| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
14.06.2024 - 22:30 Uhr
Zitat von mba123
Vermutlich wird auch der Stamm-MS nach Füllkrug nicht ins CL Finale kommen. Ist Füllkrug deswegen besser?
Oder sind Auba und Haaland bei uns schlechter gewesen?
Das sieht natürlich niemand so.
Aber bei Trainern sehen das viele anders: Jeder Mannschaftserfolg wird auf den Trainer zurückgeführt. Was der Trainer nun besonders gut gemacht haben soll, wird nicht erklärt.
Was hat denn Tuchel besonders gut gemacht, so dass wir 2017 den Pokal holten?
Die Antwort ist Nichts; alles was Tuchel machte war schlechter als in der titellosen Vorsaison. Die Trainerleistung war 16/17 deutlich schwächer als 15/16, meiner Meinung nach (hing aber natürlich auch an den begrenzteren Möglichkeiten).
Ich denke, es ist eigentlich gazn einfach: Wenn man Terzic attestiert, dass er so gut ist, uns ins CL Finale zu bringen, dann müsste er das wiederholen können. Ansonsten ist eben Glück und kein Können.
Vermutlich wird auch der Stamm-MS nach Füllkrug nicht ins CL Finale kommen. Ist Füllkrug deswegen besser?
Oder sind Auba und Haaland bei uns schlechter gewesen?
Das sieht natürlich niemand so.
Aber bei Trainern sehen das viele anders: Jeder Mannschaftserfolg wird auf den Trainer zurückgeführt. Was der Trainer nun besonders gut gemacht haben soll, wird nicht erklärt.
Was hat denn Tuchel besonders gut gemacht, so dass wir 2017 den Pokal holten?
Die Antwort ist Nichts; alles was Tuchel machte war schlechter als in der titellosen Vorsaison. Die Trainerleistung war 16/17 deutlich schwächer als 15/16, meiner Meinung nach (hing aber natürlich auch an den begrenzteren Möglichkeiten).
Ich denke, es ist eigentlich gazn einfach: Wenn man Terzic attestiert, dass er so gut ist, uns ins CL Finale zu bringen, dann müsste er das wiederholen können. Ansonsten ist eben Glück und kein Können.
Also ich finde beide Standpunkte ziemlich seltsam. Entweder er ist der Mega-Trainer oder es war nur Glück.
Ist es irgendetwas dazwischen. Wieviele Trainer schaffen es zweimal in ein CL-Finale und dann noch mit demselben Team? Das ist die absolute Elite und sehr sehr selten. Und wenn man es nicht noch mal schafft, ist es direkt Glück?
Terzic hat halt seine Stärke in K.O.-Wettbewerben. Dazu hatte er noch einen Kader, der dies ebenfalls begünstigt. Wer mit dem BVB Pokalsieger wird, Vizemeister wird und ins CL-Finale einzieht… das in e8ner Amtszeit von 2,5 Jahren… der wird mit Sicherheit Qualitäten haben, auch wenn er vielleicht nicht der beste Trainer der Welt ist.
Ich fand Favre auch besser als Terzic, letztendlich hat Terzic aber mehr erreicht. Nicht mit Taktik, nicht mit spielerischer Finesse aber mit einer guten Teamführung, mit Pragmatismus und mit Einsatz. Das Problem ist das Trainerleistung meistens mit Taktik und spielerischer Stärke verbunden wird, jedoch weniger mit anderen Fähigkeiten wie Teamführung.
14.06.2024 - 23:40 Uhr
Wäre Klopp ein schlechterer Trainer gewesen, wenn man 2013 im Halbfinale ausgeschieden wäre?
Bei der Bewertung eines Trainers sollte man sich auch anschauen, welche Talente entwickelt wurden und wie sich der Kaderwert entwickelt hat. Da sehe ich bei Terzic ziemlich viel brach liegendes Potential sowie ein 100Mio € Mittelstürmer Grab.
@BVBBC hat mal zu Guardiola eine spannende Statistik geposted, dass er Vereine auf ein neues Niveau hebt und diese nach ihm besser punkten als vor ihm.
Bei Terzic wird man froh sein können wenn man alle Löcher gestopft bekommt, die er während seiner Amtszeit mit zu verantworten hat, wie den angesprochenen Sturm, die nach dem Guerreiro Geschenk an die Bayern unnötige LV Katastrophe und die Ernennung von Can zum Kapitän und Nicht-Verpflichtung eines neuen DM.
Man muss das alles mal auch finanziell betrachten und da jeweilige Alter und Wiederverkaufswerte mit bedenken. Und da sieht es für mich trotz CL Vize, Pokal und Deutscher Vizemeisterschaft ganz und gar nicht nach einem bestellten Feld aus, das Terzic hinterlässt, sondern eher nach multiplen Baustellen.
