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Aufsichtsrat

31.05.2010 - 14:00 Uhr
Aufsichtsrat |#1301
27.10.2015 - 18:37 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig

Ohde hat es im Schwesterforum angedeutet, das er enttäuscht ist, nicht von denen die Ihre Kanditatur zurückgezogen haben, sondern die die sich gar nicht zu Wahl stellen. Würde mich mal interessieren wem er da im Auge hatte.


Ich habe da an keine speziellen Namen gedacht. Bei 10.000 Mitgliedern gibt es aber definitv einige, die die Voraussetzungen für einen guten AR mitbringen und/oder die auch die entsprechende Zugkraft durch Ihren Namen haben. Hatten wir ja in der Vergangenheit auch. Kann ja nicht sein, dass es niemanden mit meiner Qualifikation gibt, der nicht im Ausland wohnt...
Das nächste Jahr wird das wohl wichtigste der Vereinsgeschichte. Ich glaube, dass sich alle anderen möglichen sehr guten Kandidaten die Kombination aus
- ist ja nur für 1 Jahr
- alle denkbaren Probleme auf einmal
- man kann nix gewinnen und
- bekommt nur auf die Fresse
nicht antun wollten.

Und sauer bin ich, weil ich diesen Ansatz Sch**** finde. Für den Verein stehe ich zur Verfügung, wenn er es dringend braucht (so wie jetzt). Und nicht, wenn die Sonne scheint. Das ist meine Motivation, falls noch jemand diesbezüglich Fragen hat. Ich würde es mir in einem Jahr nie verzeihen, wenn mein Verein hinüber ist und ich hätte helfen können. Den Grüßaugust im VIP Bereich können gerne andere machen.

Ahoi
Martin Ohde
Aufsichtsrat |#1302
27.10.2015 - 20:16 Uhr
Moin Herr Ohde, hallo Martin,
da Du Dich hier anbietest, nutze ich die Chance für einige Fragen.
Da wir Deine Fachkompetenz lediglich aus Deiner Vita entnehmen, frage ich einfach, wie Du unseren Ausgliederungsprozess bis dato bewertest. Sicherlich bist Du nicht in die Gespräche eingeweiht, aber das sind ich & wir auch nicht.
a) Sind die Satzungsänderungsanträge okay?
b) Sind die Vorschläge für die Satzungen der beiden neuen Gesellschaften okay?
c) Sind die beiden Darlehensverträge mit Herrn Elgeti okay? (gem. meiner Einschätzung ist dies eine der Kernfragen, warum wir dieses Desaster erleben)
d) Worauf muss beim Forderungsverzicht geachtet werden?
e) Was wären die nächsten Schritte?
Wenn Du Dich nicht hier öffentlich dazu äußern möchtest, habe ich dafür Verständnis!
Danke! Grüße Andi

•     •     •

*Mut ist nur ein weiteres Anagramm für Glück.*
Aufsichtsrat |#1303
27.10.2015 - 21:10 Uhr
Zitat von sportverrueckt
Zitat von Matwo

An alle Verschwörungstheoretiker:
Der einzige mögliche Eigentümerwechsel des Vereinsgeländes ist also: von Verein zu Stadt.


Hat jemals jemand was anderes behauptet?
Elgeti will ja auch keine Insolvenz, da er so nicht ans Grundstück kommt. Also die Verschwörungstheorien bitte richtig lesen.

Ich gehe davon aus, dass er sich sicher ist, auch im Insolvenzfall keinen Verlust zu machen. Will damit sagen, dass er den Wert des Grundstücks recht gut einschätzen kann.
Aufsichtsrat |#1304
27.10.2015 - 21:58 Uhr
Zitat von keksecke
Moin Herr Ohde, hallo Martin,
da Du Dich hier anbietest, nutze ich die Chance für einige Fragen.
Da wir Deine Fachkompetenz lediglich aus Deiner Vita entnehmen, frage ich einfach, wie Du unseren Ausgliederungsprozess bis dato bewertest. Sicherlich bist Du nicht in die Gespräche eingeweiht, aber das sind ich & wir auch nicht.
a) Sind die Satzungsänderungsanträge okay?
b) Sind die Vorschläge für die Satzungen der beiden neuen Gesellschaften okay?
c) Sind die beiden Darlehensverträge mit Herrn Elgeti okay? (gem. meiner Einschätzung ist dies eine der Kernfragen, warum wir dieses Desaster erleben)
d) Worauf muss beim Forderungsverzicht geachtet werden?
e) Was wären die nächsten Schritte?
Wenn Du Dich nicht hier öffentlich dazu äußern möchtest, habe ich dafür Verständnis!
Danke! Grüße Andi


