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Bernd Hofmann (Vorstandsvorsitzender)

20.05.2010 - 12:59 Uhr
Zitat von heiligergreif:

Wer die Spiele verfolgt hat oder dabei war weis das. Preußen Münster, Darmstadt etc. , wurde auch nicht totgeschwiegen in den Medien . Man sollte aber auch mal die Debatte versachlichen und Pyro von Gewalt trennen und dort wiederum in Dinge, die Gleichgesinnte tun. Böller, Leuchtspuren wurden und werden von der FSR im speziellen und den Aktiven i.A. strikt abgelehnt, da gibts es viele Ansagen zu dem Thema, auch bzgl des Werfens von diversen Gegenständen. Bei Rauch und Bengalos vertreten viele die Ansicht, das dies ein Stilmittel der Fankurve ist. Was jetzt auch nicht exklusiv nur in Rostock so gesehen wird. Das kann man sicher ambivalent betrachten, ist aber eine eigene (Endlos-)Diskussion.


Stilmittel hin, Stilmittel her. Man fügt dem Verein mit solchen Stilmitteln nach momentaner Rechtslage einen Schaden zu (Strafzahlung + inflationärer Imageverlust). Dieser Schaden wird billigend hingenommen und sehr oft ja auch vorsetzlich geplant. Hat für mich nix mit AfdFCH zu tun. Zudem verstößt es gegen die Stadionordnung und kann daher auch zurecht als Grund für ein Stadionverbot oder ein Mitgliedsauschlussverfahren herangezogen werden.

Dass man in der Rückrunde eher ruhig geblieben ist, hatte doch ganz klar taktische Gründe um die SÜD zurückbekommen. Da nun die SÜD geschlossen blieb zeigt sich das wahre Gesicht der aktiven Fanszene. (Pyro, Blockhopping, Vergraulen von Zuschauern auf OST und WEST usw.). Gut aber dadurch, dass man den Rollstuhlfahren auf der OST hilft, was ja vorbildlich ist, stellt man sich seinen eigenen Heiligenschein aus.

Für mich verliert die Fanszene von Aktion zu Aktion mehr Glaubwürdigkeit und Verständnis. Es gibt auch NORD-DK-Besitzer die ähnlich denken und sich sagen "für die Deppen von der ehemaligen SÜD soll ich hier meinen Platz räumen?!"
Diese Veto-Haltung der NORDler wird natürlich dann gerne dafür herangezogen, dass die SÜD die einzig handlebare Möglichkeit als Heimat für die aktive Fanszene ist.

Fazit:
Bevor die aktive Fanszene hier irgendwelche Forderungen stellt, hat sie sich verdammt nochmal mehr mit dem AfdFCH-Gedanken auseinanderzusetzen und den Verein nicht für Zwecke zu mißbrauchen, die irgendwelche individuellen Gelüste befriedigen sollen!
Zitat von Foerde_Rade:
Zitat von heiligergreif:

Wer die Spiele verfolgt hat oder dabei war weis das. Preußen Münster, Darmstadt etc. , wurde auch nicht totgeschwiegen in den Medien . Man sollte aber auch mal die Debatte versachlichen und Pyro von Gewalt trennen und dort wiederum in Dinge, die Gleichgesinnte tun. Böller, Leuchtspuren wurden und werden von der FSR im speziellen und den Aktiven i.A. strikt abgelehnt, da gibts es viele Ansagen zu dem Thema, auch bzgl des Werfens von diversen Gegenständen. Bei Rauch und Bengalos vertreten viele die Ansicht, das dies ein Stilmittel der Fankurve ist. Was jetzt auch nicht exklusiv nur in Rostock so gesehen wird. Das kann man sicher ambivalent betrachten, ist aber eine eigene (Endlos-)Diskussion.


Stilmittel hin, Stilmittel her. Man fügt dem Verein mit solchen Stilmitteln nach momentaner Rechtslage einen Schaden zu (Strafzahlung + inflationärer Imageverlust). Dieser Schaden wird billigend hingenommen und sehr oft ja auch vorsetzlich geplant. Hat für mich nix mit AfdFCH zu tun. Zudem verstößt es gegen die Stadionordnung und kann daher auch zurecht als Grund für ein Stadionverbot oder ein Mitgliedsauschlussverfahren herangezogen werden.

