BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
19.03.2015 - 23:56 Uhr
Das Problem sind auch nicht die Spieler oder der falsche Kader obwohl man da natürlich auch ansetzen muss, die Probleme liegen doch eher woanders.
Vor der Saison war der Kader der beste aller Zeiten, jetzt ist er plötzlich genau das Gegenteil, was stimmt da wohl?
Das Problem ist doch eher, dass Klopp immer nach gleichem Muster aufstellt, da ändert sich nix, es sei denn er wird dazu gezwungen. Selbst mit dem momentanen Kader könnte man sehr gut mal ein 4-4-2 oder was auch immer spielen.
Dazu stimmt die Einstellung null, da ist doch nirgendwo Bewegung drin. Man spielt gegen eine Mauer und man hat das Gefühl es gibt nur 5 Spieler die spielen, zwei davon sind die AV die limitiert sind aber immer den Ball bekommen, dann die beiden IV wovon einer auch limitiert ist und dann ist da Gündogan, der jenseits von Gut und Böse momentan agiert.
Der Rest steht rum, ja er steht nur rum. Die vier Offensiven hängen vorne planlos im leeren Raum, Kampl ist da mal die einzige Ausnahme die sich ständig bewegt, Räume anläuft oder sich fallen lässt, bringt nur nix wenn die anderen nicht mitmachen.
Man hat doch null Verbindungen nach vorne, im Artikel von Spielverlagerung wurden die fehlenden Dreiecke angesprochen, wie sollen die auch zu stande kommen, wenn sich die Offensiven nie zurückfallen lassen und Anspielstationen schaffen?
Dann diese eklatanten Fehler im Passspiel, die liegen doch nicht an der Qualität der Spieler, die können das auch anders. Entweder sind die immer noch mental neben der Spur und im geistigen Nirvana unterwegs, was man bei solchen Auftritten wie gestern sicher annehmen kann oder aber es liegt eben daran das man es nicht trainiert.
Klopp trainiert doch im Prinzip immer nur eins, pressen und selbst davon sieht man nix. Wo ist die Aggressivität von früher hin? Wo das jagen im Kollektiv? Gibts doch alles nicht mehr, es fehlen überall Verbindungen, sei es im Aufbauspiel oder sei es im Pressing und sei es gegen Juve auch wieder in der Rückwärtsbewegung.
Dazu ist Klopp einfach nur mutlos. Er ändert nix, dass hört man hier immer wieder und stimmt ja auch. Er rennt sehenden Auges in den Untergang, statt mal zu reagieren oder noch besser zu agieren.
Wenn etwas nicht läuft im Spiel, dann muss man es eben ändern. Wenn man über Wochen sieht das es gegen Muster A nicht mit Plan A geht, dann muss man den mal ändern.
Passiert aber nicht, es spielen immer dieselben, egal ob 80% der User hier schon im voraus sagen was passieren wird, egal ob die Spieler keine Leistung abliefern und egal ob man nach 25 Minuten sieht das der Plan nicht aufgeht, Klopp reagiert nicht.
Wo sind denn mal mutige Entscheidungen? Wo stellt er mal aggressiv was um im Spiel? Wo wagt er denn mal was? Selbst gegen Köln gab es nur Angsthasen wechsel, statt auf die drei Punkte zu gehen, Stürmer gegen Stürmer, RMF gegen RMF, etc.
Gestern das gleiche. Wo war der Mut? Warum Bender statt Kirch? Warum Mkhi statt Kuba? Warum nicht frühzeitig reagieren?
Ich sehe da einfach null Entwicklung momentan und wenn man nicht ganz schön aufpasst, dann wird das noch ne verdammt fette Krise. Absteigen wird man nicht, dafür schwenkt die Stimmung inzwischen klar um.
In der Hinrunde wurde kaum gepfiffen, inzwischen aber immer früher und häufiger und das zu recht.
Geht das so weiter dann wird es erst noch so richtig ungemütlich werden...
Vor der Saison war der Kader der beste aller Zeiten, jetzt ist er plötzlich genau das Gegenteil, was stimmt da wohl?
Das Problem ist doch eher, dass Klopp immer nach gleichem Muster aufstellt, da ändert sich nix, es sei denn er wird dazu gezwungen. Selbst mit dem momentanen Kader könnte man sehr gut mal ein 4-4-2 oder was auch immer spielen.
Dazu stimmt die Einstellung null, da ist doch nirgendwo Bewegung drin. Man spielt gegen eine Mauer und man hat das Gefühl es gibt nur 5 Spieler die spielen, zwei davon sind die AV die limitiert sind aber immer den Ball bekommen, dann die beiden IV wovon einer auch limitiert ist und dann ist da Gündogan, der jenseits von Gut und Böse momentan agiert.
Der Rest steht rum, ja er steht nur rum. Die vier Offensiven hängen vorne planlos im leeren Raum, Kampl ist da mal die einzige Ausnahme die sich ständig bewegt, Räume anläuft oder sich fallen lässt, bringt nur nix wenn die anderen nicht mitmachen.
Man hat doch null Verbindungen nach vorne, im Artikel von Spielverlagerung wurden die fehlenden Dreiecke angesprochen, wie sollen die auch zu stande kommen, wenn sich die Offensiven nie zurückfallen lassen und Anspielstationen schaffen?
Dann diese eklatanten Fehler im Passspiel, die liegen doch nicht an der Qualität der Spieler, die können das auch anders. Entweder sind die immer noch mental neben der Spur und im geistigen Nirvana unterwegs, was man bei solchen Auftritten wie gestern sicher annehmen kann oder aber es liegt eben daran das man es nicht trainiert.
Klopp trainiert doch im Prinzip immer nur eins, pressen und selbst davon sieht man nix. Wo ist die Aggressivität von früher hin? Wo das jagen im Kollektiv? Gibts doch alles nicht mehr, es fehlen überall Verbindungen, sei es im Aufbauspiel oder sei es im Pressing und sei es gegen Juve auch wieder in der Rückwärtsbewegung.
Dazu ist Klopp einfach nur mutlos. Er ändert nix, dass hört man hier immer wieder und stimmt ja auch. Er rennt sehenden Auges in den Untergang, statt mal zu reagieren oder noch besser zu agieren.
Wenn etwas nicht läuft im Spiel, dann muss man es eben ändern. Wenn man über Wochen sieht das es gegen Muster A nicht mit Plan A geht, dann muss man den mal ändern.
Passiert aber nicht, es spielen immer dieselben, egal ob 80% der User hier schon im voraus sagen was passieren wird, egal ob die Spieler keine Leistung abliefern und egal ob man nach 25 Minuten sieht das der Plan nicht aufgeht, Klopp reagiert nicht.
Wo sind denn mal mutige Entscheidungen? Wo stellt er mal aggressiv was um im Spiel? Wo wagt er denn mal was? Selbst gegen Köln gab es nur Angsthasen wechsel, statt auf die drei Punkte zu gehen, Stürmer gegen Stürmer, RMF gegen RMF, etc.
Gestern das gleiche. Wo war der Mut? Warum Bender statt Kirch? Warum Mkhi statt Kuba? Warum nicht frühzeitig reagieren?
Ich sehe da einfach null Entwicklung momentan und wenn man nicht ganz schön aufpasst, dann wird das noch ne verdammt fette Krise. Absteigen wird man nicht, dafür schwenkt die Stimmung inzwischen klar um.
In der Hinrunde wurde kaum gepfiffen, inzwischen aber immer früher und häufiger und das zu recht.
Geht das so weiter dann wird es erst noch so richtig ungemütlich werden...
20.03.2015 - 00:20 Uhr
Zitat von ChristianSHC
Es wird zwanghaft versuch den Spielaufbau über Gündogan oder Hummels laufen zu lassen. Das heißt im speziellen Fall Gündogan lässt sich fallen vor die beiden IVs und steht so immer im unmittelbaren Zugriff der beiden Stürmern. Für mich ist das ach der Grund wieso gerade Gündogan die 3 Spiele soviel PRobleme hatte. Laufen die Stürmer zB Hummels an steht Gündogan quasi hinter dem Stürmer und kann den Ball nicht kriegen. Da wäre es doch viel logischer wenn er zwischen beiden IVs steht oder ?!?!
Das ganze ist nicht so dramatisch wenn wir mit Gündogan-Sahin spielen weil Sahin einfach tiefer steht und den Part besser ausfüllt als Gündogan.
Es wird zwanghaft versuch den Spielaufbau über Gündogan oder Hummels laufen zu lassen. Das heißt im speziellen Fall Gündogan lässt sich fallen vor die beiden IVs und steht so immer im unmittelbaren Zugriff der beiden Stürmern. Für mich ist das ach der Grund wieso gerade Gündogan die 3 Spiele soviel PRobleme hatte. Laufen die Stürmer zB Hummels an steht Gündogan quasi hinter dem Stürmer und kann den Ball nicht kriegen. Da wäre es doch viel logischer wenn er zwischen beiden IVs steht oder ?!?!
