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09.04.2023 - 08:05 Uhr
16.05.2023 - 12:31 Uhr
Zitat von BVBBC
Was nicht schlimm wäre, da dann nach und nach das Draftkapital zurückkehrt und Embiid immer noch für sehr ähnliche Pakete tradebar ist, wenn man in den harten Rebuild gehen möchte. Hat man in den letzten 2-3 Jahren schließlich oft genug gesehen, wie Contender Haus und Hof für Spieler am Ende ihrer Prime versetzen, sobald ein Trade dieser Spieler unausweichlich wurde. Bleibt Philly jedenfalls bis 2025 sportlich relevant, ist nur der 2027er Pick eventuell weg, wobei das Timing ja gut wäre, wenn man genau dann in den Rebuild ginge, weil der Pick 1-8 protected ist. Sowohl in '27 als auch in '28, wobei er dann umgewandelt wird, sollte er nicht konvertiert werden. Sprich: die 76er werden diesen Pick nie verlieren, wenn sie 2027 und 2028 zu den vier schlechtesten Teams der Liga gehören sollten und haben auch die Picks danach alle wieder in ihrem Portfolio. Dazu bekommt man immer noch Picks und Assets für Embiid zurück, die man entwickeln kann. Maxey kommt dann sogar erst in seine Prime, weswegen dessen Tradewert in dem Moment sogar wesentlich höher ausfallen sollte als heute, wodurch man mehrere Optionen erhält, indem man ihn hält oder dem Rebuild noch mehr Mittel hinzufügt, um ihn zu beschleunigen, weil man für ihn und Embiid in Summe dann deutlich mehr zurückbekommt als wenn man jetzt nur Embiid traden würde, während man die Timelines der Spieler angleicht. Man kann also dann schnell in eine Situation kommen, wie sie Utah aktuell bspw. hat. Dementsprechend ist zu erwarten, dass vor der Tradedeadline 2026 keine Entscheidung zu einem Embiid Trade ansteht. Kurzfristig betrifft der Handlungsspielraum in Philly somit nur die Rollenspieler und dabei im Besonderen den dicken Vertrag von Harris.
Zitat von Vintage09
Wenn Morey hier ein wenig zaubert sollte man in der Kombi mit Embiid noch 2-3 Jahre mitmischen können, danach müsste das Fenster mit Ihm zu sein.
Wenn Morey hier ein wenig zaubert sollte man in der Kombi mit Embiid noch 2-3 Jahre mitmischen können, danach müsste das Fenster mit Ihm zu sein.
Was nicht schlimm wäre, da dann nach und nach das Draftkapital zurückkehrt und Embiid immer noch für sehr ähnliche Pakete tradebar ist, wenn man in den harten Rebuild gehen möchte. Hat man in den letzten 2-3 Jahren schließlich oft genug gesehen, wie Contender Haus und Hof für Spieler am Ende ihrer Prime versetzen, sobald ein Trade dieser Spieler unausweichlich wurde. Bleibt Philly jedenfalls bis 2025 sportlich relevant, ist nur der 2027er Pick eventuell weg, wobei das Timing ja gut wäre, wenn man genau dann in den Rebuild ginge, weil der Pick 1-8 protected ist. Sowohl in '27 als auch in '28, wobei er dann umgewandelt wird, sollte er nicht konvertiert werden. Sprich: die 76er werden diesen Pick nie verlieren, wenn sie 2027 und 2028 zu den vier schlechtesten Teams der Liga gehören sollten und haben auch die Picks danach alle wieder in ihrem Portfolio. Dazu bekommt man immer noch Picks und Assets für Embiid zurück, die man entwickeln kann. Maxey kommt dann sogar erst in seine Prime, weswegen dessen Tradewert in dem Moment sogar wesentlich höher ausfallen sollte als heute, wodurch man mehrere Optionen erhält, indem man ihn hält oder dem Rebuild noch mehr Mittel hinzufügt, um ihn zu beschleunigen, weil man für ihn und Embiid in Summe dann deutlich mehr zurückbekommt als wenn man jetzt nur Embiid traden würde, während man die Timelines der Spieler angleicht. Man kann also dann schnell in eine Situation kommen, wie sie Utah aktuell bspw. hat. Dementsprechend ist zu erwarten, dass vor der Tradedeadline 2026 keine Entscheidung zu einem Embiid Trade ansteht. Kurzfristig betrifft der Handlungsspielraum in Philly somit nur die Rollenspieler und dabei im Besonderen den dicken Vertrag von Harris.
Kann mir nicht so wirklich vorstellen, dass die Pakete in 3 Jahren genauso aussehen würden, aber die Vergangenheit beweist hier was Anderes. Hast hier nicht Unrecht, aber bei nem Big bin ich immer vorsichtig.
Die Trades die ich zuvor aufgezählt hatte, haben kein wirkliches Versprechen, wo man vermutlich die Finger von lassen sollte, da so Spieler gefühlt jedes Jahr irgendwoher um die Ecke kommen.
Hab überhaupt kein wirkliches Gefühl für wie ein Embiid Trade in dieser Off Season aussehen könnte?
Um nur sowas in Betracht ziehen zu können, müsste vermutlich ein Versprechen dabei sein, dass es ja auch nicht zu 100% gibt sondern sich auch nur erahnen lässt.
Klar, was du aufzeigst bzgl. den Assets ist vollkommen richtig, meine Intention hinter dem Ganzen wäre halt gewesen dann in Maxey seiner Prime wieder voll anzugreifen, mit nem 2ten / 3ten Youngster auf nem ähnlichen Level die man dann für einen Embiid Trade erhalten würde.
Aber Ihr habt Recht, wenn in der Offseason paar Handgriffe sitzen + ein vielversprechender Coach aufschlägt, ist die Chance gegeben vll die nächsten Jahre 1-2 Titel abzugreifen.
Hab es nur mal versucht aus nem anderen Blickwinkel zu betrachten
17.05.2023 - 08:35 Uhr
Irres Spiel in Denver. Die Nuggets waren einfach lange untouchable, die Lakers haben dann aber mMn den Schlüssel (zur Serie) gefunden.
Und wenn LBJ hintenraus in einem Matchup mit 5-Fouls-Murray nicht recht sinnbefreit bei drei Punkten Rückstand den Dreier versucht, dann ziehen die das Ding am Ende.
Das wird eine tolle Serie!
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Spurs im Draft an Nummer 1. Wen sie wohl holen
Und wenn LBJ hintenraus in einem Matchup mit 5-Fouls-Murray nicht recht sinnbefreit bei drei Punkten Rückstand den Dreier versucht, dann ziehen die das Ding am Ende.
Das wird eine tolle Serie!
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Spurs im Draft an Nummer 1. Wen sie wohl holen
17.05.2023 - 09:07 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Irres Spiel in Denver. Die Nuggets waren einfach lange untouchable, die Lakers haben dann aber mMn den Schlüssel (zur Serie) gefunden.
Und wenn LBJ hintenraus in einem Matchup mit 5-Fouls-Murray nicht recht sinnbefreit bei drei Punkten Rückstand den Dreier versucht, dann ziehen die das Ding am Ende.
Das wird eine tolle Serie!
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Spurs im Draft an Nummer 1. Wen sie wohl holen
Irres Spiel in Denver. Die Nuggets waren einfach lange untouchable, die Lakers haben dann aber mMn den Schlüssel (zur Serie) gefunden.
Und wenn LBJ hintenraus in einem Matchup mit 5-Fouls-Murray nicht recht sinnbefreit bei drei Punkten Rückstand den Dreier versucht, dann ziehen die das Ding am Ende.
Das wird eine tolle Serie!
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Spurs im Draft an Nummer 1. Wen sie wohl holen

Ich stimme der Lakers Euphorie nicht so ganz zu. Sie haben für mich mehr ein Weg zurück ins Spiel gefunden, noch nicht einen die Serie zu gewinnen. Sie konnten in der zweiten Hälfte 12 Punkte zurückholen--mit 67/50/90, mit den Splits sollte mehr drin sein. Denver bei 61/53/58--eigentlich hat Denver es an der Freiwurflinie überhaupt greifbar gemacht.
Das Pendel schwang deutlich zu den Lakers am Ende. Das sehe ich auch so. Selbst wenn es strukturell war und nicht nur das Viertel, kann Denver jetzt mit adjustments nachziehen. Phoenix haben die nach im zweiten Zug ganz übel ausgeschaltet. Und bei den Lakers sehe ich das ähnliche Problem von zu wenig Dreiern.
