Taktik und Spielsysteme
21.07.2011 - 09:17 Uhr
16.03.2026 - 12:39 Uhr
Zitat von Karl-Bodo-Ef
@livinglobster Über die Doppelsechs mit Kwon und Müller habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht. Aufstellung würde bei mir dann so aussehen.
@livinglobster Über die Doppelsechs mit Kwon und Müller habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht. Aufstellung würde bei mir dann so aussehen.
Das wäre auch eine Aufstellung die ich bevorzugen würde. Die AVs müssten nicht mehr die alleinige Flügellast tragen und können sich mehr auf die Defensive konzentrieren. Die vorgeschlagene Doppel 6 von Living klingt auch sehr sinnig. Im Sturm stellt sich Lou ohnehin von selbst aus.
16.03.2026 - 12:41 Uhr
Zitat von Karlsruhe_ftw
Das wäre auch eine Aufstellung die ich bevorzugen würde. Die AVs müssten nicht mehr die alleinige Flügellast tragen und können sich mehr auf die Defensive konzentrieren. Die vorgeschlagene Doppel 6 von Living klingt auch sehr sinnig. Im Sturm stellt sich Lou ohnehin von selbst aus.
Zitat von Karl-Bodo-Ef
@livinglobster Über die Doppelsechs mit Kwon und Müller habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht. Aufstellung würde bei mir dann so aussehen.
@livinglobster Über die Doppelsechs mit Kwon und Müller habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht. Aufstellung würde bei mir dann so aussehen.
Das wäre auch eine Aufstellung die ich bevorzugen würde. Die AVs müssten nicht mehr die alleinige Flügellast tragen und können sich mehr auf die Defensive konzentrieren. Die vorgeschlagene Doppel 6 von Living klingt auch sehr sinnig. Im Sturm stellt sich Lou ohnehin von selbst aus.
Bei der Aufstellung gehe ich auch absolut mit, in der Inneneverteidigung kannst du dann fast nach Tagesform oder gegnerischem Spielstil aufstellen, Ob da jetzt Rapp, Scholl, Franke, Kobald oder Ambrosius spielen (bald vielleichta uch wieder Beifus) macht häufig gar keinen so großen Unterschied. Keiner fehlerfrei, keiner viel stärker als die anderen
06.04.2026 - 07:33 Uhr
Kann mir jemand sagen was unser Offensivkonzept ist? Ich erkenne es nicht.
Wir scheinen die AVs viel einbinden zu wollen, die dann ab dem Halbfeld auch Flanken (auf wen? Zielspieler?). Aber richtig schöne Kombinationen oder dass wir uns Chancen herausspielen sehe ich irgendwie nicht.
LBF wird immer mal wieder auf die Reise geschickt, aber sonst so? Wirkt bisschen wie Kovac-Fußball, nur eine Liga tiefer und defensiv nicht so stabil.
Wir scheinen die AVs viel einbinden zu wollen, die dann ab dem Halbfeld auch Flanken (auf wen? Zielspieler?). Aber richtig schöne Kombinationen oder dass wir uns Chancen herausspielen sehe ich irgendwie nicht.
LBF wird immer mal wieder auf die Reise geschickt, aber sonst so? Wirkt bisschen wie Kovac-Fußball, nur eine Liga tiefer und defensiv nicht so stabil.
06.04.2026 - 08:18 Uhr
Zitat von Kritiker622
Kann mir jemand sagen was unser Offensivkonzept ist? Ich erkenne es nicht.
Wir scheinen die AVs viel einbinden zu wollen, die dann ab dem Halbfeld auch Flanken (auf wen? Zielspieler?). Aber richtig schöne Kombinationen oder dass wir uns Chancen herausspielen sehe ich irgendwie nicht.
LBF wird immer mal wieder auf die Reise geschickt, aber sonst so? Wirkt bisschen wie Kovac-Fußball, nur eine Liga tiefer und defensiv nicht so stabil.
Kann mir jemand sagen was unser Offensivkonzept ist? Ich erkenne es nicht.
Wir scheinen die AVs viel einbinden zu wollen, die dann ab dem Halbfeld auch Flanken (auf wen? Zielspieler?). Aber richtig schöne Kombinationen oder dass wir uns Chancen herausspielen sehe ich irgendwie nicht.
LBF wird immer mal wieder auf die Reise geschickt, aber sonst so? Wirkt bisschen wie Kovac-Fußball, nur eine Liga tiefer und defensiv nicht so stabil.
Hohe baelle in die Mitte um dann fest zustellen das schleusener noch auf aussen Rum turnt für den Spiel Aufbau.
04.05.2026 - 19:10 Uhr
Denke das passt am besten hier rein .
Laut dem gestrigen Kommentator benötigen wir die längste Zeit um einen Ball zurückzuerobern in der ganzen Liga. Deckt sich schon mit dem „Eyetest“ unseres Spiels, dass wir einfach im gegnerischen Drittel und auch in der Mitte kaum Druck auf den Gegner ausüben.
Die Folgerung war meist sehr wenige hohe Ballgewinne wie zum Beispiel in Magdeburg.
