Andreas Ottl
21.05.2011 - 12:13 Uhr
09.09.2011 - 14:36 Uhr
Zitat von HerrThaner:
Die stärkere Zweikampfquote im Vergleich zu Niemeyer ist aber dem geschuldet, dass sich Party-Peter in wirklich jeden Zweikampf reinhaut und den Gegner bedrängt. Oft bleibt der Gegner dann zwar noch am Ball aber ist entscheidend gestört worden, so dass er die Kugel in der Folge schnell verliert.
Ottl hingegen läuft bei sowas noch eher nebenher und geht - grob gesagt - nur in die Zweikämpfe bei denen einen hohe Chance auf eigenen Ballgewinn besteht.
ich glaube ja, dass deine aussage negativ auf ottl gemeint war, ist jedoch meiner meinung nach ein argument für ottl, denn er geht mit auge und köpfchen in die zweikämpfe. dagegen sind unsere drei anderen dm's eher ungestühm im zweikampfverhalten, wodurch auch immer wieder dumme fouls begangen werden. wichtig ist, den gegner von den gefährlichen zonen fern zu halten und die passwege zuzustellen.
ich will mich gar nicht beteiligen, welcher unserer dm's jetzt spielen sollte.alle vier haben ihre qualitäten.
ich finde aber,dass hier einige sogenannten hertha-fans mal ihre hasskappe abnehmen sollten. hab ich bei iron mike auch gemacht, nachdem er herthaner war. so schlecht, wie ottl teilweise gemacht wird, ist er nicht. zudem sollte man neuen spielern auch immer eine eingewöhnungszeit geben.
ich bin selbst ein fan von perde und fabi, werde aber solche diskusionen nicht auf dem rücken von ottl führen.
Die stärkere Zweikampfquote im Vergleich zu Niemeyer ist aber dem geschuldet, dass sich Party-Peter in wirklich jeden Zweikampf reinhaut und den Gegner bedrängt. Oft bleibt der Gegner dann zwar noch am Ball aber ist entscheidend gestört worden, so dass er die Kugel in der Folge schnell verliert.
Ottl hingegen läuft bei sowas noch eher nebenher und geht - grob gesagt - nur in die Zweikämpfe bei denen einen hohe Chance auf eigenen Ballgewinn besteht.
ich glaube ja, dass deine aussage negativ auf ottl gemeint war, ist jedoch meiner meinung nach ein argument für ottl, denn er geht mit auge und köpfchen in die zweikämpfe. dagegen sind unsere drei anderen dm's eher ungestühm im zweikampfverhalten, wodurch auch immer wieder dumme fouls begangen werden. wichtig ist, den gegner von den gefährlichen zonen fern zu halten und die passwege zuzustellen.
ich will mich gar nicht beteiligen, welcher unserer dm's jetzt spielen sollte.alle vier haben ihre qualitäten.
ich finde aber,dass hier einige sogenannten hertha-fans mal ihre hasskappe abnehmen sollten. hab ich bei iron mike auch gemacht, nachdem er herthaner war. so schlecht, wie ottl teilweise gemacht wird, ist er nicht. zudem sollte man neuen spielern auch immer eine eingewöhnungszeit geben.
ich bin selbst ein fan von perde und fabi, werde aber solche diskusionen nicht auf dem rücken von ottl führen.
13.09.2011 - 10:25 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von Pork Pie:
für lusti natürlich dumm, aber so ist das geschäft...
Ottl ist m.E. schlechter als Lustenberger. Aber es war klar, dass er nur gekommen ist, weil Babbel/Preetz ihm einen Stammplatz versprochen haben.
Ich glaube eher es liegt an Ottl's speziellen Anlagen, die bei Euch gerade durchaus gut zur Geltung kommen: Aus meiner über die Jahre durch seine Auftritte beim FCB geprägten Sicht ist Ottl ein DZM, so ein Zwischending zwischen typischem defensivstarkem DM-Abräumer, und spielorganisierendem ZM. Er ist kein typischer DM, dazu fehlt es ihm an Fähigkeiten beim Grätschen, beim robusten Zweikampf. Und er ist auch kein typischer ZM, der gegen tiefstehende Gegner Lücken findet oder gar reisst.
