BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
26.07.2015 - 00:06 Uhr
Bundesliga Latest @BL_Latest
zdf | Thomas Tuchel will sich zum Saisonstart auf einen Torwart festlegen. "Ob das dann in allen Wettbewerben so ist", sei nicht klar. #bvb
zdf | Thomas Tuchel will sich zum Saisonstart auf einen Torwart festlegen. "Ob das dann in allen Wettbewerben so ist", sei nicht klar. #bvb
26.07.2015 - 12:53 Uhr
Zitat von Dreiecksspiel
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Zitat von Fralo3D
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Zitat von chef2303
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Amüsanterweise hat Tuchel im gestrigen Spiel in dem von Klopp geprägten 4-2-3-1 spielen lassen und auch personell hat sich bekannterweise nicht viel verändert. Trotzdem erkennt man deutlich den Fokus in der alltäglichen Trainingsgestaltung und an welchen Stellschrauben Tuchel dreht.
Meiner Ansicht nach hat sich die Passqualität, was die Dosierung der Passhärte sowie die Passgenauigkeit angeht, extrem verbessert.
Darüberhinaus soll flach gespielt werden, auf unkontrollierte Befreiungsschläge wird weitgehend verzichtet. Hier sieht man den entscheidenden Vorteil von Bürki gegenüber Weidenfeller. Steht Bürki im Tor, bildet sich zumeist um ihn herum eine Dreierkette, was zur Folge hat, dass die beiden defensiven Mittelfeldspieler sich vorrangig im Sechserraum anbieten und sich nur situativ zur Unterstützung jener Dreierkette zurückfallen lassen. Dieses Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr heraus sah relativ sicher aus, jedoch bleibt abzuwarten, ob es auch dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält. Jedoch halte ich die personelle Besetzung aus den spielstärkeren Bürki und Weigl gegenüber Weidenfeller und Bender für grundsätzlich geeigneter für die von Tuchel favorisierte ballbesitzorientierte Spielweise. Als Weidenfeller das Tor hütete, sah man das altbekannte Problem. Er versucht zwar vermehrt den Ball kontrolliert zum Mann zu bringen, allerdings gelingt ihm das leider nur selten. Bender lässt sich u.a. deswegen, weil Weidenfeller nicht spielstark genug ist, damit sich um ihn eine Dreierkette bildet, häufig zwischen die Innenverteidiger zurückfallen. Auf diese Weise entzieht er sich jedoch auch dem gegnerischen Pressingdruck im Sechserraum, welchem Weigl aufgrund seiner größeren fußballerischen Qualitäten besser standhält. Dies schränkt deutlich unsere Variabilität im Spielaufbau ein.
Wie bereits erwähnt hatten wir in der Vorsaison häufig das Problem, dass unsere Außenverteidiger zu früh ins Spiel einbezogen wurden. So fiel es dem Gegner leicht, diese zu isolieren, indem sie die Räume um sie dicht gemacht haben. Der Ballverlust war vorprogrammiert. Jetzt werden sie allerdings erst im letzten Spielfelddrittel einbezogen und es gelingt vermehrt, Durchbrüche zur Grundlinie herauszuspielen. In diesem Zusammenhang ist mir gestern v.a. die linke Seite, bestehend aus Schmelzer und Mkhitaryan aufgefallen. Durch die inverse Spielweise von Mkhitaryan konnte der Armenier oft Raum für Schmelzers Vorstöße schaffen. Zudem denke ich, dass Tuchel das Spiel durch die Aufstellung des technisch versierten Kampls auf die rechte Seite ziehen wollte, um Platz für Schmelzer und Mkhitaryan auf der gegenüber liegenden Seite zu schaffen.
Grundsätzlich war auch noch festzustellen, das die Ballbesitzzeiten der einzelnen Spieler etwas kürzer geworden sind und die Ballzirkulation schneller vonstattengeht. Hier arbeitet man auch häufig mit Spielverlagerungen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen.
Des weiteren ist mir noch aufgefallen, dass das Gegenpressing wieder effektiver geworden ist. Dadurch dass keine Gegenpressingsituationen mehr heraufbeschworen werden durch diese bereits oben beschriebenen hohen Bälle in die Spitze und die anschließende Hoffung, den zweiten Ball in aussichtsreicher Position zu erobern, sind diese Gegenpressingsituationen zwar rarer gesäht, aber erfolgsversprechender.
Diese Erkenntnisse habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, ihr könnt mir in meinen Beobachtungen weitestgehend zustimmen.
P.s. Dreiecksspiel, ich habe dir zwei Nachrichten im Postfach hinterlassen. Wäre cool, wenn du dich mal meldest.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ThomasRosickyBVB am 26.07.2015 um 12:58 Uhr bearbeitet
26.07.2015 - 15:31 Uhr
Zitat von ThomasRosickyBVB
Amüsanterweise hat Tuchel im gestrigen Spiel in dem von Klopp geprägten 4-2-3-1 spielen lassen und auch personell hat sich bekannterweise nicht viel verändert. Trotzdem erkennt man deutlich den Fokus in der alltäglichen Trainingsgestaltung und an welchen Stellschrauben Tuchel dreht.
