BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
04.12.2016 - 03:53 Uhr
Zitat von Gooble
Endlich wieder 3-4-3...
Und es läuft einfach alles gleich besser. Wir haben einfach Spieler, die stark genug im 1-gegen-1 sind, dass wir das spielen können. Und vor allem defensiv und im Spielaufbau ist man deutlich sicherer.
Bitte so beibehalten.
Endlich wieder 3-4-3...
Und es läuft einfach alles gleich besser. Wir haben einfach Spieler, die stark genug im 1-gegen-1 sind, dass wir das spielen können. Und vor allem defensiv und im Spielaufbau ist man deutlich sicherer.
Bitte so beibehalten.
Das war kein 3-4-3 sondern wieder sein Mainzer 5-2-3 Pentagon mit den wir selbst gegen die taktisch extrem schwachen und körperlosen Glabacher Phasenweise wieder keinen Zugriff auf das Spiel bekamen, wie auch wenn man nur mit 2 zentralen Spielern im Mittelfeld operiert. Man kann es drehen und wenden wie man will seit der Rückrunde 2015/16 hat Tuchel seine Idee vom Pepischen Fussball beendet, man vergleiche alleine das Spielerische Niveau vom damaligen 4:0 gegen Gladbach zu dem jetzigen. Perfektes Positionspiel, geringe Pass Distanz, gezielte überzahl Bildung im Mittelfeld das A und O des Cruyfischen Ansatzes ist nicht mehr vorhanden, dies sind alles Dinge die selbst auch ohne einem passenden 8er umsetzbar sind. Stattdessen spiegelt er lieber die taktische Ausrichtung des Gegners in Verbindung mit einem zu schlampigen Ballbesitz/Umschalt mix. Ich hab immer öfter den Eindruck das wir die Spiele die wir Gewinnen aufgrund der individuellen Klasse einfahren und nicht auf Grund des Systems. Tuchel hat das komplette Know-How ist aber in meinen Augen noch zu unsicher und daher nicht konsequent genug, warum auch immer...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RomeoBlue am 04.12.2016 um 03:58 Uhr bearbeitet
04.12.2016 - 10:51 Uhr
Zitat von RomeoBlue
Das war kein 3-4-3 sondern wieder sein Mainzer 5-2-3 Pentagon mit den wir selbst gegen die taktisch extrem schwachen und körperlosen Glabacher Phasenweise wieder keinen Zugriff auf das Spiel bekamen, (...)
Zitat von Gooble
Endlich wieder 3-4-3...
Und es läuft einfach alles gleich besser. Wir haben einfach Spieler, die stark genug im 1-gegen-1 sind, dass wir das spielen können. Und vor allem defensiv und im Spielaufbau ist man deutlich sicherer.
Bitte so beibehalten.
Endlich wieder 3-4-3...
Und es läuft einfach alles gleich besser. Wir haben einfach Spieler, die stark genug im 1-gegen-1 sind, dass wir das spielen können. Und vor allem defensiv und im Spielaufbau ist man deutlich sicherer.
Bitte so beibehalten.
Das war kein 3-4-3 sondern wieder sein Mainzer 5-2-3 Pentagon mit den wir selbst gegen die taktisch extrem schwachen und körperlosen Glabacher Phasenweise wieder keinen Zugriff auf das Spiel bekamen, (...)
Tut mir leid, aber was ist das denn für ein Anspruchsdenken? Gladbach hat im ganzen Spiel zwei Chancen zustande gebracht, eine haben wir selbst produziert (Sokratis), eine haben wir gnädig aufgelegt (Bartra). 56% Zweikampfquote, 65% Ballbesitz, 87% Passquote - wie kann man da von fehlendem Zugriff sprechen? Falls du damit meinst, dass wir uns in der zweiten Hälfte weiter zurückgezogen haben: Gladbach ist nun mal keine Thekenmannschaft und wenn ich vorne Spieler wie Aubameyang, Dembele und Reus habe, würde ich eine stabile Defensive und Konterspiel bei eigener Führung eher als clever bezeichnen...
(...) man vergleiche alleine das Spielerische Niveau vom damaligen 4:0 gegen Gladbach zu dem jetzigen. (...)
Dass Gündogan, Hummels und Mkhitaryan seitdem gegangen sind, ist dir bewusst?
Und wie sinnvoll ist es, zwei einzelne Spiele aus unterschiedlichen Spielzeiten miteinander zu vergleichen und daraus generelle Erklärungsmuster ableiten zu wollen?
Aber wenn dir das so angemessen erscheint: Man vergleiche alleine das damalige 1:5 in München mit dem 1:0 vor zwei Wochen...
21.01.2017 - 17:34 Uhr
Die ersten fünfzehn Minuten waren richtig gut. Ein Tor gemacht und insgesamt sechs Torschüsse. Auch das Pressing saß.
Danach wurde es aber durchgehend schlechter. Beide Tore sind durch eklatante Defensivfehler passiert. Beim ersten kommt der Pass vom Gegner, beim zweiten steht ein Verteidiger fünf Meter zu tief.
Insgesamt bin ich schon enttäuscht, obwohl wir gewonnen haben. Man konnte nur erahnen, das Winterpause war.
Defensivtaktisch fand ich es erschreckend. Kurz vor Schluss darf Bremen auf drei (!) Verteidiger von uns zulaufen, obwohl wir nur knapp führen. Dabei wurde schon relativ defensiv aufgestellt. Pulisic hat viel mit nach hinten gearbeitet, oder Kagawa früh zugestellt.
Und die individuelle Verteidigung auch. Piszczek hat nahezu jeden Luftzweikampf verloren und auch sonst arg unglücklich gespielt. Da täuscht das Tor bei späteren Noten vielleicht etwas über seine Leistung hinweg. Sokratis war zwar besser als Ginter, aber insgesamt auch nicht präsent. Ginter fand ich furchtbar, vielleicht war die gute Form der Hinrunde nur ein Höhenflug. Heute fahrig am Ball, oder schwach im Zweikampf. Da dürfte er nur den Vorzug gegenüber Bartra haben, weil dieser viel offensichtlicher Fehler fabriziert. Schmelzer fand ich noch in Ordnung.
Ich hoffe wirklich, dass wir uns heute nur rein arbeiten mussten und es nun bergauf geht. Auch, weil ein paar Stammspieler noch in der Startelf gefehlt haben.
Danach wurde es aber durchgehend schlechter. Beide Tore sind durch eklatante Defensivfehler passiert. Beim ersten kommt der Pass vom Gegner, beim zweiten steht ein Verteidiger fünf Meter zu tief.
Insgesamt bin ich schon enttäuscht, obwohl wir gewonnen haben. Man konnte nur erahnen, das Winterpause war.
Defensivtaktisch fand ich es erschreckend. Kurz vor Schluss darf Bremen auf drei (!) Verteidiger von uns zulaufen, obwohl wir nur knapp führen. Dabei wurde schon relativ defensiv aufgestellt. Pulisic hat viel mit nach hinten gearbeitet, oder Kagawa früh zugestellt.
Und die individuelle Verteidigung auch. Piszczek hat nahezu jeden Luftzweikampf verloren und auch sonst arg unglücklich gespielt. Da täuscht das Tor bei späteren Noten vielleicht etwas über seine Leistung hinweg. Sokratis war zwar besser als Ginter, aber insgesamt auch nicht präsent. Ginter fand ich furchtbar, vielleicht war die gute Form der Hinrunde nur ein Höhenflug. Heute fahrig am Ball, oder schwach im Zweikampf. Da dürfte er nur den Vorzug gegenüber Bartra haben, weil dieser viel offensichtlicher Fehler fabriziert. Schmelzer fand ich noch in Ordnung.
