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U19-Trainer: Böhme, Jörg

03.07.2006 - 14:09 Uhr
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#31
05.03.2007 - 15:03 Uhr
Zitat
Torwart klagt Brutalo-Böhme an
„Mein ganzer Schädel
könnte jetzt kaputt sein“
Von MARTIN FUNK, RAINER HOFFMANN und WERNER KIRSCHSTEIN

Millionen Fans fuhr am TV der Schreck in die Glieder: Bielefelds Jörg Böhme (33) rutschte rücksichtslos mit gestrecktem Bein in Club-Torwart Raphael Schäfer (28) – die brutalste Szene des Spieltages!

Pures Glück, dass Schäfer mit einer blutenden Fleischwunde unter dem rechten Auge davonkam.

Der Torwart klagt Brutalo-Böhme an: „Mein ganzer Schädel könnte jetzt kaputt sein!“

Der Bielefelder sagt: „Es ging um den Ball. In England redet kein Mensch über sowas. Ich bin für Aufstehen und Weiterspielen ohne zu jammern.“

Club-Präsident Michael A. Roth dazu erregt: „Böhme soll keinen Unsinn erzählen! Er hat einem Kollegen geschadet. Als ich sein Foul im Stadion sah, habe ich das Schlimmste befürchtet! Ich kenne Böhme vom Club, so ein Einsteigen zeugt von Dummheit.“

Schäfer und auch sein Trainer Hans Meyer sagen, dass Brutalo-Böhme sofort die Rote Karte hätte sehen müssen (dann hätte er auch den 3:2-Siegtreffer für Bielefeld nicht schießen können).

Meyer: „Böhmes Foul war rücksichtslos und böse.“

Schäfer: „Der weiß genau, dass er Schaden für meine Gesundheit in Kauf genommen hat. Warum schützt mich der Schiri nicht?“

Mark Seemann (33/Jura-Student im Examen) aus Essen pfiff in Bielefeld sein viertes Bundesligaspiel. Er sagt zu BILD: „Ich bin nicht die Hintertorkamera. Für mich gingen beide zum Ball. Wegen unverhältnismäßigem Körpereinsatz des Feldspielers musste ich Gelb zeigen und Freistoß geben.“

Schäfer kopfschüttelnd: „Ich muss mich also selbst schützen. Ich denke darüber nach, einen Helm zu tragen.“

Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/03/05/boehme-torwart-anklage/brutalo-foul.html

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B I E L E F E L D
meine heimat. mein verein.
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#32
05.03.2007 - 15:52 Uhr
Zitat
Jörg Böhme hat einen Schuss

Wie eine tickende Zeitbombe rauschte der Bielefelder Ex-Nationalspieler in Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer. Die zweibeinigen Kampfhunde in kurzen Hosen sind mit ihrer unkontrollierten Gewalt fragwürdige Vorbilder für die Fanatiker auf der Tribüne.
Arminia Bielefeld - 1. FC Nürnberg

Wie schmal im Fußball der Grat zwischen Held und Schurke ist, wissen wir seit der WM: In Italien haben sie dem Sportkameraden Materazzi als Zidane-Bezwinger danach ein Denkmal gebaut – für den Rest der Welt taugt er eher zum Mahnmal. An diesem Wochenende haben wir wieder dran denken müssen.
Jörg Böhme ist der König von Bielefeld. Ausgelassen ist er auf den Zaun vor den feiernden Fans geklettert und hat ihnen gezeigt, wie ein Volksheld tanzt: Einen Elfmeter hatte er gegen Nürnberg herausgeholt und auch noch das 3:2 geschossen, und die Gelehrten streiten sich seither, was schwerer wiegt: Sein Tor des Tages? Oder sein Foul des Tages?

Man ist als neutraler Gutachter zwischen Großtat und Schandtat hin- und hergerissen. Einerseits flickt man einem frischgebackenen Helden nur ungern am Zeug, sieht sich andererseits als unverhohlener Sympathisant von Hans Meyer aber gezwungen, dem Nürnberger Trainer seine schlimmste Sorge zu nehmen – dass nämlich vor lauter Begeisterung über Böhme dessen gemeingefährliche und alles andere als voll zurechnungsfähige Attacke auf den Torwart Rafael Schäfer in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz kommen könnte.