Dass man in der Rückrunde eher ruhig geblieben ist, hatte doch ganz klar taktische Gründe um die SÜD zurückbekommen. Da nun die SÜD geschlossen blieb zeigt sich das wahre Gesicht der aktiven Fanszene. (Pyro, Blockhopping, Vergraulen von Zuschauern auf OST und WEST usw.). Gut aber dadurch, dass man den Rollstuhlfahren auf der OST hilft, was ja vorbildlich ist, stellt man sich seinen eigenen Heiligenschein aus.

Für mich verliert die Fanszene von Aktion zu Aktion mehr Glaubwürdigkeit und Verständnis. Es gibt auch NORD-DK-Besitzer die ähnlich denken und sich sagen "für die Deppen von der ehemaligen SÜD soll ich hier meinen Platz räumen?!"
Diese Veto-Haltung der NORDler wird natürlich dann gerne dafür herangezogen, dass die SÜD die einzig handlebare Möglichkeit als Heimat für die aktive Fanszene ist.

Fazit:
Bevor die aktive Fanszene hier irgendwelche Forderungen stellt, hat sie sich verdammt nochmal mehr mit dem AfdFCH-Gedanken auseinanderzusetzen und den Verein nicht für Zwecke zu mißbrauchen, die irgendwelche individuellen Gelüste befriedigen sollen!


Stimme dem zu. Mal noch ne Frage warum pocht man eigentlich so auf Seiten der FSR so auf die Süd? Ist dieser ganze Schabernack wirklich nötig wegen einer "blöden" Tribüne?

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No Brandenburg
Zitat von Joe_Kogger:
Stimme dem zu. Mal noch ne Frage warum pocht man eigentlich so auf Seiten der FSR so auf die Süd? Ist dieser ganze Schabernack wirklich nötig wegen einer "blöden" Tribüne?


Du hast doch Herrn Abrokat im Interview gehört: Im Stadion weiß doch NIEMAND wo er hingehört. Ich hoffe, dass ich am Samstag wenigstens den richtigen Eingang finde und nicht auf einmal im Gästeblock stehe... (und mich wunder warum es so leer ist)
So ganz verstehen kann ich die Diskussion um BH nicht.

In den letzten zehn Jahren hatten wir drei Vorstandsvorsitzende. Am Anfang dieser Periode war es Wimmer. Er übernahm den Vorsitz eines wirtschaftlich gesunden Vereins, dessen Mannschaft in der ersten Bundesliga spielte. Den Vorsitz gab er ab, als er Hansa erheblich in die Schulden geführt hatte und die Mannschaft "nur" noch in der zweiten Bundesliga spielte.

Es folgte Hansas Eigengewächs Grabow. Er übernahm Hansa als dessen erste Mannschaft in der zweiten Bundesliga spielte. Unter ihm nahm die Kreditbelastung enorm zu. Den Vorsitz gab er ab als die Mannschaft in die dritte Bundesliga abstieg und die Kreditbelastung kaum noch zu handeln war.

Es folgte BH. Hansa spielte zu dieser Zeit in der dritten Liga, in der sie nun auch noch spielt. Eine weitere Zunahme der Verschuldung konnte in der Zeit von BH, erstmals nach 13 Jahren, gestoppt werden. Die Ursachen für die sportliche und wirtschaftliche Krise wurde in den Jahren vor BH geschaffen, maßgeblich in der Zeit unter Wimmer.

