| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
04.12.2025 - 08:56 Uhr
Zitat von Newtrial
Wir wären nämlich auch dann abgeschossen worden, weil der ganze Defensivplan von TL absoluter Schrott war. Und das mit Ansage, etwa was die Aufstellung von Kunze in der IV angeht. Der Trainer ist wegen einer taktisch miserablen Spielvorbereitung angeschossen, nicht wegen eines gebrauchten Tages der Mannschaft. Aufgrund seiner eigenen Minderleistung wird es dann jetzt auch schwierig für ihn, die Einstellung der Spieler glaubwürdig zu kritisieren; Es fehlt komplett die Vorbildfunktion!
Wir wären nämlich auch dann abgeschossen worden, weil der ganze Defensivplan von TL absoluter Schrott war. Und das mit Ansage, etwa was die Aufstellung von Kunze in der IV angeht. Der Trainer ist wegen einer taktisch miserablen Spielvorbereitung angeschossen, nicht wegen eines gebrauchten Tages der Mannschaft. Aufgrund seiner eigenen Minderleistung wird es dann jetzt auch schwierig für ihn, die Einstellung der Spieler glaubwürdig zu kritisieren; Es fehlt komplett die Vorbildfunktion!
Aus "Spaß an der Freude" oder aus puren FCK-Masochismus(?) habe ich mir noch einmal die PK's vor und nach dem Hertha Spiel angesehen.
Was ich nicht verstehe: Vor dem Pokalspiel äußerte Lieberknecht auf Nachfrage, welche Stärken er von der Mannschaft aus der Hauptstadt erwartet und wie er die Hertha im Spiel im Fritz-Walter-Stadion vor einigen Wochen erlebt habe, dass man besonders auf die Restfeldabsicherung achten müsse. Betrachtet man nun jedoch schemenhaft die sechs Gegentreffer vom Dienstagabend, könnte man behaupten dass drei der sechs Gegentreffer (0:1, 0:2, 1:4) durch genau diese fehlende Absicherung nach schnellen Umschalt- bzw. Konteraktionen der Berliner gefallen sind und unsere Ordnung/Defensivstruktur zu keinem Zeitpunkt der neunzig Minuten so wirklich gepasst hat.
Nach der deutlichen Niederlage äußerte er in der Pressekonferenz dann unter anderem, dass er „total überzeugt gewesen sei, dass das gut geht“ – offenbar in Bezug auf seine gewählte Personalauswahl und vermutlich auch auf die taktische Ausrichtung. Natürlich sind individuelle Fehler, wie von Gyamfi vor dem 0:1 oder Simoni vor dem 1:5, ein ganz anderes Thema und können als Cheftrainer jede noch so sorgfältig geplante Taktik zunichtemachen. Dennoch erschließt es sich mir überhaupt nicht, wie TL tatsächlich der Meinung sein kann, dass dieser zusammengewürfelte Abwehrverbund plus Ersatztorhüter ein vielversprechendes „Konzept“ hätte darstellen wollen – zumal selbst wir als Couchtrainer schon beim Bekanntwerden der Aufstellung ein eher ungutes Bauchgefühl hatten.
Ich kann sein Ansinnen, den Teamspirit zu stärken, jeden einzelnen Spieler im Profikader einzubeziehen und das Leistungsprinzip wieder stärker in den Vordergrund zu stellen definitiv nachvollziehen. Andererseits sollte ein Trainer mit seiner Erfahrung und Reputation doch wissen, dass man selbst bei dieser wohlwollenden Personalführung die eigentliche Rohqualität des Kaders nicht außer Acht lassen darf - insbesondere nicht in einem Achtelfinale im DFB-Pokal gegen DIE Mannschaft der Stunde, die nach dem 1:3 aus dem Viertelfinale letzten Jahres gegen uns zu Hause auch noch etwas "gut zu machen" hatte.
Mir erschließen sich die personellen und taktischen Entscheidungen bzw. Umstellungen vom vergangenen Dienstag auch aus heutiger Retrospektive immer weniger. Um ehrlich zu sein, bin ich nach wie vor erstaunt darüber, wie ein Cheftrainer mit über 300 Spielen Erfahrung an der Seitenlinie eines Zweitligisten tatsächlich zu der Auffassung gelangen konnte, dass das „gut hätte ausgehen können“ – fast ebenso erschreckend wie die Höhe der verdienten Niederlage.
