Taktik und Spielsysteme
21.07.2011 - 09:17 Uhr
01.02.2020 - 07:34 Uhr
Zitat von skoko
Denke ich auch, dass es so kommen wird. Sieht eigentlich nicht so schlecht aus. Das Mittelfeld wäre auf jeden Fall deutlich spielstärker mit einer Doppel 6 Wani/Gondorf.
Zitat von AveoStar
Durch die Verpflichtung von Ben Hatira könnte es doch durchaus sein, dass eine Systemumstellung bevorsteht, da er eigentlich ein klassischer OM spieler ist ...
---------------------Hoffmann/Gueye--------------------
Lorenz/Grozu--A.B.H/Fink---Stiefler/Burak/Grozu
---------Wanitzek/Stiefler--Gondorf/Fröde----------
Rossi/Carlson---Gordon/Kobald--Pisot----Thiede
---------------------Uppi/Gersbeck-----------------------
Durch die Verpflichtung von Ben Hatira könnte es doch durchaus sein, dass eine Systemumstellung bevorsteht, da er eigentlich ein klassischer OM spieler ist ...
---------------------Hoffmann/Gueye--------------------
Lorenz/Grozu--A.B.H/Fink---Stiefler/Burak/Grozu
---------Wanitzek/Stiefler--Gondorf/Fröde----------
Rossi/Carlson---Gordon/Kobald--Pisot----Thiede
---------------------Uppi/Gersbeck-----------------------
Denke ich auch, dass es so kommen wird. Sieht eigentlich nicht so schlecht aus. Das Mittelfeld wäre auf jeden Fall deutlich spielstärker mit einer Doppel 6 Wani/Gondorf.
Und ich glaube eher dass 2/3 unserer Neu-Verpflichtungen bis zur Minute 87 auf der Bank verharren wird
01.02.2020 - 07:54 Uhr
Zitat von leguan14
soeben aufgewacht,und plötzlich alles verstanden
olli und alois haben eine neue strategie entwickelt
da machen die neuen offensiv verpflichtungen plötzlich sinn
immer ein tor mehr schießen als der gegner
und alles wird gut
soeben aufgewacht,und plötzlich alles verstanden
olli und alois haben eine neue strategie entwickelt
da machen die neuen offensiv verpflichtungen plötzlich sinn
immer ein tor mehr schießen als der gegner
und alles wird gut
Wir schießen schon seit zwei Spielen kein Tor mehr mehr
01.02.2020 - 10:01 Uhr
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
01.02.2020 - 10:04 Uhr
Ich bin auch der Überzeugung, dass eine Dreierkette viele Probleme beheben könnte. Allein, man hat es wohl zu keiner Zeit im Winter geprobt.
02.02.2020 - 08:00 Uhr
Die letzten beiden Spiele
Gegen den KSC sagte Kaucze in der PK einen finde ich sehr interessanten Satz, der dann sehr negativ auf unser Spiel gegen die Dresdner wie auch gegen die Kieler zutraf: „(Wir müssen) ..aus einer guten Raumaufteilung spielen.“
Die Dresdner bereiteten uns große Probleme, indem sie im Aufbau 2 Sechser tief am Mittelkreis spielen ließen, beim Übergang über die Mittellinie beide AV nicht aufrückten. Damit konnte der KSC aus dem 4141 nicht umschalten, weil durchgehend 6 Mann der Dresdner dagegen standen. Dazu spielten beide Flügelangreifer im Halbraum in die Zentrale rein und der Zehner aus dem 4231 heraus versuchte als 2. Stürmer unsre IV zu binden. Damit banden die Stürmer unsre beiden IV, Fröde hatte 2 Spieler im Halbraum nah, welche er so nicht aufnehmen konnte und wenn, konnte sich eine Spitze fallen lassen, war die Zentrale damit wieder offen. Die MF-Reihe um Stiefler, Wani, Gondorf und Carlson mussten die Schnittstellen auf die Flügelspieler dicht machen, ergo blieben die Achter tief, störten nicht die Sechser im direkten Spielaufbau. Rückten Carlson und Stiefler mit ein, weil dann doch mal die Achter aufrückten, um Druck zu machen, war die jeweilige Flügelseite für die AV offen, die offensiven Flügelspieler konnten dazu wieder rausrücken. Defensiv gefangen, damit auch unsre Spielidee im 4141, mit den Achtern bei Ballgewinn schnell umzuschalten, zunichte gemacht. Hofmann musste alleine werkeln. Wenn man so defensiv ohne Mannorientierung zentral spielt, zwingt einem der Gegner eben diese auf, wie ihm das angenehm ist. Der KSC fand dann auch in der offensiven Ausrichtung nach Rückstand nicht mehr ins Spiel zurück. Das Aufbauspiel mit Fröde aus der IV raus war viel zu starr und schien wenig durchdacht. Mit dem dann im Verlaufe immer öfter auf die Flügel kippenden Wanitzek bekam man zwar das Aufbauspiel ans Laufen, doch mit Wani tief im Aufbauspiel, fehlte dann eben ein Mann zentral in der Offensive, war der KSC gestreckt, ging Dresden zur Mannorientierung über, gab es keine Chance damit Bewegung in die Offensive zu bringen, weil sich kein Spieler über der Mittellinie wirklich lösen konnte, des Gegners Mannorientierung zu stören.
Aus einer guten Raumaufteilung spielen, das gelang dem KSC damit nie. In der WiPau hatte ich mir ein Team herausgesucht, welches ein ganzheitliches 4141 spielt, war finde ich abzusehen, dass Alois darauf switcht. Nicht dieser extreme 4141-Ballbesitz Fußball wie bei Pep, schneller, ganzheitlicher Offensivfußball - Bielsa, Leeds United. Ich war gespannt ob sich davon etwas beim KSC wiederfinden lässt. Leeds spielt mit sehr beeindruckenden Auslösemechanismen, unter Bielsa wird Taktik ja bis zum Erbrechen trainiert. Das sieht man, denn im Übergang von tiefem Spielaufbau bis ins letzte Drittel rein, weiß jeder Spieler was zu tun ist, wann sie ihre Positionen wechseln, sich fallen lassen oder Gegenspieler mitziehen. Im letzten Drittel gegen kompakte Gegner fällt es ihnen zwar auch schwer, aber sich kommen im Laufe eines Spiels durchgehend koordiniert dahin.
Vom KSC hatte ich nach der WiPau da aber nicht viel erwartet. Natürlich kein Aufstiegskandidat wie Leeds United, schwacher Abschluss der Hinrunde, auf einigen Positionen Wackelkandidaten und Backups, welche ebenfalls nicht so wirklich überzeugen konnten. Dazu die Aufgabe den Gegner daran zu hindern sich weiterhin massig Torchancen zu erspielen, während man selbst aus dem Spiel heraus keine Torgefahr ausstrahlt. Volles Risiko nun oder die von Alois gewohnte Risikoabwägung und dann Änderungen in Maßen?
Gegen Dresden zeigte sich dann vor allem, dass Alois die Balance nochmal ein Stück weit auf Defensive stellte, natürlich auch durch das geschickte Spiel der Dresdner bedingt. Nach dem Gegentreffer musste der KSC aufmachen, war zu sehen, dass der KSC weiterhin wenig koordiniert in der gegnerischen Hälfte spielt. Einerseits Chancen erarbeiten, dabei aber auch immer eine Restverteidigung stellen, um nach Ballverlust ins Gegenpressing zu kommen. Zu Gute haltend, dass die Mannschaft 90 Minuten lang nervös war und man nie den passenden Zugang aus Gegner Anlaufen und Gegenspieler decken/Deckungsschatten auszuüben fand. Auslösemechanismen eben, die man einstudieren kann. Die Spieler hatten keinen Plan an der Hand, sie hatten kein Vertrauen in ihre Nebenleute und spielten ihren Stiefel runter. Thiede läuft aggressiv an nach Ballverlust, die Mannschaft muss das mitgehen, doch sie warteten in stehender Stellung, was sich aus der Situation ergibt, kein proaktives Spiel. Mit voller Kapelle In der gegnerischen Hälfte muss man eben nach vorne verteidigen, ansonsten läuft der Konter.
