BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
15.08.2025 - 16:40 Uhr
Personalkostenquote sinkt auf 51,01%
das ist vermutlich die günstigste Personalkostenquote in der Bundesliga und in Europa
natürlich ist das wichtig!!
Es erklärt ziemlich gut, wieso es sich Borussia Dortmund überhaupt leisten konnte im Fall Gittens zu pokern. Die eigene Prognose wurde ohne Toptransfer Einnahmen erreicht, ein Gittens Transfer im alten Geschäftsjahr war nicht notwendig.
Im derzeit laufendem ersten Quartal bilanziert BVB den Gittens Transfer und das Klub WM Viertelfinale. Im Vorjahresquartal waren die Einnahmen extrem geringer, sowohl beim Umsatz als auch beim Nettogewinn wird das erste Quartal sehr sehr gut, das lässt sich nicht vermeiden!
Aber sehr gut, daß alle ausnahmslos denken, Borussia Dortmunds Bilanzen wären auf Kante genäht. Hätten sie Gittens im abgelaufenen Geschäftsjahr bilanziert, wäre der Nettogewinn explodiert und genau das wäre dann eine denkbar schlechte Verhandlungsposition beim Kauf von Spielern.
Ganz nebenbei: es wurde bei der Bilanzpressekonferenz ausdrücklich gesagt, daß man keine Schulden auf den Kauf von Spielern oder die Finanzierung der Gehälter hätte. So wie letztes Mal. Wenn man keine Transfereinnahmen hat, kann man halt weniger investieren, das ist alles. Aber es ist falsch zu unterstellen, Transfereinnahmen wären notwendig um den bestehenden Kader zu investieren:
BVB investiert Jahr für Jahr viele Millionen in die Infrastruktur, das kann jeder auf der Bilanzpressekonferenz nachhören. Sie zahlen eine Dividende. Das alles hat nichts mit Investitionen in den sportl Erfolg zu tun und bei alldem hat Borussia Dortmund ganz am Ende unterm Strich schwarze Zahlen und zwar JEDES Nicht-Coronajahr seit 2010.
Und auch bei eher niedrigen Transfereinnahmen kann BVB ohne Aufnahme von Schulden netto investieren. Das sieht man mit dem bloßem Auge, wenn man sich die beiden Transferfenster anschaut und es geht auch aus der dargestellten Bilanz hervor.
Free Cashflow Prognose +21 Mio wurde exakt erreicht.
Im jetzigem Transferfenster wird BVB 40 Mio investieren können, etliche Quellen dazu. Eben weil man den Gittens Transfer und das Klub WM Viertelfinale hat. Man geht aber nicht unüberlegt vor, sondern verhandelt das bestmögliche, eventuell bleibt ein gewisser Puffer für das Wintertransferfenster und das ist gut so.
das ist vermutlich die günstigste Personalkostenquote in der Bundesliga und in Europa
natürlich ist das wichtig!!
Es erklärt ziemlich gut, wieso es sich Borussia Dortmund überhaupt leisten konnte im Fall Gittens zu pokern. Die eigene Prognose wurde ohne Toptransfer Einnahmen erreicht, ein Gittens Transfer im alten Geschäftsjahr war nicht notwendig.
Im derzeit laufendem ersten Quartal bilanziert BVB den Gittens Transfer und das Klub WM Viertelfinale. Im Vorjahresquartal waren die Einnahmen extrem geringer, sowohl beim Umsatz als auch beim Nettogewinn wird das erste Quartal sehr sehr gut, das lässt sich nicht vermeiden!
Aber sehr gut, daß alle ausnahmslos denken, Borussia Dortmunds Bilanzen wären auf Kante genäht. Hätten sie Gittens im abgelaufenen Geschäftsjahr bilanziert, wäre der Nettogewinn explodiert und genau das wäre dann eine denkbar schlechte Verhandlungsposition beim Kauf von Spielern.
Ganz nebenbei: es wurde bei der Bilanzpressekonferenz ausdrücklich gesagt, daß man keine Schulden auf den Kauf von Spielern oder die Finanzierung der Gehälter hätte. So wie letztes Mal. Wenn man keine Transfereinnahmen hat, kann man halt weniger investieren, das ist alles. Aber es ist falsch zu unterstellen, Transfereinnahmen wären notwendig um den bestehenden Kader zu investieren:
BVB investiert Jahr für Jahr viele Millionen in die Infrastruktur, das kann jeder auf der Bilanzpressekonferenz nachhören. Sie zahlen eine Dividende. Das alles hat nichts mit Investitionen in den sportl Erfolg zu tun und bei alldem hat Borussia Dortmund ganz am Ende unterm Strich schwarze Zahlen und zwar JEDES Nicht-Coronajahr seit 2010.
Und auch bei eher niedrigen Transfereinnahmen kann BVB ohne Aufnahme von Schulden netto investieren. Das sieht man mit dem bloßem Auge, wenn man sich die beiden Transferfenster anschaut und es geht auch aus der dargestellten Bilanz hervor.
Free Cashflow Prognose +21 Mio wurde exakt erreicht.
Im jetzigem Transferfenster wird BVB 40 Mio investieren können, etliche Quellen dazu. Eben weil man den Gittens Transfer und das Klub WM Viertelfinale hat. Man geht aber nicht unüberlegt vor, sondern verhandelt das bestmögliche, eventuell bleibt ein gewisser Puffer für das Wintertransferfenster und das ist gut so.
15.08.2025 - 22:25 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Hä? Das Geld wurde doch reinvestiert und deswegen ist der Gewinn so gering. Siehe Transferbilanz und Investitionen in Infrastruktur. Jetzt dreht man es so, als würde man nicht investieren? Warum?
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Das ist ein wirklich wichtiger und entscheidender Punkt, den du hier anführst, weil davon auszugehen ist, dass die zu wenige wirklich auf dem Schirm haben bzw. verstehen.
Einnahmen, und folgend Umsatz, bringen dir wenig, wenn diese Einnahmen mit hohen Ausgaben in Verbindung stehen. Du möchtest optimalerweise Einnahmen haben, denen wenige oder gar keine Ausgaben gegenüberstehen, weil du dann mehr Raum für Investitionen hast.
Es ist also so, dass eigentlich jeder, selbst jene, die mit diesem Bereich nicht so vertraut sind, verstehen sollte, dass, wenn du trotz einmaligen Einnahmen durch den CWC kaum Gewinn verbuchen konntest, sondern in einem regulären Jahr ohne CWC einen deutlichen Verlust zu verzeichnen hättest, das kein gutes Zeichen ist.
