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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11121
18.08.2025 - 15:18 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von Nic

Zitat von WalterFroschsErbe

Haller's Abfindung soll bei 5 Mio. liegen. Bis zum 17.08. dürfte er bereits etwa 1 Mio. erhalten haben. Das bedeutet ggü. Haller-Verbleib wird das Budget um 2,5-3 Mio. entlastet.

Abschreibung des Restbuchwerts von ca. 7 Mio. sollte über eingesparte Steuern (bei Überschuss) nochmal 2 Mio. bedeuten.

Damit hätte man dann ein mittleres Gehalt drin für dieses Jahr. Mit Özcans und Reynas zusätzlichen Abgängen gegen etwa 8 Mio. Ablöse, wären insgesamt gut 20 Mio. frei für dieses Jahr. (Im nächsten Sommer befindet man sich hoffentlich nicht in der Verlegenheit, Süle, Can, Brandt zu bisherigen Konditionen verlängert zu haben, sodass dieser Raum auch zukünftig zur Verfügung steht.)


Das dürfte deutlich zu optimistisch sein und kann auch so nicht gerechnet werden.

Der Einbezug von Steuereffekten ist sehr komplex, so wäre Haller's Buchwert im laufenden Geschäftsjahr sowieso auf Null abgeschrieben worden aufgrund des auslaufenden Vertrages, also wird das schon im Budget berücksichtigt gewesen sein. Daneben führt der BVB aber auch regelmäßige Sonderabschreibungen auf Spielerwerte durch, sodass man gerade bei Haller auch davon ausgehen kann, dass der Buchwert ohnehin bereits niedriger war.

Dazu müsste man auch den gegenteiligen steuerlichen Effekt aus dem eingesparten Gehalt berücksichtigen, sowohl bei Haller als auch bei Reyna oder Özcan. Aus gesparten 10 Mio. Gehalt bleiben da wirtschaftlich nur grob 7 Mio. übrig, da ich ja aufgrund weniger Ausgaben dann auch mehr Steuern bezahlen muss (vorausgesetzt natürlich immer, ich mache überhaupt Gewinn).

20 Mio. werden sich hier also leider nicht realisieren lassen. Mir wäre es ohnehin lieber man spart sich das Geld und bringt die Leistungsfähigkeit des Kaders einmal stärker in Einklang mit den Kosten.


Du hast recht, das Gehalt geht auch runter. Wobei ich davon ausgehe, dass das schnell anders, und nicht unabhängig verteilt wird.

Geld sparen, das heißt, nicht alles kaufen, was man sich gerade so leisten kann, gehe ich mit. Ich sehe aber ein paar Positionen, wo uns ein 10-15 Mio. Transfer helfen kann, die Saison zu retten, wenn es drauf ankommt.

RE: Restbuchwert. Gab es Anlass, die knapp 8 Mio. für das letzte Jahr schon früher abzuschreiben? Wäre das nicht auch ein Problem, wenn er, wie von Medien spekuliert, hier diese Saison zu backup Minuten gekommen wäre?


Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.

Wegen Restbuchwert: Da Abschreibungsbedarf entsteht, wenn der Marktwert unter den Buchwert sinkt (ganz vereinfacht gesagt), gab es bei Haller definitiv Anlässe. Schon seine Erkrankung war so ein Anlass, dann anschließend natürlich der Wertverfall im Zuge der ausbleibenden sportlichen Leistungen.


Gut, verstehe, dann belässt man es einfach bei 2,5 - 3 Mio. eingespartem Cash, denke ich.

Die langfrist Brocken im Gehalt sehe ich gegensätzlich gar nicht so sehr bei Kehl. Er hat ja durchaus Spieler von 6 Mio. und weniger geholt, während die big spender Jahre - Sportdirektor getrieben - vorher waren (18: Witsel, 19: Brandt, Hummels 20: Can, Meunier).

Klar, unter Kehl gab es 22: Süle, Haller, 23: Sabitzer und 24: Guirassy. Mindestens bei Haller und Sabitzer sehe ich starken Trainerwunsch. Bei Süle fehlte allen der Verstand. Anonsten bewegen sich bei Kehl 15-20 Zugänge bei 6 Mio. und drunter. Für so viele musste man bei Zorc bis 2017 zurückgehen.
BVB - Finanzen |#11122
18.08.2025 - 15:33 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von Nic

Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.


Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.

Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.


Das driftet jetzt natürlich stark in die Transferpolitik ab, aber um mal bei den Zahlen zu bleiben kosten uns Haller, Süle und Sabitzer alleine 160 bis 180 Mio., das sind einfach gigantische Beträge. Dazu der unnötige Transfer von Modeste oder der planlose Umgang mit Moukoko einschließlich teurer Verlängerung. Mit Couto steht ein weiterer, nicht gerade günstiger Kandidat schon unter Beobachtung.

Natürlich kann man jetzt wieder den Anteil von jedem einzelnen Akteur an den Transfers diskutieren, aber wenn ich nun mal jetzt in die 4. Saison als Sportdirektor gehe, kann ich nicht bei jedem transfertechnischen Misserfolg hinstehen und sagen die anderen hätten den ja gewollt.

