Andreas Ottl
21.05.2011 - 12:13 Uhr
25.09.2011 - 12:58 Uhr
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
25.09.2011 - 13:08 Uhr
Zitat von kypdurron:
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Ich kann dir nur mal meine Interpretation erklären
Eine gute Spieleröffnung ist für mich wenn der IV oder ZDM nach ein wenig Ballgeschiebe in der Defensive den Ball nicht nach vorne schlägt sondern einen der OM bzw. einen offensiver stehenden Spieler anspielt (AV) der dann das Tempo anschlägt. Das heisst die Schaltzentral hinten dessen Pass das Angriffsspiel "einleitet" . Er muss ja kein klassischer Spielmacher sein um solch einen Pass zu spielen, aber eine gute Übersicht und einen Gedankengang im Hinterkopf haben.
Das ist etwas was die meisten Leute hier Lustenberger eher zutrauen als Ottl, denn Ottl ist meist auf Sicherheit bedacht und "schiebt" den Ball mal lieber schnell zum nächsten oder zurück zur IV anstatt von dort den öffnenden Pass zu spielen.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen :)
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Ich kann dir nur mal meine Interpretation erklären
Eine gute Spieleröffnung ist für mich wenn der IV oder ZDM nach ein wenig Ballgeschiebe in der Defensive den Ball nicht nach vorne schlägt sondern einen der OM bzw. einen offensiver stehenden Spieler anspielt (AV) der dann das Tempo anschlägt. Das heisst die Schaltzentral hinten dessen Pass das Angriffsspiel "einleitet" . Er muss ja kein klassischer Spielmacher sein um solch einen Pass zu spielen, aber eine gute Übersicht und einen Gedankengang im Hinterkopf haben.
Das ist etwas was die meisten Leute hier Lustenberger eher zutrauen als Ottl, denn Ottl ist meist auf Sicherheit bedacht und "schiebt" den Ball mal lieber schnell zum nächsten oder zurück zur IV anstatt von dort den öffnenden Pass zu spielen.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen :)
25.09.2011 - 13:24 Uhr
Ottl will, bzw. soll ja das machen, was von einem offensiven 6er verlangt wird. Den Raum / Passweg zustellen, Zuspiele abfangen und dann unmittelbar den Ball in die Spitze / die Offensivpositionen bringen. Lustenberger brauch sich (Meinung) was die Antizipation angeht vor den Top-ZMs der Bundesliga nicht verstecken.
Ottl ist bisher nicht dadruch aufgefallen besonders viele oder besonders geschickt Bälle zu erobern. Da ist bei uns eher Niemeyer für zuständig ,der die Knochen hinhält. Wenn er den Ball dann bekommt wirkt er einfach ein paar Sekunden zu langsam um Gefahr entstehen zu lassen. Lieber Tempo raus und risikoloser Pass zu den IVs als ein langer Ball auf die offensiven Außen.
Ottl ist bisher nicht dadruch aufgefallen besonders viele oder besonders geschickt Bälle zu erobern. Da ist bei uns eher Niemeyer für zuständig ,der die Knochen hinhält. Wenn er den Ball dann bekommt wirkt er einfach ein paar Sekunden zu langsam um Gefahr entstehen zu lassen. Lieber Tempo raus und risikoloser Pass zu den IVs als ein langer Ball auf die offensiven Außen.
25.09.2011 - 13:33 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Zitat von kypdurron:
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Ich kann dir nur mal meine Interpretation erklären
Eine gute Spieleröffnung ist für mich wenn der IV oder ZDM nach ein wenig Ballgeschiebe in der Defensive den Ball nicht nach vorne schlägt sondern einen der OM bzw. einen offensiver stehenden Spieler anspielt (AV) der dann das Tempo anschlägt. Das heisst die Schaltzentral hinten dessen Pass das Angriffsspiel "einleitet" . Er muss ja kein klassischer Spielmacher sein um solch einen Pass zu spielen, aber eine gute Übersicht und einen Gedankengang im Hinterkopf haben.
