Weltmeisterschaft 2026
12.06.2026 - 13:37 Uhr
28.07.2026 - 20:27 Uhr
@pizzafunghi Nicht zu vergessen, die alljährliche Wahl und dazugehörige Show zur Übergabe des Fifa-Friedenspreises (und der Bau des neuen Fifa-Headquaters. Am besten direkt neben dem weißen Haus. 🤮)
28.07.2026 - 20:50 Uhr
Der DFB soll da einfach austreten und sagen ohne uns. Die Spanier sind doch auch eher weltoffen, vllt ziehen die mit, dazu die Belgier, Niederländer,...
28.07.2026 - 20:56 Uhr
focus.de
"Die Uefa soll im Gegenzug nun einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen erwägen, wie „Bloomberg“ berichtet. Demnach seien bei der Europäischen Fußball-Union interne Gespräche darüber geführt worden, wie Vereine und Verbände Veranstaltungen wie die WM und die Klub-WM boykottieren könnten."
Die nächste WM soll ja hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfinden. Da bin ich mal gespannt ob die zwei Verbände da mitziehen würden und ob die anderen UEFA Verbände die Spanier und Portugiesen hier hängen liessen.
"Die Uefa soll im Gegenzug nun einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen erwägen, wie „Bloomberg“ berichtet. Demnach seien bei der Europäischen Fußball-Union interne Gespräche darüber geführt worden, wie Vereine und Verbände Veranstaltungen wie die WM und die Klub-WM boykottieren könnten."
Die nächste WM soll ja hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfinden. Da bin ich mal gespannt ob die zwei Verbände da mitziehen würden und ob die anderen UEFA Verbände die Spanier und Portugiesen hier hängen liessen.
28.07.2026 - 22:00 Uhr
Zitat von garfi
focus.de
"Die Uefa soll im Gegenzug nun einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen erwägen, wie „Bloomberg“ berichtet. Demnach seien bei der Europäischen Fußball-Union interne Gespräche darüber geführt worden, wie Vereine und Verbände Veranstaltungen wie die WM und die Klub-WM boykottieren könnten."
Die nächste WM soll ja hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfinden. Da bin ich mal gespannt ob die zwei Verbände da mitziehen würden und ob die anderen UEFA Verbände die Spanier und Portugiesen hier hängen liessen.
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"Die Uefa soll im Gegenzug nun einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen erwägen, wie „Bloomberg“ berichtet. Demnach seien bei der Europäischen Fußball-Union interne Gespräche darüber geführt worden, wie Vereine und Verbände Veranstaltungen wie die WM und die Klub-WM boykottieren könnten."
Die nächste WM soll ja hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfinden. Da bin ich mal gespannt ob die zwei Verbände da mitziehen würden und ob die anderen UEFA Verbände die Spanier und Portugiesen hier hängen liessen.
Wenn jeder Verband nur auf seinen eigenen Vorteil aus sind wird man die Vormachtstellung er FIFA nie brechen können. So unterstützen die Engländer die Wiederwahl von Infantino weil man gerne die Frauen-WM hätte.
Wenn ich UEFA wäre würde ich versuchen einen Mehrheitskonsenz zu finden, dass man notfalls aus der FIFA Austritt falls dieser Mumpitz kommt. Die Nationalverbände die dagegen sind können das Ergebnis dann entweder akzeptieren oder sich nen neuen Kontinentalverband suchen inklusive Ausschluss aus der CL.
Ja ist eine "Pistole auf der Brust setzen" Situation, aber Infantino wird garantiert wieder gewählt und dieser Deal würde ihm auch danach sehr viel Macht außerhalb der FIFA über die FIFA geben. Wenn das durch kommt hast du Infantino an der Backe bis er ins Gras beißt. Und besser wird es unter ihm nicht werden, eher noch mehr (Club) WM, auch alle 2 Jahre würde ich dann nicht mehr ausschließen und die Nationalverbände + UEFA hätten ihre Trumpfkarten aus der Hand gegeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von El-Konsolero am 28.07.2026 um 22:02 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 22:25 Uhr
Zitat von El-Konsolero
Wenn jeder Verband nur auf seinen eigenen Vorteil aus sind wird man die Vormachtstellung er FIFA nie brechen können. So unterstützen die Engländer die Wiederwahl von Infantino weil man gerne die Frauen-WM hätte.