Weniger Mittel oder einen besonderen Sparerfolg bei den Gehältern gibt es übrigens nicht. Das Problem ist vielmehr, dass einige (und eigentlich auch zu viele) der großen Transfers in Bezug auf das finanzielle Paket schlicht daneben gegangen sind und die Handlungsfähigkeit jetzt eingrenzen.
BVB - Finanzen |#11123
18.08.2025 - 15:45 Uhr
@Nic Basierend auf den vorläufigen Geschäftszahlen und den seither getätigten Transfers: wie hoch erwartest du denn das aktuelle Investitionspotenzial noch (mit/ohne Abgang von Reyna, der mir der letzte realistische Kandidat zu sein scheint)?

Finde die letzten medialen Verlautbarungen von 30 Mio. jedenfalls etwas merkwürdig, angesichts dessen, wie sich die Zahlen eigentlich entwickeln. Der Etat wäre an sich wieder in einem sehr gesunden Rahmen, wenn darin nicht so hohe Sunken Costs stecken würden. Die Umsätze steigen vor allem in Bereichen, in denen die Aufwendungen dafür vernachlässigbar sind und sind insgesamt positiv zu sehen. Die Personalkostenquote stimmt daher. Zwar wäre man ohne Transfergewinne immer noch defizitär unterwegs (-28,3 Mio.), allerdings stehen dem Ganzen ja auch noch hohe Abschreibungen gegenüber. Könntest du daher vielleicht auch mal noch eine (vorläufige) Analyse zu operativem Cashflow und Free Cashflow machen und wo es hier offenbar hakt?
BVB - Finanzen |#11124
18.08.2025 - 16:47 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von TheKillingJoke

Zitat von Nic

Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.


Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.

Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.


Das driftet jetzt natürlich stark in die Transferpolitik ab, aber um mal bei den Zahlen zu bleiben kosten uns Haller, Süle und Sabitzer alleine 160 bis 180 Mio., das sind einfach gigantische Beträge. Dazu der unnötige Transfer von Modeste oder der planlose Umgang mit Moukoko einschließlich teurer Verlängerung. Mit Couto steht ein weiterer, nicht gerade günstiger Kandidat schon unter Beobachtung.

Natürlich kann man jetzt wieder den Anteil von jedem einzelnen Akteur an den Transfers diskutieren, aber wenn ich nun mal jetzt in die 4. Saison als Sportdirektor gehe, kann ich nicht bei jedem transfertechnischen Misserfolg hinstehen und sagen die anderen hätten den ja gewollt.

Weniger Mittel oder einen besonderen Sparerfolg bei den Gehältern gibt es übrigens nicht. Das Problem ist vielmehr, dass einige (und eigentlich auch zu viele) der großen Transfers in Bezug auf das finanzielle Paket schlicht daneben gegangen sind und die Handlungsfähigkeit jetzt eingrenzen.


Dem stimme ich absolut zu. Nur zeigt Kehl auch Verbesserung in dem Segment, in das wir wollen. Svensson und Couto sind unterschiedlich erfolgreich, aber in der Risikoabwägung bei Verpflichtung nicht solche Showstopper, wie wir sie vorher mehr zu sehen bekommen haben. Das ist Jobe auch. Ich sehe da ein Bestreben nach Gehaltsdisziplin.
BVB - Finanzen |#11125
18.08.2025 - 16:52 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von Nic

Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.


Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.

Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.


Dann würde mich doch interessieren, was Du unter "sparen" verstehst?
Hat er bei Moukoko gespart, von dem sich der Verein die Vertragsunterschrift 10 Mio. Handgeld hat kosten lassen und ein Gehalt von kolportierten 7 bis 8 Mio. gezahlt hat? Wahnsinn pur.
Hat er bei Nmecha, Beier, Adeyemi, Malen gespart, die alle vier mit einer Transfersumme von jeweils 30 Mio.+ verpflichtet wurden.
Hat nur einer von ihnen zeitnah nach der Verpflichtung funktioniert?
NEIN.
Adeyemi ist schon länger dabei und leistungsmäßig der zweite Brandt. Nach langer Zeit der Eingewöhnung und Disziplin-Problemen öfter schlecht, als wertvoll.
Nmecha kam im Prinzip als no name und brauchte ebenfalls lange.
Jetzt scheint er (hoffentlich) endlich langsam anzukommen.
Beier ist möglicherweise ein Versprechen für die Zukunft.
Gegenwärtig eher Bankspieler, als eine feste Größe.

Die Verpflichtungen sind formal gesehen nicht einmal schlecht.
Wenn sie denn um die 10 Mio+. gekostet hätten.

Zwei, drei Jahre Eingewöhnungszeit kann sich heute kein Spitzenverein, letztlich kein Verein, mehr leisten.
Mithin sind für die genannten Spieler die Transferausgaben um mindestens jeweils 10 bis 15 Mio. zu hoch.

Dem Fass den Boden schlägt der Leikauf von Couto aus.
Ich würde es als normal ansehen, wenn Kehl für ihn so um die 10 Mio. ausgegeben hätte.
Hat er aber nicht.
Sondern wohl 20 Mio. + 6. Mio. Leihgebühr.
26 Mio. für quasi N.I.C.H.T.S. !!!!

