Stadion Teil 5
12.07.2012 - 16:58 Uhr
25.07.2013 - 22:31 Uhr
Zitat von PeterFrankKlaus:
Zitat von Dillinger:
. Inklusive Infrastrukturmaßnahmen und Umsiedlung der Kleingärtner...
..und wenn sich nur einer der Kleingärtner nicht umsiedeln lassen will? dann geht`s vor Gericht und die nächsten 25 Jahre wird nix gebaut...
Übertrieben gesagt "ja"...aber es gibt immer Mittel & Wege, sowas "zum Wohle der Allgemeinheit/oder aus besonderem öffentlichen Interesse" zu umgehen" oder, wenn man es geschickt anstellt und den Kleingärtnern ein faires Angebot (mit einem alternativen und attraktiven Kleingartenareal) macht, von vornherein zu vermeiden. Dann wird auch nicht 25 Jahre lang hin und her geklagt...
Zitat von Dillinger:
. Inklusive Infrastrukturmaßnahmen und Umsiedlung der Kleingärtner...
..und wenn sich nur einer der Kleingärtner nicht umsiedeln lassen will? dann geht`s vor Gericht und die nächsten 25 Jahre wird nix gebaut...
Übertrieben gesagt "ja"...aber es gibt immer Mittel & Wege, sowas "zum Wohle der Allgemeinheit/oder aus besonderem öffentlichen Interesse" zu umgehen" oder, wenn man es geschickt anstellt und den Kleingärtnern ein faires Angebot (mit einem alternativen und attraktiven Kleingartenareal) macht, von vornherein zu vermeiden. Dann wird auch nicht 25 Jahre lang hin und her geklagt...
25.07.2013 - 22:32 Uhr
*hust*
http://www.boulevard-baden.de/lokalsport/fussball/zweite-bundesliga/2013/07/25/ticker-ksc-stadion-ergebnisse-der-workshops-werden-vorgestellt-632910/
Der letzte Absatz spricht doch schon wieder Bände... zudem jeder Standort nicht als Spielstätte vor 2018 herum realisierbar... heißt es nicht schon seit Jahren, dass wir unbedingt in den kommenden Jahren eine Lösung zum "brüchigen" Wildpark braucht? Das wären ja nochmal mindestens fünf Jahre oben drauf...?
Zitat
“Ich finde es schade, dass sie die Gelegenheit nicht nutzen, das fachlich zu diskutieren”, so Schöner von Speer und Partner zu Wellenreuther. Die Ergebnisse, die Wellenreuther nicht gefallen, würde er persönlich nehmen und diskutieren.
“Ich finde es schade, dass wir die Diskussion bekommen haben, die wir haben”, so Mentrup. Man habe den KSC vor längerer Zeit angeschrieben mit Fragen zu Vorteilen des Standortes an der Autobahn und das Hospitality betreffend. Die Antwort habe man erst kurz vor des Termins am Donnerstag erhalten. Die Antwort, die man erhielt sei nicht wirklich bezogen auf die Frage, den Standort betreffend.
Insgesamt habe man alle drei Standorte heute vorstellen wollen und nun mit Verein und Politik zu diskutieren, was machbar und notwendig sei, so Mentrup zum Abschluss.
Bedeuet doch eigentlich wieder so viel wie: wir haben uns im Kreis gedreht, keiner gibt nach oder macht Zugeständnisse, die Parteien sind verhärtet und wir kommen nicht voran.
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Der letzte Absatz spricht doch schon wieder Bände... zudem jeder Standort nicht als Spielstätte vor 2018 herum realisierbar... heißt es nicht schon seit Jahren, dass wir unbedingt in den kommenden Jahren eine Lösung zum "brüchigen" Wildpark braucht? Das wären ja nochmal mindestens fünf Jahre oben drauf...?
Zitat
“Ich finde es schade, dass sie die Gelegenheit nicht nutzen, das fachlich zu diskutieren”, so Schöner von Speer und Partner zu Wellenreuther. Die Ergebnisse, die Wellenreuther nicht gefallen, würde er persönlich nehmen und diskutieren.