Aber in einer Mannschaft die meistens tief steht, und auf Konter lauert, ist Ottl vielleicht genau das was man braucht. Denn dort hat er in einer Doppel-6 normalerweise mit Niemeyer einen defensivstärkeren DM an seiner Seite, womit sein Ballabfangen und sein Defensiv-Begleitservice durchaus ein sehr effektives Mittel sein kann. Alles was von ihm dann beim Spielaufbau wiederum verlangt wird ist die Fähigkeit nach Ballgewinn möglichst schnell einen gepflegten vertikalen Pass in die Tiefe zu spielen, und da hat Ottl einiges an Qualität solange Räume da sind.
So kann es durchaus sein dass jemanden wie Lustenberger als Spieler "besser" ist. Nur ist das garnicht entscheidend, er kommt vielmehr drauf an wie die Spieler im aktuell gespielten taktischen System aussehen. Und dessen Ausrichtung hat sich von Liga-2 auf Liga-1 bei Euch doch merklich geändert: In der 2. Liga wart ihr Topfavorit, und damit ständig in der Offensive gefordert. In Liga 1 dagegen steht ihr zurzeit zumindestens eher kompakt und kontert. ;)
p.s.: Wer hat am Samstag eigentlich diesen Sahne One-Touch Pass vertikal auf Rafael zum 0:1 gespielt, und damit überhaupt erst den Konter ermöglicht? Konnte das in den Zusammenfassungen leider nicht erkennen, und in den Spielberichten wird der Spieler seltsamerweise auch nicht erwähnt. Wer es auch war, er war neben Raffael der Dosenöffner für diese Partie ...
Zitat von Pork Pie:
für lusti natürlich dumm, aber so ist das geschäft...
Ottl ist m.E. schlechter als Lustenberger. Aber es war klar, dass er nur gekommen ist, weil Babbel/Preetz ihm einen Stammplatz versprochen haben.
Ich glaube eher es liegt an Ottl's speziellen Anlagen, die bei Euch gerade durchaus gut zur Geltung kommen: Aus meiner über die Jahre durch seine Auftritte beim FCB geprägten Sicht ist Ottl ein DZM, so ein Zwischending zwischen typischem defensivstarkem DM-Abräumer, und spielorganisierendem ZM. Er ist kein typischer DM, dazu fehlt es ihm an Fähigkeiten beim Grätschen, beim robusten Zweikampf. Und er ist auch kein typischer ZM, der gegen tiefstehende Gegner Lücken findet oder gar reisst.
Aber in einer Mannschaft die meistens tief steht, und auf Konter lauert, ist Ottl vielleicht genau das was man braucht. Denn dort hat er in einer Doppel-6 normalerweise mit Niemeyer einen defensivstärkeren DM an seiner Seite, womit sein Ballabfangen und sein Defensiv-Begleitservice durchaus ein sehr effektives Mittel sein kann. Alles was von ihm dann beim Spielaufbau wiederum verlangt wird ist die Fähigkeit nach Ballgewinn möglichst schnell einen gepflegten vertikalen Pass in die Tiefe zu spielen, und da hat Ottl einiges an Qualität solange Räume da sind.
So kann es durchaus sein dass jemanden wie Lustenberger als Spieler "besser" ist. Nur ist das garnicht entscheidend, er kommt vielmehr drauf an wie die Spieler im aktuell gespielten taktischen System aussehen. Und dessen Ausrichtung hat sich von Liga-2 auf Liga-1 bei Euch doch merklich geändert: In der 2. Liga wart ihr Topfavorit, und damit ständig in der Offensive gefordert. In Liga 1 dagegen steht ihr zurzeit zumindestens eher kompakt und kontert. ;)
p.s.: Wer hat am Samstag eigentlich diesen Sahne One-Touch Pass vertikal auf Rafael zum 0:1 gespielt, und damit überhaupt erst den Konter ermöglicht? Konnte das in den Zusammenfassungen leider nicht erkennen, und in den Spielberichten wird der Spieler seltsamerweise auch nicht erwähnt. Wer es auch war, er war neben Raffael der Dosenöffner für diese Partie ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tabernakel am 13.09.2011 um 10:51 Uhr bearbeitet
13.09.2011 - 23:28 Uhr
Ich sehe das mit Ottl etwas anders. Er ist für mich einer der Typen gerade bei Hertha die im Mittelfeld gerade nicht pressen. Auch gegen Dortmund stand er mehr als er lief, das wird durch die Anzahl seiner Ballkontakte belegt. Wie man schreiben kann das er mit Niemeyer ein gutes defensives MF abgibt erschliesst sich mir nicht. Gerade als defensive 6 muss ich pressen und wenn man das von ihm gesehen hat bitte dann habe ich wohl den Trikotnamen nicht richtig gelesen. Das ist für mich sehr unmotiviert was der im MF spielt. Da mag ja die eine oder andere gute Situation dabei sein aber laufen gehört irgendwie dazu. Auch das könnte man anders sehen, da man ja argumentieren könnte er stellt den Raum zu aber das ist wirklich nicht mehr up to date auch nicht in dem System den wir spielen. Weil dann würde Ramos und Raffael auch nicht ständig auf ottls Position rumeiern um ihn den Ball quasi vom Fuss zu nehmen. Ich bleibe dabei das Lustenberger den Part von Ottl besser spielt, weil er defensiv genauso spielen würde und den Part von Ramos und Raffa gleich mitübernehmen könnte indem diese nicht das tun müssten was ottl eigentlich machen muss. Mir völlig unverständlich da dadurch auch unsere Flanken immer wieder Lücken aufweisen da eigentlich von Offensiven Kräften wie Ramos und Raffa genau das verlangt wird den Raum auch Aussen zu bespielen. Das erklärt auch warum Ramos auf den Platz rumläuft wie ein Hühnchen. Einfach zum Teil völlig überfordert drei Positionen gleichzeitig zu spielen.
