| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel [Trainer]
15.05.2015 - 14:23 Uhr
15.06.2015 - 12:46 Uhr
Dass Tuchel in seinen öffentlichen Aussagen wie schon vorher bei "will alle Leute im Training haben" nun auch bei Weidenfeller mit "Am Ende sind es entweder drei oder nur zwei aus diesen Dreien" so komplett periphär bzgl. Abgängen tangiert wird, finde ich sehr gut. Die halbe Fußballwelt weiß, dass wir ein halbes Dutzend Spieler im Kader haben, die uns wenig weiterhelfen und deren Ablösesummen in Geis und Spieler für den Offensivbereich fließen sollten - da braucht man die Verkaufspreise nicht auch noch drücken. Ich hoffe nur nicht, dass Tuchel wirklich den ganzen Problemkindern einen Reset bei uns erlaubt, denn Klopps Scheuklappen-Arbeit der letzten 1,5 Jahre allein ist nicht für die sportliche Talfahrt zuständig gewesen.
15.06.2015 - 16:43 Uhr
Hier äußert sich Geis darüber, wie er Tuchel sieht. http://www.goal.com/de/news/3643/exklusiv/2015/06/15/12708922/johannes-geis-ibras-buch-war-sehr-hilfreich?CMPID=TWGER_150615_GeisInterview
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Benjani am 15.06.2015 um 16:44 Uhr bearbeitet
15.06.2015 - 17:19 Uhr
TT hat so viele Baustellen zu bearbeiten, dass wird eine Mammutaufgabe uns wieder auf CL Kurs zu bringen.
Da wäre zu erst die mannschaftliche Geschlossenheit zu nennen, uns hat in den letzten Jahren immer das Kollektiv stark gemacht, davon war in der letzten Saison so gut wie gar nichts mehr zu sehen, warum auch immer. Die Mannschaft muss mit einer anderen Einstellung auf dem Platz geschickt werden, diese Schlafmützigkeit in den ersten Minuten eines Spiels gehören abgestellt. Vor allem braucht sie wieder einen Plan, wie man sich den Gegner zurecht spielt und dann gnadenlos zuschlägt (Kobramentalität). Das gesamte Defensiv Verhalten unserer Mannschaft muss sich stark verbessern, Räume eng machen, Gegenspieler doppeln, Zweikampfstärke, Pressing etc. Das Mittelfeld muss viel aktiver und unberechenbarer für den Gegner werden und auch selber öfter den direkten Weg zum Tor suchen. In den letzten Jahren hatte ich oft den Eindruck, man wollte durch schnelles, direktes Spiel den Gegner verunsichern und genau das Gegenteil ist eingetreten. Wir brauchen im Mittelfeld auch jemanden der mal für einige Zeit das Tempo aus dem Spiel nimmt, um den Rhythmus zu wechseln und der Mannschaft eine Verschnaufpause zu gönnen, du kannst nicht auf Dauer 90 min. Vollgasfussball spielen. Dies sind in meinen Augen nur ein Bruchteil der zu bewältigen Aufgaben und schon hierfür reicht eine komplette Saisonvorbereitung kaum aus.
Da wäre zu erst die mannschaftliche Geschlossenheit zu nennen, uns hat in den letzten Jahren immer das Kollektiv stark gemacht, davon war in der letzten Saison so gut wie gar nichts mehr zu sehen, warum auch immer. Die Mannschaft muss mit einer anderen Einstellung auf dem Platz geschickt werden, diese Schlafmützigkeit in den ersten Minuten eines Spiels gehören abgestellt. Vor allem braucht sie wieder einen Plan, wie man sich den Gegner zurecht spielt und dann gnadenlos zuschlägt (Kobramentalität). Das gesamte Defensiv Verhalten unserer Mannschaft muss sich stark verbessern, Räume eng machen, Gegenspieler doppeln, Zweikampfstärke, Pressing etc. Das Mittelfeld muss viel aktiver und unberechenbarer für den Gegner werden und auch selber öfter den direkten Weg zum Tor suchen. In den letzten Jahren hatte ich oft den Eindruck, man wollte durch schnelles, direktes Spiel den Gegner verunsichern und genau das Gegenteil ist eingetreten. Wir brauchen im Mittelfeld auch jemanden der mal für einige Zeit das Tempo aus dem Spiel nimmt, um den Rhythmus zu wechseln und der Mannschaft eine Verschnaufpause zu gönnen, du kannst nicht auf Dauer 90 min. Vollgasfussball spielen. Dies sind in meinen Augen nur ein Bruchteil der zu bewältigen Aufgaben und schon hierfür reicht eine komplette Saisonvorbereitung kaum aus.
