| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
16.02.2025 - 14:14 Uhr
18.05.2026 - 09:28 Uhr
Zitat von Kicker/Steffen Rohr
Vor zwei Wochen hatte Leitl nach dem 0:1 beim 1. FC Magdeburg angekündigt: "So wird sich meine Mannschaft nicht mehr präsentieren." Es folgte ein respektabler Unterzahl-Sieg gegen Fürth (2:1) - und jetzt das Fiasko auf der Alm, das mit neuer Dringlichkeit grundsätzliche Fragen in den Fokus rückt. "Du kannst jetzt nicht einfach sagen, da war nix", erklärte Sportdirektor Weber, der wie Leitl schon Mitte April von Geschäftsführer Peter Görlich eine Job-Garantie über den Sommer hinaus erhalten hatte. Die Entwicklung ist seitdem negativ: Vier Punkte aus den letzten sechs Saisonspielen sind ein alarmierender Trend.
Hertha steht vor einem Kaderumbruch - und einem Sommer mit einem Fächer offener Fragen.
Vor zwei Wochen hatte Leitl nach dem 0:1 beim 1. FC Magdeburg angekündigt: "So wird sich meine Mannschaft nicht mehr präsentieren." Es folgte ein respektabler Unterzahl-Sieg gegen Fürth (2:1) - und jetzt das Fiasko auf der Alm, das mit neuer Dringlichkeit grundsätzliche Fragen in den Fokus rückt. "Du kannst jetzt nicht einfach sagen, da war nix", erklärte Sportdirektor Weber, der wie Leitl schon Mitte April von Geschäftsführer Peter Görlich eine Job-Garantie über den Sommer hinaus erhalten hatte. Die Entwicklung ist seitdem negativ: Vier Punkte aus den letzten sechs Saisonspielen sind ein alarmierender Trend.
Hertha steht vor einem Kaderumbruch - und einem Sommer mit einem Fächer offener Fragen.
18.05.2026 - 09:36 Uhr
Die Frage ist doch auch, wer es letztlich übernehmen sollte, der es besser macht. Hatten diese Saison durchaus auch gute Abschnitte. Nur immer wenn man dachte, jetzt stabilisiert man sich auf höherem Niveau kam der Bauchklatscher. Leitl steht für solide Arbeit ohne Experimente. Wir hatten auch schon Trainer die in dieser Saison gegen den Abstieg gespielt hätten….
Ohne vorher wirklich eine vielversprechende Lösung zu haben, würde ich den Teufel tun und Leitl freistellen. Egtl wäre es der perfekte Zeitpunkt für einen Reiß um seinen nächsten Schritt zu tun. Aber bezweifle, dass der sich das antun würde.
Ohne vorher wirklich eine vielversprechende Lösung zu haben, würde ich den Teufel tun und Leitl freistellen. Egtl wäre es der perfekte Zeitpunkt für einen Reiß um seinen nächsten Schritt zu tun. Aber bezweifle, dass der sich das antun würde.
18.05.2026 - 09:49 Uhr
Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Leitl nicht die schlechteste Gesamtlösung für uns ist...auch weiterhin....jetzt kommt das große ABER.....
...das war meine Meinung vor 8 Wochen. Da war ich der Meinung, dass man einen Trainer nicht rauswerfen kann, der einen Punkteschnitt von über 1,6x hat und im Prinzip nur 3-5 Punkte zu den oberen Rängen fehlen.
Jetzt performt die Mannschaft seit 6 Spielen überhaupt nicht mehr. Als Fan und als außenstehende Person würde ich jetzt absolut zurecht fordern, dass man eine Konsequenz folgen lässt mit einem weiteren großen ABER.....
....was ist denn, wenn intern die halbe Mannschaft schon gedanklich weg ist. Die halbe Mannschaft gesagt bekommen hat "wir planen nicht mehr mit euch". Ein Leistner hatte bspw. überraschend keine Verlängerung bekommen. Ein Krattenmacher ist absolut außen vor. Dazu verletzen sich viele Spieler oder sind gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Luft raus ist und zwar seit einigen Wochen.
Profi hin oder her, es sind alle Menschen und nach dem, was alles wie geschrieben worden ist, hätte ich vermutlich auch absolut keine Lust mir den ***** aufzureißen und das hat man vor allem gegen Bielefeld gemerkt. Es war doch kein Spieler voll da, außer vlt Berner und Eitschi. Die wollten.
Seit Wochen versuchen Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer das Ziel "Wir wollen wenn möglich von Platz 6 auf Platz 5 kommen" hoch. Dann folgten mehrere schwache Spiele und irgendwann hat doch Niemand mehr Bock auf Fußball in dieser Saison. Da kann auch Mourinho/Nagelsmann/Rangnick an der Seitenlinie stehen - meine Meinung. Dazu wissen doch jetzt schon fast 50% des Kaders, dass sie gehen werden.