Du musst halt die Ausgaben reduzieren, um im nächsten Jahr, dann ohne CWC, keinen Verlust zu haben, oder aber die Einnahmen erhöhen, optimalerweise, ohne weiter die Ausgaben zu erhöhen.
Selbst wenn nächsten Sommer einige gut dotierte Verträge aus der Bilanz fallen, sollten die Spieler wechseln, musst du die ja auch wieder ersetzen und dafür sind Investitionen notwendig. Wenn du aber keinen oder nur geringen Spielraum für diese Investitionen besitzt, wird das schwerlich möglich sein, sondern kann dann nur entweder dadurch geschehen, dass man einen Spieler verkauft, der für eine Querfinanzierung sorgt, oder man geht in Vorleistung, also ins Risiko.
Man muss aber sicherlich auch dazu erwähnen, dass ohne den Einmaleffekt des CWCs gewisse Investitionen nicht getätigt worden wären. Das hätte bilanziell erleichternde Folgen gehabt, die es zu berücksichtigen gilt, aber hätte eben auch sportliche Folgen gehabt, weil dann womöglich der ein oder andere Spieler nicht hätte verpflichtet werden können.
Wie rum man es auch dreht, es bestehen einige Fragezeichen und die Zahlen erklären dann doch einiges bzw. lassen das Vermutete zur Realität werden.
Zitat von MAB09
50% sind aber nur im gesunden Bereich wenn man für 200 Millionen mehr beim Umsatz nicht automatisch 180 Millionen mehr bei den Ausgaben hat.
Wenn du deine kompletten Cateringbereich outsourced dann bringt er dir vllt nur 10 Millionen, aber das sind 10 Millionen beim Umsatz ohne eigene Aufwendungen.
Wenn du das alles in die eigene Hand nimmst hast du eventuell eine Umsatzplus von 100 Millionen, hast aber gleichzeitig Ausgaben von 90 Millionen um das zu stemmen.
Im Beispiel 1 hast du einen um 90 Millionen niedrigeren Umsatz. Ergo wäre die Anhand von diesem Umsatz berechneten Personalkostenquote dementsprechend schlimmer.
Nach wie vor nur auf dem Umsatz zu schauen und dann auf die Personalkostenquote wird dem einfach nicht gerecht.
Zitat von silerberlin
Was hängen sich denn jetzt so viele an den Personalkosten auf? Hier gab es doch quasi keine Änderung und mit 50% ist man auch im absolut gesunden Bereich. Hier sollten ja auch schon große Teile der Prämien der Club-WM drin sein, wenn der Großteil der Gelder dafür auch schon beinhaltet ist.
Ansonsten war die Entwicklung erwartbar, die wirklich dicken Verträge laufen ja jetzt erst nach dieser Saison aus und machen Spielraum frei - wenngleich auch wieder teure Verlängerungen anstehen.
Was hängen sich denn jetzt so viele an den Personalkosten auf? Hier gab es doch quasi keine Änderung und mit 50% ist man auch im absolut gesunden Bereich. Hier sollten ja auch schon große Teile der Prämien der Club-WM drin sein, wenn der Großteil der Gelder dafür auch schon beinhaltet ist.
Ansonsten war die Entwicklung erwartbar, die wirklich dicken Verträge laufen ja jetzt erst nach dieser Saison aus und machen Spielraum frei - wenngleich auch wieder teure Verlängerungen anstehen.
50% sind aber nur im gesunden Bereich wenn man für 200 Millionen mehr beim Umsatz nicht automatisch 180 Millionen mehr bei den Ausgaben hat.
Wenn du deine kompletten Cateringbereich outsourced dann bringt er dir vllt nur 10 Millionen, aber das sind 10 Millionen beim Umsatz ohne eigene Aufwendungen.
Wenn du das alles in die eigene Hand nimmst hast du eventuell eine Umsatzplus von 100 Millionen, hast aber gleichzeitig Ausgaben von 90 Millionen um das zu stemmen.
Im Beispiel 1 hast du einen um 90 Millionen niedrigeren Umsatz. Ergo wäre die Anhand von diesem Umsatz berechneten Personalkostenquote dementsprechend schlimmer.
Nach wie vor nur auf dem Umsatz zu schauen und dann auf die Personalkostenquote wird dem einfach nicht gerecht.
Das ist ein wirklich wichtiger und entscheidender Punkt, den du hier anführst, weil davon auszugehen ist, dass die zu wenige wirklich auf dem Schirm haben bzw. verstehen.
Einnahmen, und folgend Umsatz, bringen dir wenig, wenn diese Einnahmen mit hohen Ausgaben in Verbindung stehen. Du möchtest optimalerweise Einnahmen haben, denen wenige oder gar keine Ausgaben gegenüberstehen, weil du dann mehr Raum für Investitionen hast.
Es ist also so, dass eigentlich jeder, selbst jene, die mit diesem Bereich nicht so vertraut sind, verstehen sollte, dass, wenn du trotz einmaligen Einnahmen durch den CWC kaum Gewinn verbuchen konntest, sondern in einem regulären Jahr ohne CWC einen deutlichen Verlust zu verzeichnen hättest, das kein gutes Zeichen ist.
Du musst halt die Ausgaben reduzieren, um im nächsten Jahr, dann ohne CWC, keinen Verlust zu haben, oder aber die Einnahmen erhöhen, optimalerweise, ohne weiter die Ausgaben zu erhöhen.
Selbst wenn nächsten Sommer einige gut dotierte Verträge aus der Bilanz fallen, sollten die Spieler wechseln, musst du die ja auch wieder ersetzen und dafür sind Investitionen notwendig. Wenn du aber keinen oder nur geringen Spielraum für diese Investitionen besitzt, wird das schwerlich möglich sein, sondern kann dann nur entweder dadurch geschehen, dass man einen Spieler verkauft, der für eine Querfinanzierung sorgt, oder man geht in Vorleistung, also ins Risiko.
Man muss aber sicherlich auch dazu erwähnen, dass ohne den Einmaleffekt des CWCs gewisse Investitionen nicht getätigt worden wären. Das hätte bilanziell erleichternde Folgen gehabt, die es zu berücksichtigen gilt, aber hätte eben auch sportliche Folgen gehabt, weil dann womöglich der ein oder andere Spieler nicht hätte verpflichtet werden können.
Wie rum man es auch dreht, es bestehen einige Fragezeichen und die Zahlen erklären dann doch einiges bzw. lassen das Vermutete zur Realität werden.
Hä? Das Geld wurde doch reinvestiert und deswegen ist der Gewinn so gering. Siehe Transferbilanz und Investitionen in Infrastruktur. Jetzt dreht man es so, als würde man nicht investieren? Warum?