Denver sehe ich als Favorit auf das 2-0.
Im Draft ist das passiert, was sich die meisten gewünscht haben--glaube ich. Die Spurs haben den neuen Franchise-Big. Spannend, wie schnell sie darauf mit Kaderumstellungen reagieren werden. Ich sehe als erstes Jones-Vassell-Johnson-Wemby-Collins. Sochan könnte gleich ein starkes Asset werden, oder ein sehr guter Rotation-Big. Graham, Branham, Wesley, Birch, McDermott für die Tiefe ist auch ein Startpunkt mit dem man geduldig arbeiten kann.
Dallas Pick hat überlebt. Ansonsten haben jetzt erstmal Indiana und Utah mit ihren drei FPs gut zu überlegen, was sie rund um den draft tun möchten.
17.05.2023 - 11:25 Uhr
Hochinteressantes Spiel hintenraus, als Ham darauf reagierte, dass Russell defensiv unspielbar ist, was in dieser Serie allgemein zu erwarten sein dürfte, weil er allenfalls über hohe offensive Effizienz helfen kann. Nachdem die Lineups umgestellt wurden, war die Defense am Perimeter auf einen Schlag ganz gut, weil man viel besser um Blocks herumkam, allgemein enger am Mann blieb und man konnte dadurch das Scoring der Nuggets wesentlich einschränken, das bis dahin sehr stark und flüssig war. Von dem her ein guter und simpler In-Game-Move von Ham, der aber letztendlich zu spät kam, was für die nächsten Spiele durchaus seine Risiken bietet und nicht nur Grund für Optimismus, da die Lakers bereits in der Vorserie am Ende ziemlich müde wirkten. Sie können daher die Rotation eigentlich nicht noch weiter einschränken und die Nuggets haben ihrerseits nun etwas mehr Zeit für ihr Adjustment - vor allem Smallball hat nicht funktioniert, da die Lakers darin deutlich besser waren. Auch das Rebounding der Lakers bleibt ein Risikofaktor, bei dem man weiterhin genauso gut auf den Ball aufpassen wird müssen, um keine noch größeren Probleme über das Possession Game zu erhalten. Davon abgesehen gibt es das erwartet hochklassige Center Duell, weil weder Davis Jokic halten kann, noch der der Joker Davis, weil sie offensiv beide krass gut aufspielen. Spricht somit zwar weiterhin recht viel für eine enge Serie, aber die Nuggets haben mit dem Auftaktsieg erst mal einen kleinen Vorteil rausgeholt, gerade weil sie ihn über die Ziellinie retten konnten und eine lange Serie eher ihnen gelegen kommen dürfte als den Lakers.
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Zur Lottery:
Falls es noch Fragen gab, wer der 1st Pick wird, kann man das nun endgültig abhaken. Die Spurs werden bei all ihrer Historie mit Bigs und internationalen Spielern, ihrem Coaching Staff und erst recht nach dem Poeltl Trade keine andere Wahl kennen als Wembanyama. Wer da noch Wetten annimmt, ist selbst schuld. Gibt aber auf alle Fälle keine glücklichere Franchise, so häufig, wie die Spurs in der Lottery schon hochgerutscht sind. Allerdings glaube ich, dass die Spurs selbst mit Wembanyama nicht sofort wieder relevant sind. Dafür hat das Roster zu viele Baustellen, die nicht weit genug entwickelt sind. Deswegen gut möglich, dass es auch diesmal noch einen Duncan zu Robinson Wembanyama benötigt und das nicht der einzige Toppick der Spurs in den nächsten Jahren bleibt und vor allem nicht bleiben sollte. Die Spurs müssen daher auch ein wenig darauf hoffen, dass sie selbst mit Wembanyama nicht zu gut für möglichst hohe Draftpicks sind – insbesondere, wenn der 2024er Draft schwach werden sollte, wie vermutet wird - oder beim vorhandenen Personal Entwicklungssprünge drin sind, die ich im Moment so noch nicht bedingungslos für möglich halte, obwohl es die Spurs sind.
An der zweiten Position wird es spannender, da ich mir vor allem 2 Wege für die Hornets vorstellen kann. Mit Brandon Miller kann man entweder den höher projezierten Pick anvisieren, der voraussichtlich der beste 3&D, mit Upside, im Draft ist, bei dem man körperlich und in Sachen Ballhandling sowie Shot Creation aber durchaus noch Zweifel anbringen darf, ob er so hoch gezogen werden sollte. Das hätte den Sinn, dass man das Spacing rund um Ball verbessert als auch die Defense. Oder man geht für Amen Thompson, der keinen 3er hat, athletisch und dynamisch aber zu den interessantesten Spielern gehört, die Würfe für sich und die Mitspieler kreieren können. Das hätte dann den Sinn, dass man den potenziell noch besseren Verteidiger dazu nimmt, aber vor allem einen Spieler hat, der vom Tempo her gut zu Ball passt, dabei vor allem für Lobanspiele eine hohe Gefahr bietet und mit dem man umgekehrt Ball mehr in Spot-Ups nutzen kann. Eine Kompromisslösung dazwischen, mit noch besserer Defense, wie Jarace Walker, wäre demnach zwar ebenso möglich, aber ich glaube, dass die Hornets sich eher für ein Extrem entscheiden werden. Ich vermute dabei eher Miller als Thompson, weil eine Rückkehr von Bridges nicht ausgeschlossen werden kann, der viele Elemente von Thompson einbringen würde. Allerdings kann Thompson direkt sehr vieles von Rozier ersetzen, wodurch man über einen Trade von ihm anderweitig Spacing wiederherstellen könnte.
Bei Blazers, Rockets und Pistons ist die Reihenfolge danach glaube ich gar nicht so wichtig, weil jeder ein klares Ziel haben sollte, was nicht allzu sehr miteinander kollidieren dürfte. Die Pistons dürften als Letzter in dem Trio Amen Thompson nehmen, weil sie sicher keinen weiteren Big benötigen, aber defensiv und in Sachen Playmaking deutlich zulegen müssen. Dabei hat Thompson auch deutlich mehr Upside als Hayes und ich halte es generell nicht für eine schlechte Idee, wenn man das Roster schneller macht und unabhängiger von Cunningham, der mir als sekundärer Ballhandler sogar ein Stück weit besser gefält, was Thompson ermöglichen würde. Das Spacing bleibt dabei ein massives Problem der Pistons, aber das haben sie ja schon allein durch ihre vielen Bigs. Die Blazers dürften vor allem auf der 3 Potenzial sehen und brauchen Scoring und Defense. Deswegen gehe ich davon aus, dass Whitmore in den Mock Drafts im Moment zu tief angesetzt ist, weil er denke ich das Bedarfsprofil der Blazers sehr gut erfüllt und auch vom Upside her rechtfertigt, dass er so hoch gezogen wird. Die Rockets brauchen dahingegen vor allem jemanden, der die Defense verankern kann und nicht nur ein individuell guter Verteidiger ist sowie jemanden, der im Playmaking Ordnung reinbringen kann, um Turnover zu reduzieren. Jarace Walker kann das miteinander verbinden, passt auf der 3 oder 4 perfekt zum vorhandenen Kern, ist dahingehend auch schon deutlich reifer als Thompson - der zudem nicht so groß spielen kann -, was ja wohl der Wunsch der Franchise ist, falls der Pick deswegen nicht sogar in einem Trade landet, was letztendlich alles durcheinanderbringen würde. Wobei der Pick sogar Sinn macht, wenn man Harden in der FA holen sollte. Die Tradewahrscheinlichkeit bei den Rockets schätze ich allerdings sehr hoch ein, auch wenn ich nicht so recht daran glaube, dass bspw. die Celtics sich Brown abschwatzen lassen.