Ich bin grad so hin und hergerisssen zwischen "Leitl und Weber raus und neuen Trainer finden, der mit Huber den Kader zusammenbaut" und "Leitl kann jetzt endlich mal seinen Kader zusammenstellen und zeigen, was er kann - ggf. endlich mal mit Spielern zu 90min Leidenschaft und Willen zeigen".
Das 6:1 ist meiner Meinung nach auch nicht repräsentativ für die Saison. Hier hat ein Fast-Absteiger alles reingeworfen. Ein Team, welches dafür bekannt ist regelmäßig über sich hinaus zu wachsen über den Willen. Da ist es nicht verwunderlich, dass so ein Ergebnis bei rum kommt, wenn eine Mannschaft gar nicht will.
Zusammenfassend gehe ich wohl mit beiden Entscheidungen irgendwie mit. Ich bin leider zu rational, um daran zu glauben, dass ein neuer Trainer/Sportdirektor das direkt alles besser machen werden. Dafür ist unser Verschleiß an Trainern/Spielern in den letzten Jahren einfach zu krass. Viele denken vlt "was kann ein anderer Trainer denn NOCH schlechter machen". Die Antwort ist einfach: Unten reinrutschen und Trainer fliegt nach 3 Monaten. Dann hat man auch einem Trainer ggf. Spieler geholt, die er für sein System möchte und muss das Konstrukt wieder neu sortieren. Teufelskreis der Argumentation?!
...das war meine Meinung vor 8 Wochen. Da war ich der Meinung, dass man einen Trainer nicht rauswerfen kann, der einen Punkteschnitt von über 1,6x hat und im Prinzip nur 3-5 Punkte zu den oberen Rängen fehlen.
Jetzt performt die Mannschaft seit 6 Spielen überhaupt nicht mehr. Als Fan und als außenstehende Person würde ich jetzt absolut zurecht fordern, dass man eine Konsequenz folgen lässt mit einem weiteren großen ABER.....
....was ist denn, wenn intern die halbe Mannschaft schon gedanklich weg ist. Die halbe Mannschaft gesagt bekommen hat "wir planen nicht mehr mit euch". Ein Leistner hatte bspw. überraschend keine Verlängerung bekommen. Ein Krattenmacher ist absolut außen vor. Dazu verletzen sich viele Spieler oder sind gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Luft raus ist und zwar seit einigen Wochen.
Profi hin oder her, es sind alle Menschen und nach dem, was alles wie geschrieben worden ist, hätte ich vermutlich auch absolut keine Lust mir den ***** aufzureißen und das hat man vor allem gegen Bielefeld gemerkt. Es war doch kein Spieler voll da, außer vlt Berner und Eitschi. Die wollten.
Seit Wochen versuchen Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer das Ziel "Wir wollen wenn möglich von Platz 6 auf Platz 5 kommen" hoch. Dann folgten mehrere schwache Spiele und irgendwann hat doch Niemand mehr Bock auf Fußball in dieser Saison. Da kann auch Mourinho/Nagelsmann/Rangnick an der Seitenlinie stehen - meine Meinung. Dazu wissen doch jetzt schon fast 50% des Kaders, dass sie gehen werden.
Ich bin grad so hin und hergerisssen zwischen "Leitl und Weber raus und neuen Trainer finden, der mit Huber den Kader zusammenbaut" und "Leitl kann jetzt endlich mal seinen Kader zusammenstellen und zeigen, was er kann - ggf. endlich mal mit Spielern zu 90min Leidenschaft und Willen zeigen".
Das 6:1 ist meiner Meinung nach auch nicht repräsentativ für die Saison. Hier hat ein Fast-Absteiger alles reingeworfen. Ein Team, welches dafür bekannt ist regelmäßig über sich hinaus zu wachsen über den Willen. Da ist es nicht verwunderlich, dass so ein Ergebnis bei rum kommt, wenn eine Mannschaft gar nicht will.
Zusammenfassend gehe ich wohl mit beiden Entscheidungen irgendwie mit. Ich bin leider zu rational, um daran zu glauben, dass ein neuer Trainer/Sportdirektor das direkt alles besser machen werden. Dafür ist unser Verschleiß an Trainern/Spielern in den letzten Jahren einfach zu krass. Viele denken vlt "was kann ein anderer Trainer denn NOCH schlechter machen". Die Antwort ist einfach: Unten reinrutschen und Trainer fliegt nach 3 Monaten. Dann hat man auch einem Trainer ggf. Spieler geholt, die er für sein System möchte und muss das Konstrukt wieder neu sortieren. Teufelskreis der Argumentation?!
18.05.2026 - 09:53 Uhr
Das schlimme daran ist auch noch, dass man unzählige Möglichkeiten hatte in den Aufstiegskampf eingreifen zu können und man hat jede Möglichkeit schlampig liegen gelassen. Auch das zeigt einfach, dass der Kader nicht gut genug dafür war und ein Leitl es einfach nicht geschafft hat in einem Jahr alles aus jedem einzelnen Spieler herauszuholen.