Es war sichtbar, dass der KSC im 4141 keine wirklich neue Spielweise an den Tag legte, klar, wir sind und bleiben eben eine Umschaltmannschaft. Die Rollen blieben größtenteils gleich. Das ist erstmal so nicht schlimm, denn es macht ja wenig Sinn von Spielern eine Spielweise einzufordern, die ihnen so überhaupt nicht liegt. Dazu müssten die Spieler spielen, welche eben ganzheitliche Qualitäten mitbringen und die zeigten bisher nicht, dass sie es unter Alois besser können. Man kann das 4141 auch zum Umschalten nutzen. Roschi blieb gegen Dresden wie gewohnt eng an der Außenlinie, dafür spielte Carlson offensiv aus dem Halbraum. Stiefler versuchte wie gewohnt so schnell wie möglich Anbindung an Hofmann in die Zentrale rein zu suchen. Thiede blieb an der Außenlinie, wurde dabei aber oft von seinen Mitspielern abgeschnitten. Gondorf zuerst als Achter auf der linken Seite, der erstmal schlecht rein fand, keine Abstimmung mit Carlson und Roschi fand, ebenso nichts mit Stieflers einrückender Spielweise anzufangen wusste, Wani in der anfangs etwas defensiveren Rolle keinen Freiraum fand, später fast nur noch als Aufbauspieler fungierte, als quasi-AV spielte als Thiede runterging. Wenn man dann Probleme hat im Kombinationsspiel voranzukommen, muss man es über Seitverlagerungen versuchen, ins 1gg1 gehen bzw. den hinter- oder vorderlaufenden AV einsetzen. Auch dazu kam der KSC nicht. Es blieb dabei, jeder spielte seine Rolle runter, koordiniert wirkte das nie, Auslösemechanismen die man sinnig aufnehmen konnte gab es keine, stemmte man sich einfach nur so gut es ging dagegen und verlor dann verdient.
Oli gab dann unter der Woche an, dass man es gegen Dresden „vermutlich“ zu defensiv anging. Kann er nur auf unsre Achter bezogen haben, die Hofmann im Pressing lange nicht unterstützten, der KSC zwar damit kompakt stand, Zugriff aber nie da war. Ging man mal auf einen der Sechser, war der Anlaufweg dann viel zu lang. Erst als man diese Spielweise ablegen musste, kam der KSC dazu in die gegnerische Hälfte aufzurücken und die Dresdner unter Druck zu setzen. Nun also gespannt was der KSC aus diesem Spiel gelernt hatte. Ein 4231 bot sich nun eigentlich an, denn die Anbindung an Hofmann war sehr schwach, bekam er nie rechtzeitig Unterstützung.
Groiß kam für Fröde, Camoglu ersetzte Stiefler, für Carlson nun Lorenz. Sky bot ein 4141 auf, doch der KSC spielte nun im 4231. Gondorf gen Zehn, Wani neben Groiß. Die Kieler spielten im 433. Defensiv wählte der KSC das bekannte 442. Gondorf und ab und an Wani unterstützten Hofmann in der Spitze. Der KSC versuchte von der 1. Minute an energisch in der Kieler Hälfte direkt wieder in Ballbesitz zu gelangen, bei kurzem Spiel der Kieler hinten raus direkt Druck zu machen. Lorenz wie gewohnt mit Roschi eng am Flügel, Camoglu tendierte wie Stiefler dazu früh in die Offensive zu starten, bei Möglichkeit über den Halbraum, immer wieder auch am Flügel.
Nun also eine weit offensivere Balance zum Spiel in Dresden, doch es blieb dann doch nur alles beim Alten. Schwache Raumaufteilung, keine effektiven Auslösemechanismen zu erkennen, viel zu lange Anlaufwege gerade im Gegenpressing. Natürlich wird da auch eine Rolle spielen, dass wir aktuell mit wenig Selbstvertrauen spielen, dazu nach so einigen Formationsänderungen in der Vorrunde, einigen Wechseln an Spielern, die dann doch eine recht andere Spielweise intus haben wie die zu ersetzenden Spieler, es eh schon knirscht. Dazu schmiss man wohl die Wintervorbereitung aus dem Fenster.
Beim 1:0 stand Thiede dann sehr nah an der IV. Macht er schon die ganze Saison über. Rauscht der Ball über seinen Kopf hinweg und der Flügelspieler kommt an den Ball, dann brennt´s. Ob so komplett falsch bin ich mir aber unschlüssig. Zumindest könnte er so freie Bälle zentral im Sechzehner klären, gen Weitschüsse gehen, falls die IV ins Kopfballduell muss. Beim 2:0 startete Burak früh in die Offensive, der KSC verlor den Ball, damit musste Thiede in vollem Tempo, bei nassem Geläuf gegen Reese ins 1gg1. Reese erstmal nur zu stellen keine schlechte Wahl, in der Hoffnung, dass der KSC damit Zeit gewinnt sich wieder zu sortieren. Doch das gelang gegen den in H1 furios aufspielenden Ex-KSCler leider nicht, war er Reese durchgehend unterlegen.
Der Druck von außen, die klar ersichtlich offensiv sehr schwache Leistung aus dem 4141 heraus in Dresden - es nun so angehen zu wollen, war dann ein Husarenritt und ging gegen die im Vergleich zu den Dresdnern im letzten Drittel stärker spielenden Kieler schnell schief.
Alois reagierte schnell. Thiede und Gordon gingen runter, war Gordon eh kurz davor vom Platz zu fliegen. Djuricin und Fink kamen. Pisot, Groiß und Roschi bildeten die IV, das 4er-MF aus Burak, Gondorf, Wani und Lorenz, davor Fink als Zehner und Djuricin mit Hofmann in der Spitze. Nach der Pause warf der KSC sichtlich alles rein, konnte man nun über knapp 25. Minuten die Balance der Kieler zerstören. Djuricin zeigte, dass er ganz effektiv im Lauern in der Schnittstelle sein kann, Burak im letzten Drittel freigespielt dann seine Stärken vom Flügel aus reinziehend einbringen kann, nur das mit den Flanken... Der KSC verteidigte wild nach vorne und fand so auch Zugriff, natürlich alles teuer erkauft. Die Kieler waren erstmal nicht in der Lage, die so offensive Stellung des KSC auszunutzen, eben auch weil der KSC in diesen 25. Minuten voll aufdrehte. In H1 versuchte man sich bereits im Angriffspressing, in H2 warf man nun früh den letzten Rest in die Waagschale. Ein Treffer lag so langsam in der Luft, doch ab der 70. Minute ging dem KSC dann immer mehr die Luft aus, trabten dann teils bis zu 4 Spieler nach Ballverlust langsam zurück, verfing das Gegenpressing nicht mehr. Kiel hätte den Sack locker zu machen müssen, doch mit etwas Glück kam man noch dazu Abschlüsse zu blocken oder hielt Uppe den Kasten sauber.
