SV Waldhof Mannheim
09.07.2008 - 23:05 Uhr
26.04.2014 - 02:25 Uhr
Mannheim: Schützenfest gegen Pfullendorf
Waldhof halbiert Etat - Kocak unzufrieden
http://sport.msn.de/news/fussball/regionalliga/startseite/603265/artikel_waldhof-halbiert-etat---kocak-unzufrieden.html
Waldhof halbiert Etat - Kocak unzufrieden
http://sport.msn.de/news/fussball/regionalliga/startseite/603265/artikel_waldhof-halbiert-etat---kocak-unzufrieden.html
28.04.2014 - 08:53 Uhr
Quelle: sport-kuriermannheim.de
Mäßige Partie hatte keinen Sieger verdient
Mit 0:0 teilten sich TuS Koblenz und der SV Waldhof in einem über weite Strecken mäßigen Regionalligaspiel die Punkte.
Einen Sieger hatte die Partie auch nicht verdient, da waren sich auch beide Trainer einig. "Für die Zuschauer war das heute nicht so berauschend, Torchancen waren Mangelware", meinte SVW-Coach Kenan Kocak. Und auch Evangelos Nessos stimmte zu: "Das war heute sicher nicht das attraktivste Spiel, aber nach den Ereignissen der letzten Zeit hat mein Team auch nicht gerade vor Selbstvertrauen gestrotzt."
:o Hier gefällts mir ja aktuell ganz gut, da will ich doch meinen Senf auch hier lassen :D
Mit 0:0 teilten sich TuS Koblenz und der SV Waldhof in einem über weite Strecken mäßigen Regionalligaspiel die Punkte.
Einen Sieger hatte die Partie auch nicht verdient, da waren sich auch beide Trainer einig. "Für die Zuschauer war das heute nicht so berauschend, Torchancen waren Mangelware", meinte SVW-Coach Kenan Kocak. Und auch Evangelos Nessos stimmte zu: "Das war heute sicher nicht das attraktivste Spiel, aber nach den Ereignissen der letzten Zeit hat mein Team auch nicht gerade vor Selbstvertrauen gestrotzt."
05.05.2014 - 18:03 Uhr
Waldhof Mannheim - Regionalliga. Aus den ruhmreichen Zeiten wurden düstere, graue und schmerzhafte für die Fans, Spieler (soweit noch vorhanden) und Verantwortliche. Wie furios war doch die Zeit in den 90ern? Der Abstieg 90´aus der Bundesliga, glücklos den Wiederaufstieg verpasst und letzlich 97 in die Regionalliga. Hier sollte die Story enden, sollte man meinen. Doch die Waldhof Buben schafften es immer wieder ihre Anhänger mit tollem Fußball und dem Waldhof - Mythos staunen zu lassen. In der Zwischenzeit kam einiges zusammen. Der Bau des Carl-Benz Stadions mit 27.000 Zuschauern brachte den ruhmreichen Verein aus Mannheim mehr in Probleme hinein, als es den erhofften Segen verschaffte. Krisen innerhalb des Präsidiums waren an der Tagesordnung und als wär das noch nicht genug kam auch noch Pech dazu.
Die nächste Hiobsbotschaft folgte zugleich im Jahre 2003. Mit dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga und dem Lizenzentzug musste der Verein, der immer wieder um Existenz und um den Profifußball kämpfen musste, den Gang in die Regionalliga antreten. Regional klingt schon sehr demotivierend und von Besserung war lange keine Spur. Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt und die wahrscheinlich auch in Zukunft den sogenannten Verein "Red Bull Leipzig" in die zweite Liga aufsteigen. Wenn Fußball zur Werbung, wenn Vereine zu Kapitalgesellschaften werden, was ist dann Fußball?