18.05.2026 - 09:54 Uhr
Das Schlimme ist ja nicht, dass man es widerholt nicht geschafft hat, das klar gesetzte und auch extrem offensiv formulierte Saisonziel "Aufstieg in die 1. Liga" zu erreichen. Das haben auch schon andere Vereine erlebt und ist nunmal für jeden Verein ein ganz normales und realistisches Szenario.
Das, was die Gemüter hier so zum kochen bringt, ist halt wie immer das "WIE?"
WIE hat man gespielt?
WIE ist man aufgetreten?
WIE sind die Niederlagen (11) und Unentschieden (9) zustande gekommen?
WIE hat haben Trainer und Offizielle reagiert?
WIE haben sie sich zu offensichtlichen Problemen geäußert?
WIE hat man versucht, diese abzustellen?
Wenn ich mir das alles vor Augen führe und versuche, diese Fragen zu beantworten, dann bleibt für mich persönlich nur die nüchterne Erkenntnis, dass die vergangene Saison zu den schlechtesten der letzten 10 bis 15 Jahre gehörte. Mein persönliches Highlight war das 6:1 im Pokal gegen Lautern, aber der Rest war für mich in der absoluten Mehrheit absoluter Müll.
Man hat es über die komplette Saison nicht geschafft, eine Mannschaft zu finden, die sich wirklich von der ersten bis zur letzten Minute des Spiels voll reinhaut, die sprichwörtliche "Geilheit" auf Erfolg ausstrahlt und alles für diesen tut.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, ein (wenn schon nicht ansehnliches, dann doch wenigstens halbwegs erfolgversprechendes) System zu etablieren.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, überhaupt eine Idee erkennbar werden zu lassen, welche Absicht eigentlich hinter der Art und Weise steckt, die Leitl spielen lässt.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, die eklatante Standartschwäche - offensiv wie defensiv! - abzustellen.
Mann hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, der inzwischen seit Jahren bestehenden Verletzungsmisere auf den Grund zu gehen und diese so weit wie möglich abzustellen.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, eine positive Gesamtentwicklung erkennbar werden zu lassen.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, hier wenigstens eine positive Grundstimmung aufkeimen zu lassen (von einer Euphorie will ich gar nicht sprechen).
Und an all dem hat selbstverständlich auch der verantwortliche Trainer (neben vielen anderen!) seinen Anteil. Und der ist aus meiner Sicht nicht zu unterschätzen!
Gerade wenn ich mir die letzten Monate seit dem Pokalaus gegen Freiburg am 10.02. ansehe, ist für mich nur schwer erkennbar, wie man mit diesem Trainer noch irgendwie in die Spur zurück finden will. Der Mann ist einfach verbrannt und die Leitl-Story ist einfach zu Ende erzählt.
2:3 Niederlage zu Hause gegen Hannover
5:2 Klatsche in Paderborn
0:1 Niederlage zu Hause gegen Lautern
ein ernüchterndes 1:1 Remis in Braunschweig
0:1 Niederlage zu Hause gegen Kiel
1:0 Niederlage in Magdeburg
und als Krönung die peinliche 6:1 Demontage in Bielefeld
Nein, nach dieser Saison und erst Recht dieser Rückrunde sind ein Leitl und ein Weber für mich absolut nicht mehr haltbar! Es muss jetzt einfach ein klarer Schnitt gemacht werden und ein kompletter Neuanfang mit neuem Personal her. Da führt auch für mich kein Weg dran vorbei!
"Kontinuität" hin oder her: Leitl und sein Stab haben absolut keine Argumente für eine Weiterbeschäftigung geliefert und sind jämmerlich gescheitert - auch an sich selbst!
Da helfen Jobgarantien und Treueschwüre nichts. Ein "Weiter so!" mit der Hoffnung "Nächste Saison wird bestimmt alles besser..." kann und darf einfach keine Option sein.
Dazu brennt der Laden schon wieder zu sehr.
Das, was die Gemüter hier so zum kochen bringt, ist halt wie immer das "WIE?"
WIE hat man gespielt?
WIE ist man aufgetreten?
WIE sind die Niederlagen (11) und Unentschieden (9) zustande gekommen?
WIE hat haben Trainer und Offizielle reagiert?
WIE haben sie sich zu offensichtlichen Problemen geäußert?
WIE hat man versucht, diese abzustellen?
Wenn ich mir das alles vor Augen führe und versuche, diese Fragen zu beantworten, dann bleibt für mich persönlich nur die nüchterne Erkenntnis, dass die vergangene Saison zu den schlechtesten der letzten 10 bis 15 Jahre gehörte. Mein persönliches Highlight war das 6:1 im Pokal gegen Lautern, aber der Rest war für mich in der absoluten Mehrheit absoluter Müll.