Nach den beiden Spielen nach der Winterpause kann man denke ich nur konsterniert sein. Es gibt meine ich aktuell wenig Ansätze, die einem Hoffnung auf Besserung machen, am meisten noch, dass eben wieder 90 Minuten bei einem 0:0 angepfiffen werden. Die Balance gegen Dresden, noch mehr Richtung Defensive, wird es uns nicht leichter machen, als spielerisch eh schon limitierte Mannschaft nun eher Tore zu schießen. Nun offensiver zu spielen und dabei mehr offensives Personal zu bringen, brachte uns noch früher auf die Verliererstraße. Das liegt sicherlich nicht nur an Thiedes Leistung. Solche Fehler der Abwehrspieler sind dann letztlich auch zwangsläufig, wobei ich Thiede natürlich nicht freisprechen will. Selbst unsre Konstante Pisot fängt zu wackeln an, wenn er wie gegen Kiel einmal mit wenig Übersicht brutal das Abseits aufhebt. Die gewählte Formation sehe ich nicht als grundsätzliches Problem bzw. halte das für überaus wichtig, aber unsre Balance, die Eingespieltheit, aktuell die Matchpläne auf den Gegner, die fehlende Fähigkeit sich anzupassen, was auch immer mit von den Spielern ausgehen muss, da passt aktuell ganz wenig. In beiden Begegnungen kam echt alles zusammen. Egal aufgeben ist nicht! Bitte nun gegen Saarbrücken der Befreiungsschlag. Der ist nun bitter notwendig.
Gegen den KSC sagte Kaucze in der PK einen finde ich sehr interessanten Satz, der dann sehr negativ auf unser Spiel gegen die Dresdner wie auch gegen die Kieler zutraf: „(Wir müssen) ..aus einer guten Raumaufteilung spielen.“
Die Dresdner bereiteten uns große Probleme, indem sie im Aufbau 2 Sechser tief am Mittelkreis spielen ließen, beim Übergang über die Mittellinie beide AV nicht aufrückten. Damit konnte der KSC aus dem 4141 nicht umschalten, weil durchgehend 6 Mann der Dresdner dagegen standen. Dazu spielten beide Flügelangreifer im Halbraum in die Zentrale rein und der Zehner aus dem 4231 heraus versuchte als 2. Stürmer unsre IV zu binden. Damit banden die Stürmer unsre beiden IV, Fröde hatte 2 Spieler im Halbraum nah, welche er so nicht aufnehmen konnte und wenn, konnte sich eine Spitze fallen lassen, war die Zentrale damit wieder offen. Die MF-Reihe um Stiefler, Wani, Gondorf und Carlson mussten die Schnittstellen auf die Flügelspieler dicht machen, ergo blieben die Achter tief, störten nicht die Sechser im direkten Spielaufbau. Rückten Carlson und Stiefler mit ein, weil dann doch mal die Achter aufrückten, um Druck zu machen, war die jeweilige Flügelseite für die AV offen, die offensiven Flügelspieler konnten dazu wieder rausrücken. Defensiv gefangen, damit auch unsre Spielidee im 4141, mit den Achtern bei Ballgewinn schnell umzuschalten, zunichte gemacht. Hofmann musste alleine werkeln. Wenn man so defensiv ohne Mannorientierung zentral spielt, zwingt einem der Gegner eben diese auf, wie ihm das angenehm ist. Der KSC fand dann auch in der offensiven Ausrichtung nach Rückstand nicht mehr ins Spiel zurück. Das Aufbauspiel mit Fröde aus der IV raus war viel zu starr und schien wenig durchdacht. Mit dem dann im Verlaufe immer öfter auf die Flügel kippenden Wanitzek bekam man zwar das Aufbauspiel ans Laufen, doch mit Wani tief im Aufbauspiel, fehlte dann eben ein Mann zentral in der Offensive, war der KSC gestreckt, ging Dresden zur Mannorientierung über, gab es keine Chance damit Bewegung in die Offensive zu bringen, weil sich kein Spieler über der Mittellinie wirklich lösen konnte, des Gegners Mannorientierung zu stören.
Aus einer guten Raumaufteilung spielen, das gelang dem KSC damit nie. In der WiPau hatte ich mir ein Team herausgesucht, welches ein ganzheitliches 4141 spielt, war finde ich abzusehen, dass Alois darauf switcht. Nicht dieser extreme 4141-Ballbesitz Fußball wie bei Pep, schneller, ganzheitlicher Offensivfußball - Bielsa, Leeds United. Ich war gespannt ob sich davon etwas beim KSC wiederfinden lässt. Leeds spielt mit sehr beeindruckenden Auslösemechanismen, unter Bielsa wird Taktik ja bis zum Erbrechen trainiert. Das sieht man, denn im Übergang von tiefem Spielaufbau bis ins letzte Drittel rein, weiß jeder Spieler was zu tun ist, wann sie ihre Positionen wechseln, sich fallen lassen oder Gegenspieler mitziehen. Im letzten Drittel gegen kompakte Gegner fällt es ihnen zwar auch schwer, aber sich kommen im Laufe eines Spiels durchgehend koordiniert dahin.
Vom KSC hatte ich nach der WiPau da aber nicht viel erwartet. Natürlich kein Aufstiegskandidat wie Leeds United, schwacher Abschluss der Hinrunde, auf einigen Positionen Wackelkandidaten und Backups, welche ebenfalls nicht so wirklich überzeugen konnten. Dazu die Aufgabe den Gegner daran zu hindern sich weiterhin massig Torchancen zu erspielen, während man selbst aus dem Spiel heraus keine Torgefahr ausstrahlt. Volles Risiko nun oder die von Alois gewohnte Risikoabwägung und dann Änderungen in Maßen?
Gegen Dresden zeigte sich dann vor allem, dass Alois die Balance nochmal ein Stück weit auf Defensive stellte, natürlich auch durch das geschickte Spiel der Dresdner bedingt. Nach dem Gegentreffer musste der KSC aufmachen, war zu sehen, dass der KSC weiterhin wenig koordiniert in der gegnerischen Hälfte spielt. Einerseits Chancen erarbeiten, dabei aber auch immer eine Restverteidigung stellen, um nach Ballverlust ins Gegenpressing zu kommen. Zu Gute haltend, dass die Mannschaft 90 Minuten lang nervös war und man nie den passenden Zugang aus Gegner Anlaufen und Gegenspieler decken/Deckungsschatten auszuüben fand. Auslösemechanismen eben, die man einstudieren kann. Die Spieler hatten keinen Plan an der Hand, sie hatten kein Vertrauen in ihre Nebenleute und spielten ihren Stiefel runter. Thiede läuft aggressiv an nach Ballverlust, die Mannschaft muss das mitgehen, doch sie warteten in stehender Stellung, was sich aus der Situation ergibt, kein proaktives Spiel. Mit voller Kapelle In der gegnerischen Hälfte muss man eben nach vorne verteidigen, ansonsten läuft der Konter.
Es war sichtbar, dass der KSC im 4141 keine wirklich neue Spielweise an den Tag legte, klar, wir sind und bleiben eben eine Umschaltmannschaft. Die Rollen blieben größtenteils gleich. Das ist erstmal so nicht schlimm, denn es macht ja wenig Sinn von Spielern eine Spielweise einzufordern, die ihnen so überhaupt nicht liegt. Dazu müssten die Spieler spielen, welche eben ganzheitliche Qualitäten mitbringen und die zeigten bisher nicht, dass sie es unter Alois besser können. Man kann das 4141 auch zum Umschalten nutzen. Roschi blieb gegen Dresden wie gewohnt eng an der Außenlinie, dafür spielte Carlson offensiv aus dem Halbraum. Stiefler versuchte wie gewohnt so schnell wie möglich Anbindung an Hofmann in die Zentrale rein zu suchen. Thiede blieb an der Außenlinie, wurde dabei aber oft von seinen Mitspielern abgeschnitten. Gondorf zuerst als Achter auf der linken Seite, der erstmal schlecht rein fand, keine Abstimmung mit Carlson und Roschi fand, ebenso nichts mit Stieflers einrückender Spielweise anzufangen wusste, Wani in der anfangs etwas defensiveren Rolle keinen Freiraum fand, später fast nur noch als Aufbauspieler fungierte, als quasi-AV spielte als Thiede runterging. Wenn man dann Probleme hat im Kombinationsspiel voranzukommen, muss man es über Seitverlagerungen versuchen, ins 1gg1 gehen bzw. den hinter- oder vorderlaufenden AV einsetzen. Auch dazu kam der KSC nicht. Es blieb dabei, jeder spielte seine Rolle runter, koordiniert wirkte das nie, Auslösemechanismen die man sinnig aufnehmen konnte gab es keine, stemmte man sich einfach nur so gut es ging dagegen und verlor dann verdient.