Ich hoffe wirklich, dass wir uns heute nur rein arbeiten mussten und es nun bergauf geht. Auch, weil ein paar Stammspieler noch in der Startelf gefehlt haben.
27.01.2017 - 12:53 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Die Zeiten sind längst vorbei. Tuchel und auch kein Nachfolger wird neben Weigl defaultmäßig einen Zerstörer aufbieten. Warum sollte ein Rode mehr ackern als ein Castro. Es wurde ja auch gesagt, dass Du Dir mal die Heatmaps anschauen solltest.
Auch wird es keine defensive Grundausrichtung geben. Wir wollen ja nicht nur den Abstieg vermeiden sondern in die Top 3 kommen.
Sehe auch keinen Grund, warum man einen so starken alleinigen Sechser in eine Doppel-6 packen sollte
Die Zeiten sind längst vorbei. Tuchel und auch kein Nachfolger wird neben Weigl defaultmäßig einen Zerstörer aufbieten. Warum sollte ein Rode mehr ackern als ein Castro. Es wurde ja auch gesagt, dass Du Dir mal die Heatmaps anschauen solltest.
Auch wird es keine defensive Grundausrichtung geben. Wir wollen ja nicht nur den Abstieg vermeiden sondern in die Top 3 kommen.
Sehe auch keinen Grund, warum man einen so starken alleinigen Sechser in eine Doppel-6 packen sollte
Diese Zeiten sind noch längst nicht vorbei. Nenne mir auch nur ein Team das keine defensiven Mitelfeldspieler im Zentrum einsetzt? Weigl ist ein sehr spezieler spieler, ich sehen ihn weder als 6er noch als 8er. Defensiv ist er in einem 4-1-4-1 deutlich überfordert und schafft es nicht das Zentrum zu schliessen. Offensiv spielt er auch sehr selten eine Rolle. Gefühlt gehen 90% seiner Pässe nicht über 15m weit und auf die Seite oder nach hinten. Weigl braucht einen Nebenmann sowie auch Gündogan und Sahin das zu ihren besten Zeiten auch gebraucht haben. Ob das ein Bender, Rode, Ginter oder Merino ist, der ihn defensiv unterstützt oder ein Castro, Sahin der ihm beim Spielaufbau nach vorne hilft ist nicht entscheidend. Entscheidend ist das er einen Nebenmann hat. Dies ist für die Balance im Spiel apsolut entscheidend. Leider hat das Tuchel noch nicht verstanden und solange das so bleibt, wird nie Ruhe in unser Spiel kommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toootti am 27.01.2017 um 12:55 Uhr bearbeitet
30.01.2017 - 16:02 Uhr
Also zumindest laut der Heatmap haben Castro und Guerreiro fast ausschließlich auf Höher der Mittellinie agiert und Weigl deutlich zentraler ( Guerreiro mehr links, Castro mehr rechts ), aber auch deutlich weiter hinten. ( 10m hinter der Mittellinie - oft auf der Höhe von Sokratis und Ginter )
Aubameyang, Schürrle und Reus waren so gut wie immer vorne unterwegs und haben bei der Rückwärtsbewegung die Flügel beackert.
Wenn man sich nur Weigl, Castro, Weigl , Reus, Schü und Auba markiert, dann sieht man deutlich, dass quasi in U-Form gespielt und ab Mittellinie so gut wie nichts mehr durchs Zentrum kam.
--------------------------Aubameyang-----------------
----------Reus------------------------------------Schü
Schmelzer--Guerreiro--------------Castro--Piszczek
--------------Ginter---------Weigl---------Sokratis
So ungefähr sieht das auf der Heatmap aus und zeigt deutlich, dass fast ausschließlich und stur über die Flügel gespielt wurde.
Auf der anderen Seite sieht man ganz gut, dass Gbamain, Latza, Frei, Samperio und Muto genau diese Lücke, die wir im ZM hatten, bespielt hatten und das natürlich in deutlicher überzahl. Das sieht man übrigens auch auf dem gesamten Platz. Hinten waren die Mainzer dadurch, dass sie das Zentrum so dicht gemacht haben, ebenfalls eine Überzahl, da Guerreiro und Castro nach Außen gedrängt wurden und so meist stur die Flügel angespielt haben, wo dann ebenfalls Überzahl bei den Mainzern bestand. ( IV + DM + AML gegen Schü + Piszczek )
Das wir da nicht genug Ideenreichtum oder Schlagkraft besitzen, kann man sich im nachhinein natürlich denken, aber zeigt auch deutlich, dass wir es nirgends geschafft haben eine Überzahl zu bilden.
Piszczek und Schmelzer haben jeweils ihre Seite stur hoch und runter gespielt. Castro und Guerreiro hingen deutlich in der Luft und musste vermehrt auf den Flügeln aushelfen und zack hatten wir noch 3 Spieler vorne, die sich gegen die gesamte Viererkette von Mainz durchsetzen sollten.
Wenn man sich nur Guerreiro, Castro, Piszczek und Schmelzer markiert, sieht man jeweils einen gelben Streifen auf links und auf einen auf rechts. Nichts ging durch das Zentrum. lediglich Weigl ist zwischendurch in die Lücke gestoßen, aber das bringt natürlich nichts, wenn alle ausschließlich über de Flügel rennen. ( Man kann sogar noch Reus und Schürrle mit markieren und man sieht immer noch, dass fast nichts durchs Zentrum ging )
Lange Rede kurzer Sinn: Die Mainzer haben verdammt viel richtig gemacht gestern und uns mit ganz einfachen Mitteln komplett unserer Stärken beraubt. Deshalb kann ich die Kritik an Tuchel sehr gut verstehen, denn es ist seine Aufgabe dies zu erkennen und was dagegen zu machen, aber da ist nichts passiert. Selbst man noch Dembele, Götze und Pulisic markiert, sieht man, dass nichts dafür getan wurde, eine Überzahl im Mittelfeld zu erzeugen, stattdessen blieb Tuchel stur bei seinem 4-3-3 und das kann man ihm schon unter die Nase reiben. Man hat ja immerhin mit Merino auch noch jemanden, der Weigl ( der einzige, der zentral agiert hat ) unterstützen könnte, aber man brachte Götze, der auf mich wie einer wirkte, den man eben aus dem Schlaf gerissen hat. Dembele, der scheinbar noch nichts wirklich bei 100% ist und sich durchweg schwach anstelle bei seinen Dribblings und Pulisic, der gestern auch nicht mehr hätte sein müssen.
Aubameyang, Schürrle und Reus waren so gut wie immer vorne unterwegs und haben bei der Rückwärtsbewegung die Flügel beackert.
Wenn man sich nur Weigl, Castro, Weigl , Reus, Schü und Auba markiert, dann sieht man deutlich, dass quasi in U-Form gespielt und ab Mittellinie so gut wie nichts mehr durchs Zentrum kam.
--------------------------Aubameyang-----------------
----------Reus------------------------------------Schü
Schmelzer--Guerreiro--------------Castro--Piszczek
--------------Ginter---------Weigl---------Sokratis
So ungefähr sieht das auf der Heatmap aus und zeigt deutlich, dass fast ausschließlich und stur über die Flügel gespielt wurde.
