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André Breitenreiter [Cheftrainer]

12.06.2015 - 18:04 Uhr
Zitat von elias04


Dazu kam mit Sane ein Jugenspieler, der Farfan und Draxler sofort vergessen machte - das war so nicht zu erwarten.


Sane machte Farfan und Draxler vergessen ? Was ich nicht lache. Farfan war das Aushängeschild eines vollblut Rechtsaußen den man immer anspielen konnte, Gegner ausgeschaltet hat und mit seiner Geschwindigkeit jedem Außenverteidiger das Leben zur Hölle gemacht hat.

Vor allem hat er konstant Leistung gebracht und taucht nicht ab wie Sane es leider häufig macht. Klar kann man jetzt sagen er ist jung und braucht zeit, dann vergleiche ihn aber auch nicht mit Farfan oder behaupte gar er mache ihn vergessen.
Zitat von Sanity

Zitat von elias04

Dazu kam mit Sane ein Jugenspieler, der Farfan und Draxler sofort vergessen machte - das war so nicht zu erwarten.


Sane machte Farfan und Draxler vergessen ? Was ich nicht lache. Farfan war das Aushängeschild eines vollblut Rechtsaußen den man immer anspielen konnte, Gegner ausgeschaltet hat und mit seiner Geschwindigkeit jedem Außenverteidiger das Leben zur Hölle gemacht hat.

Vor allem hat er konstant Leistung gebracht und taucht nicht ab wie Sane es leider häufig macht. Klar kann man jetzt sagen er ist jung und braucht zeit, dann vergleiche ihn aber auch nicht mit Farfan oder behaupte gar er mache ihn vergessen.


Das ist mir schon klar und ich werde Farfan immer als besten Spieler der letzten Jahre in Erinnerung behalten, aber dass wir einen qualitativ starken Ersatz intern einfach mal so rausbringen, war nicht zu erwarten und Sane spielt qualitativ schon so stark, dass er seinen Stammplatz auf RA in seiner ersten vollständigen Profisaison verdient hat.
Dazu mit einigen Spielen, in denen ER maßgeblich dafür verantworlich war, dass wir gepunktet haben (Stuttgart, Hamburg, Ingolstadt).

Das ist schon nicht zu verachten.

Übrigens treffen die Eigenschaften, die du Farfan zuschreibst, auch in weiten Teilen auf Leroy in dieser Spielzeit zu. Die war nämlich mit Ausnahme der ersten Spiele der Rückrunde schon ziemlich konstant.

•     •     •

FC Gelsenkirchen-Schalke 1904 e.V.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von elias04 am 07.05.2016 um 21:02 Uhr bearbeitet
Ich bin da ganz bei Addict!
AB hatte durchaus Pech in dieser Saison:

1.) Losglück
Unser Gegner in der 2. Pokalrunde war Gladbach. Bundesligapartien in der 2.Pokalrunde sind eher selten.
Unser Gegner im 16tel Final der EL war der Halbfinalist Donezk, während der BvB als Gruppenzweiter einen leichteren Gegner hatte.
Losglück ist für mich anders!!

2.) Saisonverlauf:
Alle Spiele gg die Top3Teams der Buli in 4 Wochen, welche insbesondere in der Hinrunde den sensationellen Saisonstart egalisierten.
Während beispielsweise Gladbach in der Rückrunde gg eine BayernB11 spielte und gegen Leverkusener die schon den dritten Platz sicher hatten usw...

3.) Personal:
Zu Saisonbeginn verletzten sich 2 der 3 gesetzten IV's außerdem Höger + Langzeitverletzte wie Uschi hinzu kommt eine lange Sperre von Geis.

4.) 11 Meter
Gnadenloses 11meterPech!!
Ich kann mich echt nicht dran erinnern wann wir auf Schalke mal so viele 11er verballert haben.

Fazit:
Ich denke dass Andre AUCH Pech auf Schalke hatte und es für ihn unter anderen Umständen besser gelaufen wäre.
ABER dass soll nstürlich nicht alles entschuldigen, aber das war auch nicht Addicts Intention!
Zitat von Sgt_Salty

Ich bin da ganz bei Addict!
AB hatte durchaus Pech in dieser Saison:

1.) Losglück
Unser Gegner in der 2. Pokalrunde war Gladbach. Bundesligapartien in der 2.Pokalrunde sind eher selten.
Unser Gegner im 16tel Final der EL war der Halbfinalist Donezk, während der BvB als Gruppenzweiter einen leichteren Gegner hatte.
Losglück ist für mich anders!!

2.) Saisonverlauf:
Alle Spiele gg die Top3Teams der Buli in 4 Wochen, welche insbesondere in der Hinrunde den sensationellen Saisonstart egalisierten.
Während beispielsweise Gladbach in der Rückrunde gg eine BayernB11 spielte und gegen Leverkusener die schon den dritten Platz sicher hatten usw...

3.) Personal:
Zu Saisonbeginn verletzten sich 2 der 3 gesetzten IV's außerdem Höger + Langzeitverletzte wie Uschi hinzu kommt eine lange Sperre von Geis.