Kann mir aber vorstellen dass Eiche da seine Taktik dem Fakt angepasst hat, dass wir einfach keine Geschwindigkeit im Umschalten haben, bzw. im offeneren Feld überrannt werden.
Fand die Diskrepanz was das Pressing im Mittelfeld angeht im Vergleich zu Schalke als Beispiel schon extrem.
Laut dem gestrigen Kommentator benötigen wir die längste Zeit um einen Ball zurückzuerobern in der ganzen Liga. Deckt sich schon mit dem „Eyetest“ unseres Spiels, dass wir einfach im gegnerischen Drittel und auch in der Mitte kaum Druck auf den Gegner ausüben.
Die Folgerung war meist sehr wenige hohe Ballgewinne wie zum Beispiel in Magdeburg.
Kann mir aber vorstellen dass Eiche da seine Taktik dem Fakt angepasst hat, dass wir einfach keine Geschwindigkeit im Umschalten haben, bzw. im offeneren Feld überrannt werden.
Fand die Diskrepanz was das Pressing im Mittelfeld angeht im Vergleich zu Schalke als Beispiel schon extrem.
18.05.2026 - 08:56 Uhr
Nach momentanen Stand sehe ich ein 3 - 4 - 2 - 1 System bei uns als ziemlich geeignet an, ich versuche es auch mal ein wenig mit Namen zu füllen schon und das sieht soweit ganz ordentlich aus, auch wenn Upgrades kommen werden und auch unerlässlich sind
------------------Fukuda--------------------
-------Wanitzek----------Egloff-----------
-----------Kwon-----Müller---------------
---LAV------------------------Pedrosa-----
------Rapp--Franke--Kobald-----------
----------------Bernat----------------------
Mit Namen wie Eichinger, Wiethaup, Scholl, Jung und Co finde ich das Grundgerüst schon ziemlich ordentlich
------------------Fukuda--------------------
-------Wanitzek----------Egloff-----------
-----------Kwon-----Müller---------------
---LAV------------------------Pedrosa-----
------Rapp--Franke--Kobald-----------
----------------Bernat----------------------
Mit Namen wie Eichinger, Wiethaup, Scholl, Jung und Co finde ich das Grundgerüst schon ziemlich ordentlich
18.05.2026 - 09:02 Uhr
Zitat von livinglobster
Nach momentanen Stand sehe ich ein 3 - 4 - 2 - 1 System bei uns als ziemlich geeignet an, ich versuche es auch mal ein wenig mit Namen zu füllen schon und das sieht soweit ganz ordentlich aus, auch wenn Upgrades kommen werden und auch unerlässlich sind
------------------Fukuda--------------------
-------Wanitzek----------Egloff-----------
-----------Kwon-----Müller---------------
---LAV------------------------Pedrosa-----
------Rapp--Franke--Kobald-----------
----------------Bernat----------------------
Mit Namen wie Eichinger, Wiethaup, Scholl, Jung und Co finde ich das Grundgerüst schon ziemlich ordentlich
Nach momentanen Stand sehe ich ein 3 - 4 - 2 - 1 System bei uns als ziemlich geeignet an, ich versuche es auch mal ein wenig mit Namen zu füllen schon und das sieht soweit ganz ordentlich aus, auch wenn Upgrades kommen werden und auch unerlässlich sind
------------------Fukuda--------------------
-------Wanitzek----------Egloff-----------
-----------Kwon-----Müller---------------
---LAV------------------------Pedrosa-----
------Rapp--Franke--Kobald-----------
----------------Bernat----------------------
Mit Namen wie Eichinger, Wiethaup, Scholl, Jung und Co finde ich das Grundgerüst schon ziemlich ordentlich
In der Aufstellung würde Ich Wanitzek aber zurückziehen und Kwon/Müller raus lassen. Sonst wird es wieder zu Defensiv und destruktiv, was ja das Gegenteil von unserem zukünftigen Plan ist.
Denke eher Wanitzek mit Müller als Sechser/Achter und Eichinger neben Egloff macht dann mehr Sinn.
18.05.2026 - 09:02 Uhr
Zitat von livinglobster
Nach momentanen Stand sehe ich ein 3 - 4 - 2 - 1 System bei uns als ziemlich geeignet an, ich versuche es auch mal ein wenig mit Namen zu füllen schon und das sieht soweit ganz ordentlich aus, auch wenn Upgrades kommen werden und auch unerlässlich sind
------------------Fukuda--------------------
-------Wanitzek----------Egloff-----------
-----------Kwon-----Müller---------------
---LAV------------------------Pedrosa-----
------Rapp--Franke--Kobald-----------
----------------Bernat----------------------
Mit Namen wie Eichinger, Wiethaup, Scholl, Jung und Co finde ich das Grundgerüst schon ziemlich ordentlich
Nach momentanen Stand sehe ich ein 3 - 4 - 2 - 1 System bei uns als ziemlich geeignet an, ich versuche es auch mal ein wenig mit Namen zu füllen schon und das sieht soweit ganz ordentlich aus, auch wenn Upgrades kommen werden und auch unerlässlich sind
------------------Fukuda--------------------
-------Wanitzek----------Egloff-----------
-----------Kwon-----Müller---------------
---LAV------------------------Pedrosa-----
------Rapp--Franke--Kobald-----------
----------------Bernat----------------------
Mit Namen wie Eichinger, Wiethaup, Scholl, Jung und Co finde ich das Grundgerüst schon ziemlich ordentlich
Ich hoffe so sehr, dass die Abwehr anders aussehen wird.
