Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Ich bin bei Newtrial. Inhaltlich finde ich vor allem die Begründung sehr gut, da sie vieles, was die SPD als Narrativ in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern versucht, komplett ad absurdum führt und die Vergangenheit und Faktenlage mit der Gegenwart in Einklang bringt. Inhaltlich gibt es entsprechend wenig Neues für uns Fans, die wir diese Faktenlage schon rauf und runter diskutiert haben. Interessant sind hier aber die Zitate und Paraphrasen von Deubel und Kritikern am Vorgehen der damaligen Landesregierung.
Die Form allerdings - ob Zahlen oder Orthografie - ist echt jenseits von Gut und Böse. Aber gut, vielleicht hat man länger über die Inhalte dieses Antrags debattiert und am Ende war wenig Zeit für das Zusammenschreiben.
Aber für die Stadt sollte es eigentlich völlig klar sein, dass das Land wieder mit ins Boot muss.
Im einen Szenario (der FCK existiert weiter vor sich hin) muss eine langfristige Lösung für die Pachtzinsproblematik her und im anderen Szenario (Rückkauf des Stadions durch den FCK oder einen ihm verbundenen Investor) wird der Kredit anscheinend sofort fällig und es entsteht eine massive Finanzierungslücke der Stadt. Was man so hört und liest (sowohl von Menschen mit einschlägiger Ahnung hier, bei dbb, aber auch in der Kommunikation des Vereins und der Medien über Investorenaussagen) dürfte der Verkehrswert des Stadions allein irgendwo bei rund 25 Millionen Euro liegen. Vielleicht sind es mit Park- und Trainingsplätzen 30 Millionen Euro. Diese Einnahmen plus die Tilgungsrücklage (rund 16 ?? Millionen Euro) stehen der Kreditsumme von 69 Millionen Euro plus den bis zum vertraglichen Kreditende anfallenden Zinsen (2,95 Millionen Euro jährlich) gegenüber.
Gibt es kein Konzept zur Finanzierung dieser künftigen eventuellen Kosten, kann die Stadt eigentlich nie einem Verkauf zum angenommenen Verkehrswert zustimmen, sondern müsste immer den eigenen Finanzierungsbedarf decken, weswegen sie ja an der großen Lösung interessiert ist, in der sie weitere Flächen neben dem Stadion in das Paket packt, was ein Investor für einen kostendeckenden Preis erwerben soll. Dieser Sachzwang ist nun wieder den Gesprächen des FCK mit möglichen (großen) Investoren abträglich und führt zu den erlebten Situationen, dass die Stadt parallel mit anderen Investoren verhandelt als der FCK dies tut, wodurch es dann im erlebten schlimmsten Fall zum Ränkespiel um das Durchdrücken des jeweils eigenen Wunschinvestors kommen kann.
Die Form allerdings - ob Zahlen oder Orthografie - ist echt jenseits von Gut und Böse. Aber gut, vielleicht hat man länger über die Inhalte dieses Antrags debattiert und am Ende war wenig Zeit für das Zusammenschreiben.
Aber für die Stadt sollte es eigentlich völlig klar sein, dass das Land wieder mit ins Boot muss.
Im einen Szenario (der FCK existiert weiter vor sich hin) muss eine langfristige Lösung für die Pachtzinsproblematik her und im anderen Szenario (Rückkauf des Stadions durch den FCK oder einen ihm verbundenen Investor) wird der Kredit anscheinend sofort fällig und es entsteht eine massive Finanzierungslücke der Stadt. Was man so hört und liest (sowohl von Menschen mit einschlägiger Ahnung hier, bei dbb, aber auch in der Kommunikation des Vereins und der Medien über Investorenaussagen) dürfte der Verkehrswert des Stadions allein irgendwo bei rund 25 Millionen Euro liegen. Vielleicht sind es mit Park- und Trainingsplätzen 30 Millionen Euro. Diese Einnahmen plus die Tilgungsrücklage (rund 16 ?? Millionen Euro) stehen der Kreditsumme von 69 Millionen Euro plus den bis zum vertraglichen Kreditende anfallenden Zinsen (2,95 Millionen Euro jährlich) gegenüber.