Mit seiner Fähigkeit für KO-Spiele zu motivieren, sich auf Gegner einzustellen und kurzfristig den Motor zu übertakten und 110% herauszukitzeln eignet er sich vielleicht eher für den Posten bei einer Nationalmannschaft als für Vereinsfußball. Das ist jetzt gar nicht Mal zynisch gemeint. Aber man kann ja nun wirklich nicht behaupten, dass er in Dortmund etwas "entwickelt" hätte.
Bei der Bewertung eines Trainers sollte man sich auch anschauen, welche Talente entwickelt wurden und wie sich der Kaderwert entwickelt hat. Da sehe ich bei Terzic ziemlich viel brach liegendes Potential sowie ein 100Mio € Mittelstürmer Grab.
@BVBBC hat mal zu Guardiola eine spannende Statistik geposted, dass er Vereine auf ein neues Niveau hebt und diese nach ihm besser punkten als vor ihm.
Bei Terzic wird man froh sein können wenn man alle Löcher gestopft bekommt, die er während seiner Amtszeit mit zu verantworten hat, wie den angesprochenen Sturm, die nach dem Guerreiro Geschenk an die Bayern unnötige LV Katastrophe und die Ernennung von Can zum Kapitän und Nicht-Verpflichtung eines neuen DM.
Man muss das alles mal auch finanziell betrachten und da jeweilige Alter und Wiederverkaufswerte mit bedenken. Und da sieht es für mich trotz CL Vize, Pokal und Deutscher Vizemeisterschaft ganz und gar nicht nach einem bestellten Feld aus, das Terzic hinterlässt, sondern eher nach multiplen Baustellen.
Mit seiner Fähigkeit für KO-Spiele zu motivieren, sich auf Gegner einzustellen und kurzfristig den Motor zu übertakten und 110% herauszukitzeln eignet er sich vielleicht eher für den Posten bei einer Nationalmannschaft als für Vereinsfußball. Das ist jetzt gar nicht Mal zynisch gemeint. Aber man kann ja nun wirklich nicht behaupten, dass er in Dortmund etwas "entwickelt" hätte.
14.06.2024 - 23:59 Uhr
Nach ein paar spannenden Stunden möchte meine anschließenden Gedanken zu Edin Terzic los werden.
Die Frage ist für mich, was man als mehr erreicht oder auch als Erfolg für einen Verein wie den BVB, der finanziell und somit auch Qualitativ immer hinter der Spitze Europas bleiben wird, definiert und was es den Verein letztlich kostet.
Am Ende stehen nach den 2 Jahren Terzic eine knapp verpasste Meisterschaft und ein zweiter Platz in der CL. Grundsätzlich ist das isoliert betrachtet natürlich mehr als beachtlich für den BVB, aber was bleibt, was hat es nachhaltiges bewirkt? Es bleibt ein Kader, der voll auf Ergebnisse ausgerichtet ist, diese aber jeweils nur in einem von 3 Wettbewerben konstant gut liefern konnte, da für mehr letztlich die Qualität fehlt, in der Breite und auch in der Spitze, was finanziell auch kaum anders möglich ist, wenn man seriös wirtschaften will. Ein Kader, in dem Entwicklungspotenziale brach liegen, die man bei dem einen oder anderen Spieler vermutlich nicht mehr aufholen kann. Ein Kader der eigentlich seit mehr als 2 Jahren unrund ist und derzeit für keine klare Spielrichrung taugt und für einen stabilen Stil gehörig umgestaltet werden muss und vor allem einer, der den Weg, über die Ausbildung und den Verkauf von Toptalenten die finanzielle Lücke nach oben immer mal wieder zumindest nicht größer werden zu lassen oder gar mit Blick auf die Möglichkeiten auch mal kräftig zu investieren, verlassen hat, einer in dem aufgrund der Idee über Mentalität und Physis fehlende Qualität zu ersetzen, Grundprobleme zementiert hat.
Der Preis dafür, dass man in den 2 Jahren 2 Titel zumindest in greifbarer Nähe hatte, ist sehr groß, und es ist großes Glück, es durch den Ansatz von Edin aber eben auch Glück, ins CL Finale geschafft zu haben und hierbei entsprechend viel Geld mitnehmen konnten. Denn so ist man zumindest einigermaßen in der Lage, dir nachhaltigen Probleme, die durch die Amtszeit von Terzic bzw seinem Ansatz in der Kaderstruktur verursacht wurden, zu beheben. Doch dieses Finale zu erreichen ist tatsächlich so nicht reproduzierbar, dafür ist die Dichte an Spitzenteams in der CL zu groß, so wie auch deren finanzieller Vorsprung.