Das ganze ist nicht so dramatisch wenn wir mit Gündogan-Sahin spielen weil Sahin einfach tiefer steht und den Part besser ausfüllt als Gündogan.
Wenn man verhindern will, dass man beim Spielaufbau von den Stürmern angelaufen wird, dann spielt man einfach auf die AV. Das Problem ist dann aber, dass diese keine vernünftigen Pässe spielen können. Das liegt nicht an Unfähigkeit, das liegt an mangelnden Anspielstationen. Wenn 1 ZM zwischend en IV steht für den pass, dann kommt für den Folgepass nur RM/LM und ZM in Frage oder eben der Rückpass. der RM/LM wird idR gedeckt vom AV, unser AV angelaufen von deren Flügel. Unser einsamer ZM steht dann ohne Mobilität und Fogle-anspielstation zentral rum. Einfacher wird es wenn man eine Überzahlt schafft beim Spielaufbau, sprich die OM reihe lässt sich fallen. Im Gegenzug hat der Gegner dann die Option mit Unterzahl zu verteidigen auf engem Raum(was durchaus geht, die Pässe gehen auch meist nicht in den Lauf dabei) oder die Kette hinten vorzurücken, was dann lange Pässe in die Spitze ermöglichen würde. Ersteres ist wahrscheinlich da weniger anfällig.
Warum funktioniertd as bei uns nicht? Einfach mal die letzten Spiele wo es nicht lief anschauen und mal nur auf die offensive OM + Stürmer achten. Die bewegen sich maximal 10m von einem Fleck nahe des 16ers. Es bietet sich schlichtweg keiner an fürs Aufbauspiel. Wenn mand as dann ne Weile macht und keine Dynamik ins Spiel kommt, dann wird man iregndwann zum hohen ball gezwungen, es steht keiner bereit für den zweiten Ball da die 4 vorne ne Linie bilden ohne Aussicht auf Erfolg und das ZM hinter dem Raum steht wo um den Ball gekämpft wird. Es fehlt einfach an Dynamik, insb. ind er Orientierung zum Ball hin. Das ist etwas was man Grundschülern beibringt beim Fußballtraining: Geh dahin wo der Ball ist damit du am Spielt teilnehmen kannst. Wir spielen dauernd mit Rücken zum Tor 1g3 Fußball und das geht einfach nicht, gegen keine Mannschaft.
Ob 4-4-2 oder 4-2-3-1 ist übrigens relativ egal. Wir gehen im Optimalfall vond er Startformationen eh flüssig zu variablen 4-4-2 und 4-1-4-1 Offensivformationen über. Was ich schonmal sagte ist, dass wir spielstärkere DM brauchen, Bender reicht da eifnach nicht, er hat sich fußballerisch 0 weiterentwickelt. Mit Sahin und Ilkay zusammen spielt man das recht gut, der absichernde tiefe Spielmacher mit den langen Pässen nachdem die OM die Kette auseinanderzieht mit Positionswechseln und der dynamische OM der versch. Optionen hat nach vorne, aber ansonsten sieht es da übel aus - Jojic wäre interessant, aber der kriegt keine Chance und würde sie bei dem Scheisshaufen grad auch nicht nutzen können.
Fußball ist kein so krass komplizierter Sport wie immer getan wird von irgendwelchen möchtegernexperten die nicht verstehen können, dass es tatsächlich sehr simpel ist alles. Geh zuim Ball, spiel Pässe, beweg dich nach vorne und bleiob dynamisch und aktiv und es werden sich zwangsweise Räume öffnen für weitere Pässe und Abschlussmöglichkeiten. Bewegung verändert immer Räume auf dem Feld und diese muss mand ann ausnutzen, wir stehen aber nur rum und das ist das Problem. besonders unsre Flügel nehmen die Bezcihnung zu ernst und ziehen einfach nie in die Halbräume - wobei grade da jmd wie Mikhi echt glänzen könnte (auch wenns ein wenig an van Ghaals Flügelzangenfußball erinnert, mit dem Mist haben sie auch was gerissen und das war das einzige was sie offensiv machten).
20.07.2015 - 14:22 Uhr
Hi,
mich lässt da eine Beobachtung aus den bisherigen Testspielen bezüglich des Spielaufbaus nicht mehr los. Die Rolle von Weigl bzw. Bender im inzwischen bereits mehrfach getesteten 4141 wurde hier ja auch schon erörtert -- genauso wie die Tatsache, dass die beiden von ihren Fähigkeiten her doch sehr unterschiedlich sind. Besonders in den beiden Testspielen der Asienreise ist mir aufgefallen, dass der Spielaufbau je nachdem, wer von beiden gerade auf dem Platz stand, auch systematisch etwas anders angelegt war:
Spielte Weigl, standen nominell zwei weniger eröffnungsstarke IV auf dem Platz (Subotic, Stankovich), spielte Bender, war es umgekehrt (Hummels, Sokratis).
Bender kippte bei der Spieleröffnung häufig zwischen die IV ab, wodurch quasi eine Dreierkette entstand, die versuchte, die erste Pressinglinie des Gegners zu überspielen - ein Mechanismus, der in etwas anderer Form ja auch im letztjährigen 4231 häufig zu beobachten war, als etwa Gündogan sich hier häufig den Ball "hinten abholte". Die AV schoben freilich noch vorne etc. pp.
Weigl hingegen kippte eig. nie ab. Er war immer klar vor der Innenverteidigung und hinter dem restlichen Mittelfeld positioniert, was ihn zu DER zentralen Anspielstation im Spielaufbau machte. Erwartungsgemäß war er dementsprechend (mehr oder weniger) konsequentem Pressing ausgesetzt, womit er sehr geschickt umging.
In der "Weigl-Variante" wurde außerdem Bürki oftmals stärker in die Spieleröffnung eingebunden, und die beiden IV schoben (trotz des fehlenden abgekippten 6ers!) weit nach außen. Es ergab sich so in der ersten Linie wiederum quasi eine Dreierkette, diesmal aus IV - TW - IV. Die AV waren auch hier freilich aufgerückt, wenngleich ich das Gefühl hatte, dass das in einer der beiden Varianten extremer war. Kann mich jedoch nicht mehr erinnern in welcher...
Soviel zur Ausgangssituation, die ja relativ gut zu beobachten gewesen ist.
Eine Folge der Weigl-Variante (und wahrscheinlich deren Sinn) ist logischerweise, dass vor der ersten Spieleröffnungslinie aus IV - TW - IV im Mittelfeld ein Spieler mehr anspielbar ist. Das lässt diese Ausrichtung -- denke ich -- etwa gegen ein passives 442, gegen das wir letzte Saison häufig enorme Probleme hatten, sehr vorteilhaft erscheinen. Ein Nachteil ist dagegen, dass bei einem Ballverlust im frühen Spielaufbau (etwa in Folge eines guten Pressings oder starker Mannorientierung wie bei Bochum) hinten sprichwörtlich das Scheunentor himmelweit offen steht, v.a. wenn auch noch die IV weit außen positioniert sind.
Dieses Problem hat man in derselben Formation mit Bender, der noch dazu teilweise abkippt, weniger – Ebenfalls weniger hat man dafür natürlich auch Anspielstationen in der zweiten Linie, was wiederum ein Nachteil ist.
Nach dieser unglaublich langen Vorrede nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Diese zwei Varianten des wohlgemerkt selben Systems (4141) müssen freilich auch Auswirkungen auf die Abläufe und Handlungsanweisungen im restlichen Mannschaftsgefüge haben. Ich habe z.B. nicht das Gefühl, dass Bender die Rolle des alleinigen 6ers schlichtweg "weniger gut" ausfüllen kann als etwa ein Weigl oder Sahin, wie das hier im Forum oftmals interpretiert wird. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass von Tuchel damit schlicht eine "andere" Art des Aufbaus angestrebt wird. Zusätzlich zum mit Bender verbundenen Sicherheitsfaktor wird etwa eine aktivere Rolle der beiden IV nötig (daher die spielstärkeren IV in der Bender-Variante), etwa durch situative Vorstöße ins Mittelfeld und eine Verlagerung des Spielaufbaus entweder direkt in eine höhere Linie oder auf die Außen und weniger über die zentrale erste Anspielstation in der Mitte, die ein Weigl darstellt.