24.05.2026 - 11:21 Uhr
Habe mir nochmal die Mühe gemacht und mir die Daten der abgelaufenen Saison angeschaut, weil ich mal herausfinden wollte, ob der Kader der Grund ist für die Platzierung, oder vielleicht das Spielsystem oder irgendwas anderes. Spoiler: ganz so einfach ist es nicht...
Die Offensive hat überperformt (+ 7 xG), sprich 7 Tore mehr geschossen als statistisch erwartbar gewesen wären. Wäre die erwartbare Zahl herausgekommen, wäre man in Sachen geschossenen Toren schwächer als der FCN, aber besser als Kiel und damit im unteren Drittel in Sachen Toren. Lediglich Dresden hat in selber Manier überperformt, generell nur vier Teams insgesamt (mit Darmstadt und Fürth). Alle 14 anderen Teams waren schwächer als erwartbar - mit Hannover am krassesten (mit -9.5), was vermutlich auch an deren vielen verschossenen Elfern liegt.
Der KSC ist also super effizient gewesen, nicht nur in dem Sinne, dass man es geschafft hat, die erwartbare Anzahl an Toren zu erzielen, sondern zusätzlich dazu noch ein bisschen was drauflegen konnte. Entweder hat man also Spieler im Kader, die einfach sehr treffsicher sind - v.a. in Wanitzek, Fukuda und Schleuse - oder man hat vor dem gegnerischen Strafraum auch wirklich erst dann geschossen, wenn man in aussichtsreicher Position war (also z. B. nicht geschossen, obwohl der Gegner direkt blockend vor einem steht). Oder beides.
Man kann Effizienz als Trainer sicher üben lassen, wie und wann man vor dem Tor abschließt, kann man aber definitiv durch einen Plan vorgeben. Gleichwohl dürfte es natürlich auch am System liegen und wie man es auf den Platz bekommt, wenn es um die statistisch erwartbare Größe geht. Hier war man eben im unteren Viertel. Oft wurde Fünferkette gespielt, also eine defensive Ausrichtung, die grundsätzlich Zug in der Offensive nimmt. Das hat man ja auch gefühlt so wahrgenommen, in fast jedem Spiel.
Die Defensive hat tatsächlich leicht unterperformt (- 2xGM), also die hohe Zahl an Gegentoren ist laut xGm nicht überraschend, wenn man den Spielverlauf bedenkt. Trotzdem haben wir zwei Treffer mehr als erwartbar bekommen. Mit 64 Gegentoren haben wir nach Fürth den zweitschlechtesten Wert, also statistisch in jedem Spiel fast zwei Gegentore bekommen. Das zeigt, dass Fünferkette nicht automatisch Gegentore besser verhindert, sondern durch fehlende offensive Entlastung dafür sorgt, dass sich die Chancen und Standards des Gegners erhöhen können - und die muss man dann erstmal wegverteidigen.
Schaut man sich die Speed der Spieler in der Defensive an, fällt auf: Rupp, Scholl, Wäschebach, Müller, Kwon, Franke, Ambrosius und Kobald (also die Inneverteidigung sowie das DM) sind unterdurchschnittlich im Ligavergleich, wobei Franke, Ambro und Kobi mit 32 km/h noch die schnelleren sind. Jung ist interessanterweise quasi auf Wanitzek-Level in Sachen Speed (33km/h), Beifus auch. Pedrosa und Herold sind hier die schnellsten (33+).
Warum ist die Top-Speed ein Faktor? Man schaue nach Heidenheim (15% mehr Gegentore als die anderen Teams in Liga 1) - die haben ihre Gegentorflut vermutlich maßgeblich ihrer langsamen Innenverteidigung zu verdanken. Statistisch sind die schnellsten Spieler der 2. Liga meistens Stürmer, die schnellsten Abwehrspieler der Liga sind Kokolo von H96 und Münz von Fürth - beide in den Top 10. Die drei schnellsten vom KSC sind Opitz, Laghrissi und Egloff.
Die Frage nach dem System ist jetzt spannend. Eiche stand also vor der Saison vor dem Problem, wie er eine unterdurchschnittlich schnelle Innenverteidigung mit der Offensivreihe koordinieren soll (vorausgesetzt, Eiche nimmt solche Werte als ausschlaggebend zur Kenntnis).
Hat man so häufig Fünferkette gewählt, weil man im Vergleich einfach so langsame Spieler hat, um sich eben nicht ständig überlaufen zu lassen? Das Problem ist dabei natürlich, dass gerade gegen gute Mannschaften Chancen und Standards nicht komplett verhindert werden können. In Sachen zugelassener Chancen ist der KSC vor Münster auf dem vorletzten Platz. Hat das System also gar nicht wie gewünscht funktioniert? Hätte man lieber doch mehr "wilde Maus" riskieren sollen? Dann hätte man evtl. noch mehr kassiert, aber vielleicht eben auch noch mehr getroffen? Oder wäre alles dann noch schlimmer gekommen?