Das ist etwas was die meisten Leute hier Lustenberger eher zutrauen als Ottl, denn Ottl ist meist auf Sicherheit bedacht und "schiebt" den Ball mal lieber schnell zum nächsten oder zurück zur IV anstatt von dort den öffnenden Pass zu spielen.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen :)
Gute Erklärung, Kevinho123!!!
Was mir bei der Bewertung von Ottl da jedoch bei einigen fehlt ist die Tatsache, dass so eine "Spieleröffnung" auch immer von den anzuspielenden Leuten abhängt!
Und wenn man sich z.B. die erste Halbzeit gegen Augsburg vor Augen hält (und dies war beileibe nicht das einzige Mal), dann kann man da sehr viel "Bewegungsarmut" der Vorderleute ausmachen...
Und da ist mir persönlich im zentralen defensiven Mittelfeld ein Pass auf Nummer sicher lieber, als ein riskanter vertikaler Pass, der in den Beinen des Gegners landet und damit womöglich zu nem Konter und dann gar noch einem Gegentor führt...!
Und auch ein Lustenberger, obwohl ich ihn sehr schätze, hätte da in der Situation auch das Problem...
An so einer neuralgischen Stelle musst du immer Risiko und Nutzen abschätzen!
Wenn man das daraufhin näher beleuchtet, hat Ottl bislang auch nach vorne (siehe Raffaels erstes Tor in Dortmund!) einige Male schon bewiesen, dass er es kann...!
Zitat von kypdurron:
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Ich kann dir nur mal meine Interpretation erklären
Eine gute Spieleröffnung ist für mich wenn der IV oder ZDM nach ein wenig Ballgeschiebe in der Defensive den Ball nicht nach vorne schlägt sondern einen der OM bzw. einen offensiver stehenden Spieler anspielt (AV) der dann das Tempo anschlägt. Das heisst die Schaltzentral hinten dessen Pass das Angriffsspiel "einleitet" . Er muss ja kein klassischer Spielmacher sein um solch einen Pass zu spielen, aber eine gute Übersicht und einen Gedankengang im Hinterkopf haben.
Das ist etwas was die meisten Leute hier Lustenberger eher zutrauen als Ottl, denn Ottl ist meist auf Sicherheit bedacht und "schiebt" den Ball mal lieber schnell zum nächsten oder zurück zur IV anstatt von dort den öffnenden Pass zu spielen.
Ich hoffe du kannst damit was anfangen :)
Gute Erklärung, Kevinho123!!!
Was mir bei der Bewertung von Ottl da jedoch bei einigen fehlt ist die Tatsache, dass so eine "Spieleröffnung" auch immer von den anzuspielenden Leuten abhängt!
Und wenn man sich z.B. die erste Halbzeit gegen Augsburg vor Augen hält (und dies war beileibe nicht das einzige Mal), dann kann man da sehr viel "Bewegungsarmut" der Vorderleute ausmachen...
Und da ist mir persönlich im zentralen defensiven Mittelfeld ein Pass auf Nummer sicher lieber, als ein riskanter vertikaler Pass, der in den Beinen des Gegners landet und damit womöglich zu nem Konter und dann gar noch einem Gegentor führt...!
Und auch ein Lustenberger, obwohl ich ihn sehr schätze, hätte da in der Situation auch das Problem...
An so einer neuralgischen Stelle musst du immer Risiko und Nutzen abschätzen!
Wenn man das daraufhin näher beleuchtet, hat Ottl bislang auch nach vorne (siehe Raffaels erstes Tor in Dortmund!) einige Male schon bewiesen, dass er es kann...!
25.09.2011 - 13:53 Uhr
Zitat von kypdurron:
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Meiner bescheidenen Meinung nach erinnert mich Ottl von seiner Spielweise her an den Meister des Quer- und Rückpasses Carsten Ramelow....
