Allgemeine Kaderdiskussion
23.07.2020 - 16:33 Uhr
29.05.2024 - 19:52 Uhr
Zitat von fckfan59
Wie ja schon bereits geschrieben gab es 2 Gruppierungen. Und wenn jetzt einige In Malle sind passt das ja.
Zitat von Lautrer96
Scheinbar sind einige Spieler aktuell in Malle daher kann das Mannschaftsklima durchschnittlich nicht so schlecht sein.
Scheinbar sind einige Spieler aktuell in Malle daher kann das Mannschaftsklima durchschnittlich nicht so schlecht sein.
Wie ja schon bereits geschrieben gab es 2 Gruppierungen. Und wenn jetzt einige In Malle sind passt das ja.
Team Schlager vs Team Rap/HipHop/RnB
Muss nix heißen in Sachen Teamchemie.
29.05.2024 - 19:57 Uhr
Zitat von LoddarMadaeus
Team Schlager vs Team Rap/HipHop/RnB
Muss nix heißen in Sachen Teamchemie.
Zitat von fckfan59
Wie ja schon bereits geschrieben gab es 2 Gruppierungen. Und wenn jetzt einige In Malle sind passt das ja.
Zitat von Lautrer96
Scheinbar sind einige Spieler aktuell in Malle daher kann das Mannschaftsklima durchschnittlich nicht so schlecht sein.
Scheinbar sind einige Spieler aktuell in Malle daher kann das Mannschaftsklima durchschnittlich nicht so schlecht sein.
Wie ja schon bereits geschrieben gab es 2 Gruppierungen. Und wenn jetzt einige In Malle sind passt das ja.
Team Schlager vs Team Rap/HipHop/RnB
Muss nix heißen in Sachen Teamchemie.
Der Müller bekommt das schon hin als Kabinenclown!
30.05.2024 - 10:30 Uhr
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
30.05.2024 - 10:44 Uhr
Zitat von Wingman_7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Unterschreibe ich vollkommen.
Auf den Positionen RV, IV, LV, 6, LM/LA, und RM/RA fehlen Spieler für Ballbesitzfussball.
Zuck, Ritter, Ache, Tomiak und Kaloc würde ich es noch zutrauen.
Ich denke es wäre "einfacher" mit dem Kader hochstehendes Gegenpressing zu spielen.
Das wäre es leichter mit ein paar Ergänzungen den Kader darauf auszulegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lautrer96 am 30.05.2024 um 11:01 Uhr bearbeitet
30.05.2024 - 12:35 Uhr
Zitat von Lautrer96
Unterschreibe ich vollkommen.
Auf den Positionen RV, IV, LV, 6, LM/LA, und RM/RA fehlen Spieler für Ballbesitzfussball.
Zuck, Ritter, Ache, Tomiak und Kaloc würde ich es noch zutrauen.
Ich denke es wäre "einfacher" mit dem Kader hochstehendes Gegenpressing zu spielen.
Das wäre es leichter mit ein paar Ergänzungen den Kader darauf auszulegen.
Zitat von Wingman_7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Unterschreibe ich vollkommen.
Auf den Positionen RV, IV, LV, 6, LM/LA, und RM/RA fehlen Spieler für Ballbesitzfussball.
Zuck, Ritter, Ache, Tomiak und Kaloc würde ich es noch zutrauen.
Ich denke es wäre "einfacher" mit dem Kader hochstehendes Gegenpressing zu spielen.
Das wäre es leichter mit ein paar Ergänzungen den Kader darauf auszulegen.
Sehe ich nicht zwangsläufig so. Sollte Anfang wirklich auf sein 433 bestehen, fehlen uns völlig die konkurrenzfähigen Flügelspieler, da wäre für Ballbesitzorientiertes Spiel nur Opoku an guten Tagen geeignet.
Spielen wir das ganze aus einem 442 Raute bzw. 532 heraus, könnte ich mir das durch unsere eigentlich recht vernünftige Zentrale gut vorstellen. Mit einem starken 6er könnte das wirklich gut laufen, den brauchen wir sowieso.
Das Grundgerüst an Spielern besteht fast nur aus Spielern, die letzte Saison eine gute Rolle gespielt haben. Bekommt man dieses Gerüst vernünftig ergänzt, kann das wirklich was werden.