Meiner Ansicht nach hat sich die Passqualität, was die Dosierung der Passhärte sowie die Passgenauigkeit angeht, extrem verbessert.
Darüberhinaus soll flach gespielt werden, auf unkontrollierte Befreiungsschläge wird weitgehend verzichtet. Hier sieht man den entscheidenden Vorteil von Bürki gegenüber Weidenfeller. Steht Bürki im Tor, bildet sich zumeist um ihn herum eine Dreierkette, was zur Folge hat, dass die beiden defensiven Mittelfeldspieler sich vorrangig im Sechserraum anbieten und sich nur situativ zur Unterstützung jener Dreierkette zurückfallen lassen. Dieses Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr heraus sah relativ sicher aus, jedoch bleibt abzuwarten, ob es auch dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält. Jedoch halte ich die personelle Besetzung aus den spielstärkeren Bürki und Weigl gegenüber Weidenfeller und Bender für grundsätzlich geeigneter für die von Tuchel favorisierte ballbesitzorientierte Spielweise. Als Weidenfeller das Tor hütete, sah man das altbekannte Problem. Er versucht zwar vermehrt den Ball kontrolliert zum Mann zu bringen, allerdings gelingt ihm das leider nur selten. Bender lässt sich u.a. deswegen, weil Weidenfeller nicht spielstark genug ist, damit sich um ihn eine Dreierkette bildet, häufig zwischen die Innenverteidiger zurückfallen. Auf diese Weise entzieht er sich jedoch auch dem gegnerischen Pressingdruck im Sechserraum, welchem Weigl aufgrund seiner größeren fußballerischen Qualitäten besser standhält. Dies schränkt deutlich unsere Variabilität im Spielaufbau ein.
Wie bereits erwähnt hatten wir in der Vorsaison häufig das Problem, dass unsere Außenverteidiger zu früh ins Spiel einbezogen wurden. So fiel es dem Gegner leicht, diese zu isolieren, indem sie die Räume um sie dicht gemacht haben. Der Ballverlust war vorprogrammiert. Jetzt werden sie allerdings erst im letzten Spielfelddrittel einbezogen und es gelingt vermehrt, Durchbrüche zur Grundlinie herauszuspielen. In diesem Zusammenhang ist mir gestern v.a. die linke Seite, bestehend aus Schmelzer und Mkhitaryan aufgefallen. Durch die inverse Spielweise von Mkhitaryan konnte der Armenier oft Raum für Schmelzers Vorstöße schaffen. Zudem denke ich, dass Tuchel das Spiel durch die Aufstellung des technisch versierten Kampls auf die rechte Seite ziehen wollte, um Platz für Schmelzer und Mkhitaryan auf der gegenüber liegenden Seite zu schaffen.
Grundsätzlich war auch noch festzustellen, das die Ballbesitzzeiten der einzelnen Spieler etwas kürzer geworden sind und die Ballzirkulation schneller vonstattengeht. Hier arbeitet man auch häufig mit Spielverlagerungen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen.
Des weiteren ist mir noch aufgefallen, dass das Gegenpressing wieder effektiver geworden ist. Dadurch dass keine Gegenpressingsituationen mehr heraufbeschworen werden durch diese bereits oben beschriebenen hohen Bälle in die Spitze und die anschließende Hoffung, den zweiten Ball in aussichtsreicher Position zu erobern, sind diese Gegenpressingsituationen zwar rarer gesäht, aber erfolgsversprechender.
Diese Erkenntnisse habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, ihr könnt mir in meinen Beobachtungen weitestgehend zustimmen.
P.s. Dreiecksspiel, ich habe dir zwei Nachrichten im Postfach hinterlassen. Wäre cool, wenn du dich mal meldest.
Zitat von Dreiecksspiel
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Zitat von Fralo3D
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Zitat von chef2303
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Amüsanterweise hat Tuchel im gestrigen Spiel in dem von Klopp geprägten 4-2-3-1 spielen lassen und auch personell hat sich bekannterweise nicht viel verändert. Trotzdem erkennt man deutlich den Fokus in der alltäglichen Trainingsgestaltung und an welchen Stellschrauben Tuchel dreht.
Meiner Ansicht nach hat sich die Passqualität, was die Dosierung der Passhärte sowie die Passgenauigkeit angeht, extrem verbessert.