Hä? Wo steht denn da, dass nicht reinvestiert wurde? Da steht nur, dass den Einnahmen hohe Ausgaben gegenüber stehen und wenn dann kein Einmaleffekt auf der Einnahmenseite verbucht werden kann, dadurch das Investitionsvolumen geringer ausfällt und womöglich Baustellen, u. a. das Ersetzen von Spielern, die den Verein verlassen könnten, nicht bzw. nicht in dem benötigen Maße geschlossen werden können.
Durch Gittens, der ja ins neue Geschäftsjahr fällt und dem Wegfall einiger Gehälter, wird sicher Spielraum frei, aber es werden eben auch Investitionen notwendig sein, und in dem Fall geht es nicht um infrastrukturelle Investitionen. Dass die getätigt wurden, ist mir bekannt, war aber hier überhaupt nicht das Thema, sondern dass trotz höhere Einnahmen, die so jedes Jahr nicht zu reproduzieren sind, nur ein kleiner Gewinn erzielt werden konnte. Ohne des CWCs hätte es deshalb womöglich geringere Investitionen gegeben und Baustellen hätten nicht geschlossen werden können. Der ein oder andere Spieler, aber mindestens mal einer, wäre nicht verpflichtet worden. Dass also das, was berichtet wurde, dass der Handlungsspielraum eben begrenzt ist, trotz CWC, ist eben auch mit den aktuellen Finanzkennzahlen zu erklären.
Wenn die keine Werte schaffst bzw. nicht mehr in der Form früherer Tage, sondern in Spieler investierst, die an Wert verlieren, primär, weil das Alter das mit sich bringt, die zudem auch noch gute Gehälter bekommen, dann ist es einfach eine logische Folge, dass du dich selbst limitierst, wenn du nicht mehr alle 2 Jahre hohe Einnahmen generieren kannst, du diese aber eigentlich benötigen würdest, um selbst in den Kader investieren zu können.
An anderer Stelle hatte ich mal die Entwicklungen des Kaderwertes angeführt und auch anhand des aktuellen Kaders verdeutlicht, was das kurz- und mittelfristig bedeuten kann, weil man nach Hummels und Reus eben auch in naher Zukunft weitere Spieler, die kaum bis relativ geringe Einnahmen generieren werden, ersetzt werden müssen.
Man hat aktuell lediglich 4 Spieler mit einem hier notierten Marktwert von 40-45 Mio, und dann folgen Spieler mit 28 und 25, wo aktuell keine signifikanten Entwicklungen zu erwarten sind. Einige Spieler sind 29 Jahre und älter mit zum Teil auslaufenden Verträgen. Wenn man dabei also die aktuelle Entwicklung der steigenden Ablösesummen berücksichtigt, wird es zukünftig eben nicht einfacher, adäquaten Ersatz beschaffen zu können. Entsprechend alarmierend ist es eben, dass man offensichtlich limitiert ist und die Frage gestellt werden kann und sollte, wie man das kurz- und mittelfristig zu verändern/verbessern gedenkt.
Es geht mir also nicht darum, Investitionen, die zwingend getätigt werden mussten, weil es eben zielführend ist, weil nachhaltig wirtschaftlich, wie in die Infrastruktur im Fall "der Küche", sondern dass man mit der veränderten Transferphilosophie, die man eine Zeit lang verfolgte, und so manch weitere schlechte Entscheidung in vielen Bereichen, man dafür gesorgt hat, dass man eben aktuell etwas auf Kante genäht ist, der CWC wie ein Geschenk des Himmels war. Um so wichtiger war das Erreichen der CL auf den jeweils letzten Metern, auch als weiterer Indiz zu verstehen, warum man nicht so dasteht, wie man es könnte, wie es eigentlich möglich gewesen wäre.
Man kann das aber natürlich auch in gewohnter Manier, Grüße an den Halbgott, bewusst positiv einseitig auslegen und den Verein dafür feiern, dass seine PKQ supi dupi ist und auch ansonsten ist es überhaupt nicht schlimm, denn wenn der Investitionsspielraum gering ist, dann holt man halt einfach wieder einen Weigl-esken Spieler aus der 2. Liga, die Zeiten sind schließlich absolut zu vergleichen, denn was sagt schon auch ein Umsatzrekord aus, wenn man gleichwohl bei den Investitionen limitiert ist. Alles ist bestens und der BVB-Aktie geht es auch gut...
15.08.2025 - 23:40 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Logisch das am Ende nicht viel übrig bleibt, trotz Club-WM.
Logisch das am Ende nicht viel übrig bleibt, trotz Club-WM.
Unsere Transferausgaben aus 24/25 wurden nur bruchstückhaft im letzten Geschäftsjahr abgeschrieben und begründen mitnichten den mickrigen Gewinn trotz CL-Viertelfinale, Malen und 34 MEUR-Sondereffekt aus CWC. Bei dir liest es sich immer wieder so, als gingest du davon aus, unser Transferdelta aus 24/25 hätte den Gewinn des letzten Geschäftsjahres stark reduziert.
16.08.2025 - 13:59 Uhr
Zitat von AwesomeOne_86
Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn oder du hast einen groben Denkfehler drin.
Die Einnahmen der Club WM sind doch Einnahmen.mit denen man fest planen konnte, weil die Teilnahme daran seit über einem Jahr feststeht. Diese Einnahmen nicht wieder zu investieren, wäre grober Schwachsinn, weil es eigentlich nie Sinn ergibt einen zu hohen Gewinn zu erzielen (weil ansonsten sehr viel an Vater Staat geht). Das man zb. letzte Saison einen so großen Gewinn hatte, war mehr oder weniger ein Unfall, da niemand mit dem Erreichen des Champions League Finals rechnen konnte. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sicher auch das Geld noch vor der Steuer investiert.
Wichtig ist, dass du kein Geld ausgibst was du nicht hast und das macht der BVB nicht. Weder in Jahren mit Club WM, oder ohne. Weder in sehr erfolgreichen, noch in weniger erfolgreichen Saisons.
Deine Aussage könnte man sonst auf alles runter brechen. Wenn der BVB 50 Mio mit Trikotverkäufen einnimmt, könnte man auch sagen, ohh mein Gott wie könnte man das Geld ausgeben, was ist denn wenn man nächste Saison keine Trikots verkauft... Und ja ich weiß, du meinst glaub ich weil die Club WM nicht jährlich ist, das ist aber völlig egal, weil man jedes Jahr etwas Schwankungen in den Einnahmen hat. Mal ist eine Club WM, mal erreicht man das CL Finale, mal das Pokal Finale, mal verkauft man mehr Trikots und und und. Das ist im Prinzip egal. Man kalkuliert mit den Einnahmen die man einnimmt und investiert diese wieder. Wenn man weniger einnimmt, kannst du halt weniger ausgeben. Es wird am Ende in der Regel trotzdem zu schwarzen Zahlen kommen...