Meint Eiche das, wenn er darauf verweist, dass der Kader schwächer gewesen sei als in den letzten Jahren, weil dies es ihm eben nicht ermöglicht hat, ein "wilde Maus" System zu spielen? Ist also die Idee gewesen, mit diesem System bei gleichguten und schwächeren Gegnern genau auf die Effizienz in der Offensive zu setzen, um am Ende eben ziemlich genau dort zu landen, wo wir jetzt stehen?
Eiche meinte im letzten Interview bei Sky, das jetzt, wo er weg ist, die Gelegenheit für den Verein da sei, sich da hin zu orientieren, wo er sich sehe. Das ist ein Hinweis darauf, dass Eggi und Pauls sich eine bessere Platzierung oder Performance wünschten, Eiche aber eher tiefer gestapelt hat. Mit anderen Worten: Konnte Eiche mit der Defensive viel erfolgreicher sein? Haben die Leute recht, die anmerken, dass der Kader zu schwach ist? Oder hätte Eiche mutiger sein sollen/müssen?
Was folgt daraus in Sachen Kaderplanung? Wenn ihr mich fragt, müsste man sich dringend v. a. um Innenverteidiger bemühen, die mehr Speed mitbringen (so einen wie Münz von Fürth z. B.). Im besten Fall auch nochmal im defensiven Mittelfeld einen spritzigeren Spieler holen. Opitz gerne halten, einfach als Option für vorne. Zusätzlich natürlich zu allen weiteren Ideen, die ja sicher auch Senft irgendwie haben dürfte.
Der neue Trainer setzt ja scheinbar mehr auf Pressing und Laufarbeit. Hier sind übrigens ebenfalls Opitz und Laghrissi die Leistungsspitze im Team (beide wenig unter 13 km pro Spiel), vor Herold und (mit Abstand) dann Wäschebach und Förster(!). Dann kommen Kwon und Müller.
Was meint ihr zu all dem?
Die Offensive hat überperformt (+ 7 xG), sprich 7 Tore mehr geschossen als statistisch erwartbar gewesen wären. Wäre die erwartbare Zahl herausgekommen, wäre man in Sachen geschossenen Toren schwächer als der FCN, aber besser als Kiel und damit im unteren Drittel in Sachen Toren. Lediglich Dresden hat in selber Manier überperformt, generell nur vier Teams insgesamt (mit Darmstadt und Fürth). Alle 14 anderen Teams waren schwächer als erwartbar - mit Hannover am krassesten (mit -9.5), was vermutlich auch an deren vielen verschossenen Elfern liegt.
Der KSC ist also super effizient gewesen, nicht nur in dem Sinne, dass man es geschafft hat, die erwartbare Anzahl an Toren zu erzielen, sondern zusätzlich dazu noch ein bisschen was drauflegen konnte. Entweder hat man also Spieler im Kader, die einfach sehr treffsicher sind - v.a. in Wanitzek, Fukuda und Schleuse - oder man hat vor dem gegnerischen Strafraum auch wirklich erst dann geschossen, wenn man in aussichtsreicher Position war (also z. B. nicht geschossen, obwohl der Gegner direkt blockend vor einem steht). Oder beides.
Man kann Effizienz als Trainer sicher üben lassen, wie und wann man vor dem Tor abschließt, kann man aber definitiv durch einen Plan vorgeben. Gleichwohl dürfte es natürlich auch am System liegen und wie man es auf den Platz bekommt, wenn es um die statistisch erwartbare Größe geht. Hier war man eben im unteren Viertel. Oft wurde Fünferkette gespielt, also eine defensive Ausrichtung, die grundsätzlich Zug in der Offensive nimmt. Das hat man ja auch gefühlt so wahrgenommen, in fast jedem Spiel.
Die Defensive hat tatsächlich leicht unterperformt (- 2xGM), also die hohe Zahl an Gegentoren ist laut xGm nicht überraschend, wenn man den Spielverlauf bedenkt. Trotzdem haben wir zwei Treffer mehr als erwartbar bekommen. Mit 64 Gegentoren haben wir nach Fürth den zweitschlechtesten Wert, also statistisch in jedem Spiel fast zwei Gegentore bekommen. Das zeigt, dass Fünferkette nicht automatisch Gegentore besser verhindert, sondern durch fehlende offensive Entlastung dafür sorgt, dass sich die Chancen und Standards des Gegners erhöhen können - und die muss man dann erstmal wegverteidigen.
Schaut man sich die Speed der Spieler in der Defensive an, fällt auf: Rupp, Scholl, Wäschebach, Müller, Kwon, Franke, Ambrosius und Kobald (also die Inneverteidigung sowie das DM) sind unterdurchschnittlich im Ligavergleich, wobei Franke, Ambro und Kobi mit 32 km/h noch die schnelleren sind. Jung ist interessanterweise quasi auf Wanitzek-Level in Sachen Speed (33km/h), Beifus auch. Pedrosa und Herold sind hier die schnellsten (33+).