Man hat es über die komplette Saison nicht geschafft, eine Mannschaft zu finden, die sich wirklich von der ersten bis zur letzten Minute des Spiels voll reinhaut, die sprichwörtliche "Geilheit" auf Erfolg ausstrahlt und alles für diesen tut.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, ein (wenn schon nicht ansehnliches, dann doch wenigstens halbwegs erfolgversprechendes) System zu etablieren.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, überhaupt eine Idee erkennbar werden zu lassen, welche Absicht eigentlich hinter der Art und Weise steckt, die Leitl spielen lässt.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, die eklatante Standartschwäche - offensiv wie defensiv! - abzustellen.
Mann hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, der inzwischen seit Jahren bestehenden Verletzungsmisere auf den Grund zu gehen und diese so weit wie möglich abzustellen.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, eine positive Gesamtentwicklung erkennbar werden zu lassen.
Man hat es über die gesamte Saison nicht geschafft, hier wenigstens eine positive Grundstimmung aufkeimen zu lassen (von einer Euphorie will ich gar nicht sprechen).
Und an all dem hat selbstverständlich auch der verantwortliche Trainer (neben vielen anderen!) seinen Anteil. Und der ist aus meiner Sicht nicht zu unterschätzen!
Gerade wenn ich mir die letzten Monate seit dem Pokalaus gegen Freiburg am 10.02. ansehe, ist für mich nur schwer erkennbar, wie man mit diesem Trainer noch irgendwie in die Spur zurück finden will. Der Mann ist einfach verbrannt und die Leitl-Story ist einfach zu Ende erzählt.
2:3 Niederlage zu Hause gegen Hannover
5:2 Klatsche in Paderborn
0:1 Niederlage zu Hause gegen Lautern
ein ernüchterndes 1:1 Remis in Braunschweig
0:1 Niederlage zu Hause gegen Kiel
1:0 Niederlage in Magdeburg
und als Krönung die peinliche 6:1 Demontage in Bielefeld
Nein, nach dieser Saison und erst Recht dieser Rückrunde sind ein Leitl und ein Weber für mich absolut nicht mehr haltbar! Es muss jetzt einfach ein klarer Schnitt gemacht werden und ein kompletter Neuanfang mit neuem Personal her. Da führt auch für mich kein Weg dran vorbei!
"Kontinuität" hin oder her: Leitl und sein Stab haben absolut keine Argumente für eine Weiterbeschäftigung geliefert und sind jämmerlich gescheitert - auch an sich selbst!
Da helfen Jobgarantien und Treueschwüre nichts. Ein "Weiter so!" mit der Hoffnung "Nächste Saison wird bestimmt alles besser..." kann und darf einfach keine Option sein.
Dazu brennt der Laden schon wieder zu sehr.
18.05.2026 - 10:05 Uhr
Zitat von marvstar
Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Leitl nicht die schlechteste Gesamtlösung für uns ist...auch weiterhin....jetzt kommt das große ABER.....
...das war meine Meinung vor 8 Wochen. Da war ich der Meinung, dass man einen Trainer nicht rauswerfen kann, der einen Punkteschnitt von über 1,6x hat und im Prinzip nur 3-5 Punkte zu den oberen Rängen fehlen.
Jetzt performt die Mannschaft seit 6 Spielen überhaupt nicht mehr. Als Fan und als außenstehende Person würde ich jetzt absolut zurecht fordern, dass man eine Konsequenz folgen lässt mit einem weiteren großen ABER.....
....was ist denn, wenn intern die halbe Mannschaft schon gedanklich weg ist. Die halbe Mannschaft gesagt bekommen hat "wir planen nicht mehr mit euch". Ein Leistner hatte bspw. überraschend keine Verlängerung bekommen. Ein Krattenmacher ist absolut außen vor. Dazu verletzen sich viele Spieler oder sind gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Luft raus ist und zwar seit einigen Wochen.
Profi hin oder her, es sind alle Menschen und nach dem, was alles wie geschrieben worden ist, hätte ich vermutlich auch absolut keine Lust mir den ***** aufzureißen und das hat man vor allem gegen Bielefeld gemerkt. Es war doch kein Spieler voll da, außer vlt Berner und Eitschi. Die wollten.
Seit Wochen versuchen Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer das Ziel "Wir wollen wenn möglich von Platz 6 auf Platz 5 kommen" hoch. Dann folgten mehrere schwache Spiele und irgendwann hat doch Niemand mehr Bock auf Fußball in dieser Saison. Da kann auch Mourinho/Nagelsmann/Rangnick an der Seitenlinie stehen - meine Meinung. Dazu wissen doch jetzt schon fast 50% des Kaders, dass sie gehen werden.
Ich bin grad so hin und hergerisssen zwischen "Leitl und Weber raus und neuen Trainer finden, der mit Huber den Kader zusammenbaut" und "Leitl kann jetzt endlich mal seinen Kader zusammenstellen und zeigen, was er kann - ggf. endlich mal mit Spielern zu 90min Leidenschaft und Willen zeigen".