Falls mir bis hierhin noch irgendwer folgen kann und sich seine Beobachtungen zumindest teilweise mit meinen decken, würde mich v.a. interessieren, welche Auswirkungen diese beiden Varianten auf das Verhalten der beiden 8er im Spielaufbau, sowie auf die Außenverteidiger und die beiden äußeren Mittelfeldspieler sowie deren Zusammenspiel (Einrücken, Breite geben etc.) haben könnte. Vielen Dank im Voraus für jegliches Input und ich freu mich schon auf die weiteren Testspiele!
mich lässt da eine Beobachtung aus den bisherigen Testspielen bezüglich des Spielaufbaus nicht mehr los. Die Rolle von Weigl bzw. Bender im inzwischen bereits mehrfach getesteten 4141 wurde hier ja auch schon erörtert -- genauso wie die Tatsache, dass die beiden von ihren Fähigkeiten her doch sehr unterschiedlich sind. Besonders in den beiden Testspielen der Asienreise ist mir aufgefallen, dass der Spielaufbau je nachdem, wer von beiden gerade auf dem Platz stand, auch systematisch etwas anders angelegt war:
Spielte Weigl, standen nominell zwei weniger eröffnungsstarke IV auf dem Platz (Subotic, Stankovich), spielte Bender, war es umgekehrt (Hummels, Sokratis).
Bender kippte bei der Spieleröffnung häufig zwischen die IV ab, wodurch quasi eine Dreierkette entstand, die versuchte, die erste Pressinglinie des Gegners zu überspielen - ein Mechanismus, der in etwas anderer Form ja auch im letztjährigen 4231 häufig zu beobachten war, als etwa Gündogan sich hier häufig den Ball "hinten abholte". Die AV schoben freilich noch vorne etc. pp.
Weigl hingegen kippte eig. nie ab. Er war immer klar vor der Innenverteidigung und hinter dem restlichen Mittelfeld positioniert, was ihn zu DER zentralen Anspielstation im Spielaufbau machte. Erwartungsgemäß war er dementsprechend (mehr oder weniger) konsequentem Pressing ausgesetzt, womit er sehr geschickt umging.
In der "Weigl-Variante" wurde außerdem Bürki oftmals stärker in die Spieleröffnung eingebunden, und die beiden IV schoben (trotz des fehlenden abgekippten 6ers!) weit nach außen. Es ergab sich so in der ersten Linie wiederum quasi eine Dreierkette, diesmal aus IV - TW - IV. Die AV waren auch hier freilich aufgerückt, wenngleich ich das Gefühl hatte, dass das in einer der beiden Varianten extremer war. Kann mich jedoch nicht mehr erinnern in welcher...
Soviel zur Ausgangssituation, die ja relativ gut zu beobachten gewesen ist.
Eine Folge der Weigl-Variante (und wahrscheinlich deren Sinn) ist logischerweise, dass vor der ersten Spieleröffnungslinie aus IV - TW - IV im Mittelfeld ein Spieler mehr anspielbar ist. Das lässt diese Ausrichtung -- denke ich -- etwa gegen ein passives 442, gegen das wir letzte Saison häufig enorme Probleme hatten, sehr vorteilhaft erscheinen. Ein Nachteil ist dagegen, dass bei einem Ballverlust im frühen Spielaufbau (etwa in Folge eines guten Pressings oder starker Mannorientierung wie bei Bochum) hinten sprichwörtlich das Scheunentor himmelweit offen steht, v.a. wenn auch noch die IV weit außen positioniert sind.
Dieses Problem hat man in derselben Formation mit Bender, der noch dazu teilweise abkippt, weniger – Ebenfalls weniger hat man dafür natürlich auch Anspielstationen in der zweiten Linie, was wiederum ein Nachteil ist.
Nach dieser unglaublich langen Vorrede nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Diese zwei Varianten des wohlgemerkt selben Systems (4141) müssen freilich auch Auswirkungen auf die Abläufe und Handlungsanweisungen im restlichen Mannschaftsgefüge haben. Ich habe z.B. nicht das Gefühl, dass Bender die Rolle des alleinigen 6ers schlichtweg "weniger gut" ausfüllen kann als etwa ein Weigl oder Sahin, wie das hier im Forum oftmals interpretiert wird. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass von Tuchel damit schlicht eine "andere" Art des Aufbaus angestrebt wird. Zusätzlich zum mit Bender verbundenen Sicherheitsfaktor wird etwa eine aktivere Rolle der beiden IV nötig (daher die spielstärkeren IV in der Bender-Variante), etwa durch situative Vorstöße ins Mittelfeld und eine Verlagerung des Spielaufbaus entweder direkt in eine höhere Linie oder auf die Außen und weniger über die zentrale erste Anspielstation in der Mitte, die ein Weigl darstellt.
Falls mir bis hierhin noch irgendwer folgen kann und sich seine Beobachtungen zumindest teilweise mit meinen decken, würde mich v.a. interessieren, welche Auswirkungen diese beiden Varianten auf das Verhalten der beiden 8er im Spielaufbau, sowie auf die Außenverteidiger und die beiden äußeren Mittelfeldspieler sowie deren Zusammenspiel (Einrücken, Breite geben etc.) haben könnte. Vielen Dank im Voraus für jegliches Input und ich freu mich schon auf die weiteren Testspiele!
22.07.2015 - 16:22 Uhr
Da von vielen bereits die Unterschiede zwischen der 1. und 2. HZ gestern angemerkt wurden, wollte ich mal die Eindrücke die ich bisher von unserer Saisonvorbereitung habe nochmal in einen größeren Kontext einordnen, deswegen passt das denke ich hier ganz gut rein.
Generell haben wir ja unter Klopp seit 2010/2011 mit Ball ein 4-2-3-1 in verschiedenen Ausprägungen gespielt, wobei in unseren guten Zeiten insbesondere die zentrumsorientierte Ausrichtung der nominellen Flügelspieler prägend war und zum einen zu sehr großem Zugriff im Gegenpressing als auch eine gute, passende Offensivstruktur geführt hat. 2010/2011 war das in der Hinrunde vor allem die Stärke von Kagawa und Götze in engen Räumen, sowie das Ablagenspiel von Großkreutz. 2011/2012 kam noch Gündogan dazu, der am Anfang und insbesondere ab Mitte der Rückrunde ein weiterer technisch starker Mittelfeldspieler mit niedrigem Körperschwerpunkt in diesem Bereich war, zudem entwickelte sich da Lewandowski extrem stark und war grade durch seiner ( Barrios überlegenen) Technik eine herausragende Ergänzung, dazu passend agierte auch Kuba nicht mehr als simpler Flügelspieler sondern balancierender und rückte öfter in den Halbraum ein.
Reus hatte 2012/2013 gerade in der Hinrunde anfangs Probleme, die Balance aus breit stehendem Flügelspieler um einfach Bälle zu bekommen und auf Verteidiger dribbeln zu können und aus im Halbraum beheimateten offensivem Mittelfeldspieler mit kürzeren Kontaktzeiten aber größerer Nähe zum Tor zu finden. 2013/2014 wurde das in der spielerisch stärkeren Rückrunde mit Reus auf der 10 und Mkhitaryan und Jojic/Hofmann auf den Flügeln etwas 4-4-2 ähnlicher, gerade das Spiel aus dem Zentrum heraus war jedoch immer prägendes Merkmal unserer konstant guten Saisonphasen.
2013/2014 zeigte sich jedoch auch gerade durch die strategischen Probleme von Sahin sowie die Verletzung von Gündogan (und Benders ineffektiven Positionierungen in eigenem Ballbesitz), spielerische Armut, welche sich besonders in der Angriffsentwicklung manifestierte. Extrem frühe Pässe auf die Außenverteidiger, die durch das begrenzte Sichtfeld und schlechter Passwinkel sowie individueller Schwächen große Probleme hatten, die Situationen konstruktiv zu lösen. Daraus folgten dann viele schwache Spiele Ende der Hinrunde sowie Anfang der Rückrunde.
Eben jenes Phänomen konnte man gestern wieder beobachten, wo im zweiten Durchgang in mehreren Phasen die AV´s so angespielt wurden, dass sie wenig vernünftige Passoptionen hatten und so zu Rückpässen bzw. Tuchels vermeintlichem Erzfeind, dem Ball die Linie lang, gedrängt wurden. Dies war nicht annähernd so gravierend wie letzte oder vorletzte Saison, allerdings fiel dies durch den scharfen Kontrast zur ersten HZ auf. Bedingt vor allem durch eine zuweilen suboptimale Raumaufteilung von Gündogan und Castro bzw. schwacher Folgebewegungen im letzten Drittel durch die "Offensive".