Dem BVB geht es sehr gut. Da brauch man sich wenig Sorgen machen. Das einzige was aktuell nicht ganz stimmt, sind die Ausgaben an Spieler Gehälter im Vergleich zur Konstanz der Leistungen. Aber auch das hat man auf dem Schirm, aber das dauert halt.
Zitat von Mairon
Im Hinblick aufs abgelaufende GJ ist unerheblich, was sich hinter den genannten 34 MEUR CWC-Einnahmen verbirgt. Ohne diese Einmaleffekte hätte man erheblichen Verlust geschrieben - hätte diesen lediglich vermeiden können, indem man Gittens bereits im Juni verkauft hätte. Sprich: um keinen Verlust zu schreiben, waren erhebliche Transfereinnahmen und CWC-Einmaleffekt nötig.
Zitat von Cloud1988
@Marion wie sollen die Prämien drinnen sein, wenn das Turnier noch gelaufen ist? Es werden die Startprämien und TV Prämien geflossen sein.
@Marion wie sollen die Prämien drinnen sein, wenn das Turnier noch gelaufen ist? Es werden die Startprämien und TV Prämien geflossen sein.
Im Hinblick aufs abgelaufende GJ ist unerheblich, was sich hinter den genannten 34 MEUR CWC-Einnahmen verbirgt. Ohne diese Einmaleffekte hätte man erheblichen Verlust geschrieben - hätte diesen lediglich vermeiden können, indem man Gittens bereits im Juni verkauft hätte. Sprich: um keinen Verlust zu schreiben, waren erhebliche Transfereinnahmen und CWC-Einmaleffekt nötig.
Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn oder du hast einen groben Denkfehler drin.
Die Einnahmen der Club WM sind doch Einnahmen.mit denen man fest planen konnte, weil die Teilnahme daran seit über einem Jahr feststeht. Diese Einnahmen nicht wieder zu investieren, wäre grober Schwachsinn, weil es eigentlich nie Sinn ergibt einen zu hohen Gewinn zu erzielen (weil ansonsten sehr viel an Vater Staat geht). Das man zb. letzte Saison einen so großen Gewinn hatte, war mehr oder weniger ein Unfall, da niemand mit dem Erreichen des Champions League Finals rechnen konnte. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sicher auch das Geld noch vor der Steuer investiert.
Wichtig ist, dass du kein Geld ausgibst was du nicht hast und das macht der BVB nicht. Weder in Jahren mit Club WM, oder ohne. Weder in sehr erfolgreichen, noch in weniger erfolgreichen Saisons.
Deine Aussage könnte man sonst auf alles runter brechen. Wenn der BVB 50 Mio mit Trikotverkäufen einnimmt, könnte man auch sagen, ohh mein Gott wie könnte man das Geld ausgeben, was ist denn wenn man nächste Saison keine Trikots verkauft... Und ja ich weiß, du meinst glaub ich weil die Club WM nicht jährlich ist, das ist aber völlig egal, weil man jedes Jahr etwas Schwankungen in den Einnahmen hat. Mal ist eine Club WM, mal erreicht man das CL Finale, mal das Pokal Finale, mal verkauft man mehr Trikots und und und. Das ist im Prinzip egal. Man kalkuliert mit den Einnahmen die man einnimmt und investiert diese wieder. Wenn man weniger einnimmt, kannst du halt weniger ausgeben. Es wird am Ende in der Regel trotzdem zu schwarzen Zahlen kommen...
Dem BVB geht es sehr gut. Da brauch man sich wenig Sorgen machen. Das einzige was aktuell nicht ganz stimmt, sind die Ausgaben an Spieler Gehälter im Vergleich zur Konstanz der Leistungen. Aber auch das hat man auf dem Schirm, aber das dauert halt.
Ich glaube worauf es eher hinaus geht bei "Verlust ohne CWC" etc. ist nicht, dass man hohe Gewinne erwirtschaften sollte um viel Steuern zu zahlen, sondern dass der Invest, trotz 30 Millionen die durch den CWC zusätzlich eingeplant waren und die man verwendet hat, ein Kader auf dem Platz stand, der in der Bundesliga 57 Punkte erspielt hat.
Also in den Kader der nach Hummels, Reus, Sancho und Maatsen Abgang Baustellen hatte und der da schon nur 63 Punkte erspielt hat, hat man durch den CWC einmalig 30 Millionen on top zum üblichen investieren können.
Man sieht sich also in einer ähnlichen Lage wie im Jahr zuvor, Investiert aber kaum und kann auch gar nicht wirklich in selbigem Ausmaß investieren.
Und den Leuten brennt es unter den Fingernägeln, dass sie die Qualität im Kader nicht für gut genug empfinden und der Meinung sind, so wie uns 500 Millionen Umsatz als Rekord angepriesen wird, sollte man in der Lage sein einen Kader hinzustellen, der nicht bei 60 Punkten in der Bundesliga rauskommt.
Bzw. wenn der Kader bei 60 Punkten herauskommt, sollte er so preisgünstig sein, dass bei 500 Millionen Umsatz (der uns als toller Rekord vermittelt wird) aberwitzige Investitionsmöglichkeiten offen stehen sollten.
16.08.2025 - 20:58 Uhr
Zitat von nille13
Wenn man jetzt noch betrachtet, dass im kommenden Sommer die Verträge von Süle, Can, Özcan, Brandt, Groß, Reyna und Haller auslaufen. Sportlich relevant davon sind aktuell maximal Groß, Brandt und Can, wobei man selbst für die hier genannten günstigeren Ersatz finden würde.
Damit sinken die 185Mio ganz schnell auf 135-140 Mio, was dann schon wieder ganz anders aussieht und gehaltstechnisch Platz für entsprechende Neuzugänge macht.
Zitat von ForzaBorussia
Ja echt erschreckend. Bei über 1000 Mitarbeitern.
Der Lizenzspielerbereich liegt bei etwa 185 Millionen Euro.