15.06.2015 - 17:30 Uhr
Zitat von Vero-amore
TT hat so viele Baustellen zu bearbeiten, dass wird eine Mammutaufgabe uns wieder auf CL Kurs zu bringen.
TT hat so viele Baustellen zu bearbeiten, dass wird eine Mammutaufgabe uns wieder auf CL Kurs zu bringen.
Ich sehe da absolut keine Mammutaufgabe. So schlimm wie einige tun, steht es längst nicht um den BVB. Leider wird die Vorbereitung nicht so optimal sein, das ist tatsächlich ein Problem. Ansonsten muss man die Verletzungen in den Griff bekommen und alles andere ist optional.
Für viele ist der BVB noch immer in der Krise; einige sehen nach wie vor noch den dramatischen Hinrundenverlauf, obwohl wie erwähnt schlichtweg viel Pech dabei war. Fast alle statistischen Modelle setzen den BVB in dieser Saison auf einen Platz zwischen 2 und 6 in der deutschen Liga, die meisten Modelle sehen sie auf 3 oder 4. Nur Wolfsburg war besser, Leverkusen und Gladbach teilen sich in der Mehrheit der Modelle die folgenden Plätze mit minimalen Abständen auf.
15.06.2015 - 17:49 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Ich sehe da absolut keine Mammutaufgabe. So schlimm wie einige tun, steht es längst nicht um den BVB. Leider wird die Vorbereitung nicht so optimal sein, das ist tatsächlich ein Problem. Ansonsten muss man die Verletzungen in den Griff bekommen und alles andere ist optional.
Für viele ist der BVB noch immer in der Krise; einige sehen nach wie vor noch den dramatischen Hinrundenverlauf, obwohl wie erwähnt schlichtweg viel Pech dabei war. Fast alle statistischen Modelle setzen den BVB in dieser Saison auf einen Platz zwischen 2 und 6 in der deutschen Liga, die meisten Modelle sehen sie auf 3 oder 4. Nur Wolfsburg war besser, Leverkusen und Gladbach teilen sich in der Mehrheit der Modelle die folgenden Plätze mit minimalen Abständen auf.
Zitat von Vero-amore
TT hat so viele Baustellen zu bearbeiten, dass wird eine Mammutaufgabe uns wieder auf CL Kurs zu bringen.
TT hat so viele Baustellen zu bearbeiten, dass wird eine Mammutaufgabe uns wieder auf CL Kurs zu bringen.
Ich sehe da absolut keine Mammutaufgabe. So schlimm wie einige tun, steht es längst nicht um den BVB. Leider wird die Vorbereitung nicht so optimal sein, das ist tatsächlich ein Problem. Ansonsten muss man die Verletzungen in den Griff bekommen und alles andere ist optional.
Für viele ist der BVB noch immer in der Krise; einige sehen nach wie vor noch den dramatischen Hinrundenverlauf, obwohl wie erwähnt schlichtweg viel Pech dabei war. Fast alle statistischen Modelle setzen den BVB in dieser Saison auf einen Platz zwischen 2 und 6 in der deutschen Liga, die meisten Modelle sehen sie auf 3 oder 4. Nur Wolfsburg war besser, Leverkusen und Gladbach teilen sich in der Mehrheit der Modelle die folgenden Plätze mit minimalen Abständen auf.
Problem ist das man diese Verletzungen nicht einfach abstellen kann.
Bzw sind Schlüsselspieler (Sahin) aktuell noch verletzten. Spieler wie Hummels, Bender werden zu 100% auch in der nächsten Saison verletzt sein.
Da die Qualität in der Breite auf vielen Positionen nicht stimme, bzw auf einige Positionen nicht mal Backups vorhanden sind, gibt es auch keine echte Möglichkeit zur Rotation.
Die Statistik ist schön, mag auch richtig sein. Viele Spiele wurden in diesem Jahr durch individuelles Versagen verloren, Hummels, Kuba, Sokratis, Ginter, Schmelzer, Ramos und Co. haben den Gegnern nicht nur 1 Tor geschenkt.