Ich halte Edin grundsätzlich für einen guten Trainer, der bei einem anderen Verein seinen Weg definitiv gehen wird, aber vielleicht war es auch ein Stück weit Arroganz oder Egoismus, dass er meinte, dass sein Weg, mit allem, was dieser mit sich bringt, der richtige für den BVB ist.
Positiv gesehen kann man sagen, er wollte einfach nur endlich wieder Titel mit dem Verein. Aber man kann eben auch sagen, er wollte der Trainer sein, der Titel mit dem Verein holt, der auf ewig damit in Verbindung steht und in einem Atemzug mit Hitzfeld und Klopp genannt wird, koste es was es wolle, und vor allem so schnell wie möglich. Wie er in seinem Abschiedsvideo ja sagte, er hat die Mannschaft zum Pokalsieg und ins CL Finale geführt. Nicht das bei ihm sonst übliche "wir".
Sonst aber hat er es geschafft zu den richtigen Momenten eigentlich immer das Richtige zu sagen, immer den richtigen Ton zu treffen. Als unter Favre die Stimmen lauter wurden, dass das Spiel zu langweilig ist, dass das nicht BVB-DNA sei, hat er, nachdem Favre entlassen wurde, unter dem er ja von Anfang an Co war, als Interimscoach einen offensiven Ansatz in die Kameras gepredigt, lieber ein Tor mehr schießen als der Gegner als eines weniger bekommen war damals, glaube ich, seine Aussage zum Antritt. Das hat die Fans abgeholt, das hat Euphorie entfacht.
Nachdem man unter Rose sang- und klanglos aus den Pokalwettbewerben ausgeschieden ist und auch in der Liga trotz Platz 2 Langeweile aufkam, wurde das Credo nicht sexy aber erfolgreich ausgegeben, eine Titelsehnsucht ausgemacht und befeuert, die Einheit mit den Fans in den Mittelpunkt gestellt, "lasst uns so laut sein wie nie zuvor..."
Ich weiß nicht, ob die Art und Weise, wie Terzic die Mannschaft letztlich entwickelt hat, von Anfang an so mit der Führung abgesprochen wurde und allen klar war, wohin die Reise mit diesem Stil am Ende geht, aber es ist zumindest richtig und wichtig, dass es jetzt endet.
Und ich denke auch nicht, dass Terzic einfach nur aufgrund des Neuanfangs in der Führungsetage geht. Ich denke, es wurde schon im Winter mit der Installation von Sahin klar signalisiert, dass sich der Stil ändern soll, dass der BVB für ein anderes Spiel stehen soll und aus verschiedenen Gründen, nicht zuletzt finanziellen, auch stehen muss, und dass man Edin die Wahl gelassen hat: Turnaround oder Trennung.
Der Turnaround ist für einen Trainer schwer, denn er wäre ein Eingeständnis, dass die Arbeit der letzten Jahre in die falsche Richtung ging.
Und da ich glaube, dass Terzic eben nicht so selbstlos ist, wie gern dargestellt wird, die Gründe habe ich ja gerade schon angerissen, ist die Trennung dann auch der einzig richtige Schritt.
Unterm Strich sehe ich persönlich diese zwei Jahre nicht als erfolgreich an, zumindest nicht mit Blick darauf, was der BVB für seine nachhaltige Entwicklung benötigt, finde es aber dennoch anerkennenswert, das Terzic letztlich den Schaden durch das CL-Finale gering halten konnte und die Reputation des Vereins sicherlich dennoch gewachsen ist.
Doch ohne dieses Finale, und da reden wir von Kleinigkeiten die am Ende entschieden haben, z. B. ein de Jong, der kurz vor Schluss frei vor dem Tor versagt und sonst eventuell eine Verlängerung erzwungen hätte, oder Morata, der in der Anfangsphase allein auf das Tor zu läuft und knapp vergibt, sonst hier schon fast eine Vorentscheidung auf den Weg gebracht hätte, wäre der Schaden immens und vermutlich würde es lange dauern diesen zu reparieren.
Mein Fazit lautet daher: Zu viel Risiko, zu viel erzwungen, um unbedingt einen Titel zu holen, sich vielleicht auch damit schmücken zu wollen, anstatt diese als Ziel bzw Produkt einer guten Entwicklung zu sehen, auch wenn es für die Fans natürlich enorm viel bedeutet hätte, auch für mich. Aber die dauerhafte positive Entwicklung des Vereins ist wichtiger.