Darüberhinaus soll flach gespielt werden, auf unkontrollierte Befreiungsschläge wird weitgehend verzichtet. Hier sieht man den entscheidenden Vorteil von Bürki gegenüber Weidenfeller. Steht Bürki im Tor, bildet sich zumeist um ihn herum eine Dreierkette, was zur Folge hat, dass die beiden defensiven Mittelfeldspieler sich vorrangig im Sechserraum anbieten und sich nur situativ zur Unterstützung jener Dreierkette zurückfallen lassen. Dieses Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr heraus sah relativ sicher aus, jedoch bleibt abzuwarten, ob es auch dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält. Jedoch halte ich die personelle Besetzung aus den spielstärkeren Bürki und Weigl gegenüber Weidenfeller und Bender für grundsätzlich geeigneter für die von Tuchel favorisierte ballbesitzorientierte Spielweise. Als Weidenfeller das Tor hütete, sah man das altbekannte Problem. Er versucht zwar vermehrt den Ball kontrolliert zum Mann zu bringen, allerdings gelingt ihm das leider nur selten. Bender lässt sich u.a. deswegen, weil Weidenfeller nicht spielstark genug ist, damit sich um ihn eine Dreierkette bildet, häufig zwischen die Innenverteidiger zurückfallen. Auf diese Weise entzieht er sich jedoch auch dem gegnerischen Pressingdruck im Sechserraum, welchem Weigl aufgrund seiner größeren fußballerischen Qualitäten besser standhält. Dies schränkt deutlich unsere Variabilität im Spielaufbau ein.
Wie bereits erwähnt hatten wir in der Vorsaison häufig das Problem, dass unsere Außenverteidiger zu früh ins Spiel einbezogen wurden. So fiel es dem Gegner leicht, diese zu isolieren, indem sie die Räume um sie dicht gemacht haben. Der Ballverlust war vorprogrammiert. Jetzt werden sie allerdings erst im letzten Spielfelddrittel einbezogen und es gelingt vermehrt, Durchbrüche zur Grundlinie herauszuspielen. In diesem Zusammenhang ist mir gestern v.a. die linke Seite, bestehend aus Schmelzer und Mkhitaryan aufgefallen. Durch die inverse Spielweise von Mkhitaryan konnte der Armenier oft Raum für Schmelzers Vorstöße schaffen. Zudem denke ich, dass Tuchel das Spiel durch die Aufstellung des technisch versierten Kampls auf die rechte Seite ziehen wollte, um Platz für Schmelzer und Mkhitaryan auf der gegenüber liegenden Seite zu schaffen.
Grundsätzlich war auch noch festzustellen, das die Ballbesitzzeiten der einzelnen Spieler etwas kürzer geworden sind und die Ballzirkulation schneller vonstattengeht. Hier arbeitet man auch häufig mit Spielverlagerungen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen.
Des weiteren ist mir noch aufgefallen, dass das Gegenpressing wieder effektiver geworden ist. Dadurch dass keine Gegenpressingsituationen mehr heraufbeschworen werden durch diese bereits oben beschriebenen hohen Bälle in die Spitze und die anschließende Hoffung, den zweiten Ball in aussichtsreicher Position zu erobern, sind diese Gegenpressingsituationen zwar rarer gesäht, aber erfolgsversprechender.
Diese Erkenntnisse habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, ihr könnt mir in meinen Beobachtungen weitestgehend zustimmen.
P.s. Dreiecksspiel, ich habe dir zwei Nachrichten im Postfach hinterlassen. Wäre cool, wenn du dich mal meldest.
Ja, der Fokus im Training auf den Pass an sich, gerne auch in individueller Natur, der wurde ja schon von Neven bestätigt, da werden wir aber wohl langfristig ein richtiges Fazit ziehen können. Alleine das ist mmn jedoch schon eine willkommene Ergänzung des Fähigkeitenreportoires, so ist ja auch Marcos Stärke im 1 gg1 (wie das gestrige Ding gg Bonucci, fast schon gambetta-like
), maßgeblich durch Favre geprägt worden. Benders Abkippen sehe ich allerdings nicht wirklich als Reaktion auf Weidenfeller, sondern mehr auch auf seine eigenen Stärken. Wenn er mal länger fit ist, konnte er stets besonders spielerisch nochmal draufpacken insbesondere beim ersten Ballkontakt und bei der darauffolgenden Drehung, er ist da jedoch einfach Sahin, Gündogan und Weigl (sowie Castro) sichtbar unterlegen, weswegen er in engen Situationen sich eher mehr Platz sucht, oder halt nur die Bälle prallen lässt.
Das wenigere Gegenpressing liegt ja einfach an den längeren Zirkulationsphasen, aber gerade das ist auch eine langfristige Aufgabe von Tuchel, da system- und gegnerabhängig konstant gute Leistungen zu ermöglichen, wo wir zugreifen und wie das abgesichert wird.
Spannend finde ich auch ob Reus im 4-2-3-1 zentral aufläuft, fand seine Leistung gestern ziemlich schwach, in der zweiten Hälfte auf der linken Seite wurds besser, aber das Tor ist ja auch eher individuelle Klasse und kein Beitrag zum Kollektivspiel.