Wenn ich UEFA wäre würde ich versuchen einen Mehrheitskonsenz zu finden, dass man notfalls aus der FIFA Austritt falls dieser Mumpitz kommt. Die Nationalverbände die dagegen sind können das Ergebnis dann entweder akzeptieren oder sich nen neuen Kontinentalverband suchen inklusive Ausschluss aus der CL.
Ja ist eine "Pistole auf der Brust setzen" Situation, aber Infantino wird garantiert wieder gewählt und dieser Deal würde ihm auch danach sehr viel Macht außerhalb der FIFA über die FIFA geben. Wenn das durch kommt hast du Infantino an der Backe bis er ins Gras beißt. Und besser wird es unter ihm nicht werden, eher noch mehr (Club) WM, auch alle 2 Jahre würde ich dann nicht mehr ausschließen und die Nationalverbände + UEFA hätten ihre Trumpfkarten aus der Hand gegeben.
Zitat von garfi
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"Die Uefa soll im Gegenzug nun einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen erwägen, wie „Bloomberg“ berichtet. Demnach seien bei der Europäischen Fußball-Union interne Gespräche darüber geführt worden, wie Vereine und Verbände Veranstaltungen wie die WM und die Klub-WM boykottieren könnten."
Die nächste WM soll ja hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfinden. Da bin ich mal gespannt ob die zwei Verbände da mitziehen würden und ob die anderen UEFA Verbände die Spanier und Portugiesen hier hängen liessen.
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"Die Uefa soll im Gegenzug nun einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen erwägen, wie „Bloomberg“ berichtet. Demnach seien bei der Europäischen Fußball-Union interne Gespräche darüber geführt worden, wie Vereine und Verbände Veranstaltungen wie die WM und die Klub-WM boykottieren könnten."
Die nächste WM soll ja hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfinden. Da bin ich mal gespannt ob die zwei Verbände da mitziehen würden und ob die anderen UEFA Verbände die Spanier und Portugiesen hier hängen liessen.
Wenn jeder Verband nur auf seinen eigenen Vorteil aus sind wird man die Vormachtstellung er FIFA nie brechen können. So unterstützen die Engländer die Wiederwahl von Infantino weil man gerne die Frauen-WM hätte.
Wenn ich UEFA wäre würde ich versuchen einen Mehrheitskonsenz zu finden, dass man notfalls aus der FIFA Austritt falls dieser Mumpitz kommt. Die Nationalverbände die dagegen sind können das Ergebnis dann entweder akzeptieren oder sich nen neuen Kontinentalverband suchen inklusive Ausschluss aus der CL.
Ja ist eine "Pistole auf der Brust setzen" Situation, aber Infantino wird garantiert wieder gewählt und dieser Deal würde ihm auch danach sehr viel Macht außerhalb der FIFA über die FIFA geben. Wenn das durch kommt hast du Infantino an der Backe bis er ins Gras beißt. Und besser wird es unter ihm nicht werden, eher noch mehr (Club) WM, auch alle 2 Jahre würde ich dann nicht mehr ausschließen und die Nationalverbände + UEFA hätten ihre Trumpfkarten aus der Hand gegeben.
Na ja Konso, es sind ja die nationalen Verbände die über die Mitgliedschaft in der FIFA selbst bestimmen. D Ob die UEFA einen nationalen Verband zum Austritt "zwingen" kann weiss ich nicht. Es gab es vor ca fünf Jahren schon mal Stress mit der FIFA wegen dem Turnus der WM. Da hat die FIFA dann nachgegeben.
https://www.stern.de/sport/fussball/fifa--europaeische-fussball-verbaende-drohen-weltverband-mit-austritt-30847754.html
Wie du schreibst, kann man nur hoffen dass genug europäische und andere Verbände hier Standhaft bleiben und so etwas nicht mitmachen. Letztendlich wird es mMn vielen trotz allem Geschrei mal wieder um Geld gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von garfi am 28.07.2026 um 22:27 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 22:40 Uhr
Ich feiere den spanischen Ligaboss für seine deutlichen Worte. Daran sollten sich die großen Ligen ein Beispiel nehmen und den eigenen Nationalverbänden den Rücken stärken, den notwendigen Mut aufzubringen. Erst dann wird die UEFA als ebenfalls "schwierige" Institution Taten Folgen lassen können.
