Hertha BSC Hertha BSC
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Stefan Leitl
Geburtsdatum 29.08.1977
Alter 48
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Hertha BSC

Stefan Leitl [Trainer]

16.02.2025 - 14:14 Uhr
Stefan Leitl [Trainer] |#2431
18.05.2026 - 11:41 Uhr
Zitat von Ruhleben
Zitat von marvstar

Also ich denke schon, dass jetzt im Hintergrund viel gesprochen und analysiert wird. Ich denke auch, dass man viele "Ausreden" findet, warum das jetzt passiert ist und man wird intern auch den Finger Richtung Leitl erheben mit der Ansage "Finde Lösungen, dass so etwas nie wieder passieren wird". Ich denke aber nicht, dass man Leitl ehrlich gesagt doch noch entlässt vor der neuen Saison.

Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.

Ich kann das auch gerne etwas ausführen...

1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.

Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.

Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.

Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.

Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.

Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.

Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")



Alles was du hier schreibst, kann man mit einem einzigen Beispiel widerlegen:

Schalke 04 2025/26.

Du brauchst keine Zeit.
Du brauchst keinen langen Prozess.
Du brauchst keine schrumpfenden Ansprüche.
Du brauchst kein riesen Budget.

Du brauchst einen Trainer mit passendem Konzept zum Kader.
Du brauchst eine Scoutingabteilung die daraufhin Spieler verpflichtet.
Du brauchst einen guten Saisonstart (punkte!) um eine Erfolgswelle entstehen zu lassen.
Du reitest diese Welle und steuerst im Winter ggf nach.

Aber das alles will unser Verein ja nicht und geht maximal negativ in die kommende Saison.


Du nimmst Schalke als Beispiel und sagst dann du brauchst keine schrumpfenden Ansprüche? Was ist das denn für ein Quatsch? Schalke ist das erste Mal völlig ohne Erwartung in die Saison gegangen, hat ohne Druck gespielt und genau das hat uns in der Hinrunde beflügelt. Jeder wuste, dass es Rückschläge geben kann und wird, aber das hat niemanden gestört, denn man wusste ja wo man herkommt und zum Saisonanfang hätten auf Schalke die meisten wohl Platz 5 (als Beispiel) sofort unterschrieben.
Stefan Leitl [Trainer] |#2432
18.05.2026 - 11:47 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Zitat von Ruhleben

Zitat von marvstar

Also ich denke schon, dass jetzt im Hintergrund viel gesprochen und analysiert wird. Ich denke auch, dass man viele "Ausreden" findet, warum das jetzt passiert ist und man wird intern auch den Finger Richtung Leitl erheben mit der Ansage "Finde Lösungen, dass so etwas nie wieder passieren wird". Ich denke aber nicht, dass man Leitl ehrlich gesagt doch noch entlässt vor der neuen Saison.

Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.

Ich kann das auch gerne etwas ausführen...

1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.

Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.

Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.

Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.

Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.

Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.

Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")



Alles was du hier schreibst, kann man mit einem einzigen Beispiel widerlegen:

Schalke 04 2025/26.

Du brauchst keine Zeit.
Du brauchst keinen langen Prozess.
Du brauchst keine schrumpfenden Ansprüche.
Du brauchst kein riesen Budget.

Du brauchst einen Trainer mit passendem Konzept zum Kader.
Du brauchst eine Scoutingabteilung die daraufhin Spieler verpflichtet.
Du brauchst einen guten Saisonstart (punkte!) um eine Erfolgswelle entstehen zu lassen.
Du reitest diese Welle und steuerst im Winter ggf nach.

Aber das alles will unser Verein ja nicht und geht maximal negativ in die kommende Saison.


Du nimmst Schalke als Beispiel und sagst dann du brauchst keine schrumpfenden Ansprüche? Was ist das denn für ein Quatsch? Schalke ist das erste Mal völlig ohne Erwartung in die Saison gegangen, hat ohne Druck gespielt und genau das hat uns in der Hinrunde beflügelt. Jeder wuste, dass es Rückschläge geben kann und wird, aber das hat niemanden gestört, denn man wusste ja wo man herkommt und zum Saisonanfang hätten auf Schalke die meisten wohl Platz 5 (als Beispiel) sofort unterschrieben.