Ich habe dir mal geantwortet, hoffentlich ist das angekommen
26.07.2015 - 15:48 Uhr
Zitat von Dreiecksspiel
Ja, der Fokus im Training auf den Pass an sich, gerne auch in individueller Natur, der wurde ja schon von Neven bestätigt, da werden wir aber wohl langfristig ein richtiges Fazit ziehen können. Alleine das ist mmn jedoch schon eine willkommene Ergänzung des Fähigkeitenreportoires, so ist ja auch Marcos Stärke im 1 gg1 (wie das gestrige Ding gg Bonucci, fast schon gambetta-like
), maßgeblich durch Favre geprägt worden.
Benders Abkippen sehe ich allerdings nicht wirklich als Reaktion auf Weidenfeller, sondern mehr auch auf seine eigenen Stärken. Wenn er mal länger fit ist, konnte er stets besonders spielerisch nochmal draufpacken insbesondere beim ersten Ballkontakt und bei der darauffolgenden Drehung, er ist da jedoch einfach Sahin, Gündogan und Weigl (sowie Castro) sichtbar unterlegen, weswegen er in engen Situationen sich eher mehr Platz sucht, oder halt nur die Bälle prallen lässt.
Das wenigere Gegenpressing liegt ja einfach an den längeren Zirkulationsphasen, aber gerade das ist auch eine langfristige Aufgabe von Tuchel, da system- und gegnerabhängig konstant gute Leistungen zu ermöglichen, wo wir zugreifen und wie das abgesichert wird.
Spannend finde ich auch ob Reus im 4-2-3-1 zentral aufläuft, fand seine Leistung gestern ziemlich schwach, in der zweiten Hälfte auf der linken Seite wurds besser, aber das Tor ist ja auch eher individuelle Klasse und kein Beitrag zum Kollektivspiel.
Ich habe dir mal geantwortet, hoffentlich ist das angekommen
Zitat von ThomasRosickyBVB
Amüsanterweise hat Tuchel im gestrigen Spiel in dem von Klopp geprägten 4-2-3-1 spielen lassen und auch personell hat sich bekannterweise nicht viel verändert. Trotzdem erkennt man deutlich den Fokus in der alltäglichen Trainingsgestaltung und an welchen Stellschrauben Tuchel dreht.
Meiner Ansicht nach hat sich die Passqualität, was die Dosierung der Passhärte sowie die Passgenauigkeit angeht, extrem verbessert.
Darüberhinaus soll flach gespielt werden, auf unkontrollierte Befreiungsschläge wird weitgehend verzichtet. Hier sieht man den entscheidenden Vorteil von Bürki gegenüber Weidenfeller. Steht Bürki im Tor, bildet sich zumeist um ihn herum eine Dreierkette, was zur Folge hat, dass die beiden defensiven Mittelfeldspieler sich vorrangig im Sechserraum anbieten und sich nur situativ zur Unterstützung jener Dreierkette zurückfallen lassen. Dieses Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr heraus sah relativ sicher aus, jedoch bleibt abzuwarten, ob es auch dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält. Jedoch halte ich die personelle Besetzung aus den spielstärkeren Bürki und Weigl gegenüber Weidenfeller und Bender für grundsätzlich geeigneter für die von Tuchel favorisierte ballbesitzorientierte Spielweise. Als Weidenfeller das Tor hütete, sah man das altbekannte Problem. Er versucht zwar vermehrt den Ball kontrolliert zum Mann zu bringen, allerdings gelingt ihm das leider nur selten. Bender lässt sich u.a. deswegen, weil Weidenfeller nicht spielstark genug ist, damit sich um ihn eine Dreierkette bildet, häufig zwischen die Innenverteidiger zurückfallen. Auf diese Weise entzieht er sich jedoch auch dem gegnerischen Pressingdruck im Sechserraum, welchem Weigl aufgrund seiner größeren fußballerischen Qualitäten besser standhält. Dies schränkt deutlich unsere Variabilität im Spielaufbau ein.
Wie bereits erwähnt hatten wir in der Vorsaison häufig das Problem, dass unsere Außenverteidiger zu früh ins Spiel einbezogen wurden. So fiel es dem Gegner leicht, diese zu isolieren, indem sie die Räume um sie dicht gemacht haben. Der Ballverlust war vorprogrammiert. Jetzt werden sie allerdings erst im letzten Spielfelddrittel einbezogen und es gelingt vermehrt, Durchbrüche zur Grundlinie herauszuspielen. In diesem Zusammenhang ist mir gestern v.a. die linke Seite, bestehend aus Schmelzer und Mkhitaryan aufgefallen. Durch die inverse Spielweise von Mkhitaryan konnte der Armenier oft Raum für Schmelzers Vorstöße schaffen. Zudem denke ich, dass Tuchel das Spiel durch die Aufstellung des technisch versierten Kampls auf die rechte Seite ziehen wollte, um Platz für Schmelzer und Mkhitaryan auf der gegenüber liegenden Seite zu schaffen.