Gibt es kein Konzept zur Finanzierung dieser künftigen eventuellen Kosten, kann die Stadt eigentlich nie einem Verkauf zum angenommenen Verkehrswert zustimmen, sondern müsste immer den eigenen Finanzierungsbedarf decken, weswegen sie ja an der großen Lösung interessiert ist, in der sie weitere Flächen neben dem Stadion in das Paket packt, was ein Investor für einen kostendeckenden Preis erwerben soll. Dieser Sachzwang ist nun wieder den Gesprächen des FCK mit möglichen (großen) Investoren abträglich und führt zu den erlebten Situationen, dass die Stadt parallel mit anderen Investoren verhandelt als der FCK dies tut, wodurch es dann im erlebten schlimmsten Fall zum Ränkespiel um das Durchdrücken des jeweils eigenen Wunschinvestors kommen kann.
Zitat von Ivo_Ilicevic
Das klingt doch schon mal soweit positiv.
Nach der Saison muss aber eine knallharte Analyse her.
Ein "immer weiter" kann es nicht geben.
Jede Personalie muss auf den Prüfstand.
Egal ob Notzon, Schommers oder der Kader.
Kann Notzon einen aufstiegsfähigen Kader aufbauen?
Kann Schommers Aufstiegskampf in Liga 3?
Sind die Spieler gut genug, um um den Aufstieg mitzuspielen?
Diese Fragen müssen gestellt werden. Und bei der Beantwortung darf es keine Tabus geben.
Das klingt doch schon mal soweit positiv.
Nach der Saison muss aber eine knallharte Analyse her.
Ein "immer weiter" kann es nicht geben.
Jede Personalie muss auf den Prüfstand.
Egal ob Notzon, Schommers oder der Kader.
Kann Notzon einen aufstiegsfähigen Kader aufbauen?
Kann Schommers Aufstiegskampf in Liga 3?
Sind die Spieler gut genug, um um den Aufstieg mitzuspielen?
Diese Fragen müssen gestellt werden. Und bei der Beantwortung darf es keine Tabus geben.
Schommers und Notzon haben am 30.6.20 gegenüber den Neuen einen Vorsprung von 9 Monaten.
MMn könnten die Neuen bei Tätigkeitsbeginn 1.7.20 frühestens nach 24 Monaten den Aufstieg schaffen......eher erst nach 36 Monaten bei totalem Neuaufbau.
Was die Kaderplanung betrifft, sollten Schommers/Notzon externe Berater und Scouts in Anspruch nehmen.
Zitat von osirisy
Schommers und Notzon haben am 30.6.20 gegenüber den Neuen einen Vorsprung von 9 Monaten.
MMn könnten die Neuen bei Tätigkeitsbeginn 1.7.20 frühestens nach 24 Monaten den Aufstieg schaffen......eher erst nach 36 Monaten bei totalem Neuaufbau.
Was die Kaderplanung betrifft, sollten Schommers/Notzon externe Berater und Scouts in Anspruch nehmen.
Zitat von Ivo_Ilicevic
Das klingt doch schon mal soweit positiv.
Nach der Saison muss aber eine knallharte Analyse her.
Ein "immer weiter" kann es nicht geben.
Jede Personalie muss auf den Prüfstand.
Egal ob Notzon, Schommers oder der Kader.
Kann Notzon einen aufstiegsfähigen Kader aufbauen?
Kann Schommers Aufstiegskampf in Liga 3?
Sind die Spieler gut genug, um um den Aufstieg mitzuspielen?
Diese Fragen müssen gestellt werden. Und bei der Beantwortung darf es keine Tabus geben.
Das klingt doch schon mal soweit positiv.
Nach der Saison muss aber eine knallharte Analyse her.
Ein "immer weiter" kann es nicht geben.
Jede Personalie muss auf den Prüfstand.
Egal ob Notzon, Schommers oder der Kader.
Kann Notzon einen aufstiegsfähigen Kader aufbauen?
Kann Schommers Aufstiegskampf in Liga 3?
Sind die Spieler gut genug, um um den Aufstieg mitzuspielen?
Diese Fragen müssen gestellt werden. Und bei der Beantwortung darf es keine Tabus geben.
Schommers und Notzon haben am 30.6.20 gegenüber den Neuen einen Vorsprung von 9 Monaten.
MMn könnten die Neuen bei Tätigkeitsbeginn 1.7.20 frühestens nach 24 Monaten den Aufstieg schaffen......eher erst nach 36 Monaten bei totalem Neuaufbau.
Was die Kaderplanung betrifft, sollten Schommers/Notzon externe Berater und Scouts in Anspruch nehmen.