Gruß,
W7
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wingman_7 am 04.12.2025 um 09:00 Uhr bearbeitet
04.12.2025 - 09:37 Uhr
Ich weiß nicht ob das eine Entschuldigung dafür ist @Wingman_7 , aber dieses komplette Aufgeben der Restverteidigung hatte nach meinem Empfinden schon damit zu tun, dass Gyamfi seine Wiedergutmachung an dem Aussetzer beim Rückpass erzwingen wollte. Ich weiß daher nicht, ob das Vernachlässigen der Restverteidigung etwas mit dem Spielplan zu tun hatte.
Das soll jetzt wirklich keine Entschuldigung für dieses naive Verhalten sein!
Das soll jetzt wirklich keine Entschuldigung für dieses naive Verhalten sein!
04.12.2025 - 09:46 Uhr
Bisher hat Simoni immer gut bis ok gehalten. So ein Spiel hatte Krahl auch schon, öfter.
Der Pass zum 0:1 war ausschlaggebend und hat alles zu Nichte gemacht.
Der Pass zum 0:1 war ausschlaggebend und hat alles zu Nichte gemacht.
04.12.2025 - 10:35 Uhr
Zitat von Lullaby
Man kriegt ja nicht immer seinen Wunschtrainer, aber da sind einige auf der Liste, die man garnicht erst hätte holen dürfen. Das führt dann auch zu schnellen Entlassungen. Die Hire- and Fire-Mentalität führt andererseits dazu, dass so mancher Trainer direkt abwinkt. Allein dieser Umstand sollte dazu führen, dass man sich auch mal in Geduld übt, solange der Trainer den Eindruck vermittelt, die Mannschaft erreichen zu können.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Ivo_Ilicevic
Ich verstehe den Punkt und ja, ich hätte auch gerne mal wieder einen Trainer für eine längere Zeit im Verein.
Aber gab es beim Großteil dieser Trainer gute Gründe für die Entlassung?
Korkut: Ging von sich aus
Meier: Fünf Niederlagen an den ersten sieben Spieltagen 17/18
Strasser: Gesundheitliche Gründe; Nur zwei Siege aus elf Spielen
Frontzeck: Ging als Abstiegstrainer in die Saison; Sieglosserie zwischen den 2. und 8. Spieltag; indiskutables 0:5 gegen Haching in seinem letzten Spiel
Hildmann: Aufgabe am Ende zu groß für ihn; Nur zwei Siege in den ersten acht Spielen 19/20; indiskutables 1:6 in seinem letzten Spiel
Schommers: Hatte eine massive Schwächephase 19/20 und wurde nicht entlassen. Hinterließ mit seiner Aktion gegen Ehrmann verbrannte Erde. Hatte am Ende die Mannschaft gegen sich.
Saibene: Brauchen wir eigentlich nicht drüber sprechen
Antwerpen: Am Ende die richtige Entscheidung. Nach den schwachen Vorstellungen an den letzten drei Saisonspielen auch irgendwie nachvollziehbar.
Schuster: Kann man sich drüber streiten. Hatte aber schon ein schwaches Jahr 2023. Gerade das Saisonende 22/23 war richtig mies.
Grammozis: Reden wir nicht drüber
Funkel: War klar, dass er nur Retter spielen sollte
Anfang: Kann man sich drüber streiten. Ich fand die Trennung okay.
Also ja, wir haben eine hohe Fluktuation. Aber welchem Trainer hätte man länger Zeit geben sollen?
Zitat von Josh_Simpson
Naja das dieses Trainergeschubse, seit Rehhagel existiert sehe ich etwas anders. Wir hatten durchaus Phasen in den letzten Jahrzehnten Runjaic, Kurz wo die Trainer länger da waren. Gerade unter Stefan Kuntz war ein Trainer hier zumindest mal 12 Monate eher 2 Jahre. Das ist im Grunde erst seit 2016 so extrem.