Danke! Das ist nämlich etwas das gerne vergessen wird bei eurer Saison. Viel Spaß beim Derby im nächsten Jahr!
Stefan Leitl [Trainer] |#2433
18.05.2026 - 11:59 Uhr
Zitat von marvstar
Also ich denke schon, dass jetzt im Hintergrund viel gesprochen und analysiert wird. Ich denke auch, dass man viele "Ausreden" findet, warum das jetzt passiert ist und man wird intern auch den Finger Richtung Leitl erheben mit der Ansage "Finde Lösungen, dass so etwas nie wieder passieren wird". Ich denke aber nicht, dass man Leitl ehrlich gesagt doch noch entlässt vor der neuen Saison.

Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.

Ich kann das auch gerne etwas ausführen...

1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.

Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.

Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.

Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.

Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.

Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.

Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")






Schalke war letzte Saison mit uns auch so ein Chaos Club und haben sich für ein neuen Weg entschieden komisch , dass es bei anderen Clubs funktioniert aber bei Hertha nicht , das gleiche gilt übrigens für Elversberg , die hatten viele nach den ausverkauft und Trainerwechsel auch als Absteiger auf dem Zettel doch da funktioniert es auch sofort ohne lange Anläufe und Kontinuität verstehe diese Argumentation nicht , dass alles langfristig aufgebaut werden soll und man Kontinuität reinbringen soll wenn man Jahre immer das gleiche macht und auf Besserung hofft ist man ein Träumer....



Leitel ist an sich nicht alleine schuld das Team hatte ja meistens kein Bock glaube nämlich nicht das leitel den Spielern verboten hat , Mal die Box doppelt zu besetzen oder auch Mal aus der Entfernung zu schießen oder Tiefenläufe anzubieten .


Somal ja auch das Team auf dem Platz das selbst einschätzen kann und wenn es nicht so läuft auch selbst das Heft in die Hand nehmen können und das Spiel anders gestalten zu können , da hat der Trainer kein Einfluss auf der Bank .
Aber nein wir spielen den Stiefel immer brav runter...
Stefan Leitl [Trainer] |#2434
18.05.2026 - 12:19 Uhr
Zitat von Feralus

Danke! Das ist nämlich etwas das gerne vergessen wird bei eurer Saison. Viel Spaß beim Derby im nächsten Jahr!

Schalke hatte dieses Jahr sicherlich keinen so großen Druck. Das (offizielle) Ziel war bis Herbst sicherlich eine ruhige Saison zu spielen. Aber wenn du frühzeitig oben mitspielst, ändert sich das intern auch ganz schnell. In der 2. Liga gibt es wenige Mannschaften, die wirklich eine Saison spielen, in der er von Anfang bis Ende um nichts geht.
Das traf in dieser Saison auf den KSC, FCK und den Club zu. Die waren nie so richtig oben dran und auch nie unten drin. Hertha könnte man im Grunde dazuzählen, weil man bis auf die Phase der Aufholjagd nie wirklich auf Schlagdistanz zu Platz 2 oder 3 war.
Die Serien sind dann auch irgendwie das Problem von Leitl. Sowohl letzte Saison in der Rückrunde als auch diese Saison in der Hinserie hat Berlin unter Leitl eine gute Serie hingelegt. Man konnte diesen Schwung, aber weder über den Sommer retten, noch über den Winter, wobei die Herbstserie auch schon vor der Winterpause ausgebremst wurde.
Berlin ist es zweimal nicht gelungen aus einer Serie Selbstbewusstsein zu ziehen und dann muss man natürlich auch den Trainer hinterfragen, dem es offenbar nicht gelingt seine Mannschaft entsprechend zu begeistern.
Es gab dann zwar nochmal eine Miniserie vom 24.-28. Spieltag, aber da war der Abstand schon zu groß. Aber ganz offensichtlich hat die Mannschaft (individuelle) Qualität, aber mal so gar keine Konstanz. In der Kaderzusammenstellung war ich die ganze Saison schon verwundert, warum man das zentrale Mittelfeld so mit Qualität überfrachtet, während man in anderen Mannschaftsteilen noch Lücken hat.

•     •     •

Signatur nur im Abo lesbar
Stefan Leitl [Trainer] |#2435
18.05.2026 - 13:48 Uhr
Zitat von marvstar
....
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
...