Grundsätzlich war auch noch festzustellen, das die Ballbesitzzeiten der einzelnen Spieler etwas kürzer geworden sind und die Ballzirkulation schneller vonstattengeht. Hier arbeitet man auch häufig mit Spielverlagerungen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen.
Des weiteren ist mir noch aufgefallen, dass das Gegenpressing wieder effektiver geworden ist. Dadurch dass keine Gegenpressingsituationen mehr heraufbeschworen werden durch diese bereits oben beschriebenen hohen Bälle in die Spitze und die anschließende Hoffung, den zweiten Ball in aussichtsreicher Position zu erobern, sind diese Gegenpressingsituationen zwar rarer gesäht, aber erfolgsversprechender.
Diese Erkenntnisse habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, ihr könnt mir in meinen Beobachtungen weitestgehend zustimmen.
P.s. Dreiecksspiel, ich habe dir zwei Nachrichten im Postfach hinterlassen. Wäre cool, wenn du dich mal meldest.
Zitat von Dreiecksspiel
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Zitat von Fralo3D
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Zitat von chef2303
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
Ich habe gerade die PK mit Schmelle und Bender gesehen und aus deren Aussagen gepaart mit den Testspielen sind mit 2 Dinge aufgefallen, die mich an den Amtsantritt von Kloppo erinnern.
1) Außenverteidiger stehen höher.
Als Klopp beim BVB anfing, hatte ich gelesen, dass er seine Viererkette ungewöhnlich hoch stehen lässt, um für Kompaktheit zu sorgen. Dann hatte ich den ersten Klopp-Spielen darauf geachtet und stellte fest, dass dem wirklich so war. Das scheint aber in den letzten Jahren abhanden gekommen zu sein.
Nun sagte Schmelle, dass die AVs tatsächlich etwas höher stehen sollen, als früher.
Ob damit die gesamte Viererkette gemeint war, weiß ich nicht.
2) Nach Ballgewinn soll schnell nach vorne gespielt werden.
Das war ein prägnantes Markenzeichen unserer beiden Meistersaisons. Scheint mir auch abhanden gekommen zu sein in den letzten Jahren. Hier sagte Manni, dass der Fokus darauf nun größer sei.
Vielleicht interpretiere ich etwas zu viel hinein, aber die Parallelen zu damals können ja schon einmal kein schlechtes Omen für die neue Saison sein.
mit den Außenverteidigern ist aber noch weiter vorne. Die sind zumindest bisher im Angriffspiel nur im und um den Strafraum zu finden.
Wie ich weiter oben schonmal angesetzt habe, hat das mmn auch extrem mit den Bewegungen im Zentrum zu tun, wenn die Außenverteidiger sonst früh hochschieben und das Zentrum auch dicht ist, bleiben den IV´s gar keine Anspielstationen mehr und alles wird lang, auf Verdacht, nach vorne geschlagen. Das Schmelle das jetzt auch so bestätigt, liegt ja vor allem auch an seiner Wahrnehmung, wo er selber in Ballbesitz kommt, das war bei uns in den erfolgreicheren Jahren aber auch höher als im letzten/vorletzten Jahr. Das er in so klare und gute Flankenpositionen kommt war damals aber eher auch schon eher eine Seltenheit (Ausnahmen wie das Tor gg Hoffenheim 2013 zuhause ausgenommen), liegt jetzt aber auch einfach an der Qualität der Gegner, bzw. dem Spielstil der Gegner. Gegen Bochum konnte vor allem Miki durch seine Bewegungen den mannorientierten Gegenspieler immer weit ins Zentrum ziehen, sodass Schmelle dann viel Platz hatte, Kawasaki hat mmn trotz vernünftigen Pressings und dem Versuch, uns bis zu den IV´s anzulaufen nicht die individuelle Qualität und Griffigkeit, die uns in der Bundesliga jedes Wochenende begegnet.
Natürlich sind diese sauberen Durchbrüche für jeden AV und insbesondere für Spieler die eher aus ihrer Dynamik, denn sauberer Technik und guter Aktionen in engen Räumen, Gefahr schöpfen einfacher zu bespielen. Ich würde aber erstmal gucken ob die Angriffsstruktur auch auf Bundesliganiveau so funktioniert.
Amüsanterweise hat Tuchel im gestrigen Spiel in dem von Klopp geprägten 4-2-3-1 spielen lassen und auch personell hat sich bekannterweise nicht viel verändert. Trotzdem erkennt man deutlich den Fokus in der alltäglichen Trainingsgestaltung und an welchen Stellschrauben Tuchel dreht.
Meiner Ansicht nach hat sich die Passqualität, was die Dosierung der Passhärte sowie die Passgenauigkeit angeht, extrem verbessert.