Zitat von derJones
Das erschreckendste an diesen Zahlen ist, dass wir SO viel Geld für das Personal ausgeben. Dabei liest sich der Kader nicht so, wie 268 Mios klingen. Das sind 27 Spieler inkl. ein paar Amateuren/Jugendspieler. Natürlich gehört auch die GF dazu, Berater wie Sammer und die Geschäftsstelle. Aber das meiste Geld steckt natürlich im Kader und das ist er nicht wert in meinen Augen. Da muss Kehl dringend ansetzen bzw. ist man ja schon dran.
Das erschreckendste an diesen Zahlen ist, dass wir SO viel Geld für das Personal ausgeben. Dabei liest sich der Kader nicht so, wie 268 Mios klingen. Das sind 27 Spieler inkl. ein paar Amateuren/Jugendspieler. Natürlich gehört auch die GF dazu, Berater wie Sammer und die Geschäftsstelle. Aber das meiste Geld steckt natürlich im Kader und das ist er nicht wert in meinen Augen. Da muss Kehl dringend ansetzen bzw. ist man ja schon dran.
Ja echt erschreckend. Bei über 1000 Mitarbeitern.
Der Lizenzspielerbereich liegt bei etwa 185 Millionen Euro.
Wenn man jetzt noch betrachtet, dass im kommenden Sommer die Verträge von Süle, Can, Özcan, Brandt, Groß, Reyna und Haller auslaufen. Sportlich relevant davon sind aktuell maximal Groß, Brandt und Can, wobei man selbst für die hier genannten günstigeren Ersatz finden würde.
Damit sinken die 185Mio ganz schnell auf 135-140 Mio, was dann schon wieder ganz anders aussieht und gehaltstechnisch Platz für entsprechende Neuzugänge macht.
Borussia kann es auch nie richtig machen. Machen sie 44 Mio Gewinn wie im letzten Jahr explodiert das Forum, wie blöd der Verein sein kann, so einen hohen Gewinn auszuweisen. Weil ein intelligenter Verein macht natürlich nur Schulden und kein Gewinn um ja keine Steuern zu zahlen.
Macht der Verein dann nur mickrige 6,5 Mio Euro Gewinn, investiert 100 Mio in den Kader und verschiebt geschmeidige 60 Mio Transfereinnahmen ins nächste Jahr ist es auch nicht recht.
Was hier richtig angemerkt wird, ist, dass die KOMPLETTEN Personalkosten bei 250 Mio sind und für den Kader die Kosten bei 185 Mio sind. Und mir kann keiner erzählen, dass eine 50 Prozent Personalkostenquote zu viel ist. Es gibt Vereine, die haben 70% und mehr Personalkostenquote.
Dazu kommt noch, dass man bei einem hohen Umsatz prinzipiell auch einen höheren Prozentsatz in den Kader stecken könnte - weil die Kosten (neben den Personalkosten) nicht in dem Umfang steigen wie die Einnahmen. Ein einfaches Beispiel: Wenn ich am Spieltag Merchandising für 20.000 Euro verkaufe habe ich in meinem Fanshop nicht viel mehr Kosten, als wenn ich Merch für 5.000 verkaufe. Gut, vielleicht brauche ich einen Verkäufer mehr, aber das war es dann schon.
Dazu wurde in den Kader erheblich investiert und auch neben dem "Kerngeschäft" wurden Investitionen getätigt. Wenn man knapp bei Kasse ist, investiert man nicht laufend ins Stadion (Solaranlage, Cateringbereich, Sanierung) - das kann man jedenfalls auch deutlich günstiger gestalten oder aufschieben. Auch im Trainingszentrum wird laufend investiert, es wird für die Frauen Geld in die Hand genommen und es wird eine Gesundheitswelt gebaut - usw. usw. Das wurde jetzt noch nicht alles umgesetzt und kommt teilweise noch. Aber wenn wir so gar kein Geld hätten, könnten wir diese Investitionen auch schieben oder strecken.
Man kann also argumentieren, dass man mit dem Geld, dass man zur Verfügung hat die falschen Spieler geholt hat - aber man kann mMn nach nicht sagen, dass wir kein Geld haben, dass die Personalkosten zu hoch sind oder dass kein Geld in den Kader investiert wurde/wird.
17.08.2025 - 07:50 Uhr
Zitat von Zock2887
Die sportlichen Ziele waren sicher nicht, sich aufgrund glücklicher Umstände mit dem 5. Platz für die CL zu qualifizieren oder erst am letzten Spieltag der letzten Saison auf Platz 4 vorzurücken.
Die sportlichen Ziele waren sicher nicht, sich aufgrund glücklicher Umstände mit dem 5. Platz für die CL zu qualifizieren oder erst am letzten Spieltag der letzten Saison auf Platz 4 vorzurücken.
Wobei das immer eine Frage der Betrachtungsweise ist. National mit Blick auf die Bundesliga gesehen kann man leicht zu dem Fazit kommen, dass der Fazit viel zu teuer für die Ergebnisse auf dem Platz ist. International gesehen mit Blick auf die Auftritte in der CL mit den Ergebnissen in den beiden letzten Jahren ist der Kader günstig im Vergleich zu dem, was wir an sportlichen Ergebnissen liefern können.
Oder in Kürze: Natürlich müssten wir in der Bundesliga mit den Kosten auf Platz zwei stehen. Wenn man danach geht, dürften wir aber auch kein CL Finale spielen und hätten auch im Viertelfinale nichts zu suchen.
17.08.2025 - 08:10 Uhr
Ich hab mir jetzt die PK angesehen und teile die negative Stimmung nicht. Ich sehe es eher so, dass wir dauerhaft in der Lage sind 30-40 Mio€ jährlich zu investieren. Hier wird mir zu viel Fokus auf das GuV Ergebnis gelegt, dass durch Sondereinflüsse und Abschreibungen geprägt ist.
17.08.2025 - 12:44 Uhr
Zitat von ClairObscur
man gewinnt kein CL KO-Spiel einfach mal so im Vorbeigehen, das sind alles sehr schwierige Spiele und Spiele, die nicht so schwierig aussehen, sehen deswegen so aus, weil man als Mannschaft voll überzeugt hat
Zitat von MrStatistik
Der Vergleich hängt dahingehend, dass man in 2 KO-Spielen seine Schwächen viel mehr kompensieren kann als über 34 Spieltagen. Und wenn dazu der Gegner im Achtelfinale Lille heißt, die wirtschaftlich und vom Kader klar hinter euch sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass man das Viertelfinale erreicht.
ja komm wieder mit Lille, aber im gleichen Zeitraum hat man den 1 Jahre späteren CL-Sieger geschlagen usw, diese Mär das man ja so oft so leichte Gegner hatte, ist einfach lächerlich, Bayern hat z.B. noch mal mehr finanzielle Möglichkeiten war aber in der Gruppenphase z.b. hinter dem BVB gelandet, was kompensierte da also die Schwächen der Bayern? Zitat von Borsigplatz
Wobei das immer eine Frage der Betrachtungsweise ist. National mit Blick auf die Bundesliga gesehen kann man leicht zu dem Fazit kommen, dass der Fazit viel zu teuer für die Ergebnisse auf dem Platz ist. International gesehen mit Blick auf die Auftritte in der CL mit den Ergebnissen in den beiden letzten Jahren ist der Kader günstig im Vergleich zu dem, was wir an sportlichen Ergebnissen liefern können.