Krahl - Neuzugang, Tomiak, Elvedi, Ronstadt - Neuzugang, Kaloc, Raschl, Ritter - Ache, Hanslik
Optional wäre für mich noch ein RV, ein neuer Innenverteidiger und ein spielstarker Stürmer für Hanslik. Dann wäre man eventuell sogar in der Lage, je nach Situation einen aktivieren oder reaktiveren Spielstil zu bringen.
30.05.2024 - 12:48 Uhr
Zitat von Baecker2000
Sehe ich nicht zwangsläufig so. Sollte Anfang wirklich auf sein 433 bestehen, fehlen uns völlig die konkurrenzfähigen Flügelspieler, da wäre für Ballbesitzorientiertes Spiel nur Opoku an guten Tagen geeignet.
Spielen wir das ganze aus einem 442 Raute bzw. 532 heraus, könnte ich mir das durch unsere eigentlich recht vernünftige Zentrale gut vorstellen. Mit einem starken 6er könnte das wirklich gut laufen, den brauchen wir sowieso.
Das Grundgerüst an Spielern besteht fast nur aus Spielern, die letzte Saison eine gute Rolle gespielt haben. Bekommt man dieses Gerüst vernünftig ergänzt, kann das wirklich was werden.
Krahl - Neuzugang, Tomiak, Elvedi, Ronstadt - Neuzugang, Kaloc, Raschl, Ritter - Ache, Hanslik
Optional wäre für mich noch ein RV, ein neuer Innenverteidiger und ein spielstarker Stürmer für Hanslik. Dann wäre man eventuell sogar in der Lage, je nach Situation einen aktivieren oder reaktiveren Spielstil zu bringen.
Zitat von Lautrer96
Unterschreibe ich vollkommen.
Auf den Positionen RV, IV, LV, 6, LM/LA, und RM/RA fehlen Spieler für Ballbesitzfussball.
Zuck, Ritter, Ache, Tomiak und Kaloc würde ich es noch zutrauen.
Ich denke es wäre "einfacher" mit dem Kader hochstehendes Gegenpressing zu spielen.
Das wäre es leichter mit ein paar Ergänzungen den Kader darauf auszulegen.
Zitat von Wingman_7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Unterschreibe ich vollkommen.
Auf den Positionen RV, IV, LV, 6, LM/LA, und RM/RA fehlen Spieler für Ballbesitzfussball.
Zuck, Ritter, Ache, Tomiak und Kaloc würde ich es noch zutrauen.
Ich denke es wäre "einfacher" mit dem Kader hochstehendes Gegenpressing zu spielen.
Das wäre es leichter mit ein paar Ergänzungen den Kader darauf auszulegen.
Sehe ich nicht zwangsläufig so. Sollte Anfang wirklich auf sein 433 bestehen, fehlen uns völlig die konkurrenzfähigen Flügelspieler, da wäre für Ballbesitzorientiertes Spiel nur Opoku an guten Tagen geeignet.
Spielen wir das ganze aus einem 442 Raute bzw. 532 heraus, könnte ich mir das durch unsere eigentlich recht vernünftige Zentrale gut vorstellen. Mit einem starken 6er könnte das wirklich gut laufen, den brauchen wir sowieso.
Das Grundgerüst an Spielern besteht fast nur aus Spielern, die letzte Saison eine gute Rolle gespielt haben. Bekommt man dieses Gerüst vernünftig ergänzt, kann das wirklich was werden.
Krahl - Neuzugang, Tomiak, Elvedi, Ronstadt - Neuzugang, Kaloc, Raschl, Ritter - Ache, Hanslik
Optional wäre für mich noch ein RV, ein neuer Innenverteidiger und ein spielstarker Stürmer für Hanslik. Dann wäre man eventuell sogar in der Lage, je nach Situation einen aktivieren oder reaktiveren Spielstil zu bringen.
Unter Anfang kann ich mir nicht so recht ein 4-4-2 oder 5-3-2 vorstellen.
Ich denke die Viererkette ist gesetzt, gerade jetzt wo man Puchacz nicht halten konnte.
Zudem würde ich Ache als spielerisch zu schwach in diesem System sehen.