Individuelle Fehler bzw Slapstickeinlagen fängt man nicht mit dem Kollektiv auf. Da muss kräftig an der Grundeinstellung und Konzentration gearbeitete werden. Dazu Mannschaftliches Versagen, 4 Tore in der ersten Minute, direkte Treffer nach der eigenen Führung, da die Mannschaft noch am feiern war usw.
Da jedoch von allen beteiligen immer werde kommuniziert wird, dass im Grunde alles gut sei darf gezweifelt werden.
15.06.2015 - 23:51 Uhr
Zitat von gelbschreib
Welche Siege müssen denn Ende Juni her? Du meinst Juli, oder? Das per se finde ich gar nicht so furchtbar dramatisch - ich denke, das lässt sich halbwegs eintakten. Ich denke am unangenehmsten ist das Mehr an englischen Wochen zu Saisonanfang (Play-Offs) - Zeit, die man nach den ersten Ligaspielen mit Training und Anpassungen / Korrekturen verbringen könnte fällt durch Reisetätigkeit und Regeneration flach - wie immer wird es wahrscheinlich auch die eine oder andere Länderspielpause sowie DFB-Pokalpartien geben, die das noch weiter verknappen (gilt zwar für alle, aber für uns werden damit am Saisonanfange in Summe viele englische Wochen kommen. Das ist meiner Ansicht nach das absolute Hauptproblem, weniger die Asienreise, die 3. Qualirunde. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass die 3. Qualirunde sogar schon stattfindet. Das ist eine Vorberitung unter Wettbewerbsbedinungen. Also vielleicht sowas eine Art Vorteil im Nachteil.
Zitat von Josch84
Der Verein sagt man gibt Tuchel Zeit, ich hoffe das wird auch so sein. Durch die EL-Quali und die Marketingreise nach Asien hat er kaum Zeit, den Kader kennen zu lernen und die Spieler ihn. Erst dann kann er versuchen den Spielern sein Konzept etc. zuvermitteln. Da aber Ende Juni schon Siege hermüssen, kann er nicht trainieren wie er will sondern muss schon auf die Spiele schauen. Das ist ein riesen Nachteil. Es wäre also nicht unrealisitisch, wenn es vorallem in der gesamten Hinrunde noch einige Probleme gibt, auch wenn er ja schon selbst angekündtig hat das sein Team und er Veränderungen nur langsam werden angehen können eben weil man keine gute Trainingsphase hat. Bin gespannt ob es taktisch überhaupt so viele Änderungen bei den ersten Pflichtspielen geben wird und überhaupt geben kann. Und wie die Spieler damit zu recht kommen. Realistisch gesehen muss ein internationaler Platz herausspringen. Man muss ihm aber auch wie Klopp damals etwas Zeit geben seine Philosphie zu platzieren, wenn man denn will das sich etwas ändert.
Der Verein sagt man gibt Tuchel Zeit, ich hoffe das wird auch so sein. Durch die EL-Quali und die Marketingreise nach Asien hat er kaum Zeit, den Kader kennen zu lernen und die Spieler ihn. Erst dann kann er versuchen den Spielern sein Konzept etc. zuvermitteln. Da aber Ende Juni schon Siege hermüssen, kann er nicht trainieren wie er will sondern muss schon auf die Spiele schauen. Das ist ein riesen Nachteil. Es wäre also nicht unrealisitisch, wenn es vorallem in der gesamten Hinrunde noch einige Probleme gibt, auch wenn er ja schon selbst angekündtig hat das sein Team und er Veränderungen nur langsam werden angehen können eben weil man keine gute Trainingsphase hat. Bin gespannt ob es taktisch überhaupt so viele Änderungen bei den ersten Pflichtspielen geben wird und überhaupt geben kann. Und wie die Spieler damit zu recht kommen. Realistisch gesehen muss ein internationaler Platz herausspringen. Man muss ihm aber auch wie Klopp damals etwas Zeit geben seine Philosphie zu platzieren, wenn man denn will das sich etwas ändert.