Grob geschätzt
Korkut 6 Monate
Meier 9 Monate
Strasser 4 Monate
Frontzeck 8 Monate
Hildmann 11 Monate
Schommers wegen Corona etwas 1 Jahr
Saibene 4 Monate
Antwerpen 14 Monate
Schuster 17 Monate
Grammozis 4 Monate
Funkel 3 Monate
Anfang 10 Monate
Das muss jetzt echt mal gut sein. Wir müssen da eine andere Kultur in den Verein bekommen.
Naja das dieses Trainergeschubse, seit Rehhagel existiert sehe ich etwas anders. Wir hatten durchaus Phasen in den letzten Jahrzehnten Runjaic, Kurz wo die Trainer länger da waren. Gerade unter Stefan Kuntz war ein Trainer hier zumindest mal 12 Monate eher 2 Jahre. Das ist im Grunde erst seit 2016 so extrem.
Grob geschätzt
Korkut 6 Monate
Meier 9 Monate
Strasser 4 Monate
Frontzeck 8 Monate
Hildmann 11 Monate
Schommers wegen Corona etwas 1 Jahr
Saibene 4 Monate
Antwerpen 14 Monate
Schuster 17 Monate
Grammozis 4 Monate
Funkel 3 Monate
Anfang 10 Monate
Das muss jetzt echt mal gut sein. Wir müssen da eine andere Kultur in den Verein bekommen.
Ich verstehe den Punkt und ja, ich hätte auch gerne mal wieder einen Trainer für eine längere Zeit im Verein.
Aber gab es beim Großteil dieser Trainer gute Gründe für die Entlassung?
Korkut: Ging von sich aus
Meier: Fünf Niederlagen an den ersten sieben Spieltagen 17/18
Strasser: Gesundheitliche Gründe; Nur zwei Siege aus elf Spielen
Frontzeck: Ging als Abstiegstrainer in die Saison; Sieglosserie zwischen den 2. und 8. Spieltag; indiskutables 0:5 gegen Haching in seinem letzten Spiel
Hildmann: Aufgabe am Ende zu groß für ihn; Nur zwei Siege in den ersten acht Spielen 19/20; indiskutables 1:6 in seinem letzten Spiel
Schommers: Hatte eine massive Schwächephase 19/20 und wurde nicht entlassen. Hinterließ mit seiner Aktion gegen Ehrmann verbrannte Erde. Hatte am Ende die Mannschaft gegen sich.
Saibene: Brauchen wir eigentlich nicht drüber sprechen
Antwerpen: Am Ende die richtige Entscheidung. Nach den schwachen Vorstellungen an den letzten drei Saisonspielen auch irgendwie nachvollziehbar.
Schuster: Kann man sich drüber streiten. Hatte aber schon ein schwaches Jahr 2023. Gerade das Saisonende 22/23 war richtig mies.
Grammozis: Reden wir nicht drüber
Funkel: War klar, dass er nur Retter spielen sollte
Anfang: Kann man sich drüber streiten. Ich fand die Trennung okay.
Also ja, wir haben eine hohe Fluktuation. Aber welchem Trainer hätte man länger Zeit geben sollen?
Man kriegt ja nicht immer seinen Wunschtrainer, aber da sind einige auf der Liste, die man garnicht erst hätte holen dürfen. Das führt dann auch zu schnellen Entlassungen. Die Hire- and Fire-Mentalität führt andererseits dazu, dass so mancher Trainer direkt abwinkt. Allein dieser Umstand sollte dazu führen, dass man sich auch mal in Geduld übt, solange der Trainer den Eindruck vermittelt, die Mannschaft erreichen zu können.
Beste Grüße
Lullaby
Dass wir bei den Trainerentscheidungen in den letzten Jahren auch gerne mal neben oder tief ins Klo gegriffen haben, steht außer Frage.
Es ging mir aber v. a. darum, dass es schon durchaus Gründe gab, wenn man sich von einem Trainer in den vergangenen Jahren getrennt hat.
Das war oft weit mehr als "wir haben drei Spiele in Folge verloren".
Ich bin mir auch nicht sicher, ob da wirklich so viele Trainer abwinken. Das ist halt tatsächlich das Fußballgeschäft.
Mannschaften wie Schalke, Nürnberg, Bielefeld, Bochum, Hannover oder Hertha haben in den letzten 15 Jahren jetzt nicht viel weniger bzw. z. T. mehr Trainer verschlissen.