Oder in Kürze: Natürlich müssten wir in der Bundesliga mit den Kosten auf Platz zwei stehen. Wenn man danach geht, dürften wir aber auch kein CL Finale spielen und hätten auch im Viertelfinale nichts zu suchen.
Zitat von Zock2887
Die sportlichen Ziele waren sicher nicht, sich aufgrund glücklicher Umstände mit dem 5. Platz für die CL zu qualifizieren oder erst am letzten Spieltag der letzten Saison auf Platz 4 vorzurücken.
Die sportlichen Ziele waren sicher nicht, sich aufgrund glücklicher Umstände mit dem 5. Platz für die CL zu qualifizieren oder erst am letzten Spieltag der letzten Saison auf Platz 4 vorzurücken.
Wobei das immer eine Frage der Betrachtungsweise ist. National mit Blick auf die Bundesliga gesehen kann man leicht zu dem Fazit kommen, dass der Fazit viel zu teuer für die Ergebnisse auf dem Platz ist. International gesehen mit Blick auf die Auftritte in der CL mit den Ergebnissen in den beiden letzten Jahren ist der Kader günstig im Vergleich zu dem, was wir an sportlichen Ergebnissen liefern können.
Oder in Kürze: Natürlich müssten wir in der Bundesliga mit den Kosten auf Platz zwei stehen. Wenn man danach geht, dürften wir aber auch kein CL Finale spielen und hätten auch im Viertelfinale nichts zu suchen.
Der Vergleich hängt dahingehend, dass man in 2 KO-Spielen seine Schwächen viel mehr kompensieren kann als über 34 Spieltagen. Und wenn dazu der Gegner im Achtelfinale Lille heißt, die wirtschaftlich und vom Kader klar hinter euch sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass man das Viertelfinale erreicht.
man gewinnt kein CL KO-Spiel einfach mal so im Vorbeigehen, das sind alles sehr schwierige Spiele und Spiele, die nicht so schwierig aussehen, sehen deswegen so aus, weil man als Mannschaft voll überzeugt hat
Lies meinen Beitrag. Es ging um die KO-Phase und nicht um die Gruppenphase, in der jedes Teams unterschiedlich schwere Gegner hatte.
Die Liga zeigt die Qualität einer Mannschaft, weil es dort viel weniger auf Tagesform, Spielglück, Schiedsrichter, Verletzungen usw. ankommt als in 2 KO-Spielen. Und wenn man halt in der Liga mit dem zweitgrößten Budget der Liga und den zweithöchsten Gehältern der Liga 5. und 4. wird, dann hat man seine Finanzen nicht gut in den Kader investiert. Gilt übrigens auch für die Bayern 22/23 und 23/24.
18.08.2025 - 15:33 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.
Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.
Zitat von Nic
Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.
Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.
Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.
Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.
Das driftet jetzt natürlich stark in die Transferpolitik ab, aber um mal bei den Zahlen zu bleiben kosten uns Haller, Süle und Sabitzer alleine 160 bis 180 Mio., das sind einfach gigantische Beträge. Dazu der unnötige Transfer von Modeste oder der planlose Umgang mit Moukoko einschließlich teurer Verlängerung. Mit Couto steht ein weiterer, nicht gerade günstiger Kandidat schon unter Beobachtung.
Natürlich kann man jetzt wieder den Anteil von jedem einzelnen Akteur an den Transfers diskutieren, aber wenn ich nun mal jetzt in die 4. Saison als Sportdirektor gehe, kann ich nicht bei jedem transfertechnischen Misserfolg hinstehen und sagen die anderen hätten den ja gewollt.
Weniger Mittel oder einen besonderen Sparerfolg bei den Gehältern gibt es übrigens nicht. Das Problem ist vielmehr, dass einige (und eigentlich auch zu viele) der großen Transfers in Bezug auf das finanzielle Paket schlicht daneben gegangen sind und die Handlungsfähigkeit jetzt eingrenzen.
19.08.2025 - 06:56 Uhr
Zitat von MAB09
Ich glaube worauf es eher hinaus geht bei "Verlust ohne CWC" etc. ist nicht, dass man hohe Gewinne erwirtschaften sollte um viel Steuern zu zahlen, sondern dass der Invest, trotz 30 Millionen die durch den CWC zusätzlich eingeplant waren und die man verwendet hat, ein Kader auf dem Platz stand, der in der Bundesliga 57 Punkte erspielt hat.
Also in den Kader der nach Hummels, Reus, Sancho und Maatsen Abgang Baustellen hatte und der da schon nur 63 Punkte erspielt hat, hat man durch den CWC einmalig 30 Millionen on top zum üblichen investieren können.
Man sieht sich also in einer ähnlichen Lage wie im Jahr zuvor, Investiert aber kaum und kann auch gar nicht wirklich in selbigem Ausmaß investieren.
Und den Leuten brennt es unter den Fingernägeln, dass sie die Qualität im Kader nicht für gut genug empfinden und der Meinung sind, so wie uns 500 Millionen Umsatz als Rekord angepriesen wird, sollte man in der Lage sein einen Kader hinzustellen, der nicht bei 60 Punkten in der Bundesliga rauskommt.
Bzw. wenn der Kader bei 60 Punkten herauskommt, sollte er so preisgünstig sein, dass bei 500 Millionen Umsatz (der uns als toller Rekord vermittelt wird) aberwitzige Investitionsmöglichkeiten offen stehen sollten.
Zitat von AwesomeOne_86
Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn oder du hast einen groben Denkfehler drin.
Die Einnahmen der Club WM sind doch Einnahmen.mit denen man fest planen konnte, weil die Teilnahme daran seit über einem Jahr feststeht. Diese Einnahmen nicht wieder zu investieren, wäre grober Schwachsinn, weil es eigentlich nie Sinn ergibt einen zu hohen Gewinn zu erzielen (weil ansonsten sehr viel an Vater Staat geht). Das man zb. letzte Saison einen so großen Gewinn hatte, war mehr oder weniger ein Unfall, da niemand mit dem Erreichen des Champions League Finals rechnen konnte. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sicher auch das Geld noch vor der Steuer investiert.