NOCHMALS:
Ist das das, was Du unter sparen verstehst.
Nur mit der VL von Moukoko , den vier genannten Transfers, Adeyemi, Beier, Nmecha und Couto, hätten um die 50 Mio. EINgespart werden können.
Nimmt man dazu die 30 Mio., die gegenwärtig für Transfers zur Verfügung stehen sollen, wären das dann eben 80 statt 30 Mio..
Eine Cherki- oder McAtee-Verpflichtung wäre dann beispielsweise zumindest wirtschaftlich kein Hindernis gewesen.
Ebenso manch andere Option, die wir jetzt nicht zu bezahlen in der Lage sind.
Betrachtet man die aktuellen Gegebenheiten und den Zeitfaktor zusammen, läuft wohl alles auf ein, zwei Deals vom untersten Regal der Rester-Rampe hinaus.

Noch etwas zu Deiner Aussage, dass Kehl Verträge leistungsorientierte anbieten muss.
Ich meine ENDLICH MÜSSTE.
Das Thema Leistungsprinzip war und ist beim BVB ein ganz Spezielles.
Es gäbe einem gesonderten Thread viel, viel Raum.
Nur ein Beispiel.
Unser bester und zuverlässigster Spieler, Schlotterbeck, erhält selbst mit einer geplanten Gehaltserhöhung nicht mal oder nur soviel, wie der nur sehr, sehr wenig sportliche Leistung bringende Süle.
Die Diskrepanz war noch größer, als Schlotterbecks Gehalt bis vor Kurzem noch bei 4,5 Mio. lag.
Weit, weit weg von Can (8,5 Mio.), Brandt (8 Mio.), Adeyemi (6 Mio.), Sabitzer (8 Mio.), Nmecha (6 Mio.), Beier (5,5 Mio).
Dabei sind Spieler jüngeren Ursprungs, die alle auf Kehls Kappe gehen.
Dass dann allerdings Schlotterbeck bei einst 4,5 Mio. lag und seit Kurzem wohl 7,0 Mio. beträgt, zeigt hervorragend, was man bei Watzke und Co. vom Leistungsprinzip hält.
Auch einer der vielen Gründe, warum es sich nicht lohnt, um einen Startplatz zu kämpfen.
Das Geld kommt auch bei dauerhaft schlechter, wechselnder Leistung oder disziplinarischen Problemen dazu.

Ein Wunder und großen Respekt für Schlotterbeck, dass er sich trotzdem mit dem BVB derartig identifiziert und solch klasse Leistungen zeigt.
Für mich der wahre Kapitän, der der absolute Spitzenverdiener sein sollte .... mindestens weit über Süle stehen müsste ... ich weiß, das geht nicht, wäre aber das einzig Richtige.

•     •     •

EINMAL BVB - IMMER BVB
BVB - Finanzen |#11126
18.08.2025 - 17:20 Uhr
Zitat von leipzig09
Zitat von TheKillingJoke

Zitat von Nic

Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.


Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.

Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.


Dann würde mich doch interessieren, was Du unter "sparen" verstehst?
Hat er bei Moukoko gespart, von dem sich der Verein die Vertragsunterschrift 10 Mio. Handgeld hat kosten lassen und ein Gehalt von kolportierten 7 bis 8 Mio. gezahlt hat? Wahnsinn pur.
Hat er bei Nmecha, Beier, Adeyemi, Malen gespart, die alle vier mit einer Transfersumme von jeweils 30 Mio.+ verpflichtet wurden.
Hat nur einer von ihnen zeitnah nach der Verpflichtung funktioniert?
NEIN.
Adeyemi ist schon länger dabei und leistungsmäßig der zweite Brandt. Nach langer Zeit der Eingewöhnung und Disziplin-Problemen öfter schlecht, als wertvoll.
Nmecha kam im Prinzip als no name und brauchte ebenfalls lange.
Jetzt scheint er (hoffentlich) endlich langsam anzukommen.
Beier ist möglicherweise ein Versprechen für die Zukunft.
Gegenwärtig eher Bankspieler, als eine feste Größe.

Die Verpflichtungen sind formal gesehen nicht einmal schlecht.
Wenn sie denn um die 10 Mio+. gekostet hätten.

Zwei, drei Jahre Eingewöhnungszeit kann sich heute kein Spitzenverein, letztlich kein Verein, mehr leisten.
Mithin sind für die genannten Spieler die Transferausgaben um mindestens jeweils 10 bis 15 Mio. zu hoch.

Dem Fass den Boden schlägt der Leikauf von Couto aus.
Ich würde es als normal ansehen, wenn Kehl für ihn so um die 10 Mio. ausgegeben hätte.
Hat er aber nicht.
Sondern wohl 20 Mio. + 6. Mio. Leihgebühr.
26 Mio. für quasi N.I.C.H.T.S. !!!!

NOCHMALS:
Ist das das, was Du unter sparen verstehst.
Nur mit der VL von Moukoko , den vier genannten Transfers, Adeyemi, Beier, Nmecha und Couto, hätten um die 50 Mio. EINgespart werden können.
Nimmt man dazu die 30 Mio., die gegenwärtig für Transfers zur Verfügung stehen sollen, wären das dann eben 80 statt 30 Mio..
Eine Cherki- oder McAtee-Verpflichtung wäre dann beispielsweise zumindest wirtschaftlich kein Hindernis gewesen.
Ebenso manch andere Option, die wir jetzt nicht zu bezahlen in der Lage sind.
Betrachtet man die aktuellen Gegebenheiten und den Zeitfaktor zusammen, läuft wohl alles auf ein, zwei Deals vom untersten Regal der Rester-Rampe hinaus.