Ich denke jeder von uns wünscht sich, dass wir einen Trainer über 4-5 Jahre hinweg im Verein halten.
Aber in welchem Verein klappt das denn?
Klar gibt es Beispiele wie Heidenheim oder Freiburg. Aber das sind halt im Fußballgeschäft absolute Ausnahmen.
Die Verweildauer von Trainern liegt in der Regel irgendwo zwischen einem und zwei Jahren. Nicht schön, aber ist halt so.
04.12.2025 - 12:09 Uhr
Wahrscheinlich gibt es aktuell nicht viele, die sich einen Trainerwechsel wünschen.
25/26 wird es so oder so nicht für den Aufstieg reichen, egal wer da an der Außenlinie steht.
Schalke, Hertha, Paderborn und Hannover werden sich meiner Meinung nach die ersten 4 Plätze ausraufen.
Der FCK-Kader ist in der Breite einfach nicht gut genug, leider haben wir eben zuviele Verletzte aus der ersten 11.
Hengen sollte geduldig sein und mit TL für 26/27 eine Aufstiegstruppe zusammenstellen.
Spieler wie Abiama, Wekesser, Alidou, Aremu und Tachie dürfen nicht die Alternativen sein.
Wenn Schalke und Hertha hoch gehen, kommen mit Heidenheim und St. Pauli vielleicht zwei runter, die ähnliche Schwierigkeiten wie Kiel oder Bochum haben werden.
Meiner Meinung nach sollte er jetzt mutig sein und Spieler wie Hofmeister und Co. jetzt die Chance auf Spielminuten geben. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Fans verzeihen Misserfolge doch eher mit Eigengewächsen, als mit "satten Profis", die sich hier finanziell wohlfühlen.
25/26 wird es so oder so nicht für den Aufstieg reichen, egal wer da an der Außenlinie steht.
Schalke, Hertha, Paderborn und Hannover werden sich meiner Meinung nach die ersten 4 Plätze ausraufen.
Der FCK-Kader ist in der Breite einfach nicht gut genug, leider haben wir eben zuviele Verletzte aus der ersten 11.
Hengen sollte geduldig sein und mit TL für 26/27 eine Aufstiegstruppe zusammenstellen.
Spieler wie Abiama, Wekesser, Alidou, Aremu und Tachie dürfen nicht die Alternativen sein.
Wenn Schalke und Hertha hoch gehen, kommen mit Heidenheim und St. Pauli vielleicht zwei runter, die ähnliche Schwierigkeiten wie Kiel oder Bochum haben werden.
Meiner Meinung nach sollte er jetzt mutig sein und Spieler wie Hofmeister und Co. jetzt die Chance auf Spielminuten geben. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Fans verzeihen Misserfolge doch eher mit Eigengewächsen, als mit "satten Profis", die sich hier finanziell wohlfühlen.
04.12.2025 - 12:26 Uhr
Ich hoffe auch sehr, dass Lieberknecht den Bock umstoßen und dieses Jahr noch mindestens 6 Punkte hamstern kann. Ich habe echt keine Lust auf einen weiteren Trainer, der hier kein Jahr schafft.
Und gerade Lieberknecht, der erkennbar "einer von uns" ist und das größte Augenmerk auf den eigenen Nachwuchs richtet als gefühlt jeder andere Trainer die letzten Jahre, sollte da vielleicht in der "im Zweifel"-Phase mehr Kredit haben als andere.
Aber ganz ehrlich, eine Innenverteidigung mit Kunze, Elvedi und Gyamfi (und dahinter Simoni) darf es einfach nicht mehr geben.
Kunze ist viel zu langsam auf der Position und Elvedi und Gyamfi sind beide jeweils immer für einen Bock gut. Dann lieber tief stehende Viererkette (mit Kleinhansl und einem IV rechts) oder asymmetrisch mit Haas links, der deutlich höher steht als der Rechtsverteidiger. Und mit einem Kunze als Staubsauger vor der Abwehr.
Und gerade Lieberknecht, der erkennbar "einer von uns" ist und das größte Augenmerk auf den eigenen Nachwuchs richtet als gefühlt jeder andere Trainer die letzten Jahre, sollte da vielleicht in der "im Zweifel"-Phase mehr Kredit haben als andere.