In der ersten Halbzeit passten zum einem die Spielertypen von Weigl und Castro leicht besser zusammen, zudem wurde gerade Weigls Bewegungen gut von den IV´s aufgenommen und er konnte mehrmals relativ einfach bedient werden. Desweiteren ist gerade das Spiel zwischen den Linien in engen Räumen eine große Stärke Kagawas, welche in der zweiten Hälfte nicht so gegeben war. Der Linksfokus passte desweiteren gut zur Rechtsfüßigkeit Durms, welcher in einer offenen Stellung den Pass in den Halbraum naturgemäß einfacher Spielen kann als ein Linksfuß. Auf der anderen Seite profitierte da auch Piszczek von, da er in großen Räumen mit viel Dynamik eher seine Stärken ausspielen kann, zudem wich ja auch Castro immer wieder rechts raus.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass insbesondere die Arbeit an der Spieleröffnung von hinten raus sich hier sehr bemerkbar macht, so waren ja auch die Auftritte im 4-1-4-1 gegen die schwächeren asiatischen Teams, als auch in der Raute gg die mannorientierten Bochumer im zweiten Drittel sehr zentrumsfokussiert, wodurch wir im späteren Angriffsverlauf mehr Optionen hatten.
Generell haben wir ja unter Klopp seit 2010/2011 mit Ball ein 4-2-3-1 in verschiedenen Ausprägungen gespielt, wobei in unseren guten Zeiten insbesondere die zentrumsorientierte Ausrichtung der nominellen Flügelspieler prägend war und zum einen zu sehr großem Zugriff im Gegenpressing als auch eine gute, passende Offensivstruktur geführt hat. 2010/2011 war das in der Hinrunde vor allem die Stärke von Kagawa und Götze in engen Räumen, sowie das Ablagenspiel von Großkreutz. 2011/2012 kam noch Gündogan dazu, der am Anfang und insbesondere ab Mitte der Rückrunde ein weiterer technisch starker Mittelfeldspieler mit niedrigem Körperschwerpunkt in diesem Bereich war, zudem entwickelte sich da Lewandowski extrem stark und war grade durch seiner ( Barrios überlegenen) Technik eine herausragende Ergänzung, dazu passend agierte auch Kuba nicht mehr als simpler Flügelspieler sondern balancierender und rückte öfter in den Halbraum ein.
Reus hatte 2012/2013 gerade in der Hinrunde anfangs Probleme, die Balance aus breit stehendem Flügelspieler um einfach Bälle zu bekommen und auf Verteidiger dribbeln zu können und aus im Halbraum beheimateten offensivem Mittelfeldspieler mit kürzeren Kontaktzeiten aber größerer Nähe zum Tor zu finden. 2013/2014 wurde das in der spielerisch stärkeren Rückrunde mit Reus auf der 10 und Mkhitaryan und Jojic/Hofmann auf den Flügeln etwas 4-4-2 ähnlicher, gerade das Spiel aus dem Zentrum heraus war jedoch immer prägendes Merkmal unserer konstant guten Saisonphasen.
2013/2014 zeigte sich jedoch auch gerade durch die strategischen Probleme von Sahin sowie die Verletzung von Gündogan (und Benders ineffektiven Positionierungen in eigenem Ballbesitz), spielerische Armut, welche sich besonders in der Angriffsentwicklung manifestierte. Extrem frühe Pässe auf die Außenverteidiger, die durch das begrenzte Sichtfeld und schlechter Passwinkel sowie individueller Schwächen große Probleme hatten, die Situationen konstruktiv zu lösen. Daraus folgten dann viele schwache Spiele Ende der Hinrunde sowie Anfang der Rückrunde.
Eben jenes Phänomen konnte man gestern wieder beobachten, wo im zweiten Durchgang in mehreren Phasen die AV´s so angespielt wurden, dass sie wenig vernünftige Passoptionen hatten und so zu Rückpässen bzw. Tuchels vermeintlichem Erzfeind, dem Ball die Linie lang, gedrängt wurden. Dies war nicht annähernd so gravierend wie letzte oder vorletzte Saison, allerdings fiel dies durch den scharfen Kontrast zur ersten HZ auf. Bedingt vor allem durch eine zuweilen suboptimale Raumaufteilung von Gündogan und Castro bzw. schwacher Folgebewegungen im letzten Drittel durch die "Offensive".
In der ersten Halbzeit passten zum einem die Spielertypen von Weigl und Castro leicht besser zusammen, zudem wurde gerade Weigls Bewegungen gut von den IV´s aufgenommen und er konnte mehrmals relativ einfach bedient werden. Desweiteren ist gerade das Spiel zwischen den Linien in engen Räumen eine große Stärke Kagawas, welche in der zweiten Hälfte nicht so gegeben war. Der Linksfokus passte desweiteren gut zur Rechtsfüßigkeit Durms, welcher in einer offenen Stellung den Pass in den Halbraum naturgemäß einfacher Spielen kann als ein Linksfuß. Auf der anderen Seite profitierte da auch Piszczek von, da er in großen Räumen mit viel Dynamik eher seine Stärken ausspielen kann, zudem wich ja auch Castro immer wieder rechts raus.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass insbesondere die Arbeit an der Spieleröffnung von hinten raus sich hier sehr bemerkbar macht, so waren ja auch die Auftritte im 4-1-4-1 gegen die schwächeren asiatischen Teams, als auch in der Raute gg die mannorientierten Bochumer im zweiten Drittel sehr zentrumsfokussiert, wodurch wir im späteren Angriffsverlauf mehr Optionen hatten.
26.07.2015 - 12:53 Uhr
Zitat von Dreiecksspiel
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Zitat von Fralo3D
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Zitat von chef2303
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Amüsanterweise hat Tuchel im gestrigen Spiel in dem von Klopp geprägten 4-2-3-1 spielen lassen und auch personell hat sich bekannterweise nicht viel verändert. Trotzdem erkennt man deutlich den Fokus in der alltäglichen Trainingsgestaltung und an welchen Stellschrauben Tuchel dreht.
Meiner Ansicht nach hat sich die Passqualität, was die Dosierung der Passhärte sowie die Passgenauigkeit angeht, extrem verbessert.
Darüberhinaus soll flach gespielt werden, auf unkontrollierte Befreiungsschläge wird weitgehend verzichtet. Hier sieht man den entscheidenden Vorteil von Bürki gegenüber Weidenfeller. Steht Bürki im Tor, bildet sich zumeist um ihn herum eine Dreierkette, was zur Folge hat, dass die beiden defensiven Mittelfeldspieler sich vorrangig im Sechserraum anbieten und sich nur situativ zur Unterstützung jener Dreierkette zurückfallen lassen. Dieses Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr heraus sah relativ sicher aus, jedoch bleibt abzuwarten, ob es auch dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält. Jedoch halte ich die personelle Besetzung aus den spielstärkeren Bürki und Weigl gegenüber Weidenfeller und Bender für grundsätzlich geeigneter für die von Tuchel favorisierte ballbesitzorientierte Spielweise. Als Weidenfeller das Tor hütete, sah man das altbekannte Problem. Er versucht zwar vermehrt den Ball kontrolliert zum Mann zu bringen, allerdings gelingt ihm das leider nur selten. Bender lässt sich u.a. deswegen, weil Weidenfeller nicht spielstark genug ist, damit sich um ihn eine Dreierkette bildet, häufig zwischen die Innenverteidiger zurückfallen. Auf diese Weise entzieht er sich jedoch auch dem gegnerischen Pressingdruck im Sechserraum, welchem Weigl aufgrund seiner größeren fußballerischen Qualitäten besser standhält. Dies schränkt deutlich unsere Variabilität im Spielaufbau ein.
Wie bereits erwähnt hatten wir in der Vorsaison häufig das Problem, dass unsere Außenverteidiger zu früh ins Spiel einbezogen wurden. So fiel es dem Gegner leicht, diese zu isolieren, indem sie die Räume um sie dicht gemacht haben. Der Ballverlust war vorprogrammiert. Jetzt werden sie allerdings erst im letzten Spielfelddrittel einbezogen und es gelingt vermehrt, Durchbrüche zur Grundlinie herauszuspielen. In diesem Zusammenhang ist mir gestern v.a. die linke Seite, bestehend aus Schmelzer und Mkhitaryan aufgefallen. Durch die inverse Spielweise von Mkhitaryan konnte der Armenier oft Raum für Schmelzers Vorstöße schaffen. Zudem denke ich, dass Tuchel das Spiel durch die Aufstellung des technisch versierten Kampls auf die rechte Seite ziehen wollte, um Platz für Schmelzer und Mkhitaryan auf der gegenüber liegenden Seite zu schaffen.
Grundsätzlich war auch noch festzustellen, das die Ballbesitzzeiten der einzelnen Spieler etwas kürzer geworden sind und die Ballzirkulation schneller vonstattengeht. Hier arbeitet man auch häufig mit Spielverlagerungen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen.
Des weiteren ist mir noch aufgefallen, dass das Gegenpressing wieder effektiver geworden ist. Dadurch dass keine Gegenpressingsituationen mehr heraufbeschworen werden durch diese bereits oben beschriebenen hohen Bälle in die Spitze und die anschließende Hoffung, den zweiten Ball in aussichtsreicher Position zu erobern, sind diese Gegenpressingsituationen zwar rarer gesäht, aber erfolgsversprechender.