Noch etwas zu Deiner Aussage, dass Kehl Verträge leistungsorientierte anbieten muss.
Ich meine ENDLICH MÜSSTE.
Das Thema Leistungsprinzip war und ist beim BVB ein ganz Spezielles.
Es gäbe einem gesonderten Thread viel, viel Raum.
Nur ein Beispiel.
Unser bester und zuverlässigster Spieler, Schlotterbeck, erhält selbst mit einer geplanten Gehaltserhöhung nicht mal oder nur soviel, wie der nur sehr, sehr wenig sportliche Leistung bringende Süle.
Die Diskrepanz war noch größer, als Schlotterbecks Gehalt bis vor Kurzem noch bei 4,5 Mio. lag.
Weit, weit weg von Can (8,5 Mio.), Brandt (8 Mio.), Adeyemi (6 Mio.), Sabitzer (8 Mio.), Nmecha (6 Mio.), Beier (5,5 Mio).
Dabei sind Spieler jüngeren Ursprungs, die alle auf Kehls Kappe gehen.
Dass dann allerdings Schlotterbeck bei einst 4,5 Mio. lag und seit Kurzem wohl 7,0 Mio. beträgt, zeigt hervorragend, was man bei Watzke und Co. vom Leistungsprinzip hält.
Auch einer der vielen Gründe, warum es sich nicht lohnt, um einen Startplatz zu kämpfen.
Das Geld kommt auch bei dauerhaft schlechter, wechselnder Leistung oder disziplinarischen Problemen dazu.

Ein Wunder und großen Respekt für Schlotterbeck, dass er sich trotzdem mit dem BVB derartig identifiziert und solch klasse Leistungen zeigt.
Für mich der wahre Kapitän, der der absolute Spitzenverdiener sein sollte .... mindestens weit über Süle stehen müsste ... ich weiß, das geht nicht, wäre aber das einzig Richtige.


Das hier hat doch mit Finanzen einfach nichts mehr zu tun, hier geht es einfach nur um die sportliche Entwicklung und die Entwicklung vergangener Transfers oder Talente.

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...und wir werden immer Borussen sein, es gibt NIE NIE NIE einen anderen Verein!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - בורוסיה לכל החיים - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
BVB - Finanzen |#11127
18.08.2025 - 17:33 Uhr
Zitat von chnollu
Hier geht es u.a. um die Themen

- Sponsoring
- Marketing
- Merchandising
- TV-Gelder

Die offizielle Quelle zu allen BVB FInanzen ist aktie.bvb.de
Dort findet ihr auch alle Quartals-, Halbjahres und Geschäftsberichte.

Eine Chronologie der Ereignisse rund um die Pleite findet ihr hier:
http://www.anstageslicht.de/themen/sport-und-fairness/pleite-borussia-dortmund/chronologie-von-der-meisterschaft-zur-pleite-und-wieder-heraus/


Hier einfach mal die Beschreibung vom Thread und das war aus 2014. Das heißt seit 11 Jahren läuft das echt gut, jetzt wird einfach mal der komplette Unmut überall gespamt.

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...und wir werden immer Borussen sein, es gibt NIE NIE NIE einen anderen Verein!
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BVB - Finanzen |#11128
18.08.2025 - 18:09 Uhr
Zitat von Nic

Das driftet jetzt natürlich stark in die Transferpolitik ab, aber um mal bei den Zahlen zu bleiben kosten uns Haller, Süle und Sabitzer alleine 160 bis 180 Mio., das sind einfach gigantische Beträge.


Andere Spieler Kosten uns nur einen Bruchteil und sind/waren absolute Leistungsträger. Haller war einfach Pech, Süle und Sabitzer lasse ich gelten. Dann reden wir also von 2 Spielern, bei denen man überbezahlt hat? Das zu verallgemeinern, halte ich mit Hinblick auf die finanzielle Situation vom Verein, die durchaus positiv ist für ziemlich verzerrend und stimmungsmachend.

Zitat von Nic

Dazu der unnötige Transfer von Modeste oder der planlose Umgang mit Moukoko einschließlich teurer Verlängerung. Mit Couto steht ein weiterer, nicht gerade günstiger Kandidat schon unter Beobachtung.


Die Preise für diese Spieler (dir ging es ja um die Finanzen) waren marktgerecht, ob du es wahrhaben willst oder nicht.

Zitat von Nic

Natürlich kann man jetzt wieder den Anteil von jedem einzelnen Akteur an den Transfers diskutieren, aber wenn ich nun mal jetzt in die 4. Saison als Sportdirektor gehe, kann ich nicht bei jedem transfertechnischen Misserfolg hinstehen und sagen die anderen hätten den ja gewollt.


Brauch man nicht und will ich auch nicht. Das sagt keiner.