Aber ganz ehrlich, eine Innenverteidigung mit Kunze, Elvedi und Gyamfi (und dahinter Simoni) darf es einfach nicht mehr geben.
Kunze ist viel zu langsam auf der Position und Elvedi und Gyamfi sind beide jeweils immer für einen Bock gut. Dann lieber tief stehende Viererkette (mit Kleinhansl und einem IV rechts) oder asymmetrisch mit Haas links, der deutlich höher steht als der Rechtsverteidiger. Und mit einem Kunze als Staubsauger vor der Abwehr.
04.12.2025 - 12:38 Uhr
Zitat von pacman
25/26 wird es so oder so nicht für den Aufstieg reichen, egal wer da an der Außenlinie steht.
Das ist ja auch okay. Zumindest für mich - dafür, dass man das "intern" auch so bewertet, würde ich meine Hand vor dem Hintergrund der öffentlichen Aussagen nicht ins Feuer legen. Aber das ist ein anderes Thema. 25/26 wird es so oder so nicht für den Aufstieg reichen, egal wer da an der Außenlinie steht.
Dann muss man aber die Frage stellen, was abseits der reinen Platzierung das Ziel dieser Saison ist. In meinen Augen kann das nur die Etablierung eines Spielkonzeptes sein, das die hohen Ambitionen auch tatsächlich trägt. Dass man sich da generell auf einem guten Weg befinde, stelle ich auch losgelöst von der sehr schwachen Leistung in Braunschweig und dem Debakel in Berlin in Frage. Ich finde nicht, dass man die Diskussion darauf reduzieren kann.
Spielerisch ist das deutlich schwächer als das, was Paderborn, Hannover oder Elversberg anbieten. Ist unter Lieberknecht aber realistischerweise auch nicht zu erwarten, dass man sich in diese Richtung großartig entwickelt. Die von der Spielanlage her geeigneteren Bezugsgrößen Hertha und Schalke sind demgegenüber defensiv erheblich stabiler, was unabdingbar ist, wenn man bewusst nicht Spielkontrolle über Ballkontrolle ausüben möchte.
Was ist die spielerische Perspektive, die innerhalb des nächsten Kalenderjahres in den ernsthaften Aufstiegskampf führen soll?
04.12.2025 - 13:00 Uhr
Zitat von Klingenstaedter
...
Und gerade Lieberknecht, der erkennbar "einer von uns" ist und das größte Augenmerk auf den eigenen Nachwuchs richtet als gefühlt jeder andere Trainer die letzten Jahre, sollte da vielleicht in der "im Zweifel"-Phase mehr Kredit haben als andere.
Aber ganz ehrlich, eine Innenverteidigung mit Kunze, Elvedi und Gyamfi (und dahinter Simoni) darf es einfach nicht mehr geben.
Kunze ist viel zu langsam auf der Position und Elvedi und Gyamfi sind beide jeweils immer für einen Bock gut. Dann lieber tief stehende Viererkette (mit Kleinhansl und einem IV rechts) oder asymmetrisch mit Haas links, der deutlich höher steht als der Rechtsverteidiger. Und mit einem Kunze als Staubsauger vor der Abwehr.
...
Und gerade Lieberknecht, der erkennbar "einer von uns" ist und das größte Augenmerk auf den eigenen Nachwuchs richtet als gefühlt jeder andere Trainer die letzten Jahre, sollte da vielleicht in der "im Zweifel"-Phase mehr Kredit haben als andere.
Aber ganz ehrlich, eine Innenverteidigung mit Kunze, Elvedi und Gyamfi (und dahinter Simoni) darf es einfach nicht mehr geben.
Kunze ist viel zu langsam auf der Position und Elvedi und Gyamfi sind beide jeweils immer für einen Bock gut. Dann lieber tief stehende Viererkette (mit Kleinhansl und einem IV rechts) oder asymmetrisch mit Haas links, der deutlich höher steht als der Rechtsverteidiger. Und mit einem Kunze als Staubsauger vor der Abwehr.
"... einer von uns ..." kann für mich ein Kriterium bei der Auswahl des Trainers sein, weil so einer weiß, wie der Betze tickt. Wenn 'dieser eine von uns' aber da ist, ist das für mich kein Kriterium mehr für die Beurteilung der Leistung.