4.) 11 Meter
Gnadenloses 11meterPech!!
Ich kann mich echt nicht dran erinnern wann wir auf Schalke mal so viele 11er verballert haben.

Fazit:
Ich denke dass Andre AUCH Pech auf Schalke hatte und es für ihn unter anderen Umständen besser gelaufen wäre.
ABER dass soll nstürlich nicht alles entschuldigen, aber das war auch nicht Addicts Intention!


1) Der BVB hat gegen Porto und Tottenham im 16-tel/Achtelfinale gespielt, hatten kein Losglück. Leverkusen hat Sporting rausgeworfen.
Bayern hat gegen Turin gespielt und der FCA gegen Liverpool. Gladbach war in der Gruppe mit ManCity/Juve/Sevilla.

Alles bis auf die letzten beiden Beispiele (die es sogar noch schwerer hatten) sind mehr oder weniger Spiele auf Augenhöhe in einer frühen Phase des Turnies. Wir haben halt Donezk bekommen, die sich dann gegen Anderlecht und Braga durchgesetzt haben, sodass das Halbfinale meiner Meinung nach nicht widerspiegelt, dass Donezk eines der 4 besten Teams im Wettbewerb ist.
Wir haben es sicherlich nicht schwerer als andere gehabt.

Im Pokal sind wir seit dem Pokalsieg vor 5 (!) Jahren nicht mehr ins Viertelfinale gekommen. Da kann AB bis auf dieses Jahr nichts für, aber Gladbach ist ein Gegner auf Augenhöhe, dem man sich 2x hintereinander geschlagen geben musste (wenn auch unglücklich.

2) Die Ansetzung ist vielleicht unglücklich, aber letztes Jahr haben wir zum Abschluss fast nur gegen Abstiegskandidaten gespielt (Köln, Stuttgart, SCP und HSV) und da wurde sich auch beschwert.

3) In diesem Jahr war es aber subjektiv betrachtet nicht so gravierend wie zu Zeiten Kellers, als man zeitweise monatelang nicht auf Farfan, Huntelaar oder Fährmann zurückgreifen konnte - und das teilweise gleichzeitig.
Unser Capitano und Nastasic haben gefehlt, aber das erklärt nicht die Borniertheit unseres Coaches, der formschwache Spieler, in persona Neustädter, talentierten Alternativen dauerhaft vorzieht.
Höger wäre als Rotationsspieler sicher nicht schlecht gewesen, aber ein Goretzka hat ähnlich lange gefehlt in der Vorsaison, was deutlich bitterer war, zumal wir da weder PEH noch Geis hatten.

Und außerdem: Hatten wir jemals fast eine ganze Rückserie, in der nahezu ALLE Offensivoptionen (aus Sane, Meyer, EMCM und später Schöpf/Belhanda) dauerhaft abrufbar waren?

4) Elfmeter verschießen ist kein Pech. Ich würde sagen, wer jemanden schießen lässt, der 4 von 6 Elfmetern vorher verschossen hat, ist selber Schuld bei den ausgewiesen starken Keepern in Deutschland.

•     •     •

FC Gelsenkirchen-Schalke 1904 e.V.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von elias04 am 07.05.2016 um 22:17 Uhr bearbeitet
Zitat von elias04
Zitat von Sgt_Salty

Ich bin da ganz bei Addict!
AB hatte durchaus Pech in dieser Saison:

1.) Losglück
Unser Gegner in der 2. Pokalrunde war Gladbach. Bundesligapartien in der 2.Pokalrunde sind eher selten.
Unser Gegner im 16tel Final der EL war der Halbfinalist Donezk, während der BvB als Gruppenzweiter einen leichteren Gegner hatte.
Losglück ist für mich anders!!

2.) Saisonverlauf:
Alle Spiele gg die Top3Teams der Buli in 4 Wochen, welche insbesondere in der Hinrunde den sensationellen Saisonstart egalisierten.
Während beispielsweise Gladbach in der Rückrunde gg eine BayernB11 spielte und gegen Leverkusener die schon den dritten Platz sicher hatten usw...

3.) Personal:
Zu Saisonbeginn verletzten sich 2 der 3 gesetzten IV's außerdem Höger + Langzeitverletzte wie Uschi hinzu kommt eine lange Sperre von Geis.

4.) 11 Meter
Gnadenloses 11meterPech!!
Ich kann mich echt nicht dran erinnern wann wir auf Schalke mal so viele 11er verballert haben.

Fazit:
Ich denke dass Andre AUCH Pech auf Schalke hatte und es für ihn unter anderen Umständen besser gelaufen wäre.
ABER dass soll nstürlich nicht alles entschuldigen, aber das war auch nicht Addicts Intention!


1) Der BVB hat gegen Porto und Tottenham im 16-tel/Achtelfinale gespielt, hatten kein Losglück. Leverkusen hat Sporting rausgeworfen.
Bayern hat gegen Turin gespielt und der FCA gegen Liverpool. Gladbach war in der Gruppe mit ManCity/Juve/Sevilla.