“Ich finde es schade, dass wir die Diskussion bekommen haben, die wir haben”, so Mentrup. Man habe den KSC vor längerer Zeit angeschrieben mit Fragen zu Vorteilen des Standortes an der Autobahn und das Hospitality betreffend. Die Antwort habe man erst kurz vor des Termins am Donnerstag erhalten. Die Antwort, die man erhielt sei nicht wirklich bezogen auf die Frage, den Standort betreffend.
Insgesamt habe man alle drei Standorte heute vorstellen wollen und nun mit Verein und Politik zu diskutieren, was machbar und notwendig sei, so Mentrup zum Abschluss.
Bedeuet doch eigentlich wieder so viel wie: wir haben uns im Kreis gedreht, keiner gibt nach oder macht Zugeständnisse, die Parteien sind verhärtet und wir kommen nicht voran.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rob1n am 25.07.2013 um 22:45 Uhr bearbeitet
25.07.2013 - 23:36 Uhr
Zitat von rob1n:
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Der letzte Absatz spricht doch schon wieder Bände... zudem jeder Standort nicht als Spielstätte vor 2018 herum realisierbar... heißt es nicht schon seit Jahren, dass wir unbedingt in den kommenden Jahren eine Lösung zum "brüchigen" Wildpark braucht? Das wären ja nochmal mindestens fünf Jahre oben drauf...?
Zitat
“Ich finde es schade, dass sie die Gelegenheit nicht nutzen, das fachlich zu diskutieren”, so Schöner von Speer und Partner zu Wellenreuther. Die Ergebnisse, die Wellenreuther nicht gefallen, würde er persönlich nehmen und diskutieren.
“Ich finde es schade, dass wir die Diskussion bekommen haben, die wir haben”, so Mentrup. Man habe den KSC vor längerer Zeit angeschrieben mit Fragen zu Vorteilen des Standortes an der Autobahn und das Hospitality betreffend. Die Antwort habe man erst kurz vor des Termins am Donnerstag erhalten. Die Antwort, die man erhielt sei nicht wirklich bezogen auf die Frage, den Standort betreffend.
Insgesamt habe man alle drei Standorte heute vorstellen wollen und nun mit Verein und Politik zu diskutieren, was machbar und notwendig sei, so Mentrup zum Abschluss.
Bedeuet doch eigentlich wieder so viel wie: wir haben uns im Kreis gedreht, keiner gibt nach oder macht Zugeständnisse, die Parteien sind verhärtet und wir kommen nicht voran.
Mir scheint, es geht deutlich Richtung Umbau, nur Welle sträubt sich (noch).
Ist ja vielleicht auch sinnvoll, aber ganz ehrlich- ich hab keine Lust jahrelang in einer Baustelle zu stehen.
*hust*
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Der letzte Absatz spricht doch schon wieder Bände... zudem jeder Standort nicht als Spielstätte vor 2018 herum realisierbar... heißt es nicht schon seit Jahren, dass wir unbedingt in den kommenden Jahren eine Lösung zum "brüchigen" Wildpark braucht? Das wären ja nochmal mindestens fünf Jahre oben drauf...?
Zitat
“Ich finde es schade, dass sie die Gelegenheit nicht nutzen, das fachlich zu diskutieren”, so Schöner von Speer und Partner zu Wellenreuther. Die Ergebnisse, die Wellenreuther nicht gefallen, würde er persönlich nehmen und diskutieren.
“Ich finde es schade, dass wir die Diskussion bekommen haben, die wir haben”, so Mentrup. Man habe den KSC vor längerer Zeit angeschrieben mit Fragen zu Vorteilen des Standortes an der Autobahn und das Hospitality betreffend. Die Antwort habe man erst kurz vor des Termins am Donnerstag erhalten. Die Antwort, die man erhielt sei nicht wirklich bezogen auf die Frage, den Standort betreffend.
Insgesamt habe man alle drei Standorte heute vorstellen wollen und nun mit Verein und Politik zu diskutieren, was machbar und notwendig sei, so Mentrup zum Abschluss.