Warum ist die Top-Speed ein Faktor? Man schaue nach Heidenheim (15% mehr Gegentore als die anderen Teams in Liga 1) - die haben ihre Gegentorflut vermutlich maßgeblich ihrer langsamen Innenverteidigung zu verdanken. Statistisch sind die schnellsten Spieler der 2. Liga meistens Stürmer, die schnellsten Abwehrspieler der Liga sind Kokolo von H96 und Münz von Fürth - beide in den Top 10. Die drei schnellsten vom KSC sind Opitz, Laghrissi und Egloff.
Die Frage nach dem System ist jetzt spannend. Eiche stand also vor der Saison vor dem Problem, wie er eine unterdurchschnittlich schnelle Innenverteidigung mit der Offensivreihe koordinieren soll (vorausgesetzt, Eiche nimmt solche Werte als ausschlaggebend zur Kenntnis).
Hat man so häufig Fünferkette gewählt, weil man im Vergleich einfach so langsame Spieler hat, um sich eben nicht ständig überlaufen zu lassen? Das Problem ist dabei natürlich, dass gerade gegen gute Mannschaften Chancen und Standards nicht komplett verhindert werden können. In Sachen zugelassener Chancen ist der KSC vor Münster auf dem vorletzten Platz. Hat das System also gar nicht wie gewünscht funktioniert? Hätte man lieber doch mehr "wilde Maus" riskieren sollen? Dann hätte man evtl. noch mehr kassiert, aber vielleicht eben auch noch mehr getroffen? Oder wäre alles dann noch schlimmer gekommen?
Meint Eiche das, wenn er darauf verweist, dass der Kader schwächer gewesen sei als in den letzten Jahren, weil dies es ihm eben nicht ermöglicht hat, ein "wilde Maus" System zu spielen? Ist also die Idee gewesen, mit diesem System bei gleichguten und schwächeren Gegnern genau auf die Effizienz in der Offensive zu setzen, um am Ende eben ziemlich genau dort zu landen, wo wir jetzt stehen?
Eiche meinte im letzten Interview bei Sky, das jetzt, wo er weg ist, die Gelegenheit für den Verein da sei, sich da hin zu orientieren, wo er sich sehe. Das ist ein Hinweis darauf, dass Eggi und Pauls sich eine bessere Platzierung oder Performance wünschten, Eiche aber eher tiefer gestapelt hat. Mit anderen Worten: Konnte Eiche mit der Defensive viel erfolgreicher sein? Haben die Leute recht, die anmerken, dass der Kader zu schwach ist? Oder hätte Eiche mutiger sein sollen/müssen?
Was folgt daraus in Sachen Kaderplanung? Wenn ihr mich fragt, müsste man sich dringend v. a. um Innenverteidiger bemühen, die mehr Speed mitbringen (so einen wie Münz von Fürth z. B.). Im besten Fall auch nochmal im defensiven Mittelfeld einen spritzigeren Spieler holen. Opitz gerne halten, einfach als Option für vorne. Zusätzlich natürlich zu allen weiteren Ideen, die ja sicher auch Senft irgendwie haben dürfte.
Der neue Trainer setzt ja scheinbar mehr auf Pressing und Laufarbeit. Hier sind übrigens ebenfalls Opitz und Laghrissi die Leistungsspitze im Team (beide wenig unter 13 km pro Spiel), vor Herold und (mit Abstand) dann Wäschebach und Förster(!). Dann kommen Kwon und Müller.
Was meint ihr zu all dem?
24.05.2026 - 11:38 Uhr
Zitat von Matchplan
Habe mir nochmal die Mühe gemacht und mir die Daten der abgelaufenen Saison angeschaut, weil ich mal herausfinden wollte, ob der Kader der Grund ist für die Platzierung, oder vielleicht das Spielsystem oder irgendwas anderes. Spoiler: ganz so einfach ist es nicht...
Die Offensive hat überperformt (+ 7 xG), sprich 7 Tore mehr geschossen als statistisch erwartbar gewesen wären. Wäre die erwartbare Zahl herausgekommen, wäre man in Sachen geschossenen Toren schwächer als der FCN, aber besser als Kiel und damit im unteren Drittel in Sachen Toren. Lediglich Dresden hat in selber Manier überperformt, generell nur vier Teams insgesamt (mit Darmstadt und Fürth). Alle 14 anderen Teams waren schwächer als erwartbar - mit Hannover am krassesten (mit -9.5), was vermutlich auch an deren vielen verschossenen Elfern liegt.
Der KSC ist also super effizient gewesen, nicht nur in dem Sinne, dass man es geschafft hat, die erwartbare Anzahl an Toren zu erzielen, sondern zusätzlich dazu noch ein bisschen was drauflegen konnte. Entweder hat man also Spieler im Kader, die einfach sehr treffsicher sind - v.a. in Wanitzek, Fukuda und Schleuse - oder man hat vor dem gegnerischen Strafraum auch wirklich erst dann geschossen, wenn man in aussichtsreicher Position war (also z. B. nicht geschossen, obwohl der Gegner direkt blockend vor einem steht). Oder beides.