Es geht hier um die Finanzen und von daher kann man auf die Ablösesummen schauen die gezahlt wurden, die sind im internationalen Vergleich absurd gering für einen Dauergast der CL-K.O.-Runde.

Man kann auf das Gehalt der Spieler schauen und da ist keine große Unwucht in Bezug auf den Umsatz zu erkennen und ebenfalls im internationalen Vergleich (Stichwort EKQ) absurd gering, für einen regelmäßigen Teilnehmer der CL-K.O.-Runde... seit mehr als einem Jahrzehnt.

Zitat von Nic

Weniger Mittel oder einen besonderen Sparerfolg bei den Gehältern gibt es übrigens nicht. Das Problem ist vielmehr, dass einige (und eigentlich auch zu viele) der großen Transfers in Bezug auf das finanzielle Paket schlicht daneben gegangen sind und die Handlungsfähigkeit jetzt eingrenzen.


Den Sparerfolg den sich manche erhoffen wird es auch nicht (in dem Maße) geben, da hier nur auf den absoluten Wert geschaut wird. Das ist natürlich eine verzerrte Perspektive. Der steigt nämlich naturgemäß. Das Unternehmen / der Verein wächst und deshalb ist es auch logisch das die Personalkosten steigen. Das ins Verhältnis gesetzt, wäre schon eher aussagekräftig. Dann steigen Inflationsbedingt die Löhne ALLER Mitarbeiter, nicht nur alleine der Spieler. Wird natürlich null berücksichtigt, genauso wie die "günstigen Spieler" wie Gittens keine Beachtung finden. Das Geld auszugeben für das Kerngeschäft, also in Spieler ist richtig, es kommt halt eben nur drauf an, dass man NICHT die falschen Spieler verpflichtet (sportliche Einschätzung, Scouting etc.) und nicht das die falschen Spieler zu teuer waren (finanziell).

Das was du beschreibst sehe ich deshalb, nicht als finanzielles Problem sondern als sportliches. Die vielen Trainerwechsel, die Kosten verursachen sind 100% sportlich bedingt. Auch die falsche Auswahl der Spieler, ist ein sportliches Problem. Das man für seinen Topstürmer ca. 10mio/a zahlt, ist für einen Club wie Borussia Dortmund nicht unüblich oder überteuert. Das man für einen Spieler wie Couto 20mio Ablöse zahlt und 5mio Gehalt im Jahr, ist absolut im Rahmen und nicht überteuert. Das man den Spieler nicht vernünftig einsetzt, fördert oder ihn falsch bewertet hat, ist ein rein sportliches Problem. Auch die Auswahl und Verpflichtung von Modeste, eine rein sportliche Entscheidung.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#11129
18.08.2025 - 19:22 Uhr
Zitat von Savarez03
Zitat von leipzig09

Zitat von TheKillingJoke

Zitat von Nic

Ja den Verbesserungsbedarf sehe ich auch, nur habe ich nach den Erfahrungen mit Kehl die Befürchtung, dass er wieder jahrelange finanzielle Belastungen für den Kader dazu holt. Von daher wäre etwas Spielraum bei einem nicht unmöglichen Szenarios eines Trainerwechsels in der Saison wünschenswert.


Ich frage mich woher dieser Ruf kommt. Denn wenn man ehrlich ist, die finanziellen Belastungen kamen in den seltensten Fällen von Kehl. Süle und Haller fällt mir da ein. Süle wurde Watzke direkt angeboten und Haller war die einzige Personalie (die man dann als "Belastung" finanziell sehen kann). Welche ohne Erkrankung wahrscheinlich keine Belastung geworden wäre.

Kehl hat weniger Mittel zur Verfügung wie sein Vorgänger und muss bei den Gehältern auch noch sparen. Verträge leistungsorientierter anbieten.


Dann würde mich doch interessieren, was Du unter "sparen" verstehst?
Hat er bei Moukoko gespart, von dem sich der Verein die Vertragsunterschrift 10 Mio. Handgeld hat kosten lassen und ein Gehalt von kolportierten 7 bis 8 Mio. gezahlt hat? Wahnsinn pur.
Hat er bei Nmecha, Beier, Adeyemi, Malen gespart, die alle vier mit einer Transfersumme von jeweils 30 Mio.+ verpflichtet wurden.
Hat nur einer von ihnen zeitnah nach der Verpflichtung funktioniert?
NEIN.
Adeyemi ist schon länger dabei und leistungsmäßig der zweite Brandt. Nach langer Zeit der Eingewöhnung und Disziplin-Problemen öfter schlecht, als wertvoll.
Nmecha kam im Prinzip als no name und brauchte ebenfalls lange.
Jetzt scheint er (hoffentlich) endlich langsam anzukommen.
Beier ist möglicherweise ein Versprechen für die Zukunft.
Gegenwärtig eher Bankspieler, als eine feste Größe.

Die Verpflichtungen sind formal gesehen nicht einmal schlecht.
Wenn sie denn um die 10 Mio+. gekostet hätten.

Zwei, drei Jahre Eingewöhnungszeit kann sich heute kein Spitzenverein, letztlich kein Verein, mehr leisten.
Mithin sind für die genannten Spieler die Transferausgaben um mindestens jeweils 10 bis 15 Mio. zu hoch.