Eine Bewertung des Ausgliederungsprozesses möchte ich nicht vornehmen, da ich dabei nur auf die in der Presse verfügbaren Informationen zurückgreifen kann. Und gerade bei so einem komplexen Thema führt Halbwissen oft zu Vollblödsinn in der Einschätzung. Außerdem gibt es derzeit schon genug Leute, die von außen kluge Ratschläge oder (teilweise offensichtlich falsche) Schlüsse ziehen. Daher nur ein paar kurze Anmerkungen:
a) Ich hätte mir erwartet, dass mit der Einladung zur MV auch die Erläuterungen der Satzungsänderungen durch die Antragsteller sowie eine inhaltliche Stellungnahme des Vorstandes beiliegt. So könnte jedes Mitglied sich ein eigenes Bild machen. Derzeit gibt es offiziell für die MV nur die Anträge und die Stellungnahme des Vorstandes, dass es im Zusammenhang mit der Ausgliederung steht. In den Mitgliederforen wurden alle Anträge mit Begründung und Stellungnahme des Vorstandes präsentiert, diese Präsentation hätte man beilegen können. Aus meiner Sicht sind die Satzungsanträge sinnvoll. Eine Stellungnahme des Vorstandes, dass damit alle rechtlich erforderlichen Änderungen abgedeckt sind, wäre wünschenswert gewesen.
b) Derzeit kein Thema für die MV, daher habe ich das Thema für mich auch erstmal nach hinten geschoben
c) Die Einschätzung ist korrekt 
Blöd ist die Situation, da die Verträge nur ein Teil des (halbfertigen) Puzzles sind. Und das macht das ganze angreifbar. Bleibt der Status Quo und es passiert nix, können die Verträge tatsächlich ein Problem werden. (Fraktion Bachmann) Werden die versprochenen nächsten Schritte gesetzt (Forderungsverzicht, langfristiger Darlehensvertrag, etc), war alles nur heiße Luft (Fraktion Elgeti).
d) Ich hoffe, die Frage hat sich bis Sonntag erledigt. Deshalb auch keine inhaltliche Antwort, denn die kann eh jeder googlen. Prinzipiell natürlich schwer verständlich, warum das so lange dauert, wenn keine sonstigen Vertragsänderungen verhandelt werden (Besserungsschein etc). Hier scheint mindestens eine der beiden Seiten nicht 100% ehrlich zu agieren bzw. abweichende Interessen zu haben. Welche das ist, ist von außen nicht seriös einschätzbar. Da steht Aussage gegen Aussage.
e) Alle wieder an einen Tisch bringen, Emotionen raus, Vertrauen zurückbringen. Und dann geht es auch inhaltlich weiter. > siehe c)

Bei aller Diskussion um die Auslagerung dürfen wir aber das laufende Defizit und damit die Lizenz nicht vergessen. Das ist womöglich das größte aller Probleme derzeit.
Aufsichtsrat |#1305
27.10.2015 - 22:44 Uhr
Zitat von nowo


Ich gehe davon aus, dass er sich sicher ist, auch im Insolvenzfall keinen Verlust zu machen. Will damit sagen, dass er den Wert des Grundstücks recht gut einschätzen kann.
Spekulation, er wird ganz sicher Verlust machen, jetzt ist es auch kein Wunder warum die DKB daraus wollte, wenn die Stadt den Haexit für Hansa bevorzugt, um wieder die alleingen Bebauungsrechte für die Grundstücke zu bekommen.