Und dennoch war es schön, so nah dran zu sein an diesen Erfolgen, schön sich ausmalen zu können, wie es sich anfühlt, diese Titel wirklich gewinnen zu können, die Jungs feiern zu sehen. Dafür bin ich definitiv dankbar. Und wieder dahin zu kommen muss auch weiter das Ziel sein. Nur eben auf einem anderen Weg, einem, der zu den Rahmenbedingungen das BVB passt, die Terzic ja eigentlich wie kaum ein anderer hätte kennen müssen.
Die Frage ist für mich, was man als mehr erreicht oder auch als Erfolg für einen Verein wie den BVB, der finanziell und somit auch Qualitativ immer hinter der Spitze Europas bleiben wird, definiert und was es den Verein letztlich kostet.
Am Ende stehen nach den 2 Jahren Terzic eine knapp verpasste Meisterschaft und ein zweiter Platz in der CL. Grundsätzlich ist das isoliert betrachtet natürlich mehr als beachtlich für den BVB, aber was bleibt, was hat es nachhaltiges bewirkt? Es bleibt ein Kader, der voll auf Ergebnisse ausgerichtet ist, diese aber jeweils nur in einem von 3 Wettbewerben konstant gut liefern konnte, da für mehr letztlich die Qualität fehlt, in der Breite und auch in der Spitze, was finanziell auch kaum anders möglich ist, wenn man seriös wirtschaften will. Ein Kader, in dem Entwicklungspotenziale brach liegen, die man bei dem einen oder anderen Spieler vermutlich nicht mehr aufholen kann. Ein Kader der eigentlich seit mehr als 2 Jahren unrund ist und derzeit für keine klare Spielrichrung taugt und für einen stabilen Stil gehörig umgestaltet werden muss und vor allem einer, der den Weg, über die Ausbildung und den Verkauf von Toptalenten die finanzielle Lücke nach oben immer mal wieder zumindest nicht größer werden zu lassen oder gar mit Blick auf die Möglichkeiten auch mal kräftig zu investieren, verlassen hat, einer in dem aufgrund der Idee über Mentalität und Physis fehlende Qualität zu ersetzen, Grundprobleme zementiert hat.
Der Preis dafür, dass man in den 2 Jahren 2 Titel zumindest in greifbarer Nähe hatte, ist sehr groß, und es ist großes Glück, es durch den Ansatz von Edin aber eben auch Glück, ins CL Finale geschafft zu haben und hierbei entsprechend viel Geld mitnehmen konnten. Denn so ist man zumindest einigermaßen in der Lage, dir nachhaltigen Probleme, die durch die Amtszeit von Terzic bzw seinem Ansatz in der Kaderstruktur verursacht wurden, zu beheben. Doch dieses Finale zu erreichen ist tatsächlich so nicht reproduzierbar, dafür ist die Dichte an Spitzenteams in der CL zu groß, so wie auch deren finanzieller Vorsprung.
Ich halte Edin grundsätzlich für einen guten Trainer, der bei einem anderen Verein seinen Weg definitiv gehen wird, aber vielleicht war es auch ein Stück weit Arroganz oder Egoismus, dass er meinte, dass sein Weg, mit allem, was dieser mit sich bringt, der richtige für den BVB ist.
Positiv gesehen kann man sagen, er wollte einfach nur endlich wieder Titel mit dem Verein. Aber man kann eben auch sagen, er wollte der Trainer sein, der Titel mit dem Verein holt, der auf ewig damit in Verbindung steht und in einem Atemzug mit Hitzfeld und Klopp genannt wird, koste es was es wolle, und vor allem so schnell wie möglich. Wie er in seinem Abschiedsvideo ja sagte, er hat die Mannschaft zum Pokalsieg und ins CL Finale geführt. Nicht das bei ihm sonst übliche "wir".
Sonst aber hat er es geschafft zu den richtigen Momenten eigentlich immer das Richtige zu sagen, immer den richtigen Ton zu treffen. Als unter Favre die Stimmen lauter wurden, dass das Spiel zu langweilig ist, dass das nicht BVB-DNA sei, hat er, nachdem Favre entlassen wurde, unter dem er ja von Anfang an Co war, als Interimscoach einen offensiven Ansatz in die Kameras gepredigt, lieber ein Tor mehr schießen als der Gegner als eines weniger bekommen war damals, glaube ich, seine Aussage zum Antritt. Das hat die Fans abgeholt, das hat Euphorie entfacht.
Nachdem man unter Rose sang- und klanglos aus den Pokalwettbewerben ausgeschieden ist und auch in der Liga trotz Platz 2 Langeweile aufkam, wurde das Credo nicht sexy aber erfolgreich ausgegeben, eine Titelsehnsucht ausgemacht und befeuert, die Einheit mit den Fans in den Mittelpunkt gestellt, "lasst uns so laut sein wie nie zuvor..."