Bisher traut sich noch niemand, Spaniens Ligaboss zu unterstützen. Ich hoffe seit Tagen darauf, dass die DFL als nächstes sich traut. Nachdem Infantino offensichtlich den Bogen überspannt hat, könnte sich hoffentlich etwas tun.
Bisher traut sich noch niemand, Spaniens Ligaboss zu unterstützen. Ich hoffe seit Tagen darauf, dass die DFL als nächstes sich traut. Nachdem Infantino offensichtlich den Bogen überspannt hat, könnte sich hoffentlich etwas tun.
28.07.2026 - 22:44 Uhr
ntv sports
„Investoren sprechen offenbar bereits davon, dass man nun die Chance habe, die "FIFA zu kaufen".
Den Vorsitz in der (zu gründenden) Firma würde demnach der FIFA-Chef selbst übernehmen und dementsprechend lukrativ entlohnt werden. Dem Bericht zufolge sieht Infantino den Posten auf Augenhöhe mit dem eines Commissioners in der US-Football-Liga NFL. Dort verdient Roger Goodell rund 64 Millionen Dollar pro Jahr. Für Infantino würde dies eine Verzehnfachung seines Gehalts bedeuten.“
Die Zeit für hohle Drohungen ist vorbei. Die Zeit für gegenseitige verbale Attacken ist vorbei. Die Zeit für inkonsequentes und inkonsistentes Handeln ist vorbei.
Infantinos Werk ist die Übernahme Trumpscher Politik in die Welt des Fußballs. Nur dass Infantino noch weiter ist und mangels Gegner in der Legislative durchregieren kann bzw. die kleinen Verbände mit Zuwendungen seit Jahren in seine Abhängigkeit manövriert hat.
Wenn die UEFA sich jetzt nicht auf- und zusammenrafft, um diesen Machenschaften zumindest europaweit ein Ende zu bereiten, wird diesem Sport das Rückgrat gebrochen, um in Zukunft wortwörtlich zum Spielball von Investoren und Fußball-„Besitzern“ zu werden.
„Investoren sprechen offenbar bereits davon, dass man nun die Chance habe, die "FIFA zu kaufen".
Den Vorsitz in der (zu gründenden) Firma würde demnach der FIFA-Chef selbst übernehmen und dementsprechend lukrativ entlohnt werden. Dem Bericht zufolge sieht Infantino den Posten auf Augenhöhe mit dem eines Commissioners in der US-Football-Liga NFL. Dort verdient Roger Goodell rund 64 Millionen Dollar pro Jahr. Für Infantino würde dies eine Verzehnfachung seines Gehalts bedeuten.“
Die Zeit für hohle Drohungen ist vorbei. Die Zeit für gegenseitige verbale Attacken ist vorbei. Die Zeit für inkonsequentes und inkonsistentes Handeln ist vorbei.
Infantinos Werk ist die Übernahme Trumpscher Politik in die Welt des Fußballs. Nur dass Infantino noch weiter ist und mangels Gegner in der Legislative durchregieren kann bzw. die kleinen Verbände mit Zuwendungen seit Jahren in seine Abhängigkeit manövriert hat.
Wenn die UEFA sich jetzt nicht auf- und zusammenrafft, um diesen Machenschaften zumindest europaweit ein Ende zu bereiten, wird diesem Sport das Rückgrat gebrochen, um in Zukunft wortwörtlich zum Spielball von Investoren und Fußball-„Besitzern“ zu werden.
29.07.2026 - 09:42 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
ntv sports
„Investoren sprechen offenbar bereits davon, dass man nun die Chance habe, die "FIFA zu kaufen".
Den Vorsitz in der (zu gründenden) Firma würde demnach der FIFA-Chef selbst übernehmen und dementsprechend lukrativ entlohnt werden. Dem Bericht zufolge sieht Infantino den Posten auf Augenhöhe mit dem eines Commissioners in der US-Football-Liga NFL. Dort verdient Roger Goodell rund 64 Millionen Dollar pro Jahr. Für Infantino würde dies eine Verzehnfachung seines Gehalts bedeuten.“
Die Zeit für hohle Drohungen ist vorbei. Die Zeit für gegenseitige verbale Attacken ist vorbei. Die Zeit für inkonsequentes und inkonsistentes Handeln ist vorbei.