Diese Erkenntnisse habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, ihr könnt mir in meinen Beobachtungen weitestgehend zustimmen.
P.s. Dreiecksspiel, ich habe dir zwei Nachrichten im Postfach hinterlassen. Wäre cool, wenn du dich mal meldest.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ThomasRosickyBVB am 26.07.2015 um 12:58 Uhr bearbeitet
29.08.2015 - 22:44 Uhr
Ich möchte im Folgenden mit einigen Beobachtungen zum BVB-Spiel unter Tuchel beginnen, dass wieder mehr Struktur hat als lange Phasen der letzten beiden Jahre und in dieser Strukturiertheit stark an die ersten Klopp-Jahre erinnert und natürlich Analogien und Differenzen zum Stil Pep Guardiolas aufweist (die hier aber zunächst kaum Thema sein sollen, nur soviel: ich sehe natürlich Ähnlichkeiten zur Spielweise der Bayern, sehr aber auch ganz klare Differenzen)
Vorab: Ich befasse mich eher mit dem Spiel bei eigenem Ballbesitz, da sich das maßgeblich von der Spielweise unter Klopp unterscheidet, das Spiel gegen den Ball habe ich mir a) weniger genau angeschaut und b) scheint es mir weniger deutlich unterschieden.
Das auffälligste derzeit scheint mir zu sein, dass die AVs, besonders der bockstarke Schmelzer, bei eigenem Ballbesitz drei, eigentlich sogar nur zwei, Positionen einnehmen: Schmelzer steht an der Seitenlinie auf Höhe der Mittelline und auf Höhe des Sechzehners. Bei Bedarf steht er auch mal dazwischen. Meines Erachtens ist dieses sehr sehr hohe Stehen der AVs das entscheidende Merkmal bisher. Indem beide AVs sich derart hoch positionieren, wird der Gegner zunächst weiter nach hinten gedrückt.
Ziel von Tuchel ist es meiner Meinung nach, über diese extrem hohe und breite Stellung der AVs den Gegner so breit zu ziehen, dass entweder a) in der Mitte flache Passwege zwischen die Linien entstehen oder b) man sich auf einer Seite durch Überladung freispielen kann oder c) wenn der Gegner komplett durchschiebt, einen freien Radikalen auf der anderen Außenbahn zur Verfügung hat. Ich versuche das mal für die linke Seite zu zeigen – zmd. Wie ich es sehe -, für rechts gilt das natürlich analog.
An der Mittellinie sieht eine Ausgangsstellung eines Angriffs in etwa wie folgt aus.
http://this11.com/play/abJFWAyapd.png
Schmelzer hat drei Optionen. A) selber „diagonal flach“ (
) den Ball auf Mhki leiten, also zwischen die Linien spielen – der kann dann entweder prallen lassen und Schmelzer kann nach vorne schieben oder mit einem der zentralen Spieler kombinieren. Oder B) Schmelzer passt auf Weigl, der dann selbst einen Weg für einen flachen Pass zwischen die Linien suchen kann oder C) der Gegner stellt gut zu oder presst gelingend, dann wird auf Hummels zurückgespielt, der dann selbst wiederrum durchwechseln kann auf Ginter schnell oder Sokratis langsam, nochmal Schmelzer anspielen oder eben selbst Weigl suchen kann, der in seiner Grundstellung vor (!) den IVs eben nicht zwischen sie fällt, sondern bereits die beiden gegnerischen „Anläufer“ hinter sich gelassen hat.
http://this11.com/play/abJFWKYaew.png
In jedem Fall: Wenn Weigl – oder Gündogan oder Sahin, ich tippe alles mit der bisher aktuellen Formation – den Ball mal ohne direkten Druck annehmen kann, müssen die gegnerischen Viererketten zusammenrücken und nach hinten rücken, die beiden Anläufer werden hinter Weigl gezogen, um sicher zu stehen. Gleiches gilt für den diagonal-flachen Ball auf Mkhitaryan, der zwar einen ersten Kontakt unter Druck hat, gelingt dann jedoch die Kontrolle bzw. Ablage nach innen oder außen, gewinnt der BVB sofort Raum, indem man dann sofort nachrückt.
Am Ende kommt es häufig zu derartigen Situationen, wie exemplarisch hier einmal gezeigt. Schmelzer hat den Ball und seine Seite wird überladen mit minimum vier Spielern auf engem Raum.
http://this11.com/topics/add/abJFWVzabU/v
Der Gegner hat nun zwei Möglichkeiten: Komplett zuschieben – dann muss man aber den anderen Flügel preisgeben wie oben zu sehen (in etwa so ist das Tor von Ginter gegen Ingolstadt gefallen) oder man schiebt nicht „voll“ drauf und dann ergeben sich im „klein-klein“ für den BVB Kombinationsmöglichkeiten zur Grundlinie, von der dann oft flach (!) zurückgelegt wird oder vors Tor scharf gezogen wird. Wenn der Gegner gar nicht draufpresst, darf Schmelzer gerne hoch flanken (wie beim Tor gegen Gladbach)
Wenn sich kein Kombinationspass anbietet, schiebt Schmelzer wieder hintenrum oder passt ins Zentrum, von wo aus dann wieder alle Flachpassvarianten möglich sind.
Im Prinzip verfährt der BVB immer nach dem Muster: Ball auf außen, von da diagonal flach nach vorne oder in die Mitte, falls der DM Raum hat. Sonst zurück. Die IV wechselt die Seite oder spielt den DM/ZM an, falls der Raum hat. Der sucht den Passweg zwischen die Ketten, falls nix ist, Pass nach außen und ‚an den Ketten ziehen‘ – bis sie reißen (Überladen oder/und Pass in die Schnittstelle) oder an einem Ende (Flanke Schmelzer, Freiraum Ginter) zu kurz sind.
Bin mir nicht absolut sicher, aber das scheint mir ganz klar das Muster zu sein, nach dem bei sicherem Ballbesitz verfahren wird, wenn man gerade keine Umschaltmöglichkeit sieht oder das Spiel beruhigen möchte. Der Vorteil an derart hoch stehenden AVs ist, dass sie lange nicht so aktiv gepresst werden können wie die OMs, weil diese ja eben zudem noch im Raum stehen und deshalb zumindest die Ballannahme meist ‚in Ruhe‘ gemacht werden kann, bevor der Gegner zugeschoben hat und angelaufen werden kann.
Vorab: Ich befasse mich eher mit dem Spiel bei eigenem Ballbesitz, da sich das maßgeblich von der Spielweise unter Klopp unterscheidet, das Spiel gegen den Ball habe ich mir a) weniger genau angeschaut und b) scheint es mir weniger deutlich unterschieden.
Das auffälligste derzeit scheint mir zu sein, dass die AVs, besonders der bockstarke Schmelzer, bei eigenem Ballbesitz drei, eigentlich sogar nur zwei, Positionen einnehmen: Schmelzer steht an der Seitenlinie auf Höhe der Mittelline und auf Höhe des Sechzehners. Bei Bedarf steht er auch mal dazwischen. Meines Erachtens ist dieses sehr sehr hohe Stehen der AVs das entscheidende Merkmal bisher. Indem beide AVs sich derart hoch positionieren, wird der Gegner zunächst weiter nach hinten gedrückt.
Ziel von Tuchel ist es meiner Meinung nach, über diese extrem hohe und breite Stellung der AVs den Gegner so breit zu ziehen, dass entweder a) in der Mitte flache Passwege zwischen die Linien entstehen oder b) man sich auf einer Seite durch Überladung freispielen kann oder c) wenn der Gegner komplett durchschiebt, einen freien Radikalen auf der anderen Außenbahn zur Verfügung hat. Ich versuche das mal für die linke Seite zu zeigen – zmd. Wie ich es sehe -, für rechts gilt das natürlich analog.