Das 6:1 ist meiner Meinung nach auch nicht repräsentativ für die Saison. Hier hat ein Fast-Absteiger alles reingeworfen. Ein Team, welches dafür bekannt ist regelmäßig über sich hinaus zu wachsen über den Willen. Da ist es nicht verwunderlich, dass so ein Ergebnis bei rum kommt, wenn eine Mannschaft gar nicht will.
Zusammenfassend gehe ich wohl mit beiden Entscheidungen irgendwie mit. Ich bin leider zu rational, um daran zu glauben, dass ein neuer Trainer/Sportdirektor das direkt alles besser machen werden. Dafür ist unser Verschleiß an Trainern/Spielern in den letzten Jahren einfach zu krass. Viele denken vlt "was kann ein anderer Trainer denn NOCH schlechter machen". Die Antwort ist einfach: Unten reinrutschen und Trainer fliegt nach 3 Monaten. Dann hat man auch einem Trainer ggf. Spieler geholt, die er für sein System möchte und muss das Konstrukt wieder neu sortieren. Teufelskreis der Argumentation?!
Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Leitl nicht die schlechteste Gesamtlösung für uns ist...auch weiterhin....jetzt kommt das große ABER.....
...das war meine Meinung vor 8 Wochen. Da war ich der Meinung, dass man einen Trainer nicht rauswerfen kann, der einen Punkteschnitt von über 1,6x hat und im Prinzip nur 3-5 Punkte zu den oberen Rängen fehlen.
Jetzt performt die Mannschaft seit 6 Spielen überhaupt nicht mehr. Als Fan und als außenstehende Person würde ich jetzt absolut zurecht fordern, dass man eine Konsequenz folgen lässt mit einem weiteren großen ABER.....
....was ist denn, wenn intern die halbe Mannschaft schon gedanklich weg ist. Die halbe Mannschaft gesagt bekommen hat "wir planen nicht mehr mit euch". Ein Leistner hatte bspw. überraschend keine Verlängerung bekommen. Ein Krattenmacher ist absolut außen vor. Dazu verletzen sich viele Spieler oder sind gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Luft raus ist und zwar seit einigen Wochen.
Profi hin oder her, es sind alle Menschen und nach dem, was alles wie geschrieben worden ist, hätte ich vermutlich auch absolut keine Lust mir den ***** aufzureißen und das hat man vor allem gegen Bielefeld gemerkt. Es war doch kein Spieler voll da, außer vlt Berner und Eitschi. Die wollten.
Seit Wochen versuchen Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer das Ziel "Wir wollen wenn möglich von Platz 6 auf Platz 5 kommen" hoch. Dann folgten mehrere schwache Spiele und irgendwann hat doch Niemand mehr Bock auf Fußball in dieser Saison. Da kann auch Mourinho/Nagelsmann/Rangnick an der Seitenlinie stehen - meine Meinung. Dazu wissen doch jetzt schon fast 50% des Kaders, dass sie gehen werden.
Ich bin grad so hin und hergerisssen zwischen "Leitl und Weber raus und neuen Trainer finden, der mit Huber den Kader zusammenbaut" und "Leitl kann jetzt endlich mal seinen Kader zusammenstellen und zeigen, was er kann - ggf. endlich mal mit Spielern zu 90min Leidenschaft und Willen zeigen".
Das 6:1 ist meiner Meinung nach auch nicht repräsentativ für die Saison. Hier hat ein Fast-Absteiger alles reingeworfen. Ein Team, welches dafür bekannt ist regelmäßig über sich hinaus zu wachsen über den Willen. Da ist es nicht verwunderlich, dass so ein Ergebnis bei rum kommt, wenn eine Mannschaft gar nicht will.
Zusammenfassend gehe ich wohl mit beiden Entscheidungen irgendwie mit. Ich bin leider zu rational, um daran zu glauben, dass ein neuer Trainer/Sportdirektor das direkt alles besser machen werden. Dafür ist unser Verschleiß an Trainern/Spielern in den letzten Jahren einfach zu krass. Viele denken vlt "was kann ein anderer Trainer denn NOCH schlechter machen". Die Antwort ist einfach: Unten reinrutschen und Trainer fliegt nach 3 Monaten. Dann hat man auch einem Trainer ggf. Spieler geholt, die er für sein System möchte und muss das Konstrukt wieder neu sortieren. Teufelskreis der Argumentation?!
Ich würde Dir hier in zwei Punkten widersprechen.
Ein guter Trainer findet immer Argumente, um sein Team heiß zu machen.
Sei es die Kulisse vor den heimischen Fans als Abschied in den Sommer, oder um den Spielern zu zeigen, dass sie zwar bei Hertha keine Zukunft haben, aber das man ihnen die Bühne 2.Liga gibt, um sich für neue Arbeitgeber in den Schaukasten zu stellen. Kein Verein will Spieler mit 0 Bock Mentalität. Wenn ich als Trainer bei meinen Spieler in so einer Konstellation kein Punkt finde, dann auch sonst nicht. Und das zeigt sich doch bei Leitl schon die ganze Saison. Die Spieler sind einfach nicht heiß. Vermeintliche Underdogs werden unterschätzt und man tritt viel zu arrogant auf. Der Wille fehlt hier komplett.