Wenn das vom Trainer so gewollt ist habe ich da eine andere Auffassung von modernen Fussball. Wenn das Ottl auswärts spielt, mag ja noch zu verstehen sein, da Ramos und Raffa eh weiter hinten stehen, aber zu Hause kann es nur Lustenberger sein der spielt in der momentanen Verfassung von Ottl.
Wenn das vom Trainer so gewollt ist habe ich da eine andere Auffassung von modernen Fussball. Wenn das Ottl auswärts spielt, mag ja noch zu verstehen sein, da Ramos und Raffa eh weiter hinten stehen, aber zu Hause kann es nur Lustenberger sein der spielt in der momentanen Verfassung von Ottl.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von amatu am 13.09.2011 um 23:32 Uhr bearbeitet
25.09.2011 - 13:33 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Zitat von kypdurron:
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Ich kann dir nur mal meine Interpretation erklären
Eine gute Spieleröffnung ist für mich wenn der IV oder ZDM nach ein wenig Ballgeschiebe in der Defensive den Ball nicht nach vorne schlägt sondern einen der OM bzw. einen offensiver stehenden Spieler anspielt (AV) der dann das Tempo anschlägt. Das heisst die Schaltzentral hinten dessen Pass das Angriffsspiel "einleitet" . Er muss ja kein klassischer Spielmacher sein um solch einen Pass zu spielen, aber eine gute Übersicht und einen Gedankengang im Hinterkopf haben.
Das ist etwas was die meisten Leute hier Lustenberger eher zutrauen als Ottl, denn Ottl ist meist auf Sicherheit bedacht und "schiebt" den Ball mal lieber schnell zum nächsten oder zurück zur IV anstatt von dort den öffnenden Pass zu spielen.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen :)
Gute Erklärung, Kevinho123!!!
Was mir bei der Bewertung von Ottl da jedoch bei einigen fehlt ist die Tatsache, dass so eine "Spieleröffnung" auch immer von den anzuspielenden Leuten abhängt!
Und wenn man sich z.B. die erste Halbzeit gegen Augsburg vor Augen hält (und dies war beileibe nicht das einzige Mal), dann kann man da sehr viel "Bewegungsarmut" der Vorderleute ausmachen...
Und da ist mir persönlich im zentralen defensiven Mittelfeld ein Pass auf Nummer sicher lieber, als ein riskanter vertikaler Pass, der in den Beinen des Gegners landet und damit womöglich zu nem Konter und dann gar noch einem Gegentor führt...!
Und auch ein Lustenberger, obwohl ich ihn sehr schätze, hätte da in der Situation auch das Problem...
An so einer neuralgischen Stelle musst du immer Risiko und Nutzen abschätzen!
Wenn man das daraufhin näher beleuchtet, hat Ottl bislang auch nach vorne (siehe Raffaels erstes Tor in Dortmund!) einige Male schon bewiesen, dass er es kann...!