Eine IV mit Elvedi, Kunze und Gyamerah ist mal prinzipiell auch nicht so schlecht. Kunze ist langsam, hat aber ein gutes Stellungs- und Kopfballspiel. Dafür sind Elvedi und Gyamfi schnell. Sie müssen halt entsprechend positioniert sein und das Gesamtgerüst drumherum muss auch stimmen.
04.12.2025 - 14:08 Uhr
Zitat von Buggy_FCK
Ich finde das übertrieben und denke wirklich nicht, dass bei irgendeinem Spieler nur annähernd im Kopf ist, dass über ein Trainerwechsel nachgedacht wird.
Ein machbarer Sieg gegen Dresden würde uns 26 Punkte am 15. Spieltag bescheren im übrigen wäre das der gleiche Punktestand zum damaligen Zeitpunkt in der vorigen Spielzeit, da hat der Punktestand für Platz 2 gereicht.
Die 2 Niederlagen sind sicher in großen Teilen durch komische Personalentscheidungen entstanden, aber eben auch durch eine krasse Anzahl an Spielern, die ausgefallen sind.
Auch das mit der spielerischen Entwicklung und das Urteil dazu hängt mir zu sehr an der Geschmackssache des Spielstiles ab. Ich persönlich finde Spiele wie gegen Kiel und Münster einfach geil. Wenn es auf dem Betze klar ist, dass die 2ten Bälle uns gehören und wenn dann daraus Sicherheit gewonnen wird, so dass wir auch durch die Mitte schön kombinieren, dann ist das exakt der Fußball, den ich persönlich gerne sehen möchte.
Aber ja.. man darf den 2 miesen Auftritten jetzt keinen 3ten folgen lassen. Gyamfi und Co müssen sich jetzt zusammen reißen. Ich denke auch nicht, dass sich die Personalsituation vor der Winterpause noch wesentlich entschärfen wird. Kim beispielsweise weilt ja aktuell in England, das würde er denke ich nicht tun, wenn man bei ihm schon wieder ans Mannschaftstraining denken würde.
Also Augen zu und rein in die letzten Spiele vor dem Winter. Dresden, Bielefeld sind nun mal leider auch Mannschaften, die über den 2ten Ball kommen. Da muss man halt dann auch Taktiken einbauen, mit der der Gegner nicht so gut zu recht kommt wie Braunschweig. Dessen wird sich aber Torsten (hoffentlich) bewusst sein.
Zitat von Newtrial
Das ist jetzt eine brandgefährliche Situation, weil sein Standing gegenüber der Mannschaft schwer angeschlagen sein wird und die Spieler sicherlich schon mit einem baldigen Trainerwechsel kalkulieren. Warum also aktuell im Training noch "den Finger strecken"?.
Das ist jetzt eine brandgefährliche Situation, weil sein Standing gegenüber der Mannschaft schwer angeschlagen sein wird und die Spieler sicherlich schon mit einem baldigen Trainerwechsel kalkulieren. Warum also aktuell im Training noch "den Finger strecken"?.
Ich finde das übertrieben und denke wirklich nicht, dass bei irgendeinem Spieler nur annähernd im Kopf ist, dass über ein Trainerwechsel nachgedacht wird.
Ein machbarer Sieg gegen Dresden würde uns 26 Punkte am 15. Spieltag bescheren im übrigen wäre das der gleiche Punktestand zum damaligen Zeitpunkt in der vorigen Spielzeit, da hat der Punktestand für Platz 2 gereicht.
Die 2 Niederlagen sind sicher in großen Teilen durch komische Personalentscheidungen entstanden, aber eben auch durch eine krasse Anzahl an Spielern, die ausgefallen sind.
Auch das mit der spielerischen Entwicklung und das Urteil dazu hängt mir zu sehr an der Geschmackssache des Spielstiles ab. Ich persönlich finde Spiele wie gegen Kiel und Münster einfach geil. Wenn es auf dem Betze klar ist, dass die 2ten Bälle uns gehören und wenn dann daraus Sicherheit gewonnen wird, so dass wir auch durch die Mitte schön kombinieren, dann ist das exakt der Fußball, den ich persönlich gerne sehen möchte.