Auf der anderen Seite sieht man ganz gut, dass Gbamain, Latza, Frei, Samperio und Muto genau diese Lücke, die wir im ZM hatten, bespielt hatten und das natürlich in deutlicher überzahl. Das sieht man übrigens auch auf dem gesamten Platz. Hinten waren die Mainzer dadurch, dass sie das Zentrum so dicht gemacht haben, ebenfalls eine Überzahl, da Guerreiro und Castro nach Außen gedrängt wurden und so meist stur die Flügel angespielt haben, wo dann ebenfalls Überzahl bei den Mainzern bestand. ( IV + DM + AML gegen Schü + Piszczek )
Das wir da nicht genug Ideenreichtum oder Schlagkraft besitzen, kann man sich im nachhinein natürlich denken, aber zeigt auch deutlich, dass wir es nirgends geschafft haben eine Überzahl zu bilden.
Piszczek und Schmelzer haben jeweils ihre Seite stur hoch und runter gespielt. Castro und Guerreiro hingen deutlich in der Luft und musste vermehrt auf den Flügeln aushelfen und zack hatten wir noch 3 Spieler vorne, die sich gegen die gesamte Viererkette von Mainz durchsetzen sollten.
Wenn man sich nur Guerreiro, Castro, Piszczek und Schmelzer markiert, sieht man jeweils einen gelben Streifen auf links und auf einen auf rechts. Nichts ging durch das Zentrum. lediglich Weigl ist zwischendurch in die Lücke gestoßen, aber das bringt natürlich nichts, wenn alle ausschließlich über de Flügel rennen. ( Man kann sogar noch Reus und Schürrle mit markieren und man sieht immer noch, dass fast nichts durchs Zentrum ging )
Lange Rede kurzer Sinn: Die Mainzer haben verdammt viel richtig gemacht gestern und uns mit ganz einfachen Mitteln komplett unserer Stärken beraubt. Deshalb kann ich die Kritik an Tuchel sehr gut verstehen, denn es ist seine Aufgabe dies zu erkennen und was dagegen zu machen, aber da ist nichts passiert. Selbst man noch Dembele, Götze und Pulisic markiert, sieht man, dass nichts dafür getan wurde, eine Überzahl im Mittelfeld zu erzeugen, stattdessen blieb Tuchel stur bei seinem 4-3-3 und das kann man ihm schon unter die Nase reiben. Man hat ja immerhin mit Merino auch noch jemanden, der Weigl ( der einzige, der zentral agiert hat ) unterstützen könnte, aber man brachte Götze, der auf mich wie einer wirkte, den man eben aus dem Schlaf gerissen hat. Dembele, der scheinbar noch nichts wirklich bei 100% ist und sich durchweg schwach anstelle bei seinen Dribblings und Pulisic, der gestern auch nicht mehr hätte sein müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MR1708 am 30.01.2017 um 16:11 Uhr bearbeitet
08.02.2017 - 23:49 Uhr
Dreierkette mit Doppelsechs war sehr wohltuend heute.
Weite Strecken konnte man so absolut sicher den Ball kontrollieren und aufbauen.
Ich hoffe, dass wir mal bei dem System bleiben. Die Anzahl der Chancen für die Gegner sind auch drastisch reduziert, seitdem wir Dreierkette spielen.
Das Gegentor fällt nur, weil Guerreiro versäumt, dass er Stark angreifen muss. Wenn er da nicht schläft, wäre die einzige echte Chance von der Hertha nach ner Ecke gewesen, also im Grunde keine aus dem Spiel. Offensiv erscheint mir unser Spiel mit der Dreierkette auch variabler, weil sich situativ Verteidiger in den Spielaufbau einbinden können.
Weite Strecken konnte man so absolut sicher den Ball kontrollieren und aufbauen.
Ich hoffe, dass wir mal bei dem System bleiben. Die Anzahl der Chancen für die Gegner sind auch drastisch reduziert, seitdem wir Dreierkette spielen.
Das Gegentor fällt nur, weil Guerreiro versäumt, dass er Stark angreifen muss. Wenn er da nicht schläft, wäre die einzige echte Chance von der Hertha nach ner Ecke gewesen, also im Grunde keine aus dem Spiel. Offensiv erscheint mir unser Spiel mit der Dreierkette auch variabler, weil sich situativ Verteidiger in den Spielaufbau einbinden können.
15.02.2017 - 00:10 Uhr
Heute konnte man es wieder ganz gut sehen, was unser Hauptproblem im Mittelfeld war.
Reus, Aubameyang und Dembele standen teilweise nebeneinander auf einer Linie mit der gegnerischen 4er-Kette und haben darauf gewartet, dass jemand einen sehr präzisen Schnittstellenpass spielt.
Dahinter standen Fejsa und Pizzi so gut wie frei auf einer Linie mit Carillo und Salvio und somit in krasser überzahl, die so gut wie alle Freiheiten hatten, außer Reus oder Dembele haben mit nach hinten gearbeitet und sie so wenigstens daran gehindert haben, schnelle Konter zu fahren.
Danach kam eine kleine Lücke und danach standen Weigl, Guerreiro, Mitroglou und Rafa auf einer Linie, die dort einfach nur standen und somit fast verhindert haben, dass Guerreiro und Weigl aus der tiefe heraus am Spiel teilnehmen können. Dann kam wieder eine Lücke und dann kam unsere 3er-Kette, die nur hätte lange Bälle in die Spitze hätte spielen können, oder eben auf Durm und Schmelzer, was natürlich auch so gemacht wurde.
Was passiert ist, wenn sich Guerreiro und Weigl mal befreien konnten und so ein bisschen Platz nach vorne hatten, haben wir alle gesehen. Es wurde gefährlich, da plötzlich Dembele und Reus am Spiel teilnehmen konnten und sie einige Räume geöffnet haben, indie sie dann laufen konnten und schon gab es Torchancen.
Was ebenfalls sehr auffällig war, war dass Schmelzer und Durm uns so weit offensiv einfach eher bremsen als helfen, da sie fußballerisch einfach zu limitiert sind. Sie haben es fast nie geschafft Weigl und Guerreiro zu unterstützen, um sie so mehr in die Offensivzone zu bekommen, sondern haben stur an der Linie geklebt und den Sicherheitspass hintenherum gespielt, was dazu führte, dass wir zwar ungemein viel Ballbesitz und Kontrolle hatten, man aber hier definitiv nicht von Dominieren sprechen kann. Die Portugiesen haben dementsprechend auch wenig dahingehend unternommen, außer sie kurz anzulaufen und so den Sicherheitspass zu erzwingen, was bei den beiden sehr schnell geht, und haben so Durm, Schmelzer, Bartra, Sokratis und Piszczek die Kugel dahinten rumschieben lassen, wie sie wollten.
Darin sehe ich übrigens auch unser Hauptproblem.
- taktischbedingte, statische, chronisch zugestellte zentrale Mittelfeldspieler
- auf der Linie klebende, fußballerisch limitierte Außenverteidiger
- Aufbauschwache Innenverteidiger ( mit positiven Ausreißern bei Bartra )
Ich hoffe man traut sich einfach bald den Schritt zu, dies anzuerkennen und zu handeln. Die Neubesetzung der AV Position ( von mir aus erst mal eine interne Lösung mit Guerreiro und Passlack ), 1-2 zentrale ( für das System geeignete ) zentrale Mittelfeldspieler und mindestens ein weiterer spielstarker Innenverteidiger, sind für mich unumgänglich.
