| Geburtsdatum | 12.09.1989 |
|---|---|
| Alter | 36 |
| Nat. |
Frankreich |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Rechtsaußen |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Allobroges Asafia |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Yoric Ravet [16]
26.08.2017 - 18:00 Uhr
07.02.2019 - 22:03 Uhr
Die Begründung warum Ravet beim SC nicht mehr zum Zug kam ist doch hanebüchen, naja der SC wird wissen was er tut....ich wünsche Ravet alles alles gute, ein Trainer der seine Fähigkeiten schätzt.
07.02.2019 - 23:41 Uhr
Ich bin auch unglücklich darüber, dass Streich sich nicht traut mit Yoric zu "Experimentieren" wie es in der BZ angedeutet wird. Trotzdem finde ich die Erklärung nicht hanebüchen sondern gerade eben deswegen genau passend. Er sagt ja im Prinzip, dass er in der Bundesliga nichts rumprobieren möchte und Yoric aber Spielpraxis braucht. Da ist es naheliegend, dass er sich in der schweizer Liga wieder die Stärken zurückholt die er immer hatte. Wer weiß...vielleicht kommt er noch stärker zurück. Eine Rückkehr ist ja laut BZ nicht ausgeschlossen und ich glaube die BZ ist nicht zu schlecht informiert was den SC anbelangt.
Ich wünsche Yoric alles Gute und, dass er zu alter Stärke zurückfindet. Er muss spielen und dann kommt er zu uns und macht die Sommervorbereitung durch. Sollte er danach fit sein und eine echte Alternative darstellen, wird er sicherlich bleiben. Es sei denn es kommt ein anderer Verein der für Ihn gutes Geld zahlt und Yoric will unbedingt weg. So stelle ich mir das jedenfalls gerade vor.
Vor allem wünsche ich Herrn Streich doch etwas mehr Mut wieder zu Experimentieren. Gerade beim SC sollte das erlaubt sein. Ich denke doch gerade das macht uns doch auch zu uns...den SC Freiburg den alle für die Vereinsführung beneiden.
Ich wünsche Yoric alles Gute und, dass er zu alter Stärke zurückfindet. Er muss spielen und dann kommt er zu uns und macht die Sommervorbereitung durch. Sollte er danach fit sein und eine echte Alternative darstellen, wird er sicherlich bleiben. Es sei denn es kommt ein anderer Verein der für Ihn gutes Geld zahlt und Yoric will unbedingt weg. So stelle ich mir das jedenfalls gerade vor.
Vor allem wünsche ich Herrn Streich doch etwas mehr Mut wieder zu Experimentieren. Gerade beim SC sollte das erlaubt sein. Ich denke doch gerade das macht uns doch auch zu uns...den SC Freiburg den alle für die Vereinsführung beneiden.
07.02.2019 - 23:50 Uhr
Das Mysterium Yoric Ravet
Nun ist es also offiziell, Yoric Ravet verlässt uns mit sofortiger Wirkung und wird nach ca 1,5 Jahren zurück in die Schweiz ausgeliehen.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Spieler in jüngerer Vergangenheit das Fanlager so sehr beschäftigt hat, für soviel Zündstoff und Diskussionen sorgte und nach (vorrübergehender) Beendigung der Zusammenarbeit Ratlosigkeit, Enttäuschung und Wut zurücklässt.
Ein Spieler der nüchtern betrachtet eine Randerscheinung darstellte. 13 Einsätze, 1 Tor, zuletzt in wechselnden Abständen Tribüne oder Reservebank, weit weg von Startelf und Stammplatzperspektive.
Ich frage mich, warum ist das so?
Was hat er was andere nicht haben, warum trifft dieser Yoric Ravet so den Nerv unseres Fanlagers?
Mich in jeder Hinsicht eingeschlossen.
Um eine Antwort auf diese Frage zu finden gehe ich zurück in die Vergangenheit.
Yoric stieß zum Ende eines sehr zähen und schwierigen Transfersommers zu uns, ein unter anderem gescheiterter Transfer von Cengiz Ünder steckte in den Knochen aller Beteiligten und auch dieser Transfer war nicht einfach, so spielte Yoric noch die Champions Leauge Qualifikation mit seinem abgebenden Verein und er war er auch alles andere als ein Schnäppchen.