Infantinos Werk ist die Übernahme Trumpscher Politik in die Welt des Fußballs. Nur dass Infantino noch weiter ist und mangels Gegner in der Legislative durchregieren kann bzw. die kleinen Verbände mit Zuwendungen seit Jahren in seine Abhängigkeit manövriert hat.
Wenn die UEFA sich jetzt nicht auf- und zusammenrafft, um diesen Machenschaften zumindest europaweit ein Ende zu bereiten, wird diesem Sport das Rückgrat gebrochen, um in Zukunft wortwörtlich zum Spielball von Investoren und Fußball-„Besitzern“ zu werden.
ntv sports
„Investoren sprechen offenbar bereits davon, dass man nun die Chance habe, die "FIFA zu kaufen".
Den Vorsitz in der (zu gründenden) Firma würde demnach der FIFA-Chef selbst übernehmen und dementsprechend lukrativ entlohnt werden. Dem Bericht zufolge sieht Infantino den Posten auf Augenhöhe mit dem eines Commissioners in der US-Football-Liga NFL. Dort verdient Roger Goodell rund 64 Millionen Dollar pro Jahr. Für Infantino würde dies eine Verzehnfachung seines Gehalts bedeuten.“
Die Zeit für hohle Drohungen ist vorbei. Die Zeit für gegenseitige verbale Attacken ist vorbei. Die Zeit für inkonsequentes und inkonsistentes Handeln ist vorbei.
Infantinos Werk ist die Übernahme Trumpscher Politik in die Welt des Fußballs. Nur dass Infantino noch weiter ist und mangels Gegner in der Legislative durchregieren kann bzw. die kleinen Verbände mit Zuwendungen seit Jahren in seine Abhängigkeit manövriert hat.
Wenn die UEFA sich jetzt nicht auf- und zusammenrafft, um diesen Machenschaften zumindest europaweit ein Ende zu bereiten, wird diesem Sport das Rückgrat gebrochen, um in Zukunft wortwörtlich zum Spielball von Investoren und Fußball-„Besitzern“ zu werden.
Da die Machenschaften und deren Grundstein der FIFA schon unter Blatter gelegt wurden und Infantino auch vorher schon bei Dubai und co keinen Trump gebraucht hat, ist das mit Trump natürlich Nonsense der nur gut klingen soll weil's grad onvoke ist. Aber halt Quatsch.
An sonsten sieht man halt, das Menschen mit Macht merken das der Widerspruch zu gering ist und sich die absurdesten Dinge ausdenken können und umsetzen; - es gibt ja keinen der sich dagegen auflehnt.
Hier wäre dann der Vergleich mit der Politik dann wirklich passend, da wir das dort ja auch sehen. Von Wirecard, Maskendeals, Autobahnmaut, Heizungsgesetz... Ach, you Name it und kannst da alle in einen Sack werfen, bevor man versucht das in einer Richtung zu verordnen.
Jedenfalls müssen wir hierfür nicht über den Teich schauen, da reicht auch der Blick zur europäischen Machtzentrale wenn einem der Bundestag zu klein dafür ist.
Menschen mit Macht nehmen sich immer mehr raus, weil der Widerstand und Widerspruch zu klein ist. Vom Satiriker des ÖRR, dem VW-Vorstand bis zum FIFA-Boss, egal wo, ist das Muster das Gleiche.
Viel deprimierender für mich ist die Frage, wieso der Widerstand so gering ist?
Wieso so viele Tickets verkauft wurden bei der WM bei so absurden Preisen... Oder auch beim Spiel von Internationale beim KSC, da hätte ich mir auch ein halbleeres Stadion als Zeichen gewünscht um mal vor der eigenen Haustüre zu kehren wo ein Wanitzek nach dem Spiel sagt, das man da wohl bei den Preisen überzogen hat und der Verein darauf achten soll das Fussball für alle bezahlbar ist, gerade so ein Freundschaftsspiel...
Wenn aber die Antwort ist, das es sich dennoch verkauft weil die Nachfrage da ist, kommt man wohl oder übel eher zu der Frage, wieso ein Infantino das nicht machen soll? Wieso man da persönlich dagegen ist wenn die Mehrheit es ja annimmt? Denn der Markt gibt ja Recht ...
