidigen, aber er hat dort ziemlich sicher falsche Zahlen zusammengeschmissen bzw. falsche Angaben verwendet. Schau dir mal die Zahl in der Klammer hinter Nürnberg an. Nürnberg hat keine 2,3 Mio Gesamtverbindlichkeiten, sondern hat nach eigenen Geschäftsbericht 8,8 Mio € Verbindlichkeiten.
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