Tatsächlich ist der Zweikampf in den Spielberichten weitgehend untergegangen – was nur damit zu erklären ist, dass Schäfer überlebt hat und bei Böhme nichts mehr überrascht, seit er sich einmal selbst zur Kreuzung zwischen Genie und Wahnsinn erklärte. Jörg Böhme hat einen Schuss. Genau gesagt sogar drei: Seinen Scharfschuss, seinen Schuss Genialität und dann noch den, der ihn zum Sturmlauf zwingt wie am Samstag.
Wie eine tickende Zeitbombe ist er auf der linken Außenbahn in den Schäfer gerauscht, volle Pulle, mit gestrecktem Bein und offener Sohle voraus – so wenig friedfertig war Böhme im Sozialverhalten letztmals, als er sich im Rahmen der Jugendsünde vor Jahren als Schuldeneintreiber übte, was ihm damals eine saftige Geldstrafe und sechs Monate auf Bewährung einbrachte, wegen Beihilfe zur schweren Körperverletzung. Der Torwart Schäfer hat jedenfalls verdammt Glück gehabt, sonst würde er jetzt mit 14 gebrochenen Gesichtsknochen und zwei Glasaugen durchs Leben irren, und im schlimmsten Fall müsste sich der 1. FC Nürnberg gar nur noch überlegen, ob er für seinen Kapitän den Vereinssarg aus Eiche, Buche oder Kiefer nimmt.

Schramme in Form eines Stollenabdrucks
Nur weil Schäfer den Kopf instinktiv noch zur Seite riss, ist er mit einer Schramme in Form eines Stollenabdrucks davongekommen und musste am Samstagabend nicht notoperiert werden wie der Kollege Petr Cech vergangenen Oktober in Chelsea. Das Knie eines Stürmers vom FC Reading brach dem Tschechen damals lebensgefährlich den Schädel, und nach seiner langen Zwangspause trägt Cech seither einen Spezialhelm aus Hartgummi.

Doch ist es mit dem Kopfschutz für Torhüter getan? Muss nicht auch der Maulkorb für Spieler wie Böhme her – und ein Ohrenschützer für uns alle, gegen dessen Interviews?
„Der Ball war frei“, hat Böhme gesagt. Und: „So was passiert doch 1000-mal im Spiel.“ Und: „Das ist Fußball.“

Das ist Fußball?

Dann muss der Fußball aber dringend aufpassen und anlässlich der Aktion „Saubere Liga“ nicht mehr nur wie die „Bild“-Zeitung einen „Schwalben-Inspektor“ beschäftigen, der die Schummler, Schauspieler, Scheintoten, Schwindler, Schlitzohren, Spitzbuben, Schlawiner, sterbenden Schwäne und sonstigen Strolche entlarvt, sondern auch die zweibeinigen Kampfhunde in kurzen Hosen mit ihrer unkontrollierten Gewalt – diese fragwürdigen Vorbilder für die Fanatiker auf der Tribüne, die den unfairen Treter hochleben lassen und den Schäfer, einen im hohen Maß Tadellosen, bei jedem Ballkontakt auspfeifen und beschimpfen.

Zu den Schiedsrichtern noch ein Wort. Sie zeigen in solchen Fällen verblüffend ungern, was Mut ist. Damals bei Cech war das Wahrnehmungsvermögen des Unparteiischen sogar so getrübt, dass er die Schwere der Wunde gar nicht erkannte und die Erstversorgung auf dem Platz verweigerte, so dass der Schwerverletzte auf allen Vieren vom Platz kriechen musste. Auch da durfte der Sünder weiterspielen. Wie jetzt Böhme. Dass der am Samstag dann auch noch als Volksheld das Spiel entschieden hat, ist dem Gesundheits- und Gerechtigkeitsfanatiker Hans Meyer einen Schritt zu weit gegangen. Der findet, bei allem Humor, dass zwei Dinge besser geschützt werden müssen: die Schäfers vor den Böhmes, aber vor allem der Schädel als Schutzkapsel des Gehirns. Erst recht bei den Torhütern mit ihrem angeborenen Sprung in der Schüssel.

Quelle: http://www.welt.de/sport/article745558/Joerg_Boehme_hat_einen_Schuss.html

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meine heimat. mein verein.
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#33
05.03.2007 - 18:06 Uhr
Zitat von Jaysus:
@ Hellenic
Erst denken, dann schreiben... :rolleyes


Er hat vollkommen recht !!!!

Aber ist ja klar das die Bielefelder nicht den Schneit haben dies zu zugeben. (Ich meine nicht alle)
Echte Fußballfans müssen zugeben das so etwas bestraft werden MUSS, auch die Fans für die der Spieler spielt.

Dieser Psycho gehört aus dem Verkehr gezogen.

:grrr :grrr
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#34
05.03.2007 - 18:40 Uhr
Zitat von Italiastyle:
Zitat von Jaysus:
@ Hellenic
Erst denken, dann schreiben... :rolleyes


Er hat vollkommen recht !!!!

Aber ist ja klar das die Bielefelder nicht den Schneit haben dies zu zugeben. (Ich meine nicht alle)
Echte Fußballfans müssen zugeben das so etwas bestraft werden MUSS, auch die Fans für die der Spieler spielt.

Dieser Psycho gehört aus dem Verkehr gezogen.