Verzeih, dass ich nur ein einzelnen Punkt herausnehme, ich weiß, es ist nicht ganz fair, aber es passt halt.
"Hoffnung vor Analyse" - aha und daher gibt man ihm eine Jobgarantie vor dem letzten Spiel und vor einer Saisonanalyse? Da wird doch eher deine angeprangerte Hoffnung, als die professionelle Analyse gelebt.

Persönlich fällt mir kein Stichhaltiges Argument Pro Leitl ein. Alle anderen Argumente (Konstanz, etc.) haben nichts mit ihm und seinen Qualitäten zu tun. Daher ist er für mich aktuell fehl am Platze.
Stefan Leitl [Trainer] |#2436
18.05.2026 - 14:27 Uhr
Hatte er nach dem Paderborn Spiel nicht gesagt, dass so etwas nicht mehr passieren sollte? Irgendwie hat man da Gefuehl, dass bei Hertha einfach nur erzaehlt wird, was gerade gut ankommt, aber an den eigenen Worten wird im Endeffekt niemand gemessen.
Kein Wunder, dass es keine Leistungskultur gibt im Verein.

Ich will mich nicht zu sehr auf den Trainer einschiessen, da er nur ein Teil im Puzzle ist, aber man sieht doch, dass das mit ihm nichts wird. Es hat sich wirklich gar nichts verbessert.
Es muss einfach alles umgekrempelt werden und er gehoert da mMn dazu.

•     •     •

**************Hertha BSC***************Clemson Tigers********
Stefan Leitl [Trainer] |#2437
18.05.2026 - 14:56 Uhr

Quelle: BILD

Ist Leitl noch der Richtige?

Hertha verabschiedet sich mit einem 1:6 in Bielefeld in den Sommerurlaub und hinterlässt einen gefährlichen Scherbenhaufen. Die Blamage am letzten Zweitliga-Spieltag wirft viele Fragen auf. Die wichtigste: Ist Trainer Stefan Leitl (48) wirklich noch der Richtige?
Zitat von Roberto Lamprecht

Sogar die kleinsten Ziele wurden verfehlt

Nach Abpfiff hatten die Hertha-Fans im Gästeblock mit ihren lauten „Leitl raus!“-Rufen dazu eine klare Meinung. Immerhin haben die Berliner alle Saisonziele verpasst. Erst wurde der Aufstieg frühzeitig verfehlt. Auch die danach von Leitl verkündeten Ersatzziele von 60 Punkten oder Tabellenplatz 6 wurden nicht erreicht. Aus den letzten sechs Spielen wurden nur vier Punkte geholt. Jetzt ist der Tiefpunkt erreicht. Kann Hertha mit Leitl (Vertrag bis 2027) so wirklich in die neue Saison gehen?

Was für Leitl spricht: Er strahlt Ruhe, Sicherheit und Erfahrung aus. Er hat Hertha als Retter 2024/25 vor dem Absturz in die Drittklassigkeit gerettet. Er ist Zweitliga-Kenner und auch schon einmal mit Fürth in die Bundesliga aufgestiegen.

Geschäftsführer Dr. Peter Görlich hat dem Trainer vor einer Woche am Sky-Mikrofon wiederholt das Vertrauen ausgesprochen: „Wenn man sich für jemanden entscheidet und macht es auch so publik, und durchaus auch gegen die ein oder andere kritische Stimme, dann ist so etwas auch fix! Er hat brutal viel Energie in die Mannschaft reingegeben. Das waren auch Argumente dafür, warum wir gesagt haben: ,Das ist der Mann, mit dem wir auch in die nächste Runde gehen möchten.‘“

Was gegen Leitl spricht: Teile der Vereinsgremien sehen die Trainerpersonalie kritischer. Besonders die fehlende Spielidee mit zu wenig Ballbesitz und zu wenig Torgefahr wird Leitl vorgeworfen. Die Mannschaft begeistert mit ihrer Art, Fußball zu spielen, zu selten und ist besonders zu Hause zu harmlos. In der Heimtabelle belegen die Berliner Platz 13 mit 16 geschossenen Toren. Der Hauptstadtklub liegt ligaweit beim Thema Ballbesitz auf Platz elf, bei Torschüssen auf Platz neun und bei Großchancen auf Rang sechs. Nicht gut!