Inwieweit das nun ein "Qualitätskriterium" ist und es den Spielaufbau verschleppt,beruhigt, entwickelt oder ordnet und damit das Spiel der Mannschaft "bereichert" mußte für Dich selbst interpretieren. ;) Ich sehe das als solide an, hin und wieder ein Ausreisser nach oben und unten , hauptsächlich "unauffällig".
Die statistischen Werte sind sehr ordentlich, ich persönlich empfinde PN und AO als zu "baugleich" , mit ähnlichen Stärken und Schwächen .
Er hat , auch wie PN , das Problem "Glänzen" kann er hauptsächlich dann, wenn er Zeit hat, die Bälle zu verteilen, unter Druck dagegen verliert er schnell die Übersicht und spielt Fehlpässe.
Um es überspitzt darzustellen, von einem Spieler der jahrelang im Kader der Bayern stand dürfte es doch etwas mehr sein, als das was er bisher hier gezeigt hat.
Mal eine dumme Frage: Was genau ist damit gemeint, wenn Ihr sagt, Ottl ist schlecht in der SPieleröffnung? was unterscheidet eine gute von einer schlechten SE, und woran erkennt Ihr das? Bitte konkret am Spiel von Ottl festmachen, ich wills einfach mal verstehen, danke :)
Meiner bescheidenen Meinung nach erinnert mich Ottl von seiner Spielweise her an den Meister des Quer- und Rückpasses Carsten Ramelow....
Inwieweit das nun ein "Qualitätskriterium" ist und es den Spielaufbau verschleppt,beruhigt, entwickelt oder ordnet und damit das Spiel der Mannschaft "bereichert" mußte für Dich selbst interpretieren. ;) Ich sehe das als solide an, hin und wieder ein Ausreisser nach oben und unten , hauptsächlich "unauffällig".
Die statistischen Werte sind sehr ordentlich, ich persönlich empfinde PN und AO als zu "baugleich" , mit ähnlichen Stärken und Schwächen .
Er hat , auch wie PN , das Problem "Glänzen" kann er hauptsächlich dann, wenn er Zeit hat, die Bälle zu verteilen, unter Druck dagegen verliert er schnell die Übersicht und spielt Fehlpässe.
Um es überspitzt darzustellen, von einem Spieler der jahrelang im Kader der Bayern stand dürfte es doch etwas mehr sein, als das was er bisher hier gezeigt hat.
25.09.2011 - 15:38 Uhr
Zitat von Donhelli:
Die statistischen Werte sind sehr ordentlich, ich persönlich empfinde PN und AO als zu "baugleich" , mit ähnlichen Stärken und Schwächen
Das sehe ich nun ganz anders. Habe ich ja vor Wochen schon geschrieben, während PN sehr viele Zweikämpfe sucht (auch statistisch ungefähr 40 % mehr Zweikämpfe bestreitet) und damit den klassischen Abräumer gibt, spielt Ottl eher "im Raum" (oder doppelt mal irgendwo mit) und wirkt damit natürlich defensiv viel unauffälliger. Wie gesagt, der Raum fällt nicht um und schreit auch nicht ;)
Allerdings ist das, arbeitsteilig verstanden, trotzdem eine sinnvolle Sache, mit diesen unterschiedlichen Spielertypen zu verteidigen. Lustenberger qwird ja defensiv genau das selbe Spiel nachgesagt, das Ottl gegen den Ball praktiziert.
In meiner Erinnerung (aktuell können wir ja schlecht vergleichen) ist der Hauptunterschied zwischen Ottl und Lustenberger aber das Offensivspiel. Ottl spielt lustigerweise, wenn ich das richtig beobachte, tatsächlich so wie oben beschrieben. Also als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Gibt den Ball nach vorne, und frühestens dann kommt die Tempoverschärfung, und zwar nicht von ihm. (das gilt natürlich nur bei geordnetem Aufbauspiel, bei Kontern muss er selbst auch mal den Ball schnell machen, was ja auch passiert).