Ich weiß nicht, ob die Art und Weise, wie Terzic die Mannschaft letztlich entwickelt hat, von Anfang an so mit der Führung abgesprochen wurde und allen klar war, wohin die Reise mit diesem Stil am Ende geht, aber es ist zumindest richtig und wichtig, dass es jetzt endet.
Und ich denke auch nicht, dass Terzic einfach nur aufgrund des Neuanfangs in der Führungsetage geht. Ich denke, es wurde schon im Winter mit der Installation von Sahin klar signalisiert, dass sich der Stil ändern soll, dass der BVB für ein anderes Spiel stehen soll und aus verschiedenen Gründen, nicht zuletzt finanziellen, auch stehen muss, und dass man Edin die Wahl gelassen hat: Turnaround oder Trennung.
Der Turnaround ist für einen Trainer schwer, denn er wäre ein Eingeständnis, dass die Arbeit der letzten Jahre in die falsche Richtung ging.
Und da ich glaube, dass Terzic eben nicht so selbstlos ist, wie gern dargestellt wird, die Gründe habe ich ja gerade schon angerissen, ist die Trennung dann auch der einzig richtige Schritt.
Unterm Strich sehe ich persönlich diese zwei Jahre nicht als erfolgreich an, zumindest nicht mit Blick darauf, was der BVB für seine nachhaltige Entwicklung benötigt, finde es aber dennoch anerkennenswert, das Terzic letztlich den Schaden durch das CL-Finale gering halten konnte und die Reputation des Vereins sicherlich dennoch gewachsen ist.
Doch ohne dieses Finale, und da reden wir von Kleinigkeiten die am Ende entschieden haben, z. B. ein de Jong, der kurz vor Schluss frei vor dem Tor versagt und sonst eventuell eine Verlängerung erzwungen hätte, oder Morata, der in der Anfangsphase allein auf das Tor zu läuft und knapp vergibt, sonst hier schon fast eine Vorentscheidung auf den Weg gebracht hätte, wäre der Schaden immens und vermutlich würde es lange dauern diesen zu reparieren.
Mein Fazit lautet daher: Zu viel Risiko, zu viel erzwungen, um unbedingt einen Titel zu holen, sich vielleicht auch damit schmücken zu wollen, anstatt diese als Ziel bzw Produkt einer guten Entwicklung zu sehen, auch wenn es für die Fans natürlich enorm viel bedeutet hätte, auch für mich. Aber die dauerhafte positive Entwicklung des Vereins ist wichtiger.
Und dennoch war es schön, so nah dran zu sein an diesen Erfolgen, schön sich ausmalen zu können, wie es sich anfühlt, diese Titel wirklich gewinnen zu können, die Jungs feiern zu sehen. Dafür bin ich definitiv dankbar. Und wieder dahin zu kommen muss auch weiter das Ziel sein. Nur eben auf einem anderen Weg, einem, der zu den Rahmenbedingungen das BVB passt, die Terzic ja eigentlich wie kaum ein anderer hätte kennen müssen.
15.06.2024 - 00:28 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Also ich finde beide Standpunkte ziemlich seltsam. Entweder er ist der Mega-Trainer oder es war nur Glück.
Ist es irgendetwas dazwischen. Wieviele Trainer schaffen es zweimal in ein CL-Finale und dann noch mit demselben Team? Das ist die absolute Elite und sehr sehr selten. Und wenn man es nicht noch mal schafft, ist es direkt Glück?
Terzic hat halt seine Stärke in K.O.-Wettbewerben. Dazu hatte er noch einen Kader, der dies ebenfalls begünstigt. Wer mit dem BVB Pokalsieger wird, Vizemeister wird und ins CL-Finale einzieht… das in e8ner Amtszeit von 2,5 Jahren… der wird mit Sicherheit Qualitäten haben, auch wenn er vielleicht nicht der beste Trainer der Welt ist.
Ich fand Favre auch besser als Terzic, letztendlich hat Terzic aber mehr erreicht. Nicht mit Taktik, nicht mit spielerischer Finesse aber mit einer guten Teamführung, mit Pragmatismus und mit Einsatz. Das Problem ist das Trainerleistung meistens mit Taktik und spielerischer Stärke verbunden wird, jedoch weniger mit anderen Fähigkeiten wie Teamführung.
Zitat von mba123
Vermutlich wird auch der Stamm-MS nach Füllkrug nicht ins CL Finale kommen. Ist Füllkrug deswegen besser?