Henderson war für mich bereits vor der Lottery kein Top 3 Pick, als der er projeziert wird. Bei allem Upside, bringt er wahrscheinlich die größten Risikofaktoren mit. An der 6 könnten die Magic allerdings eine spannende Geschichte sein, weil die auf Guard nun mal noch immer Nachholfbedarf haben, obwohl sie mit Fultz in der Halbfeld-Offense deutlich stabiler wurden, die ansonsten eine große Baustelle wa. Wenn er seinen Wurf stabilisieren kann und man ihm den Ball in die Hand drücken will, könnte das vor allem offensiv sehr gut passen, wobei der Fit neben Fultz nicht gut wäre. Allerdings kann es nicht nur deswegen gut sein, dass man eher einen Kettenhund für die 2 sucht, anstatt einen Playmaker, weil man mit Fultz, Anthony und Wagner als Playmaker soweit zufrieden ist, dass man nicht nur mit dem nächsten Entwicklungsschritt rechnet, sondern Banchero auch noch den Ball in der Hand braucht, der dahingehend ebenfalls ein gewisses Upside mitbringt. Dazu brauchen die Magic eigentlich auch zwingend mehr Spacing, was bei Henderson dummerweise der größte Risikofaktor ist. Demnach könnte Henderson noch weiter abstürzen. Bei Ausar Thompson, der ansonsten sehr gut passen würde, könnte der fehlende Wurf ein Problem sein und es wären eher bedarfsgerechte Spieler, wie Kobe Bufkin, Max Lewis (allesamt Upside Picks), Keytone George (Allrounder mit Scoring Fokus), Gradey Dick, Anthony Black oder Cason Wallace (solide Sofortlösungen mit klaren Stärken und Schwächen) interessant, wobei die allermeisten auch noch an der 11 zu bekommen sein sollten. Kann also sein, dass den Magic ein Trade des 6. Picks lieber ist als die an der Position vorhandene Auswahl. Gut möglich, dass sie dann sogar für einen Star beide Picks verfügbar machen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass man an der 11 noch einen passenden Spieler bekommt. Die Magic sind in meinen Augen daher extrem schwer berechenbar im Draft, weil für sie an der 6 zu wenig dabei ist, was ihre Bedarfsprofile in der S5 abhakt, ohne einen Trade auszulösen oder Risiken einzugehen, die für die Draft-Position eigentlich zu hoch sind. Wenn sie den Pick nutzen, dann glaube ich, dass sie eher auf den defensivstarken Floor General Black gehen als auf Henderson und Co., in der Hoffnung, dass Fultz auf der 2 daneben funktioniert und die Bälle nicht ausgehen, weil sie Halbfeld-Offense und Defense gegenüber Spacing priorisieren bzw. im Spacing wahrscheinlich beim vorhandenen Personal mehr Potenzial haben.
Die Pacers dürften mit ihrer Guard Rotation schon sehr zufrieden sein und können am ehesten wahrscheinlich noch einen 3&D Forward gebrauchen. Falls Whitmore noch nicht weg ist, dürfte er für sie der sinnvollste Kandidat sein, weil er viel Athletik mitbringt und damit nochmal eine Lob Gefahr für Haliburton würde. Auch wenn er am Wurf noch arbeiten muss. Will man dagegen vor allem das Shooting verbessern und gegenüber Hield größer und mehr im Teamverbund als individuell defensivstärker werden, dann glaube ich, dass Gradey Dick eine Option wäre oder Kris Murray sogar die bessere Wahl ist, da er sehr viel von seinem Zwillingsbruder bei den Kings mitbringt. Max Lewis hätte ich zudem noch als Upside Pick auf dem Zettel für die Pacers. Wenn man etwas Geduld beim Wurf mitbringt, ist Ausar Thompson aber vermutlich sogar der noch bessere Upside Pick, wobei ich bei den Pacers eher einen konservativen Pick erwarte, der sofort Impact hat und damit auch besser zu Carlisle passt. Spricht für mich also viel dafür, dass Murray an der Stelle weggeht.
Bei den Wizards ist schwer zu sagen, was sie machen. Einerseits sind sie ein schlechtes Team, mit festgefahrenem Cap und daher ein Team, das eigentlich in den Rebuild sollte, womit jeder gute Spieler in Frage käme. Andererseits scheinen sie nicht in den Rebuild zu wollen, was dann denke ich recht klar für einen PG als Bedarf im Draft spricht. Spätestens jetzt sollte Henderson also weggehen, falls er noch verfügbar ist. Sonst sollte es ziemlich sicher Anthony Black werden, der der wahrscheinlich beste Floor General im Draft ist und relativ gute Defense mitbringt, auch wenn er dynamisch vielleicht ein paar Probleme in der NBA bekommen könnte. Sonst wäre vermutlich nur noch Cason Wallace, als John Wall light, eine Option, wobei der keine Soforthilfe verspricht.
Die Jazz nehmen denke ich den bestverfügbaren Spieler, dürften allerdings Spieler von der 1-3 präferieren. Sollte also ein Spieler weiter abgestürzt sein, als bis zur 9, dürfte der spätestens hier weggehen, weil direkt nach Wembanyama fast alle Spieler zu den Jazz passen könnten. Vor allem Jarace Walker wäre denke ich ein Glücksgriff, sollte er so tief fallen, aber auch einer der Thompson Zwillinge, wenn man das Team in Richtung Defense entwickeln will und dabei Markannen weiterhin als den Kernspieler betrachtet, den es auszubalancieren gilt. Sollten die weg sein, wird die Timeline der Jazz vermutlich eher für einen Upside Pick sprechen, mit Fokus auf Scoring und zumindest solider Defense, weswegen ich mir ganz gut vorstellen könnte, dass Max Lewis deutlich im Draft nach oben wandern könnte. Auch Riley Kugel, als athletischere Variante könnte früher vom Board gehen, wobei ich an Stelle der Jazz in dem Fall wahrscheinlich auf Kobe Bufkin gehen würde, weil er weniger Risikofaktoren mitbringt, insbesondere in Bezug auf Playmaking und Entscheidungsfindung. Ich vermute aber, dass hier einer der Spieler gezogen wird, der eigentlich schon deutlich früher weggehen hätte müssen. Vermutlich wird es Ausar Thompson sein, was am Ende auch super passen sollte.
Dallas kann an der 10 super glücklich sein, dass sie den Pick behalten dürfen. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass der Pick ein entscheidendes Tool ist, um den Kyrie Trade noch irgendwie retten zu können. Ob über den Draft selbst oder einen Trade in der Draft Nacht. Ohne diesen Pick hätte Dallas zu wenig Munition und zu viele zu schlechte Verträge, um alle Bedarfe abzudecken. Wenn sie den Pick behalten sollten, dann glaube ich, dass der Draft auch an der Position noch sehr interessante Spieler für ihren Bedarf bietet. Es gilt schließlich sowohl auf Forward als auch auf Center Defense hinzuzufügen, die möglichst aggressiv und mobil ist. Idealerweise im Verbund mit Shooting. Die Thompson Zwillinge dürften an der Position schon recht sicher weg sein. Whitmore und Murray vermutlich ebenfalls, die größentechnisch vermutlich sogar mehr Sinn ergeben, aber auch weil sie deutlich bessere Werfer sind. Demnach macht wahrscheinlich eher ein anderer größerer Forward-Center-Hybrid Sinn, wie man ihn schon mit Kleber hat. Vor allem Taylor Hendricks wäre hierfür ein guter Fit, als sehr guter Defender und Shooter, selbst wenn noch etwas an Physis fehlt. Mit Leonard Miller gäbe es noch einen möglichen Upside Pick, der in eine ähnliche Richtung geht, kompletter veranlagt ist, insbesondere was Shotcreation betrifft, aber dafür vermutlich keine Soforthilfe wäre, was ihn eigentlich ausschließen sollte. Sollten die alle schon weg sein und kein interessanter Trade entstehen, kann ich mir noch vorstellen, dass man für einen echten Center geht und es mit Liveley probiert, der defensiv alles mitbringt sowie als Shooter und Passer mehr als ein paar Ansätze gezeigt hat. Im Endeffekt wäre vor allem Hendricks in meinen Augen ein vielversprechender Pick für System und Bedarf. Für mich wäre er sogar ein Spieler, für den ich den Pick keinesfalls traden würde, was man leider bei den Mavs nie ausschließen kann.