Alles bis auf die letzten beiden Beispiele (die es sogar noch schwerer hatten) sind mehr oder weniger Spiele auf Augenhöhe in einer frühen Phase des Turnies. Wir haben halt Donezk bekommen, die sich dann gegen Anderlecht und Braga durchgesetzt haben, sodass das Halbfinale meiner Meinung nach nicht widerspiegelt, dass Donezk eines der 4 besten Teams im Wettbewerb ist.
Wir haben es sicherlich nicht schwerer als andere gehabt.

Im Pokal sind wir seit dem Pokalsieg vor 5 (!) Jahren nicht mehr ins Viertelfinale gekommen. Da kann AB bis auf dieses Jahr nichts für, aber Gladbach ist ein Gegner auf Augenhöhe, dem man sich 2x hintereinander geschlagen geben musste (wenn auch unglücklich.

2) Die Ansetzung ist vielleicht unglücklich, aber letztes Jahr haben wir zum Abschluss fast nur gegen Abstiegskandidaten gespielt (Köln, Stuttgart, SCP und HSV) und da wurde sich auch beschwert.

3) In diesem Jahr war es aber subjektiv betrachtet nicht so gravierend wie zu Zeiten Kellers, als man zeitweise monatelang nicht auf Farfan, Huntelaar oder Fährmann zurückgreifen konnte - und das teilweise gleichzeitig.
Unser Capitano und Nastasic haben gefehlt, aber das erklärt nicht die Borniertheit unseres Coaches, der formschwache Spieler, in persona Neustädter, talentierten Alternativen dauerhaft vorzieht.
Höger wäre als Rotationsspieler sicher nicht schlecht gewesen, aber ein Goretzka hat ähnlich lange gefehlt in der Vorsaison, was deutlich bitterer war, zumal wir da weder PEH noch Geis hatten.

Und außerdem: Hatten wir jemals fast eine ganze Rückserie, in der nahezu ALLE Offensivoptionen (aus Sane, Meyer, EMCM und später Schöpf/Belhanda) dauerhaft abrufbar waren?

4) Elfmeter verschießen ist kein Pech. Ich würde sagen, wer jemanden schießen lässt, der 4 von 6 Elfmetern vorher verschossen hat, ist selber Schuld bei den ausgewiesen starken Keepern in Deutschland.


Hab grad keine Zeit und Lust auf alle Punkte einzugehen daher nur kurz:
Weil Keller noch mehr Pech mit Verletzungen hatte heißt das Breitenreiter hätte kein Pech mit Verletzungen gehabt?
Wie gesagt ich finde es durchaus unglücklich wenn 2 der 3 IV für die komplette Saison ausfallen!
Nicht zu vergessen das einer der Beiden nebenbei noch der Kapitän ist.