Welche Siege müssen denn Ende Juni her? Du meinst Juli, oder? Das per se finde ich gar nicht so furchtbar dramatisch - ich denke, das lässt sich halbwegs eintakten. Ich denke am unangenehmsten ist das Mehr an englischen Wochen zu Saisonanfang (Play-Offs) - Zeit, die man nach den ersten Ligaspielen mit Training und Anpassungen / Korrekturen verbringen könnte fällt durch Reisetätigkeit und Regeneration flach - wie immer wird es wahrscheinlich auch die eine oder andere Länderspielpause sowie DFB-Pokalpartien geben, die das noch weiter verknappen (gilt zwar für alle, aber für uns werden damit am Saisonanfange in Summe viele englische Wochen kommen. Das ist meiner Ansicht nach das absolute Hauptproblem, weniger die Asienreise, die 3. Qualirunde. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass die 3. Qualirunde sogar schon stattfindet. Das ist eine Vorberitung unter Wettbewerbsbedinungen. Also vielleicht sowas eine Art Vorteil im Nachteil.
Du hast recht, ich meine natürlich Ende Juli, im Juni wird es ja keine Spiele mehr geben ;)
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
16.06.2015 - 00:24 Uhr
Zitat von Josch84
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
Wer hier wirklich geglaubt hat, dass ein neuer Trainer kommt, 7 Wochen geilstes Training ablieffert und dann plötzlich alles anders ist, der hat halt ein generelles Anspruchsproblem.
Tuchel wird bis zur Asienreise Fitness bolzen und ihn und das Team akklimatisieren, sodass danach in die Trainingsarbeit eingestiegen werden kann.
Danach hat man knapp 3 Wochen, um wichtige Trainingsinhalte zu vermitteln und für einen Profi ist das genug Zeit, um die Idee eines Spiels zu verstehen.
Dann kommen die ersten Härtetests, bei denen man sich zwingend über die individuelle Klasse durchsetzen muss, egal was Tuchel bis dahin angestellt hat. Und bis dann wirklich die ersten wichtigen Spiele kommen, hat Tuchel nochmal 2 Wochen Trainingszeit.
Im Zuge dessen, dass eine komplette Spielumstellung, wie sie hier von vielen prognostiziert wird, nicht in 5 oder 7 Trainingswochen implementiert ist, sondern dass sowas Spielrhythmus und -erfahrung benötigt, finde ich den Rahmenterminplan für den BVB tatsächlich wenig problematisch, sondern eher im positiven Sinne fordernd...
16.06.2015 - 08:51 Uhr
Zitat von Osram
Der BvB wird uns in der kommenden Saison bestimmt überholen können (Wahrscheinlichkeit > 66%). Aber dazu muss bei euch fast alles gut laufen .
Wenn ich mir vorstelle, dass ihr im Herbst vielleicht mal in 4 Spielen nur 2 Punkte holt, wie es dann mit dem "ruhigen Arbeiten" für Tuchel aussehen kann... .
Wenn ihr in die Saison geht mit der Maßgabe, dass CL Teilnahme fast schon Pflicht ist, dann kann gerade diese Erwartungshaltung verhindern, dass ihr unter die ersten 4 kommt.
Ich bin gespannt.
Zitat von gipsy
Das sehe ich alles nicht so deutlich wie du. Natürlich wird mit Wolfsburg absolut zu rechnen sein. Bei denen deutet sich ein Dost-Abgang an.
Leverkusen verliert Castro, Rolfes und Reinartz sicher.
Wenn Tuchel hier Fortschritte macht, dann sollten wir vom Potenzial her mit Sicherheit mit Wolfsburg mithalten können. Bei denen kam auch noch hinzu, dass sie lange nicht so stark von Verletzungen gebeutelt waren wie wir.
Ich bin mir sicher: Tuchel wird hier viel bewegen und sich am Ende für die CL qualifizieren.
Zitat von Trueffelnase
Der VfL Wolfsburg wird sich weiter verstärken. Prominente Abgänge: Fehlanzeige. Das heißt, dass Wob stärker wird als letzte Saison. Das Einzige, was ihnen auf die Füße fallen kann, ist die CL-Teilnahme. Da muss man schauen, wie sie damit klarkommen.
Leverkusen gibt bis auf Castro auch keine Spieler ab.
Gladbach ist mit der CL-Teilnahme und Kruses Abgang vielleicht der machbarste Konkurrent. Aber am VfL kommt man, wie an Bayern erstmal nicht vorbei.