Oder sind Auba und Haaland bei uns schlechter gewesen?
Das sieht natürlich niemand so.
Aber bei Trainern sehen das viele anders: Jeder Mannschaftserfolg wird auf den Trainer zurückgeführt. Was der Trainer nun besonders gut gemacht haben soll, wird nicht erklärt.
Was hat denn Tuchel besonders gut gemacht, so dass wir 2017 den Pokal holten?
Die Antwort ist Nichts; alles was Tuchel machte war schlechter als in der titellosen Vorsaison. Die Trainerleistung war 16/17 deutlich schwächer als 15/16, meiner Meinung nach (hing aber natürlich auch an den begrenzteren Möglichkeiten).
Ich denke, es ist eigentlich gazn einfach: Wenn man Terzic attestiert, dass er so gut ist, uns ins CL Finale zu bringen, dann müsste er das wiederholen können. Ansonsten ist eben Glück und kein Können.
Vermutlich wird auch der Stamm-MS nach Füllkrug nicht ins CL Finale kommen. Ist Füllkrug deswegen besser?
Oder sind Auba und Haaland bei uns schlechter gewesen?
Das sieht natürlich niemand so.
Aber bei Trainern sehen das viele anders: Jeder Mannschaftserfolg wird auf den Trainer zurückgeführt. Was der Trainer nun besonders gut gemacht haben soll, wird nicht erklärt.
Was hat denn Tuchel besonders gut gemacht, so dass wir 2017 den Pokal holten?
Die Antwort ist Nichts; alles was Tuchel machte war schlechter als in der titellosen Vorsaison. Die Trainerleistung war 16/17 deutlich schwächer als 15/16, meiner Meinung nach (hing aber natürlich auch an den begrenzteren Möglichkeiten).
Ich denke, es ist eigentlich gazn einfach: Wenn man Terzic attestiert, dass er so gut ist, uns ins CL Finale zu bringen, dann müsste er das wiederholen können. Ansonsten ist eben Glück und kein Können.
Also ich finde beide Standpunkte ziemlich seltsam. Entweder er ist der Mega-Trainer oder es war nur Glück.
Ist es irgendetwas dazwischen. Wieviele Trainer schaffen es zweimal in ein CL-Finale und dann noch mit demselben Team? Das ist die absolute Elite und sehr sehr selten. Und wenn man es nicht noch mal schafft, ist es direkt Glück?
Terzic hat halt seine Stärke in K.O.-Wettbewerben. Dazu hatte er noch einen Kader, der dies ebenfalls begünstigt. Wer mit dem BVB Pokalsieger wird, Vizemeister wird und ins CL-Finale einzieht… das in e8ner Amtszeit von 2,5 Jahren… der wird mit Sicherheit Qualitäten haben, auch wenn er vielleicht nicht der beste Trainer der Welt ist.
Ich fand Favre auch besser als Terzic, letztendlich hat Terzic aber mehr erreicht. Nicht mit Taktik, nicht mit spielerischer Finesse aber mit einer guten Teamführung, mit Pragmatismus und mit Einsatz. Das Problem ist das Trainerleistung meistens mit Taktik und spielerischer Stärke verbunden wird, jedoch weniger mit anderen Fähigkeiten wie Teamführung.
Meine Kernaussage ist, dass der Trainer nur ein Teil der Mannschaft ist. Es muss nicht sein, dass der Trainer gut ist, wenn die Mannschaft Erfolg hat, genauso wie der Trainer nicht schlecht sein muss, wenn die Mannschaft keinen Erfolg hat. Das kann halt wie bei den Spielern sein: Da sieht es jeder ein, dass es Topspieler auch in schwächeren Mannschaften geben kann oder schwächere Spieler in Topmannschaften. Bei Trainern wird die Leistung aber mit der Gesamtleistung des Teams gleichgesetzt.
Klar, ein Trainer kann mehr bewirken als ein Spieler. In der Regel haben Trainer aber nicht diesen großen Einfluss, der regelmäßig unterstellt wird. Schließlich sind die anderen Trainer auch Profis. Meistens macht daher eine gute Transferphase mehr aus.
Aber viele Aussagen implizieren, dass der Erfolg am Trainer hing: "Entweder er ist der Mega-Trainer oder es war nur Glück.", "Ich fand Favre auch besser als Terzic, letztendlich hat Terzic aber mehr erreicht."
Sowas sagt kaum jemand über Spieler: Die Aussage "Entweder ist er der Mega-Spieler oder es war nur Glück" wird nicht fallen, wenn man über einen Spieler diskutiert, der bei allen Terzic Erfolgen dabei war. Man denkt eben nicht von vornherein, dass jeder Spieler top sein muss, um bei diesen Erfolgen dabei zu sein.