Der SVW musste also noch einmal gezwungenermaßen absteigen. Für uns alle hieß das Oberliga. Wie demütigend für einen Verein, der in ganz Deutschland sein Unwesen getrieben hat, der in keinem guten Fußballbuch fehlen darf, der uns alle so lange immer wieder auf´s neue Freude bereitet hat. Erfolg und Tradition war schon immer strittig und zwiespaltig. Wer könnte sich einen HSV in Liga zwei vorstellen? Möglicherweise sogar in der vierten Liga. RW Essen, Alemmania Aachen und eben unserer SVW, wo sind sie geblieben die ruhmreichen Zeiten? Soll Tradition auf Kosten von Kommerz gehen?
Auch in der Oberliga konnte der SV Waldhof kein Stück auf Konsolidierung oder Sanierung gehen, sondern ging weiter unter, bis endlich in der Saison 10/11 etwas Hoffnung aufkeimte. In einem schnellen, tollen Auftritt gegen Illertissen (5;1) tütete unser Verein den Aufstieg ein und besorgte ganz nebenbei einen überragenden Zuschauerrekord. Über 19.000 Menschen sahen das Spiel, das uns Hoffnung schenkte. Erstmals seit langer Zeit war die Begeisterung der Mannheimer, die Freude am rollenden Ball, die unglaubliche Unterstützung und der Mythos vom Waldhof wieder zu spüren. Uns lag der Ball im Blut, der Fußball, die Tradition alles war in unserer Seele verankert. Nach der Euphorie, kam - mal wieder - die Ernüchterung. Es bewegte sich nichts. Gut, wenigstens kein erneuter Abstieg, aber welche Ansprüche muss sich denn ein solcher Verein stellen? Stabil in der 4. und 5. Liga zu spielen? Ein Trainer nach dem anderen verzweifelte. Ob Morales, Hein, Menze, Conrad, Prad, Hollich oder jetzt Kocak. Nicht nur die finanziell düstere Lage verhinderte die sportlichen Erfolge, sondern auch die eigenen Fans. Die eigenen Fans, die immer loyal, treu, hingebungsvoll für den Verein gearbeitet haben. Diejenigen, die der Manschaft immer wieder auf´s neue, in Mannheim, Worms, Frankfurt, Mainz oder sonst wo, den Rücken gestärkt haben und bedingungslos unterstützt haben. Auch in der Zwischenzeit war es niemand geringeres, als Ditmar Hopp, der dem Waldhof mitgerettet hat. Vor dem totalen Untergang. Dies danken ihm viele Fans noch heute nach. Es sind wie immer nur wenige, die mit Gesängen wie "Ditmar Hopp, Ditmar Hopp, wir scheißen auf dein Geld und machen aus der SAP den größten Puff der Welt" auffallen. Wahrscheinlich sind es die gleichen, die immer wieder in der Zeitung stehen. Wenn Offenbach kommt, sind diese Chaoten nicht wegen dem Waldhof, sondern wegen dem OFC da. Wo gibt´s denn sowas? Ditmar Hopp, ein sehr engagierter Mann in der Region Rhein-Neckar wollte aus dem Mannheimer Traditionsverein also ein Projekt starten, das dem nach Hoffenheimer Art ähneln würde. Die Mitglieder haben abgelehnt. Mit seinem Privatvermögen im Rücken hätte er uns Millionen beschafft. Für Kader, Stadion, Infrastruktur, schlichtweg alles. Man mag ja verstehen, dass man seinen Stolz hat, als ehemaliges Bundesliga Mitglied, aber schaut doch bitte mal nach England. Festungen aus Tradition und Emotionen, wie Manchester United oder FC Liverpool haben alle Investoren. Man mag Hoffenheim hassen, auch ich tue das, aber Fakt ist, wir spielen gegen die zweite Manschaft. Ist das die Möglichkeit. Ein Verein, deren ehemalige Spieler Kohler, Sebert, Walter oder Siffling hießen spielt gegen die Amateure eines künstlichen Vereins. Und so begab sich die Geschichte, dass man zum hundertjährigen Jubiläum keine gute Bilanz ziehen kann. Ganze sieben Jahre später sieht nichts besser aus. Kein Geld, kein Erfolg. Ich liebe diesen Verein von ganzem Herzen, aber er tut mir mit jeder Niederlage so weh und all mählich HAB ICH DIE SCHNAUZE VOLL. Ich denke ich sprechen hier vielleicht vielen Fans aus der Seele.
