| Geburtsdatum | 02.06.1987 |
|---|---|
| Alter | 39 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
[13] Benjamin Kirsten
02.07.2012 - 15:11 Uhr
01.09.2012 - 10:42 Uhr
So auch ich werde jetzt mal meine Meinung zum Thema kundtun, will aber ein bisschen weiter ausholen.
Generell gilt, wer als Torwart Fehler im Spiel macht kriegt nach dem Spiel immer auf die Mütze, weil ein Torwartfehler meistens ein Gegentreffer nach sich zieht. An Tor 1 und 3 sind wir uns bestimmt größtenteils einig, dass Benny wenig dafür konnte. Doch die Diskussion stellt sich, ob die Kritik an dem zweiten Tor wirklich nur am Torwart festzumachen ist, der für mich nur die letzte Instanz in einer Fehlerkette war, was übrigens Loose ähnlich sah (siehe Pressekonferenz).
Ich persönlich hab mich im ersten Moment bei diesem Gegentor viel mehr über die Defensivarbeit von Trojan aufgeregt und die Analyse der Fernsehbilder hat das leider auch bestätigt. Zunächst unterbricht Trojan nicht den Laufweg des Gegners, danach findet Papadopoulos keinen Zugriff mehr, weil viel zu viel Raum für den Gegner da ist und dann ist der Raum da, um Bunjaku steil zu schicken, der aus spitzen Winkel den Ball reinmacht. Sicherlich muss Benny noch einen Schritt nach innen gehen und kann ihn wahrscheinlich dann richtig mit der linken Hand um den Pfosten lenken aber das war halt, wie er selbst sagt, unglücklich und kein Unvermögen.
Leider kommt das Unglück immer dann, wenn der Spieler den größten Ehrgeiz hat. Benny war in allen Trainingseinheit sowas von motiviert, dass ich fast sagen würde er war übermotiviert, hat sich teilweise dadurch selber ausgebremst und jetzt steckt auch noch dieses Spiel im Kopf, nach dem Motto: "Das war heut sehr unglücklich, nächstes Mal geb ich wieder alles und es wird besser." Diese Einstellung kann sich positiv und negativ Auswirken. Deshalb würde ich als Trainer die nächsten zwei Woche abwarten, ob diese Selbstmotivation förderlich ist oder ihn doch eher hemmt. Zwei Sachen sind dabei klar. Zum einen hat Loose den besten Einblick und wird hoffentlich die richtige Entscheidung treffen und zum anderen steht Fromlowitz auf jeden Fall parat und wird zu überzeugen wissen, wenn er spielen sollte.
Generell gilt, wer als Torwart Fehler im Spiel macht kriegt nach dem Spiel immer auf die Mütze, weil ein Torwartfehler meistens ein Gegentreffer nach sich zieht. An Tor 1 und 3 sind wir uns bestimmt größtenteils einig, dass Benny wenig dafür konnte. Doch die Diskussion stellt sich, ob die Kritik an dem zweiten Tor wirklich nur am Torwart festzumachen ist, der für mich nur die letzte Instanz in einer Fehlerkette war, was übrigens Loose ähnlich sah (siehe Pressekonferenz).
Ich persönlich hab mich im ersten Moment bei diesem Gegentor viel mehr über die Defensivarbeit von Trojan aufgeregt und die Analyse der Fernsehbilder hat das leider auch bestätigt. Zunächst unterbricht Trojan nicht den Laufweg des Gegners, danach findet Papadopoulos keinen Zugriff mehr, weil viel zu viel Raum für den Gegner da ist und dann ist der Raum da, um Bunjaku steil zu schicken, der aus spitzen Winkel den Ball reinmacht. Sicherlich muss Benny noch einen Schritt nach innen gehen und kann ihn wahrscheinlich dann richtig mit der linken Hand um den Pfosten lenken aber das war halt, wie er selbst sagt, unglücklich und kein Unvermögen.