An der Mittellinie sieht eine Ausgangsstellung eines Angriffs in etwa wie folgt aus.
http://this11.com/play/abJFWAyapd.png
Schmelzer hat drei Optionen. A) selber „diagonal flach“ (
) den Ball auf Mhki leiten, also zwischen die Linien spielen – der kann dann entweder prallen lassen und Schmelzer kann nach vorne schieben oder mit einem der zentralen Spieler kombinieren. Oder B) Schmelzer passt auf Weigl, der dann selbst einen Weg für einen flachen Pass zwischen die Linien suchen kann oder C) der Gegner stellt gut zu oder presst gelingend, dann wird auf Hummels zurückgespielt, der dann selbst wiederrum durchwechseln kann auf Ginter schnell oder Sokratis langsam, nochmal Schmelzer anspielen oder eben selbst Weigl suchen kann, der in seiner Grundstellung vor (!) den IVs eben nicht zwischen sie fällt, sondern bereits die beiden gegnerischen „Anläufer“ hinter sich gelassen hat. http://this11.com/play/abJFWKYaew.png
In jedem Fall: Wenn Weigl – oder Gündogan oder Sahin, ich tippe alles mit der bisher aktuellen Formation – den Ball mal ohne direkten Druck annehmen kann, müssen die gegnerischen Viererketten zusammenrücken und nach hinten rücken, die beiden Anläufer werden hinter Weigl gezogen, um sicher zu stehen. Gleiches gilt für den diagonal-flachen Ball auf Mkhitaryan, der zwar einen ersten Kontakt unter Druck hat, gelingt dann jedoch die Kontrolle bzw. Ablage nach innen oder außen, gewinnt der BVB sofort Raum, indem man dann sofort nachrückt.
Am Ende kommt es häufig zu derartigen Situationen, wie exemplarisch hier einmal gezeigt. Schmelzer hat den Ball und seine Seite wird überladen mit minimum vier Spielern auf engem Raum.
http://this11.com/topics/add/abJFWVzabU/v
Der Gegner hat nun zwei Möglichkeiten: Komplett zuschieben – dann muss man aber den anderen Flügel preisgeben wie oben zu sehen (in etwa so ist das Tor von Ginter gegen Ingolstadt gefallen) oder man schiebt nicht „voll“ drauf und dann ergeben sich im „klein-klein“ für den BVB Kombinationsmöglichkeiten zur Grundlinie, von der dann oft flach (!) zurückgelegt wird oder vors Tor scharf gezogen wird. Wenn der Gegner gar nicht draufpresst, darf Schmelzer gerne hoch flanken (wie beim Tor gegen Gladbach)
Wenn sich kein Kombinationspass anbietet, schiebt Schmelzer wieder hintenrum oder passt ins Zentrum, von wo aus dann wieder alle Flachpassvarianten möglich sind.
Im Prinzip verfährt der BVB immer nach dem Muster: Ball auf außen, von da diagonal flach nach vorne oder in die Mitte, falls der DM Raum hat. Sonst zurück. Die IV wechselt die Seite oder spielt den DM/ZM an, falls der Raum hat. Der sucht den Passweg zwischen die Ketten, falls nix ist, Pass nach außen und ‚an den Ketten ziehen‘ – bis sie reißen (Überladen oder/und Pass in die Schnittstelle) oder an einem Ende (Flanke Schmelzer, Freiraum Ginter) zu kurz sind.
Bin mir nicht absolut sicher, aber das scheint mir ganz klar das Muster zu sein, nach dem bei sicherem Ballbesitz verfahren wird, wenn man gerade keine Umschaltmöglichkeit sieht oder das Spiel beruhigen möchte. Der Vorteil an derart hoch stehenden AVs ist, dass sie lange nicht so aktiv gepresst werden können wie die OMs, weil diese ja eben zudem noch im Raum stehen und deshalb zumindest die Ballannahme meist ‚in Ruhe‘ gemacht werden kann, bevor der Gegner zugeschoben hat und angelaufen werden kann.
29.09.2015 - 14:32 Uhr
Gegen Darmstadt war das, grade in der ersten Hälfte, einfach taktich nicht gut gespielt.
Die Außenverteidiger hätten über weite Strecken auch hinten stehen können, da wir einfach immer direkt durch die Mitte wollten.
Der große Vorteil der hochstehenden Außenverteidiger ist der, dass wir in der Nähe des gegnerischen Strafraums mehr Anpielstationen haben, das Spiel außeinanderziehen können und so Lücke schaffen ( auch wenn der Gegner mit Mann und Maus verteidigt).
Auf diese muss man warten und sie dann konsquent nutzen.
Dafür hat uns aber viel zu oft die Geduld gefehlt und Geduld ist für diese Spielweise unerlässlich.
Paradebeispiel ist natürlich der unnötige Risikopass von Gündogan vor dem 0:1.
Besonders auffällig war, dass wir auch wenn es Möglichkeiten gab die Darmstädter Abwehr auszuhebeln, diese fast nicht genutzt haben ( allein Schmelzer ist in der Ersten Hälfte mehrmals die Linie entlang und wäre mit einem langen Ball von Gündogan, Kagawa oder Weigl in den Rücken der Abwehr gekommen)
Vor dem 0:1 hätte ein solcher Pass die Darmstädter in arge Bedrängnis gebracht und vielleicht sogar zum 1:0 statt 0:1 geführt ( Reus läuft da glaube ich frei über den Flügel).
Es gilt jetzt daran zu arbeiten wieder alle Anspielstationen zu nutzen und so Ruhe in das eigene Spiel und Unruhe in das des Gegners zu bringen und besonders die Freiräume der Außenverteidiger bewusst zu nutzen ( besonders Gündogan muss da wieder mehr Übersicht beweisen).
Dann werden wir solche Spiele auch wieder ohne Not gewinnen und ein sehr schwerer Gegner sein.
Die Außenverteidiger hätten über weite Strecken auch hinten stehen können, da wir einfach immer direkt durch die Mitte wollten.
Der große Vorteil der hochstehenden Außenverteidiger ist der, dass wir in der Nähe des gegnerischen Strafraums mehr Anpielstationen haben, das Spiel außeinanderziehen können und so Lücke schaffen ( auch wenn der Gegner mit Mann und Maus verteidigt).
Auf diese muss man warten und sie dann konsquent nutzen.
Dafür hat uns aber viel zu oft die Geduld gefehlt und Geduld ist für diese Spielweise unerlässlich.
Paradebeispiel ist natürlich der unnötige Risikopass von Gündogan vor dem 0:1.
Besonders auffällig war, dass wir auch wenn es Möglichkeiten gab die Darmstädter Abwehr auszuhebeln, diese fast nicht genutzt haben ( allein Schmelzer ist in der Ersten Hälfte mehrmals die Linie entlang und wäre mit einem langen Ball von Gündogan, Kagawa oder Weigl in den Rücken der Abwehr gekommen)
Vor dem 0:1 hätte ein solcher Pass die Darmstädter in arge Bedrängnis gebracht und vielleicht sogar zum 1:0 statt 0:1 geführt ( Reus läuft da glaube ich frei über den Flügel).
Es gilt jetzt daran zu arbeiten wieder alle Anspielstationen zu nutzen und so Ruhe in das eigene Spiel und Unruhe in das des Gegners zu bringen und besonders die Freiräume der Außenverteidiger bewusst zu nutzen ( besonders Gündogan muss da wieder mehr Übersicht beweisen).
Dann werden wir solche Spiele auch wieder ohne Not gewinnen und ein sehr schwerer Gegner sein.
03.10.2015 - 02:15 Uhr
Neben der Option eines Stürmers der das Spiel mit dem Rücken zum Tor gut beherrscht, benötigen wir auf jedenfall noch einen Spielertypen.
Nämlich dem des 1vs1 Spielers auf der Außenbahn. Natürlich landet man da immer schnell bei den Bayern, die mit Robben, Ribery und jetzt mittlerweile mit Costa und Coman genau solche Typen haben.
Dieses Element geht uns schon ziemlich ab. DIe Situationen die solche Spieler schaffen sind enorm für Teams die auf viel Ballbesitz aus sind und entsprechend oft auf tief stehende Gegner treffen.
Das 1vs1 ist das eine, aber wenn man nen Spieler hat der in dem Bereich gut und gefährlich ist, dann stellen sich die Gegner mehr drauf ein, das bedeutet dann im Normalfall das man ihn nichtmehr die 1vs1 Siuationen gibt und versucht zu Doppeln, das ist aber wiederrum die erwähnte Situation, die dafür sorgt das dann z.B. im Zentrum mehr Platz ist.
Man sah/sieht doch bei den Bayern wie das läuft, entweder man lässt die Außenspieler 1vs1 gehen und Spieler wie Ribery (in Form) oder Costa pflücken die AVs auseinander mit ihren Fähigkeiten und kommen permanent durch bis zur Grundlinie bzw. schaffen es gefährliche Situationen durch gewonne Dribblings oder aber sie ziehen 2-3 Spieler auf sich und spielen dann den Ball weiter wo dann, trotz tief stehnder Gegner mehr Platz im Zentrum ist. Bei Ribery kann ich mich da an unzählige Tore errinern, wo er mehrere auf sich zieht und dann im Zentrum auf einmal Platz für Mitspieler sind.
Natürlich sind es auch die Fähigkeiten von solchen Spielern, 1vs1 effizient zu nutzten und fast immer durchzukommen oder bei Doppeln und frühem Stellen trotzdem Ballsicher den Ball weiter anzubringen, man muss beides gut beherrschen damit man dem Team jederzeit Optionen gibt.