Reus, Aubameyang und Dembele standen teilweise nebeneinander auf einer Linie mit der gegnerischen 4er-Kette und haben darauf gewartet, dass jemand einen sehr präzisen Schnittstellenpass spielt.
Dahinter standen Fejsa und Pizzi so gut wie frei auf einer Linie mit Carillo und Salvio und somit in krasser überzahl, die so gut wie alle Freiheiten hatten, außer Reus oder Dembele haben mit nach hinten gearbeitet und sie so wenigstens daran gehindert haben, schnelle Konter zu fahren.
Danach kam eine kleine Lücke und danach standen Weigl, Guerreiro, Mitroglou und Rafa auf einer Linie, die dort einfach nur standen und somit fast verhindert haben, dass Guerreiro und Weigl aus der tiefe heraus am Spiel teilnehmen können. Dann kam wieder eine Lücke und dann kam unsere 3er-Kette, die nur hätte lange Bälle in die Spitze hätte spielen können, oder eben auf Durm und Schmelzer, was natürlich auch so gemacht wurde.
Was passiert ist, wenn sich Guerreiro und Weigl mal befreien konnten und so ein bisschen Platz nach vorne hatten, haben wir alle gesehen. Es wurde gefährlich, da plötzlich Dembele und Reus am Spiel teilnehmen konnten und sie einige Räume geöffnet haben, indie sie dann laufen konnten und schon gab es Torchancen.
Was ebenfalls sehr auffällig war, war dass Schmelzer und Durm uns so weit offensiv einfach eher bremsen als helfen, da sie fußballerisch einfach zu limitiert sind. Sie haben es fast nie geschafft Weigl und Guerreiro zu unterstützen, um sie so mehr in die Offensivzone zu bekommen, sondern haben stur an der Linie geklebt und den Sicherheitspass hintenherum gespielt, was dazu führte, dass wir zwar ungemein viel Ballbesitz und Kontrolle hatten, man aber hier definitiv nicht von Dominieren sprechen kann. Die Portugiesen haben dementsprechend auch wenig dahingehend unternommen, außer sie kurz anzulaufen und so den Sicherheitspass zu erzwingen, was bei den beiden sehr schnell geht, und haben so Durm, Schmelzer, Bartra, Sokratis und Piszczek die Kugel dahinten rumschieben lassen, wie sie wollten.
Darin sehe ich übrigens auch unser Hauptproblem.
- taktischbedingte, statische, chronisch zugestellte zentrale Mittelfeldspieler
- auf der Linie klebende, fußballerisch limitierte Außenverteidiger
- Aufbauschwache Innenverteidiger ( mit positiven Ausreißern bei Bartra )
Ich hoffe man traut sich einfach bald den Schritt zu, dies anzuerkennen und zu handeln. Die Neubesetzung der AV Position ( von mir aus erst mal eine interne Lösung mit Guerreiro und Passlack ), 1-2 zentrale ( für das System geeignete ) zentrale Mittelfeldspieler und mindestens ein weiterer spielstarker Innenverteidiger, sind für mich unumgänglich.
16.02.2017 - 11:36 Uhr
N o c h sind alle Ziele zu realisieren, n o c h mischt der BVB in drei Wettbewerben mit, wobei die Konzentration eindeutig auf der CL-Quali liegen sollte. Man darf die Situation aber nicht „schön reden“, indem man auf die Schwäche der aktuellen direkten Konkurrenten und den Punkterückstand der eigentlichen Rivalen verweist. Spiele, wie z.B. Benfica, müssen einfach gewonnen werden. 9:1 Torchancen, 70 % Ballbesitz helfen nicht weiter, wenn „dat Runde nicht in dat Eckige“- möglichst beim Gegner - geht.
Tuchel sollte endlich akzeptieren, dass er die Mannschaft nicht weiter bringt, ja sogar überfordert, wenn er ihr ein System aufzwingt, das er gerne hätte. Er ist mit der Zusammensetzung des Kaders nicht zufrieden, muss aber seine persönliche Enttäuschung/ Verbohrtheit zurückstellen und das spielen lassen, was der aktuelle Kader hergibt und die Spieler auf den Positionen einsetzen, wo sie ihre Stärken haben.
Das Verdichten in der gegnerischen Hälfte bei hoch stehender eigener Abwehr beraubt uns unserer Stärke und bietet dem Gegner viel Raum. Der BVB hat nicht die Strafraumspieler, die sich körperlich und technisch dursetzen können, er schießt so gut wie nie aus der zweiten Reihe und er bringt zu wenig über die Flügel.
Das gegenwärtig praktizierte System verlangt vom Verteidiger, dass er vorne mitmischt (was mit unseren AV nicht funktioniert!), auf der anderen Seite sollen Dembele oder Reus aber auch ständig hinten aushelfen (was auch nicht gut funktioniert!). Aufteilungs-, Zuordnungs-, und Abstimmungsprobleme und daraus folgernd Gegentore sind das Resultat.
M. E. sollten wir auch in Anbetracht der vielen Gegentore weg von der „Jeder muss alles können- Philosophie“ (natürlich etwas überspitzt formuliert) abrücken und dem alten Jürgen Kohler folgen, demzufolge primäre Aufgabe des Abwehrspielers die Defensive ist.
Egal ob ich nun Dreier- oder Viererkette spiele; wichtig ist, dass ich hinten stabil/sicher stehe. Diese Spieler sollten dann aber auch hinten bleiben. Torgefahr vor dem gegnerischen Kasten erreiche ich nicht, wenn ich möglichst viele Angreifer dort positioniere. Man spart somit auch Körner. Für mich auch die Frage, warum in einer möglichen Dreierkette unbedingt drei IV (vergleichsweise unbewegliche Kanten) stehen müssen? Kandidaten wären für mich in erster Linie Piszczek/ Passlack, Sokratis/Bartra (ab 17/18 Toprak) und Schmelzer/Durm. (Anzahl: 3 oder 4)
Im Mittelfeld klafft bei uns defensiv immer ein großes Loch. Da wir im gesamten MF mit Ausnahme des staksigen Weigl nur mit kleinwüchsigen Spielern agieren, die weder einen Kopfball noch einen physischen Zweikampf gewinnen können, benötigen wir hier mehr Robustheit.
Neben Weigl sehe ich für den defensiveren Part noch Ginter und Bender, der in dieser Rolle groß geworden ist. In der IV fehlt es Beiden an Reaktionsschnelligkeit, Stellungsspiel/Timing und Giftigkeit/Nickeligkeit. Ginter hat kein Blut, sondern Rübenkraut in den Adern, braucht zu lange und setzt den Körper nicht richtig ein. Bender zu ungestüm (s. Foul EL-Spiel in Tottenham; nicht geahndet) und ungeschickt (s. Schubser von Wagner in Hoffenheim). Für den Notfall kann man G. oder B. auch mal in der IV einsetzen.