Man kann Effizienz als Trainer sicher üben lassen, wie und wann man vor dem Tor abschließt, kann man aber definitiv durch einen Plan vorgeben. Gleichwohl dürfte es natürlich auch am System liegen und wie man es auf den Platz bekommt, wenn es um die statistisch erwartbare Größe geht. Hier war man eben im unteren Viertel. Oft wurde Fünferkette gespielt, also eine defensive Ausrichtung, die grundsätzlich Zug in der Offensive nimmt. Das hat man ja auch gefühlt so wahrgenommen, in fast jedem Spiel.
Die Defensive hat tatsächlich leicht unterperformt (- 2xGM), also die hohe Zahl an Gegentoren ist laut xGm nicht überraschend, wenn man den Spielverlauf bedenkt. Trotzdem haben wir zwei Treffer mehr als erwartbar bekommen. Mit 64 Gegentoren haben wir nach Fürth den zweitschlechtesten Wert, also statistisch in jedem Spiel fast zwei Gegentore bekommen. Das zeigt, dass Fünferkette nicht automatisch Gegentore besser verhindert, sondern durch fehlende offensive Entlastung dafür sorgt, dass sich die Chancen und Standards des Gegners erhöhen können - und die muss man dann erstmal wegverteidigen.
Schaut man sich die Speed der Spieler in der Defensive an, fällt auf: Rupp, Scholl, Wäschebach, Müller, Kwon, Franke, Ambrosius und Kobald (also die Inneverteidigung sowie das DM) sind unterdurchschnittlich im Ligavergleich, wobei Franke, Ambro und Kobi mit 32 km/h noch die schnelleren sind. Jung ist interessanterweise quasi auf Wanitzek-Level in Sachen Speed (33km/h), Beifus auch. Pedrosa und Herold sind hier die schnellsten (33+).
Warum ist die Top-Speed ein Faktor? Man schaue nach Heidenheim (15% mehr Gegentore als die anderen Teams in Liga 1) - die haben ihre Gegentorflut vermutlich maßgeblich ihrer langsamen Innenverteidigung zu verdanken. Statistisch sind die schnellsten Spieler der 2. Liga meistens Stürmer, die schnellsten Abwehrspieler der Liga sind Kokolo von H96 und Münz von Fürth - beide in den Top 10. Die drei schnellsten vom KSC sind Opitz, Laghrissi und Egloff.
Die Frage nach dem System ist jetzt spannend. Eiche stand also vor der Saison vor dem Problem, wie er eine unterdurchschnittlich schnelle Innenverteidigung mit der Offensivreihe koordinieren soll (vorausgesetzt, Eiche nimmt solche Werte als ausschlaggebend zur Kenntnis).
Hat man so häufig Fünferkette gewählt, weil man im Vergleich einfach so langsame Spieler hat, um sich eben nicht ständig überlaufen zu lassen? Das Problem ist dabei natürlich, dass gerade gegen gute Mannschaften Chancen und Standards nicht komplett verhindert werden können. In Sachen zugelassener Chancen ist der KSC vor Münster auf dem vorletzten Platz. Hat das System also gar nicht wie gewünscht funktioniert? Hätte man lieber doch mehr "wilde Maus" riskieren sollen? Dann hätte man evtl. noch mehr kassiert, aber vielleicht eben auch noch mehr getroffen? Oder wäre alles dann noch schlimmer gekommen?
Meint Eiche das, wenn er darauf verweist, dass der Kader schwächer gewesen sei als in den letzten Jahren, weil dies es ihm eben nicht ermöglicht hat, ein "wilde Maus" System zu spielen? Ist also die Idee gewesen, mit diesem System bei gleichguten und schwächeren Gegnern genau auf die Effizienz in der Offensive zu setzen, um am Ende eben ziemlich genau dort zu landen, wo wir jetzt stehen?
Eiche meinte im letzten Interview bei Sky, das jetzt, wo er weg ist, die Gelegenheit für den Verein da sei, sich da hin zu orientieren, wo er sich sehe. Das ist ein Hinweis darauf, dass Eggi und Pauls sich eine bessere Platzierung oder Performance wünschten, Eiche aber eher tiefer gestapelt hat. Mit anderen Worten: Konnte Eiche mit der Defensive viel erfolgreicher sein? Haben die Leute recht, die anmerken, dass der Kader zu schwach ist? Oder hätte Eiche mutiger sein sollen/müssen?
Was folgt daraus in Sachen Kaderplanung? Wenn ihr mich fragt, müsste man sich dringend v. a. um Innenverteidiger bemühen, die mehr Speed mitbringen (so einen wie Münz von Fürth z. B.). Im besten Fall auch nochmal im defensiven Mittelfeld einen spritzigeren Spieler holen. Opitz gerne halten, einfach als Option für vorne. Zusätzlich natürlich zu allen weiteren Ideen, die ja sicher auch Senft irgendwie haben dürfte.