Aber ich will dass auch nicht bis zum St.Nimmerlandstag ausdiskutieren und bleibe dabei: Andre Breitenreiter hatte auch (etwas) Pech auf Schalke, wenn gleich es sehr müsig ist darüber zu philosophieren ob es einen messbaren Unterschied in der Platzierung ausgemacht hätte.
Mich hat AB einfach nicht überzeugt. Das fängt schon teilweise mit Gestammel bei Interviews/PK's an und endet in einer Stagnation des Vereins. Die ersten Auftritte AB's bei PK's fand ich schon sehr nervös. Das hat sich bis heute nicht geändert. Für mich strahlt er in kleinster Weise Irgendetwas aus. Keine Autorität oder extrem positive Sympatie ist zu erkennen. Hinzu kommen die Wiedersprüche in seinen Aussagen ("Bene wird bei uns nicht mehr den RAV spielen müssen", "Spieler sind nach Verletzungen wieder gut im Training dabei und angeblich Optionen fürs Wochenende, finden sich aber am Spieltag nichtmal im Kader wieder"...). Er ist halt Bundesligadurchschnitt und das reicht auf Dauer nicht aus.
Ich verstehe auch nicht wie in unserer Personalsituation ein Ayhan ausgeliehen werden kann, er sich aber gleichzeitig darüber beklagt keine Alternativen zu haben. Unter Keller mauserte sich Kaan zum ernsthaften Kaderspieler, dessen Standards langsam gefürchtet wurden. Di Matteo gab ihm ebenfalls Einsatzzeit. Jetzt soll dieser Spieler nicht mal die 3./4. Option sein und man spielt lieber mit Neustädter in der IV. Das verstehe ich nicht. Auch die geringe Einsatzzeit von Friedrich verstehe ich nicht.
Nach dieser Saison erkenne ich immernoch keine Spielidee. Die Handschrift des Trainers fehlt mir einfach. Hinten stehen wir unsicher, kassieren gefühlt so viele Tore wie wir früher in 2 Jahren bekommen haben. Das Aufbauspiel ist behebig und Ideenlos. Wir strahlen kaum Torgefährlichkeit aus dem Mittelfeld aus und unser Stürmer hängt mangels Flanken nur in der Luft. Tief stehen und auf Konter spielen klappt so gut wie nie. Auf der einen Seite kassieren wir zu oft nach einer Führung und dem sofortigen Tiefstehen Gegentore, zum anderen sind unsere Konter meist überhastet und verpuffen durch technische Fehler/ Fehlpässe/ Torschusspanik. Nichtmal unsere Standards sind gefährlich. Unser Offensivspiel profitiert das ganze Jahr über von Einzelaktionen und individueller Klasse. Ich sehe nichts von einstudierten Laufwegen, Rotieren, Gegenpressing, irgendetwas was uns ausmacht. Es gibt nur wenige Spiele in denen man mal definitiv sagen konnte: "Die Mannschaft hat die und die Vorgabe gehabt und hat das sichtbar durchgezogen". Ich erinnere mich zwar an Pressingversuche, aber das Maximum was wir da erreicht haben waren vielleicht mal 45min., danach kam meist der böse Einbruch. Unser Offennsivspiel ist nur geprägt von Soli. Leroy/Max/EMC sind gezwungen ins 1 gegen 2 zu gehen, damit irgendwo eine Lücke ist und ein Spieler frei ist. Klappt das nicht, sind wir hoffnungslos verloren und verlieren. Weder der Hunter noch Di Santo wurden mit ausreichend Flanken gefüttert. Wir haben uns damit selber um unsere Stärke im Sturm gebracht.
Zudem fehlt mir auch eine gewisse Emotionalität auf dem Platz. Man merkt den Spieler einfach nicht an, dass sie den Sieg UNBEDINGT wollen. Heute fiel mir da mal Bene positiv auf, der die Jungs nach der Halbzeit versammelt hat und nochmal eine kleine Ansprache gehalten hat. Da war Feuer drin. Aber diese gierigen Momente kann man dieses Jahr an einer Hand abzählen. Man war froh, wenn man das 1:0 gemacht hatte und hat dann sofort das Offensivspiel eingestellt, in der Hoffnung der Gegner würde kein Tor erzielen. Das war Angsthasenfußball wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe.
Zitat von Ruppi-18-
Mich hat AB einfach nicht überzeugt. Das fängt schon teilweise mit Gestammel bei Interviews/PK's an und endet in einer Stagnation des Vereins. Die ersten Auftritte AB's bei PK's fand ich schon sehr nervös. Das hat sich bis heute nicht geändert. Für mich strahlt er in kleinster Weise Irgendetwas aus. Keine Autorität oder extrem positive Sympatie ist zu erkennen. Hinzu kommen die Wiedersprüche in seinen Aussagen ("Bene wird bei uns nicht mehr den RAV spielen müssen", "Spieler sind nach Verletzungen wieder gut im Training dabei und angeblich Optionen fürs Wochenende, finden sich aber am Spieltag nichtmal im Kader wieder"...). Er ist halt Bundesligadurchschnitt und das reicht auf Dauer nicht aus.
Ich verstehe auch nicht wie in unserer Personalsituation ein Ayhan ausgeliehen werden kann, er sich aber gleichzeitig darüber beklagt keine Alternativen zu haben. Unter Keller mauserte sich Kaan zum ernsthaften Kaderspieler, dessen Standards langsam gefürchtet wurden. Di Matteo gab ihm ebenfalls Einsatzzeit. Jetzt soll dieser Spieler nicht mal die 3./4. Option sein und man spielt lieber mit Neustädter in der IV. Das verstehe ich nicht. Auch die geringe Einsatzzeit von Friedrich verstehe ich nicht.
Nach dieser Saison erkenne ich immernoch keine Spielidee. Die Handschrift des Trainers fehlt mir einfach. Hinten stehen wir unsicher, kassieren gefühlt so viele Tore wie wir früher in 2 Jahren bekommen haben. Das Aufbauspiel ist behebig und Ideenlos. Wir strahlen kaum Torgefährlichkeit aus dem Mittelfeld aus und unser Stürmer hängt mangels Flanken nur in der Luft. Tief stehen und auf Konter spielen klappt so gut wie nie. Auf der einen Seite kassieren wir zu oft nach einer Führung und dem sofortigen Tiefstehen Gegentore, zum anderen sind unsere Konter meist überhastet und verpuffen durch technische Fehler/ Fehlpässe/ Torschusspanik. Nichtmal unsere Standards sind gefährlich. Unser Offensivspiel profitiert das ganze Jahr über von Einzelaktionen und individueller Klasse. Ich sehe nichts von einstudierten Laufwegen, Rotieren, Gegenpressing, irgendetwas was uns ausmacht. Es gibt nur wenige Spiele in denen man mal definitiv sagen konnte: "Die Mannschaft hat die und die Vorgabe gehabt und hat das sichtbar durchgezogen". Ich erinnere mich zwar an Pressingversuche, aber das Maximum was wir da erreicht haben waren vielleicht mal 45min., danach kam meist der böse Einbruch. Unser Offennsivspiel ist nur geprägt von Soli. Leroy/Max/EMC sind gezwungen ins 1 gegen 2 zu gehen, damit irgendwo eine Lücke ist und ein Spieler frei ist. Klappt das nicht, sind wir hoffnungslos verloren und verlieren. Weder der Hunter noch Di Santo wurden mit ausreichend Flanken gefüttert. Wir haben uns damit selber um unsere Stärke im Sturm gebracht.
Zudem fehlt mir auch eine gewisse Emotionalität auf dem Platz. Man merkt den Spieler einfach nicht an, dass sie den Sieg UNBEDINGT wollen. Heute fiel mir da mal Bene positiv auf, der die Jungs nach der Halbzeit versammelt hat und nochmal eine kleine Ansprache gehalten hat. Da war Feuer drin. Aber diese gierigen Momente kann man dieses Jahr an einer Hand abzählen. Man war froh, wenn man das 1:0 gemacht hatte und hat dann sofort das Offensivspiel eingestellt, in der Hoffnung der Gegner würde kein Tor erzielen. Das war Angsthasenfußball wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe.