Wichtig ist, dass du kein Geld ausgibst was du nicht hast und das macht der BVB nicht. Weder in Jahren mit Club WM, oder ohne. Weder in sehr erfolgreichen, noch in weniger erfolgreichen Saisons.
Deine Aussage könnte man sonst auf alles runter brechen. Wenn der BVB 50 Mio mit Trikotverkäufen einnimmt, könnte man auch sagen, ohh mein Gott wie könnte man das Geld ausgeben, was ist denn wenn man nächste Saison keine Trikots verkauft... Und ja ich weiß, du meinst glaub ich weil die Club WM nicht jährlich ist, das ist aber völlig egal, weil man jedes Jahr etwas Schwankungen in den Einnahmen hat. Mal ist eine Club WM, mal erreicht man das CL Finale, mal das Pokal Finale, mal verkauft man mehr Trikots und und und. Das ist im Prinzip egal. Man kalkuliert mit den Einnahmen die man einnimmt und investiert diese wieder. Wenn man weniger einnimmt, kannst du halt weniger ausgeben. Es wird am Ende in der Regel trotzdem zu schwarzen Zahlen kommen...
Dem BVB geht es sehr gut. Da brauch man sich wenig Sorgen machen. Das einzige was aktuell nicht ganz stimmt, sind die Ausgaben an Spieler Gehälter im Vergleich zur Konstanz der Leistungen. Aber auch das hat man auf dem Schirm, aber das dauert halt.
Zitat von Mairon
Im Hinblick aufs abgelaufende GJ ist unerheblich, was sich hinter den genannten 34 MEUR CWC-Einnahmen verbirgt. Ohne diese Einmaleffekte hätte man erheblichen Verlust geschrieben - hätte diesen lediglich vermeiden können, indem man Gittens bereits im Juni verkauft hätte. Sprich: um keinen Verlust zu schreiben, waren erhebliche Transfereinnahmen und CWC-Einmaleffekt nötig.
Zitat von Cloud1988
@Marion wie sollen die Prämien drinnen sein, wenn das Turnier noch gelaufen ist? Es werden die Startprämien und TV Prämien geflossen sein.
@Marion wie sollen die Prämien drinnen sein, wenn das Turnier noch gelaufen ist? Es werden die Startprämien und TV Prämien geflossen sein.
Im Hinblick aufs abgelaufende GJ ist unerheblich, was sich hinter den genannten 34 MEUR CWC-Einnahmen verbirgt. Ohne diese Einmaleffekte hätte man erheblichen Verlust geschrieben - hätte diesen lediglich vermeiden können, indem man Gittens bereits im Juni verkauft hätte. Sprich: um keinen Verlust zu schreiben, waren erhebliche Transfereinnahmen und CWC-Einmaleffekt nötig.
Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn oder du hast einen groben Denkfehler drin.
Die Einnahmen der Club WM sind doch Einnahmen.mit denen man fest planen konnte, weil die Teilnahme daran seit über einem Jahr feststeht. Diese Einnahmen nicht wieder zu investieren, wäre grober Schwachsinn, weil es eigentlich nie Sinn ergibt einen zu hohen Gewinn zu erzielen (weil ansonsten sehr viel an Vater Staat geht). Das man zb. letzte Saison einen so großen Gewinn hatte, war mehr oder weniger ein Unfall, da niemand mit dem Erreichen des Champions League Finals rechnen konnte. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sicher auch das Geld noch vor der Steuer investiert.
Wichtig ist, dass du kein Geld ausgibst was du nicht hast und das macht der BVB nicht. Weder in Jahren mit Club WM, oder ohne. Weder in sehr erfolgreichen, noch in weniger erfolgreichen Saisons.
Deine Aussage könnte man sonst auf alles runter brechen. Wenn der BVB 50 Mio mit Trikotverkäufen einnimmt, könnte man auch sagen, ohh mein Gott wie könnte man das Geld ausgeben, was ist denn wenn man nächste Saison keine Trikots verkauft... Und ja ich weiß, du meinst glaub ich weil die Club WM nicht jährlich ist, das ist aber völlig egal, weil man jedes Jahr etwas Schwankungen in den Einnahmen hat. Mal ist eine Club WM, mal erreicht man das CL Finale, mal das Pokal Finale, mal verkauft man mehr Trikots und und und. Das ist im Prinzip egal. Man kalkuliert mit den Einnahmen die man einnimmt und investiert diese wieder. Wenn man weniger einnimmt, kannst du halt weniger ausgeben. Es wird am Ende in der Regel trotzdem zu schwarzen Zahlen kommen...
Dem BVB geht es sehr gut. Da brauch man sich wenig Sorgen machen. Das einzige was aktuell nicht ganz stimmt, sind die Ausgaben an Spieler Gehälter im Vergleich zur Konstanz der Leistungen. Aber auch das hat man auf dem Schirm, aber das dauert halt.
Ich glaube worauf es eher hinaus geht bei "Verlust ohne CWC" etc. ist nicht, dass man hohe Gewinne erwirtschaften sollte um viel Steuern zu zahlen, sondern dass der Invest, trotz 30 Millionen die durch den CWC zusätzlich eingeplant waren und die man verwendet hat, ein Kader auf dem Platz stand, der in der Bundesliga 57 Punkte erspielt hat.
Also in den Kader der nach Hummels, Reus, Sancho und Maatsen Abgang Baustellen hatte und der da schon nur 63 Punkte erspielt hat, hat man durch den CWC einmalig 30 Millionen on top zum üblichen investieren können.
Man sieht sich also in einer ähnlichen Lage wie im Jahr zuvor, Investiert aber kaum und kann auch gar nicht wirklich in selbigem Ausmaß investieren.
Und den Leuten brennt es unter den Fingernägeln, dass sie die Qualität im Kader nicht für gut genug empfinden und der Meinung sind, so wie uns 500 Millionen Umsatz als Rekord angepriesen wird, sollte man in der Lage sein einen Kader hinzustellen, der nicht bei 60 Punkten in der Bundesliga rauskommt.
Bzw. wenn der Kader bei 60 Punkten herauskommt, sollte er so preisgünstig sein, dass bei 500 Millionen Umsatz (der uns als toller Rekord vermittelt wird) aberwitzige Investitionsmöglichkeiten offen stehen sollten.
Hey, danke für deine sachliche Antwort. Deine Punkte verstehe ich, aber mmn muss man das trotzdem trennen.