Darüberhinaus soll flach gespielt werden, auf unkontrollierte Befreiungsschläge wird weitgehend verzichtet. Hier sieht man den entscheidenden Vorteil von Bürki gegenüber Weidenfeller. Steht Bürki im Tor, bildet sich zumeist um ihn herum eine Dreierkette, was zur Folge hat, dass die beiden defensiven Mittelfeldspieler sich vorrangig im Sechserraum anbieten und sich nur situativ zur Unterstützung jener Dreierkette zurückfallen lassen. Dieses Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr heraus sah relativ sicher aus, jedoch bleibt abzuwarten, ob es auch dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält. Jedoch halte ich die personelle Besetzung aus den spielstärkeren Bürki und Weigl gegenüber Weidenfeller und Bender für grundsätzlich geeigneter für die von Tuchel favorisierte ballbesitzorientierte Spielweise. Als Weidenfeller das Tor hütete, sah man das altbekannte Problem. Er versucht zwar vermehrt den Ball kontrolliert zum Mann zu bringen, allerdings gelingt ihm das leider nur selten. Bender lässt sich u.a. deswegen, weil Weidenfeller nicht spielstark genug ist, damit sich um ihn eine Dreierkette bildet, häufig zwischen die Innenverteidiger zurückfallen. Auf diese Weise entzieht er sich jedoch auch dem gegnerischen Pressingdruck im Sechserraum, welchem Weigl aufgrund seiner größeren fußballerischen Qualitäten besser standhält. Dies schränkt deutlich unsere Variabilität im Spielaufbau ein.
Wie bereits erwähnt hatten wir in der Vorsaison häufig das Problem, dass unsere Außenverteidiger zu früh ins Spiel einbezogen wurden. So fiel es dem Gegner leicht, diese zu isolieren, indem sie die Räume um sie dicht gemacht haben. Der Ballverlust war vorprogrammiert. Jetzt werden sie allerdings erst im letzten Spielfelddrittel einbezogen und es gelingt vermehrt, Durchbrüche zur Grundlinie herauszuspielen. In diesem Zusammenhang ist mir gestern v.a. die linke Seite, bestehend aus Schmelzer und Mkhitaryan aufgefallen. Durch die inverse Spielweise von Mkhitaryan konnte der Armenier oft Raum für Schmelzers Vorstöße schaffen. Zudem denke ich, dass Tuchel das Spiel durch die Aufstellung des technisch versierten Kampls auf die rechte Seite ziehen wollte, um Platz für Schmelzer und Mkhitaryan auf der gegenüber liegenden Seite zu schaffen.
Grundsätzlich war auch noch festzustellen, das die Ballbesitzzeiten der einzelnen Spieler etwas kürzer geworden sind und die Ballzirkulation schneller vonstattengeht. Hier arbeitet man auch häufig mit Spielverlagerungen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen.
Des weiteren ist mir noch aufgefallen, dass das Gegenpressing wieder effektiver geworden ist. Dadurch dass keine Gegenpressingsituationen mehr heraufbeschworen werden durch diese bereits oben beschriebenen hohen Bälle in die Spitze und die anschließende Hoffung, den zweiten Ball in aussichtsreicher Position zu erobern, sind diese Gegenpressingsituationen zwar rarer gesäht, aber erfolgsversprechender.
Diese Erkenntnisse habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, ihr könnt mir in meinen Beobachtungen weitestgehend zustimmen.
P.s. Dreiecksspiel, ich habe dir zwei Nachrichten im Postfach hinterlassen. Wäre cool, wenn du dich mal meldest.
Ja, der Fokus im Training auf den Pass an sich, gerne auch in individueller Natur, der wurde ja schon von Neven bestätigt, da werden wir aber wohl langfristig ein richtiges Fazit ziehen können. Alleine das ist mmn jedoch schon eine willkommene Ergänzung des Fähigkeitenreportoires, so ist ja auch Marcos Stärke im 1 gg1 (wie das gestrige Ding gg Bonucci, fast schon gambetta-like
), maßgeblich durch Favre geprägt worden. Benders Abkippen sehe ich allerdings nicht wirklich als Reaktion auf Weidenfeller, sondern mehr auch auf seine eigenen Stärken. Wenn er mal länger fit ist, konnte er stets besonders spielerisch nochmal draufpacken insbesondere beim ersten Ballkontakt und bei der darauffolgenden Drehung, er ist da jedoch einfach Sahin, Gündogan und Weigl (sowie Castro) sichtbar unterlegen, weswegen er in engen Situationen sich eher mehr Platz sucht, oder halt nur die Bälle prallen lässt.
Das wenigere Gegenpressing liegt ja einfach an den längeren Zirkulationsphasen, aber gerade das ist auch eine langfristige Aufgabe von Tuchel, da system- und gegnerabhängig konstant gute Leistungen zu ermöglichen, wo wir zugreifen und wie das abgesichert wird.
Spannend finde ich auch ob Reus im 4-2-3-1 zentral aufläuft, fand seine Leistung gestern ziemlich schwach, in der zweiten Hälfte auf der linken Seite wurds besser, aber das Tor ist ja auch eher individuelle Klasse und kein Beitrag zum Kollektivspiel.