Ganz ehrlich - super Beitrag. Es fehlt im Endeffekt an allen Ecken und Enden. Vorne waren es meist Einzelaktionen, von den von dir aufgeführten Spielern. Und hinten hat uns Fährmann einfach mit einer ganz starken Saison gerettet. Ich erkenne im spiel unter Breitenreiter einfach kein System und das stört mich ungemein. Wir haben mit Huntelaar und Di Santo zwei klare Spitzen, die natürlich Flanken und Bälle brauchen. Erst ist Di Santo sein absoluter Wunschspieler und nach einer kurzen Zeit, kann er Ihn nicht mal mehr einbinden und das ist besonders schwach. Zudem finde ich seine gewählten Aufstellungen manchmal sehr merkwürdig, aber das ist eine andere Geschichte. Was mir auch aufgefallen ist und was mich ärgert, ist, dass Er es kaum bis nicht geschafft hat, einen unserer Spieler wirklich stark zu verbessern. Und das bei den großen Talenten......
Insgesamt würde ich eigentlich (!) dafür pläderien, dem Trainer noch Zeit zu geben.

Mich stören aber vorallem die kleinen Details, bei denen ich einfach nicht verstehen kann wieso die Dinge so laufen wie sie laufen:

1. Wir sind unfassbar schwach bei Ecken geworden. Gestern hatten wir beispielsweise mindesten 8 Ecken, und nur eine wurde annähernd gefährlich. Ja ich weiß, dass wir keinen Bordon oder Kuranyi, welcher für mich wohl der beste Kopfballspieler der gesamten Bundesliga-Historie ist, im Kader haben. Aber mit Matip, Huntelaar, Neustädter, Kola und Choupo muss man einfach mehr daraus machen.
Dazu kommt, dass auch keinerlei Variationen bei den Ausführungen zu finden sind. Im Heimspiel davor haben wir doch gesehen, wie gefährlich beispielsweise eine kurze Ecke werden kann.
Es scheint einfach, als würden Ecken im Training vernachlässigt werden.

2. Die Wechsel und das generell In-Game-Coaching. Hier muss ich relativieren, dass die Wechsel schon etwas besser geworden sind. Aber generell wird mMn viel zu spät falsch reagiert. Da wird die kreative Zentrale durch die Auswechslung eines Geis zerstört, um vorne einen Di Santo zu bringen. So etwas kann einfach nicht funktionieren.

3. Der 6er (hier meine ich Geis) wird/wurde regelmäßig durch die Freiheit des 8ers in der Rückwärtsbewegung alleine gelassen. Kann ich nicht verstehen, dass hier erst so spät angesetzt wurde.

4. Der Spielaufbau über den Torhüter. Fährmann ist wohl vom reinen Torwartspiel her unter den 3-5 besten Torhütern der Welt. Aber fußballerisch bin selbst ich besser. Das regelmäßig der Ball an den Torhüter geht, ohne dass ein Spieler abkippt (hat doch in der Hinrunde mit Geis gut funktioniert), ist einfach bescheuert. Dann pölt Fährmann den Ball immer nur zu Choupo, auf was sich die Gegner eingestellt zu haben scheinen, da Choupo bei Abschlägen regelmäßig gedoppelt wird.

5. Die unterschiedlichen Halbzeiten. Dafür sind einfach keine Worte zu finden. Was macht der immer mit den Jungs in der Halbzeit? Spielen die Schach oder dürfen die Spieler sich an ihren Freundinnen und Frauen austoben? ugly
Natürlich kann das mal passieren, aber diese Regelmäßigkeit ist einfach unfassbar.

Es geht mir um diese kleinen Aspekte, da ich der Meinung bin, dass das grobe Gerüst an Form gewinnt.

Aber alles in allem muss wohl (wieder einmal) ein Cut her.
Aber bitte nicht Weinzierl - da lebe ich lieber mit der Angst, dass ein Favre bald hinschmeisst. Weinzierl ist eher ein minimales 1:1 Upgrade zu Breitenreiter, wohingegen Favre einfach ein Lehrmeister ist.