Leider kommt das Unglück immer dann, wenn der Spieler den größten Ehrgeiz hat. Benny war in allen Trainingseinheit sowas von motiviert, dass ich fast sagen würde er war übermotiviert, hat sich teilweise dadurch selber ausgebremst und jetzt steckt auch noch dieses Spiel im Kopf, nach dem Motto: "Das war heut sehr unglücklich, nächstes Mal geb ich wieder alles und es wird besser." Diese Einstellung kann sich positiv und negativ Auswirken. Deshalb würde ich als Trainer die nächsten zwei Woche abwarten, ob diese Selbstmotivation förderlich ist oder ihn doch eher hemmt. Zwei Sachen sind dabei klar. Zum einen hat Loose den besten Einblick und wird hoffentlich die richtige Entscheidung treffen und zum anderen steht Fromlowitz auf jeden Fall parat und wird zu überzeugen wissen, wenn er spielen sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von prof87 am 01.09.2012 um 10:52 Uhr bearbeitet
01.09.2012 - 13:43 Uhr
Zitat von softrockwarrior:
Ich seh es ja auch so, dass Benny gestern keinen guten Tag hatte, aber vielleicht sollte man deswegen nicht gleich am Rad drehen. Letzte Woche war er noch der große Held und heute der letzte Husten. Das ist doch absurd. Zumal gerade die ersten beiden Tore durch konsequenteres Zupacken seiner Vorderleute auch hätten verhindert werden können. Es war allgemein recht unglücklich, wie wir gestern bei den wenigen Chancen des Gegners reagiert haben, aber Benny jetzt die Niederlage anzukreiden oder ihn nächstes Spiel auf die Bank zu setzen, halt ich für falsch. Ein Spiel Bank täte ein paar anderen viel mehr gut.
Seh ich genauso. Letzte Woche holt er den Elfer raus, heute muss er für eine schlechte Abwehr als Sündenbock herhalten. Er sah bei den letzten beiden Gegentoren sicher nicht gut aus. Hat sich allerdings durch seine bewiesene Konstanz noch die eine oder andere Chance verdient.
Ich seh es ja auch so, dass Benny gestern keinen guten Tag hatte, aber vielleicht sollte man deswegen nicht gleich am Rad drehen. Letzte Woche war er noch der große Held und heute der letzte Husten. Das ist doch absurd. Zumal gerade die ersten beiden Tore durch konsequenteres Zupacken seiner Vorderleute auch hätten verhindert werden können. Es war allgemein recht unglücklich, wie wir gestern bei den wenigen Chancen des Gegners reagiert haben, aber Benny jetzt die Niederlage anzukreiden oder ihn nächstes Spiel auf die Bank zu setzen, halt ich für falsch. Ein Spiel Bank täte ein paar anderen viel mehr gut.
Seh ich genauso. Letzte Woche holt er den Elfer raus, heute muss er für eine schlechte Abwehr als Sündenbock herhalten. Er sah bei den letzten beiden Gegentoren sicher nicht gut aus. Hat sich allerdings durch seine bewiesene Konstanz noch die eine oder andere Chance verdient.
01.09.2012 - 13:49 Uhr
Zitat von GeheimcodeMarabu:
lösch das mal. so möchten wir hier nicht miteinander reden.
lösch das mal. so möchten wir hier nicht miteinander reden.
01.09.2012 - 13:53 Uhr
Der TW ist bei Gegentoren der erste Ansprechpartner, dann kommt die Abwehr, dann das Mittelfeld und zuletzt der Sturm.
Wer also im Tor steht muss wohl oder übel damit leben, dass er zwischen Himmel und Hölle schwebt und über die Saison zwischen Fußballgott und Fliegenfänger alles zu hören bekommt.
Wurde hier schon hundertmal angesprochen: Kurze Ecke ist dicht, oder es ist sein Fehler. Was anderes gibts da nicht.
Wer also im Tor steht muss wohl oder übel damit leben, dass er zwischen Himmel und Hölle schwebt und über die Saison zwischen Fußballgott und Fliegenfänger alles zu hören bekommt.