Ich habe dir mal geantwortet, hoffentlich ist das angekommen

Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
26.07.2015 - 16:00 Uhr
Zitat von ThomasRosickyBVB
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dreiecksspiel am 26.07.2015 um 16:01 Uhr bearbeitet
26.07.2015 - 16:46 Uhr
Zitat von Dreiecksspiel
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
26.07.2015 - 17:24 Uhr
Zitat von ThomasRosickyBVB
Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Zitat von Dreiecksspiel
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
26.07.2015 - 17:38 Uhr
Zitat von neongelb
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Zitat von Dreiecksspiel
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
Es ist prinzipiell ja eigentlich gut einen Spieler zu haben, der sich von seiner Spielweise von anderen Spielern im Team unterscheidet. Dadurch eröffnen sich mehr Möglichkeiten für den Trainer und ich glaube Tuchel ist durchaus willens und auch in der Lage seine Aufstellung und Herangehensweise an den jeweiligen Gegner anzupassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von blinkchuck am 26.07.2015 um 17:39 Uhr bearbeitet
26.07.2015 - 17:47 Uhr
Zitat von blinkchuck
Es ist prinzipiell ja eigentlich gut einen Spieler zu haben, der sich von seiner Spielweise von anderen Spielern im Team unterscheidet. Dadurch eröffnen sich mehr Möglichkeiten für den Trainer und ich glaube Tuchel ist durchaus willens und auch in der Lage seine Aufstellung und Herangehensweise an den jeweiligen Gegner anzupassen.
Zitat von neongelb
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Zitat von Dreiecksspiel
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
Es ist prinzipiell ja eigentlich gut einen Spieler zu haben, der sich von seiner Spielweise von anderen Spielern im Team unterscheidet. Dadurch eröffnen sich mehr Möglichkeiten für den Trainer und ich glaube Tuchel ist durchaus willens und auch in der Lage seine Aufstellung und Herangehensweise an den jeweiligen Gegner anzupassen.
Nur gibt es die Gegner, gegen die Bender wirklich Vorteil hat in der Liga nur 1-2 mal. VW und Bayern würde jetzt sagen. Und alles andere als die Liga spielt keine Rolle. CL und Co, da muss man erst einmal wieder hinkommen.
Und selbst da ist ein Sahin besser, da Sahin Defensiv ähnlich stark ist, fußballerisch jedoch 2 Klassen besser Bender.
Für mich macht es einfach wenig Sinn einen Spieler zuhalte, obwohl es bereits im eigenen Kader sehr viele alternative gibt.
Im 4/1/4/1 sind es Sahin/Weigl/Castor
Im 2/3/1 sind im Kobinationen aus Castro/Gündogan/Sahin/Weigl überlegen.
Zu allem Überfluss hat man noch Krich/Leitner. Für eine bzw. zwei Positionen leicht übertrieben.
26.07.2015 - 18:04 Uhr
Zitat von neongelb
Nur gibt es die Gegner, gegen die Bender wirklich Vorteil hat in der Liga nur 1-2 mal. VW und Bayern würde jetzt sagen. Und alles andere als die Liga spielt keine Rolle. CL und Co, da muss man erst einmal wieder hinkommen.
Und selbst da ist ein Sahin besser, da Sahin Defensiv ähnlich stark ist, fußballerisch jedoch 2 Klassen besser Bender.
Für mich macht es einfach wenig Sinn einen Spieler zuhalte, obwohl es bereits im eigenen Kader sehr viele alternative gibt.
Im 4/1/4/1 sind es Sahin/Weigl/Castor
Im 2/3/1 sind im Kobinationen aus Castro/Gündogan/Sahin/Weigl überlegen.
Zu allem Überfluss hat man noch Krich/Leitner. Für eine bzw. zwei Positionen leicht übertrieben.
Zitat von blinkchuck
Es ist prinzipiell ja eigentlich gut einen Spieler zu haben, der sich von seiner Spielweise von anderen Spielern im Team unterscheidet. Dadurch eröffnen sich mehr Möglichkeiten für den Trainer und ich glaube Tuchel ist durchaus willens und auch in der Lage seine Aufstellung und Herangehensweise an den jeweiligen Gegner anzupassen.
Zitat von neongelb
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Zitat von Dreiecksspiel
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.
Zitat von ThomasRosickyBVB
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Natürlich, das Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger von Bender resultiert auch daraus, dass er den Ball auf engem Raum im Sechserraum nicht derart behaupten kann, wie es bspw. Gündogan kann. Dieses Abkippen ist allerdings auch notwendig aufgrund der fußballerischen Schwäche von Weidenfeller.