Und das 6:1 ist ein Abziehbild der Saison. Zur Halbzeit dachte man sich, dass alles in Sack und Tüten ist. Dann hat man keine Lösung im Kopf und reagiert nicht (Wieso Demme statt Krattenmacher rein?). Dazu bekommt man bei 4:1 und Nachspielzeit noch zwei Dinger rein. Wieso spielt man das nicht professionell runter? Das ist alles Kopfsache und Taktik und das alles wird von Leitl gesteuert. Ergo muss er gehen. Für Hertha stand viel auf dem Spiel und er trägt für das sportliche Ergebnis die Verantwortung. 34 Spieltage.
Für mich persönlich gibt es absolut kein Argument, an Leitl fest zu halten. Im Gegenteil. Er muss sofort gehen, damit man jetzt die Zeit nutzt, sich um zu sehen und nicht erst im Herbst. Am liebsten wäre mir ein Trainer mit den Nachweis des Erfolges. Und wenn er in Skandinavien irgendwo Meister oder Pokalsieger geworden ist, aber bitte nicht wieder dieses Standard Nulpen.
18.05.2026 - 10:15 Uhr
Zitat von marvstar
Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Leitl nicht die schlechteste Gesamtlösung für uns ist...auch weiterhin....jetzt kommt das große ABER.....
...das war meine Meinung vor 8 Wochen. Da war ich der Meinung, dass man einen Trainer nicht rauswerfen kann, der einen Punkteschnitt von über 1,6x hat und im Prinzip nur 3-5 Punkte zu den oberen Rängen fehlen.
Jetzt performt die Mannschaft seit 6 Spielen überhaupt nicht mehr. Als Fan und als außenstehende Person würde ich jetzt absolut zurecht fordern, dass man eine Konsequenz folgen lässt mit einem weiteren großen ABER.....
....was ist denn, wenn intern die halbe Mannschaft schon gedanklich weg ist. Die halbe Mannschaft gesagt bekommen hat "wir planen nicht mehr mit euch". Ein Leistner hatte bspw. überraschend keine Verlängerung bekommen. Ein Krattenmacher ist absolut außen vor. Dazu verletzen sich viele Spieler oder sind gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Luft raus ist und zwar seit einigen Wochen.
Profi hin oder her, es sind alle Menschen und nach dem, was alles wie geschrieben worden ist, hätte ich vermutlich auch absolut keine Lust mir den ***** aufzureißen und das hat man vor allem gegen Bielefeld gemerkt. Es war doch kein Spieler voll da, außer vlt Berner und Eitschi. Die wollten.
Seit Wochen versuchen Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer das Ziel "Wir wollen wenn möglich von Platz 6 auf Platz 5 kommen" hoch. Dann folgten mehrere schwache Spiele und irgendwann hat doch Niemand mehr Bock auf Fußball in dieser Saison. Da kann auch Mourinho/Nagelsmann/Rangnick an der Seitenlinie stehen - meine Meinung. Dazu wissen doch jetzt schon fast 50% des Kaders, dass sie gehen werden.
Ich bin grad so hin und hergerisssen zwischen "Leitl und Weber raus und neuen Trainer finden, der mit Huber den Kader zusammenbaut" und "Leitl kann jetzt endlich mal seinen Kader zusammenstellen und zeigen, was er kann - ggf. endlich mal mit Spielern zu 90min Leidenschaft und Willen zeigen".
Das 6:1 ist meiner Meinung nach auch nicht repräsentativ für die Saison. Hier hat ein Fast-Absteiger alles reingeworfen. Ein Team, welches dafür bekannt ist regelmäßig über sich hinaus zu wachsen über den Willen. Da ist es nicht verwunderlich, dass so ein Ergebnis bei rum kommt, wenn eine Mannschaft gar nicht will.
Zusammenfassend gehe ich wohl mit beiden Entscheidungen irgendwie mit. Ich bin leider zu rational, um daran zu glauben, dass ein neuer Trainer/Sportdirektor das direkt alles besser machen werden. Dafür ist unser Verschleiß an Trainern/Spielern in den letzten Jahren einfach zu krass. Viele denken vlt "was kann ein anderer Trainer denn NOCH schlechter machen". Die Antwort ist einfach: Unten reinrutschen und Trainer fliegt nach 3 Monaten. Dann hat man auch einem Trainer ggf. Spieler geholt, die er für sein System möchte und muss das Konstrukt wieder neu sortieren. Teufelskreis der Argumentation?!
Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Leitl nicht die schlechteste Gesamtlösung für uns ist...auch weiterhin....jetzt kommt das große ABER.....