Seine Daten lasen sich fantastisch, er hatte viele Torbeteiligungen und man konnte sich an den YouTube Videos nicht satt sehen. Unsere guten Erfahrungen mit Schweizer Spielern versprachen zudem nur das Beste.
Und er war vor allem eins: ein fertiger Spieler!
Was andere Vereine in aller Regelmäßigkeit machen ist für uns etwas besonderes. Ein Spieler, der uns auf der Stelle helfen kann und kaum Eingewöhnung brauchen wird. Wir sind jetzt auch mal dran, wir können das auch. Jetzt haben wir endlich unsere Soforthilfe!
Ich denke nach und erinnere mich noch sehr gut an seine ersten Minuten im Heimspiel gegen Dortmund. Diese bockstarken ersten 30 Minuten zeigten, dass alle in ihn gesetzten Hoffnungen vollkommen berechtigt waren. Er hatte Speed, er hatte Wucht, er hatte Power und einen Zug zum Tor, den wir hier lange vermisst haben. Es war keine Frage, das war DIE Soforthilfe und genau das was uns in unserem Offensivspiel gefehlt hat.
Die unglückliche rote Karte nach Videobeweis bremste diese Euphorie erstmals. Verletzungen folgten.
Eine weitere starke Phase dann im Dezember, als Yoric seine zweite Chance in der Startelf bekam und in der stärksten Saisonphase mit dafür verantwortlich war, dass der SC punktete und den Grundstein für den in der Rückserie folgenden Klassenerhalt legte. Im irrren Auswärtsspiel in Augsburg mit der beste Mann, sein einziges Tor schoss er auch in dieser Zeit im Pokalspiel in Bremen.
Hätte mir zu diesem Zeitpunkt jemand erzählt, dass Yoric danach kein einziges Spiel mehr von Beginn an machen würde und es sein einziges Tor bleiben sollte, zum damaligen Zeitpunkt nicht vorstellbar.
Die Realität sah aber etwas anderes vor. Weitere Verletzungen, immer wieder Vertröstungen, Kurzeinsätze, und nun schließlich die zumindest vorrübergehende Trennung in diesem Monat.
Es wird nun viel spekuliert warum er es bei uns nicht geschafft hat. Die Meinungen sind so unterschiedlich, wilde Spekulationen laufen, eines aber eint uns alle: wir sind enttäuscht.
War er nicht stark genug für die Bundesliga? War das Verhältnis zu unserem Trainer dauerhaft geschädigt? Waren es taktische Defizite? War es sein Wunsch zu wechseln? Oder von allem etwas oder doch ganz andere Gründe?
Fragen Fragen. Und wir werden es wohl nie erfahren.
Ich denke weiter nach und schweife durch die Vergangenheit. Ich komme zu der Erkenntnis, dass es fertige Spieler schon immer schwer hatten bei uns. Mir fallen aus den veschiedensten Dekaden Namen ein, die mit viel Euphorie kamen aber dann nur kurz für uns spielten und als Missverständnis wieder gingen.
Garra Dembele, Mike Hanke, Suat Türker, Alain Sutter... es wird sicher noch andere geben.
Natürlich ist das eine überschaubare Anzahl und andere Vereine haben diese Anzahl von Missverständnissen allein in einem Jahr gar keine Frage. Trotzdem beschäftigt mich die Frage warum diese Spieler es bei uns so verdammt schwer haben.
Ich hoffe Yoric findet in der Heimat seine alter Form und Stärke wieder und kommt im Sommer gestärkt zurück nach Freiburg. Vielleicht ist die nächste Saison dann endlich deine, vielleicht startest du dann endlich voll durch.
Denn der Mytos lebt weiter, ich will meine Hoffnung auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit einfach nicht vollends begraben.
Selten hat ein Spieler uns so beschäftigt und so viele Fragezeichen zurückgelassen.
Alles Gute Yoric Ravet!
Nun ist es also offiziell, Yoric Ravet verlässt uns mit sofortiger Wirkung und wird nach ca 1,5 Jahren zurück in die Schweiz ausgeliehen.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Spieler in jüngerer Vergangenheit das Fanlager so sehr beschäftigt hat, für soviel Zündstoff und Diskussionen sorgte und nach (vorrübergehender) Beendigung der Zusammenarbeit Ratlosigkeit, Enttäuschung und Wut zurücklässt.