Bedeuet doch eigentlich wieder so viel wie: wir haben uns im Kreis gedreht, keiner gibt nach oder macht Zugeständnisse, die Parteien sind verhärtet und wir kommen nicht voran.
Mir scheint, es geht deutlich Richtung Umbau, nur Welle sträubt sich (noch).
Ist ja vielleicht auch sinnvoll, aber ganz ehrlich- ich hab keine Lust jahrelang in einer Baustelle zu stehen.
25.07.2013 - 23:40 Uhr
Versteh das gepoker von Vereinsseite ehrlich gesagt nicht, denn der KSC hat bei der ganzen Geschichte das wenigstes zu bestimmen. Wieso? Weil wir da nix von bezahlen, sondern uns ein Stadion bauen lassen wollen & man sollte nicht die Hand beißen, die einen füttert
Es bleibt alles, wie es ist. Der KSC bekommt kein Stadion. Selbst als Rentner werde ich noch in den Wildpark pilgern, vermutlich bringe ich mir dann schon eigene Stühle mit und stell´s mir auf die Wiese, denn der Rest des Stadions ist bis dahin eingefallen
Es bleibt alles, wie es ist. Der KSC bekommt kein Stadion. Selbst als Rentner werde ich noch in den Wildpark pilgern, vermutlich bringe ich mir dann schon eigene Stühle mit und stell´s mir auf die Wiese, denn der Rest des Stadions ist bis dahin eingefallen
25.07.2013 - 23:42 Uhr
Zitat von Sliskovic:
Zitat von rob1n:
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Zitat
“Ich finde es schade, dass sie die Gelegenheit nicht nutzen, das fachlich zu diskutieren”, so Schöner von Speer und Partner zu Wellenreuther. Die Ergebnisse, die Wellenreuther nicht gefallen, würde er persönlich nehmen und diskutieren.
“Ich finde es schade, dass wir die Diskussion bekommen haben, die wir haben”, so Mentrup. Man habe den KSC vor längerer Zeit angeschrieben mit Fragen zu Vorteilen des Standortes an der Autobahn und das Hospitality betreffend. Die Antwort habe man erst kurz vor des Termins am Donnerstag erhalten. Die Antwort, die man erhielt sei nicht wirklich bezogen auf die Frage, den Standort betreffend.
Insgesamt habe man alle drei Standorte heute vorstellen wollen und nun mit Verein und Politik zu diskutieren, was machbar und notwendig sei, so Mentrup zum Abschluss.
Bedeuet doch eigentlich wieder so viel wie: wir haben uns im Kreis gedreht, keiner gibt nach oder macht Zugeständnisse, die Parteien sind verhärtet und wir kommen nicht voran.
Mir scheint, es geht deutlich Richtung Umbau, nur Welle sträubt sich (noch).
Ist ja vielleicht auch sinnvoll, aber ganz ehrlich- ich hab keine Lust jahrelang in einer Baustelle zu stehen.
Geht mir absolut genauso, andererseits die Sorge sich finanziell zu verheben. Was mich skeptisch macht sind die mehrfachen Aussagen, dass diese Agentur den Wildparkumbau billig gerechnet hat und darauf nicht eingegangen wurde... aber sind wir mal ehrlich: wer hätte etwas Anderes erwartet? Für Mentrup wahrscheinlich die Alternative, mit der man am wenigsten aus Wählersicht falsch machen kann. (Ohne das jetzt werten zu wollen, bevor mir happy jetzt wieder eine Standpauke erteilt :cool)
Man muss es aber ehrlich gesagt irgendwie auch politisch angehen, das lässt sich meines Erachtens nicht vermeiden...
Zitat von rob1n:
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Der letzte Absatz spricht doch schon wieder Bände... zudem jeder Standort nicht als Spielstätte vor 2018 herum realisierbar... heißt es nicht schon seit Jahren, dass wir unbedingt in den kommenden Jahren eine Lösung zum "brüchigen" Wildpark braucht? Das wären ja nochmal mindestens fünf Jahre oben drauf...?