•     •     •

Glück ist mit die Doofen. Und wenn die Doofen unsere Doofen sind, dann ist es nicht mehr Glück, sondern die bessere Spielanlage.
Zitat von S04addict
Lasst doch Breite nach diesem Spiel heute bitte in Ruhe. Die erste Halbzeit war in puncto Dominanz, Ballzirkulation und Gegenpressing (!) mit das beste, was ich hier in den letzten Jahren gesehen habe, die zweite Halbzeit war schwächer, aber nicht katastrophal. Irgendwann belohnen wir uns mit dem HOCHVERDIENTEN Führungstor (Augsburg vorher übrigens mit ner recht langen gegentorlosen Serie), Breite vollzieht einen völlig nachvollziehbaren Wechsel zurück zur Doppelsechs und dann kassieren wir ein Distanztor eines Spielers, der seit 56 Spielen keine Hütte mehr getroffen hat. Da ist der Pech-Faktor deutlich höher als der taktische. Ja, Geis steht falsch, ja, wir waren zu passiv. Ändert aber halt auch nix daran, dass Breite diese Saison mehr als einmal von Fortuna so richtig in den ***** getreten wurde und was auch schon 2 oder 3 Pünktchen bedeuten, kann man an der Tabelle ablesen.

Wir haben in nahezu jedem engen/umkämpften Spiel Punkte liegenlassen. Das liegt auch an Breite, genau wie die teilweise haarsträubende Chancenverwertung. Keine Frage, wir haben auch vieles selber verbockt. Im Endeffekt muss man aber auch auf Schalke einsehen, dass Glück/Pech kein unwesentlicher Faktor sind. Seien es Traumtore von Holzfällern oder Schiri-Fehlentscheidungen. Gerade auf Schalke muss man das einsehen, weil ja hier bei 1:0 alles super, und bei 1:1 die Mannschaft eine Drecks-Millionärstruppe ist, die sich lieber heute als morgend alle verpissen sollen und eh nie irgendwas gebacken bekommen. Und dann wird eben auch nach einem Spiel wie heute der Trainer kritisiert. Come on. Manchmal hat eben keiner Schuld und man hatte nur Pech. Fußball ist ein low-scoring Sport und da entscheiden kleine Faktoren manchmal halt entscheidende Dinge. Das gleicht sich auch nicht immer alles aus. Ist nur ne Floskel.


Zitat von Holzkiste
Das Gegentor haben wir auch so schön öfter bekommen diese Saison und speziell nach Führungen. Das war kein Pech, das war typisch lethargisch.


Addict und Take haben beide Recht, finde ich.

Auf der einen Seite war das gestrige Unentschieden recht unglücklich. Die erste HZ war, wie schon so oft in dieser Saison, einfach stark. Wir hatten mit Meyer, noch mal Meyer und Matip drei hochkarätige Chance, wovon eine haarscharf drüber gesetzt und zwei von Hitz klasse vereitelt wurden. Zudem hatte der Hunter beim Freistoß Alu-Pech. Dem gegenüber steht eine Halbchance durch den missglückten Kopfball von Finnbogason Ende der Spielhälfte. Den durchweg gelungenen Auftritt in den ersten 45 Minuten muss man bei aller berechtigter Kritik auch mal würdigen dürfen.
Nach der Pause ließen wir zwar nach, agierten trotz Dominanz zu statisch, gingen insgesamt gesehen aber absolut verdient in Führung. Übrigens ausnahmsweise auch mal dank zweier sehr gelungener Wechsel, wovon einer mit einer klugen Umstellung (Schöpf) einher ging. Soweit so gut. Bis dann ein Gegner, der bis auf die beiden Chancen von Finnbogason (s.o.) und Bobadilla nichts nach vorne machte, mit dem ersten gefährlichen Torschuss aus dem Nichts ausgleicht. Das war für Augsburg schon höchst glücklich und - Schalke investierte deutlich mehr - für die Gäste auch unverdient. Insofern stimme ich zu, dass es unpassend ist, diese Leistung zum Anlass für Kritik an AB zu wählen. Hätten wir häufiger so gespielt gestern wie über weite Strecken, wären wir jetzt in einer ganz anderen Situation. Dass wir da stehen, wo wir stehen, hat viele Gründe, die in genügend Spielen zu sehen waren. Da muss man nicht auf das gestrige Spiel verweisen.

Also unglücklich und unverdient - da bin ich bei Addict - ja, aber Pech? Nein! Denn, wie Take zurecht anmerkt, war es eben kein Pech, sondern vielmehr die typische Lethargie, die sich auf dem Platz in unnötiger Passivität ausdrückt, die den Gegner zu Chancen einlädt, was sich die ganze Saison wie ein roter Faden vor allem durch unser Defensivspiel zieht. War das passive Mittelfeldpressing in der damals noch stabilen Grundordnung selbst unter Keller und Di Matteo (bis zum Einbruch Mitte der RR) noch das taktische Prunkstück unserer Mannschaft, geht uns die Kompaktheit heute dermaßen ab, dass man, wenn der Gegner halbwegs druckvollen Ballbesitzfußball aufzieht, häufig den Eindruck hat, dass es jederzeit klingeln kann. Klar gibt es da auch Ausnahmen wie HZ1 in München, aber in der Regel sieht es hier sogar schon schlechter aus als unter Breitenreiters Vorgängern. Wie oft haben wir nun schon auf diese einfachste Weise Punkte hergeschenkt? Ein Teil dieser Kritik trifft sicherlich auch die unerfahrene und inhomogen zusammengestellte - Hottes Feld - Mannschaft selbst, die den Eindruck macht, sie gäbe sich zu schnell zufrieden und schalte dann einen Gang runter. Mannschaft und Management haben daher genauso ihren Anteil. Unseren Trainer können wir hier aber auch keinesfalls von Kritik freisprechen, das hat die Saison eindrücklich gezeigt.