Die öffentliche Meinung wird lauter gegen den Trainer. Die Zahlen dieser Rückrunde, in der Hertha noch mal oben angreifen wollte, zeigen einen Abwärtstrend: fünf Punkte weniger, zwölf Gegentore mehr.

Der Aufstieg bleibt auch in der kommenden Saison das Ziel
Hertha steht zwar vor einem Umbruch, will aber nächste Saison trotzdem den nächsten Aufstiegsversuch starten. Ist Leitl dafür noch der Richtige?

Geschäftsführer Dr. Görlich zur Spielidee, die er von Leitl verlangt: „Hoch stehen, viel Ballbesitz, Tiefe bespielen, sehr direkt spielen, Geschwindigkeit ins Spiel kriegen, Seitenverlagerung, dadurch den Gegner laufen lassen.“ In Bielefeld war davon im letzten Saisonspiel gar nichts zu sehen, in der zweiten Halbzeit löste sich die Mannschaft nahezu auf.

In der neuen Saison muss alles anders werden. Hertha sucht passende Profile. Hurra-Fußballer haben ausgedient. In Zukunft soll jetzt auf harte Arbeiter mit Talent gesetzt werden. Das hat auch finanzielle Gründe. Herthas klamme Situation könnte auch für Leitl sprechen. Eine Abfindung plus neuer Trainer würden viel Geld kosten, das nicht vorhanden ist.


In den letzten zwei Sätzen ist eigentlich alles gesagt. Herthas klamme Situation könnte auch für Leitl sprechen. Eine Abfindung plus neuer Trainer würden viel Geld kosten, das nicht vorhanden ist.
Stefan Leitl [Trainer] |#2438
18.05.2026 - 15:02 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
In den letzten zwei Sätzen ist eigentlich alles gesagt. Herthas klamme Situation könnte auch für Leitl sprechen. Eine Abfindung plus neuer Trainer würden viel Geld kosten, das nicht vorhanden ist.


Was für ein katastrophaler Trugschluss. Wir spielen weiter ambitionslosen, erfolglosen und biederen Fußball, und u. A. deswegen haben wir zu wenig Geld für einen anständigen Trainer.

•     •     •

*** Hertha Berliner Sport Club ***
Stefan Leitl [Trainer] |#2439
18.05.2026 - 15:03 Uhr
Herthas klamme Situation kann keine Ausrede sein die Saison, Ziele und die Leistung des Trainers schön zu reden.

Vor allme dann nicht, wenn man dabei ist, eine Menge Geld einzunehmen..... Die Verträge laufen noch ein Jahr, Trainer und Co-Trainer. Keine Ahnung wie es mit dem weiteren Team aussieht, z.B. Ebert.

Nichtsdestotrotz sollen die Einnahmen reichen, zwei Trainer- und Trainerteamgehälter zu zahlen.

Ich kann diese Ausreden nicht mehr hören.

Vor allem unter dem Aspekt, das man, bei weiterm so schlechtem Spiel, weniger Zuschauer haben wird, die TV Erlöse werden sinken, die TV Sponsoren Einnahmen bestimmt auch und die Attracktivität für neue Spieler zu kommen wird ebenfalls sinken.

Das müsste die Herangehensweise sein. Die Chancen sehen und nicht die Risiken.

•     •     •

"I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhäuser Gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain. Time to die."

Stefan Leitl [Trainer] |#2440
18.05.2026 - 15:13 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Quelle: www.bild.de
Ist Leitl noch der Richtige?

Hertha verabschiedet sich mit einem 1:6 in Bielefeld in den Sommerurlaub und hinterlässt einen gefährlichen Scherbenhaufen. Die Blamage am letzten Zweitliga-Spieltag wirft viele Fragen auf. Die wichtigste: Ist Trainer Stefan Leitl (48) wirklich noch der Richtige?
Zitat von Roberto Lamprecht


Sogar die kleinsten Ziele wurden verfehlt

Nach Abpfiff hatten die Hertha-Fans im Gästeblock mit ihren lauten „Leitl raus!“-Rufen dazu eine klare Meinung. Immerhin haben die Berliner alle Saisonziele verpasst. Erst wurde der Aufstieg frühzeitig verfehlt. Auch die danach von Leitl verkündeten Ersatzziele von 60 Punkten oder Tabellenplatz 6 wurden nicht erreicht. Aus den letzten sechs Spielen wurden nur vier Punkte geholt. Jetzt ist der Tiefpunkt erreicht. Kann Hertha mit Leitl (Vertrag bis 2027) so wirklich in die neue Saison gehen?