Suche ich Kreativität, bieten sich Guerreiro (?), Merino und auch Bartra an. Merino war leider selten zu beobachten; außerdem bin ich kein Freund von Trainingseindrücken. „Trainingsweltmeister helfen nicht weiter, ich brauche Wettkampftypen“ (Lattek im Abstiegskampf BVB 2000). Merino hat gegen Augsburg offensiv Akzente gesetzt; darum hat man ihn wohl auch aus Osasuna geholt. Bartra ist der einzige BVB-Abwehrspieler, der mit dem Ball etwas anfangen kann; er hat ein gutes Auge und schon mehrfach klasse Steilpässe gespielt. (Anzahl: 2, wenn hinten 4 oder 3, wenn hinten 3)
In der Offensiv-Abteilung sollten Zentrum und Außen (hängend) mit geeigneten Spielern besetzt sein. Der momentane Zustand mit dem sog. Schienen-Spieler bringt mit diesen Spielern trotz jeder Menge gefressener km keinen Erfolg und erinnert an den Wettlauf zwischen Hase und Igel. Die AV besitzen keine Durchschlagskraft, die OMF-Spieler leisten schlechte Defensivarbeit. Die Spieler würden ihr Pulver nicht hinten vergeuden, sondern könnten es zielgerichteter vorne einsetzen, was der Konzentration und damit auch der Wirksamkeit zu Gute käme. Zentrum: Aubameyang, Isak, Schürrle(?). Außen: Dembele, Pulisic, Reus, Mor, Schürrle (?) (ab 17/18 Laren). MZ zentral: Guerriro(?)/Castro/Götze. (Gesamt: 4 oder 3; 1).
Insgesamt ein 3; 3; 3; 1 oder 4; 2; 3; 1, wobei hier kein Dogma, sondern flexible Ausrichtung am Gegner. Eigentlich kein Wunderwerk und auch nicht revolutionär, sondern einfach dem Gedanken folgend: wie kann ich mit den zur Verfügung stehenden Spielern möglichst viel z ä h l b a r e Leistung erbringen. Fußball ist ein Volkssport und darf nicht verwissenschaftlicht werden. Rotation ja, aber nicht um jeden Preis. Die Spieler sollen sich auf das konzentrieren und das spielen, was sie können. Arbeitsteilung spart Kraft und erlaubt es, diese zielführender einzusetzen.
Der aufmerksame Leser wird festgestellt haben, dass ich einige „Lieblinge“ außen vor gelassen habe. Nostalgiedenken, Meriten in der Vergangenheit helfen nicht weiter. Der BVB ist keine Einrichtung des paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Tuchel hat eine klare Linie eingeschlagen und gegen den Widerstand vieler Fans Kuba und Subotic ausgesondert. Ich hoffe, dass dieser Weg fortgesetzt wird und man sich zumindest noch von Spielern wie Park, Sahin und Kagawa trennt.
Ich war früher ein großer Sahin-Fan und schätze ihn auch heute noch; habe mich nach Spielen wie dem 3:0 vor ein paar Jahren gegen S 04 riesig gefreut, aber… es reicht vor allem aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit nicht mehr. Auch Weidenfeller hätte bei mir wahrscheinlich keine Zukunft mehr; Piszczek (2018) würde ich ebenfalls nicht verlängern. Über die drei gestandenen BL-Profis, die uns sofort weiterhelfen sollten, ist hinreichend debattiert worden.
Für die Zukunft muss der Kader weiter ausgedünnt werden und man sollte zielgerichteter einkaufen. Nicht die Fragen: was ist denn auf dem Markt? oder was hätte Onkel Aki denn gerne? sollten als Grundlage herangezogen werden, sondern : wo muss/ kann ich den Kader gezielt verstärken?
Tuchel sollte endlich akzeptieren, dass er die Mannschaft nicht weiter bringt, ja sogar überfordert, wenn er ihr ein System aufzwingt, das er gerne hätte. Er ist mit der Zusammensetzung des Kaders nicht zufrieden, muss aber seine persönliche Enttäuschung/ Verbohrtheit zurückstellen und das spielen lassen, was der aktuelle Kader hergibt und die Spieler auf den Positionen einsetzen, wo sie ihre Stärken haben.
Das Verdichten in der gegnerischen Hälfte bei hoch stehender eigener Abwehr beraubt uns unserer Stärke und bietet dem Gegner viel Raum. Der BVB hat nicht die Strafraumspieler, die sich körperlich und technisch dursetzen können, er schießt so gut wie nie aus der zweiten Reihe und er bringt zu wenig über die Flügel.
Das gegenwärtig praktizierte System verlangt vom Verteidiger, dass er vorne mitmischt (was mit unseren AV nicht funktioniert!), auf der anderen Seite sollen Dembele oder Reus aber auch ständig hinten aushelfen (was auch nicht gut funktioniert!). Aufteilungs-, Zuordnungs-, und Abstimmungsprobleme und daraus folgernd Gegentore sind das Resultat.
M. E. sollten wir auch in Anbetracht der vielen Gegentore weg von der „Jeder muss alles können- Philosophie“ (natürlich etwas überspitzt formuliert) abrücken und dem alten Jürgen Kohler folgen, demzufolge primäre Aufgabe des Abwehrspielers die Defensive ist.
Egal ob ich nun Dreier- oder Viererkette spiele; wichtig ist, dass ich hinten stabil/sicher stehe. Diese Spieler sollten dann aber auch hinten bleiben. Torgefahr vor dem gegnerischen Kasten erreiche ich nicht, wenn ich möglichst viele Angreifer dort positioniere. Man spart somit auch Körner. Für mich auch die Frage, warum in einer möglichen Dreierkette unbedingt drei IV (vergleichsweise unbewegliche Kanten) stehen müssen? Kandidaten wären für mich in erster Linie Piszczek/ Passlack, Sokratis/Bartra (ab 17/18 Toprak) und Schmelzer/Durm. (Anzahl: 3 oder 4)
Im Mittelfeld klafft bei uns defensiv immer ein großes Loch. Da wir im gesamten MF mit Ausnahme des staksigen Weigl nur mit kleinwüchsigen Spielern agieren, die weder einen Kopfball noch einen physischen Zweikampf gewinnen können, benötigen wir hier mehr Robustheit.
Neben Weigl sehe ich für den defensiveren Part noch Ginter und Bender, der in dieser Rolle groß geworden ist. In der IV fehlt es Beiden an Reaktionsschnelligkeit, Stellungsspiel/Timing und Giftigkeit/Nickeligkeit. Ginter hat kein Blut, sondern Rübenkraut in den Adern, braucht zu lange und setzt den Körper nicht richtig ein. Bender zu ungestüm (s. Foul EL-Spiel in Tottenham; nicht geahndet) und ungeschickt (s. Schubser von Wagner in Hoffenheim). Für den Notfall kann man G. oder B. auch mal in der IV einsetzen.
Suche ich Kreativität, bieten sich Guerreiro (?), Merino und auch Bartra an. Merino war leider selten zu beobachten; außerdem bin ich kein Freund von Trainingseindrücken. „Trainingsweltmeister helfen nicht weiter, ich brauche Wettkampftypen“ (Lattek im Abstiegskampf BVB 2000). Merino hat gegen Augsburg offensiv Akzente gesetzt; darum hat man ihn wohl auch aus Osasuna geholt. Bartra ist der einzige BVB-Abwehrspieler, der mit dem Ball etwas anfangen kann; er hat ein gutes Auge und schon mehrfach klasse Steilpässe gespielt. (Anzahl: 2, wenn hinten 4 oder 3, wenn hinten 3)
In der Offensiv-Abteilung sollten Zentrum und Außen (hängend) mit geeigneten Spielern besetzt sein. Der momentane Zustand mit dem sog. Schienen-Spieler bringt mit diesen Spielern trotz jeder Menge gefressener km keinen Erfolg und erinnert an den Wettlauf zwischen Hase und Igel. Die AV besitzen keine Durchschlagskraft, die OMF-Spieler leisten schlechte Defensivarbeit. Die Spieler würden ihr Pulver nicht hinten vergeuden, sondern könnten es zielgerichteter vorne einsetzen, was der Konzentration und damit auch der Wirksamkeit zu Gute käme. Zentrum: Aubameyang, Isak, Schürrle(?). Außen: Dembele, Pulisic, Reus, Mor, Schürrle (?) (ab 17/18 Laren). MZ zentral: Guerriro(?)/Castro/Götze. (Gesamt: 4 oder 3; 1).