Ein Spieler der nüchtern betrachtet eine Randerscheinung darstellte. 13 Einsätze, 1 Tor, zuletzt in wechselnden Abständen Tribüne oder Reservebank, weit weg von Startelf und Stammplatzperspektive.
Ich frage mich, warum ist das so?
Was hat er was andere nicht haben, warum trifft dieser Yoric Ravet so den Nerv unseres Fanlagers?
Mich in jeder Hinsicht eingeschlossen.
Um eine Antwort auf diese Frage zu finden gehe ich zurück in die Vergangenheit.
Yoric stieß zum Ende eines sehr zähen und schwierigen Transfersommers zu uns, ein unter anderem gescheiterter Transfer von Cengiz Ünder steckte in den Knochen aller Beteiligten und auch dieser Transfer war nicht einfach, so spielte Yoric noch die Champions Leauge Qualifikation mit seinem abgebenden Verein und er war er auch alles andere als ein Schnäppchen.
Seine Daten lasen sich fantastisch, er hatte viele Torbeteiligungen und man konnte sich an den YouTube Videos nicht satt sehen. Unsere guten Erfahrungen mit Schweizer Spielern versprachen zudem nur das Beste.
Und er war vor allem eins: ein fertiger Spieler!
Was andere Vereine in aller Regelmäßigkeit machen ist für uns etwas besonderes. Ein Spieler, der uns auf der Stelle helfen kann und kaum Eingewöhnung brauchen wird. Wir sind jetzt auch mal dran, wir können das auch. Jetzt haben wir endlich unsere Soforthilfe!
Ich denke nach und erinnere mich noch sehr gut an seine ersten Minuten im Heimspiel gegen Dortmund. Diese bockstarken ersten 30 Minuten zeigten, dass alle in ihn gesetzten Hoffnungen vollkommen berechtigt waren. Er hatte Speed, er hatte Wucht, er hatte Power und einen Zug zum Tor, den wir hier lange vermisst haben. Es war keine Frage, das war DIE Soforthilfe und genau das was uns in unserem Offensivspiel gefehlt hat.
Die unglückliche rote Karte nach Videobeweis bremste diese Euphorie erstmals. Verletzungen folgten.
Eine weitere starke Phase dann im Dezember, als Yoric seine zweite Chance in der Startelf bekam und in der stärksten Saisonphase mit dafür verantwortlich war, dass der SC punktete und den Grundstein für den in der Rückserie folgenden Klassenerhalt legte. Im irrren Auswärtsspiel in Augsburg mit der beste Mann, sein einziges Tor schoss er auch in dieser Zeit im Pokalspiel in Bremen.
Hätte mir zu diesem Zeitpunkt jemand erzählt, dass Yoric danach kein einziges Spiel mehr von Beginn an machen würde und es sein einziges Tor bleiben sollte, zum damaligen Zeitpunkt nicht vorstellbar.
Die Realität sah aber etwas anderes vor. Weitere Verletzungen, immer wieder Vertröstungen, Kurzeinsätze, und nun schließlich die zumindest vorrübergehende Trennung in diesem Monat.
Es wird nun viel spekuliert warum er es bei uns nicht geschafft hat. Die Meinungen sind so unterschiedlich, wilde Spekulationen laufen, eines aber eint uns alle: wir sind enttäuscht.
War er nicht stark genug für die Bundesliga? War das Verhältnis zu unserem Trainer dauerhaft geschädigt? Waren es taktische Defizite? War es sein Wunsch zu wechseln? Oder von allem etwas oder doch ganz andere Gründe?
Fragen Fragen. Und wir werden es wohl nie erfahren.
Ich denke weiter nach und schweife durch die Vergangenheit. Ich komme zu der Erkenntnis, dass es fertige Spieler schon immer schwer hatten bei uns. Mir fallen aus den veschiedensten Dekaden Namen ein, die mit viel Euphorie kamen aber dann nur kurz für uns spielten und als Missverständnis wieder gingen.
Garra Dembele, Mike Hanke, Suat Türker, Alain Sutter... es wird sicher noch andere geben.
Natürlich ist das eine überschaubare Anzahl und andere Vereine haben diese Anzahl von Missverständnissen allein in einem Jahr gar keine Frage. Trotzdem beschäftigt mich die Frage warum diese Spieler es bei uns so verdammt schwer haben.