Oli gab dann unter der Woche an, dass man es gegen Dresden „vermutlich“ zu defensiv anging. Kann er nur auf unsre Achter bezogen haben, die Hofmann im Pressing lange nicht unterstützten, der KSC zwar damit kompakt stand, Zugriff aber nie da war. Ging man mal auf einen der Sechser, war der Anlaufweg dann viel zu lang. Erst als man diese Spielweise ablegen musste, kam der KSC dazu in die gegnerische Hälfte aufzurücken und die Dresdner unter Druck zu setzen. Nun also gespannt was der KSC aus diesem Spiel gelernt hatte. Ein 4231 bot sich nun eigentlich an, denn die Anbindung an Hofmann war sehr schwach, bekam er nie rechtzeitig Unterstützung.
Groiß kam für Fröde, Camoglu ersetzte Stiefler, für Carlson nun Lorenz. Sky bot ein 4141 auf, doch der KSC spielte nun im 4231. Gondorf gen Zehn, Wani neben Groiß. Die Kieler spielten im 433. Defensiv wählte der KSC das bekannte 442. Gondorf und ab und an Wani unterstützten Hofmann in der Spitze. Der KSC versuchte von der 1. Minute an energisch in der Kieler Hälfte direkt wieder in Ballbesitz zu gelangen, bei kurzem Spiel der Kieler hinten raus direkt Druck zu machen. Lorenz wie gewohnt mit Roschi eng am Flügel, Camoglu tendierte wie Stiefler dazu früh in die Offensive zu starten, bei Möglichkeit über den Halbraum, immer wieder auch am Flügel.
Nun also eine weit offensivere Balance zum Spiel in Dresden, doch es blieb dann doch nur alles beim Alten. Schwache Raumaufteilung, keine effektiven Auslösemechanismen zu erkennen, viel zu lange Anlaufwege gerade im Gegenpressing. Natürlich wird da auch eine Rolle spielen, dass wir aktuell mit wenig Selbstvertrauen spielen, dazu nach so einigen Formationsänderungen in der Vorrunde, einigen Wechseln an Spielern, die dann doch eine recht andere Spielweise intus haben wie die zu ersetzenden Spieler, es eh schon knirscht. Dazu schmiss man wohl die Wintervorbereitung aus dem Fenster.
Beim 1:0 stand Thiede dann sehr nah an der IV. Macht er schon die ganze Saison über. Rauscht der Ball über seinen Kopf hinweg und der Flügelspieler kommt an den Ball, dann brennt´s. Ob so komplett falsch bin ich mir aber unschlüssig. Zumindest könnte er so freie Bälle zentral im Sechzehner klären, gen Weitschüsse gehen, falls die IV ins Kopfballduell muss. Beim 2:0 startete Burak früh in die Offensive, der KSC verlor den Ball, damit musste Thiede in vollem Tempo, bei nassem Geläuf gegen Reese ins 1gg1. Reese erstmal nur zu stellen keine schlechte Wahl, in der Hoffnung, dass der KSC damit Zeit gewinnt sich wieder zu sortieren. Doch das gelang gegen den in H1 furios aufspielenden Ex-KSCler leider nicht, war er Reese durchgehend unterlegen.
Der Druck von außen, die klar ersichtlich offensiv sehr schwache Leistung aus dem 4141 heraus in Dresden - es nun so angehen zu wollen, war dann ein Husarenritt und ging gegen die im Vergleich zu den Dresdnern im letzten Drittel stärker spielenden Kieler schnell schief.
Alois reagierte schnell. Thiede und Gordon gingen runter, war Gordon eh kurz davor vom Platz zu fliegen. Djuricin und Fink kamen. Pisot, Groiß und Roschi bildeten die IV, das 4er-MF aus Burak, Gondorf, Wani und Lorenz, davor Fink als Zehner und Djuricin mit Hofmann in der Spitze. Nach der Pause warf der KSC sichtlich alles rein, konnte man nun über knapp 25. Minuten die Balance der Kieler zerstören. Djuricin zeigte, dass er ganz effektiv im Lauern in der Schnittstelle sein kann, Burak im letzten Drittel freigespielt dann seine Stärken vom Flügel aus reinziehend einbringen kann, nur das mit den Flanken... Der KSC verteidigte wild nach vorne und fand so auch Zugriff, natürlich alles teuer erkauft. Die Kieler waren erstmal nicht in der Lage, die so offensive Stellung des KSC auszunutzen, eben auch weil der KSC in diesen 25. Minuten voll aufdrehte. In H1 versuchte man sich bereits im Angriffspressing, in H2 warf man nun früh den letzten Rest in die Waagschale. Ein Treffer lag so langsam in der Luft, doch ab der 70. Minute ging dem KSC dann immer mehr die Luft aus, trabten dann teils bis zu 4 Spieler nach Ballverlust langsam zurück, verfing das Gegenpressing nicht mehr. Kiel hätte den Sack locker zu machen müssen, doch mit etwas Glück kam man noch dazu Abschlüsse zu blocken oder hielt Uppe den Kasten sauber.
Nach den beiden Spielen nach der Winterpause kann man denke ich nur konsterniert sein. Es gibt meine ich aktuell wenig Ansätze, die einem Hoffnung auf Besserung machen, am meisten noch, dass eben wieder 90 Minuten bei einem 0:0 angepfiffen werden. Die Balance gegen Dresden, noch mehr Richtung Defensive, wird es uns nicht leichter machen, als spielerisch eh schon limitierte Mannschaft nun eher Tore zu schießen. Nun offensiver zu spielen und dabei mehr offensives Personal zu bringen, brachte uns noch früher auf die Verliererstraße. Das liegt sicherlich nicht nur an Thiedes Leistung. Solche Fehler der Abwehrspieler sind dann letztlich auch zwangsläufig, wobei ich Thiede natürlich nicht freisprechen will. Selbst unsre Konstante Pisot fängt zu wackeln an, wenn er wie gegen Kiel einmal mit wenig Übersicht brutal das Abseits aufhebt. Die gewählte Formation sehe ich nicht als grundsätzliches Problem bzw. halte das für überaus wichtig, aber unsre Balance, die Eingespieltheit, aktuell die Matchpläne auf den Gegner, die fehlende Fähigkeit sich anzupassen, was auch immer mit von den Spielern ausgehen muss, da passt aktuell ganz wenig. In beiden Begegnungen kam echt alles zusammen. Egal aufgeben ist nicht! Bitte nun gegen Saarbrücken der Befreiungsschlag. Der ist nun bitter notwendig.