Zitat
“Ich finde es schade, dass sie die Gelegenheit nicht nutzen, das fachlich zu diskutieren”, so Schöner von Speer und Partner zu Wellenreuther. Die Ergebnisse, die Wellenreuther nicht gefallen, würde er persönlich nehmen und diskutieren.
“Ich finde es schade, dass wir die Diskussion bekommen haben, die wir haben”, so Mentrup. Man habe den KSC vor längerer Zeit angeschrieben mit Fragen zu Vorteilen des Standortes an der Autobahn und das Hospitality betreffend. Die Antwort habe man erst kurz vor des Termins am Donnerstag erhalten. Die Antwort, die man erhielt sei nicht wirklich bezogen auf die Frage, den Standort betreffend.
Insgesamt habe man alle drei Standorte heute vorstellen wollen und nun mit Verein und Politik zu diskutieren, was machbar und notwendig sei, so Mentrup zum Abschluss.
Bedeuet doch eigentlich wieder so viel wie: wir haben uns im Kreis gedreht, keiner gibt nach oder macht Zugeständnisse, die Parteien sind verhärtet und wir kommen nicht voran.
Mir scheint, es geht deutlich Richtung Umbau, nur Welle sträubt sich (noch).
Ist ja vielleicht auch sinnvoll, aber ganz ehrlich- ich hab keine Lust jahrelang in einer Baustelle zu stehen.
Geht mir absolut genauso, andererseits die Sorge sich finanziell zu verheben. Was mich skeptisch macht sind die mehrfachen Aussagen, dass diese Agentur den Wildparkumbau billig gerechnet hat und darauf nicht eingegangen wurde... aber sind wir mal ehrlich: wer hätte etwas Anderes erwartet? Für Mentrup wahrscheinlich die Alternative, mit der man am wenigsten aus Wählersicht falsch machen kann. (Ohne das jetzt werten zu wollen, bevor mir happy jetzt wieder eine Standpauke erteilt :cool)
Man muss es aber ehrlich gesagt irgendwie auch politisch angehen, das lässt sich meines Erachtens nicht vermeiden...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rob1n am 25.07.2013 um 23:44 Uhr bearbeitet
26.07.2013 - 00:26 Uhr
Zitat
Die Erlösmöglichkeiten im Wildpark würden in der Zweiten Liga 10 bis 11 Millionen Euro, in der Mastweide 11 bis 12 und in der Unteren Hub ebenfalls 11 bis 12 Millionen Euro bedeuten.
Man hat eine vergrösserte Kapazität der Zuschauer um 7.000 Plätze. Man hat Mehreinnahmen an Werbung. Geringeres Polizeiaufgebot da erhöhte Sicherheit und daher Kosteneinsparung. Überhaupt ist bei einem Neubau der Unterhalt grundsätzlich kostengünstiger. Für all dies wird eine Erlösdifferenz von lediglich 1 Mio. kalkuliert?
Zitat
Der Wildpark sei zwar die günstigere Variante, aber es fehlen die Kosten für Parkhäuser und ÖPNV. “Wenn man alles weglässt, was man woanders fordert, dann wird es billig.”
Das dachte ich mir auch. Ich hatte die ganze Zeit auf die Berechnung der Kosten für die Infrastruktur gewartet. Kam aber nix. So wird der Wildpark natürlich um einiges günstiger.
Fassen wir doch mal zusammen
"Untere Hub": 179 Mio. komplett (inkl.Infrastruktur)
"Mastweide": 293 Mio. komplett (inkl. Infrastruktur)
"Wildpark": 120 Mio. (ohne Infrastruktur)
Abzgl. der Einbussen, die man mindestens fünf Jahre im Falle eines Wildpark-Umbaus hat sowie den Einbussen der schlechteren Vermarktungsmöglichkeiten wie auch die fehlende Berechnung für die Infrastruktur komme ich zu dem Ergebnis, dass ein Neubau an der "Untere Hub" kostengünstiger ist als ein Umbau des Wildparks.
Die Erlösmöglichkeiten im Wildpark würden in der Zweiten Liga 10 bis 11 Millionen Euro, in der Mastweide 11 bis 12 und in der Unteren Hub ebenfalls 11 bis 12 Millionen Euro bedeuten.