Danach ist es dann definitiv schwer zu sagen, was passiert, weil Trades umso wahrscheinlicher werden, obwohl es noch spannende Spieler im Draft verfügbar gibt. Fängt ja im Grunde schon damit an, dass die Bulls ihren Pick verloren haben und die Magic mit diesem Pick alles Mögliche anstellen könnten, wie schon zuvor geschildert. Dahinter wird es nicht viel besser, da bei den Pels die Strategie auch völlig unklar ist und ihr Problem nicht die Kadertiefe ist, sondern eher die Kaderspitze. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es mit GG Jackson einen Pick gibt, den sie machen sollten, weil er mit seiner Defense, Beweglichkeit und Athletik ideal zwischen Zion (als 5er) und Ingram (auf der 3) passen sollte, weil er auch im Wurf gute Ansätze drin hat.
Daher mal meine Vermutung für die Top 10, falls es innerhalb der Top 10 keinen Trade gibt, der wieder alles durcheinanderbringt:
1 | Spurs | Wembanyama
2 | Hornets | Miller
3 | Trailblazers | Whitmore
4 | Rockets | Walker
5 | Pistons | Amen Thompson
6 | Magic | Black
7 | Pacers | Murray
8 | Wizards | Henderson
9 | Jazz | Ausar Thompson
10 | Mavericks | Hendricks
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Zur Lottery:
Falls es noch Fragen gab, wer der 1st Pick wird, kann man das nun endgültig abhaken. Die Spurs werden bei all ihrer Historie mit Bigs und internationalen Spielern, ihrem Coaching Staff und erst recht nach dem Poeltl Trade keine andere Wahl kennen als Wembanyama. Wer da noch Wetten annimmt, ist selbst schuld. Gibt aber auf alle Fälle keine glücklichere Franchise, so häufig, wie die Spurs in der Lottery schon hochgerutscht sind. Allerdings glaube ich, dass die Spurs selbst mit Wembanyama nicht sofort wieder relevant sind. Dafür hat das Roster zu viele Baustellen, die nicht weit genug entwickelt sind. Deswegen gut möglich, dass es auch diesmal noch einen Duncan zu Robinson Wembanyama benötigt und das nicht der einzige Toppick der Spurs in den nächsten Jahren bleibt und vor allem nicht bleiben sollte. Die Spurs müssen daher auch ein wenig darauf hoffen, dass sie selbst mit Wembanyama nicht zu gut für möglichst hohe Draftpicks sind – insbesondere, wenn der 2024er Draft schwach werden sollte, wie vermutet wird - oder beim vorhandenen Personal Entwicklungssprünge drin sind, die ich im Moment so noch nicht bedingungslos für möglich halte, obwohl es die Spurs sind.
An der zweiten Position wird es spannender, da ich mir vor allem 2 Wege für die Hornets vorstellen kann. Mit Brandon Miller kann man entweder den höher projezierten Pick anvisieren, der voraussichtlich der beste 3&D, mit Upside, im Draft ist, bei dem man körperlich und in Sachen Ballhandling sowie Shot Creation aber durchaus noch Zweifel anbringen darf, ob er so hoch gezogen werden sollte. Das hätte den Sinn, dass man das Spacing rund um Ball verbessert als auch die Defense. Oder man geht für Amen Thompson, der keinen 3er hat, athletisch und dynamisch aber zu den interessantesten Spielern gehört, die Würfe für sich und die Mitspieler kreieren können. Das hätte dann den Sinn, dass man den potenziell noch besseren Verteidiger dazu nimmt, aber vor allem einen Spieler hat, der vom Tempo her gut zu Ball passt, dabei vor allem für Lobanspiele eine hohe Gefahr bietet und mit dem man umgekehrt Ball mehr in Spot-Ups nutzen kann. Eine Kompromisslösung dazwischen, mit noch besserer Defense, wie Jarace Walker, wäre demnach zwar ebenso möglich, aber ich glaube, dass die Hornets sich eher für ein Extrem entscheiden werden. Ich vermute dabei eher Miller als Thompson, weil eine Rückkehr von Bridges nicht ausgeschlossen werden kann, der viele Elemente von Thompson einbringen würde. Allerdings kann Thompson direkt sehr vieles von Rozier ersetzen, wodurch man über einen Trade von ihm anderweitig Spacing wiederherstellen könnte.
Bei Blazers, Rockets und Pistons ist die Reihenfolge danach glaube ich gar nicht so wichtig, weil jeder ein klares Ziel haben sollte, was nicht allzu sehr miteinander kollidieren dürfte. Die Pistons dürften als Letzter in dem Trio Amen Thompson nehmen, weil sie sicher keinen weiteren Big benötigen, aber defensiv und in Sachen Playmaking deutlich zulegen müssen. Dabei hat Thompson auch deutlich mehr Upside als Hayes und ich halte es generell nicht für eine schlechte Idee, wenn man das Roster schneller macht und unabhängiger von Cunningham, der mir als sekundärer Ballhandler sogar ein Stück weit besser gefält, was Thompson ermöglichen würde. Das Spacing bleibt dabei ein massives Problem der Pistons, aber das haben sie ja schon allein durch ihre vielen Bigs. Die Blazers dürften vor allem auf der 3 Potenzial sehen und brauchen Scoring und Defense. Deswegen gehe ich davon aus, dass Whitmore in den Mock Drafts im Moment zu tief angesetzt ist, weil er denke ich das Bedarfsprofil der Blazers sehr gut erfüllt und auch vom Upside her rechtfertigt, dass er so hoch gezogen wird. Die Rockets brauchen dahingegen vor allem jemanden, der die Defense verankern kann und nicht nur ein individuell guter Verteidiger ist sowie jemanden, der im Playmaking Ordnung reinbringen kann, um Turnover zu reduzieren. Jarace Walker kann das miteinander verbinden, passt auf der 3 oder 4 perfekt zum vorhandenen Kern, ist dahingehend auch schon deutlich reifer als Thompson - der zudem nicht so groß spielen kann -, was ja wohl der Wunsch der Franchise ist, falls der Pick deswegen nicht sogar in einem Trade landet, was letztendlich alles durcheinanderbringen würde. Wobei der Pick sogar Sinn macht, wenn man Harden in der FA holen sollte. Die Tradewahrscheinlichkeit bei den Rockets schätze ich allerdings sehr hoch ein, auch wenn ich nicht so recht daran glaube, dass bspw. die Celtics sich Brown abschwatzen lassen.
Henderson war für mich bereits vor der Lottery kein Top 3 Pick, als der er projeziert wird. Bei allem Upside, bringt er wahrscheinlich die größten Risikofaktoren mit. An der 6 könnten die Magic allerdings eine spannende Geschichte sein, weil die auf Guard nun mal noch immer Nachholfbedarf haben, obwohl sie mit Fultz in der Halbfeld-Offense deutlich stabiler wurden, die ansonsten eine große Baustelle wa. Wenn er seinen Wurf stabilisieren kann und man ihm den Ball in die Hand drücken will, könnte das vor allem offensiv sehr gut passen, wobei der Fit neben Fultz nicht gut wäre. Allerdings kann es nicht nur deswegen gut sein, dass man eher einen Kettenhund für die 2 sucht, anstatt einen Playmaker, weil man mit Fultz, Anthony und Wagner als Playmaker soweit zufrieden ist, dass man nicht nur mit dem nächsten Entwicklungsschritt rechnet, sondern Banchero auch noch den Ball in der Hand braucht, der dahingehend ebenfalls ein gewisses Upside mitbringt. Dazu brauchen die Magic eigentlich auch zwingend mehr Spacing, was bei Henderson dummerweise der größte Risikofaktor ist. Demnach könnte Henderson noch weiter abstürzen. Bei Ausar Thompson, der ansonsten sehr gut passen würde, könnte der fehlende Wurf ein Problem sein und es wären eher bedarfsgerechte Spieler, wie Kobe Bufkin, Max Lewis (allesamt Upside Picks), Keytone George (Allrounder mit Scoring Fokus), Gradey Dick, Anthony Black oder Cason Wallace (solide Sofortlösungen mit klaren Stärken und Schwächen) interessant, wobei die allermeisten auch noch an der 11 zu bekommen sein sollten. Kann also sein, dass den Magic ein Trade des 6. Picks lieber ist als die an der Position vorhandene Auswahl. Gut möglich, dass sie dann sogar für einen Star beide Picks verfügbar machen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass man an der 11 noch einen passenden Spieler bekommt. Die Magic sind in meinen Augen daher extrem schwer berechenbar im Draft, weil für sie an der 6 zu wenig dabei ist, was ihre Bedarfsprofile in der S5 abhakt, ohne einen Trade auszulösen oder Risiken einzugehen, die für die Draft-Position eigentlich zu hoch sind. Wenn sie den Pick nutzen, dann glaube ich, dass sie eher auf den defensivstarken Floor General Black gehen als auf Henderson und Co., in der Hoffnung, dass Fultz auf der 2 daneben funktioniert und die Bälle nicht ausgehen, weil sie Halbfeld-Offense und Defense gegenüber Spacing priorisieren bzw. im Spacing wahrscheinlich beim vorhandenen Personal mehr Potenzial haben.