Ich hoffe Yoric findet in der Heimat seine alter Form und Stärke wieder und kommt im Sommer gestärkt zurück nach Freiburg. Vielleicht ist die nächste Saison dann endlich deine, vielleicht startest du dann endlich voll durch.
Denn der Mytos lebt weiter, ich will meine Hoffnung auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit einfach nicht vollends begraben.
Selten hat ein Spieler uns so beschäftigt und so viele Fragezeichen zurückgelassen.
Alles Gute Yoric Ravet!
08.02.2019 - 12:07 Uhr
Auch ich bin ein Stück weit ratlos. Nicht so sehr, weil es ein "fertiger Spieler" beim SC nicht hinbekommen hat. Ich frage mich viel mehr, was noch vorgefallen sein muss, dass jetzt der einzige Spezialist für die rechte Seite (O-Ton CS) gehen darf.
Es war die Rede von "Anpassungsproblemen an die Anforderungen in der Bundesliga" und dass man da nicht die Zeit hätte, sich mal eine Minute auszuruhen, wenn man marschiert ist. Es gab die bekannten Fitnessprobleme durch zahlreiche Verletzungen, dass es auch Gewichtsprobleme gab, wusste ich noch nicht.
Bestes Beispiel dafür, dass man einem Spieler die Anpassung an bestimmte Anforderungen nicht zutraut, ist Papiss Demba Cissé. Er ist zwar eindeutig der beste Torjäger, den der SC je hatte, nach hinten arbeiten war aber offenbar nicht drin. Dass ihn CS gleich zu Beginn seiner Amtszeit aussortiert hat, hat ganz klar die Richtung für die folgenden Jahre vorgegeben.
Im aktuellen Kader gibt es zwei richtig gute Beispiele für Spieler, die sich mit der Zeit auf die Anforderungen in Freiburg eingestellt und davon richtig profitiert haben und das sind keine Geringeren als Vincenzo Grifo und Nils Petersen.
Wenn ich in den vergangenen Jahren richtig aufgepasst habe, dann führt CS mit potenziellen Neuzugängen sehr ausführliche Gespräche über deren Stärken und Schwächen, aber daran anknüpfend auch über das, was er mit ihnen vorhat.
Dass Ravet bei seinen zweifellos vorhandenen Offensivqualitäten im Sommer und nach der ersten Verletzungspause sofort wieder dabei war, ist für mich logisch. Es gab ja einen "gemeinsamen Plan", zu dem sicher auch der Aufbau von Defensivqualitäten gehörte. Offenbar gab es darüber nun Uneinigkeit, anders kann ich es mir nicht erklären.
Bei seinen drei Einsätzen in dieser Saison (Leipzig zähle ich ob der Einwechslung in der 90. Minute nicht) ging es darum, einen Rückstand wettzumachen. Dass das in allen Fällen nicht geklappt hat, kann man natürlich nicht an Ravet allein festmachen, aber es ist ein Fakt. Hätte er hier und da mit Zählbarem geglänzt, sähe es vielleicht anders aus. So stehen einfach die Kurzeinsätze in der Bilanz - ohne Tore und Vorlagen.
Wenn Ravet von Anfang an spielen würde, und das wäre ja laut CS nun der logische Schritt, bekäme er ein ganz anderes taktisches Paket mit auf den Weg und damit einiges an Defensivaufgaben. Und das ist das einzige Problem, das mir einfällt.
Es könnte so abgelaufen sein: Ravet wollte unbedingt spielen und hat das wahrscheinlich auch gesagt. Dafür hat er Fitnessprobleme aufgeholt und sogar (wie auch immer es dazu kommen konnte) sein Übergewicht abgebaut. CS bleibt auf seinem bekannten Standpunkt, dass die Abwehrarbeit bei den Stürmern anfängt. Auch wenn es vorne nicht läuft, so muss der Spieler doch vor allem für die Mannschaft (nach hinten) laufen. Nach vorne kam gerade beim längeren Einsatz gegen Düsseldorf nicht genug von Ravet, als das Schlampigkeit nach hinten toleriert werden könnte. Ravet äußert deshalb seinen Wechselwunsch. Und der Club entscheidet, dass er einen Spieler, der nicht total hinter den gemeinsamen Zielen steht, vielleicht lieber abgeben sollte.