1.:
Notzon ist seit JAHREN für den FCK tätig und nicht erst seit 9 Monaten.
2.:
Vorsprung ist eine Wertung. Sie haben länger für den Verein gearbeitet - ob Schommers der Richtige für die nächste Saison ist sollte anhand der Entwicklung entschieden werden, allerdings rechtzeitig vor der Sommerpause, damit man - falls man zu einem Ergebnis kommt, das keine Weiterarbeit mit ihm bedeutet, man dann noch rechtzeitig für die Vorbereitung jemanden verpflichten kann.
3.:
Das Ziel für die nächste Saison muss der Aufstieg sein. Es ist völlig unklar, ob man auch nur mehr als eine Saison in Liga 3 noch überlebt (es wird schon eng genug finanziell für die nächste).
4.:
Die Vorstellung von 3 Jahren in Liga 3 ist nachgerade absurd.
So, jetzt konnte ich endlich mal die SWR-Sendung gucken. Das klingt finanziell schon positiv: Nicht nur, dass Bernd Schmitt bei dem Thema Finanzen in den letzten Stunden vor dem Spiel in entspannte Gesichter geschaut hat, sondern vor allem, was Voigt über die Gespräche mit den Spielerberatern ausgesagt hat. Denen musste man garantiert mehr als warme Worte bieten, damit diese Gespräche bislang "sehr positiv" verlaufen konnten.
4 Mio € Aufstockung von den Regionalen plus Deckung der verbleibenden Lücke durch einen Großinvestor, der nicht Becca heißt. Wenn es heute gut im Stadtrat läuft, könnte es danach schnell gehen! Und der Auftritt der Mannschaft beim Waldhof war da sicherlich auch hilfreich, weil er deutliche Hoffnungen auf den sportlichen Klassenerhalt macht.
Schafft Boris Schommers den Turnaround, geht er aus den ganzen Querelen gestärkt hervor; egal wie man die causa Ehrmann beurteilen mag. Und was diese angeht, so würde eine außergerichtliche - und die Ehre von Gerry wiederherstellende - Lösung am Mittwoch dann auch in jeglicher Hinsicht weiterhelfen.
Wenn dann erst mal die Perspektive für nächste Saison soweit eröffnet ist, könnte man an die Lösung der Stadionfrage rangehen. Hier erachte ich die heutige Resolution für wichtig: Im Moment ist das Stadion für die Stadt unverkäuflich, weil sie sonst mit einem Schlag den Kredit plus Zinsen bis zur regulären Ablaufzeit abzahlen müsste; kaum ein Investor würde ihnen diese Last abnehmen. Hier muss das Land ran! Erstens mit eigenem Geld, zweitens per Anweisung an die ADD (s. Resolution) und drittens über politische Einflußnahme auf die HeLaBa - die müssen auf die Zinsen bis zum Kreditablauf verzichten! Ziel muss es sein, dass die Stadt das Ding für 25 Mio+ über das FCK-Vorkaufsrecht kanalisiert verkaufen kann und danach - natürlich unter Anrechnung der Rücklagen - an diesem Punkt möglichst altschuldenfrei aus der Sache rauskommt. Solange dies nicht gelingt, besteht ein Interessenskonflikt zwischen Stadt und FCK.
In diesem tiefsten Tiefgaragental könnten die Ampeln jetzt durchaus ganz schnell nacheinander auf Grün schalten. Und wir mit einem Perspektivtrainer und einer professionellen Führung in der kommenden Saison wieder nach vorne und tabellarisch nach oben schauen. Meine Sorge ist nur, ob wir dann tatsächlich den erfolglosesten Kaderplaner ever unsere buchstäblich allerletzte Patrone verballern lassen sollten. Da habe ich in der Tat ein ganz, ganz mieses Gefühl bei. Ist aber OT hier.
4 Mio € Aufstockung von den Regionalen plus Deckung der verbleibenden Lücke durch einen Großinvestor, der nicht Becca heißt. Wenn es heute gut im Stadtrat läuft, könnte es danach schnell gehen! Und der Auftritt der Mannschaft beim Waldhof war da sicherlich auch hilfreich, weil er deutliche Hoffnungen auf den sportlichen Klassenerhalt macht.
Schafft Boris Schommers den Turnaround, geht er aus den ganzen Querelen gestärkt hervor; egal wie man die causa Ehrmann beurteilen mag. Und was diese angeht, so würde eine außergerichtliche - und die Ehre von Gerry wiederherstellende - Lösung am Mittwoch dann auch in jeglicher Hinsicht weiterhelfen.