Der neue Trainer setzt ja scheinbar mehr auf Pressing und Laufarbeit. Hier sind übrigens ebenfalls Opitz und Laghrissi die Leistungsspitze im Team (beide wenig unter 13 km pro Spiel), vor Herold und (mit Abstand) dann Wäschebach und Förster(!). Dann kommen Kwon und Müller.
Was meint ihr zu all dem?
Habe mir nochmal die Mühe gemacht und mir die Daten der abgelaufenen Saison angeschaut, weil ich mal herausfinden wollte, ob der Kader der Grund ist für die Platzierung, oder vielleicht das Spielsystem oder irgendwas anderes. Spoiler: ganz so einfach ist es nicht...
Die Offensive hat überperformt (+ 7 xG), sprich 7 Tore mehr geschossen als statistisch erwartbar gewesen wären. Wäre die erwartbare Zahl herausgekommen, wäre man in Sachen geschossenen Toren schwächer als der FCN, aber besser als Kiel und damit im unteren Drittel in Sachen Toren. Lediglich Dresden hat in selber Manier überperformt, generell nur vier Teams insgesamt (mit Darmstadt und Fürth). Alle 14 anderen Teams waren schwächer als erwartbar - mit Hannover am krassesten (mit -9.5), was vermutlich auch an deren vielen verschossenen Elfern liegt.
Der KSC ist also super effizient gewesen, nicht nur in dem Sinne, dass man es geschafft hat, die erwartbare Anzahl an Toren zu erzielen, sondern zusätzlich dazu noch ein bisschen was drauflegen konnte. Entweder hat man also Spieler im Kader, die einfach sehr treffsicher sind - v.a. in Wanitzek, Fukuda und Schleuse - oder man hat vor dem gegnerischen Strafraum auch wirklich erst dann geschossen, wenn man in aussichtsreicher Position war (also z. B. nicht geschossen, obwohl der Gegner direkt blockend vor einem steht). Oder beides.
Man kann Effizienz als Trainer sicher üben lassen, wie und wann man vor dem Tor abschließt, kann man aber definitiv durch einen Plan vorgeben. Gleichwohl dürfte es natürlich auch am System liegen und wie man es auf den Platz bekommt, wenn es um die statistisch erwartbare Größe geht. Hier war man eben im unteren Viertel. Oft wurde Fünferkette gespielt, also eine defensive Ausrichtung, die grundsätzlich Zug in der Offensive nimmt. Das hat man ja auch gefühlt so wahrgenommen, in fast jedem Spiel.
Die Defensive hat tatsächlich leicht unterperformt (- 2xGM), also die hohe Zahl an Gegentoren ist laut xGm nicht überraschend, wenn man den Spielverlauf bedenkt. Trotzdem haben wir zwei Treffer mehr als erwartbar bekommen. Mit 64 Gegentoren haben wir nach Fürth den zweitschlechtesten Wert, also statistisch in jedem Spiel fast zwei Gegentore bekommen. Das zeigt, dass Fünferkette nicht automatisch Gegentore besser verhindert, sondern durch fehlende offensive Entlastung dafür sorgt, dass sich die Chancen und Standards des Gegners erhöhen können - und die muss man dann erstmal wegverteidigen.
Schaut man sich die Speed der Spieler in der Defensive an, fällt auf: Rupp, Scholl, Wäschebach, Müller, Kwon, Franke, Ambrosius und Kobald (also die Inneverteidigung sowie das DM) sind unterdurchschnittlich im Ligavergleich, wobei Franke, Ambro und Kobi mit 32 km/h noch die schnelleren sind. Jung ist interessanterweise quasi auf Wanitzek-Level in Sachen Speed (33km/h), Beifus auch. Pedrosa und Herold sind hier die schnellsten (33+).
Warum ist die Top-Speed ein Faktor? Man schaue nach Heidenheim (15% mehr Gegentore als die anderen Teams in Liga 1) - die haben ihre Gegentorflut vermutlich maßgeblich ihrer langsamen Innenverteidigung zu verdanken. Statistisch sind die schnellsten Spieler der 2. Liga meistens Stürmer, die schnellsten Abwehrspieler der Liga sind Kokolo von H96 und Münz von Fürth - beide in den Top 10. Die drei schnellsten vom KSC sind Opitz, Laghrissi und Egloff.
Die Frage nach dem System ist jetzt spannend. Eiche stand also vor der Saison vor dem Problem, wie er eine unterdurchschnittlich schnelle Innenverteidigung mit der Offensivreihe koordinieren soll (vorausgesetzt, Eiche nimmt solche Werte als ausschlaggebend zur Kenntnis).
Hat man so häufig Fünferkette gewählt, weil man im Vergleich einfach so langsame Spieler hat, um sich eben nicht ständig überlaufen zu lassen? Das Problem ist dabei natürlich, dass gerade gegen gute Mannschaften Chancen und Standards nicht komplett verhindert werden können. In Sachen zugelassener Chancen ist der KSC vor Münster auf dem vorletzten Platz. Hat das System also gar nicht wie gewünscht funktioniert? Hätte man lieber doch mehr "wilde Maus" riskieren sollen? Dann hätte man evtl. noch mehr kassiert, aber vielleicht eben auch noch mehr getroffen? Oder wäre alles dann noch schlimmer gekommen?