Dass jetzt im Sommer geguckt wird, wie die Lage ist, ist logisch. Weiß ja keiner, wie es läuft. Ob der Vertrag wirklich nur noch eineinhalb Jahre läuft, weiß ich nicht. Aber wenn Ravet wirklich wieder in Fahrt kommt und ähnlich stark auftritt wie damals in Bern, muss das Leihgeschäft jetzt nicht der Anfang vom Ende sein - zumal Ravet ja sicher weiter das Ziel hat, sich in der Bundesliga durchzusetzen.
Es war die Rede von "Anpassungsproblemen an die Anforderungen in der Bundesliga" und dass man da nicht die Zeit hätte, sich mal eine Minute auszuruhen, wenn man marschiert ist. Es gab die bekannten Fitnessprobleme durch zahlreiche Verletzungen, dass es auch Gewichtsprobleme gab, wusste ich noch nicht.
Bestes Beispiel dafür, dass man einem Spieler die Anpassung an bestimmte Anforderungen nicht zutraut, ist Papiss Demba Cissé. Er ist zwar eindeutig der beste Torjäger, den der SC je hatte, nach hinten arbeiten war aber offenbar nicht drin. Dass ihn CS gleich zu Beginn seiner Amtszeit aussortiert hat, hat ganz klar die Richtung für die folgenden Jahre vorgegeben.
Im aktuellen Kader gibt es zwei richtig gute Beispiele für Spieler, die sich mit der Zeit auf die Anforderungen in Freiburg eingestellt und davon richtig profitiert haben und das sind keine Geringeren als Vincenzo Grifo und Nils Petersen.
Wenn ich in den vergangenen Jahren richtig aufgepasst habe, dann führt CS mit potenziellen Neuzugängen sehr ausführliche Gespräche über deren Stärken und Schwächen, aber daran anknüpfend auch über das, was er mit ihnen vorhat.
Dass Ravet bei seinen zweifellos vorhandenen Offensivqualitäten im Sommer und nach der ersten Verletzungspause sofort wieder dabei war, ist für mich logisch. Es gab ja einen "gemeinsamen Plan", zu dem sicher auch der Aufbau von Defensivqualitäten gehörte. Offenbar gab es darüber nun Uneinigkeit, anders kann ich es mir nicht erklären.
Bei seinen drei Einsätzen in dieser Saison (Leipzig zähle ich ob der Einwechslung in der 90. Minute nicht) ging es darum, einen Rückstand wettzumachen. Dass das in allen Fällen nicht geklappt hat, kann man natürlich nicht an Ravet allein festmachen, aber es ist ein Fakt. Hätte er hier und da mit Zählbarem geglänzt, sähe es vielleicht anders aus. So stehen einfach die Kurzeinsätze in der Bilanz - ohne Tore und Vorlagen.
Wenn Ravet von Anfang an spielen würde, und das wäre ja laut CS nun der logische Schritt, bekäme er ein ganz anderes taktisches Paket mit auf den Weg und damit einiges an Defensivaufgaben. Und das ist das einzige Problem, das mir einfällt.
Es könnte so abgelaufen sein: Ravet wollte unbedingt spielen und hat das wahrscheinlich auch gesagt. Dafür hat er Fitnessprobleme aufgeholt und sogar (wie auch immer es dazu kommen konnte) sein Übergewicht abgebaut. CS bleibt auf seinem bekannten Standpunkt, dass die Abwehrarbeit bei den Stürmern anfängt. Auch wenn es vorne nicht läuft, so muss der Spieler doch vor allem für die Mannschaft (nach hinten) laufen. Nach vorne kam gerade beim längeren Einsatz gegen Düsseldorf nicht genug von Ravet, als das Schlampigkeit nach hinten toleriert werden könnte. Ravet äußert deshalb seinen Wechselwunsch. Und der Club entscheidet, dass er einen Spieler, der nicht total hinter den gemeinsamen Zielen steht, vielleicht lieber abgeben sollte.
Dass jetzt im Sommer geguckt wird, wie die Lage ist, ist logisch. Weiß ja keiner, wie es läuft. Ob der Vertrag wirklich nur noch eineinhalb Jahre läuft, weiß ich nicht. Aber wenn Ravet wirklich wieder in Fahrt kommt und ähnlich stark auftritt wie damals in Bern, muss das Leihgeschäft jetzt nicht der Anfang vom Ende sein - zumal Ravet ja sicher weiter das Ziel hat, sich in der Bundesliga durchzusetzen.