Insgesamt ein 3; 3; 3; 1 oder 4; 2; 3; 1, wobei hier kein Dogma, sondern flexible Ausrichtung am Gegner. Eigentlich kein Wunderwerk und auch nicht revolutionär, sondern einfach dem Gedanken folgend: wie kann ich mit den zur Verfügung stehenden Spielern möglichst viel z ä h l b a r e Leistung erbringen. Fußball ist ein Volkssport und darf nicht verwissenschaftlicht werden. Rotation ja, aber nicht um jeden Preis. Die Spieler sollen sich auf das konzentrieren und das spielen, was sie können. Arbeitsteilung spart Kraft und erlaubt es, diese zielführender einzusetzen.
Der aufmerksame Leser wird festgestellt haben, dass ich einige „Lieblinge“ außen vor gelassen habe. Nostalgiedenken, Meriten in der Vergangenheit helfen nicht weiter. Der BVB ist keine Einrichtung des paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Tuchel hat eine klare Linie eingeschlagen und gegen den Widerstand vieler Fans Kuba und Subotic ausgesondert. Ich hoffe, dass dieser Weg fortgesetzt wird und man sich zumindest noch von Spielern wie Park, Sahin und Kagawa trennt.
Ich war früher ein großer Sahin-Fan und schätze ihn auch heute noch; habe mich nach Spielen wie dem 3:0 vor ein paar Jahren gegen S 04 riesig gefreut, aber… es reicht vor allem aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit nicht mehr. Auch Weidenfeller hätte bei mir wahrscheinlich keine Zukunft mehr; Piszczek (2018) würde ich ebenfalls nicht verlängern. Über die drei gestandenen BL-Profis, die uns sofort weiterhelfen sollten, ist hinreichend debattiert worden.
Für die Zukunft muss der Kader weiter ausgedünnt werden und man sollte zielgerichteter einkaufen. Nicht die Fragen: was ist denn auf dem Markt? oder was hätte Onkel Aki denn gerne? sollten als Grundlage herangezogen werden, sondern : wo muss/ kann ich den Kader gezielt verstärken?
23.05.2017 - 15:11 Uhr
Zitat von mba123
Ich bin mir nicht sicher, was Du unter "Vertikalfußball" verstehst.
Für mich ist ein "vertikaleres Spielen" auch immer mit Umschaltfußball verbunden. Gegen Bremen war das aber kein Umschaltfußball von uns. Mehr Ballbesitzfußball als wir gegen Bremen spielen in der Liga vermutlich nur die Bayern.
Hier ein Bild zu den Passverbindungen gegen Bremen:
passmap BVB-Bremen
Ich finde auch nicht, dass besonders viel vertikal durchs Zentrum gespielt wurde. Aber etwas mehr als in einigen anderen Spielen schon, dass denke ich auch.
Die Gründe dafür liegen für mich darin, dass man quasi mit zwei Zehnern, Dembele und Kagawa (unterstützt von Reus) gespielt hat und dass die Bremer kein so gutes Pressing wie andere Mannschaften gespielt haben.
Dadurch gab es gegen Bremen mehr gute Anspielstationen im Zentrum als üblich und auch mehr Zeit, um die entsprechenden Pässe zu spielen.
Also wäre dann deine Hoffnung beispielsweise, dass wir in Zukunft mit zwei Zehner spielen, um die Anspielstationen im offensiven Zentrum zu haben?
Das wäre eine Frage, die unabhängig davon ist, ob wir Ballbesitz- oder Umschaltfußball spielen.
Oder geht es Dir darum, dass die Spieler möglichst immer vertikal nach vorne spielen?
Diese würde zu sinkenden Passquoten und Ballbesitz führen und man wäre ganz schnell beim Umschaltfußball.
Zitat von Harlekin
Ja und Nein: Das man so auch heute noch spielen kann, hat man hervorragend gegen Bremen jetzt am Samstag gesehen. Man muss nur 'schnell' vertikal spielen, nämlich dann, wenn die Lücke für einen Moment aufgeht. Verpasst man den, ist sie erstmal zu. Der BVB hat gerade in der ersten Hälfte so herzerweichend schön nach vorne gespielt, weil die Jungs sehr klar den Weg nach vorne gesucht haben: Das war Vertikalball an Vertikalball an Vertikalball in ganz vielen Szenen. Man hat sich nicht mit ewigem 'Zurechtlegen' des Gegners aufgehalten und in 'klar definierten Zonen' versucht durchzubrechen, sondern jede sich bietende Lücke für den Ball nach vorne genutzt. Dabei sind - auch durch zu mutiges Aufrücken der Abwehrkette - immer wieder gefährlichere Konter der Bremer entstanden, die aber meines Erachtens weniger mit der Spielweise als vielmehr mit einer in den Situationen ungünstigen Absicherung bzw. einer zu hohen Abwehrkette insgesamt zu tun haben. Der BVB 'stand sozusagen in Tuchel-Formation' und spielte 'Vertikalfußball'. Dann steht die Abwehr arg hoch und der Gegner kann immer wieder seine schnellen Außenbahnspieler im Konter bedienen. Lässt man die Abwehr 10m, vllt. 15m tiefer stehen, sind die Pässe in die Tiefe schon weit schwerer an den Mann zu bringen, man steht insgesamt nicht so hoch, der Gegner rückt vllt. etwas höher und man selbst erhält etwas mehr Spielwiese für vertikale Steckpässe zwischen die Linien.
Dass durch das hervorragende Umschalten in der Bundesliga die meisten Teams eher abwartend spielen, ist mittlerweile vielfach beschrieben (Gomez "Murkserei", Streich aktuell im kicker, etc. pp.). Ich glaube wie dargelegt aber nicht, dass das ein 'vertikaleres Spielen' komplett verhindert.
Zitat von Zersorger
Ich habe das Video auch gesehen, gerade auch das erste. Ich war da vor allem überrascht mit vielen Spielern gegnerische Teams in der Dortmunder Hälfte aktiv waren - ist man gar nicht mehr wirklich gewohnt. Da konnte man schön umschalten und hatte nicht selten Platz. Da bekommt man richtig nostalgische Gefühle und leichtes Magengrummeln, wenn man an aktuelle Buli-Beschreibungen wie "Konterliga" denkt, die nicht selten fallen. Das Porblem an den tollsten Taktiken: Der Gegner muss _auch_ mitspielen.
Ich habe das Video auch gesehen, gerade auch das erste. Ich war da vor allem überrascht mit vielen Spielern gegnerische Teams in der Dortmunder Hälfte aktiv waren - ist man gar nicht mehr wirklich gewohnt. Da konnte man schön umschalten und hatte nicht selten Platz. Da bekommt man richtig nostalgische Gefühle und leichtes Magengrummeln, wenn man an aktuelle Buli-Beschreibungen wie "Konterliga" denkt, die nicht selten fallen. Das Porblem an den tollsten Taktiken: Der Gegner muss _auch_ mitspielen.