Meint Eiche das, wenn er darauf verweist, dass der Kader schwächer gewesen sei als in den letzten Jahren, weil dies es ihm eben nicht ermöglicht hat, ein "wilde Maus" System zu spielen? Ist also die Idee gewesen, mit diesem System bei gleichguten und schwächeren Gegnern genau auf die Effizienz in der Offensive zu setzen, um am Ende eben ziemlich genau dort zu landen, wo wir jetzt stehen?
Eiche meinte im letzten Interview bei Sky, das jetzt, wo er weg ist, die Gelegenheit für den Verein da sei, sich da hin zu orientieren, wo er sich sehe. Das ist ein Hinweis darauf, dass Eggi und Pauls sich eine bessere Platzierung oder Performance wünschten, Eiche aber eher tiefer gestapelt hat. Mit anderen Worten: Konnte Eiche mit der Defensive viel erfolgreicher sein? Haben die Leute recht, die anmerken, dass der Kader zu schwach ist? Oder hätte Eiche mutiger sein sollen/müssen?
Was folgt daraus in Sachen Kaderplanung? Wenn ihr mich fragt, müsste man sich dringend v. a. um Innenverteidiger bemühen, die mehr Speed mitbringen (so einen wie Münz von Fürth z. B.). Im besten Fall auch nochmal im defensiven Mittelfeld einen spritzigeren Spieler holen. Opitz gerne halten, einfach als Option für vorne. Zusätzlich natürlich zu allen weiteren Ideen, die ja sicher auch Senft irgendwie haben dürfte.
Der neue Trainer setzt ja scheinbar mehr auf Pressing und Laufarbeit. Hier sind übrigens ebenfalls Opitz und Laghrissi die Leistungsspitze im Team (beide wenig unter 13 km pro Spiel), vor Herold und (mit Abstand) dann Wäschebach und Förster(!). Dann kommen Kwon und Müller.
Was meint ihr zu all dem?
Also erstmal Danke für deine Auswertung und Gedanken. Das Problem was ich grundsätzlich damit habe ist, dass es halt zu viele Wenns gibt die die Sachlage zustark ändern können.
Hatten wir 3er Kette weil: a) die Mannschaft das wollte weil es Ihnen liegt, speziell die Außen?
b) weil Eiche hinten sicherer stehen wollte, eigentlich?
c) weil Eiche damit Geschwindigkeitsdefizite ausgleichen wollte, oder gar das schwächere Fussballspiel von Bernat?
d) weil man Eiche in die Bucketlist mit aufgab, die defensive zu stabilisiereren obwohl er selber sogar lieber wilde Maus gewollt hätte?
Das jetzt nur ein Beispiel. Ich weiß zb. noch wie Eiche mal sagte, dass ja der Xgoalwert die Chance ansich bewertet er aber einen unterschied macht ob 20m vor dem Tor der OM oder der IV abschließt. Teilweise waren die Abschlüsse gezielt von defensiven Spielern gewollt, fand ich damals spannend.
Thema Speed etc. hast du dann selbst schon angesprochen: Herold zb war jetzt nicht der zackigste im Antritt, aber in der Endgeschwindigkeit weit vorne mit dabei, was ist jetzt entscheidender? Und die Defensive unterperformed: Nun, ich finde das mittlerweile schon 10 Mann angreifen aber auch 10 Mann verteidigen. Klar bleiben die Kerngebiete bestehen, aber man macht ja auch nicht jedes Gegentor (richtigerweise) nur am Torwart fest; - und es wäre falsch das in 2026 nur an der Abwehr fest zu machen.
Ich hab dieses Jahr einige Mannschaften gesehen die wesentlich schneller kompakt zurück waren... übertrieben gesagt: Während wir damit beschäftigt waren den Ball schnell nach vorne zu treiben und den ein oder anderen unsauberen Pass noch zu kontrollieren, waren schon wieder 7/8/9 Mann des Gegners hinter dem Ball... Förster drehte dann ab, alle regten sich auf das es zu langsam ging; - dabei war der Gegner halt auch schnell hinten.
Bei uns war gefühlt 2-3 schnelle Pässe und wir waren bis zum 16er Blank gestanden, nur noch die Abwehrreihe zum verteidigen gegen Spieler die mit Schwung auf das Tor zu laufen...
Wie auch immer: Bin gespannt wie Semft das angehen wird.
So wie ich das verstehe ist er da aufstellungstechnisch sehr variabel Unterwegs. 4231 bräuchte man noch den Brecher vorne drin, sehe nicht das ein Fukuda da vorne alleine drin Sinn macht. auch beim 3421 nicht, das dann eher zu Konterball passen würde, aber Semft presst hoch? Naja bin da jedenfalls sehr gespannt.
... am Meisten auf die Standards! Da hat England diese Saison neue Maßstäbe gesetzt und auch Semft bzw. sein Co hat da wohl einiges mit raus gezogen als Sie in England waren? Also da erhoffe ich mir einiges von!
Naja dennoch: Hier und da dann doch aufschlussreich.
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