:grrr :grrr

Wieso man nicht ohne Beleidigungen argumentieren kann, bleibt wohl euer Geheimnis... :rolleyes

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jaysus am 05.03.2007 um 18:49 Uhr bearbeitet
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#35
05.03.2007 - 19:06 Uhr
Zitat von kuestenzebra:
Wen hat er denn beleidigt? Wenn Böhme nach dem Spiel solche grenzdebilen Sachen von sich gibt, dann hat Hellenic meiner Meinung nach nicht im Geringsten überzogen?
Die Aktion sowie das Interview waren hochgradig widerlich. Aber es passt zu Böhme... :angry


^^ Soll er jetzt klein bei geben? Das ist Abstiegskampf Leute. Aber klar, dass Duisburger nicht wissen wie man einen solchen erfolgreich gestaltet...

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Fabian Klos 161 Tore - Ernst Kuster 111 Tore - Artur Wichniarek 88 Tore

Danke für alles, Hannes Scholz! (*18.04.1934, † 17.09.2017)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gaya am 05.03.2007 um 19:07 Uhr bearbeitet
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#36
05.03.2007 - 19:13 Uhr
Zitat von kuestenzebra:
Zitat von Gaya:
Zitat von kuestenzebra:
Wen hat er denn beleidigt? Wenn Böhme nach dem Spiel solche grenzdebilen Sachen von sich gibt, dann hat Hellenic meiner Meinung nach nicht im Geringsten überzogen?
Die Aktion sowie das Interview waren hochgradig widerlich. Aber es passt zu Böhme... :angry


^^ Soll er jetzt klein bei geben? Das ist Abstiegskampf Leute. Aber klar, dass Duisburger nicht wissen wie man einen solchen erfolgreich gestaltet...



Indem man dem gegnerischen Torwart mit gestrecktem Bein ins Gesicht springt? Und dann ihn noch verhöhnt? Naja, wenn Du sowas toll findest und als erfolgreiches Beispiel für Kampfgeist im Abstiegskampf bezeichnest und obendrein auch noch provozieren mußt, bist du von der Einstellung her nicht besser als dieser vorbestrafte Schläger...


Jedem seine Meinung... :rolleyes

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U19-Trainer: Böhme, Jörg |#37
05.03.2007 - 23:16 Uhr
Zitat von Jaysus:
Zitat von Italiastyle:
Zitat von Jaysus:
@ Hellenic
Erst denken, dann schreiben... :rolleyes


Er hat vollkommen recht !!!!

Aber ist ja klar das die Bielefelder nicht den Schneit haben dies zu zugeben. (Ich meine nicht alle)
Echte Fußballfans müssen zugeben das so etwas bestraft werden MUSS, auch die Fans für die der Spieler spielt.

Dieser Psycho gehört aus dem Verkehr gezogen.

:grrr :grrr

Wieso man nicht ohne Beleidigungen argumentieren kann, bleibt wohl euer Geheimnis... :rolleyes


Beleidigung ??? :o :o :o

Ich sehe hier keine Beleidigung.

Man darf sich wohl zu recht aufregen. Das ist keine Beleidung !!! :angry

So darf man einfach keinen Zweikampf führen.
Egal welche Spieler das ist.

Aber es gibt leider solche Typen von unsympathischen Fußballern.

Die einen BRUTALOS (Böhme)

die anderen spielen gerne den STERBENDEN SCHWAN (Wichniarek)

U19-Trainer: Böhme, Jörg |#38
05.03.2007 - 23:25 Uhr
Du hast glaube ich noch Vata, die SCHWALBE vergessen...

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U19-Trainer: Böhme, Jörg |#39
06.03.2007 - 01:49 Uhr
liegt das im mom an der jahreszeit???
ihr bekommt scheinbar langsam frühlingsgefühle und wisst nicht damit umzugehen *rofl*
beruhigt euch mal langsam ein bisschen!!!
in einem punkt gebe ich euch ja recht. dieses foul gehört wirklich bestraft, wenn es im 5m-raum gewesen wäre und schäfer den ball sicher gehabt hätte. beides war nicht der fall, also war es ein offener zweikampf der leider etwas übel endete.
ich habe zu meiner frau sofort gesagt, dass
böhme jetzt vom platz gehen wird. also auch ich sehe das foul schon als hart, ABER es war ein normaler zweikampf indem beide zum ball gegangen sind und sehr unglücklich zusammen geprallt sind.
das foul gegen lienen damals von einem bremer war durchaus brutaler und darum wurde bei weitem nicht so ein extremer wind gemacht. alleine wenn ich mir den artikel der "welt" durchlese wird mir übel. wenn ich der DSC wäre, würde sofort eine anzeige wegen verleumdung raus gehen.
so langsam find ich es fast schade, dass böhme nicht voll durch gezogen hat und noch mehr passier wäre.
dann, aber auch nur dann würde es einen grund geben sich so extrem aufzuregen.