Die Pacers dürften mit ihrer Guard Rotation schon sehr zufrieden sein und können am ehesten wahrscheinlich noch einen 3&D Forward gebrauchen. Falls Whitmore noch nicht weg ist, dürfte er für sie der sinnvollste Kandidat sein, weil er viel Athletik mitbringt und damit nochmal eine Lob Gefahr für Haliburton würde. Auch wenn er am Wurf noch arbeiten muss. Will man dagegen vor allem das Shooting verbessern und gegenüber Hield größer und mehr im Teamverbund als individuell defensivstärker werden, dann glaube ich, dass Gradey Dick eine Option wäre oder Kris Murray sogar die bessere Wahl ist, da er sehr viel von seinem Zwillingsbruder bei den Kings mitbringt. Max Lewis hätte ich zudem noch als Upside Pick auf dem Zettel für die Pacers. Wenn man etwas Geduld beim Wurf mitbringt, ist Ausar Thompson aber vermutlich sogar der noch bessere Upside Pick, wobei ich bei den Pacers eher einen konservativen Pick erwarte, der sofort Impact hat und damit auch besser zu Carlisle passt. Spricht für mich also viel dafür, dass Murray an der Stelle weggeht.
Bei den Wizards ist schwer zu sagen, was sie machen. Einerseits sind sie ein schlechtes Team, mit festgefahrenem Cap und daher ein Team, das eigentlich in den Rebuild sollte, womit jeder gute Spieler in Frage käme. Andererseits scheinen sie nicht in den Rebuild zu wollen, was dann denke ich recht klar für einen PG als Bedarf im Draft spricht. Spätestens jetzt sollte Henderson also weggehen, falls er noch verfügbar ist. Sonst sollte es ziemlich sicher Anthony Black werden, der der wahrscheinlich beste Floor General im Draft ist und relativ gute Defense mitbringt, auch wenn er dynamisch vielleicht ein paar Probleme in der NBA bekommen könnte. Sonst wäre vermutlich nur noch Cason Wallace, als John Wall light, eine Option, wobei der keine Soforthilfe verspricht.
Die Jazz nehmen denke ich den bestverfügbaren Spieler, dürften allerdings Spieler von der 1-3 präferieren. Sollte also ein Spieler weiter abgestürzt sein, als bis zur 9, dürfte der spätestens hier weggehen, weil direkt nach Wembanyama fast alle Spieler zu den Jazz passen könnten. Vor allem Jarace Walker wäre denke ich ein Glücksgriff, sollte er so tief fallen, aber auch einer der Thompson Zwillinge, wenn man das Team in Richtung Defense entwickeln will und dabei Markannen weiterhin als den Kernspieler betrachtet, den es auszubalancieren gilt. Sollten die weg sein, wird die Timeline der Jazz vermutlich eher für einen Upside Pick sprechen, mit Fokus auf Scoring und zumindest solider Defense, weswegen ich mir ganz gut vorstellen könnte, dass Max Lewis deutlich im Draft nach oben wandern könnte. Auch Riley Kugel, als athletischere Variante könnte früher vom Board gehen, wobei ich an Stelle der Jazz in dem Fall wahrscheinlich auf Kobe Bufkin gehen würde, weil er weniger Risikofaktoren mitbringt, insbesondere in Bezug auf Playmaking und Entscheidungsfindung. Ich vermute aber, dass hier einer der Spieler gezogen wird, der eigentlich schon deutlich früher weggehen hätte müssen. Vermutlich wird es Ausar Thompson sein, was am Ende auch super passen sollte.
Dallas kann an der 10 super glücklich sein, dass sie den Pick behalten dürfen. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass der Pick ein entscheidendes Tool ist, um den Kyrie Trade noch irgendwie retten zu können. Ob über den Draft selbst oder einen Trade in der Draft Nacht. Ohne diesen Pick hätte Dallas zu wenig Munition und zu viele zu schlechte Verträge, um alle Bedarfe abzudecken. Wenn sie den Pick behalten sollten, dann glaube ich, dass der Draft auch an der Position noch sehr interessante Spieler für ihren Bedarf bietet. Es gilt schließlich sowohl auf Forward als auch auf Center Defense hinzuzufügen, die möglichst aggressiv und mobil ist. Idealerweise im Verbund mit Shooting. Die Thompson Zwillinge dürften an der Position schon recht sicher weg sein. Whitmore und Murray vermutlich ebenfalls, die größentechnisch vermutlich sogar mehr Sinn ergeben, aber auch weil sie deutlich bessere Werfer sind. Demnach macht wahrscheinlich eher ein anderer größerer Forward-Center-Hybrid Sinn, wie man ihn schon mit Kleber hat. Vor allem Taylor Hendricks wäre hierfür ein guter Fit, als sehr guter Defender und Shooter, selbst wenn noch etwas an Physis fehlt. Mit Leonard Miller gäbe es noch einen möglichen Upside Pick, der in eine ähnliche Richtung geht, kompletter veranlagt ist, insbesondere was Shotcreation betrifft, aber dafür vermutlich keine Soforthilfe wäre, was ihn eigentlich ausschließen sollte. Sollten die alle schon weg sein und kein interessanter Trade entstehen, kann ich mir noch vorstellen, dass man für einen echten Center geht und es mit Liveley probiert, der defensiv alles mitbringt sowie als Shooter und Passer mehr als ein paar Ansätze gezeigt hat. Im Endeffekt wäre vor allem Hendricks in meinen Augen ein vielversprechender Pick für System und Bedarf. Für mich wäre er sogar ein Spieler, für den ich den Pick keinesfalls traden würde, was man leider bei den Mavs nie ausschließen kann.
Danach ist es dann definitiv schwer zu sagen, was passiert, weil Trades umso wahrscheinlicher werden, obwohl es noch spannende Spieler im Draft verfügbar gibt. Fängt ja im Grunde schon damit an, dass die Bulls ihren Pick verloren haben und die Magic mit diesem Pick alles Mögliche anstellen könnten, wie schon zuvor geschildert. Dahinter wird es nicht viel besser, da bei den Pels die Strategie auch völlig unklar ist und ihr Problem nicht die Kadertiefe ist, sondern eher die Kaderspitze. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es mit GG Jackson einen Pick gibt, den sie machen sollten, weil er mit seiner Defense, Beweglichkeit und Athletik ideal zwischen Zion (als 5er) und Ingram (auf der 3) passen sollte, weil er auch im Wurf gute Ansätze drin hat.
Daher mal meine Vermutung für die Top 10, falls es innerhalb der Top 10 keinen Trade gibt, der wieder alles durcheinanderbringt:
1 | Spurs | Wembanyama
2 | Hornets | Miller
3 | Trailblazers | Whitmore
4 | Rockets | Walker
5 | Pistons | Amen Thompson
6 | Magic | Black
7 | Pacers | Murray
8 | Wizards | Henderson
9 | Jazz | Ausar Thompson
10 | Mavericks | Hendricks
19.05.2023 - 08:29 Uhr
Kann mir jemand Hams Strategie mit Russell erklären? Ich meine, er hat in Game 1 irgendwann doch erkannt, dass das Lineup mit ihm defensiv nicht funktioniert, wodurch er offensiv eine Gala hinlegen müsste, um kein Minusspieler zu sein. Jetzt spielt er in Game 2 wieder schwach, hat ein +/- von -16, weil sein 3er nicht fällt und er defensiv ein Problem ist, kaum dass er auf dem Feld steht. Trotzdem spielt er 33 Minuten und Brown Jr. oder Beasley, die für ihre Fahrkarten in früheren Playoffrunden auf der Bank landeten, bleiben dort, anstatt die niedrigen Opportunitätskosten zu bezahlen und ihnen für diese Serie eine neue Chance zu geben, gerade wenn Russell dieselben Gründe und mehr anbietet. Zumal vor allem Brown Jr. defensiv klar helfen sollte und vielleicht sogar schon einige Vanderbilt Minuten übernehmen sollte, um dem Spacing eine Chance zu geben, um sich zu verbessern. Zwar können die Lakers nicht alles wegverteidigen, aber die Nuggets müssen vor allem in den Minuten ohne Russell meist schwer für gute Würfe arbeiten oder schlechte Würfe treffen. Dahingehend passt vieles sonst.