Die nächste Hiobsbotschaft folgte zugleich im Jahre 2003. Mit dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga und dem Lizenzentzug musste der Verein, der immer wieder um Existenz und um den Profifußball kämpfen musste, den Gang in die Regionalliga antreten. Regional klingt schon sehr demotivierend und von Besserung war lange keine Spur. Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt und die wahrscheinlich auch in Zukunft den sogenannten Verein "Red Bull Leipzig" in die zweite Liga aufsteigen. Wenn Fußball zur Werbung, wenn Vereine zu Kapitalgesellschaften werden, was ist dann Fußball?
Der SVW musste also noch einmal gezwungenermaßen absteigen. Für uns alle hieß das Oberliga. Wie demütigend für einen Verein, der in ganz Deutschland sein Unwesen getrieben hat, der in keinem guten Fußballbuch fehlen darf, der uns alle so lange immer wieder auf´s neue Freude bereitet hat. Erfolg und Tradition war schon immer strittig und zwiespaltig. Wer könnte sich einen HSV in Liga zwei vorstellen? Möglicherweise sogar in der vierten Liga. RW Essen, Alemmania Aachen und eben unserer SVW, wo sind sie geblieben die ruhmreichen Zeiten? Soll Tradition auf Kosten von Kommerz gehen?
Auch in der Oberliga konnte der SV Waldhof kein Stück auf Konsolidierung oder Sanierung gehen, sondern ging weiter unter, bis endlich in der Saison 10/11 etwas Hoffnung aufkeimte. In einem schnellen, tollen Auftritt gegen Illertissen (5;1) tütete unser Verein den Aufstieg ein und besorgte ganz nebenbei einen überragenden Zuschauerrekord. Über 19.000 Menschen sahen das Spiel, das uns Hoffnung schenkte. Erstmals seit langer Zeit war die Begeisterung der Mannheimer, die Freude am rollenden Ball, die unglaubliche Unterstützung und der Mythos vom Waldhof wieder zu spüren. Uns lag der Ball im Blut, der Fußball, die Tradition alles war in unserer Seele verankert. Nach der Euphorie, kam - mal wieder - die Ernüchterung. Es bewegte sich nichts. Gut, wenigstens kein erneuter Abstieg, aber welche Ansprüche muss sich denn ein solcher Verein stellen? Stabil in der 4. und 5. Liga zu spielen? Ein Trainer nach dem anderen verzweifelte. Ob Morales, Hein, Menze, Conrad, Prad, Hollich oder jetzt Kocak. Nicht nur die finanziell düstere Lage verhinderte die sportlichen Erfolge, sondern auch die eigenen Fans. Die eigenen Fans, die immer loyal, treu, hingebungsvoll für den Verein gearbeitet haben. Diejenigen, die der Manschaft immer wieder auf´s neue, in Mannheim, Worms, Frankfurt, Mainz oder sonst wo, den Rücken gestärkt haben und bedingungslos unterstützt haben. Auch in der Zwischenzeit war es niemand geringeres, als Ditmar Hopp, der dem Waldhof mitgerettet hat. Vor dem totalen Untergang. Dies danken ihm viele Fans noch heute nach. Es sind wie immer nur wenige, die mit Gesängen wie "Ditmar Hopp, Ditmar Hopp, wir scheißen auf dein Geld und machen aus der SAP den größten Puff der Welt" auffallen. Wahrscheinlich sind es die gleichen, die immer wieder in der Zeitung stehen. Wenn Offenbach kommt, sind diese Chaoten nicht wegen dem Waldhof, sondern wegen dem OFC da. Wo gibt´s denn sowas? Ditmar Hopp, ein sehr engagierter Mann in der Region Rhein-Neckar wollte aus dem Mannheimer Traditionsverein also ein Projekt starten, das dem nach Hoffenheimer Art ähneln würde. Die Mitglieder haben abgelehnt. Mit seinem Privatvermögen im Rücken hätte er uns Millionen beschafft. Für Kader, Stadion, Infrastruktur, schlichtweg alles. Man mag ja verstehen, dass man seinen Stolz hat, als ehemaliges Bundesliga Mitglied, aber schaut doch bitte mal nach England. Festungen aus Tradition und Emotionen, wie Manchester United oder FC Liverpool haben alle Investoren. Man mag Hoffenheim hassen, auch ich tue das, aber Fakt ist, wir spielen gegen die zweite Manschaft. Ist das die Möglichkeit. Ein Verein, deren ehemalige Spieler Kohler, Sebert, Walter oder Siffling hießen spielt gegen die Amateure eines künstlichen Vereins. Und so begab sich die Geschichte, dass man zum hundertjährigen Jubiläum keine gute Bilanz ziehen kann. Ganze sieben Jahre später sieht nichts besser aus. Kein Geld, kein Erfolg. Ich liebe diesen Verein von ganzem Herzen, aber er tut mir mit jeder Niederlage so weh und all mählich HAB ICH DIE SCHNAUZE VOLL. Ich denke ich sprechen hier vielleicht vielen Fans aus der Seele.