02.02.2020 - 08:26 Uhr
Zitat von RudiMentaer
Die letzten beiden Spiele
Gegen den KSC sagte Kaucze in der PK einen finde ich sehr interessanten Satz, der dann sehr negativ auf unser Spiel gegen die Dresdner wie auch gegen die Kieler zutraf: „(Wir müssen) ..aus einer guten Raumaufteilung spielen.“
Die Dresdner bereiteten uns große Probleme, indem sie im Aufbau 2 Sechser tief am Mittelkreis spielen ließen, beim Übergang über die Mittellinie beide AV nicht aufrückten. Damit konnte der KSC aus dem 4141 nicht umschalten, weil durchgehend 6 Mann der Dresdner dagegen standen. Dazu spielten beide Flügelangreifer im Halbraum in die Zentrale rein und der Zehner aus dem 4231 heraus versuchte als 2. Stürmer unsre IV zu binden. Damit banden die Stürmer unsre beiden IV, Fröde hatte 2 Spieler im Halbraum nah, welche er so nicht aufnehmen konnte und wenn, konnte sich eine Spitze fallen lassen, war die Zentrale damit wieder offen. Die MF-Reihe um Stiefler, Wani, Gondorf und Carlson mussten die Schnittstellen auf die Flügelspieler dicht machen, ergo blieben die Achter tief, störten nicht die Sechser im direkten Spielaufbau. Rückten Carlson und Stiefler mit ein, weil dann doch mal die Achter aufrückten, um Druck zu machen, war die jeweilige Flügelseite für die AV offen, die offensiven Flügelspieler konnten dazu wieder rausrücken. Defensiv gefangen, damit auch unsre Spielidee im 4141, mit den Achtern bei Ballgewinn schnell umzuschalten, zunichte gemacht. Hofmann musste alleine werkeln. Wenn man so defensiv ohne Mannorientierung zentral spielt, zwingt einem der Gegner eben diese auf, wie ihm das angenehm ist. Der KSC fand dann auch in der offensiven Ausrichtung nach Rückstand nicht mehr ins Spiel zurück. Das Aufbauspiel mit Fröde aus der IV raus war viel zu starr und schien wenig durchdacht. Mit dem dann im Verlaufe immer öfter auf die Flügel kippenden Wanitzek bekam man zwar das Aufbauspiel ans Laufen, doch mit Wani tief im Aufbauspiel, fehlte dann eben ein Mann zentral in der Offensive, war der KSC gestreckt, ging Dresden zur Mannorientierung über, gab es keine Chance damit Bewegung in die Offensive zu bringen, weil sich kein Spieler über der Mittellinie wirklich lösen konnte, des Gegners Mannorientierung zu stören.
Aus einer guten Raumaufteilung spielen, das gelang dem KSC damit nie. In der WiPau hatte ich mir ein Team herausgesucht, welches ein ganzheitliches 4141 spielt, war finde ich abzusehen, dass Alois darauf switcht. Nicht dieser extreme 4141-Ballbesitz Fußball wie bei Pep, schneller, ganzheitlicher Offensivfußball - Bielsa, Leeds United. Ich war gespannt ob sich davon etwas beim KSC wiederfinden lässt. Leeds spielt mit sehr beeindruckenden Auslösemechanismen, unter Bielsa wird Taktik ja bis zum Erbrechen trainiert. Das sieht man, denn im Übergang von tiefem Spielaufbau bis ins letzte Drittel rein, weiß jeder Spieler was zu tun ist, wann sie ihre Positionen wechseln, sich fallen lassen oder Gegenspieler mitziehen. Im letzten Drittel gegen kompakte Gegner fällt es ihnen zwar auch schwer, aber sich kommen im Laufe eines Spiels durchgehend koordiniert dahin.
Vom KSC hatte ich nach der WiPau da aber nicht viel erwartet. Natürlich kein Aufstiegskandidat wie Leeds United, schwacher Abschluss der Hinrunde, auf einigen Positionen Wackelkandidaten und Backups, welche ebenfalls nicht so wirklich überzeugen konnten. Dazu die Aufgabe den Gegner daran zu hindern sich weiterhin massig Torchancen zu erspielen, während man selbst aus dem Spiel heraus keine Torgefahr ausstrahlt. Volles Risiko nun oder die von Alois gewohnte Risikoabwägung und dann Änderungen in Maßen?
Gegen Dresden zeigte sich dann vor allem, dass Alois die Balance nochmal ein Stück weit auf Defensive stellte, natürlich auch durch das geschickte Spiel der Dresdner bedingt. Nach dem Gegentreffer musste der KSC aufmachen, war zu sehen, dass der KSC weiterhin wenig koordiniert in der gegnerischen Hälfte spielt. Einerseits Chancen erarbeiten, dabei aber auch immer eine Restverteidigung stellen, um nach Ballverlust ins Gegenpressing zu kommen. Zu Gute haltend, dass die Mannschaft 90 Minuten lang nervös war und man nie den passenden Zugang aus Gegner Anlaufen und Gegenspieler decken/Deckungsschatten auszuüben fand. Auslösemechanismen eben, die man einstudieren kann. Die Spieler hatten keinen Plan an der Hand, sie hatten kein Vertrauen in ihre Nebenleute und spielten ihren Stiefel runter. Thiede läuft aggressiv an nach Ballverlust, die Mannschaft muss das mitgehen, doch sie warteten in stehender Stellung, was sich aus der Situation ergibt, kein proaktives Spiel. Mit voller Kapelle In der gegnerischen Hälfte muss man eben nach vorne verteidigen, ansonsten läuft der Konter.
Es war sichtbar, dass der KSC im 4141 keine wirklich neue Spielweise an den Tag legte, klar, wir sind und bleiben eben eine Umschaltmannschaft. Die Rollen blieben größtenteils gleich. Das ist erstmal so nicht schlimm, denn es macht ja wenig Sinn von Spielern eine Spielweise einzufordern, die ihnen so überhaupt nicht liegt. Dazu müssten die Spieler spielen, welche eben ganzheitliche Qualitäten mitbringen und die zeigten bisher nicht, dass sie es unter Alois besser können. Man kann das 4141 auch zum Umschalten nutzen. Roschi blieb gegen Dresden wie gewohnt eng an der Außenlinie, dafür spielte Carlson offensiv aus dem Halbraum. Stiefler versuchte wie gewohnt so schnell wie möglich Anbindung an Hofmann in die Zentrale rein zu suchen. Thiede blieb an der Außenlinie, wurde dabei aber oft von seinen Mitspielern abgeschnitten. Gondorf zuerst als Achter auf der linken Seite, der erstmal schlecht rein fand, keine Abstimmung mit Carlson und Roschi fand, ebenso nichts mit Stieflers einrückender Spielweise anzufangen wusste, Wani in der anfangs etwas defensiveren Rolle keinen Freiraum fand, später fast nur noch als Aufbauspieler fungierte, als quasi-AV spielte als Thiede runterging. Wenn man dann Probleme hat im Kombinationsspiel voranzukommen, muss man es über Seitverlagerungen versuchen, ins 1gg1 gehen bzw. den hinter- oder vorderlaufenden AV einsetzen. Auch dazu kam der KSC nicht. Es blieb dabei, jeder spielte seine Rolle runter, koordiniert wirkte das nie, Auslösemechanismen die man sinnig aufnehmen konnte gab es keine, stemmte man sich einfach nur so gut es ging dagegen und verlor dann verdient.
Oli gab dann unter der Woche an, dass man es gegen Dresden „vermutlich“ zu defensiv anging. Kann er nur auf unsre Achter bezogen haben, die Hofmann im Pressing lange nicht unterstützten, der KSC zwar damit kompakt stand, Zugriff aber nie da war. Ging man mal auf einen der Sechser, war der Anlaufweg dann viel zu lang. Erst als man diese Spielweise ablegen musste, kam der KSC dazu in die gegnerische Hälfte aufzurücken und die Dresdner unter Druck zu setzen. Nun also gespannt was der KSC aus diesem Spiel gelernt hatte. Ein 4231 bot sich nun eigentlich an, denn die Anbindung an Hofmann war sehr schwach, bekam er nie rechtzeitig Unterstützung.