Der VfL Wolfsburg wird sich weiter verstärken. Prominente Abgänge: Fehlanzeige. Das heißt, dass Wob stärker wird als letzte Saison. Das Einzige, was ihnen auf die Füße fallen kann, ist die CL-Teilnahme. Da muss man schauen, wie sie damit klarkommen.
Leverkusen gibt bis auf Castro auch keine Spieler ab.
Gladbach ist mit der CL-Teilnahme und Kruses Abgang vielleicht der machbarste Konkurrent. Aber am VfL kommt man, wie an Bayern erstmal nicht vorbei.
Das sehe ich alles nicht so deutlich wie du. Natürlich wird mit Wolfsburg absolut zu rechnen sein. Bei denen deutet sich ein Dost-Abgang an.
Leverkusen verliert Castro, Rolfes und Reinartz sicher.
Wenn Tuchel hier Fortschritte macht, dann sollten wir vom Potenzial her mit Sicherheit mit Wolfsburg mithalten können. Bei denen kam auch noch hinzu, dass sie lange nicht so stark von Verletzungen gebeutelt waren wie wir.
Ich bin mir sicher: Tuchel wird hier viel bewegen und sich am Ende für die CL qualifizieren.
Der BvB wird uns in der kommenden Saison bestimmt überholen können (Wahrscheinlichkeit > 66%). Aber dazu muss bei euch fast alles gut laufen .
Wenn ich mir vorstelle, dass ihr im Herbst vielleicht mal in 4 Spielen nur 2 Punkte holt, wie es dann mit dem "ruhigen Arbeiten" für Tuchel aussehen kann... .
Wenn ihr in die Saison geht mit der Maßgabe, dass CL Teilnahme fast schon Pflicht ist, dann kann gerade diese Erwartungshaltung verhindern, dass ihr unter die ersten 4 kommt.
Ich bin gespannt.
Da bin ich sehr nahe bei dir.
Ich bin auch gespannt und erstmal offen für alles.
Ich hoffe nur, dass auch andere unserer fans sich das zu Herzenzu nehmen. Die Erwartungshaltung sollte zurück geschraubt werden. Das internationale Geschäft sollte unser Ziel sein.
Man sollte Tuchel eine faire chance geben und ihn arbeiten lassen. Viel wichtiger als das Erreichen der CL ist für mich wie sich unser Spiel entwickelt und ob eine stetige Verbesserung zu erkennen ist, dann bin ich auch schon glücklich.
TT hat mal so schön gesagt, manchmal ist es schwieriger aber auch wichtiger alte Erfolge zu vergessen, als alten misserfolg zu vergessen. Und da sollten mal alle deutlich drüber nachdenken.
Dazu sagte Tuchel in seiner ersten Pressekonferenz, dass Bayer, Gladbach, Wolfsburg und Bayern gerade vor uns stehen. Das bedeutet wir stehen seiner Meinung nach hinter diesen Manschaft auf der 5. Position...
Und diese Meinung teile ich.
Also bitte ich darum: einmal auf TT hören, sich darauf einlassen und Tuchel eine faire chance geben.
Mit dem 5. oder 6. Platz sollte man zufrieden sein. Alles bessere wäre ein großer Erfolg.
Den Sinkflug zu beenden und erstmal wieder Konstanz rein zu bringen (5. oder 6. Platz) ist alleine schon eine starke Leistung, die man anerkennen sollte. Und das wird vorerst schwer genug.
16.06.2015 - 09:50 Uhr
Zitat von Rainerschoener
Wer hier wirklich geglaubt hat, dass ein neuer Trainer kommt, 7 Wochen geilstes Training ablieffert und dann plötzlich alles anders ist, der hat halt ein generelles Anspruchsproblem.
Tuchel wird bis zur Asienreise Fitness bolzen und ihn und das Team akklimatisieren, sodass danach in die Trainingsarbeit eingestiegen werden kann.
Danach hat man knapp 3 Wochen, um wichtige Trainingsinhalte zu vermitteln und für einen Profi ist das genug Zeit, um die Idee eines Spiels zu verstehen.
Dann kommen die ersten Härtetests, bei denen man sich zwingend über die individuelle Klasse durchsetzen muss, egal was Tuchel bis dahin angestellt hat. Und bis dann wirklich die ersten wichtigen Spiele kommen, hat Tuchel nochmal 2 Wochen Trainingszeit.