Ja und Nein: Das man so auch heute noch spielen kann, hat man hervorragend gegen Bremen jetzt am Samstag gesehen. Man muss nur 'schnell' vertikal spielen, nämlich dann, wenn die Lücke für einen Moment aufgeht. Verpasst man den, ist sie erstmal zu. Der BVB hat gerade in der ersten Hälfte so herzerweichend schön nach vorne gespielt, weil die Jungs sehr klar den Weg nach vorne gesucht haben: Das war Vertikalball an Vertikalball an Vertikalball in ganz vielen Szenen. Man hat sich nicht mit ewigem 'Zurechtlegen' des Gegners aufgehalten und in 'klar definierten Zonen' versucht durchzubrechen, sondern jede sich bietende Lücke für den Ball nach vorne genutzt. Dabei sind - auch durch zu mutiges Aufrücken der Abwehrkette - immer wieder gefährlichere Konter der Bremer entstanden, die aber meines Erachtens weniger mit der Spielweise als vielmehr mit einer in den Situationen ungünstigen Absicherung bzw. einer zu hohen Abwehrkette insgesamt zu tun haben. Der BVB 'stand sozusagen in Tuchel-Formation' und spielte 'Vertikalfußball'. Dann steht die Abwehr arg hoch und der Gegner kann immer wieder seine schnellen Außenbahnspieler im Konter bedienen. Lässt man die Abwehr 10m, vllt. 15m tiefer stehen, sind die Pässe in die Tiefe schon weit schwerer an den Mann zu bringen, man steht insgesamt nicht so hoch, der Gegner rückt vllt. etwas höher und man selbst erhält etwas mehr Spielwiese für vertikale Steckpässe zwischen die Linien.
Dass durch das hervorragende Umschalten in der Bundesliga die meisten Teams eher abwartend spielen, ist mittlerweile vielfach beschrieben (Gomez "Murkserei", Streich aktuell im kicker, etc. pp.). Ich glaube wie dargelegt aber nicht, dass das ein 'vertikaleres Spielen' komplett verhindert.
Ich bin mir nicht sicher, was Du unter "Vertikalfußball" verstehst.
Für mich ist ein "vertikaleres Spielen" auch immer mit Umschaltfußball verbunden. Gegen Bremen war das aber kein Umschaltfußball von uns. Mehr Ballbesitzfußball als wir gegen Bremen spielen in der Liga vermutlich nur die Bayern.
Hier ein Bild zu den Passverbindungen gegen Bremen:
passmap BVB-Bremen
Ich finde auch nicht, dass besonders viel vertikal durchs Zentrum gespielt wurde. Aber etwas mehr als in einigen anderen Spielen schon, dass denke ich auch.
Die Gründe dafür liegen für mich darin, dass man quasi mit zwei Zehnern, Dembele und Kagawa (unterstützt von Reus) gespielt hat und dass die Bremer kein so gutes Pressing wie andere Mannschaften gespielt haben.
Dadurch gab es gegen Bremen mehr gute Anspielstationen im Zentrum als üblich und auch mehr Zeit, um die entsprechenden Pässe zu spielen.
Also wäre dann deine Hoffnung beispielsweise, dass wir in Zukunft mit zwei Zehner spielen, um die Anspielstationen im offensiven Zentrum zu haben?
Das wäre eine Frage, die unabhängig davon ist, ob wir Ballbesitz- oder Umschaltfußball spielen.
Oder geht es Dir darum, dass die Spieler möglichst immer vertikal nach vorne spielen?
Diese würde zu sinkenden Passquoten und Ballbesitz führen und man wäre ganz schnell beim Umschaltfußball.
Scheiße, nun ist mein längerer Posting weg. Ich versuch es nochmal zackig zusammenzufassen (entschuldige, dass es nun knapper ist):
- Ich bin durchaus gegen einen 'allzu selbstbezüglichen Ballbesitz', mein Ideal von Fußball (auf dem Platz und als Zuschauer) ist ein Fußball, der in jeder Situation - bis zu einem völlig entschiedenen Spiel - versucht, auf effiziente Art dem gegnerischen Tor gefährlihc zu werden: Effizient heißt möglichst oft möglichst gefährlich möglichst sicher (Ballvortrag und Absicherung) vors Tor kommen.
- Das heißt nicht unbedingt "Umschaltfußball": Ebenso wie ich radikalisierten Ballbesitz nicht schön finde, mag ich auch radikalisiertes umschalten nicht so sehr. Sowohl ästhetisch als auch spielerisch. Denn wenn man die Lücke ganz schnell finden 'muss', kommen im Zweifelsfall sehr viele Fehlpässe und gegnerische Umschaltmoment zustande - und 'Chaos' nutzt, wenn es jemandem nutzt, eher den vermeintlich unterlegenen Mannschaften (also nach dem Aufstieg der letzten Jahre eher nicht mehr dem BVB
). - Dembélé hab ich nicht als zweiten Zehner gesehen. Das sieht man auch schön an der von Dir verlinkten Passmap. Der war klar Rechtsaußen, kann sogar bzw. dürfte Taktik gewesen sein (rechts eher schnelle Spieler, Durm sichert den arg offensiven Dembélé ab, wenn Werder nach links verschiebt, erhält Dembélé oder auch Aubameyang Platz. Diese taktische Variante finde ich sehr schlüssig und widerspricht etwaigem flachen Vertikalspiel auch nicht 'sonderlich', beschränkt es in diesem Spiel halt großteils auf die linke Seite).
- Soll auch heißen: System ist da meiner Ansicht nach relativ egal. Ob das ein 4-4-2, 4-3-3, 4-2-3-1 oder sonstwas ist: Wichtig sind die Bewegungen der Offensivspieler aus dem Deckungsschatten heraus zwischen den Linien und der Willen der Aufbauspieler einen 'schnellen' recht vertikalen Flachpass zu spielen.
Worum es mir geht, lässt sich anschaulich an Deiner Passmap darlegen:
https://mobile.twitter.com/11tegen11/status/865954492516380672/photo/3
Sahin spielt am häufigsten (!) vertikal auf Kagawa, der lässt typischerweise auf Guerreiro prallen und/oder sucht mit dem gemeinsam Reus als Zielspieler (siehe Ausgleich), der selbst wiederum sich aktiv ins Lauf- und Kombinationsspiel mit einbringt. Am zweithäufigsten sucht Sahin - immer noch recht vertikal und meiner Erinnerung nach auch oft zwischen die Linien gespielt - Guerreiro, der dann wiederum sehr oft Kagawa - ebenfalls vertikal - gesucht hat. Dadurch kam insbesondere in Hälfte eins ein unglaublicher Zug ins BVB-Spiel (weswegen wir alle ja auch so von der Halbzeit geschwärmt haben. Hier im Forum war mehrfach von einer der besten Halbzeiten der letzten Jahre zu lesen - mMn nicht ganz zu Unrecht; sie war zmd. sehr sehr gut).