Naja, Bender ist da ja nicht soo variabel. Läuft meist auf entweder abkippen oder sich im Deckungsschatten verstecken raus
. Aber gestern gabs da auch n paar schöne Angriffsstrukturen, wo Juve die Intensität fehlte und man ihn in nem größeren Raum anspielen konnte, dann kann er da auch was mit anfangen. Mal schauen wie das die nächsten Wochen sich entwickelt, ich sehe ihn eher als Halbverteidiger/Innenverteidiger (so wie MR), könnte mir jedoch gut vorstellen das noch ein IV oder Bender selber geht. Sonst geh ich mit dir konform.Genau aufgrund dieser mangelden Variabilität von Bender, muss man die zweite verfügbare Position im defensiven Mittelfeld mit einem Spieler besetzen, dessen Stärken auf dieser Position besser zum Vorschein kommen. Als Roleplayer ist Bender immer eine Überlegung wert, aber in den meisten Spielen, v.a. gegen tiefstehende Gegner, kann er seine Stärken nicht effektiv einbringen. Aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der Besetzung dieser Position mit Weigl, welcher natürlich auch erstmal beweisen muss, ob er dem Pressingdruck in der Bundesliga standhält und sich aus solchen Situation zu befreien weiß.
Seine Stärken sind vor allem im Spiel gegen den Ball, er ist der Perfekte Spieler für ein Team welches den Ball nicht hat. Ein Balljäger, Zweikämpfe.
Für den BVB gibt es in 9/10 Spielen eine bessere Besetzung als Bender, da Bender die falschen Stärken mitbringt. Ein Weigl z.B. macht die Sache unglaublich gut. Hätte ich so nie erwartet. Natürlich muss man abwarten wie er sich in der Liga macht, wer jedoch in wirklich jedem Testsppiel überzeugende Leistungen abliefert, hat eine Chance verdient.
Und wenn es ums Pressing der Gegner geht, dem hält Bender auch nicht stand, dort wird dann keine Lösung gesucht, sondern ein Rückpass.
Sobald Sahin zurück ist, sollte die Hierarchie für die 6er Position klar sein, Sahin/Weigel + Bender. Bender gegen die 1-2 Top Teams der Liga. Dort wo wir das passive Team geben werden, Dann ist Bender in seinem Element.
Bender ist kein schlechter Spieler, die Anforderungen haben sich jedoch so verschoben, dass er aktuell nur noch sehr selten die Optimal Lösung darstellt. Und mir fällt kein Grund ein, warum man ihn Aufstellen sollten, wenn ein Sahin, Weigl, Castro, Gündogan den Job besser machen. Hier wird immer noch Profifußball betrieben.
Er selber hat das ja auch erkennt, als auf auf der PK auf die N11 angesprochen wurde, sagte er das der Fußball, Spielstil dort ein andere ist. Der BVB tritt in der Regeln noch mal dominanter auf als der BVB. Noch mehr Ballbesitz usw.
Könnte mir vorstellen, dass er noch in diesem Jahr geht, spätestens im nächsten Sommer. Aktuell würde ich z.B. eher einen Leitner halte als einen Bender. Ganz einfach da Leitner von den Fähigkeiten besser passt als Bender.
Es ist prinzipiell ja eigentlich gut einen Spieler zu haben, der sich von seiner Spielweise von anderen Spielern im Team unterscheidet. Dadurch eröffnen sich mehr Möglichkeiten für den Trainer und ich glaube Tuchel ist durchaus willens und auch in der Lage seine Aufstellung und Herangehensweise an den jeweiligen Gegner anzupassen.
Nur gibt es die Gegner, gegen die Bender wirklich Vorteil hat in der Liga nur 1-2 mal. VW und Bayern würde jetzt sagen. Und alles andere als die Liga spielt keine Rolle. CL und Co, da muss man erst einmal wieder hinkommen.
Und selbst da ist ein Sahin besser, da Sahin Defensiv ähnlich stark ist, fußballerisch jedoch 2 Klassen besser Bender.
Für mich macht es einfach wenig Sinn einen Spieler zuhalte, obwohl es bereits im eigenen Kader sehr viele alternative gibt.
Im 4/1/4/1 sind es Sahin/Weigl/Castor
Im 2/3/1 sind im Kobinationen aus Castro/Gündogan/Sahin/Weigl überlegen.
Zu allem Überfluss hat man noch Krich/Leitner. Für eine bzw. zwei Positionen leicht übertrieben.
Ich würde sagen es gibt in der Liga schon mehr als 2 Mannschaften die gegen uns durchaus den Anspruch haben das Spiel zu gestalten. Auch in der EL werden irgendwann größere Brocken kommen, wenn man es bis dahin schafft. Aber im Endeffekt muss man wohl abwarten wie sich das alles unter Tuchel entwickelt. Wenn sich die Situation für Bender dann so darstellt, dass er nur zwischen Bank und Tribüne wechselt, dann macht es natürlich auch keinen Sinn ihn zu halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von blinkchuck am 26.07.2015 um 18:12 Uhr bearbeitet
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