Damit will ich natürlich nicht sagen, dass wir uns im Vergleich zu Keller und Di Matteo zurückentwickelt hätten. Insgesamt sehe ich uns besser aufgestellt als zum Ende derer Amtszeiten. Die Konteranfälligkeit wurde verringert, der Spielaufbau verbessert und das Angriffsspiel zumindest von einem ganz schlechten auf ein passables Niveau angehoben, um mal drei Beispiele zu nennen. In vielen anderen Bereichen stagnieren wir aber, so fehlte uns gestern gegen einen immer tiefer stehenden Gegner klare Abläufe, wie der aufzubrechen ist, verschlechtern uns teilsweise gar (s.o.). Ausführlicheres dazu in einem alten Beitrag.

Ich will nicht ausschließen, dass Breitenreiter Vieles noch verbessern kann. Einige Ansätze sind ja durchaus zu erkennen. Nur fürchte ich erstens, dass das zu viel Zeit braucht und zweitens auf dem Weg dahin zu viele Rückschläge erfolgen, die wir uns als ambitionierter Verein nun mal nicht in der Form leisten können. Es zeigt sich, dass Breitenreiter selbst noch zu sehr in der Entwicklung steckt, als dass er einer Mannschaft, die erst noch am unsicheren Anfang ihrer Entwicklung steht, die nötige Stabilität geben kann. Der Schritt kam für ihn einfach zu früh.

Der zweite Punkt ist neben dem Eindruck, Breite sei NOCH nicht reif genug für Schalke, die Frage, ob er ÜBERHAUPT die Qualitäten mitbringt, uns mittelfristig so zu entwickeln, wie wir es uns erhoffen. Hier muss man, finde ich, differenzieren zwischen der kurz- bis mittelfristigen Grundlagenarbeit und dem mittel- bis langfristigen Feinschliff. Ersteres hat AB bisher gar nicht so schlecht gemacht, finde ich. Im Vergleich zum schrecklichen Ende unter RDM sind wir nun stabiler aufgestellt. Die beiden zugegebenermaßen nicht gerade ambitioniertesten Saisonziele, die EL zu erreichen und Mannschaft/Fans vereint hinter sich zu bringen, hat er geschafft. Von "gescheitert" kann daher trotz Freistellung nach einem Jahr m.E. keine Rede sein. Vielmehr hat er die Minimalziele erfüllt und kann gehobenen Hauptes nach einer auch für seinen Lebenslauf zuträglichen Station weiterziehen.

Ob er nur noch nicht, oder generell nicht in der Lage wäre, einen Verein des Kalibers Schalke mit nachhaltigem "Konzeptfußball" in die CL zu führen, bleibt die große unbeantwortete Frage. Vieles deutet darauf hin, dass in ihm eben kein Spitzentrainer steckt. Dafür wiederholt er mir zu viele Fehler, für die er zumindest bisher nicht mal ansatzweise erkennbare Mittel zu haben scheint (wurde im Detail alles lang und breit diskutiert). Ganz ausschließen will ich das nach nur einem Jahr zwar noch nicht. Das Risiko, darauf zu hoffen, scheint für uns in jedem Fall verständlicherweise zu groß. Mit einem falschen Vertrauensvorschuss würde man ja nicht das erste mal auf die Nase fallen (Keller). Die langfristige Perspektive unter AB finde ich gar nicht so entscheidend. Würde man zum Entschluss kommen, dass er zumindest auf Sicht (etwa bis Vertragsende) der richtige wäre, um erst dann von einem daran anknüpfenden und den nächsten Schritt versprechenden Veredler abgelöst zu werden, sollte man zunächst mit AB weitermachen.

Abschließend fehlen mir die Anzeichen auch für eine kurz- bis mittelfristig erfolgreiche Perspektive unter Breitenreiter. Dass man zur Einschätzung kommt, er habe nicht die Qualitäten uns mit Spitzenfußball langfristig oben zu etablieren, sollte dabei kein K.O.-Kriterium sein. Einem Hecking etwa (rein fiktives Beispiel versteht sich) wäre es zuzutrauen, hier Grundlagen auf recht stabilem Weg zu entwickeln, ohne, dass man sich langfristig den großen Schritt erhoffte. Mehr würde ich vom aktuellen Trainer, das betrifft also auch AB, gar nicht erwarten. Und das würde ich ihm sogar ansatzweise zutrauen, nur nicht in der Stabilität und in dem Tempo, was auf Schalke erwartet wird. Dafür ist AB selbst noch zu unerfahren und macht auch in der Grundlagenarbeit noch zu viele Fehler. Das finde ich sehr schade, denn obschon ich der Einschätzung bin, dass ABs Qualitäten langfristig vermutlich sowieso nicht für S04 ausreichen, würde ich ihn eigentlich in der kurz- bis mittelfristigen Grundlagenarbeit vom Typ her für genau den richtigen für Schalke halten - wenn er in seiner Entwicklung schon einen Schritt weiter wäre als die Mannschaft. So ist das leider zu viel fehlerbehaftete Unerfahrenheit auf einem Haufen, die sich ein Verein mit internationalen Ambitionen nicht erlauben kann.