Groiß kam für Fröde, Camoglu ersetzte Stiefler, für Carlson nun Lorenz. Sky bot ein 4141 auf, doch der KSC spielte nun im 4231. Gondorf gen Zehn, Wani neben Groiß. Die Kieler spielten im 433. Defensiv wählte der KSC das bekannte 442. Gondorf und ab und an Wani unterstützten Hofmann in der Spitze. Der KSC versuchte von der 1. Minute an energisch in der Kieler Hälfte direkt wieder in Ballbesitz zu gelangen, bei kurzem Spiel der Kieler hinten raus direkt Druck zu machen. Lorenz wie gewohnt mit Roschi eng am Flügel, Camoglu tendierte wie Stiefler dazu früh in die Offensive zu starten, bei Möglichkeit über den Halbraum, immer wieder auch am Flügel.
Nun also eine weit offensivere Balance zum Spiel in Dresden, doch es blieb dann doch nur alles beim Alten. Schwache Raumaufteilung, keine effektiven Auslösemechanismen zu erkennen, viel zu lange Anlaufwege gerade im Gegenpressing. Natürlich wird da auch eine Rolle spielen, dass wir aktuell mit wenig Selbstvertrauen spielen, dazu nach so einigen Formationsänderungen in der Vorrunde, einigen Wechseln an Spielern, die dann doch eine recht andere Spielweise intus haben wie die zu ersetzenden Spieler, es eh schon knirscht. Dazu schmiss man wohl die Wintervorbereitung aus dem Fenster.
Beim 1:0 stand Thiede dann sehr nah an der IV. Macht er schon die ganze Saison über. Rauscht der Ball über seinen Kopf hinweg und der Flügelspieler kommt an den Ball, dann brennt´s. Ob so komplett falsch bin ich mir aber unschlüssig. Zumindest könnte er so freie Bälle zentral im Sechzehner klären, gen Weitschüsse gehen, falls die IV ins Kopfballduell muss. Beim 2:0 startete Burak früh in die Offensive, der KSC verlor den Ball, damit musste Thiede in vollem Tempo, bei nassem Geläuf gegen Reese ins 1gg1. Reese erstmal nur zu stellen keine schlechte Wahl, in der Hoffnung, dass der KSC damit Zeit gewinnt sich wieder zu sortieren. Doch das gelang gegen den in H1 furios aufspielenden Ex-KSCler leider nicht, war er Reese durchgehend unterlegen.
Der Druck von außen, die klar ersichtlich offensiv sehr schwache Leistung aus dem 4141 heraus in Dresden - es nun so angehen zu wollen, war dann ein Husarenritt und ging gegen die im Vergleich zu den Dresdnern im letzten Drittel stärker spielenden Kieler schnell schief.
Alois reagierte schnell. Thiede und Gordon gingen runter, war Gordon eh kurz davor vom Platz zu fliegen. Djuricin und Fink kamen. Pisot, Groiß und Roschi bildeten die IV, das 4er-MF aus Burak, Gondorf, Wani und Lorenz, davor Fink als Zehner und Djuricin mit Hofmann in der Spitze. Nach der Pause warf der KSC sichtlich alles rein, konnte man nun über knapp 25. Minuten die Balance der Kieler zerstören. Djuricin zeigte, dass er ganz effektiv im Lauern in der Schnittstelle sein kann, Burak im letzten Drittel freigespielt dann seine Stärken vom Flügel aus reinziehend einbringen kann, nur das mit den Flanken... Der KSC verteidigte wild nach vorne und fand so auch Zugriff, natürlich alles teuer erkauft. Die Kieler waren erstmal nicht in der Lage, die so offensive Stellung des KSC auszunutzen, eben auch weil der KSC in diesen 25. Minuten voll aufdrehte. In H1 versuchte man sich bereits im Angriffspressing, in H2 warf man nun früh den letzten Rest in die Waagschale. Ein Treffer lag so langsam in der Luft, doch ab der 70. Minute ging dem KSC dann immer mehr die Luft aus, trabten dann teils bis zu 4 Spieler nach Ballverlust langsam zurück, verfing das Gegenpressing nicht mehr. Kiel hätte den Sack locker zu machen müssen, doch mit etwas Glück kam man noch dazu Abschlüsse zu blocken oder hielt Uppe den Kasten sauber.
Nach den beiden Spielen nach der Winterpause kann man denke ich nur konsterniert sein. Es gibt meine ich aktuell wenig Ansätze, die einem Hoffnung auf Besserung machen, am meisten noch, dass eben wieder 90 Minuten bei einem 0:0 angepfiffen werden. Die Balance gegen Dresden, noch mehr Richtung Defensive, wird es uns nicht leichter machen, als spielerisch eh schon limitierte Mannschaft nun eher Tore zu schießen. Nun offensiver zu spielen und dabei mehr offensives Personal zu bringen, brachte uns noch früher auf die Verliererstraße. Das liegt sicherlich nicht nur an Thiedes Leistung. Solche Fehler der Abwehrspieler sind dann letztlich auch zwangsläufig, wobei ich Thiede natürlich nicht freisprechen will. Selbst unsre Konstante Pisot fängt zu wackeln an, wenn er wie gegen Kiel einmal mit wenig Übersicht brutal das Abseits aufhebt. Die gewählte Formation sehe ich nicht als grundsätzliches Problem bzw. halte das für überaus wichtig, aber unsre Balance, die Eingespieltheit, aktuell die Matchpläne auf den Gegner, die fehlende Fähigkeit sich anzupassen, was auch immer mit von den Spielern ausgehen muss, da passt aktuell ganz wenig. In beiden Begegnungen kam echt alles zusammen. Egal aufgeben ist nicht! Bitte nun gegen Saarbrücken der Befreiungsschlag. Der ist nun bitter notwendig.
Die letzten beiden Spiele
Gegen den KSC sagte Kaucze in der PK einen finde ich sehr interessanten Satz, der dann sehr negativ auf unser Spiel gegen die Dresdner wie auch gegen die Kieler zutraf: „(Wir müssen) ..aus einer guten Raumaufteilung spielen.“
Die Dresdner bereiteten uns große Probleme, indem sie im Aufbau 2 Sechser tief am Mittelkreis spielen ließen, beim Übergang über die Mittellinie beide AV nicht aufrückten. Damit konnte der KSC aus dem 4141 nicht umschalten, weil durchgehend 6 Mann der Dresdner dagegen standen. Dazu spielten beide Flügelangreifer im Halbraum in die Zentrale rein und der Zehner aus dem 4231 heraus versuchte als 2. Stürmer unsre IV zu binden. Damit banden die Stürmer unsre beiden IV, Fröde hatte 2 Spieler im Halbraum nah, welche er so nicht aufnehmen konnte und wenn, konnte sich eine Spitze fallen lassen, war die Zentrale damit wieder offen. Die MF-Reihe um Stiefler, Wani, Gondorf und Carlson mussten die Schnittstellen auf die Flügelspieler dicht machen, ergo blieben die Achter tief, störten nicht die Sechser im direkten Spielaufbau. Rückten Carlson und Stiefler mit ein, weil dann doch mal die Achter aufrückten, um Druck zu machen, war die jeweilige Flügelseite für die AV offen, die offensiven Flügelspieler konnten dazu wieder rausrücken. Defensiv gefangen, damit auch unsre Spielidee im 4141, mit den Achtern bei Ballgewinn schnell umzuschalten, zunichte gemacht. Hofmann musste alleine werkeln. Wenn man so defensiv ohne Mannorientierung zentral spielt, zwingt einem der Gegner eben diese auf, wie ihm das angenehm ist. Der KSC fand dann auch in der offensiven Ausrichtung nach Rückstand nicht mehr ins Spiel zurück. Das Aufbauspiel mit Fröde aus der IV raus war viel zu starr und schien wenig durchdacht. Mit dem dann im Verlaufe immer öfter auf die Flügel kippenden Wanitzek bekam man zwar das Aufbauspiel ans Laufen, doch mit Wani tief im Aufbauspiel, fehlte dann eben ein Mann zentral in der Offensive, war der KSC gestreckt, ging Dresden zur Mannorientierung über, gab es keine Chance damit Bewegung in die Offensive zu bringen, weil sich kein Spieler über der Mittellinie wirklich lösen konnte, des Gegners Mannorientierung zu stören.