Es wird nun endlich, in meinen Augen zu spät, gegen die Gruppe vorgegangen aus deren Mitte die Personen kommen die Hansa massiv schaden. Hansa war einst einer der beliebtesten Vereine Deutschlands. davon ist nach nur wenigen Jahren nichts mehr geblieben. Hansa kämpft inzwischen mit einem erheblichen Imageproblem. Immer wieder werden die Spiele von Hansa von Gesetzesverstößen im Stadion selbst und von Randalen außerhalb des Stadions begleitet. Hierdurch verschlechterte sich das Image des Vereins, es sank die Attraktivität für die Sponsoren, es kamen weniger Zuschauer in die Stadien und es mussten über 1 Mio. Euro für Strafzahlungen ausgegeben werden. Ein Nutzen den diese ***** en für Hansa haben konnte sich mir bislang nicht erschließen. Ich bezweifle, dass die Mannschaft anschließend besser spielte wenn mal wieder eine Rakete gezündet wurde oder wenn die Spieler und Verantwortlichen während des Spiels beruhigend auf diesen Mob einwirken mussten.

Ich bin im Umgang mit diesem Pack für Sippenhaft, nichts anderes macht der Verband wenn er die Vereine für Vergehen seiner mutmaßlichen Fans bestraft. Ich würde mich freuen, wenn künftig kein Mitglied der Gruppierungen aus denen die für Gewalt im und außerhalb des Stadions verantwortlichen Personen kommen mehr das Stadion betritt, denn dies würde dem Verein mehr helfen als schaden. Schaden würde es nur diesem Gesindel, weil man ihnen einen Zeitvertreib raubt und vielen von ihnen die Möglichkeit des Frustabbaus für ihr inhaltsleeres und sinnloses Dahinvegetieren nimmt. In der Gewaltskala der Bundesligavereine steht Hansa mittlerweile an fünfter Stelle in Deutschland. Dabei lebt hier nur ein Bruchteil der Menschen, z.B. im Vergleich zum Ruhrgebiet. Schade, dass der Anteil der ***** en, Asozialen und Gewaltbereiten im Umfeld von Hansa besonders hoch ist.

Dafür aber kann man meiner Meinung nach nicht BH verantwortlich machen. Um so skurriler, dass die schärfsten Kritiker von BH aus der Fangruppierung kommen die für viele Probleme des Vereins verantwortlich sind. Wie sollen die und deren Ratschläge im Umgang mit Stadionordnung und Fans eine Hilfe für den Verein sein, die sich nicht einmal innerhalb ihrer eigenen kleinen Gruppierung durchsetzen können? Denn offiziell werden Übergriffe auch von den Sprechern dieser Randgruppen abgelehnt.

Nun mag man mit einzelnen Entscheidungen von BH unzufrieden sein, aber auf welchen Knaller hofft man eigentlich für die Zeit nach BH? Es gibt Top-Manager die die großen Herausforderungen suchen, aber ist für dieses Spitzenklientel Hansa auch attraktiv genug? Mir fehlt der Glaube, dass ein anderer Manager signifikant besseres für Hansa erreicht hätte als die Ergebnisse welche in die Ära von BH fallen. Ein Rainer Callmund z.B. konnte in Dresden überhaupt nichts bewirken und ist mit Sicherheit aufgrund seiner Erfahrungen und seines Netzwerkes kein schlechter.

Das Problem von Hansa ist meiner Meinung nach nicht BH, das Problem von Hansa ist das asoziale Gesindel, welches in den Gruppierungen eine zu Hause gefunden hat die am schärfsten die Beurlaubung von BH fordern. Hansa lebt überhaupt nur noch weil es ein Politikum ist. Bekommt man die Ausschreitungen nicht schnell in den Griff gibt es für weitere öffentliche Gelder überhaupt keine Rechtfertigung mehr.
Zitat von Chessplayer1899:


Nun mag man mit einzelnen Entscheidungen von BH unzufrieden sein, aber auf welchen Knaller hofft man eigentlich für die Zeit nach BH? Es gibt Top-Manager die die großen Herausforderungen suchen, aber ist für dieses Spitzenklientel Hansa auch attraktiv genug? Mir fehlt der Glaube, dass ein anderer Manager signifikant besseres für Hansa erreicht hätte als die Ergebnisse welche in die Ära von BH fallen. Ein Rainer Callmund z.B. konnte in Dresden überhaupt nichts bewirken und ist mit Sicherheit aufgrund seiner Erfahrungen und seines Netzwerkes kein schlechter.