Wurde hier schon hundertmal angesprochen: Kurze Ecke ist dicht, oder es ist sein Fehler. Was anderes gibts da nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 01.09.2012 um 13:54 Uhr bearbeitet
01.09.2012 - 14:10 Uhr
Bin da nicht ganz bei dir. Ich meine, Abwehrarbeit -also das Spiel gegen den Ball- beginnt im Idealfall ganz vorn, fängt beim Sturm an.
Tore enstehen durch Fehler, hier war Benny gestern das letzte Glied der Fehlerkette. Er hätte die Fehler seiner Vorderleute also noch ausbügeln können. Macht er jedoch 1mal und eben leider 3mal nicht.
Tore enstehen durch Fehler, hier war Benny gestern das letzte Glied der Fehlerkette. Er hätte die Fehler seiner Vorderleute also noch ausbügeln können. Macht er jedoch 1mal und eben leider 3mal nicht.
01.09.2012 - 16:09 Uhr
Zitat von ProRHS:
Bin da nicht ganz bei dir. Ich meine, Abwehrarbeit -also das Spiel gegen den Ball- beginnt im Idealfall ganz vorn, fängt beim Sturm an.
Tore enstehen durch Fehler, hier war Benny gestern das letzte Glied der Fehlerkette. Er hätte die Fehler seiner Vorderleute also noch ausbügeln können. Macht er jedoch 1mal und eben leider 3mal nicht.
Und damit hat er Schuld an den Toren.
Einem TW kann man Gegentore nicht abstreiten, in dem man drauf verweist "aber die anderen"(aber die anderen ist die billigste Ausrede die es gibt), er muss da sein wenn er gebraucht wird und das ist nun mal bei jedem Torversuch des Gegners und wenn er durch Fehler diese nicht abwehrt, dann hat er Schuld an den Gegentoren.
Bin da nicht ganz bei dir. Ich meine, Abwehrarbeit -also das Spiel gegen den Ball- beginnt im Idealfall ganz vorn, fängt beim Sturm an.
Tore enstehen durch Fehler, hier war Benny gestern das letzte Glied der Fehlerkette. Er hätte die Fehler seiner Vorderleute also noch ausbügeln können. Macht er jedoch 1mal und eben leider 3mal nicht.
Und damit hat er Schuld an den Toren.
Einem TW kann man Gegentore nicht abstreiten, in dem man drauf verweist "aber die anderen"(aber die anderen ist die billigste Ausrede die es gibt), er muss da sein wenn er gebraucht wird und das ist nun mal bei jedem Torversuch des Gegners und wenn er durch Fehler diese nicht abwehrt, dann hat er Schuld an den Gegentoren.
01.09.2012 - 16:20 Uhr
Man kann nicht immer Unhaltbare halten. Er wird selbst das Zweite auf seine Kappe nehmen, beim Ersten kann man ihm keinen Vorwurf machen und das Dritte war eben so eins, was er gegen Duisburg gehalten hätte, was ihm diesmal aber nicht gelang. Da kriegte er eine 1,5 beim kicker, diesmal max. eine 3,5, eher 4. Nun muss man sehen, wie's in den nächsten Spielen läuft. Loose hat bei Hesl gezeigt, dass er nur auf Leistung setzt. So wird's auch diesmal sein.
01.09.2012 - 16:43 Uhr
Also, nochmal anders erklärt: Der TW hat Schuld an den Gegentoren, der Rest der Mannschaft an der Entstehung.
10.10.2012 - 12:58 Uhr
http://www.bild.de/regional/dresden/dynamo-dresden/spaete-rache-an-koeln-26629598.bild.html
Späte Rache an Köln
Benjamin Kirsten hielt beim 1:1 in Köln den Punkt für Dynamo fest
Mit dieser Partie ging für ihn ein Traum in Erfüllung...
Dynamos Torwart Benny Kirsten (25) genoss als früherer Leverkusener den Punktgewinn beim rheinischen Erzfeind 1. FC Köln (1:1).