Wenn dann erst mal die Perspektive für nächste Saison soweit eröffnet ist, könnte man an die Lösung der Stadionfrage rangehen. Hier erachte ich die heutige Resolution für wichtig: Im Moment ist das Stadion für die Stadt unverkäuflich, weil sie sonst mit einem Schlag den Kredit plus Zinsen bis zur regulären Ablaufzeit abzahlen müsste; kaum ein Investor würde ihnen diese Last abnehmen. Hier muss das Land ran! Erstens mit eigenem Geld, zweitens per Anweisung an die ADD (s. Resolution) und drittens über politische Einflußnahme auf die HeLaBa - die müssen auf die Zinsen bis zum Kreditablauf verzichten! Ziel muss es sein, dass die Stadt das Ding für 25 Mio+ über das FCK-Vorkaufsrecht kanalisiert verkaufen kann und danach - natürlich unter Anrechnung der Rücklagen - an diesem Punkt möglichst altschuldenfrei aus der Sache rauskommt. Solange dies nicht gelingt, besteht ein Interessenskonflikt zwischen Stadt und FCK.
In diesem tiefsten Tiefgaragental könnten die Ampeln jetzt durchaus ganz schnell nacheinander auf Grün schalten. Und wir mit einem Perspektivtrainer und einer professionellen Führung in der kommenden Saison wieder nach vorne und tabellarisch nach oben schauen. Meine Sorge ist nur, ob wir dann tatsächlich den erfolglosesten Kaderplaner ever unsere buchstäblich allerletzte Patrone verballern lassen sollten. Da habe ich in der Tat ein ganz, ganz mieses Gefühl bei. Ist aber OT hier.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 02.03.2020 um 14:05 Uhr bearbeitet Quelle: www.der-betze-brennt.de
Zum einen sollen die bereits bestehenden regionalen Investoren ihren bisherigen Anteil am FCK von rund 750.000 Euro um zusätzliche vier Millionen Euro erhöhen.
Der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler spricht heute im "Kicker" von "positiven und vertrauensvollen Verhandlungen" mit der aus sieben oder acht Personen bestehenden Gruppe.
Keßler: "Positive und vertrauensvolle Verhandlungen"
Zum anderen spricht die neue FCK-Führung mit weiteren möglichen Investoren, dessen oder deren Namen aber noch nicht bekanntgegeben wurden. Diese Verhandlungen seien in einem "nahezu vergleichbaren Stadium" wie mit der pfälzisch-saarländischen Regionalgruppe, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Keßler dem "Kicker". Hier soll das restliche fehlende Geld generiert werden, um die bestehende Elf-Millionen-Lücke zu schließen.
Der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler spricht heute im "Kicker" von "positiven und vertrauensvollen Verhandlungen" mit der aus sieben oder acht Personen bestehenden Gruppe.
Keßler: "Positive und vertrauensvolle Verhandlungen"
Zum anderen spricht die neue FCK-Führung mit weiteren möglichen Investoren, dessen oder deren Namen aber noch nicht bekanntgegeben wurden. Diese Verhandlungen seien in einem "nahezu vergleichbaren Stadium" wie mit der pfälzisch-saarländischen Regionalgruppe, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Keßler dem "Kicker". Hier soll das restliche fehlende Geld generiert werden, um die bestehende Elf-Millionen-Lücke zu schließen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 02.03.2020 um 14:35 Uhr bearbeitet Quelle: treffpunkt-betze.de
Update: ADD erweitert Zustimmung auf Spielzeit 2020/2021
Update: 15:06: Dr. Weichel gibt bekannt, dass mit der ADD weitere Gespräche stattgefunden haben: Die ADD hat zugestimmt, dass die Stadionmiete nicht nur bis Ende des Jahres gesenkt werden darf, sondern für die gesamte Saison 2020/2021. Der Vorbehalt entfällt somit.
Laut dem Live-Ticker von Treffpunkt-Betze hat die ADD ihre Zustimmung zur Minderung auf die komplette Spielzeit 20/21 erweitert. Update: 15:06: Dr. Weichel gibt bekannt, dass mit der ADD weitere Gespräche stattgefunden haben: Die ADD hat zugestimmt, dass die Stadionmiete nicht nur bis Ende des Jahres gesenkt werden darf, sondern für die gesamte Saison 2020/2021. Der Vorbehalt entfällt somit.