09.05.2014 - 15:04 Uhr
Guter Post!!!! ich persönlich habe noch den Waldhof Mannheim und VFR Mannheim in Erinnerung!!!
ich finde eine Mannheim Mannschaft gehört oben mit dabei!!
ich finde eine Mannheim Mannschaft gehört oben mit dabei!!
09.05.2014 - 16:00 Uhr
Ja, guter Post, wäre schön wenn es nächstes Jahr eine Wiederholung von den ersten beiden Plätzen der Saisonabschlußtabellen 1998/1999 oder 1882/1983 (in der Liga in der ihr und wir spielten) gäbe.
09.05.2014 - 20:25 Uhr
Ein sehr guter Beitrag, Daumen hoch.
Ich würde Waldhof, aber auch dem OFC wünschen, dass sie wieder an alte Erfolge anknüpfen können. Das soetwas möglich ist, haben wir diese Saison bewiesen. Also, lieber Mannheimer und Offenbacher, lasst die Köpfe nicht hängen und steht weiter voll und ganz hinter euren Vereinen, denn im Leben eines Mannes gibt es nur zwei Dinge, die sich niemals ändern: Die Blutgruppe und die bedinungslose Liebe zu >seinem< Verein.
Ich würde Waldhof, aber auch dem OFC wünschen, dass sie wieder an alte Erfolge anknüpfen können. Das soetwas möglich ist, haben wir diese Saison bewiesen. Also, lieber Mannheimer und Offenbacher, lasst die Köpfe nicht hängen und steht weiter voll und ganz hinter euren Vereinen, denn im Leben eines Mannes gibt es nur zwei Dinge, die sich niemals ändern: Die Blutgruppe und die bedinungslose Liebe zu >seinem< Verein.
09.05.2014 - 23:37 Uhr
Zitat von WaldhofMannheim:
Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt und die wahrscheinlich auch in Zukunft den sogenannten Verein "Red Bull Leipzig" in die zweite Liga aufsteigen.
Die Regionalliga-Lizenzen fallen in den Zuständigkeitsbereich des DFB. Die DFL hat damit nichts am Hut.
Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt und die wahrscheinlich auch in Zukunft den sogenannten Verein "Red Bull Leipzig" in die zweite Liga aufsteigen.
Die Regionalliga-Lizenzen fallen in den Zuständigkeitsbereich des DFB. Die DFL hat damit nichts am Hut.
10.05.2014 - 23:21 Uhr
Ändert nichts an der traurigen Tatsache...
11.05.2014 - 01:21 Uhr
Traurig ist es sicherlich. Aber ich frage mich auch, wie das zueinander passen soll.
Zitat
Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt [...]
Zitat
Mit seinem Privatvermögen im Rücken hätte er uns Millionen beschafft. Für Kader, Stadion, Infrastruktur, schlichtweg alles.
Zitat
Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt [...]
Zitat
Mit seinem Privatvermögen im Rücken hätte er uns Millionen beschafft. Für Kader, Stadion, Infrastruktur, schlichtweg alles.
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