Vorne ist die Halbfeld Offense zudem deutlich zu statisch, schafft kaum offene 3er und je länger das Spiel dauerte, desto weniger hat man 3er rausgespielt, sondern einfach genommen und konsequenterweise viele verworfen. Da merkt man glaube ich schon, wie hoch die Belastung für die Lakers bis hierhin schon war, gerade in Denver, wo es konditionell nicht einfacher wird, angesichts der Höhenlage. Auch die Turnover zum Ende hin, sind ein Hinweis darauf, wie sehr die Lakers auf dem Zahnfleisch daher kommen, insbesondere James und Davis, der offensiv wieder ein schwächeres Spiel hatte, nachdem das letzte herausragend war. An die Inkonstanz gewöhnt man sich ja langsam und trotzdem war das für die Lakers ein gewinnbares Spiel, wenn sie sich das Leben in vielerlei Dingen einfacher machen würden. In den Lineups, aber auch im Halbfeld, wenn man den 3er besser rausarbeiten und treffen würde. Am Ende haben es die Nuggets so recht leicht nach innen zu helfen, um Jokic kaum mal Attacken auszusetzen, in denen er Probleme bekommen könnte und die Lakers schlagen sich im Prinzip selbst, weil deren Stärken durch sie selbst geschwächt werden.
Vorne ist die Halbfeld Offense zudem deutlich zu statisch, schafft kaum offene 3er und je länger das Spiel dauerte, desto weniger hat man 3er rausgespielt, sondern einfach genommen und konsequenterweise viele verworfen. Da merkt man glaube ich schon, wie hoch die Belastung für die Lakers bis hierhin schon war, gerade in Denver, wo es konditionell nicht einfacher wird, angesichts der Höhenlage. Auch die Turnover zum Ende hin, sind ein Hinweis darauf, wie sehr die Lakers auf dem Zahnfleisch daher kommen, insbesondere James und Davis, der offensiv wieder ein schwächeres Spiel hatte, nachdem das letzte herausragend war. An die Inkonstanz gewöhnt man sich ja langsam und trotzdem war das für die Lakers ein gewinnbares Spiel, wenn sie sich das Leben in vielerlei Dingen einfacher machen würden. In den Lineups, aber auch im Halbfeld, wenn man den 3er besser rausarbeiten und treffen würde. Am Ende haben es die Nuggets so recht leicht nach innen zu helfen, um Jokic kaum mal Attacken auszusetzen, in denen er Probleme bekommen könnte und die Lakers schlagen sich im Prinzip selbst, weil deren Stärken durch sie selbst geschwächt werden.
20.05.2023 - 08:31 Uhr
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
20.05.2023 - 12:28 Uhr
Zitat von BVBBC
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
Hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Nochmal: bei Miami fallen ja auch noch einige Spieler aus. Dennoch ziehen das hier Serie für Serie gnadenlos durch. Irre. Boston wirkt lost. Wieder mal eine Führung verspielt und dann das vierte Viertel von Brown und Tatumn wieder sehr schlecht.
Vor allem Brown muss langsam liefern, so dass sie hier überhaupt noch mal eine Chance haben zurückzukommen. Game 3 ist nun ein Must Win
---
Lakers haben es trotz der kaum nachvollziehbaren Rotation (Russell???) dennoch wieder recht eng gehalten. Anstelle von 0:2 könnte das auch 2:0 stehen, so hat man aber nun eine kaum zu bewältigende Herausforderung.
Game 3 muss nun ein Coaches-Game von Ham werden, wo er "einfach" alle Register zieht. Lakers müssen das Spiel gewinnen.
Fand übrigens Malones Pressekonferenz klasse. Thema Narrativ "Lakers Adjustments" und mal wieder nahezu kein Wort zur Leistung von Denver. Das war schon sehr smart und hat die Gruppe gewiss noch mehr zusammengeschweißt. Sie können dieses Jahr echt alles holen. Bin sehr gespannt, wie sie Game 3 spielen.
21.05.2023 - 05:02 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Nochmal: bei Miami fallen ja auch noch einige Spieler aus. Dennoch ziehen das hier Serie für Serie gnadenlos durch. Irre. Boston wirkt lost. Wieder mal eine Führung verspielt und dann das vierte Viertel von Brown und Tatumn wieder sehr schlecht.
Vor allem Brown muss langsam liefern, so dass sie hier überhaupt noch mal eine Chance haben zurückzukommen. Game 3 ist nun ein Must Win
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Lakers haben es trotz der kaum nachvollziehbaren Rotation (Russell???) dennoch wieder recht eng gehalten. Anstelle von 0:2 könnte das auch 2:0 stehen, so hat man aber nun eine kaum zu bewältigende Herausforderung.
Game 3 muss nun ein Coaches-Game von Ham werden, wo er "einfach" alle Register zieht. Lakers müssen das Spiel gewinnen.
Fand übrigens Malones Pressekonferenz klasse. Thema Narrativ "Lakers Adjustments" und mal wieder nahezu kein Wort zur Leistung von Denver. Das war schon sehr smart und hat die Gruppe gewiss noch mehr zusammengeschweißt. Sie können dieses Jahr echt alles holen. Bin sehr gespannt, wie sie Game 3 spielen.
Zitat von BVBBC
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
Hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Nochmal: bei Miami fallen ja auch noch einige Spieler aus. Dennoch ziehen das hier Serie für Serie gnadenlos durch. Irre. Boston wirkt lost. Wieder mal eine Führung verspielt und dann das vierte Viertel von Brown und Tatumn wieder sehr schlecht.
Vor allem Brown muss langsam liefern, so dass sie hier überhaupt noch mal eine Chance haben zurückzukommen. Game 3 ist nun ein Must Win
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Lakers haben es trotz der kaum nachvollziehbaren Rotation (Russell???) dennoch wieder recht eng gehalten. Anstelle von 0:2 könnte das auch 2:0 stehen, so hat man aber nun eine kaum zu bewältigende Herausforderung.
Game 3 muss nun ein Coaches-Game von Ham werden, wo er "einfach" alle Register zieht. Lakers müssen das Spiel gewinnen.
Fand übrigens Malones Pressekonferenz klasse. Thema Narrativ "Lakers Adjustments" und mal wieder nahezu kein Wort zur Leistung von Denver. Das war schon sehr smart und hat die Gruppe gewiss noch mehr zusammengeschweißt. Sie können dieses Jahr echt alles holen. Bin sehr gespannt, wie sie Game 3 spielen.
Game Over. Hoffentlich kein schlechtes Zeichen für den Sporttag
21.05.2023 - 08:23 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Game Over. Hoffentlich kein schlechtes Zeichen für den Sporttag
Zitat von KiwiDenny
Hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Nochmal: bei Miami fallen ja auch noch einige Spieler aus. Dennoch ziehen das hier Serie für Serie gnadenlos durch. Irre. Boston wirkt lost. Wieder mal eine Führung verspielt und dann das vierte Viertel von Brown und Tatumn wieder sehr schlecht.
Vor allem Brown muss langsam liefern, so dass sie hier überhaupt noch mal eine Chance haben zurückzukommen. Game 3 ist nun ein Must Win
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Lakers haben es trotz der kaum nachvollziehbaren Rotation (Russell???) dennoch wieder recht eng gehalten. Anstelle von 0:2 könnte das auch 2:0 stehen, so hat man aber nun eine kaum zu bewältigende Herausforderung.
Game 3 muss nun ein Coaches-Game von Ham werden, wo er "einfach" alle Register zieht. Lakers müssen das Spiel gewinnen.
Fand übrigens Malones Pressekonferenz klasse. Thema Narrativ "Lakers Adjustments" und mal wieder nahezu kein Wort zur Leistung von Denver. Das war schon sehr smart und hat die Gruppe gewiss noch mehr zusammengeschweißt. Sie können dieses Jahr echt alles holen. Bin sehr gespannt, wie sie Game 3 spielen.