Im Zuge dessen, dass eine komplette Spielumstellung, wie sie hier von vielen prognostiziert wird, nicht in 5 oder 7 Trainingswochen implementiert ist, sondern dass sowas Spielrhythmus und -erfahrung benötigt, finde ich den Rahmenterminplan für den BVB tatsächlich wenig problematisch, sondern eher im positiven Sinne fordernd...
Zitat von Josch84
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
Wer hier wirklich geglaubt hat, dass ein neuer Trainer kommt, 7 Wochen geilstes Training ablieffert und dann plötzlich alles anders ist, der hat halt ein generelles Anspruchsproblem.
Tuchel wird bis zur Asienreise Fitness bolzen und ihn und das Team akklimatisieren, sodass danach in die Trainingsarbeit eingestiegen werden kann.
Danach hat man knapp 3 Wochen, um wichtige Trainingsinhalte zu vermitteln und für einen Profi ist das genug Zeit, um die Idee eines Spiels zu verstehen.
Dann kommen die ersten Härtetests, bei denen man sich zwingend über die individuelle Klasse durchsetzen muss, egal was Tuchel bis dahin angestellt hat. Und bis dann wirklich die ersten wichtigen Spiele kommen, hat Tuchel nochmal 2 Wochen Trainingszeit.
Im Zuge dessen, dass eine komplette Spielumstellung, wie sie hier von vielen prognostiziert wird, nicht in 5 oder 7 Trainingswochen implementiert ist, sondern dass sowas Spielrhythmus und -erfahrung benötigt, finde ich den Rahmenterminplan für den BVB tatsächlich wenig problematisch, sondern eher im positiven Sinne fordernd...
Tuchel hat ja auch schon bei der Antritts-PK gesagt, dass er am Anfang gar nicht alles, was er einbringen könnte auch einbringen wird. Es wird sich sicher darum drehen, das was die Mannschaft schon kann (Pressing) nach der Pause wieder auf Wettbewerbsniveau zu hieven und hier und da 1-2 Neuerungen bei allgemeinen Vorgehensweisen einzustreuen. Selbst das "Wie" des Pressing - wer also wann auf wen wie intensiv rauszurücken hat, wie hoch man dieses einleitet und wie es abgesichert wird kann sich uU. ändern. Das wäre dann schon nicht wenig was man einstudieren muss. Auch gut möglich dass man richtig deutliche Änderungen im großen Entwurf erst in der zweiten Hälfte der Hinrunde oder in der Rückrunde wird sehen können.
16.06.2015 - 10:17 Uhr
Zitat von gelbschreib
Tuchel hat ja auch schon bei der Antritts-PK gesagt, dass er am Anfang gar nicht alles, was er einbringen könnte auch einbringen wird. Es wird sich sicher darum drehen, das was die Mannschaft schon kann (Pressing) nach der Pause wieder auf Wettbewerbsniveau zu hieven und hier und da 1-2 Neuerungen bei allgemeinen Vorgehensweisen einzustreuen. Selbst das "Wie" des Pressing - wer also wann auf wen wie intensiv rauszurücken hat, wie hoch man dieses einleitet und wie es abgesichert wird kann sich uU. ändern. Das wäre dann schon nicht wenig was man einstudieren muss. Auch gut möglich dass man richtig deutliche Änderungen im großen Entwurf erst in der zweiten Hälfte der Hinrunde oder in der Rückrunde wird sehen können.
Zitat von Rainerschoener
Wer hier wirklich geglaubt hat, dass ein neuer Trainer kommt, 7 Wochen geilstes Training ablieffert und dann plötzlich alles anders ist, der hat halt ein generelles Anspruchsproblem.
Tuchel wird bis zur Asienreise Fitness bolzen und ihn und das Team akklimatisieren, sodass danach in die Trainingsarbeit eingestiegen werden kann.
Danach hat man knapp 3 Wochen, um wichtige Trainingsinhalte zu vermitteln und für einen Profi ist das genug Zeit, um die Idee eines Spiels zu verstehen.
Dann kommen die ersten Härtetests, bei denen man sich zwingend über die individuelle Klasse durchsetzen muss, egal was Tuchel bis dahin angestellt hat. Und bis dann wirklich die ersten wichtigen Spiele kommen, hat Tuchel nochmal 2 Wochen Trainingszeit.