Was für Leitl spricht: Er strahlt Ruhe, Sicherheit und Erfahrung aus. Er hat Hertha als Retter 2024/25 vor dem Absturz in die Drittklassigkeit gerettet. Er ist Zweitliga-Kenner und auch schon einmal mit Fürth in die Bundesliga aufgestiegen.

Geschäftsführer Dr. Peter Görlich hat dem Trainer vor einer Woche am Sky-Mikrofon wiederholt das Vertrauen ausgesprochen: „Wenn man sich für jemanden entscheidet und macht es auch so publik, und durchaus auch gegen die ein oder andere kritische Stimme, dann ist so etwas auch fix! Er hat brutal viel Energie in die Mannschaft reingegeben. Das waren auch Argumente dafür, warum wir gesagt haben: ,Das ist der Mann, mit dem wir auch in die nächste Runde gehen möchten.‘“

Was gegen Leitl spricht: Teile der Vereinsgremien sehen die Trainerpersonalie kritischer. Besonders die fehlende Spielidee mit zu wenig Ballbesitz und zu wenig Torgefahr wird Leitl vorgeworfen. Die Mannschaft begeistert mit ihrer Art, Fußball zu spielen, zu selten und ist besonders zu Hause zu harmlos. In der Heimtabelle belegen die Berliner Platz 13 mit 16 geschossenen Toren. Der Hauptstadtklub liegt ligaweit beim Thema Ballbesitz auf Platz elf, bei Torschüssen auf Platz neun und bei Großchancen auf Rang sechs. Nicht gut!

Die öffentliche Meinung wird lauter gegen den Trainer. Die Zahlen dieser Rückrunde, in der Hertha noch mal oben angreifen wollte, zeigen einen Abwärtstrend: fünf Punkte weniger, zwölf Gegentore mehr.

Der Aufstieg bleibt auch in der kommenden Saison das Ziel
Hertha steht zwar vor einem Umbruch, will aber nächste Saison trotzdem den nächsten Aufstiegsversuch starten. Ist Leitl dafür noch der Richtige?

Geschäftsführer Dr. Görlich zur Spielidee, die er von Leitl verlangt: „Hoch stehen, viel Ballbesitz, Tiefe bespielen, sehr direkt spielen, Geschwindigkeit ins Spiel kriegen, Seitenverlagerung, dadurch den Gegner laufen lassen.“ In Bielefeld war davon im letzten Saisonspiel gar nichts zu sehen, in der zweiten Halbzeit löste sich die Mannschaft nahezu auf.

In der neuen Saison muss alles anders werden. Hertha sucht passende Profile. Hurra-Fußballer haben ausgedient. In Zukunft soll jetzt auf harte Arbeiter mit Talent gesetzt werden. Das hat auch finanzielle Gründe. Herthas klamme Situation könnte auch für Leitl sprechen. Eine Abfindung plus neuer Trainer würden viel Geld kosten, das nicht vorhanden ist.


In den letzten zwei Sätzen ist eigentlich alles gesagt. Herthas klamme Situation könnte auch für Leitl sprechen. Eine Abfindung plus neuer Trainer würden viel Geld kosten, das nicht vorhanden ist.



Man kann auch am falschen Ende sparen.

Veränderungen wird es definitiv im kader geben und einiges an Ablöse plus gehaltseinsparungen geben.

Dann stell ich ihn frei und ja er bekommt noch sein Gehalt.

Vielleicht hätte man Glück und ein anderer Verein will ihn vor Saisonbeginn und man würde das Gehalt sparen.. im laufe der neuen Saison wäre das unwahrscheinlicher... würde ich behaupten.

Ich hab keine Ahnung was er verdient... Aber mehr wie ein Reese oder Cuisance, Demme... dürfte das meiner Meinung nach nicht sein... würde es uns so schlecht gehen das sowas gar nicht machbar wäre... dann hätte ein Krattenmacher viel mehr spielen müssen, damit man sich eine anfallende Leihgebühr spart ..

Also wenn es so weit ist das wir uns kein Trainer wechsel leisten können dann aber gute nacht marie

•     •     •

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