Ausserdem wäre mal interessant zu erfahren, was Ihr glaubt was Elgeti denn so an Hansa gehört.
Er kann sich allerhöchstens querstellen, das heisst wenn Hansa insolvent ist, sind die Schulden beim neuen Besitzer des Stadions der den Grund des Stadions kauft. Da die Stadt niemals 21 Mille aufbringen wird, sicher auch nicht in der Lage sein wird die Schulden zu bedienen, es gibt in der Stadt gnügend Vereine die sich von der Stadt im Stich gelassen fühlen mit dem Argument kein Geld, wird früher oder später Elgeti und seiner Firma alles gehören, weil die Stadt das Geld für den Grund und Boden nicht ausschlagen wird.

Ich kann mir vorstellen das Elgeti kein Interesse an einer Insolvenz hat, weil er Hansa als Ganzes erhalten will, warum sollte er denn jetzt noch einen Forderungsverzicht anbieten, der die Kreditbelastungen auf 8,2 Mille senkt, die dann die Stadt im Falle einer Insolvenz eher ablösen könnte. Darum sicher auch der Ärger über Dahlmann das er die Verträge mit Elgeti unterschrieben hat.
Aber Elgeti wird sich im Fälle einer Insolvenz vielleicht was reinschreiben wollen was den jetzigen Forderungsverzicht rückgängig macht. Zumindest bis zur Ausgliederung.

Also es ist so offentsichtlich, das die Stadt nach Wegen sucht den Grund und Boden Hansas wiederzuerlangen, vielleicht auch nur um ihn, dann an Elgeti zu verkaufen. aber das dürfte die Steuereinnahmen die durch Hansa verloren gingen niemals kompensieren. Die Stadt schadet sich im Moment nur selbst, auf Kosten einiger die aus dem Hintergrund agieren.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harry_Hurtig am 27.10.2015 um 22:47 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#1306
28.10.2015 - 07:44 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig



Ich kann mir vorstellen das Elgeti kein Interesse an einer Insolvenz hat, weil er Hansa als Ganzes erhalten will, warum sollte er denn jetzt noch einen Forderungsverzicht anbieten, der die Kreditbelastungen auf 8,2 Mille senkt, die dann die Stadt im Falle einer Insolvenz eher ablösen könnte. Darum sicher auch der Ärger über Dahlmann das er die Verträge mit Elgeti unterschrieben hat.
Aber Elgeti wird sich im Fälle einer Insolvenz vielleicht was reinschreiben wollen was den jetzigen Forderungsverzicht rückgängig macht. Zumindest bis zur Ausgliederung.



harry, vielleicht verstehst du auch irgendwann einmal, warum es JETZT keinen forderungsverzicht / erlass seitens RE geben wird! man stelle sich vor, RE verzichtet auf betrag x. wo muss HANSA den wohl buchen? richtig, als einnahmen. und was macht dann das finanzamt? so, und nun stell dir noch mal die frage, warum es JETZT keinen forderungsverzicht / erlass gibt und das ganze hinausgezögert wird! anders ist das (lass mich lügen) nach einer ausgliederung. da stehen dem ganzen anteile gegenüber. eine recht komplizierte angelegenheit. dafür muss aber die ausgliederung durch sein. was dafür u.a. grundlage ist, wurde hier ja bereits mehrfach erläutert.
da irgendwelche verschwörungen, oder gar berechnung zu sehen - von welcher seite auch immer - ist schon mit sehr viel phantasie verbunden!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von basti1965 am 28.10.2015 um 07:46 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#1307
28.10.2015 - 09:02 Uhr
Zitat von basti1965
Zitat von Harry_Hurtig




Ich kann mir vorstellen das Elgeti kein Interesse an einer Insolvenz hat, weil er Hansa als Ganzes erhalten will, warum sollte er denn jetzt noch einen Forderungsverzicht anbieten, der die Kreditbelastungen auf 8,2 Mille senkt, die dann die Stadt im Falle einer Insolvenz eher ablösen könnte. Darum sicher auch der Ärger über Dahlmann das er die Verträge mit Elgeti unterschrieben hat.
Aber Elgeti wird sich im Fälle einer Insolvenz vielleicht was reinschreiben wollen was den jetzigen Forderungsverzicht rückgängig macht. Zumindest bis zur Ausgliederung.