und zu denjenigen, die meinen böhme als psycho, hirnamputiert, bekloppt, geisteskrank,volltrottel, armes licht, widerlich, subjekt, usw (das müssten bis jetzt alle beleidigungen sein)bezeichnen zu müssen, die sollten sich mal fragen wer hier ein armes licht ist.
Zitat
.er würde bestimmt in Tränen ausbrechen, wenn er das lesen würde...

ganz ehrlich? wenn böhme das hier lesen würde, würde er nicht weinen sondern lachen, denn jeder normale mensch würde bei sowas anzeige erstatten (§ 185 StGB / freiheitsstrafe bis zu einem jahr).
und nun macht ruhig weiter mit euren beleidigungen :D :D :D :D :ugly :ugly :ugly :ugly :ugly

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Immer auf der Suche nach der Antwort auf die allumfassende Frage:
Wo ist mein Kugelschreiber?
U19-Trainer: Böhme, Jörg |#40
06.03.2007 - 08:28 Uhr
Platt, aber glücklich
Böhme der Matchwinner beim 3:2-Sieg über Nürnberg
VON PETER BURKAMP

Bielefeld. Es gibt ein Plakat. Drei verdreckte, finster blickende Arminen-Profis versprechen ihrem Anhang: "Für euch fressen wir Gras". In vorderster Reihe steht Jörg Böhme. Die Schöpfer der Mitglieder-Werbeaktion dürften gewusst haben, warum sie ausgerechnet diesen Spieler für das Motiv ausgesucht haben. Eindrucksvoll wie kein anderer lebte Böhme dieses Motto beim 3:2-Sieg über den 1. FC Nürnberg vor.

Der 33-Jährige repräsentierte die zuletzt vermisste Körperlichkeit im Abstiegskampf, gab keinen Ball verloren, ließ jeden Nürnberger und auch den Schiedsrichter durch Gestik und Mimik wissen, dass da einer steht, der nicht verlieren will. Böhmes unbändiger Drang zum Tor verhalf durch den herausgeholten Elfmeter kurz nach der Pause zur wichtigen 2:1-Führung und gipfelte kurz vor Schluss im phantastisch erkämpften und eiskalt abgeschlossenen 3:2-Siegtreffer.

Seine Fähigkeit, die Mitspieler mitzureißen und seine Qualität, "Spiele entscheiden zu können" (Bernd Korzynietz) hob den früheren Schalker an diesem Samstag aus einer guten Mannschaft noch heraus. "Böhmis Leistung war ganz große Klasse. Ich habe selten einen Spieler erlebt, der so emotional gespielt hat", zeigte sich Kapitän Mathias Hain beeindruckt. Böhme selbst fand seine Vorstellung gar nicht so besonders ("Jeder hat selbst in der Hand, wie er sich auf dem Platz präsentiert") und gab das Lob an die Mannschaft weiter: "Wir haben heute alle ein Superspiel abgeliefert, haben dazwischengehauen und läuferisch dagegengehalten."

Was Böhme mit dazwischenhauen meint, war nach Ansicht von Nürnbergs Trainer Hans Meyer in einer Szene eher platzverweiswürdig. Bei allem Respekt vor seiner Leistung ("Er hat das Spiel gewonnen"), hätte Böhme nach Ansicht von Meyer für ein Foul an Torwart Raphael Schäfer mit Rot bedacht werden müssen und vor dem 3:2 gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. Böhme verstand die ganze Aufregung nicht: "Ich habe den Ball frei gesehen und bin dann mit Schäfer zusammengerauscht. Das kommt tausend Mal in einem Spiel vor." Der Schiedsrichter interpretierte die Szene ebenfalls nicht so hart und ließ ihn auf dem Feld.

Dass Böhme in der 86. Minute noch das 3:2 schießen konnte, verdankte er daher auch dem von ihm nach dem 1:2 in Cottbus reklamierten Quäntchen Glück. "Eigentlich wollte ich in der 80. runter, weil ich platt war, aber der Trainer hat nicht so reagiert, wie ich wollte", sagte Böhme grinsend. Gut, dass Frank Geideck "stur" geblieben war, sonst hätte er Böhme um ein "riesiges Gefühl" gebracht. Die starke Leistung Böhmes kam für den DSC-Coach "nicht aus dem Nichts".

Schon in Cottbus habe Böhme "die ersten 45 Minuten überragend gespielt", sagte Geideck und fühlt sich bestätigt: "Jörg spielt diszipliniert und setzt im Spiel um, was wir im Training geübt haben." Und er frisst Gras. Für sich, die Mannschaft und die Fans, "die mit dem Sieg alle für ihren Beitrag belohnt worden sind", so Böhme.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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