Genauso wenig wird man so stark bei einem Spieler hervorheben, wie viele Erfolge er hatte. Okay, Bayernspieler holten wir gerne, wenn es möglich war. Aber Profis werden doch darauf schauen, was die Spieler zu den Erfolgen beigetragen haben. Und auch hier kommt selten das Argument, dass Spieler XY ja mehr Titel holte und man ihn deswegen holen sollte. Da wird ebenfalls viel mehr auf die Fähigkeiten geachtet.
Das Glücksargument ist hier eigentlich nur deswegen interessant für mich, weil selbst wenn man den Trainer für alles verantwortlich macht und er meinetwegen sogar selber spielt, man die Leistungen insgesamt erstmal einordnen muss. Und da fällt es mir sehr schwer zu erkennen, was das Team nun mehr geleistet hat, als in anderen ordentlichen Saisons.
Ja, die Champions League sticht da heraus. Aber wie kann das kein Glück sein? Wie kann man auf die Idee kommen, daran das Team in Zukunft zu messen? Ich sage hier bewusst "Team", also Mannschaft und Trainer, da es eben nicht nur am Trainer hängt. Hier zu sagen Terzic führte uns ins Finale und sein Nachfolger wird diesen Erfolg nicht wiederholen können, beinhaltet eine vollkommen überzogende Erwartungshaltung was den Trainer angeht. Was soll denn Terzic so Besonderes gemacht haben?
Hier hat nichtmal jemand beantwortet, was Terzic im seinem Ansatz besser macht als ein Trainer von einem gut eingestellten Mittelklasse-Club, welcher oft ebenfalls dem Gegner das Spiel überlässt wie wir in der Champions League. Dabei müssten Terzic Vorzüge direkt herausstechen, wenn der Trainer so viel Einfluss auf den Erfolg hatte.
Oder wieso ging Terzic Ansatz in der Champions League auf gegen die Bundesliga Topclubs aber nicht (insgesamt war die Punkteausbeute gegen Topclubs schwach in der Bundesliga)?
Das ist doch ein Widerspruch dazu, dass wir in der Champions League so stark waren, weil Terzic Konzept gegen Topclubs besser passt?
Dabei denke ich nicht, dass Terzic alles falsch machte. In der Champions League passte sein Ansatz gut, das glaube ich auch. Dennoch war vor allem der Erfolg außergewöhnlich und nicht etwa die nüchtern betrachtete Leistung oder das Konzept des Trainers.
Es kommt aber halt immer wieder nur, dass wir mit Terzic um Titel spielten und der Trainer dann ja sehr gut sein muss.
Nun, diese Stimmen sind sicherlich weniger geworden. Nichtsdestotrotz wird man wohl auch in Zukunft hören "Aber Terzic führte uns ins Champions League Finale", was halt automatisch eine herausragende Trainerleistung unterstellt; rein auf Ergebnissen in einem Pokalwettbewerb basierend.
15.06.2024 - 08:27 Uhr
Terzic stand unter der Saison schon vor dem Aus und dann hat man ihm als Kompromiss Sahin aufgezwungen. Denke da war es schon besiegelt aber nachdem man irgendwie das CL Finale erreicht hat war Terzic plötzlich „unkündbar“ - wie willst du das denn verkaufen?
Für mich alles sehr suspekt. Zwei Tage vorher noch die Medien mit Fake News gefüttert (Hummels bleibt nur wenn Terzic geht) um einen kleinen Disput zu kreieren und das hat schon gereicht damit Terzic „von sich aus geht“.
Fühlt sich an wie ein kleiner Putsch gegen Terzic.
Für mich alles sehr suspekt. Zwei Tage vorher noch die Medien mit Fake News gefüttert (Hummels bleibt nur wenn Terzic geht) um einen kleinen Disput zu kreieren und das hat schon gereicht damit Terzic „von sich aus geht“.
Fühlt sich an wie ein kleiner Putsch gegen Terzic.
15.06.2024 - 09:43 Uhr
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
15.06.2024 - 09:51 Uhr
Zitat von solalaa
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Solche Kommentare sind dann halt das Gegenteil von "Hetze und Heckenschützen" und meiner Meinung nach ebenso vollkommen überflüssig. Du kannst ja gerne mal auflisten, woran man deiner Meinung nach diese "tolle Arbeit" festmachen kann. Also welche Aspekte genau hat Terzic hier verbessert und was hätte darauf hingedeutet, dass er hier eine Ära wie Klopp oder Hitzfeld hätte prägen können?