Das ist denn auch genau der Unterschied zum Beispiel zum gehandelten Weinzierl, dem ich zwar langfristig etwas mehr, aber auch nicht Welten mehr als AB zutraue, der nämlich m.E. ebenfalls kein absolutes Spitzenpotential wie die Tuchels oder Pochettinos in sich trägt, aber eben die Grundlagen stabiler entwickeln kann als ein sich in der BL nur langsam entwickelnder, noch ziemlich fehlerbehafteter AB. Ein eher simples, aber dafür wirklich gut funktionierendes Konzept - womit AB leider schon so seine Probleme hat - wäre bereits ein gewaltiger Fortschritt auf Schalke. Mehr sollte man aktuell generell von unserem Trainer in den nächsten 1-2 Jahren nicht erwarten - ganz gleich, wie der nun heißen mag. Insofern betrachte ich AB hier nicht als gescheitert, sondern als denjenigen, der die erste Etappe einer langen Reise absolviert hat und nun von einem Trainer abgelöst wird, der an einige gute Ansätze anknüpfen kann.


Übrigens noch ein Wort zur Debatte Glück/Pech im Allgemeinen: Ich finde auch, dass in Andres Amtszeit Vieles zusammengekommen ist. Die Liga könnte sich nicht beschweren, wenn wir ein paar Punkte mehr auf dem Konto hätten. Das ändert an meiner Grundaussage aber überhaupt nichts. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, so wie es jetzt gekommen ist. Hätten wir die Saison mit etwas weniger unglücklichen Spielausgängen auf Platz 4 abgeschlossen, wären die Fehler immer noch die gleichen. Das erhöhte nur die Gefahr, dass man sich vom Tabellenplatz blenden ließe und so die (taktischen) Mängel leichter übersähe. Die Situation hatten wir ja schon mal. Der Druck auf Heidel, trotz seiner wahrscheinlichen Einschätzung, AB genüge nicht, an ihm festhalten zu "müssen", wäre so gering nicht. Hinzu käme die ungewisse Planbarkeit wegen CL-Quali. Ob die Situation so viel besser wäre, bestreite ich. Vermutlich ganz gut, dass nicht nur die Leistung, sondern auch die Ergebnisse einen Cut nahe legen, der andernfalls womöglich ausgefallen wäre.
Zitat von Schalkeman

Insgesamt würde ich eigentlich (!) dafür pläderien, dem Trainer noch Zeit zu geben.

Mich stören aber vorallem die kleinen Details, bei denen ich einfach nicht verstehen kann wieso die Dinge so laufen wie sie laufen:

(...)


ich finde deinen Text sehr gut, aber ich finde, dass viele deiner Argumente 1. keine Kleinigkeiten sind (ungleiche Halbzeiten, Ingame-Coaching, schwache Standards,..), sondern erhebliche Probleme.

2. Du hast ja "eigentlich" geschrieben, daher nehme ich an, dass du auch für einen Wechsel bist. Ich auch, wobei ich keinen Trainer habe, von dem ich sage, den will ich!

Ich würde noch ergänzen: Der Umgang mit Jugendspielern. Das war ja ein erklärtes Ziel, da sehe ich ihn etwas als gescheitert an (klingt nun schlimmer, als es gemeint ist). Bis auf Sane, hat er keinen "neuen" hervorgebracht. Am Beispiel von Sane lässt sich das gut erläutern: Sane war aus der letzten Saison bekannt, auch seine Fähigkeiten. Breite wirft ihn rein, er macht bombige Spiele. Vertraut ihm erstmal nicht (Startelf, zB). Erst als der Druck von außen wächst und er nicht mehr an ihm vorbeikommt, spielt er plötzlich als Stamm-RF.
Ich vermisse bei ihm, dass er mal auf die Jugend setzt, wie es zB Keller tat (anderes Thema, ich weiß). Friedrich und / oder Kehrer sollen gute Jungs sein.
Ich verschließe meine Augen nicht davor, dass durch einen der beiden der Alters- und damit Erfahrungsschnitt drastisch sinkt und wir natürlich defensiv gar nicht stabil waren, und Roman und Matip natürlich dann logisch erschienen. Aber bei den Leistungen hätte ich mir zumind. mal etwas mehr Einsatzzeit gewünscht, zB auch von Kehrer im DM.

mMn muss ein neuer Trainer her. Ich sehe es als eine der letzten Chancen, nochmals einen Umbruch durchzuführen, der authentisch wirkt. Nur wer es sein soll.... ich weiß es nicht... Favre sehe ich als Gefahr an, sobald in Gbach etwas Druck da war, fing er schon an labil zu werden.... Weinzierl, ich weiß nicht... Wilmots geisterte irgendwann ja nochmal rum... wird aber nicht realistisch sein... Ich vertraue auf Heidel, wie schon lange auf keinen Manager mehr
Dieser Beitrag wurde zuletzt von andede am 08.05.2016 um 12:47 Uhr bearbeitet
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