08.02.2019 - 14:29 Uhr
Zitat von kobi10
Bestes Beispiel dafür, dass man einem Spieler die Anpassung an bestimmte Anforderungen nicht zutraut, ist Papiss Demba Cissé. Er ist zwar eindeutig der beste Torjäger, den der SC je hatte, nach hinten arbeiten war aber offenbar nicht drin. Dass ihn CS gleich zu Beginn seiner Amtszeit aussortiert hat, hat ganz klar die Richtung für die folgenden Jahre vorgegeben.
Bestes Beispiel dafür, dass man einem Spieler die Anpassung an bestimmte Anforderungen nicht zutraut, ist Papiss Demba Cissé. Er ist zwar eindeutig der beste Torjäger, den der SC je hatte, nach hinten arbeiten war aber offenbar nicht drin. Dass ihn CS gleich zu Beginn seiner Amtszeit aussortiert hat, hat ganz klar die Richtung für die folgenden Jahre vorgegeben.
Hä? Wann hat CS bitteschön Cisse aussortiert? Cisse wollte weg, wir haben für die damalige Zeit ziemlich viel Geld für den Spieler bekommen. Hat Cisse überhaupt mal unter Streich trainiert?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FrankNFurther am 08.02.2019 um 14:33 Uhr bearbeitet
08.02.2019 - 14:47 Uhr
Zitat von FrankNFurther
Hä? Wann hat CS bitteschön Cisse aussortiert? Cisse wollte weg, wir haben für die damalige Zeit ziemlich viel Geld für den Spieler bekommen. Hat Cisse überhaupt mal unter Streich trainiert?
Zitat von kobi10
Bestes Beispiel dafür, dass man einem Spieler die Anpassung an bestimmte Anforderungen nicht zutraut, ist Papiss Demba Cissé. Er ist zwar eindeutig der beste Torjäger, den der SC je hatte, nach hinten arbeiten war aber offenbar nicht drin. Dass ihn CS gleich zu Beginn seiner Amtszeit aussortiert hat, hat ganz klar die Richtung für die folgenden Jahre vorgegeben.
Bestes Beispiel dafür, dass man einem Spieler die Anpassung an bestimmte Anforderungen nicht zutraut, ist Papiss Demba Cissé. Er ist zwar eindeutig der beste Torjäger, den der SC je hatte, nach hinten arbeiten war aber offenbar nicht drin. Dass ihn CS gleich zu Beginn seiner Amtszeit aussortiert hat, hat ganz klar die Richtung für die folgenden Jahre vorgegeben.
Hä? Wann hat CS bitteschön Cisse aussortiert? Cisse wollte weg, wir haben für die damalige Zeit ziemlich viel Geld für den Spieler bekommen. Hat Cisse überhaupt mal unter Streich trainiert?
Cisse ging am 31.12.2011 da fing Streich erst als Cheftrainer an. Kann mir nicht vorstellen das Cisse wegen Streich verkauft wurde. Wenn dann wollte eher Cisse weg.
08.02.2019 - 14:53 Uhr
Wenn in so einer Situation der beste Torjäger abgegeben wird, dann ganz sicher nicht, wenn der NEUE Trainer etwas dagegen hat bzw. ihn behalten will.
Ich bin mir auch recht sicher, dass so in der Nachschau mal gelesen zu haben.
Ich bin mir auch recht sicher, dass so in der Nachschau mal gelesen zu haben.
08.02.2019 - 16:30 Uhr
Zitat von kobi10
Wenn in so einer Situation der beste Torjäger abgegeben wird, dann ganz sicher nicht, wenn der NEUE Trainer etwas dagegen hat bzw. ihn behalten will.
Ich bin mir auch recht sicher, dass so in der Nachschau mal gelesen zu haben.
Wenn in so einer Situation der beste Torjäger abgegeben wird, dann ganz sicher nicht, wenn der NEUE Trainer etwas dagegen hat bzw. ihn behalten will.
Ich bin mir auch recht sicher, dass so in der Nachschau mal gelesen zu haben.