Aus einer guten Raumaufteilung spielen, das gelang dem KSC damit nie. In der WiPau hatte ich mir ein Team herausgesucht, welches ein ganzheitliches 4141 spielt, war finde ich abzusehen, dass Alois darauf switcht. Nicht dieser extreme 4141-Ballbesitz Fußball wie bei Pep, schneller, ganzheitlicher Offensivfußball - Bielsa, Leeds United. Ich war gespannt ob sich davon etwas beim KSC wiederfinden lässt. Leeds spielt mit sehr beeindruckenden Auslösemechanismen, unter Bielsa wird Taktik ja bis zum Erbrechen trainiert. Das sieht man, denn im Übergang von tiefem Spielaufbau bis ins letzte Drittel rein, weiß jeder Spieler was zu tun ist, wann sie ihre Positionen wechseln, sich fallen lassen oder Gegenspieler mitziehen. Im letzten Drittel gegen kompakte Gegner fällt es ihnen zwar auch schwer, aber sich kommen im Laufe eines Spiels durchgehend koordiniert dahin.
Vom KSC hatte ich nach der WiPau da aber nicht viel erwartet. Natürlich kein Aufstiegskandidat wie Leeds United, schwacher Abschluss der Hinrunde, auf einigen Positionen Wackelkandidaten und Backups, welche ebenfalls nicht so wirklich überzeugen konnten. Dazu die Aufgabe den Gegner daran zu hindern sich weiterhin massig Torchancen zu erspielen, während man selbst aus dem Spiel heraus keine Torgefahr ausstrahlt. Volles Risiko nun oder die von Alois gewohnte Risikoabwägung und dann Änderungen in Maßen?
Gegen Dresden zeigte sich dann vor allem, dass Alois die Balance nochmal ein Stück weit auf Defensive stellte, natürlich auch durch das geschickte Spiel der Dresdner bedingt. Nach dem Gegentreffer musste der KSC aufmachen, war zu sehen, dass der KSC weiterhin wenig koordiniert in der gegnerischen Hälfte spielt. Einerseits Chancen erarbeiten, dabei aber auch immer eine Restverteidigung stellen, um nach Ballverlust ins Gegenpressing zu kommen. Zu Gute haltend, dass die Mannschaft 90 Minuten lang nervös war und man nie den passenden Zugang aus Gegner Anlaufen und Gegenspieler decken/Deckungsschatten auszuüben fand. Auslösemechanismen eben, die man einstudieren kann. Die Spieler hatten keinen Plan an der Hand, sie hatten kein Vertrauen in ihre Nebenleute und spielten ihren Stiefel runter. Thiede läuft aggressiv an nach Ballverlust, die Mannschaft muss das mitgehen, doch sie warteten in stehender Stellung, was sich aus der Situation ergibt, kein proaktives Spiel. Mit voller Kapelle In der gegnerischen Hälfte muss man eben nach vorne verteidigen, ansonsten läuft der Konter.
Es war sichtbar, dass der KSC im 4141 keine wirklich neue Spielweise an den Tag legte, klar, wir sind und bleiben eben eine Umschaltmannschaft. Die Rollen blieben größtenteils gleich. Das ist erstmal so nicht schlimm, denn es macht ja wenig Sinn von Spielern eine Spielweise einzufordern, die ihnen so überhaupt nicht liegt. Dazu müssten die Spieler spielen, welche eben ganzheitliche Qualitäten mitbringen und die zeigten bisher nicht, dass sie es unter Alois besser können. Man kann das 4141 auch zum Umschalten nutzen. Roschi blieb gegen Dresden wie gewohnt eng an der Außenlinie, dafür spielte Carlson offensiv aus dem Halbraum. Stiefler versuchte wie gewohnt so schnell wie möglich Anbindung an Hofmann in die Zentrale rein zu suchen. Thiede blieb an der Außenlinie, wurde dabei aber oft von seinen Mitspielern abgeschnitten. Gondorf zuerst als Achter auf der linken Seite, der erstmal schlecht rein fand, keine Abstimmung mit Carlson und Roschi fand, ebenso nichts mit Stieflers einrückender Spielweise anzufangen wusste, Wani in der anfangs etwas defensiveren Rolle keinen Freiraum fand, später fast nur noch als Aufbauspieler fungierte, als quasi-AV spielte als Thiede runterging. Wenn man dann Probleme hat im Kombinationsspiel voranzukommen, muss man es über Seitverlagerungen versuchen, ins 1gg1 gehen bzw. den hinter- oder vorderlaufenden AV einsetzen. Auch dazu kam der KSC nicht. Es blieb dabei, jeder spielte seine Rolle runter, koordiniert wirkte das nie, Auslösemechanismen die man sinnig aufnehmen konnte gab es keine, stemmte man sich einfach nur so gut es ging dagegen und verlor dann verdient.
Oli gab dann unter der Woche an, dass man es gegen Dresden „vermutlich“ zu defensiv anging. Kann er nur auf unsre Achter bezogen haben, die Hofmann im Pressing lange nicht unterstützten, der KSC zwar damit kompakt stand, Zugriff aber nie da war. Ging man mal auf einen der Sechser, war der Anlaufweg dann viel zu lang. Erst als man diese Spielweise ablegen musste, kam der KSC dazu in die gegnerische Hälfte aufzurücken und die Dresdner unter Druck zu setzen. Nun also gespannt was der KSC aus diesem Spiel gelernt hatte. Ein 4231 bot sich nun eigentlich an, denn die Anbindung an Hofmann war sehr schwach, bekam er nie rechtzeitig Unterstützung.
Groiß kam für Fröde, Camoglu ersetzte Stiefler, für Carlson nun Lorenz. Sky bot ein 4141 auf, doch der KSC spielte nun im 4231. Gondorf gen Zehn, Wani neben Groiß. Die Kieler spielten im 433. Defensiv wählte der KSC das bekannte 442. Gondorf und ab und an Wani unterstützten Hofmann in der Spitze. Der KSC versuchte von der 1. Minute an energisch in der Kieler Hälfte direkt wieder in Ballbesitz zu gelangen, bei kurzem Spiel der Kieler hinten raus direkt Druck zu machen. Lorenz wie gewohnt mit Roschi eng am Flügel, Camoglu tendierte wie Stiefler dazu früh in die Offensive zu starten, bei Möglichkeit über den Halbraum, immer wieder auch am Flügel.
Nun also eine weit offensivere Balance zum Spiel in Dresden, doch es blieb dann doch nur alles beim Alten. Schwache Raumaufteilung, keine effektiven Auslösemechanismen zu erkennen, viel zu lange Anlaufwege gerade im Gegenpressing. Natürlich wird da auch eine Rolle spielen, dass wir aktuell mit wenig Selbstvertrauen spielen, dazu nach so einigen Formationsänderungen in der Vorrunde, einigen Wechseln an Spielern, die dann doch eine recht andere Spielweise intus haben wie die zu ersetzenden Spieler, es eh schon knirscht. Dazu schmiss man wohl die Wintervorbereitung aus dem Fenster.