Im Zuge dessen, dass eine komplette Spielumstellung, wie sie hier von vielen prognostiziert wird, nicht in 5 oder 7 Trainingswochen implementiert ist, sondern dass sowas Spielrhythmus und -erfahrung benötigt, finde ich den Rahmenterminplan für den BVB tatsächlich wenig problematisch, sondern eher im positiven Sinne fordernd...
Zitat von Josch84
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
Ich bin gespannt, aber ich kann das Ganze nicht so positiv wie du sehen. Wenn man ähnlich wie in der vergangenen Saison spielen wollte, da würde es evtl. zu Saisonbeginn ein Vorteil sein das man schon etwas eingespielt wäre wenn es für die anderen erst los geht. Tuchel ist aber neu im Verein, da müssen sich viele Dinge erst einmal einspielen. Und er muss erkennen welcher Spieler wie zu seinen Vorstellungen passt. Normalerweise bräuchte er einige Trainingsphasen am Stück um der Mannschaft seine Philosophie zu zeigen, die logischerweise anders ist als die von Klopp. Auch die Ansprache etc. ist anders, das dauert bis sich das einspielt. Und diese Trainingsphasen fehlen. Wenn man auf Spiele hin trainieren will, dann kann man nicht zu viel Grundlagen machen sondern muss sich gezielter Vorbereiten. Das ist immer ein Nachteil, wenn sich größeres Ändern soll. In der EL-Quali rausfliegen kann er sich nicht erlauben rauszufliegen, also muss er darauf Rücksicht nehmen in der Planung, leider. Die von dir angesprochenen englischen Wochen führen natürlich auch dazu, das viel wichtige Trainingszeit fehlt, da man mehr regeneriert als neues trainieren kann.
Wer hier wirklich geglaubt hat, dass ein neuer Trainer kommt, 7 Wochen geilstes Training ablieffert und dann plötzlich alles anders ist, der hat halt ein generelles Anspruchsproblem.
Tuchel wird bis zur Asienreise Fitness bolzen und ihn und das Team akklimatisieren, sodass danach in die Trainingsarbeit eingestiegen werden kann.
Danach hat man knapp 3 Wochen, um wichtige Trainingsinhalte zu vermitteln und für einen Profi ist das genug Zeit, um die Idee eines Spiels zu verstehen.
Dann kommen die ersten Härtetests, bei denen man sich zwingend über die individuelle Klasse durchsetzen muss, egal was Tuchel bis dahin angestellt hat. Und bis dann wirklich die ersten wichtigen Spiele kommen, hat Tuchel nochmal 2 Wochen Trainingszeit.
Im Zuge dessen, dass eine komplette Spielumstellung, wie sie hier von vielen prognostiziert wird, nicht in 5 oder 7 Trainingswochen implementiert ist, sondern dass sowas Spielrhythmus und -erfahrung benötigt, finde ich den Rahmenterminplan für den BVB tatsächlich wenig problematisch, sondern eher im positiven Sinne fordernd...
Tuchel hat ja auch schon bei der Antritts-PK gesagt, dass er am Anfang gar nicht alles, was er einbringen könnte auch einbringen wird. Es wird sich sicher darum drehen, das was die Mannschaft schon kann (Pressing) nach der Pause wieder auf Wettbewerbsniveau zu hieven und hier und da 1-2 Neuerungen bei allgemeinen Vorgehensweisen einzustreuen. Selbst das "Wie" des Pressing - wer also wann auf wen wie intensiv rauszurücken hat, wie hoch man dieses einleitet und wie es abgesichert wird kann sich uU. ändern. Das wäre dann schon nicht wenig was man einstudieren muss. Auch gut möglich dass man richtig deutliche Änderungen im großen Entwurf erst in der zweiten Hälfte der Hinrunde oder in der Rückrunde wird sehen können.
Durch die EL wird man Tuchels Handschrift erst nach der Winterpause sehen können. Es wird erstmal so weitergehen wie bisher: Defensive stärken und vorne auf individuelle Klasse setzen. Aber das kann schon alleine daduch besser werden, dass die Spieler mehr Selbstverttauen haben und anders eingesetzt werden. Vieles hängt vom Start ab. Verliert man am Angang häufig wird es ganz schwierig. Ich rechne aber eher mit einem sehr guten Start, der dann abflacht.
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