Also damit meine ich das 500 Mio. Umsatz (ohne Transfererlöse) eine wirklich gute "Leistung" ist. Also rein wirtschaftlich gesehen steht man wirklich stark da und das kann man auch annerkennen.
Die andere Seite ist das sportliche, bzw. die Umsetzung der wirtschaftlichen Power in Kaderqualität. Das es da Defizite gibt, habe ich ja selber auch angesprochen. Aber das ist ein Problem was über viele Jahre entstanden ist, durch Fehlentscheidungen, manchmal durch Pech und im großen und ganzen insgesamt von zu vielen "okay" Entscheidungen!? Relativ klare Fehlentscheidungen waren Leute wie Schulz, Meunier, Süle ... die sind nicht mal alle grottig, aber viel zu teuer im Vergleich zu ihren Leistungen. Pech war sowas wie Haller, der kostete Dir halt 70 Mio. fast ohne sportlichen Gegenwert, ohne seine Erkrankung wäre er aber ziemlich sicher eine Bank gewesen. Und okay Entscheidungen sind die Sabitzers, Bensebainis des Kaders. Die sind sicher keine kompletten Graupen, spielen sogar sehr viel und meist zumindest solide, aber auch da muss man sich fragen ob solide das ist was man für das Geld erwartet!?
Wie man merkt, die heutigen Kader Probleme haben sich wahrscheinlich die letzten 4-5 Jahre schon nach und nach aufgebaut. Und genau das ist das große Problem. Ich glaube vieles davon wurde auch erkannt, aber es dauert auch Jahre in denen du dagegen arbeiten muss, um das wieder glatt zu ziehen. Warum? Weils halt keine Fifa Manager ist, wo man alle Problem Spieler einfach austauschen kann. Du hast halt zu viele Spieler deren Leistungen nicht ihr Gehalt rechtfertigen, diese Spieler wirst du aber auch genau deshalb nur sehr schwer und sehr oft sogar gar nicht los. Das Limitiert dich halt für Jahre.
Ich würde sagen Sommer 2026 ist das erste Jahr wo du den Kader wieder halbwegs sauber haben wirst. Aber auch dann wirst du noch unter den Folgen leiden, weil du dann sehr viel Personal ersetzen muss, selbst wenn es nur "solide" Spieler sind, für die du aber keinerlei Einnahmen generieren wirst. Du wirst dann wieder das Gehaltsbudget frei haben, aber keine 150 Mio an Ablösegeld zur Verfügung haben die du eigentlich bräuchtest um 5-6 Top Spieler zu holen.
Deshalb fühlt sich das alles im Augenblick so schleppend an, weil du alles nach und nach angehen musst. Im Moment ist man in einer Phase wo man die Kaderkosten eigentlich senken muss, aber gleichzeitig sogar die Qualität anheben müsste. Das ist halt logischerweise extrem schwierig. Und so vorsichtig ist man mmn deshalb, weil man sich eben auf keinen Fall Fehlgriffe leisten kann. Jeder der jetzt kommt, muss eigentlich zu 100% einschlagen, weil du Dir sonst wieder jemanden auf Jahre ans Bein bindest, der eventuell nur "solide" abliefert. Das heißt, im Augenblick ist es sogar besser niemanden zu holen, als eine möglichen Flopp zu holen. Dazu kommt eben, dass man wenn man jemanden möchte, aktuell nicht wie in der Vergangenheit sagen kann, dass man im Zweifel einfach 2 Mio mehr Gehalt zahlt um einen Spieler schnell klar zu machen. Die nächsten 2 Jahre werden extrem schwierig, aber auch extrem wichtig. Es wird super entscheidend sein mehr gute als schlechte Entscheidungen zu treffen und vor allem komplette Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Ich weiß nicht ganz ob man meinen Punkt verstehen kann. Am Ende ist es so das nicht der Umsatz/die Einnahmen das Problem sind, sondern die Ausgaben (vor allem für den Kader). Diese Ausgaben kannst du aber nicht von heute auf morgen senken, da Verträge halt ihre Laufzeit haben und wenn der Spieler darauf besteht auch erfüllt werden müssen. Das heißt du musst aktuell immer warten bis Budget frei wird, um es dann hoffentlich besser einzusetzen.
Wenn man diese Transferphase Moukoko, Haller, Reyna, Özcan, Sabitzer und Süle abgeben könnte, dann könnte man auch ordentlich investieren. Wenn du nur 3 davon los wirst, kannst du vllt 2-3 Neuzugänge holen. So und die die defintiv bleiben wollen, die musst du dann auch nutzen, weil selbst wenn man nicht komplett zufrieden mit ihnen ist, kannst du nicht 30,40, 50 Mio an Gehalt auf die Tribüne setzen. Dass ginge vllt mit einem Spieler, wir haben aber 5 oder 6 davon und dann musst du da halt in den sauren Apfel beißen und das beste drauß machen.
Mmn war letzte Saison eine gute Transferphase. Ich würde sagen das 5 von 6 Transfers gut waren und Guirassy sogar richtig gut. Couto ist der einzige der nicht funktioniert hat, aber selbst da kann man noch Hoffnung haben. Wenn man dieses Jahr wieder 3 Spieler holt, die funktionieren und NICHT überbezahlt werden, dann ist man wieder einen Schritt weiter. Wenn man nächstes Jahr nochmal eine gute Trefferquote hat, dann ist der Kader auch langsam wieder so aufgestellt das Kosten und Leistung wieder in einem ordentlichen Verhältnis stehen und man dann auch wieder progressiver agieren kann.
Ach und ganz kurz noch zu deiner Aussage von einem 57 Punkte Kader. Ich denke wir sind uns einig das in den letzten beiden BuLi Saisons aus verschiedenen Gründen eher underperformed wurde. In der Champions League sieht man ja schon, dass die Qualität in der Spitze da ist, wenn man sie denn komplett abruft. Auch wenn man die Performance unter Kovac nimmt, dann wurde man trotz schlechtem Start Rückrunden Zweiter in der BuLi. Ich glaube die Wahrheit liegt bei all dem iwo in der Mitte und man sollte in einer normalen Sasion schon so bei 66-70 Punkten landen, was dann ziemlich sicher Platz 2-3 wäre. Dafür muss man halt jetzt endlich mal wieder eine Saison nicht underperformen, sondern mindestens normal, gerne auch überperformen. Und als Fan muss man vllt auch so realistisch sein und akzeptieren, dass die Top4 und die CL Ko Runde aktuell wirklich das Maximum sind und man dann eine gute Saison hinter sich hat. Und wenn man das hinbeklommt, kann man in 2-3 Jahren vllt auch wieder etwas weiter nach oben schielen...
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