Dann lies nochmal nach. Cisse wollte doch schon im Jahr zuvor wechseln. Damals waren 15 Mio. im Spiel, der Wechsel platzte und Cisses Gehalt in Freiburg wurde aufgestockt. Todsicher gab es dabei die Zusage, ihm bei einem entsprechenden Angebot im Jahr darauf keine Steine in den Weg zu legen. Das ist doch der klassische Freiburger Weg. Mit CS hat der Wechsel Cisses meiner Meinung nach nullkommanix zu tun.
08.02.2019 - 16:41 Uhr
Zitat von Carle5
Dann lies nochmal nach. Cisse wollte doch schon im Jahr zuvor wechseln. Damals waren 15 Mio. im Spiel, der Wechsel platzte und Cisses Gehalt in Freiburg wurde aufgestockt. Todsicher gab es dabei die Zusage, ihm bei einem entsprechenden Angebot im Jahr darauf keine Steine in den Weg zu legen. Das ist doch der klassische Freiburger Weg. Mit CS hat der Wechsel Cisses meiner Meinung nach nullkommanix zu tun.
Zitat von kobi10
Wenn in so einer Situation der beste Torjäger abgegeben wird, dann ganz sicher nicht, wenn der NEUE Trainer etwas dagegen hat bzw. ihn behalten will.
Ich bin mir auch recht sicher, dass so in der Nachschau mal gelesen zu haben.
Wenn in so einer Situation der beste Torjäger abgegeben wird, dann ganz sicher nicht, wenn der NEUE Trainer etwas dagegen hat bzw. ihn behalten will.
Ich bin mir auch recht sicher, dass so in der Nachschau mal gelesen zu haben.
Dann lies nochmal nach. Cisse wollte doch schon im Jahr zuvor wechseln. Damals waren 15 Mio. im Spiel, der Wechsel platzte und Cisses Gehalt in Freiburg wurde aufgestockt. Todsicher gab es dabei die Zusage, ihm bei einem entsprechenden Angebot im Jahr darauf keine Steine in den Weg zu legen. Das ist doch der klassische Freiburger Weg. Mit CS hat der Wechsel Cisses meiner Meinung nach nullkommanix zu tun.
Mit Streich hat Cisses Wechsel auch überhaupt nix zu tun. Totaler Humbug und nicht haltbare Aussage. Cisse hat auf einen Wechsel gedrängt und man konnte ihn nur zum bleiben überzeugen indem man sein Gehalt aufstockt und ihm versprochen wenn ein Angebot die Kriterien xy erfüllt, dann darfst du gehen. Und so ist es dann gekommen. Die Verhandlungen zum Wechsel haben doch schon in der HR begonnen - bevor Streich überhaupt Cheftrainer wurde. Ich weiß auch noch dass es mehrere Angebote gab. Und Cisse hatte den klaren Wechselwunsch wegen Kohle und PL.
08.02.2019 - 18:50 Uhr
Mit Streich hatte Cissés Wechsel sicherlich nichts zu tun. Wenn ich ehrlich bin glaube ich dass Streich sogar am liebsten den Cissé, den Ginter, den Toprak, den Schwaab, den Aogo, den Baumann, den Schmid, den Sorg, den Caligiuri, den Maxi, den Mehmedi, den Bürki, den Darida, den Makiadi, den Kruse etc. etc. alle behalten hätte. Nur: Ging halt nicht! Da gibt es andere Mechanismen die greifen. Ich glaube streich hat auch klar gesagt dass er liebend gern Kramer gehabt hätte oder Badstuber und Müller. Genauso wie Cengiz Ünder. Das ist bei aller Liebe kein Kämpfertyp sondern eher ein wahnsinnig schneller techniker mit Spielwitz. Wir sollten nicht so vermessen sein zu glauben dass der liebe Herr uns Gackfußball freiwillig zeigt. Bei aller Abneigung gegen unsere Spielweise glaube ich ist das eines der Dinge die ich niemals unterschreiben könnte...
Nun gut...Streich ist jetzt auch OT....
Ciao Yoric! Komme bitte wieder und zeigs allen, dass Du auch unter CS ein richtig geiler Kicker sein kannst!
Nun gut...Streich ist jetzt auch OT....
Ciao Yoric! Komme bitte wieder und zeigs allen, dass Du auch unter CS ein richtig geiler Kicker sein kannst!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FANatic19 am 08.02.2019 um 18:51 Uhr bearbeitet
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