Aber ja.. man darf den 2 miesen Auftritten jetzt keinen 3ten folgen lassen. Gyamfi und Co müssen sich jetzt zusammen reißen. Ich denke auch nicht, dass sich die Personalsituation vor der Winterpause noch wesentlich entschärfen wird. Kim beispielsweise weilt ja aktuell in England, das würde er denke ich nicht tun, wenn man bei ihm schon wieder ans Mannschaftstraining denken würde.
Also Augen zu und rein in die letzten Spiele vor dem Winter. Dresden, Bielefeld sind nun mal leider auch Mannschaften, die über den 2ten Ball kommen. Da muss man halt dann auch Taktiken einbauen, mit der der Gegner nicht so gut zu recht kommt wie Braunschweig. Dessen wird sich aber Torsten (hoffentlich) bewusst sein.
Ich bin hier völlig bei dir. Zudem finde ich es ziemlich anmaßend zu behaupten, dass der Trainer ein angeschlagenes Standing in der Mannschaft hat. Man sollte seine eigene Meinung nicht auf 30 fremde Menschen reproduzieren. Es gilt nun die richtigen Schlüsse aus den letzten beiden Partien zu ziehen und dann mit frischer Motivation ińs Neue Jahr zu starten. Mit der Truppe und Lieberknecht wird am Ende realistisch ( gemessen am Können des Kaders ) ein Platz um Rang 10 herausspringen. Dann sollten wir hoffen im Sommer den Kader weiter zu bereinigen und voran zu bringen. Ich denke höhere Erwartungen an das Gesamtgerüst führt nur zu Unmut und Enttäuschung.
04.12.2025 - 14:22 Uhr
Man müsste sich ja - bevor man Lieberknecht entlässt - auch erstmal mit Alternativen befassen. Alternativen, die im Idealfall das System beibehalten und wissen wie man die spielstarken Akteure um Sirch, Sahin, Skyttä oder auch Ritter noch besser einsetzt. Ich brauch dann keinen Lieberknecht-Nachfolger, der auf den gleichen Fußball setzt. Den sind wir da mal ehrlich, in der Kategorie ist Lieberknecht schon einer der besten Trainer in unserer Kragenweite und ein neuer Mann würde keinesfalls mehr Kredit genießen.
Trainer wie Breitenreiter, Klauß oder Schiele würden bei mir da schon aus dem Raster fallen, wären aber vermutlich wieder kreisende Namen. Uns rein spielerisch besser machen würden vermutlich Thioune und Matarazzo, der eine bevorzugt aber Viererketten, der andere passt denke ich von der Art her nicht. Die restliche Auswahl begrenzt sich dann schon wieder auf Namen, die man vielleicht gerne hier sehen würde aber unrealistisch sind oder auf Namen, die den Karren gewöhnlicherweise komplett an die Wand fahren.
Also wie gesagt, zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keinen Anlass. Das wird zwar jetzt nach jedem Auswärtsspiel wieder hochkochen und irgendwann wenn man dann auch mal zusätzlich zwei Mal in Folge zuhause nicht gewinnt höchst ungemütlich, aber rein von den Punkten gibt es aktuell nichts zu meckern. Das uns Lieberknecht spielerisch nicht anheben wird, war wie hinreichend analysiert von vornherein klar.
Trainer wie Breitenreiter, Klauß oder Schiele würden bei mir da schon aus dem Raster fallen, wären aber vermutlich wieder kreisende Namen. Uns rein spielerisch besser machen würden vermutlich Thioune und Matarazzo, der eine bevorzugt aber Viererketten, der andere passt denke ich von der Art her nicht. Die restliche Auswahl begrenzt sich dann schon wieder auf Namen, die man vielleicht gerne hier sehen würde aber unrealistisch sind oder auf Namen, die den Karren gewöhnlicherweise komplett an die Wand fahren.
Also wie gesagt, zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keinen Anlass. Das wird zwar jetzt nach jedem Auswärtsspiel wieder hochkochen und irgendwann wenn man dann auch mal zusätzlich zwei Mal in Folge zuhause nicht gewinnt höchst ungemütlich, aber rein von den Punkten gibt es aktuell nichts zu meckern. Das uns Lieberknecht spielerisch nicht anheben wird, war wie hinreichend analysiert von vornherein klar.
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