Jetzt zum Vergleich mal zwei, drei beliebige (!) andere Passmaps aus vergangenen BuLi-Spielen:
https://twitter.com/11tegen11/status/860881529861537793/photo/1
Hier (bitte auf Pic 3 durchklicken) sieht man sehr schön, dass Weigl genau diese Vertikalität nicht sucht: Er versucht vielmehr die 'Spieltektonik' in der Waage zu halten, spielt sogar häufiger rückwärts als vorwärts - hat dafür aber Pass-Bindungen zu fast dem gesamten Team. Der einzige Spieler im Mittelfeld der tatsächlich einen vergleichsweise vertikalen Passweg häufiger gesucht hat, war Guerreiro - den wir hier im Forum genau wegen dieser Pässe in die Lücken im Forum insgesamt recht toll finden. Interessant ist auch, dass Castro eben selbst dann mit dem Ball in die Tiefe geht, was für den Gegner insgesamt weitaus leichter zu verteidigen ist.
https://twitter.com/11tegen11/status/855853193955340289
Hier (Pic 4) das ganze mit Castro und Merino, die beide höher stehen als Sahin, mehr Gegnerdruck haben und tatsächlich jeweils versuchen, nach vorne zu spielen, deren Anspiele im Schnitt aber entweder wirkliche 'Steilbälle' sind (also eher in den Lauf anstatt zwischen die Linien) - z.B. von Castro auf Dembélé oder dann doch recht quer geraten (Castro - Merino - Guerreiro). Der Effekt ist ein recht langsamer Ballvortrag nach vorne, der Gegner kann sich ordnen. Letztlich ist es sogar so, dass der von Tuchel vergleichsweise ungeliebte Ball "longline flach" von Schmelzer relativ oft kommt (wahrscheinlich weil der Tiefe erzeugen will). Guerreiro kann dann aber meist nur prallen lassen auf Merino oder eben zu Schmelzer zurück.
https://twitter.com/11tegen11/status/853271276777025536
Dass die Spielweise ("quer", "Ballbesitz") m.E. weniger zwingend etwas mit den Spielertypen Weigl und Sahin zu tun hat (wenn, dann noch am ehesten damit, dass Sahin m.E. mehr 'Mut' zu schnellen Vertikalbällen hat, was aber bei Weigl nach gerademal zwei BL-Jahren auch verständlich ist), sondern eher mit taktischen Vorgaben, sieht man an dieser Map aus dem Spiel gegen Frankfurt.
Hier wird schön sichtbar, dass der BVB insgesamt kaum bzw. oft keine Tiefe ins Spiel bekommt - und wenn dann ausgerechnet "longline flach" Piszczek auf Pulisic. Die drei Zielspieler Dembélé, Reus und Aubameyang sind in dem Spiel nicht wirklich zum Zug gekommen. Edit: Während das für Auba und Ousmane auch im Spiel gegen Bremen gilt, ist dort ausgerechnet der Zielspieler am stärksten/öftesten zum Zug gekommen, der am Vertikalspiel am stärksten beteiligt war: Reus.
Letztlich zeigen diese Maps meines Erachtens sehr deutlich, worum es mir geht: In dieser Saison - und zwar in HR und RR - hat der BVB die Tiefe im Ballbesitzspiel verloren (die eben m.E. vor allem durch Mkhitaryan - Aufdrehen, längerer Lauf nach vorne und Diagonalpass, aber natürlich auch Hummels - flacher Pass vertikal - und Gündogan - Aufdrehen mit Ball und Vertikalpass - immer wieder erzeugt wurde). Tuchel hat das nicht kompensiert, sondern hat sein Spiel 'vollends' Peps Fußball angepasst: Ball 'pendeln' lassen, auf den außen den Durchbruch suchen per Dribbling, Rückpass etc. Nur vereinfacht gesagt: Pulisic ist kein Robben und auch ein Reus kein Typ wie Ribery. Der BVB-Kader hat andere Stärken.
Demgegenüber finde ich es sehr spannend, wenn der BVB (endlich wieder!) mehr 'schnellere' vertikale Pässe suchen würde, bevor der Gegner sich endgültig positioniert hat. Denn für diesen Fußball ist m.E. die gesamte (!) Offensive des BVB plus die große Mehrzahl der Zentralspieler wie gemalt. Natürlich gäbe es in der Folge auch mehr Ballverlust - aber die wären dann nicht ganz so fatal, weil man sich nicht mehr komplett 'ausbreiten' würde auf dem Spielfeld mit extrem hohen Außenstürmern, sehr hohen äußeren Mittelfeldspielern etc.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harlekin am 23.05.2017 um 15:16 Uhr bearbeitet
23.05.2017 - 15:37 Uhr
@Harlekin
Meiner Meinung nach misst du dem Bremenspiel viel zu viel Bedeutung bei. Bremen hat die schlechteste Abwehr der Liga, die haben 64 Gegentore gefangen, sind in der Rückwärtsbewegung und Defensivorganisation absolut grottig. Natürlich kannst du gegen die vertikaler spielen als gegen Hoffenheim oder Augsburg und hast mehr Raum und unser Offensivspiel sieht dann besser aus. Das lag aber auch zu einem großen Teil am Gegner.
Es bringt auch relativ wenig mit 2011-13 anzukommen. Die Liga hat sich in den vergangenen 3-4 Jahren enorm weiter entwickelt. Damals konnte man mit dem kloppschen Umschaltspiel noch alle überraschen, die Gegner sind uns teilweise ins offene Messer gelaufen, heute ist das aber nicht mehr so. Die individuelle KLasse in der Offensive wird meiner Meinung nach immer bedeutender um Spiele gegen Mauerteams zu entscheiden. Sieht man auch bei den Bayern oder bei den 2 großen Teams in Spanien.
Uns bleibt als Favoritenteam in 80-90% der Spiele nunmal nichts anderes übrig als anzugreifen, weil das gegnerische Team uns in der Regel den Ball überlässt die Räume eng macht und tief steht, situativ auch unser ZM presst und wir müssen dann eben Lösungen finden. Und wir sind für dieses Niveau als gesamtes Team schlicht nicht ballsicher genug um das konstant in der Liga auf hohem Niveau hinzukriegen, da wir nunmal immer noch mehr Spieler im Kader haben die ihre Stärken mehr im Umschaltspiel haben als im Ballbesitzspiel.
Meiner Meinung nach misst du dem Bremenspiel viel zu viel Bedeutung bei. Bremen hat die schlechteste Abwehr der Liga, die haben 64 Gegentore gefangen, sind in der Rückwärtsbewegung und Defensivorganisation absolut grottig. Natürlich kannst du gegen die vertikaler spielen als gegen Hoffenheim oder Augsburg und hast mehr Raum und unser Offensivspiel sieht dann besser aus. Das lag aber auch zu einem großen Teil am Gegner.
Es bringt auch relativ wenig mit 2011-13 anzukommen. Die Liga hat sich in den vergangenen 3-4 Jahren enorm weiter entwickelt. Damals konnte man mit dem kloppschen Umschaltspiel noch alle überraschen, die Gegner sind uns teilweise ins offene Messer gelaufen, heute ist das aber nicht mehr so. Die individuelle KLasse in der Offensive wird meiner Meinung nach immer bedeutender um Spiele gegen Mauerteams zu entscheiden. Sieht man auch bei den Bayern oder bei den 2 großen Teams in Spanien.
Uns bleibt als Favoritenteam in 80-90% der Spiele nunmal nichts anderes übrig als anzugreifen, weil das gegnerische Team uns in der Regel den Ball überlässt die Räume eng macht und tief steht, situativ auch unser ZM presst und wir müssen dann eben Lösungen finden. Und wir sind für dieses Niveau als gesamtes Team schlicht nicht ballsicher genug um das konstant in der Liga auf hohem Niveau hinzukriegen, da wir nunmal immer noch mehr Spieler im Kader haben die ihre Stärken mehr im Umschaltspiel haben als im Ballbesitzspiel.
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