Erstmal Lob an deinen Text und eine Entschuldigung, dass ich nur einen Abschnitt aus dem ganzen herausnehme. Ich möchte die Qualität des Textes damit nicht schmälern. Aber du gehst im vorletzten Absatz auf den für mich wesentlichen Aspekt ein. Den ich gerne mal diskutieren würde. Leider kommt es nie dazu, da immer nur in extremen geschrieben wird, die ich selbst nicht als Maßstab nehme. Sachsenkogge und ich haben ja einige Kritikpunkte angesprochen, die BH für mich durchaus diskutabel machen. Die Frage die sich dann stellt ist.

A) Kann man überhaupt jemand besseren finden? B) Sollte man jemanden behalten, weil man niemanden besseren findet? Das sind die beiden entscheidenen Fragen für mich. Wobei ich es erstens legitim finde nach einem Ersatz zu suchen, aber auch für BH zu sein, sollte er sich noch einmal selbstkritisch zu den von uns angesprochenen Kritikpunkten äußern.
Zitat von Chessplayer1899:
So ganz verstehen kann ich die Diskussion um BH nicht.

In den letzten zehn Jahren hatten wir drei Vorstandsvorsitzende. Am Anfang dieser Periode war es Wimmer. Er übernahm den Vorsitz eines wirtschaftlich gesunden Vereins, dessen Mannschaft in der ersten Bundesliga spielte. Den Vorsitz gab er ab, als er Hansa erheblich in die Schulden geführt hatte und die Mannschaft "nur" noch in der zweiten Bundesliga spielte.

Es folgte Hansas Eigengewächs Grabow. Er übernahm Hansa als dessen erste Mannschaft in der zweiten Bundesliga spielte. Unter ihm nahm die Kreditbelastung enorm zu. Den Vorsitz gab er ab als die Mannschaft in die dritte Bundesliga abstieg und die Kreditbelastung kaum noch zu handeln war.

Es folgte BH. Hansa spielte zu dieser Zeit in der dritten Liga, in der sie nun auch noch spielt. Eine weitere Zunahme der Verschuldung konnte in der Zeit von BH, erstmals nach 13 Jahren, gestoppt werden. Die Ursachen für die sportliche und wirtschaftliche Krise wurde in den Jahren vor BH geschaffen, maßgeblich in der Zeit unter Wimmer.

Es wird nun endlich, in meinen Augen zu spät, gegen die Gruppe vorgegangen aus deren Mitte die Personen kommen die Hansa massiv schaden. Hansa war einst einer der beliebtesten Vereine Deutschlands. davon ist nach nur wenigen Jahren nichts mehr geblieben. Hansa kämpft inzwischen mit einem erheblichen Imageproblem. Immer wieder werden die Spiele von Hansa von Gesetzesverstößen im Stadion selbst und von Randalen außerhalb des Stadions begleitet. Hierdurch verschlechterte sich das Image des Vereins, es sank die Attraktivität für die Sponsoren, es kamen weniger Zuschauer in die Stadien und es mussten über 1 Mio. Euro für Strafzahlungen ausgegeben werden. Ein Nutzen den diese ***** en für Hansa haben konnte sich mir bislang nicht erschließen. Ich bezweifle, dass die Mannschaft anschließend besser spielte wenn mal wieder eine Rakete gezündet wurde oder wenn die Spieler und Verantwortlichen während des Spiels beruhigend auf diesen Mob einwirken mussten.

Ich bin im Umgang mit diesem Pack für Sippenhaft, nichts anderes macht der Verband wenn er die Vereine für Vergehen seiner mutmaßlichen Fans bestraft. Ich würde mich freuen, wenn künftig kein Mitglied der Gruppierungen aus denen die für Gewalt im und außerhalb des Stadions verantwortlichen Personen kommen mehr das Stadion betritt, denn dies würde dem Verein mehr helfen als schaden. Schaden würde es nur diesem Gesindel, weil man ihnen einen Zeitvertreib raubt und vielen von ihnen die Möglichkeit des Frustabbaus für ihr inhaltsleeres und sinnloses Dahinvegetieren nimmt. In der Gewaltskala der Bundesligavereine steht Hansa mittlerweile an fünfter Stelle in Deutschland. Dabei lebt hier nur ein Bruchteil der Menschen, z.B. im Vergleich zum Ruhrgebiet. Schade, dass der Anteil der ***** en, Asozialen und Gewaltbereiten im Umfeld von Hansa besonders hoch ist.