Lustenberger dagegen versucht afair sehr oft, selber das Tempo anzuziehen. Sprich, er setzt z.B. gerne einen Doppelpass an und geht selber in den Sprint, um sich vorne gefährlich zu machen. Das hat man von Ottl noch nicht gesehen.
Da sehe ich den Hauptunterschied.
Die statistischen Werte sind sehr ordentlich, ich persönlich empfinde PN und AO als zu "baugleich" , mit ähnlichen Stärken und Schwächen
Das sehe ich nun ganz anders. Habe ich ja vor Wochen schon geschrieben, während PN sehr viele Zweikämpfe sucht (auch statistisch ungefähr 40 % mehr Zweikämpfe bestreitet) und damit den klassischen Abräumer gibt, spielt Ottl eher "im Raum" (oder doppelt mal irgendwo mit) und wirkt damit natürlich defensiv viel unauffälliger. Wie gesagt, der Raum fällt nicht um und schreit auch nicht ;)
Allerdings ist das, arbeitsteilig verstanden, trotzdem eine sinnvolle Sache, mit diesen unterschiedlichen Spielertypen zu verteidigen. Lustenberger qwird ja defensiv genau das selbe Spiel nachgesagt, das Ottl gegen den Ball praktiziert.
In meiner Erinnerung (aktuell können wir ja schlecht vergleichen) ist der Hauptunterschied zwischen Ottl und Lustenberger aber das Offensivspiel. Ottl spielt lustigerweise, wenn ich das richtig beobachte, tatsächlich so wie oben beschrieben. Also als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Gibt den Ball nach vorne, und frühestens dann kommt die Tempoverschärfung, und zwar nicht von ihm. (das gilt natürlich nur bei geordnetem Aufbauspiel, bei Kontern muss er selbst auch mal den Ball schnell machen, was ja auch passiert).
Lustenberger dagegen versucht afair sehr oft, selber das Tempo anzuziehen. Sprich, er setzt z.B. gerne einen Doppelpass an und geht selber in den Sprint, um sich vorne gefährlich zu machen. Das hat man von Ottl noch nicht gesehen.
Da sehe ich den Hauptunterschied.
25.09.2011 - 15:55 Uhr
Zitat von kypdurron:
In meiner Erinnerung (aktuell können wir ja schlecht vergleichen) ist der Hauptunterschied zwischen Ottl und Lustenberger aber das Offensivspiel. Ottl spielt lustigerweise, wenn ich das richtig beobachte, tatsächlich so wie oben beschrieben. Also als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Gibt den Ball nach vorne, und frühestens dann kommt die Tempoverschärfung, und zwar nicht von ihm. (das gilt natürlich nur bei geordnetem Aufbauspiel, bei Kontern muss er selbst auch mal den Ball schnell machen, was ja auch passiert).
Das sehe ich wiederum nicht so. Kevinho hat das mit dem Spielaufbau schon ganz gut beschrieben und eben da hapert es sowohl bei Niemeyer als auch bei Ottl noch. Beide sind was ihre Spielweise MIT Ball angeht schon sehr "baugleich" (defensiv sehe ich da auch sehr große Unterschiede, hier ähnelt Ottl wirklich eher Lustenberger). Beide spielen eher den Sicherheitspass, soll heißen: zurück zum IV, quer zum AV oder - meist nach längerem Überlegen - auch mal nach vorne zu Raffael oder einem der Flügelspieler, allerdings dann meist so, dass dieser mit dem Rücken zum gegnerischen Tor steht und ihm auch nicht viel anderes übrig bleibt, als wieder zurück nach hinten oder quer zu passen. Tempoverschärfungen finden dabei nicht statt, der Spielaufbau lahmt. Schnelle, öffnende Pässe in den Lauf sind noch Mangelware und eben da sehe ich Lustenberger als unseren mit Abstand besten DM.