Dem Fass den Boden schlägt der Leikauf von Couto aus.
Ich würde es als normal ansehen, wenn Kehl für ihn so um die 10 Mio. ausgegeben hätte.
Hat er aber nicht.
Sondern wohl 20 Mio. + 6. Mio. Leihgebühr.
26 Mio. für quasi N.I.C.H.T.S. !!!!

NOCHMALS:
Ist das das, was Du unter sparen verstehst.
Nur mit der VL von Moukoko , den vier genannten Transfers, Adeyemi, Beier, Nmecha und Couto, hätten um die 50 Mio. EINgespart werden können.
Nimmt man dazu die 30 Mio., die gegenwärtig für Transfers zur Verfügung stehen sollen, wären das dann eben 80 statt 30 Mio..
Eine Cherki- oder McAtee-Verpflichtung wäre dann beispielsweise zumindest wirtschaftlich kein Hindernis gewesen.
Ebenso manch andere Option, die wir jetzt nicht zu bezahlen in der Lage sind.
Betrachtet man die aktuellen Gegebenheiten und den Zeitfaktor zusammen, läuft wohl alles auf ein, zwei Deals vom untersten Regal der Rester-Rampe hinaus.

Noch etwas zu Deiner Aussage, dass Kehl Verträge leistungsorientierte anbieten muss.
Ich meine ENDLICH MÜSSTE.
Das Thema Leistungsprinzip war und ist beim BVB ein ganz Spezielles.
Es gäbe einem gesonderten Thread viel, viel Raum.
Nur ein Beispiel.
Unser bester und zuverlässigster Spieler, Schlotterbeck, erhält selbst mit einer geplanten Gehaltserhöhung nicht mal oder nur soviel, wie der nur sehr, sehr wenig sportliche Leistung bringende Süle.
Die Diskrepanz war noch größer, als Schlotterbecks Gehalt bis vor Kurzem noch bei 4,5 Mio. lag.
Weit, weit weg von Can (8,5 Mio.), Brandt (8 Mio.), Adeyemi (6 Mio.), Sabitzer (8 Mio.), Nmecha (6 Mio.), Beier (5,5 Mio).
Dabei sind Spieler jüngeren Ursprungs, die alle auf Kehls Kappe gehen.
Dass dann allerdings Schlotterbeck bei einst 4,5 Mio. lag und seit Kurzem wohl 7,0 Mio. beträgt, zeigt hervorragend, was man bei Watzke und Co. vom Leistungsprinzip hält.
Auch einer der vielen Gründe, warum es sich nicht lohnt, um einen Startplatz zu kämpfen.
Das Geld kommt auch bei dauerhaft schlechter, wechselnder Leistung oder disziplinarischen Problemen dazu.

Ein Wunder und großen Respekt für Schlotterbeck, dass er sich trotzdem mit dem BVB derartig identifiziert und solch klasse Leistungen zeigt.
Für mich der wahre Kapitän, der der absolute Spitzenverdiener sein sollte .... mindestens weit über Süle stehen müsste ... ich weiß, das geht nicht, wäre aber das einzig Richtige.


Das hier hat doch mit Finanzen einfach nichts mehr zu tun, hier geht es einfach nur um die sportliche Entwicklung und die Entwicklung vergangener Transfers oder Talente.


Muss es nicht immer eine Einheit bilden?
Kosten und sportliche Qualität?
Denn ganz, ganz übertrieben formuliert, könnte man ansonsten doch einen Spieler aus der Regionalliga holen, der für uns praktisch nicht nutzbar ist und aber billig ist.
Und sich dann hinstellen und mit der geringen Ablöse prahlen.

Im Ernst.
Gehören zu den z.B. 26 Mio. für Couto nicht auch eine adequate Leistung dazu?
Hat er eine solche auch nur ansatzweise gebracht (wobei ansatzweise nicht 26 Mio. wert sein kann/darf.)?
Oder bei Süle, der für seine rund 14 Mio. Gehalt, als Routinier auch nicht 10 % von dem bringt, was bei diesem Betrag erwartet bzw. geliefert werden müsste?

Bei beiden stimmt die finanzielle Seite ganz einfach nicht zur Leistung.
Mithin belastet das unsere Finanzen und stört bzw. mindert die sportliche Gesamtleistung des Teams.
Dadurch gehört das m.M.n. durchaus zum Thema in diesem Thread.

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EINMAL BVB - IMMER BVB
BVB - Finanzen |#11130
19.08.2025 - 06:56 Uhr
Zitat von MAB09
Zitat von AwesomeOne_86

Zitat von Mairon

Zitat von Cloud1988

@Marion wie sollen die Prämien drinnen sein, wenn das Turnier noch gelaufen ist? Es werden die Startprämien und TV Prämien geflossen sein.


Im Hinblick aufs abgelaufende GJ ist unerheblich, was sich hinter den genannten 34 MEUR CWC-Einnahmen verbirgt. Ohne diese Einmaleffekte hätte man erheblichen Verlust geschrieben - hätte diesen lediglich vermeiden können, indem man Gittens bereits im Juni verkauft hätte. Sprich: um keinen Verlust zu schreiben, waren erhebliche Transfereinnahmen und CWC-Einmaleffekt nötig.


Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn oder du hast einen groben Denkfehler drin.

Die Einnahmen der Club WM sind doch Einnahmen.mit denen man fest planen konnte, weil die Teilnahme daran seit über einem Jahr feststeht. Diese Einnahmen nicht wieder zu investieren, wäre grober Schwachsinn, weil es eigentlich nie Sinn ergibt einen zu hohen Gewinn zu erzielen (weil ansonsten sehr viel an Vater Staat geht). Das man zb. letzte Saison einen so großen Gewinn hatte, war mehr oder weniger ein Unfall, da niemand mit dem Erreichen des Champions League Finals rechnen konnte. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sicher auch das Geld noch vor der Steuer investiert.

Wichtig ist, dass du kein Geld ausgibst was du nicht hast und das macht der BVB nicht. Weder in Jahren mit Club WM, oder ohne. Weder in sehr erfolgreichen, noch in weniger erfolgreichen Saisons.

Deine Aussage könnte man sonst auf alles runter brechen. Wenn der BVB 50 Mio mit Trikotverkäufen einnimmt, könnte man auch sagen, ohh mein Gott wie könnte man das Geld ausgeben, was ist denn wenn man nächste Saison keine Trikots verkauft... Und ja ich weiß, du meinst glaub ich weil die Club WM nicht jährlich ist, das ist aber völlig egal, weil man jedes Jahr etwas Schwankungen in den Einnahmen hat. Mal ist eine Club WM, mal erreicht man das CL Finale, mal das Pokal Finale, mal verkauft man mehr Trikots und und und. Das ist im Prinzip egal. Man kalkuliert mit den Einnahmen die man einnimmt und investiert diese wieder. Wenn man weniger einnimmt, kannst du halt weniger ausgeben. Es wird am Ende in der Regel trotzdem zu schwarzen Zahlen kommen...

Dem BVB geht es sehr gut. Da brauch man sich wenig Sorgen machen. Das einzige was aktuell nicht ganz stimmt, sind die Ausgaben an Spieler Gehälter im Vergleich zur Konstanz der Leistungen. Aber auch das hat man auf dem Schirm, aber das dauert halt.


Ich glaube worauf es eher hinaus geht bei "Verlust ohne CWC" etc. ist nicht, dass man hohe Gewinne erwirtschaften sollte um viel Steuern zu zahlen, sondern dass der Invest, trotz 30 Millionen die durch den CWC zusätzlich eingeplant waren und die man verwendet hat, ein Kader auf dem Platz stand, der in der Bundesliga 57 Punkte erspielt hat.

Also in den Kader der nach Hummels, Reus, Sancho und Maatsen Abgang Baustellen hatte und der da schon nur 63 Punkte erspielt hat, hat man durch den CWC einmalig 30 Millionen on top zum üblichen investieren können.

Man sieht sich also in einer ähnlichen Lage wie im Jahr zuvor, Investiert aber kaum und kann auch gar nicht wirklich in selbigem Ausmaß investieren.

Und den Leuten brennt es unter den Fingernägeln, dass sie die Qualität im Kader nicht für gut genug empfinden und der Meinung sind, so wie uns 500 Millionen Umsatz als Rekord angepriesen wird, sollte man in der Lage sein einen Kader hinzustellen, der nicht bei 60 Punkten in der Bundesliga rauskommt.

Bzw. wenn der Kader bei 60 Punkten herauskommt, sollte er so preisgünstig sein, dass bei 500 Millionen Umsatz (der uns als toller Rekord vermittelt wird) aberwitzige Investitionsmöglichkeiten offen stehen sollten.


Hey, danke für deine sachliche Antwort. Deine Punkte verstehe ich, aber mmn muss man das trotzdem trennen.

Also damit meine ich das 500 Mio. Umsatz (ohne Transfererlöse) eine wirklich gute "Leistung" ist. Also rein wirtschaftlich gesehen steht man wirklich stark da und das kann man auch annerkennen.

Die andere Seite ist das sportliche, bzw. die Umsetzung der wirtschaftlichen Power in Kaderqualität. Das es da Defizite gibt, habe ich ja selber auch angesprochen. Aber das ist ein Problem was über viele Jahre entstanden ist, durch Fehlentscheidungen, manchmal durch Pech und im großen und ganzen insgesamt von zu vielen "okay" Entscheidungen!? Relativ klare Fehlentscheidungen waren Leute wie Schulz, Meunier, Süle ... die sind nicht mal alle grottig, aber viel zu teuer im Vergleich zu ihren Leistungen. Pech war sowas wie Haller, der kostete Dir halt 70 Mio. fast ohne sportlichen Gegenwert, ohne seine Erkrankung wäre er aber ziemlich sicher eine Bank gewesen. Und okay Entscheidungen sind die Sabitzers, Bensebainis des Kaders. Die sind sicher keine kompletten Graupen, spielen sogar sehr viel und meist zumindest solide, aber auch da muss man sich fragen ob solide das ist was man für das Geld erwartet!?