Zitat von kypdurron:
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Ich kann dir nur mal meine Interpretation erklären
Eine gute Spieleröffnung ist für mich wenn der IV oder ZDM nach ein wenig Ballgeschiebe in der Defensive den Ball nicht nach vorne schlägt sondern einen der OM bzw. einen offensiver stehenden Spieler anspielt (AV) der dann das Tempo anschlägt. Das heisst die Schaltzentral hinten dessen Pass das Angriffsspiel "einleitet" . Er muss ja kein klassischer Spielmacher sein um solch einen Pass zu spielen, aber eine gute Übersicht und einen Gedankengang im Hinterkopf haben.
Das ist etwas was die meisten Leute hier Lustenberger eher zutrauen als Ottl, denn Ottl ist meist auf Sicherheit bedacht und "schiebt" den Ball mal lieber schnell zum nächsten oder zurück zur IV anstatt von dort den öffnenden Pass zu spielen.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen :)
Gute Erklärung, Kevinho123!!!
Was mir bei der Bewertung von Ottl da jedoch bei einigen fehlt ist die Tatsache, dass so eine "Spieleröffnung" auch immer von den anzuspielenden Leuten abhängt!
Und wenn man sich z.B. die erste Halbzeit gegen Augsburg vor Augen hält (und dies war beileibe nicht das einzige Mal), dann kann man da sehr viel "Bewegungsarmut" der Vorderleute ausmachen...
Und da ist mir persönlich im zentralen defensiven Mittelfeld ein Pass auf Nummer sicher lieber, als ein riskanter vertikaler Pass, der in den Beinen des Gegners landet und damit womöglich zu nem Konter und dann gar noch einem Gegentor führt...!
Und auch ein Lustenberger, obwohl ich ihn sehr schätze, hätte da in der Situation auch das Problem...
An so einer neuralgischen Stelle musst du immer Risiko und Nutzen abschätzen!
Wenn man das daraufhin näher beleuchtet, hat Ottl bislang auch nach vorne (siehe Raffaels erstes Tor in Dortmund!) einige Male schon bewiesen, dass er es kann...!
04.10.2011 - 00:10 Uhr
Mir stellt sich hier langsam die Frage, ob manche nicht verstanden haben, dass Fußball nicht nur daraus besteht nach vorne zu rennen und den Ball ins Netz zu hauen?!
Ich sehe keinen Anlass Ottl Offensivprobleme zu unterstellen, da dieser Aspekt einfach nicht in seinen Aufgabenbereich fällt.
Ich sehe keinen Anlass Ottl Offensivprobleme zu unterstellen, da dieser Aspekt einfach nicht in seinen Aufgabenbereich fällt.
04.10.2011 - 00:13 Uhr
@herthaforlife
Ähm, wir reden hier von einem Bundesliga-Profi, der zudem zu den Bestverdienern im Kader zählen wird. Deine Auflistung sind größtenteils Aktionen, die vollkommen unspektakulär und absolut nicht nenneswert sind.
Natürlich war Ottl nicht schlecht, er war ordentlich in einer guten Mannschaft. Dennoch, wenn ich mich zurückentsinne, dann fällt mir als unauffälligster Spieler des Spiels zu allererst Ottl ein. Das muss nichts heissen, aber wir reden hier von einem zentralen Mittelfeldspieler. Defensiv war er gut, aber kaum gefordert, offensiv fand ich ihn leicht verbessert, aber immernoch zu "brav", zu ängstlich. Es mag sein, dass dies Babbels Vorgabe ist, sollte dem so sein, macht er seinen Job gut. Meine Vorstellung eines DM sieht aber anders aus, bzw. meine Vorstellung einer Doppel6.
Als Paradebeispiel gelten hier sämtliche Bundesliga Mannschaften, die nahezu alle mit einem defensiven und einem offensiven Spieler auf dieser Position spielen (Kvist - Kuzmanovic, Gustavo - Schweinsteiger, Papadopoulos - Holtby, etc.). Natürlich haben die alle andere Vorraussetzungen und ich habe schon letztens erwähnt, dass unser System für einen Aufsteiger in Ordnung ist und momentan gut funktioniert. Deswegen werfe ich es Babbel auch nicht vor. Nur finde ich persönlich es recht bieder und solange man nichts anderes versucht hat, kann ich auch nicht behaupten, dass es das Beste ist. Nur weil wir gut gestartet sind, heisst es nicht, dass es nicht besser ginge.
Ich gehe dennoch davon aus, dass man dieses System mindestens diese Saison durchziehen wird - wie gesagt, finde ich ok. Aber i-wann wird sich zeigen ob man sich spielerisch weiterentwickeln möchte. Denn dann hat dieses Duo auf der 6 für mich persönlich keine sonderlich große Zukunft.