Marco als auch Miki können vor allem im Tempo schon mal ne 1vs1 Situation gewinnen, aber sie sind nicht diese klassischen Außen, vor allem können sie wenns etwas enger wird und der Gegner früher zustellt nicht diese Sachen machen was ein Ribery oder Costa drauf haben, die können vom Stand aus fast komplett explodieren, das ist ne Fähigkeit im 1vs1 die ist unbezahlbar, der Verteidiger kann nur reagieren.
Wir müssen da auf jedenfall was im Sommer machen. Entweder wir holen uns schnelle und technisch starke 1vs1 Außenspieler oder wir bleiben bei Typen wie Reus und Miki, müssen aber dafür vll. in sachen AV offensivstärkere holen.
Für MS wäre ein typischer Wandspieler aber auch nicht befridigend, der muss schon auch technisch gut sein, ich will da keinen Dost, der nichtmal ein richtiger Wandstürmer ist wie z.B. Mandzukic, da ist es natürlich schon schwer da nen passenden zu bekommen für vernünftige Preise. Reine 1,90 Hühnen die Bälle pflücken können brauche ich hier nicht, Lasogga wäre so einer der mir überhaubt nicht schmeckt als BVBler, viel zu limitiert.
Wollen wir unser Spiel weiter optimieren müssen wir auch entsprechend Handeln. Aber ich denke Tuchel wird da noch einiges ändern, sein Amtsantritt war 1. Juni 2015 und was er innerhalb von paar Monaten alles geändert hat in sachen Personal vor allem ist schon enorm und da kann man sich noch auf was gefasst machen, er will natürlich totalen Erfolg und das kann uns nur recht sein.
Nämlich dem des 1vs1 Spielers auf der Außenbahn. Natürlich landet man da immer schnell bei den Bayern, die mit Robben, Ribery und jetzt mittlerweile mit Costa und Coman genau solche Typen haben.
Dieses Element geht uns schon ziemlich ab. DIe Situationen die solche Spieler schaffen sind enorm für Teams die auf viel Ballbesitz aus sind und entsprechend oft auf tief stehende Gegner treffen.
Das 1vs1 ist das eine, aber wenn man nen Spieler hat der in dem Bereich gut und gefährlich ist, dann stellen sich die Gegner mehr drauf ein, das bedeutet dann im Normalfall das man ihn nichtmehr die 1vs1 Siuationen gibt und versucht zu Doppeln, das ist aber wiederrum die erwähnte Situation, die dafür sorgt das dann z.B. im Zentrum mehr Platz ist.
Man sah/sieht doch bei den Bayern wie das läuft, entweder man lässt die Außenspieler 1vs1 gehen und Spieler wie Ribery (in Form) oder Costa pflücken die AVs auseinander mit ihren Fähigkeiten und kommen permanent durch bis zur Grundlinie bzw. schaffen es gefährliche Situationen durch gewonne Dribblings oder aber sie ziehen 2-3 Spieler auf sich und spielen dann den Ball weiter wo dann, trotz tief stehnder Gegner mehr Platz im Zentrum ist. Bei Ribery kann ich mich da an unzählige Tore errinern, wo er mehrere auf sich zieht und dann im Zentrum auf einmal Platz für Mitspieler sind.
Natürlich sind es auch die Fähigkeiten von solchen Spielern, 1vs1 effizient zu nutzten und fast immer durchzukommen oder bei Doppeln und frühem Stellen trotzdem Ballsicher den Ball weiter anzubringen, man muss beides gut beherrschen damit man dem Team jederzeit Optionen gibt.
Marco als auch Miki können vor allem im Tempo schon mal ne 1vs1 Situation gewinnen, aber sie sind nicht diese klassischen Außen, vor allem können sie wenns etwas enger wird und der Gegner früher zustellt nicht diese Sachen machen was ein Ribery oder Costa drauf haben, die können vom Stand aus fast komplett explodieren, das ist ne Fähigkeit im 1vs1 die ist unbezahlbar, der Verteidiger kann nur reagieren.
Wir müssen da auf jedenfall was im Sommer machen. Entweder wir holen uns schnelle und technisch starke 1vs1 Außenspieler oder wir bleiben bei Typen wie Reus und Miki, müssen aber dafür vll. in sachen AV offensivstärkere holen.
Für MS wäre ein typischer Wandspieler aber auch nicht befridigend, der muss schon auch technisch gut sein, ich will da keinen Dost, der nichtmal ein richtiger Wandstürmer ist wie z.B. Mandzukic, da ist es natürlich schon schwer da nen passenden zu bekommen für vernünftige Preise. Reine 1,90 Hühnen die Bälle pflücken können brauche ich hier nicht, Lasogga wäre so einer der mir überhaubt nicht schmeckt als BVBler, viel zu limitiert.
Wollen wir unser Spiel weiter optimieren müssen wir auch entsprechend Handeln. Aber ich denke Tuchel wird da noch einiges ändern, sein Amtsantritt war 1. Juni 2015 und was er innerhalb von paar Monaten alles geändert hat in sachen Personal vor allem ist schon enorm und da kann man sich noch auf was gefasst machen, er will natürlich totalen Erfolg und das kann uns nur recht sein.
07.06.2016 - 13:03 Uhr
Die Formation selbst, also die Anordnung in den Ausgangssituationen, wird wohl von Tuchel nur noch für die Anpassung an der Gegner genutzt werden. Um das zu können, benötigt man flexible Spielertypen, aber auch viele unterschiedliche Spieler. So wie das gerade aussieht, baut sich Tuchel ein solches Team Stück für Stück zusammen. Viel wichtiger als die reine Formation ist es für Tuchels Philosophie, dass die Positionen immer und in jeder Spielsituation so besetzt sind, dass sie verschiedene Dinge (Anspiele im Dreieck, sofortiger Zugriff mind. zweier Spieler im Gegenpressing, bestimmte, den Gegner leitende Elemente usw.) optimal und gleichzeitig ermöglichen. Dieses Positionsspiel findet grundsätzlich relativ unabhängig vom Gegner statt (hier müsste man sehr weit ausholen) -- zumindest wünscht sich Tuchel dies. Wenn das mal gar nicht klappt, dann findet er das nicht witzig (zeitweise in den Spielen gegen Bayern passiert). Diese Art von Philosophie ermöglicht es, den Zufall, gerade gegen individuell unterlegene Gegner, zu minimieren, was z. B. die Kloppsche Spielidee nur dann schaffte, wenn 90 Min Vollgas gegeben wurde. Tuchel ist eher darauf bedacht, Kräfte zu schonen und optimal einzusetzen, was ihm diese Saison schon sehr gut gelang (siehe gelaufene km und Verletzungen im Vergleich zu Klopp). Ich bin daher ziemlich zuversichtlich, dass wir weiterhin 12-13 Teams in der Liga klar und deutlich dominieren können.
Tuchels Spiel benötigt auf jeder Position unterschiedliche Typen, denn nur so kann er seine Mannschaft und auch die Formation so an den jeweiligen Gegner anpassen, dass dessen Stärken unterdrück und die Schwächen ausgenutzt werden können. Ein Beispiel: Spielt man gegen einen Gegner, der sehr viele große Spieler aufstellt und voll auf Umschaltspiel/Konter setzt, dann ist eine Besetzung aus Sahin und Rode auf der 6/8 nicht gerade optimal. Merino und Weigl dagegen bieten hier ganz andere Möglichkeiten. Spielt der Gegner mit Dreierkette und einem langsamen linken Halbverteidiger, dann setze ich ihm einen Spieler vor die Nase, der dies ausnutzen kann und dazu zwei Stürmer, welche die Lücken in der Dreierkette ausnutzen können. Tuchels Team soll aber auch in der Lage sein, auf solche Veränderungen beim Gegner zu reagieren. Es muss daher während des Spiels immer möglich sein zwischen Dreier-, Vierer und Fünferkette zu pendeln. Winger wie Guerreiro und Passlack ermöglichen dies.
Wenn man wissen möchte, welche Spieler noch kommen könnten, dann muss man nur schauen was wir noch nicht haben. Hatten wir letzte Saison einen Spieler wie Dembele (vollkommen beidfüßig, dynamisch, dribbelstark)? Nein. Hatten wir einen technisch starken LV? Nein. Hatten wir einen großen box-2-box ZM? Nein. Hatten wir einen extrem dynamischen, unangenehmen box-2-box ZM? Nein. Hatten wir einen, der die Gegner auf einem Bierdeckel ausspielen kann? Nein. So wie es aussieht haben wir nun alle diese Typen in der nächsten Saison. Was fehlt noch? Ein besserer Ramos. Ich meine ein Stürmer, der auch sehr gerne mit dem Rücken zum Tor steht. Ein großer und schneller IV. Ob wir tatsächlich einen wie Gündogan benötigen? Ich bin mir nicht ganz sicher. Dennoch würde ich mir diesen Typus wünschen. Aber ob diese Wünsche in diesem Sommer nötig sind? Nein, nicht unbedingt. Durch die Einkäufe wird es Tuchel ermöglicht, flexibler sein zu können. Am Ende sollte uns das stärker machen. Und genau deshalb hat man Hummels und Gündogan nicht durch zwei ähnliche, 26jährige für zusammen 60 Mio ersetzt, sondern 4-5 Spieler geholt, die wir so noch nicht hatten und deren Martwert sich meiner Meinung nach verdreifachen wird in den nächsten drei Jahren. Btw: Bei Tuchel wird es nicht jedes Mal eine Saison dauern, bis ein Spieler angekommen ist. Ihr werdet euch wundern, wie schnell die Neuen integriert sein werden.