Quelle: treffpunkt-betze.de
Update: 15:06: Dr. Weichel gibt bekannt, dass mit der ADD weitere Gespräche stattgefunden haben: Die ADD hat zugestimmt, dass die Stadionmiete nicht nur bis Ende des Jahres gesenkt werden darf, sondern für die gesamte Saison 2020/2021. Der Vorbehalt entfällt somit.
Puuh, damit wäre das Thema "Pachtreduzierung" wohl endlich abgearbeitet. Es gibt wieder Licht im Keller. EDIT: @springer90 war etwas schneller.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK_Horsti am 02.03.2020 um 15:19 Uhr bearbeitet Zitat von Newtrial
Wenn dann erst mal die Perspektive für nächste Saison soweit eröffnet ist, könnte man an die Lösung der Stadionfrage rangehen.
Wenn dann erst mal die Perspektive für nächste Saison soweit eröffnet ist, könnte man an die Lösung der Stadionfrage rangehen.
Erstmal guter Beitrag. Hier möchte ich aber mal kurz einsteigen und fragen - wieso hat die Stadionfrage für alle so eine hohe Priorität? Für mich kommt die Lösung des Stadionproblems nachrangig und erst dann, wenn man wieder stabil(!) mindestens(!) in der 2. Liga steht. Aktuell ist das Stadion nämlich das Problem der Stadt/Land und nicht des FCK's. Kapital potentieller Investoren sollte erstmal in aufstiegsfähige Strukturen investiert werden, bevor man überhaupt nur über einen Rückkauf des Stadions nachdenkt. Was hätte der Verein denn gewonnen, wenn man das Stadion zum aktuellen oder auch mittelfristigen Zeitpunkt versucht zurückzukaufen? Man spart sich die ~600k Pacht im Jahr und die Verhandlungen mit Herrn Weichel, ansonsten ändert sich nichts. Ggf. zahlt man noch einen Kredit ab.
Der FCK wäre auch mit eigenem Stadion nicht überlebensfähig in der 3. Liga, daher ergibt die Diskussion für mich keinen Sinn.
Man muss alles in der Macht stehende tun, um mithilfe von Investoren kurzfristig den sportlichen Erfolg zu erlangen. Erst dann kann man sich um das Stadion kümmern, inkl. besserer Konditionen bei Investoren und Kreditgebern für einen Stadionrückkauf.
Und ich bin weiterhin kritisch, ob es ausreicht, lediglich den Fehlbetrag dieser Saison zu decken. Wir spielen grundsätzlich keinen schlechten Fußball und könnten "theoretisch" mit wenigen Schrauben am Kader um den Aufstieg mitspielen. Aber in dieser Liga muss die Qualität der Spieler einfach 2 Klassen höher sein, als die der anderen, um den Aufstieg durch andere Attribute zu erreichen, als Glück und Kampf. Ansonsten spielen nämlich die meisten Teams den gleichen unattraktiven Fußball und haben einfach einen besseren Lauf mit etwas mehr Glück vor dem Tor. Und dann sitzen wir nächste Saison wieder hier im Thread und sprechen über die nächsten potentiellen Investoren für den Fehlbetrag einer weiteren Saison in Liga 3.
Zitat von springer90
Quelle: treffpunkt-betze.de
Update: ADD erweitert Zustimmung auf Spielzeit 2020/2021
Update: 15:06: Dr. Weichel gibt bekannt, dass mit der ADD weitere Gespräche stattgefunden haben: Die ADD hat zugestimmt, dass die Stadionmiete nicht nur bis Ende des Jahres gesenkt werden darf, sondern für die gesamte Saison 2020/2021. Der Vorbehalt entfällt somit.
Laut dem Live-Ticker von Treffpunkt-Betze hat die ADD ihre Zustimmung zur Minderung auf die komplette Spielzeit 20/21 erweitert.Update: 15:06: Dr. Weichel gibt bekannt, dass mit der ADD weitere Gespräche stattgefunden haben: Die ADD hat zugestimmt, dass die Stadionmiete nicht nur bis Ende des Jahres gesenkt werden darf, sondern für die gesamte Saison 2020/2021. Der Vorbehalt entfällt somit.
Jawoll, das ist prima! Ich hoffe, das löst jetzt auch die Bremse bei den Investorengesprächen. Ein guter Tag für den FCK!
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