Ähm, wir reden hier von einem Bundesliga-Profi, der zudem zu den Bestverdienern im Kader zählen wird. Deine Auflistung sind größtenteils Aktionen, die vollkommen unspektakulär und absolut nicht nenneswert sind.
Natürlich war Ottl nicht schlecht, er war ordentlich in einer guten Mannschaft. Dennoch, wenn ich mich zurückentsinne, dann fällt mir als unauffälligster Spieler des Spiels zu allererst Ottl ein. Das muss nichts heissen, aber wir reden hier von einem zentralen Mittelfeldspieler. Defensiv war er gut, aber kaum gefordert, offensiv fand ich ihn leicht verbessert, aber immernoch zu "brav", zu ängstlich. Es mag sein, dass dies Babbels Vorgabe ist, sollte dem so sein, macht er seinen Job gut. Meine Vorstellung eines DM sieht aber anders aus, bzw. meine Vorstellung einer Doppel6.
Als Paradebeispiel gelten hier sämtliche Bundesliga Mannschaften, die nahezu alle mit einem defensiven und einem offensiven Spieler auf dieser Position spielen (Kvist - Kuzmanovic, Gustavo - Schweinsteiger, Papadopoulos - Holtby, etc.). Natürlich haben die alle andere Vorraussetzungen und ich habe schon letztens erwähnt, dass unser System für einen Aufsteiger in Ordnung ist und momentan gut funktioniert. Deswegen werfe ich es Babbel auch nicht vor. Nur finde ich persönlich es recht bieder und solange man nichts anderes versucht hat, kann ich auch nicht behaupten, dass es das Beste ist. Nur weil wir gut gestartet sind, heisst es nicht, dass es nicht besser ginge.
Ich gehe dennoch davon aus, dass man dieses System mindestens diese Saison durchziehen wird - wie gesagt, finde ich ok. Aber i-wann wird sich zeigen ob man sich spielerisch weiterentwickeln möchte. Denn dann hat dieses Duo auf der 6 für mich persönlich keine sonderlich große Zukunft.
04.10.2011 - 00:41 Uhr
Ich vestehe ehrlich gesagt das Problem nicht so ganz. Bislang sind wir doch mit einem System, das zwei eher defensiv orientierte 6er enthält sehr gut gefahren.
Hinten stehen wir fast bombensicher (fast nur Standards führen zu Gegentoren) und dennoch spielen wir uns immer ausreichend Torchancen heraus.
Warum sollte man daran was ändern?
Mit vier sehr offensiv ausgerichteten Spielern (Torun(Ben-Hatira), Raffael, Ramos(Lasogga) und Ebert) haben wir jedenfalls genügend Offensivpotenzial; und brauchen demnach nicht zwangsläufig einen DM, der sich ständig ins Offensivspiel einschaltet.
Klar ist es bitter für Lusti und vielleicht ist er insgesamt auch der bessere Spieler im Vergleich zu Ottl. Aber Ottl scheint nunmal momentan perfekt ins System zu passen.
Hinten stehen wir fast bombensicher (fast nur Standards führen zu Gegentoren) und dennoch spielen wir uns immer ausreichend Torchancen heraus.
Warum sollte man daran was ändern?
Mit vier sehr offensiv ausgerichteten Spielern (Torun(Ben-Hatira), Raffael, Ramos(Lasogga) und Ebert) haben wir jedenfalls genügend Offensivpotenzial; und brauchen demnach nicht zwangsläufig einen DM, der sich ständig ins Offensivspiel einschaltet.
Klar ist es bitter für Lusti und vielleicht ist er insgesamt auch der bessere Spieler im Vergleich zu Ottl. Aber Ottl scheint nunmal momentan perfekt ins System zu passen.
04.10.2011 - 22:53 Uhr
Boooooooooooring...
Never touch a running system... Ferner ist Ottl mit viel Lorbeeren geholt worden, Lust war noch nicht fit und ja, vllt. liebt Babbel Bayern. Außerdem ist unklar, ob es mit Lusti tatsächlich ähnlich gut laufen würde, denn weder ist die 2. Liga eine Referenz für das Jetzt noch Leistungen von vor 2-3 Jahren in einem Team, das aus Kalibern wie Simunic, Friedrich, Kacar, Dardai, PAntelic, Voronin etc bestand...