Dafür aber kann man meiner Meinung nach nicht BH verantwortlich machen. Um so skurriler, dass die schärfsten Kritiker von BH aus der Fangruppierung kommen die für viele Probleme des Vereins verantwortlich sind. Wie sollen die und deren Ratschläge im Umgang mit Stadionordnung und Fans eine Hilfe für den Verein sein, die sich nicht einmal innerhalb ihrer eigenen kleinen Gruppierung durchsetzen können? Denn offiziell werden Übergriffe auch von den Sprechern dieser Randgruppen abgelehnt.

Nun mag man mit einzelnen Entscheidungen von BH unzufrieden sein, aber auf welchen Knaller hofft man eigentlich für die Zeit nach BH? Es gibt Top-Manager die die großen Herausforderungen suchen, aber ist für dieses Spitzenklientel Hansa auch attraktiv genug? Mir fehlt der Glaube, dass ein anderer Manager signifikant besseres für Hansa erreicht hätte als die Ergebnisse welche in die Ära von BH fallen. Ein Rainer Callmund z.B. konnte in Dresden überhaupt nichts bewirken und ist mit Sicherheit aufgrund seiner Erfahrungen und seines Netzwerkes kein schlechter.

Das Problem von Hansa ist meiner Meinung nach nicht BH, das Problem von Hansa ist das asoziale Gesindel, welches in den Gruppierungen eine zu Hause gefunden hat die am schärfsten die Beurlaubung von BH fordern. Hansa lebt überhaupt nur noch weil es ein Politikum ist. Bekommt man die Ausschreitungen nicht schnell in den Griff gibt es für weitere öffentliche Gelder überhaupt keine Rechtfertigung mehr.


Ganz großes Tennis! Du sprichst mir aus der Seele.

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Mitglied des FC Hansa Rostock
Zitat von Hanseat231277:
Zitat von Chessplayer1899:
So ganz verstehen kann ich die Diskussion um BH nicht.

In den letzten zehn Jahren hatten wir drei Vorstandsvorsitzende. Am Anfang dieser Periode war es Wimmer. Er übernahm den Vorsitz eines wirtschaftlich gesunden Vereins, dessen Mannschaft in der ersten Bundesliga spielte. Den Vorsitz gab er ab, als er Hansa erheblich in die Schulden geführt hatte und die Mannschaft "nur" noch in der zweiten Bundesliga spielte.

Es folgte Hansas Eigengewächs Grabow. Er übernahm Hansa als dessen erste Mannschaft in der zweiten Bundesliga spielte. Unter ihm nahm die Kreditbelastung enorm zu. Den Vorsitz gab er ab als die Mannschaft in die dritte Bundesliga abstieg und die Kreditbelastung kaum noch zu handeln war.

Es folgte BH. Hansa spielte zu dieser Zeit in der dritten Liga, in der sie nun auch noch spielt. Eine weitere Zunahme der Verschuldung konnte in der Zeit von BH, erstmals nach 13 Jahren, gestoppt werden. Die Ursachen für die sportliche und wirtschaftliche Krise wurde in den Jahren vor BH geschaffen, maßgeblich in der Zeit unter Wimmer.

Es wird nun endlich, in meinen Augen zu spät, gegen die Gruppe vorgegangen aus deren Mitte die Personen kommen die Hansa massiv schaden. Hansa war einst einer der beliebtesten Vereine Deutschlands. davon ist nach nur wenigen Jahren nichts mehr geblieben. Hansa kämpft inzwischen mit einem erheblichen Imageproblem. Immer wieder werden die Spiele von Hansa von Gesetzesverstößen im Stadion selbst und von Randalen außerhalb des Stadions begleitet. Hierdurch verschlechterte sich das Image des Vereins, es sank die Attraktivität für die Sponsoren, es kamen weniger Zuschauer in die Stadien und es mussten über 1 Mio. Euro für Strafzahlungen ausgegeben werden. Ein Nutzen den diese ***** en für Hansa haben konnte sich mir bislang nicht erschließen. Ich bezweifle, dass die Mannschaft anschließend besser spielte wenn mal wieder eine Rakete gezündet wurde oder wenn die Spieler und Verantwortlichen während des Spiels beruhigend auf diesen Mob einwirken mussten.