Tuchels Spiel benötigt auf jeder Position unterschiedliche Typen, denn nur so kann er seine Mannschaft und auch die Formation so an den jeweiligen Gegner anpassen, dass dessen Stärken unterdrück und die Schwächen ausgenutzt werden können. Ein Beispiel: Spielt man gegen einen Gegner, der sehr viele große Spieler aufstellt und voll auf Umschaltspiel/Konter setzt, dann ist eine Besetzung aus Sahin und Rode auf der 6/8 nicht gerade optimal. Merino und Weigl dagegen bieten hier ganz andere Möglichkeiten. Spielt der Gegner mit Dreierkette und einem langsamen linken Halbverteidiger, dann setze ich ihm einen Spieler vor die Nase, der dies ausnutzen kann und dazu zwei Stürmer, welche die Lücken in der Dreierkette ausnutzen können. Tuchels Team soll aber auch in der Lage sein, auf solche Veränderungen beim Gegner zu reagieren. Es muss daher während des Spiels immer möglich sein zwischen Dreier-, Vierer und Fünferkette zu pendeln. Winger wie Guerreiro und Passlack ermöglichen dies.
Wenn man wissen möchte, welche Spieler noch kommen könnten, dann muss man nur schauen was wir noch nicht haben. Hatten wir letzte Saison einen Spieler wie Dembele (vollkommen beidfüßig, dynamisch, dribbelstark)? Nein. Hatten wir einen technisch starken LV? Nein. Hatten wir einen großen box-2-box ZM? Nein. Hatten wir einen extrem dynamischen, unangenehmen box-2-box ZM? Nein. Hatten wir einen, der die Gegner auf einem Bierdeckel ausspielen kann? Nein. So wie es aussieht haben wir nun alle diese Typen in der nächsten Saison. Was fehlt noch? Ein besserer Ramos. Ich meine ein Stürmer, der auch sehr gerne mit dem Rücken zum Tor steht. Ein großer und schneller IV. Ob wir tatsächlich einen wie Gündogan benötigen? Ich bin mir nicht ganz sicher. Dennoch würde ich mir diesen Typus wünschen. Aber ob diese Wünsche in diesem Sommer nötig sind? Nein, nicht unbedingt. Durch die Einkäufe wird es Tuchel ermöglicht, flexibler sein zu können. Am Ende sollte uns das stärker machen. Und genau deshalb hat man Hummels und Gündogan nicht durch zwei ähnliche, 26jährige für zusammen 60 Mio ersetzt, sondern 4-5 Spieler geholt, die wir so noch nicht hatten und deren Martwert sich meiner Meinung nach verdreifachen wird in den nächsten drei Jahren. Btw: Bei Tuchel wird es nicht jedes Mal eine Saison dauern, bis ein Spieler angekommen ist. Ihr werdet euch wundern, wie schnell die Neuen integriert sein werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t3lly am 07.06.2016 um 13:08 Uhr bearbeitet
16.06.2016 - 12:38 Uhr
Zitat von tirobvb
An die verfechter einer 3-er Kette: Worin seht ihr den Vorteil für den Spielstil, den wir unter Tuchel spielen gegenüber einer 4er Kette?
Die Teams, die die die 3er Kette erfolgreich spielen (Italien und Chile bspw.) sind aus meiner Sicht auf defensive Stabilität und Konterfußball ausgerichtet. Das allerdings passt nicht wirklich zu dem Fußball, den wir in 90% der Spiele (ausgenommen Bayern und wohl teilweise CL) spielen werden und spielen müssen. Fast alle Teams werden uns gnädig den Ball überlassen
Ich persönlich sehe da die 4-er Kette schon im Vorteil, da i.d.R. ein technisch besserer bzw. ein offensiv orientierter Spieler mehr auf demPlatz steht.
Ballbesitz 4-er Kette:
------------------Bürki-----------------
---------Sokratis--------Barta------
----------------Weigl------------------
--------Castro------------------------
--------------------------Kagawa----
Durm-----------------------Schmelzer
----Dembele-----------Reus--------
--------------Aubameyang------------
Also schon sehr viele Spieler, die offensive Aufgaben haben, nämlich alle außerden beiden IV's.
Mit einer 3-er Kette sehe es eher so aus:
------------------Bürki-----------------
---Barta------Sokratis---Bender---
-----------Castro-----Weigl----------
Durm---------------------------Schmelzer
-----------------Kagawa---------------
-------Reus-----------Aubameyang---
In dem Fall jetzt hätte man Dembele gegen Bender getauscht, wäre also auf dem Papier deutlich defensiver unterwewgs. Bei einem 3-4-3 würde einer aus Castro/Weigl/Kagawa für Bender weichen müssen.
Meine Frage also,wo ihr bei Ballbesitzfußball die Vorteile einer 3er Kette seht.
Freue mich auf eine Diskussion.
An die verfechter einer 3-er Kette: Worin seht ihr den Vorteil für den Spielstil, den wir unter Tuchel spielen gegenüber einer 4er Kette?
Die Teams, die die die 3er Kette erfolgreich spielen (Italien und Chile bspw.) sind aus meiner Sicht auf defensive Stabilität und Konterfußball ausgerichtet. Das allerdings passt nicht wirklich zu dem Fußball, den wir in 90% der Spiele (ausgenommen Bayern und wohl teilweise CL) spielen werden und spielen müssen. Fast alle Teams werden uns gnädig den Ball überlassen
Ich persönlich sehe da die 4-er Kette schon im Vorteil, da i.d.R. ein technisch besserer bzw. ein offensiv orientierter Spieler mehr auf demPlatz steht.
Ballbesitz 4-er Kette:
------------------Bürki-----------------
---------Sokratis--------Barta------
----------------Weigl------------------
--------Castro------------------------
--------------------------Kagawa----
Durm-----------------------Schmelzer
----Dembele-----------Reus--------
--------------Aubameyang------------
Also schon sehr viele Spieler, die offensive Aufgaben haben, nämlich alle außerden beiden IV's.
Mit einer 3-er Kette sehe es eher so aus:
------------------Bürki-----------------
---Barta------Sokratis---Bender---
-----------Castro-----Weigl----------
Durm---------------------------Schmelzer
-----------------Kagawa---------------
-------Reus-----------Aubameyang---
In dem Fall jetzt hätte man Dembele gegen Bender getauscht, wäre also auf dem Papier deutlich defensiver unterwewgs. Bei einem 3-4-3 würde einer aus Castro/Weigl/Kagawa für Bender weichen müssen.
Meine Frage also,wo ihr bei Ballbesitzfußball die Vorteile einer 3er Kette seht.
Freue mich auf eine Diskussion.

Der Vorteil in der 3-er Kette bei hochstehenden, auf Ballbesitz spielende Mannschaften liegt darin, dass man gegen Konter besser abgesichert ist. Daher hast du im Prinzip Recht, dass man einen defensiv denkenden Spieler mehr auf dem Platz hat. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass der RV und LV spielerisch starke Spieler sind (so wie Hummels und Pische letzte Saison) und darüber hinaus die offensiven AV möglichst offensiv stark sind.
Insbesondere bei einem Kader wie wir ihn haben, mit zentral orientierten Offensivspielern wie Mikhitaryan und Reus bietet diese taktische Möglichkeite viele Vorteile. Defensive Stabilität, breites Spielfeld durch die hohen Außenverteidiger und eine Verengung der kombinationsstarken Spieler im Zentrum, wodurch wir diese Saison ja viele Tore geschossen haben. Mit einem offensiv noch besseren Guerreiro als Schmelle und evtl Schmelle als LV und Bartra als RV oder aber Pische weiterhin als RV und Bartra als LV sehe ich uns für eine Dreierkette eigentlich perfekt aufgestellt. Zusätzlich sehe ich auch Möglichkeiten für Kuba, da er in meinen Augen perfekt den ROV gegen könnte. Sehe ihn da stärker als Durm.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Williwuerzig am 16.06.2016 um 12:40 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