...das war meine Meinung vor 8 Wochen. Da war ich der Meinung, dass man einen Trainer nicht rauswerfen kann, der einen Punkteschnitt von über 1,6x hat und im Prinzip nur 3-5 Punkte zu den oberen Rängen fehlen.
Jetzt performt die Mannschaft seit 6 Spielen überhaupt nicht mehr. Als Fan und als außenstehende Person würde ich jetzt absolut zurecht fordern, dass man eine Konsequenz folgen lässt mit einem weiteren großen ABER.....
....was ist denn, wenn intern die halbe Mannschaft schon gedanklich weg ist. Die halbe Mannschaft gesagt bekommen hat "wir planen nicht mehr mit euch". Ein Leistner hatte bspw. überraschend keine Verlängerung bekommen. Ein Krattenmacher ist absolut außen vor. Dazu verletzen sich viele Spieler oder sind gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Luft raus ist und zwar seit einigen Wochen.
Profi hin oder her, es sind alle Menschen und nach dem, was alles wie geschrieben worden ist, hätte ich vermutlich auch absolut keine Lust mir den ***** aufzureißen und das hat man vor allem gegen Bielefeld gemerkt. Es war doch kein Spieler voll da, außer vlt Berner und Eitschi. Die wollten.
Seit Wochen versuchen Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer das Ziel "Wir wollen wenn möglich von Platz 6 auf Platz 5 kommen" hoch. Dann folgten mehrere schwache Spiele und irgendwann hat doch Niemand mehr Bock auf Fußball in dieser Saison. Da kann auch Mourinho/Nagelsmann/Rangnick an der Seitenlinie stehen - meine Meinung. Dazu wissen doch jetzt schon fast 50% des Kaders, dass sie gehen werden.
Ich bin grad so hin und hergerisssen zwischen "Leitl und Weber raus und neuen Trainer finden, der mit Huber den Kader zusammenbaut" und "Leitl kann jetzt endlich mal seinen Kader zusammenstellen und zeigen, was er kann - ggf. endlich mal mit Spielern zu 90min Leidenschaft und Willen zeigen".
Das 6:1 ist meiner Meinung nach auch nicht repräsentativ für die Saison. Hier hat ein Fast-Absteiger alles reingeworfen. Ein Team, welches dafür bekannt ist regelmäßig über sich hinaus zu wachsen über den Willen. Da ist es nicht verwunderlich, dass so ein Ergebnis bei rum kommt, wenn eine Mannschaft gar nicht will.
Zusammenfassend gehe ich wohl mit beiden Entscheidungen irgendwie mit. Ich bin leider zu rational, um daran zu glauben, dass ein neuer Trainer/Sportdirektor das direkt alles besser machen werden. Dafür ist unser Verschleiß an Trainern/Spielern in den letzten Jahren einfach zu krass. Viele denken vlt "was kann ein anderer Trainer denn NOCH schlechter machen". Die Antwort ist einfach: Unten reinrutschen und Trainer fliegt nach 3 Monaten. Dann hat man auch einem Trainer ggf. Spieler geholt, die er für sein System möchte und muss das Konstrukt wieder neu sortieren. Teufelskreis der Argumentation?!
Also, dass man in gewisser Weise Enttäuscht war, nach der Heimniederlage gegen Lautern kann man nachvollziehen, weil dies ja als die letzte Chance groß angepriesen wurde, überhaupt noch eine Chance auf den Aufstieg zu bekommen. Aber danach haben wir 11 Punkte völlig unnötig liegen gelassen und wenn man sich jetzt mal die Abschlusstabelle anschaut wo wir mit diesen 11 Punkten gelandet wären, dann Frage ich mich ernsthaft, warum hat man es nicht bis zum Schluss durchgezogen, denn man musste damit rechnen, dass es eine ganz enge Kiste werden würde. Auch wenn man vielleicht am Ende wegen der Tordifferenz oder einem einzigen Punkt ganz knapp gescheitert wäre, wäre genau das ein Signal gewesen wo man an Leitl hätte festhalten können.
Allein dafür muss man den Trainer hinterfragen, warum er den Kader nicht in Brand gesetzt hat, bis zum letzten Spieltag alles zu geben?
Erreicht ein Leitl den Kader überhaupt noch?
Hat die Mannschaft überhaupt an Leitl geglaubt?
18.05.2026 - 10:29 Uhr
Hat denn keiner Kontakte zum Präsidium oder zum Aufsichtsrat um mal rauszubekommen, ob es überhaupt zur Diskussion steht das Leitl fliegt? 😀
18.05.2026 - 11:24 Uhr
Also ich denke schon, dass jetzt im Hintergrund viel gesprochen und analysiert wird. Ich denke auch, dass man viele "Ausreden" findet, warum das jetzt passiert ist und man wird intern auch den Finger Richtung Leitl erheben mit der Ansage "Finde Lösungen, dass so etwas nie wieder passieren wird". Ich denke aber nicht, dass man Leitl ehrlich gesagt doch noch entlässt vor der neuen Saison.
Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.
Ich kann das auch gerne etwas ausführen...
1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.
Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.
Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.
Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.
Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.
Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.
Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")
Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.
Ich kann das auch gerne etwas ausführen...
1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.
Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.
Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.
Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.
Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.
Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.
Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")
18.05.2026 - 11:37 Uhr
Zitat von marvstar
Also ich denke schon, dass jetzt im Hintergrund viel gesprochen und analysiert wird. Ich denke auch, dass man viele "Ausreden" findet, warum das jetzt passiert ist und man wird intern auch den Finger Richtung Leitl erheben mit der Ansage "Finde Lösungen, dass so etwas nie wieder passieren wird". Ich denke aber nicht, dass man Leitl ehrlich gesagt doch noch entlässt vor der neuen Saison.
Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.
Ich kann das auch gerne etwas ausführen...
1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.
Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.
Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.
Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.
Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.
Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.
Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")
Also ich denke schon, dass jetzt im Hintergrund viel gesprochen und analysiert wird. Ich denke auch, dass man viele "Ausreden" findet, warum das jetzt passiert ist und man wird intern auch den Finger Richtung Leitl erheben mit der Ansage "Finde Lösungen, dass so etwas nie wieder passieren wird". Ich denke aber nicht, dass man Leitl ehrlich gesagt doch noch entlässt vor der neuen Saison.
Ich möchte an der Stelle aber überhaupt nicht auf die Spielweise, die Attraktivität des Spiels, die Weiterentwicklung usw. eingehen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass hier eine Wunschvorstellung von vielen verfolgt wird, die sehr unrealistisch ist.
Ich kann das auch gerne etwas ausführen...
1) Unser Verein ist von vorne bis hinten ein Chaos-Club. Hier hat man nie Ruhe - egal wer.
2) Man hat irgendwie nie das Gefühl, dass intern untereinander vertraut wird.
3) Eine richtige Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft fehlt mir persönlich seit Jahren. Man hat eher das Gefühl, dass viele Einzelspieler versuchen einen Teamsport auszuüben.
4) Trainer werden "schnell" kritisiert und rausgeworfen - Hoffnung vor Analyse!
5) Dazu kommt die wirtschaftliche Lage. Wir haben aktuell verdammt nochmal pures GLÜCK, dass wir überhaupt finanziell noch existieren. Wären 2-3 Dinge etwas anders gekommen, würden wir insolvent in Liga 4/5 rumdümpeln und mit Akademie-Spielern antreten im Amateurstadion. Das klingt hart, aber scheinbar wollen das auch viele noch nicht verstehen.
Für mich sollte Fußball im besten Fall ein langer Prozess sein, wo man über eine längere Zeit kleine Analysen umsetzt und nicht immer wieder bei 0 anfängt. So ein Prozess kann nur funktionieren, wenn auf vielen Positionen Beständigkeit herrscht, das sollte jedem klar sein. Hier muss man ja nur den Vergleich zur täglichen Arbeit ziehen.
Wenn das Ziel ist, dass man in den nächsten Jahren finanziell wieder agieren kann, ein Team aufgebaut hat was stetigen Willen zeigt und das obwohl man immernoch an bspw. Leitl und Weber hängt, hat man alles richtig gemacht würde ich sagen. Auf der Ebene der Geschäftsführung wird immer von einem lang anhaltenden Prozess gesprochen. Ich persönlich finde, dass man das irgendwie zu sehr ignoriert. Als Fan will man, dass sportlicher Erfolg mit Abschluss der Sommertransferphase direkt eintritt.
Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile zum letzten Mal erwähnen, wie EGAL der MW oder der Spieleretat eines Vereins ist. Das sieht man doch auch klar zum Abschluss der 1. und 2. Bundesliga oder nicht? Diskrepanzen gibts viele von MW zu Tabellenplatz.
Mainz 10.
Union 11.
Bremen 15.
Wolfsburg 16.
Elversberg 3.
Bochum 9.
Düsseldorf 17.
Ruhe und ein klarer Plan ist oftmals besser als hochstapeln und Druck aufbauen. "Unser Ziel bei Hertha BSC kann es nur sein in die 1. Liga zurück zu gehen" (langfristig ja - kurzfristig total überheblich")
Alles was du hier schreibst, kann man mit einem einzigen Beispiel widerlegen:
Schalke 04 2025/26.
Du brauchst keine Zeit.
Du brauchst keinen langen Prozess.
Du brauchst keine schrumpfenden Ansprüche.
Du brauchst kein riesen Budget.
Du brauchst einen Trainer mit passendem Konzept zum Kader.
Du brauchst eine Scoutingabteilung die daraufhin Spieler verpflichtet.
Du brauchst einen guten Saisonstart (punkte!) um eine Erfolgswelle entstehen zu lassen.
Du reitest diese Welle und steuerst im Winter ggf nach.
Aber das alles will unser Verein ja nicht und geht maximal negativ in die kommende Saison.
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