30.05.2024 - 13:02 Uhr
Es ist überhaupt noch nicht klar wie es mit Puchaz weitergeht. Kann sein er bleibt oder nicht.
Anfang hat auch schon 352 spielen lassen.
Laut Hengen ist 352 eine Vorgabe die Dauerhaft im Verein aufgebaut werden soll in der 1 Mannschaft runter bis zur Jugend …
Würde mich wundern wenn er das ändert…
Anfang hat auch schon 352 spielen lassen.
Laut Hengen ist 352 eine Vorgabe die Dauerhaft im Verein aufgebaut werden soll in der 1 Mannschaft runter bis zur Jugend …
Würde mich wundern wenn er das ändert…
30.05.2024 - 14:04 Uhr
Quote from Wingman_7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Mal einfach so ins Blaue gefragt: Es gibt diverse Quellen, die Anfang einen offensiven, pro-aktiven Spielstil attestieren, einige Artikel aus den letzten Tagen berichten auch darüber, dass diese Spielweise ein deutliches Pro-Agument für seine Einstellung gewesen sein soll, da man offensichtlich die „Dominanz-Agenda“ mit der man in der aktuellen Saison so krachend gescheitert ist, doch weiterverfolgen bzw. noch einmal forcieren möchte. Fair enough.
Rainer Keßler sagte unmittelbar nach dem Pokalfinale, dass er davon ausgeht den Großteil des Kaders und insbesondere die Leistungsträger halten zu können, was ich als sehr positives Zeichen werte, wenn seine Aussagen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Vertragsverlängerung von Krahl ist dahingehend ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) „Signalfeuer“, dem hoffentlich noch weitere Spieler folgen werden. Eine Achse aus Krahl, Tomiak, Kaloč, Ritter und Ache wäre meiner Ansicht nach ein eminent wichtiger Grundstock für die kommende Saison, auch wenn es sicherlich fraglich ist ob uns alle Genannten auch über den 30.6 erhalten bleiben.
Jetzt allerdings zu meiner eigentlichen Frage: Haben wir mit der bestehenden Kaderstruktur, die mehrheitlich noch immer auf ihren fußballerischen Stärken im Konter-/Umschaltbereich fußt, tatsächlich Argumente um dominanter/offensiver aufzutreten? Irgendwie beißen sich diese Aussagen doch, mit der Auffassung keinen größeren Kaderumbruch durchführen zu müssen, findet ihr nicht?
Wir haben/hatten schon unter Schuster über den Zeitraum von zwei Jahren immer wieder extreme Probleme in der Passschärfe, der technischen Ballbehandlung oder dem „einfachen“ und richtigen Antizipieren von Spielsituationen. Wäre unsere Standardstärke in der abgelaufenen Spielrunde nicht gewesen, dürften höchstwahrscheinlich auch mind. 1/3 weniger Tore auf unserem Konto stehen. Diese Probleme in unserer Spielanlage wurden ja auch bereits von anderen Teams als eine offensichtliche Schwachstelle bei uns ausgemacht. „Willst du dem FCK den Stecker ziehen, überlasse ihm den Ball“, könnte man übertrieben behaupten.
Ich frage mich dann entsprechend wie die offensichtliche Spielidee von Anfang mit unserem aktuellen Kader harmonieren würde oder überschätze ich das und die Mannschaft könnte mit 2-3 pointierten Neuzugängen auf den neuralgischen Positionen schon ein „ganz anderes Gesicht“ erhalten?
Zu unserer eigentlichen reagierenden Spielanlage, die sich in den letzten 2-3 Jahren auch ein wenig in die DNA unserer Spieler übertragen haben dürfte, würde dieser neue Stil doch einer 180-Kehrtwende entsprechen, bei der ich mir (gerade auch nach den schlechten Eindrücken aus dieser Saison) absolut nicht sicher wäre, ob der Großteil der vorhandenen Spieler diesen „Turn“ ein zweites Mal hinbekommen würde.
Gruß,
W7
Du triffst hier den Kern der Sache, nämlich wie und mit wem Hengen seine Spielidee umsetzen kann.