Wie man merkt, die heutigen Kader Probleme haben sich wahrscheinlich die letzten 4-5 Jahre schon nach und nach aufgebaut. Und genau das ist das große Problem. Ich glaube vieles davon wurde auch erkannt, aber es dauert auch Jahre in denen du dagegen arbeiten muss, um das wieder glatt zu ziehen. Warum? Weils halt keine Fifa Manager ist, wo man alle Problem Spieler einfach austauschen kann. Du hast halt zu viele Spieler deren Leistungen nicht ihr Gehalt rechtfertigen, diese Spieler wirst du aber auch genau deshalb nur sehr schwer und sehr oft sogar gar nicht los. Das Limitiert dich halt für Jahre.

Ich würde sagen Sommer 2026 ist das erste Jahr wo du den Kader wieder halbwegs sauber haben wirst. Aber auch dann wirst du noch unter den Folgen leiden, weil du dann sehr viel Personal ersetzen muss, selbst wenn es nur "solide" Spieler sind, für die du aber keinerlei Einnahmen generieren wirst. Du wirst dann wieder das Gehaltsbudget frei haben, aber keine 150 Mio an Ablösegeld zur Verfügung haben die du eigentlich bräuchtest um 5-6 Top Spieler zu holen.

Deshalb fühlt sich das alles im Augenblick so schleppend an, weil du alles nach und nach angehen musst. Im Moment ist man in einer Phase wo man die Kaderkosten eigentlich senken muss, aber gleichzeitig sogar die Qualität anheben müsste. Das ist halt logischerweise extrem schwierig. Und so vorsichtig ist man mmn deshalb, weil man sich eben auf keinen Fall Fehlgriffe leisten kann. Jeder der jetzt kommt, muss eigentlich zu 100% einschlagen, weil du Dir sonst wieder jemanden auf Jahre ans Bein bindest, der eventuell nur "solide" abliefert. Das heißt, im Augenblick ist es sogar besser niemanden zu holen, als eine möglichen Flopp zu holen. Dazu kommt eben, dass man wenn man jemanden möchte, aktuell nicht wie in der Vergangenheit sagen kann, dass man im Zweifel einfach 2 Mio mehr Gehalt zahlt um einen Spieler schnell klar zu machen. Die nächsten 2 Jahre werden extrem schwierig, aber auch extrem wichtig. Es wird super entscheidend sein mehr gute als schlechte Entscheidungen zu treffen und vor allem komplette Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Ich weiß nicht ganz ob man meinen Punkt verstehen kann. Am Ende ist es so das nicht der Umsatz/die Einnahmen das Problem sind, sondern die Ausgaben (vor allem für den Kader). Diese Ausgaben kannst du aber nicht von heute auf morgen senken, da Verträge halt ihre Laufzeit haben und wenn der Spieler darauf besteht auch erfüllt werden müssen. Das heißt du musst aktuell immer warten bis Budget frei wird, um es dann hoffentlich besser einzusetzen.

Wenn man diese Transferphase Moukoko, Haller, Reyna, Özcan, Sabitzer und Süle abgeben könnte, dann könnte man auch ordentlich investieren. Wenn du nur 3 davon los wirst, kannst du vllt 2-3 Neuzugänge holen. So und die die defintiv bleiben wollen, die musst du dann auch nutzen, weil selbst wenn man nicht komplett zufrieden mit ihnen ist, kannst du nicht 30,40, 50 Mio an Gehalt auf die Tribüne setzen. Dass ginge vllt mit einem Spieler, wir haben aber 5 oder 6 davon und dann musst du da halt in den sauren Apfel beißen und das beste drauß machen.

Mmn war letzte Saison eine gute Transferphase. Ich würde sagen das 5 von 6 Transfers gut waren und Guirassy sogar richtig gut. Couto ist der einzige der nicht funktioniert hat, aber selbst da kann man noch Hoffnung haben. Wenn man dieses Jahr wieder 3 Spieler holt, die funktionieren und NICHT überbezahlt werden, dann ist man wieder einen Schritt weiter. Wenn man nächstes Jahr nochmal eine gute Trefferquote hat, dann ist der Kader auch langsam wieder so aufgestellt das Kosten und Leistung wieder in einem ordentlichen Verhältnis stehen und man dann auch wieder progressiver agieren kann.

Ach und ganz kurz noch zu deiner Aussage von einem 57 Punkte Kader. Ich denke wir sind uns einig das in den letzten beiden BuLi Saisons aus verschiedenen Gründen eher underperformed wurde. In der Champions League sieht man ja schon, dass die Qualität in der Spitze da ist, wenn man sie denn komplett abruft. Auch wenn man die Performance unter Kovac nimmt, dann wurde man trotz schlechtem Start Rückrunden Zweiter in der BuLi. Ich glaube die Wahrheit liegt bei all dem iwo in der Mitte und man sollte in einer normalen Sasion schon so bei 66-70 Punkten landen, was dann ziemlich sicher Platz 2-3 wäre. Dafür muss man halt jetzt endlich mal wieder eine Saison nicht underperformen, sondern mindestens normal, gerne auch überperformen. Und als Fan muss man vllt auch so realistisch sein und akzeptieren, dass die Top4 und die CL Ko Runde aktuell wirklich das Maximum sind und man dann eine gute Saison hinter sich hat. Und wenn man das hinbeklommt, kann man in 2-3 Jahren vllt auch wieder etwas weiter nach oben schielen...
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