Ich bin im Umgang mit diesem Pack für Sippenhaft, nichts anderes macht der Verband wenn er die Vereine für Vergehen seiner mutmaßlichen Fans bestraft. Ich würde mich freuen, wenn künftig kein Mitglied der Gruppierungen aus denen die für Gewalt im und außerhalb des Stadions verantwortlichen Personen kommen mehr das Stadion betritt, denn dies würde dem Verein mehr helfen als schaden. Schaden würde es nur diesem Gesindel, weil man ihnen einen Zeitvertreib raubt und vielen von ihnen die Möglichkeit des Frustabbaus für ihr inhaltsleeres und sinnloses Dahinvegetieren nimmt. In der Gewaltskala der Bundesligavereine steht Hansa mittlerweile an fünfter Stelle in Deutschland. Dabei lebt hier nur ein Bruchteil der Menschen, z.B. im Vergleich zum Ruhrgebiet. Schade, dass der Anteil der ***** en, Asozialen und Gewaltbereiten im Umfeld von Hansa besonders hoch ist.

Dafür aber kann man meiner Meinung nach nicht BH verantwortlich machen. Um so skurriler, dass die schärfsten Kritiker von BH aus der Fangruppierung kommen die für viele Probleme des Vereins verantwortlich sind. Wie sollen die und deren Ratschläge im Umgang mit Stadionordnung und Fans eine Hilfe für den Verein sein, die sich nicht einmal innerhalb ihrer eigenen kleinen Gruppierung durchsetzen können? Denn offiziell werden Übergriffe auch von den Sprechern dieser Randgruppen abgelehnt.

Nun mag man mit einzelnen Entscheidungen von BH unzufrieden sein, aber auf welchen Knaller hofft man eigentlich für die Zeit nach BH? Es gibt Top-Manager die die großen Herausforderungen suchen, aber ist für dieses Spitzenklientel Hansa auch attraktiv genug? Mir fehlt der Glaube, dass ein anderer Manager signifikant besseres für Hansa erreicht hätte als die Ergebnisse welche in die Ära von BH fallen. Ein Rainer Callmund z.B. konnte in Dresden überhaupt nichts bewirken und ist mit Sicherheit aufgrund seiner Erfahrungen und seines Netzwerkes kein schlechter.

Das Problem von Hansa ist meiner Meinung nach nicht BH, das Problem von Hansa ist das asoziale Gesindel, welches in den Gruppierungen eine zu Hause gefunden hat die am schärfsten die Beurlaubung von BH fordern. Hansa lebt überhaupt nur noch weil es ein Politikum ist. Bekommt man die Ausschreitungen nicht schnell in den Griff gibt es für weitere öffentliche Gelder überhaupt keine Rechtfertigung mehr.


ich danke dir für deinen Beitrag, ich stimme Dir absolut zu. Laßt den Mann arbeiten! Er muß seit Beginn seiner Amtzeit permanet Feuerwehr spielen, ein Loch hier Stopfen, eine Baustelle da bearbeiten, hier beschwichtigen und gut Wetter machen usw., ich bin mit seiner Arbeit zufrieden!!!! Punkt!
sorry nochmal ...
ich danke dir für deinen Beitrag, ich stimme Dir absolut zu. Laßt den Mann arbeiten! Er muß seit Beginn seiner Amtzeit permanet Feuerwehr spielen, ein Loch hier Stopfen, eine Baustelle da bearbeiten, hier beschwichtigen und gut Wetter machen usw., ich bin mit seiner Arbeit zufrieden!!!! Punkt![/zitat]
Du sprichst mir aus dem Herzen und ich glaube das geht vielen Fans genauso. Also danke für deinen Post, Chessplayer
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