Die Aussage von Keßler geeignete Leistungsträger zu halten, greift da deutlich zu kurz, jedenfalls nach
meinem Eindruck. Krahl, Tomiak und Kaloc sehe ich uneingeschränkt, Elvedi ( Spieleröffnung ) und
Ache ( verletzungsbedingt ) eingeschränkt, als geeignete Spieler. Ausgehend von diesem dünnen
Grundgerüst, benötigen wir mindestens 5-6 neue Spieler höherer Positionsqualität, um der gewünschten
Spielidee nahezukommen oder näher zu kommen.
Durch eine deutlich, sehr deutlich, verbesserte Sommervorbereitung ist es wohl möglich Spieler
durch verbesserten Grundkonditionszustand, wieder näher heranzuführen.
Für die Umstellung des Spielstils auf die gewünschte Spielidee reicht aber die Vorbereitungszeit
kaum aus. Selbst bei einer jetzt entsprechend ausgerichteten Transferpolitik, dürfte das am Anfang
der Saison holprig werden.
Was für Hengen/Anfang spricht ist, dass Hengen Anfang genau kennt und beider Spielideen kongruent
sind, was bei Funkel leider nicht vorlag. Eine völlig konträre Einstellung, wie bei Schuster kann und
konnte sich Hengen nicht bieten lassen. Deshalb wohl auch seine rigorose Vorgehensweise bei der
Trainerwahl.
Was aber auch jetzt eine große Rolle spielen wird, ist die Zerrissenheit der Manschaft. Entweder
Anfang greift durch Transfers früh ein und justiert oder er lässt es unkontrolliert laufen, nur unter
dem Leistungsgedanken. Man darf also auf Transfers sehr gespannt sein. Auf jeden Fall brauchen
wir systemgeeignetere, bessere Spieler und keine Spieler für die Kaderbreite.
Rein sportlich kann ich nicht beurteilen, ob Anfang besser oder schlechter ist, als Wagner, Wimmer
oder Breitenreiter. Das wird man sehen. Ich mache weder Luftsprünge, noch verfalle ich in Depression.
30.05.2024 - 14:57 Uhr
Zitat von Ollowain
Es ist überhaupt noch nicht klar wie es mit Puchaz weitergeht. Kann sein er bleibt oder nicht.
Anfang hat auch schon 352 spielen lassen.
Laut Hengen ist 352 eine Vorgabe die Dauerhaft im Verein aufgebaut werden soll in der 1 Mannschaft runter bis zur Jugend …
Würde mich wundern wenn er das ändert…
Es ist überhaupt noch nicht klar wie es mit Puchaz weitergeht. Kann sein er bleibt oder nicht.
Anfang hat auch schon 352 spielen lassen.
Laut Hengen ist 352 eine Vorgabe die Dauerhaft im Verein aufgebaut werden soll in der 1 Mannschaft runter bis zur Jugend …
Würde mich wundern wenn er das ändert…
Hengen hat doch schon gesagt das wir uns Puchacz nicht leisten können.
Seine finanziellen Vorstellungen sind so hoch und er hat zudem noch deutlich bessere Angebote.
Das würde ich für Quatsch halten. Eine Philosophie vorgeben ist das eine, aber ein ganzes System wäre ziemlich dumm. Dann kann man ja nie auf den Gegner reagieren.
Zudem hat Anfang die Dreierkette nur gezwungen gespielt, da sonst Terrodde auf der Bank gesessen hätte bei Köln.
30.05.2024 - 19:40 Uhr
Naja vor 2-3 Monaten meinte Hengen noch Puchacz halten kein Problem…
Ich hatte es so verstanden das man ein System einführen will das alle FCK Mannschaften spielen…
Macht ja der FCB schon 20 Jahre. Real Barca usw…
Für uns ist 352 auch besser als 433
In 352 kann Ache mit Hansi spielen oder mit Tachi beide sind keine Zentrumsstürmer und beide keine Außen für ein 433 sie sind am besten als 2erStürmer in einem 2 Mann Sturm.
Ich hatte es so verstanden das man ein System einführen will das alle FCK Mannschaften spielen…
Macht ja der FCB schon 20 Jahre. Real Barca usw…
Für uns ist 352 auch besser als 433
In 352 kann Ache mit Hansi spielen oder mit Tachi beide sind keine Zentrumsstürmer und beide keine Außen für ein 433 sie sind am besten als 2erStürmer in einem 2 Mann Sturm.
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