„Das war für mich eine sehr emotionale Begegnung“, erklärt der Sohn von Dynamo-Idol Ulf Kirsten (46).
Weil sein Papa früher für Bayer Leverkusen Tore am Fließband schoss, wurde Benny in der Schule von Köln-Fans gehänselt und sogar verprügelt.
Jetzt rächte sich der „Prügelknabe“ dafür! Mit starken Paraden versaute er dem 1. FC Köln den fest eingeplanten Sieg.
Kirsten, der schon beim Warmmachen Schmäh-Gesänge über sich ergehen lassen musste, empfand trotzdem keine Häme.
Ex-Dynamo Thomas Bröker spielt jetzt in Köln. Kirsten brachte sein Trikot mit nach Dresden
Es war schön, mal wieder hier zu sein“, sagt er.
„Von meinem Hotel-Fenster habe ich das Bayer-Logo gesehen. Dann konnten wir Köln einen Punkt klauen. Trotzdem bin ich froh, wenn ich wieder weg bin. Denn ich sehe viel lieber die Frauenkirche.“
Um so verwunderlicher, dass ausgerechnet Kirsten mit einem Köln-Trikot nach Dresden zurückkehrte. Und zwar mit dem von Ex-Dynamo Thomas Bröker.
„Das ist für einen guten Freund“, klärt Kirsten auf. „Deshalb habe ich mich hinreißen lassen, es zu holen.“
Und dann ergänzt er fast schon entschuldigend: „Das Ding kommt erstmal in eine Plastik-Tüte und dann ganz unten in die Tasche.
Bei mir zu Hause wird jedenfalls nie ein Köln-Trikot hängen...
Kirsten und Köln – eine Freundschaft wird das mit Sicherheit nie mehr!
Späte Rache an Köln
Benjamin Kirsten hielt beim 1:1 in Köln den Punkt für Dynamo fest
Mit dieser Partie ging für ihn ein Traum in Erfüllung...
Dynamos Torwart Benny Kirsten (25) genoss als früherer Leverkusener den Punktgewinn beim rheinischen Erzfeind 1. FC Köln (1:1).
„Das war für mich eine sehr emotionale Begegnung“, erklärt der Sohn von Dynamo-Idol Ulf Kirsten (46).
Weil sein Papa früher für Bayer Leverkusen Tore am Fließband schoss, wurde Benny in der Schule von Köln-Fans gehänselt und sogar verprügelt.
Jetzt rächte sich der „Prügelknabe“ dafür! Mit starken Paraden versaute er dem 1. FC Köln den fest eingeplanten Sieg.
Kirsten, der schon beim Warmmachen Schmäh-Gesänge über sich ergehen lassen musste, empfand trotzdem keine Häme.
Ex-Dynamo Thomas Bröker spielt jetzt in Köln. Kirsten brachte sein Trikot mit nach Dresden
Es war schön, mal wieder hier zu sein“, sagt er.
„Von meinem Hotel-Fenster habe ich das Bayer-Logo gesehen. Dann konnten wir Köln einen Punkt klauen. Trotzdem bin ich froh, wenn ich wieder weg bin. Denn ich sehe viel lieber die Frauenkirche.“
Um so verwunderlicher, dass ausgerechnet Kirsten mit einem Köln-Trikot nach Dresden zurückkehrte. Und zwar mit dem von Ex-Dynamo Thomas Bröker.
„Das ist für einen guten Freund“, klärt Kirsten auf. „Deshalb habe ich mich hinreißen lassen, es zu holen.“
Und dann ergänzt er fast schon entschuldigend: „Das Ding kommt erstmal in eine Plastik-Tüte und dann ganz unten in die Tasche.
Bei mir zu Hause wird jedenfalls nie ein Köln-Trikot hängen...
Kirsten und Köln – eine Freundschaft wird das mit Sicherheit nie mehr!
10.10.2012 - 13:02 Uhr
Schöne bissige Kommentare. Man kann von ihm halten was man will, aber der Junge lebt den Fussball und seine beiden Vereine.
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