Letztlich ist es mir so egal, wer von beiden spielt, solange wir am Ende der Saison nicht auf den Rängen 16-18 stehen... Genau dieser Kurs wird aktuell gefahren, also kann man sich einfach zurücklehnen, den Erfolg genießen und abwarten, wie sich das Team entwickelt...
Langweilig ist gar kein Ausdruck für das, was hier die letzten Wochen abgeht... Entweder wird sich an Babbel ausgekäst oder das Lustenberger-Waterloo heraufbeschworen, obwohl dieser sich vorbildlich benimmt und professionell auf seine Chance wartet...
Never touch a running system... Ferner ist Ottl mit viel Lorbeeren geholt worden, Lust war noch nicht fit und ja, vllt. liebt Babbel Bayern. Außerdem ist unklar, ob es mit Lusti tatsächlich ähnlich gut laufen würde, denn weder ist die 2. Liga eine Referenz für das Jetzt noch Leistungen von vor 2-3 Jahren in einem Team, das aus Kalibern wie Simunic, Friedrich, Kacar, Dardai, PAntelic, Voronin etc bestand...
Letztlich ist es mir so egal, wer von beiden spielt, solange wir am Ende der Saison nicht auf den Rängen 16-18 stehen... Genau dieser Kurs wird aktuell gefahren, also kann man sich einfach zurücklehnen, den Erfolg genießen und abwarten, wie sich das Team entwickelt...
Langweilig ist gar kein Ausdruck für das, was hier die letzten Wochen abgeht... Entweder wird sich an Babbel ausgekäst oder das Lustenberger-Waterloo heraufbeschworen, obwohl dieser sich vorbildlich benimmt und professionell auf seine Chance wartet...
06.10.2011 - 06:49 Uhr
ich stelle mir gerade vor, dass man zu ottl in den vertragsverhandlungen gesagt hätte, wir holen dich als back up, du bekommst auch viel weniger geld, als bei den bayern und er sagt zu.
natürlich sagt man ihm, dass er für die erste elf vorgesehen ist, wird man mit einem torun, franz, kraft, ben-hatira auch gemacht haben. ich denke auch, dass babbel spätestens zur rückrunde mit einer rotation anfangen wird. ist doch klar, dass man erstmal einen stamm aufbaut, um sich zu finden und dann langsam die mannschaft wachsen lässt.
eine verbindliche stammplatzgarantie wird es auch mündlich nicht geben. damit würde sich jeder trainer seiner autorität und glaubwürdigkeit berauben. darauf legt ja babbel besonders großen wert.
natürlich sagt man ihm, dass er für die erste elf vorgesehen ist, wird man mit einem torun, franz, kraft, ben-hatira auch gemacht haben. ich denke auch, dass babbel spätestens zur rückrunde mit einer rotation anfangen wird. ist doch klar, dass man erstmal einen stamm aufbaut, um sich zu finden und dann langsam die mannschaft wachsen lässt.
eine verbindliche stammplatzgarantie wird es auch mündlich nicht geben. damit würde sich jeder trainer seiner autorität und glaubwürdigkeit berauben. darauf legt ja babbel besonders großen wert.
06.10.2011 - 12:00 Uhr
So damit man die Sache hier jetzt endgültig vergessen kann:
Zitat
Trainer Markus Babbel heizt damit den Konkurrenz-Kampf an: „Es geht alles wieder bei Null los. Bei mir gibt es keine Stammplatz-Garantien. Die Verdienste aus der Vergangenheit zählen nicht mehr. Jeder muss sich neu beweisen. Das gilt auch für die Aufstiegself.“
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-babbel-macht-den-helden-druck-article1224423.html
Verabschiedet euch doch endlich mal von dem Gedanken, dass jemand nur spielt, weil er irgend einen Bonus hat oder mit irgend welchen Zusagen geholt wurde...
Zitat
Trainer Markus Babbel heizt damit den Konkurrenz-Kampf an: „Es geht alles wieder bei Null los. Bei mir gibt es keine Stammplatz-Garantien. Die Verdienste aus der Vergangenheit zählen nicht mehr. Jeder muss sich neu beweisen. Das gilt auch für die Aufstiegself.“
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-babbel-macht-den-helden-druck-article1224423.html
Verabschiedet euch doch endlich mal von dem Gedanken, dass jemand nur spielt, weil er irgend einen Bonus hat oder mit irgend welchen Zusagen geholt wurde...
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