In meiner Erinnerung (aktuell können wir ja schlecht vergleichen) ist der Hauptunterschied zwischen Ottl und Lustenberger aber das Offensivspiel. Ottl spielt lustigerweise, wenn ich das richtig beobachte, tatsächlich so wie oben beschrieben. Also als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Gibt den Ball nach vorne, und frühestens dann kommt die Tempoverschärfung, und zwar nicht von ihm. (das gilt natürlich nur bei geordnetem Aufbauspiel, bei Kontern muss er selbst auch mal den Ball schnell machen, was ja auch passiert).
Das sehe ich wiederum nicht so. Kevinho hat das mit dem Spielaufbau schon ganz gut beschrieben und eben da hapert es sowohl bei Niemeyer als auch bei Ottl noch. Beide sind was ihre Spielweise MIT Ball angeht schon sehr "baugleich" (defensiv sehe ich da auch sehr große Unterschiede, hier ähnelt Ottl wirklich eher Lustenberger). Beide spielen eher den Sicherheitspass, soll heißen: zurück zum IV, quer zum AV oder - meist nach längerem Überlegen - auch mal nach vorne zu Raffael oder einem der Flügelspieler, allerdings dann meist so, dass dieser mit dem Rücken zum gegnerischen Tor steht und ihm auch nicht viel anderes übrig bleibt, als wieder zurück nach hinten oder quer zu passen. Tempoverschärfungen finden dabei nicht statt, der Spielaufbau lahmt. Schnelle, öffnende Pässe in den Lauf sind noch Mangelware und eben da sehe ich Lustenberger als unseren mit Abstand besten DM.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrThaner am 25.09.2011 um 16:07 Uhr bearbeitet
25.09.2011 - 21:32 Uhr
Hat mir heute, in der Zeit in der wir noch vollzählig waren, überhaupt nicht gefallen. Defensiv gibt er nur Geleitschutz und offensiv hat er heut viele Fehlpässe gespielt, lediglich die Querpässe kamen an. Am meisten stört mich aber sein nicht vorhandenes Zweikampfverhalten und das wird wohl kaum eine Vorgabe von Babbel sein. Niemeyer hat da heute den deutlich besseren Part gespielt.
In Unterzahl hat er dann, wie aller anderen auch, gekämpft und ist weite Wege gegangen. Hat auch unglaublich viel geredet und gestikuliert um die Mannschaft zu ordnen. Dennoch - sportlich ist er in der Verfassung von heute nicht so wertvoll, wie Babbel ihn gerne macht. Da darf gerne mehr kommen.
In Unterzahl hat er dann, wie aller anderen auch, gekämpft und ist weite Wege gegangen. Hat auch unglaublich viel geredet und gestikuliert um die Mannschaft zu ordnen. Dennoch - sportlich ist er in der Verfassung von heute nicht so wertvoll, wie Babbel ihn gerne macht. Da darf gerne mehr kommen.
25.09.2011 - 21:38 Uhr
Eigentlich kann man unsere Spieler fair alle nur bis zur zweifachen Unterzahl bewerten, weil danach einfach nur noch absoluter Ausnahemzustand war (bei dem sich alle gut geschlagen haben).
Und bis dahin fand ich ihn wiederholt schwach. Aber Babbel wird schon wissen, warum er wieder enorm wichtig für unser Spiel war. ;)
Und bis dahin fand ich ihn wiederholt schwach. Aber Babbel wird schon wissen, warum er wieder enorm wichtig für unser Spiel war. ;)
25.09.2011 - 21:51 Uhr
Es war eigentlich bei Ottl wie immer: Nichts Gutes zu sehen, viele Fehlpässe, keine Ideen nach vorne. Heute aber auch defensiv sehr schwach, was gegenüber der Leistung von Niemeyer besonders auffällt. Ich bleibe dabei: Er hat in dieser Form in der ersten Elf nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
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