Zitat von BVBBC
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
Boston we have a problem! Hätte nie gedacht, dass sie beide Heimspiele verlieren. Die Sweep Gefahr ist jedenfalls recht hoch mittlerweile. Butler wieder stark und vom Storytelling her klingt das langsam immer mehr nach der Mini-Jordan-Story.
Hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Nochmal: bei Miami fallen ja auch noch einige Spieler aus. Dennoch ziehen das hier Serie für Serie gnadenlos durch. Irre. Boston wirkt lost. Wieder mal eine Führung verspielt und dann das vierte Viertel von Brown und Tatumn wieder sehr schlecht.
Vor allem Brown muss langsam liefern, so dass sie hier überhaupt noch mal eine Chance haben zurückzukommen. Game 3 ist nun ein Must Win
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Lakers haben es trotz der kaum nachvollziehbaren Rotation (Russell???) dennoch wieder recht eng gehalten. Anstelle von 0:2 könnte das auch 2:0 stehen, so hat man aber nun eine kaum zu bewältigende Herausforderung.
Game 3 muss nun ein Coaches-Game von Ham werden, wo er "einfach" alle Register zieht. Lakers müssen das Spiel gewinnen.
Fand übrigens Malones Pressekonferenz klasse. Thema Narrativ "Lakers Adjustments" und mal wieder nahezu kein Wort zur Leistung von Denver. Das war schon sehr smart und hat die Gruppe gewiss noch mehr zusammengeschweißt. Sie können dieses Jahr echt alles holen. Bin sehr gespannt, wie sie Game 3 spielen.
Game Over. Hoffentlich kein schlechtes Zeichen für den Sporttag

Einfach aus Denver Sicht betrachten, dann ist es ein gutes Zeichen!
Die Lakers schlagen sich letztendlich selbst, weil sie immer wieder dasselbe versuchen und andere Resultate erwarten. Jeder Rückstand, dem sie hinterherlaufen, den sie mit einem kräftezehrenden Run wieder ausgleichen, kostet sie am Ende des Spiels meines Erachtens zu viel Kraft, um dann nochmal dagegen zu halten. Nur dran zu bleiben, ist für sie mit viel Aufwand verbunden, weswegen die Spiele letztendlich vielleicht auch gar nicht so knapp waren, wie man meinen mag, sondern immer wieder das gleiche Schema am Ende ein Bild zeichnet, bei dem die Lakers den letzten Run nicht mehr setzen können. Die Nuggets verlangen eben, dass man eine möglichst ausgeglichene Rotation gegen sie aufbietet, insbesondere dann, wenn man nur in der Zone Vorteile hat. Das torpedieren die Lakers aber immer noch selbst, allein mit Russell.
Ich mag es eigentlich nicht, wenn man einen Sündenbock sucht, aber rund um ihn zentrieren sich sehr viele Probleme der Lakers, weil die Minuten mit ihm gegen die Nuggets immer in einem fetten Minus enden. Denver attackiert ihn sofort, wenn er auf dem Feld ist oder findet am Ende der Rochaden einen Schützen, den Russell frei stehen lässt. Gleichzeitig bietet er auch offensiv in dieser Serie nichts, um seine Gegenspieler zu schlagen und für effiziente Punkte zu sorgen. Im Gegenteil, auch seine Offense schadet den Lakers, aber sie verändern ihr Lineup nicht. Gerade die Entscheidung, dass man Schröder nicht starten ließ, hat den Lakers direkt zu Beginn meines Erachtens einen heißen Murray beschert. Schon wieder. Schröder macht das gegen ihn so gut es eben ein Laker kann. Damit kann man ihn nicht komplett aus dem Spiel nehmen, aber sichtbar einschränken. Russell ist dagegen ein Freifahrtschein, der es in keiner Weise kontern kann.
Dazu ist auch Vanderbilt in dieser Serie offensiv nicht ganz so einfach spielbar, weil er dem Spacing nicht hilft und in der Zone kein Zielspieler ist. Defensiv gibt es für ihn zudem kaum etwas, um zu glänzen, weil Gordon und Porter Jr. keine echte 1gg1 Gefahr darstellen. Damit braucht man ihn zwar schon einige Minuten, damit das so bleibt, aber in Kombination mit Russell ist das dann der Overkill, mit dem sich die Lakers wiederholt selbst ein Loch in den Matchups gräbt, das am Ende zu tief ist. Die Frage lautet nur: wen kann man aus dem Hut zaubern? Eigentlich nur Brown Jr., der in den Playoffs bislang aber auch keine glückliche Figur gemacht hat. Es aber gar nicht mehr mit ihm zu versuchen, bringt in meinen Augen nichts, da gerade Russell mindestens 15 Minuten zu viel sieht, wenn er so spielt, wie heute Nacht und in den vorherigen beiden Spielen.
Schlussendlich waren wir uns vor Game 3 ja einig, dass Hams Adjustments auf der Hand liegen. Er hat sie aber verweigert und jetzt steht man nicht gerade unzufällig mit dem Rücken zur Wand. Und zwar in so einem Maß, dass es nicht nur für Malone einfach ist gar nicht so sehr über sein Team zu reden. Machen wir schließlich auch nicht, weil die Lakers selbst nicht genug bieten, um die Nuggets schlagen zu können und auf der anderen Seite unkontrollierbare, schwerwiegende Probleme zu finden, die adressiert werden müssen. Selbst dann nicht, wenn Jokic Foulprobleme hat. Kann zwar durchaus sein, dass er mittlerweile defensiv unterschätzt wird, aber die Probleme, die man bei ihm verursachen kann, sind im Endeffekt deutlich zu gering oder ein Non-Faktor. Denke daher auch, dass es das war und man kann gespannt sein, ob die Heat heute Nacht ebenfalls schon das Elimination Game forcieren, auch wenn die Serie in meinen Augen enger ist, weil Einzelspieler nicht am Limit agieren. Das kann man den Lakers nun mal nicht vorwerfen, nur die Limits sind im Teamkontext zu niedrig und teilweise vielleicht auch unnötig niedrig.
22.05.2023 - 10:11 Uhr
Boston wurde diesmal sogar ganz böse vermöbelt. Denke das war's dann auch in dieser Serie und die Heat lassen sich das nicht mehr nehmen. Offensiv ist viel mehr Struktur drin und defensiv ist das auch brutal gut, was Spoelstra orchestriert. Dazu wachsen alle Heat Spieler gefühlt über sich hinaus und spielen das mit einer Selbstverständlichkeit, die auch in den Finals für jeden gefährlich ist. Von den Celtics bin ich deswegen zwar nur bedingt enttäuscht, da die Heat es einfach überragend machen, aber es ist trotzdem kaum zu glauben, wie einfallslos sie letztendlich gegen diese Heat sind.
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Die West-Finals führen ansonsten auch schon wieder zu Offseason-Spekulationen. Windhorst hat mal wieder Irving bei den Lakers auf den Tisch gebracht und dabei vor allem Szenarien in den Raum gestellt, in denen sie Reaves behalten können. Hab mir das dann in der Folge mal hinsichtlich Cap Space angesehen und war erstaunt, dass die Lakers neben James und Davis nicht nur Reaves halten könnten, sondern auch noch Vanderbilt und Schröder (der dann aber auch nächste Saison nur nah am Minimum verdienen dürfte). Über die FA könnten sie Irving dann zwar nur bis zu 38 Mio. bieten und keinen vollen Max., aber damit befindet man sich ja schon im Zielkorridor. Denn ein Max wäre nicht mehr weit weg und Irving könnte sich damit wohl zufrieden geben. Dann könnte man sogar noch Druck auf Dallas machen, falls man ihm sogar noch einen Max zusichert, für den Fall, dass ein S&T zustande kommt, bei dem sich Dallas wohl nur noch einen der ausrangierten Spieler aussuchen könnte, deren Cap Hold (Russell, Hachirmua, Brown, Walker) oder Team Option (Beasley) renounced wird oder die weggetradet (Bamba, Harrison, Christie) werden müssen.