29.07.2026 - 11:13 Uhr
Zitat von SkeptiKA
Da die Machenschaften und deren Grundstein der FIFA schon unter Blatter gelegt wurden und Infantino auch vorher schon bei Dubai und co keinen Trump gebraucht hat, ist das mit Trump natürlich Nonsense der nur gut klingen soll weil's grad onvoke ist. Aber halt Quatsch.
An sonsten sieht man halt, das Menschen mit Macht merken das der Widerspruch zu gering ist und sich die absurdesten Dinge ausdenken können und umsetzen; - es gibt ja keinen der sich dagegen auflehnt.
Hier wäre dann der Vergleich mit der Politik dann wirklich passend, da wir das dort ja auch sehen. Von Wirecard, Maskendeals, Autobahnmaut, Heizungsgesetz... Ach, you Name it und kannst da alle in einen Sack werfen, bevor man versucht das in einer Richtung zu verordnen.
Jedenfalls müssen wir hierfür nicht über den Teich schauen, da reicht auch der Blick zur europäischen Machtzentrale wenn einem der Bundestag zu klein dafür ist.
Menschen mit Macht nehmen sich immer mehr raus, weil der Widerstand und Widerspruch zu klein ist. Vom Satiriker des ÖRR, dem VW-Vorstand bis zum FIFA-Boss, egal wo, ist das Muster das Gleiche.
Viel deprimierender für mich ist die Frage, wieso der Widerstand so gering ist?
Wieso so viele Tickets verkauft wurden bei der WM bei so absurden Preisen... Oder auch beim Spiel von Internationale beim KSC, da hätte ich mir auch ein halbleeres Stadion als Zeichen gewünscht um mal vor der eigenen Haustüre zu kehren wo ein Wanitzek nach dem Spiel sagt, das man da wohl bei den Preisen überzogen hat und der Verein darauf achten soll das Fussball für alle bezahlbar ist, gerade so ein Freundschaftsspiel...
Wenn aber die Antwort ist, das es sich dennoch verkauft weil die Nachfrage da ist, kommt man wohl oder übel eher zu der Frage, wieso ein Infantino das nicht machen soll? Wieso man da persönlich dagegen ist wenn die Mehrheit es ja annimmt? Denn der Markt gibt ja Recht ...
Zitat von KSColeoleeee
ntv sports
„Investoren sprechen offenbar bereits davon, dass man nun die Chance habe, die "FIFA zu kaufen".
Den Vorsitz in der (zu gründenden) Firma würde demnach der FIFA-Chef selbst übernehmen und dementsprechend lukrativ entlohnt werden. Dem Bericht zufolge sieht Infantino den Posten auf Augenhöhe mit dem eines Commissioners in der US-Football-Liga NFL. Dort verdient Roger Goodell rund 64 Millionen Dollar pro Jahr. Für Infantino würde dies eine Verzehnfachung seines Gehalts bedeuten.“
Die Zeit für hohle Drohungen ist vorbei. Die Zeit für gegenseitige verbale Attacken ist vorbei. Die Zeit für inkonsequentes und inkonsistentes Handeln ist vorbei.
Infantinos Werk ist die Übernahme Trumpscher Politik in die Welt des Fußballs. Nur dass Infantino noch weiter ist und mangels Gegner in der Legislative durchregieren kann bzw. die kleinen Verbände mit Zuwendungen seit Jahren in seine Abhängigkeit manövriert hat.
Wenn die UEFA sich jetzt nicht auf- und zusammenrafft, um diesen Machenschaften zumindest europaweit ein Ende zu bereiten, wird diesem Sport das Rückgrat gebrochen, um in Zukunft wortwörtlich zum Spielball von Investoren und Fußball-„Besitzern“ zu werden.
ntv sports
„Investoren sprechen offenbar bereits davon, dass man nun die Chance habe, die "FIFA zu kaufen".
Den Vorsitz in der (zu gründenden) Firma würde demnach der FIFA-Chef selbst übernehmen und dementsprechend lukrativ entlohnt werden. Dem Bericht zufolge sieht Infantino den Posten auf Augenhöhe mit dem eines Commissioners in der US-Football-Liga NFL. Dort verdient Roger Goodell rund 64 Millionen Dollar pro Jahr. Für Infantino würde dies eine Verzehnfachung seines Gehalts bedeuten.“
Die Zeit für hohle Drohungen ist vorbei. Die Zeit für gegenseitige verbale Attacken ist vorbei. Die Zeit für inkonsequentes und inkonsistentes Handeln ist vorbei.