harry, vielleicht verstehst du auch irgendwann einmal, warum es JETZT keinen forderungsverzicht / erlass seitens RE geben wird! man stelle sich vor, RE verzichtet auf betrag x. wo muss HANSA den wohl buchen? richtig, als einnahmen. und was macht dann das finanzamt? so, und nun stell dir noch mal die frage, warum es JETZT keinen forderungsverzicht / erlass gibt und das ganze hinausgezögert wird! anders ist das (lass mich lügen) nach einer ausgliederung. da stehen dem ganzen anteile gegenüber. eine recht komplizierte angelegenheit. dafür muss aber die ausgliederung durch sein. was dafür u.a. grundlage ist, wurde hier ja bereits mehrfach erläutert.
da irgendwelche verschwörungen, oder gar berechnung zu sehen - von welcher seite auch immer - ist schon mit sehr viel phantasie verbunden!

Basti es wird auf allen Ebenen propagiert, das der Forderungsverzicht vor der MV kommen soll. Da ist nichts was ich mir ausdenke.
Mir ging es jetzt nur darum aufzuzeigen, warum Frau Bachmann so sauer ist, das Dahlmann den Kreditvertrag mit der Summe der DKB mit Dahlmann geschlossen hat und hier kommst Du im Spiel wo hätte man den fehlenden Betrag buchen sollen.

Wenn hinter all dem keine Berechnung wäre, könnte die Ausgliederung am Montag beginnen aber das geschieht, erstmal nicht.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Aufsichtsrat |#1308
28.10.2015 - 11:48 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig





Basti es wird auf allen Ebenen propagiert, das der Forderungsverzicht vor der MV kommen soll. Da ist nichts was ich mir ausdenke.


dann mal ne frage (kann ja sein, dass das total an mir vorbeigegangen ist):
wer sagt denn, dass dem so ist? was sind da "alle ebenen"? hast du da offizielle aussagen, oder quellen, oder sind das mutmaßungen aus foren bzw. presse & co?
aus steuerlicher sicht macht es gar keinen sinn! HANSA und RE wären dahingehend (sorry, aber) dämlich, dass jetzt schon zu vollziehen. jeder kann sich selbst ausrechnen, inwieweit das finanzamt bei einem forderungsverzicht in millionenhöhe, was HANSA als einnahmen gegenbuchen müsste, die hand aufhält. nach einer ausgliederung wäre das ein ganz anderes paar schuhe.
zudem ist die MV bekannterweise am sonntag. da müsste ja jetzt ziemlich zackig was kommen.
oder halt auch nicht... zwinker

edith: oder verwechselst du das mit der aushandlung von verträgen bis zur MV, die ein verzicht beinhalten? diese würden dann doch auch erst nach der ausgliederung greifen. sie wären also eine bloße absichtserklärung im falle einer ausgliederung (um es mal ganz plump zu schreiben). so hab ich das zumindest rausgelesen.
aber du darfst mich gern berichtigen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von basti1965 am 28.10.2015 um 11:55 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#1309
28.10.2015 - 12:05 Uhr
Zitat von basti1965

edith: oder verwechselst du das mit der aushandlung von verträgen bis zur MV, die ein verzicht beinhalten? diese würden dann doch auch erst nach der ausgliederung greifen. sie wären also eine bloße absichtserklärung im falle einer ausgliederung (um es mal ganz plump zu schreiben). so hab ich das zumindest rausgelesen.
aber du darfst mich gern berichtigen.


So hab ichs auch aufgegriffen, weis jetzt nicht wann u. wo - aber es kam m.M.n. von RE persönlich.
Kurz: Forderungsverzicht aus steuerlichen Gründen definitiv nach der Ausgliederung, vertragliche Fixierung dessen jedoch vorher. (auch plump)
Aufsichtsrat |#1310
28.10.2015 - 12:15 Uhr
Zitat von Hansa_in_Anhalt


So hab ichs auch aufgegriffen, weis jetzt nicht wann u. wo - aber es kam m.M.n. von RE persönlich.
Kurz: Forderungsverzicht aus steuerlichen Gründen definitiv nach der Ausgliederung, vertragliche Fixierung dessen jedoch vorher. (auch plump)


ja, das wollte ich sagen! nach der ausgliederung steht dem ganzen was entgegen (anteile). so ist das steuerlich eine ganz andere geschichte. insofern gar nicht so dumm von den beteiligten.

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