Dann hätte man im besten Fall noch 30 Mio. bis zur Luxury Tax, im schlechtesten Fall knapp 21 Mio., wobei Reaves davon bezahlt werden müsste. Müsste man ihm 20 Mio. bieten, um ihn überhaupt halten zu können, läge man in der Folge schon nur mit Rosterfiller Minimum Verträgen über der Luxussteuer, wobei man vermutlich noch die ein oder andere Exception verwenden wird, womit man dann so oder so klar über der Steuer liegen wird. Wäre natürlich nicht sinnvoll, da das Roster insgesamt wahrscheinlich in der Breite zu schwach wäre, insbesondere auf den größeren Positionen - zu wenig Entlastung für Lebron und AD kann jedenfalls nicht gesund sein -, um ein klarer Contender zu sein, obwohl aus Lakers Sicht wahrscheinlich nicht zu viel für Irving aufgegeben würde, da eigentlich nur Hachimura ein konstant wichtiger Bestandteil des Rosters in den Playoffs war. Irving wäre gegenüber Russell schließlich ein Upgrade und Walker sowie Brown sind wohl nicht unersetzlich, selbst mit Minimum Verträgen, falls zumindest Brown dafür nicht sogar doch noch zu halten ist (hat im Grunde nur Konsequenzen für die Bird Rights).
Wenn Irving also für knapp unter 38 Mio. gerne in LA spielen würde, dann wären die Mavs ohne Kontrolle, weil sie nichts machen können, außer zusehen und vielleicht noch einen Hachimura, Walker und Bamba mitzunehmen. Eventuell kann man noch den 1st Rounder der Lakers in diesem Draft, aus Gehaltsgründen, bekommen, aber das war es dann auch sicher schon. Dementsprechend hoch müssten die Mavs also auch bei Irvings Gehalt und Vertragsjahren gehen, weil das doch wieder ein Bieterwettbewerb werden könnte, was auch wieder problematisch wäre, weil man Irving eigentlich keine 4 Jahre und >150 Mio. bieten sollte, ohne irgendwann einen schlechten Vertrag zu haben und ohne ein sicherer Contender zu sein. Will heißen, dass die Mavs in so einem Szenario höchstwahrscheinlich am Sack sind, weil sie bestenfalls das geringste Übel wählen könnten. Stellt sich also die Frage, welches das geringere Übel ist.
Ich tendiere aktuell dazu, dass es für die Mavs wahrscheinlich sogar nicht ganz so schlecht wäre, wenn die Lakers so einen Trade forcieren würden, auch wenn man individuell nicht so viel zurückbekommt. Allerdings wäre das Roster besser ausbalanciert (Defense und Spacing wären wieder deutlich besser) und man bekäme auf mindestens 2 Problempositionen einen brauchbaren Rollenspieler, könnte für die Entwicklung von Hardy und Green Platz schaffen und über den Draft nochmal passend nachlegen. Oder man schafft Kapital, um für einen passenderen Co-Star zu traden, ohne die Potenzialspieler in diese Trades einbeziehen zu müssen. Gerade wenn man den Lakers Pick bekommen kann, damit die capseitig weniger Probleme haben (eventuell dadurch auch noch Russell und Brown halten oder weitertraden können), sollte man genug Munition haben, um aus Hardaway, Bullock, Bertans, McGee und Wood noch etwas zu machen. Oder man tradet diese Spieler, ohne die diesjährigen Picks einzusetzen, was ich für noch vernünftiger hielte, weil wahrscheinlich über den Draft mehr Talent verfügbar ist. Damit würde man auch einsehen, dass man bei Irving Müll gebaut hat und weiter homogen hätte wachsen müssen. Klingt dummerweise nicht nach den Mavs ...
Die Offseason wirft also langsam schon ihre Schatten voraus.
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Die West-Finals führen ansonsten auch schon wieder zu Offseason-Spekulationen. Windhorst hat mal wieder Irving bei den Lakers auf den Tisch gebracht und dabei vor allem Szenarien in den Raum gestellt, in denen sie Reaves behalten können. Hab mir das dann in der Folge mal hinsichtlich Cap Space angesehen und war erstaunt, dass die Lakers neben James und Davis nicht nur Reaves halten könnten, sondern auch noch Vanderbilt und Schröder (der dann aber auch nächste Saison nur nah am Minimum verdienen dürfte). Über die FA könnten sie Irving dann zwar nur bis zu 38 Mio. bieten und keinen vollen Max., aber damit befindet man sich ja schon im Zielkorridor. Denn ein Max wäre nicht mehr weit weg und Irving könnte sich damit wohl zufrieden geben. Dann könnte man sogar noch Druck auf Dallas machen, falls man ihm sogar noch einen Max zusichert, für den Fall, dass ein S&T zustande kommt, bei dem sich Dallas wohl nur noch einen der ausrangierten Spieler aussuchen könnte, deren Cap Hold (Russell, Hachirmua, Brown, Walker) oder Team Option (Beasley) renounced wird oder die weggetradet (Bamba, Harrison, Christie) werden müssen.
Dann hätte man im besten Fall noch 30 Mio. bis zur Luxury Tax, im schlechtesten Fall knapp 21 Mio., wobei Reaves davon bezahlt werden müsste. Müsste man ihm 20 Mio. bieten, um ihn überhaupt halten zu können, läge man in der Folge schon nur mit Rosterfiller Minimum Verträgen über der Luxussteuer, wobei man vermutlich noch die ein oder andere Exception verwenden wird, womit man dann so oder so klar über der Steuer liegen wird. Wäre natürlich nicht sinnvoll, da das Roster insgesamt wahrscheinlich in der Breite zu schwach wäre, insbesondere auf den größeren Positionen - zu wenig Entlastung für Lebron und AD kann jedenfalls nicht gesund sein -, um ein klarer Contender zu sein, obwohl aus Lakers Sicht wahrscheinlich nicht zu viel für Irving aufgegeben würde, da eigentlich nur Hachimura ein konstant wichtiger Bestandteil des Rosters in den Playoffs war. Irving wäre gegenüber Russell schließlich ein Upgrade und Walker sowie Brown sind wohl nicht unersetzlich, selbst mit Minimum Verträgen, falls zumindest Brown dafür nicht sogar doch noch zu halten ist (hat im Grunde nur Konsequenzen für die Bird Rights).
Wenn Irving also für knapp unter 38 Mio. gerne in LA spielen würde, dann wären die Mavs ohne Kontrolle, weil sie nichts machen können, außer zusehen und vielleicht noch einen Hachimura, Walker und Bamba mitzunehmen. Eventuell kann man noch den 1st Rounder der Lakers in diesem Draft, aus Gehaltsgründen, bekommen, aber das war es dann auch sicher schon. Dementsprechend hoch müssten die Mavs also auch bei Irvings Gehalt und Vertragsjahren gehen, weil das doch wieder ein Bieterwettbewerb werden könnte, was auch wieder problematisch wäre, weil man Irving eigentlich keine 4 Jahre und >150 Mio. bieten sollte, ohne irgendwann einen schlechten Vertrag zu haben und ohne ein sicherer Contender zu sein. Will heißen, dass die Mavs in so einem Szenario höchstwahrscheinlich am Sack sind, weil sie bestenfalls das geringste Übel wählen könnten. Stellt sich also die Frage, welches das geringere Übel ist.
Ich tendiere aktuell dazu, dass es für die Mavs wahrscheinlich sogar nicht ganz so schlecht wäre, wenn die Lakers so einen Trade forcieren würden, auch wenn man individuell nicht so viel zurückbekommt. Allerdings wäre das Roster besser ausbalanciert (Defense und Spacing wären wieder deutlich besser) und man bekäme auf mindestens 2 Problempositionen einen brauchbaren Rollenspieler, könnte für die Entwicklung von Hardy und Green Platz schaffen und über den Draft nochmal passend nachlegen. Oder man schafft Kapital, um für einen passenderen Co-Star zu traden, ohne die Potenzialspieler in diese Trades einbeziehen zu müssen. Gerade wenn man den Lakers Pick bekommen kann, damit die capseitig weniger Probleme haben (eventuell dadurch auch noch Russell und Brown halten oder weitertraden können), sollte man genug Munition haben, um aus Hardaway, Bullock, Bertans, McGee und Wood noch etwas zu machen. Oder man tradet diese Spieler, ohne die diesjährigen Picks einzusetzen, was ich für noch vernünftiger hielte, weil wahrscheinlich über den Draft mehr Talent verfügbar ist. Damit würde man auch einsehen, dass man bei Irving Müll gebaut hat und weiter homogen hätte wachsen müssen. Klingt dummerweise nicht nach den Mavs ...
Die Offseason wirft also langsam schon ihre Schatten voraus.
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