Beim 1:0 stand Thiede dann sehr nah an der IV. Macht er schon die ganze Saison über. Rauscht der Ball über seinen Kopf hinweg und der Flügelspieler kommt an den Ball, dann brennt´s. Ob so komplett falsch bin ich mir aber unschlüssig. Zumindest könnte er so freie Bälle zentral im Sechzehner klären, gen Weitschüsse gehen, falls die IV ins Kopfballduell muss. Beim 2:0 startete Burak früh in die Offensive, der KSC verlor den Ball, damit musste Thiede in vollem Tempo, bei nassem Geläuf gegen Reese ins 1gg1. Reese erstmal nur zu stellen keine schlechte Wahl, in der Hoffnung, dass der KSC damit Zeit gewinnt sich wieder zu sortieren. Doch das gelang gegen den in H1 furios aufspielenden Ex-KSCler leider nicht, war er Reese durchgehend unterlegen.
Der Druck von außen, die klar ersichtlich offensiv sehr schwache Leistung aus dem 4141 heraus in Dresden - es nun so angehen zu wollen, war dann ein Husarenritt und ging gegen die im Vergleich zu den Dresdnern im letzten Drittel stärker spielenden Kieler schnell schief.
Alois reagierte schnell. Thiede und Gordon gingen runter, war Gordon eh kurz davor vom Platz zu fliegen. Djuricin und Fink kamen. Pisot, Groiß und Roschi bildeten die IV, das 4er-MF aus Burak, Gondorf, Wani und Lorenz, davor Fink als Zehner und Djuricin mit Hofmann in der Spitze. Nach der Pause warf der KSC sichtlich alles rein, konnte man nun über knapp 25. Minuten die Balance der Kieler zerstören. Djuricin zeigte, dass er ganz effektiv im Lauern in der Schnittstelle sein kann, Burak im letzten Drittel freigespielt dann seine Stärken vom Flügel aus reinziehend einbringen kann, nur das mit den Flanken... Der KSC verteidigte wild nach vorne und fand so auch Zugriff, natürlich alles teuer erkauft. Die Kieler waren erstmal nicht in der Lage, die so offensive Stellung des KSC auszunutzen, eben auch weil der KSC in diesen 25. Minuten voll aufdrehte. In H1 versuchte man sich bereits im Angriffspressing, in H2 warf man nun früh den letzten Rest in die Waagschale. Ein Treffer lag so langsam in der Luft, doch ab der 70. Minute ging dem KSC dann immer mehr die Luft aus, trabten dann teils bis zu 4 Spieler nach Ballverlust langsam zurück, verfing das Gegenpressing nicht mehr. Kiel hätte den Sack locker zu machen müssen, doch mit etwas Glück kam man noch dazu Abschlüsse zu blocken oder hielt Uppe den Kasten sauber.
Nach den beiden Spielen nach der Winterpause kann man denke ich nur konsterniert sein. Es gibt meine ich aktuell wenig Ansätze, die einem Hoffnung auf Besserung machen, am meisten noch, dass eben wieder 90 Minuten bei einem 0:0 angepfiffen werden. Die Balance gegen Dresden, noch mehr Richtung Defensive, wird es uns nicht leichter machen, als spielerisch eh schon limitierte Mannschaft nun eher Tore zu schießen. Nun offensiver zu spielen und dabei mehr offensives Personal zu bringen, brachte uns noch früher auf die Verliererstraße. Das liegt sicherlich nicht nur an Thiedes Leistung. Solche Fehler der Abwehrspieler sind dann letztlich auch zwangsläufig, wobei ich Thiede natürlich nicht freisprechen will. Selbst unsre Konstante Pisot fängt zu wackeln an, wenn er wie gegen Kiel einmal mit wenig Übersicht brutal das Abseits aufhebt. Die gewählte Formation sehe ich nicht als grundsätzliches Problem bzw. halte das für überaus wichtig, aber unsre Balance, die Eingespieltheit, aktuell die Matchpläne auf den Gegner, die fehlende Fähigkeit sich anzupassen, was auch immer mit von den Spielern ausgehen muss, da passt aktuell ganz wenig. In beiden Begegnungen kam echt alles zusammen. Egal aufgeben ist nicht! Bitte nun gegen Saarbrücken der Befreiungsschlag. Der ist nun bitter notwendig.
Danke für deine passende Analyse, die einmal mehr aufzeigt wie planlos wir agieren...
Hoffe es folgt ein klares Ergebnis gegen Saarbrücken wenn ich doch auch hier schon erste zweifel.habe wie das nur gutgehen soll
02.02.2020 - 09:14 Uhr
Zitat von Kampione_Kennedy
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
02.02.2020 - 09:30 Uhr
Zitat von michimaschi
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
Zitat von Kampione_Kennedy
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
Eigentlich eine super idee sogar könnte ich mir Thiede(weil er bis jetzt unantastbar war) in der Formation vorstellen da er rennt und sich reinhängt.
02.02.2020 - 09:41 Uhr
Zitat von AveoStar
Eigentlich eine super idee sogar könnte ich mir Thiede(weil er bis jetzt unantastbar war) in der Formation vorstellen da er rennt und sich reinhängt.
Zitat von michimaschi
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
Zitat von Kampione_Kennedy
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
Eigentlich eine super idee sogar könnte ich mir Thiede(weil er bis jetzt unantastbar war) in der Formation vorstellen da er rennt und sich reinhängt.
Ich finde die Aufstellung von Michi auch gut. Aber wo soll denn da Thiede hin, bzw. für wen?
02.02.2020 - 09:43 Uhr
Zitat von Klosterknabe
Ich finde die Aufstellung von Michi auch gut. Aber wo soll denn da Thiede hin, bzw. für wen?
Zitat von AveoStar
Eigentlich eine super idee sogar könnte ich mir Thiede(weil er bis jetzt unantastbar war) in der Formation vorstellen da er rennt und sich reinhängt.
Zitat von michimaschi
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
Zitat von Kampione_Kennedy
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Die Idee auf ein 3-5-2 oder 5-3-2 umzustellen halte ich mit dem aktuellen Kader für keine schlechte Idee.
Der dritte IV könnte für mehr Stabilität im Zentrum sorgen, die drei davor können frei rotieren und sich um den Spielaufbau kümmern (Stiefler hat mir zentral ohnehin besser gefallen) und neben Hoffmann hätte man einige Optionen und könnte je nach Gegner variieren. Ich würde das gerne mal sehen.
-------------------------------Uphoff-------------------------------
-----------------------------(Gersbek)-----------------------------
----------------Kobald-----Gordon-----Pisot------------------
------------------(Fröde / Groiß / Roßbach)-------------------
--Camoglu---------------------------------------------Lorenz--
--(Thiede)--------------------------------------------(Carlson)--
---------------Stiefler----Wanitzek---Gondorf-----------------
----------------(Ben-Hatira / Fröde / Groiß)-------------------
------------------------Fink----Hoffmann-------------------------
-----------------(Gueye / Grozurek / Djuricin)-----------------
Finde deine Idee gut!
Ich könnte mir unsere Mannschaft so vorstellen.
Groiß hat auf IV echt überzeugt. Kobald soll ja einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben.
—————————————Uphoff---------------------------—-
----------------Kobald---—--Groiß -——--Pisot-----------------
--Camoglu-------------------------------------------—-Carlson—
-------------Wanitzek--——-ÄBH—-—-Gondorf-----------------
------------------------Djuricin ---Hoffmann-----------------------
Eigentlich eine super idee sogar könnte ich mir Thiede(weil er bis jetzt unantastbar war) in der Formation vorstellen da er rennt und sich reinhängt.
Ich finde die Aufstellung von Michi auch gut. Aber wo soll denn da Thiede hin, bzw. für wen?
Falls Schwarz gar nicht auf ihn verzichten kann für Camoglu als Läufer
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