Infantinos Werk ist die Übernahme Trumpscher Politik in die Welt des Fußballs. Nur dass Infantino noch weiter ist und mangels Gegner in der Legislative durchregieren kann bzw. die kleinen Verbände mit Zuwendungen seit Jahren in seine Abhängigkeit manövriert hat.
Wenn die UEFA sich jetzt nicht auf- und zusammenrafft, um diesen Machenschaften zumindest europaweit ein Ende zu bereiten, wird diesem Sport das Rückgrat gebrochen, um in Zukunft wortwörtlich zum Spielball von Investoren und Fußball-„Besitzern“ zu werden.
Da die Machenschaften und deren Grundstein der FIFA schon unter Blatter gelegt wurden und Infantino auch vorher schon bei Dubai und co keinen Trump gebraucht hat, ist das mit Trump natürlich Nonsense der nur gut klingen soll weil's grad onvoke ist. Aber halt Quatsch.
An sonsten sieht man halt, das Menschen mit Macht merken das der Widerspruch zu gering ist und sich die absurdesten Dinge ausdenken können und umsetzen; - es gibt ja keinen der sich dagegen auflehnt.
Hier wäre dann der Vergleich mit der Politik dann wirklich passend, da wir das dort ja auch sehen. Von Wirecard, Maskendeals, Autobahnmaut, Heizungsgesetz... Ach, you Name it und kannst da alle in einen Sack werfen, bevor man versucht das in einer Richtung zu verordnen.
Jedenfalls müssen wir hierfür nicht über den Teich schauen, da reicht auch der Blick zur europäischen Machtzentrale wenn einem der Bundestag zu klein dafür ist.
Menschen mit Macht nehmen sich immer mehr raus, weil der Widerstand und Widerspruch zu klein ist. Vom Satiriker des ÖRR, dem VW-Vorstand bis zum FIFA-Boss, egal wo, ist das Muster das Gleiche.
Viel deprimierender für mich ist die Frage, wieso der Widerstand so gering ist?
Wieso so viele Tickets verkauft wurden bei der WM bei so absurden Preisen... Oder auch beim Spiel von Internationale beim KSC, da hätte ich mir auch ein halbleeres Stadion als Zeichen gewünscht um mal vor der eigenen Haustüre zu kehren wo ein Wanitzek nach dem Spiel sagt, das man da wohl bei den Preisen überzogen hat und der Verein darauf achten soll das Fussball für alle bezahlbar ist, gerade so ein Freundschaftsspiel...
Wenn aber die Antwort ist, das es sich dennoch verkauft weil die Nachfrage da ist, kommt man wohl oder übel eher zu der Frage, wieso ein Infantino das nicht machen soll? Wieso man da persönlich dagegen ist wenn die Mehrheit es ja annimmt? Denn der Markt gibt ja Recht ...
Sorry, @SkeptiKA , aber Du wirfst so viele Dinge in ein und denselben Topf, dass es mir schwer fällt, konkret darauf zu antworten.
Mit „Übernahme Trumpscher Politik“ meinte ich die Schamlosigkeit und die Skrupellosigkeit. Beides hat unter Trump ein irrsinniges Level erreicht. Infantinos seitenlanger IG-Post ist ein Ausdruck davon.
Was die anderen Punkte betrifft, die du hier anführst, bin ich kein Fan davon, alles in einen Topf zu werfen. Ich verurteile weder Funktionäre noch Politiker pauschal und ich finde, dass es für die vielen Krisen unterschiedliche Gründe gibt. Wer einfache Antworten sucht, wird immer welche finden. Aber das ist nicht mein Ding.
Und, krasse Sache: Ich halte den ÖRR in Deutschland bei aller berechtigter Kritik (z.B. zu hohe Kosten, teilweise ineffiziente Strukturen) für wichtig und insgesamt gut.
29.07.2026 - 11:14 Uhr
"Die Fifa bestätigte, dass die Holding Thrive Eternal von Technologie-Investor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet ist, die vorgeschlagene Investorengruppe für FFE führen soll."
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