15.06.2024 - 10:02 Uhr
Zitat von Bitemark
Solche Kommentare sind dann halt das Gegenteil von "Hetze und Heckenschützen" und meiner Meinung nach ebenso vollkommen überflüssig. Du kannst ja gerne mal auflisten, woran man deiner Meinung nach diese "tolle Arbeit" festmachen kann. Also welche Aspekte genau hat Terzic hier verbessert und was hätte darauf hingedeutet, dass er hier eine Ära wie Klopp oder Hitzfeld hätte prägen können?
Zitat von solalaa
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Solche Kommentare sind dann halt das Gegenteil von "Hetze und Heckenschützen" und meiner Meinung nach ebenso vollkommen überflüssig. Du kannst ja gerne mal auflisten, woran man deiner Meinung nach diese "tolle Arbeit" festmachen kann. Also welche Aspekte genau hat Terzic hier verbessert und was hätte darauf hingedeutet, dass er hier eine Ära wie Klopp oder Hitzfeld hätte prägen können?
Ich kann mich an keinen halbwegs erfolgreichen Trainer erinnern, der in der Mannschaft öffentlich und wiederkehrend so wenig Rückhalt hatte. Brandt, Hummels, Füllkrug, Reus, sogar bei Can als Kapitän konnte man schon Ausflüchte hören, die von der Trainerdiskussion nur schwerlich abzulenken vermochten.
Das hatte mindestens die Qualität von Sokratis gegen Bosz und da waren die Systemschwächen richtig offensichtlich zum Ende.
15.06.2024 - 10:08 Uhr
Zitat von NullNeun
Ich kann mich an keinen halbwegs erfolgreichen Trainer erinnern, der in der Mannschaft öffentlich und wiederkehrend so wenig Rückhalt hatte. Brandt, Hummels, Füllkrug, Reus, sogar bei Can als Kapitän konnte man schon Ausflüchte hören, die von der Trainerdiskussion nur schwerlich abzulenken vermochten.
Das hatte mindestens die Qualität von Sokratis gegen Bosz und da waren die Systemschwächen richtig offensichtlich zum Ende.
Zitat von Bitemark
Solche Kommentare sind dann halt das Gegenteil von "Hetze und Heckenschützen" und meiner Meinung nach ebenso vollkommen überflüssig. Du kannst ja gerne mal auflisten, woran man deiner Meinung nach diese "tolle Arbeit" festmachen kann. Also welche Aspekte genau hat Terzic hier verbessert und was hätte darauf hingedeutet, dass er hier eine Ära wie Klopp oder Hitzfeld hätte prägen können?
Zitat von solalaa
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Danke Edin für deine tolle Arbeit beim BVB.
Hätte dir zugetraut eine Ära zu prägen um dann in einer Reihe mit Hitzfeld und Klopp aufzusteigen.
Aber leider war da zu viel Hetze und Heckenschützen, die an dem Trainerstuhl gesägt haben.
Es zeigt seine menschlicher Größe sich selbst nicht über den Verein zu stellen.
Den Trainerwechsel werden hier einige in der nächsten Saison noch bitter bereuen..
Solche Kommentare sind dann halt das Gegenteil von "Hetze und Heckenschützen" und meiner Meinung nach ebenso vollkommen überflüssig. Du kannst ja gerne mal auflisten, woran man deiner Meinung nach diese "tolle Arbeit" festmachen kann. Also welche Aspekte genau hat Terzic hier verbessert und was hätte darauf hingedeutet, dass er hier eine Ära wie Klopp oder Hitzfeld hätte prägen können?
Ich kann mich an keinen halbwegs erfolgreichen Trainer erinnern, der in der Mannschaft öffentlich und wiederkehrend so wenig Rückhalt hatte. Brandt, Hummels, Füllkrug, Reus, sogar bei Can als Kapitän konnte man schon Ausflüchte hören, die von der Trainerdiskussion nur schwerlich abzulenken vermochten.
Das hatte mindestens die Qualität von Sokratis gegen Bosz und da waren die Systemschwächen richtig offensichtlich zum Ende.
Was hat Brandt gesagt? Und welche Ausflüchte gab es bei Can?
15.06.2024 - 10:16 Uhr
Als Bilanz bleiben: Ein Pokalsieg, eine fast Meisterschaft, ein CL - Finale mit einem tollen Spiel gegen Real Madrid, 3 x Champions - League Qualifikation. Aber auch: Platz fünf in der letzten BL-Saison, blamable Spiele vor allem gegen Heidenheim und Stuttgart, Übergabe eines unausgewogenen Kaders mit deutlich reduziertem Marktwert. Für mich ist die Bilanz weder supergut noch grottenschlecht.
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