Man hat eine vergrösserte Kapazität der Zuschauer um 7.000 Plätze. Man hat Mehreinnahmen an Werbung. Geringeres Polizeiaufgebot da erhöhte Sicherheit und daher Kosteneinsparung. Überhaupt ist bei einem Neubau der Unterhalt grundsätzlich kostengünstiger. Für all dies wird eine Erlösdifferenz von lediglich 1 Mio. kalkuliert?
Zitat
Der Wildpark sei zwar die günstigere Variante, aber es fehlen die Kosten für Parkhäuser und ÖPNV. “Wenn man alles weglässt, was man woanders fordert, dann wird es billig.”
Das dachte ich mir auch. Ich hatte die ganze Zeit auf die Berechnung der Kosten für die Infrastruktur gewartet. Kam aber nix. So wird der Wildpark natürlich um einiges günstiger.
Fassen wir doch mal zusammen
"Untere Hub": 179 Mio. komplett (inkl.Infrastruktur)
"Mastweide": 293 Mio. komplett (inkl. Infrastruktur)
"Wildpark": 120 Mio. (ohne Infrastruktur)
Abzgl. der Einbussen, die man mindestens fünf Jahre im Falle eines Wildpark-Umbaus hat sowie den Einbussen der schlechteren Vermarktungsmöglichkeiten wie auch die fehlende Berechnung für die Infrastruktur komme ich zu dem Ergebnis, dass ein Neubau an der "Untere Hub" kostengünstiger ist als ein Umbau des Wildparks.
26.07.2013 - 07:50 Uhr
Quelle: www.bnn.de
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | Titel | 26.07.2013
Stadion: Wildpark günstigste Variante
Karlsruhe (gw). In der Debatte um ein modernes Fußballstadion ist der Standort Mastweide am Autobahnkreuz Karlsruhe beim Fakten-Check durchgefallen. Ein Neubau an dieser Stelle in unmittelbarer Nähe der A 5 würde insgesamt rund 293 Millionen Euro kosten. Dies wurde auf dem Abschlussforum Stadion gestern Abend bekannt. Ein Neubau am alten Standort im Wildpark würde laut Experten etwa 120 Millionen Euro kosten. (Siehe Zeitgeschehen.)
Die Veranstaltung bildete den Abschluss des von Oberbürgermeister Frank Mentrup initiierten Fakten-Checks zu der seit Jahren schwelende Debatte.
ZitatStadion: Wildpark günstigste Variante
Karlsruhe (gw). In der Debatte um ein modernes Fußballstadion ist der Standort Mastweide am Autobahnkreuz Karlsruhe beim Fakten-Check durchgefallen. Ein Neubau an dieser Stelle in unmittelbarer Nähe der A 5 würde insgesamt rund 293 Millionen Euro kosten. Dies wurde auf dem Abschlussforum Stadion gestern Abend bekannt. Ein Neubau am alten Standort im Wildpark würde laut Experten etwa 120 Millionen Euro kosten. (Siehe Zeitgeschehen.)
Die Veranstaltung bildete den Abschluss des von Oberbürgermeister Frank Mentrup initiierten Fakten-Checks zu der seit Jahren schwelende Debatte.
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | ZEITGESCHEHEN | 26.07.2013
Mastweide fällt beim Fakten-Check durch
In der Stadionfrage werden Ergebnisse der Standortprüfung diskutiert / Mentrup zu „Hub“: „Keine politische Mehrheit“
Von unserem Redaktionsmitglied Gerhard Wolff
Wer gehofft hat, schon eine Weichenstellung in der Stadionfrage mit aus dem Karlsruher Stephanssaal hinaus in den warmen Sommerabend zu nehmen, den enttäuschte Oberbürgermeister Frank Mentrup zunächst. „Es geht um eine abschließende Summe aller Erkenntnisse, nicht darum, sich auf einen Standort festzulegen“, stellte Karlsruhes Rathauschef zu Beginn des Abschlussforums Stadion fest.
Am Ende der gut dreieinhalbstündigen Veranstaltung aber gab es dennoch zumindest einen klaren Verlierer: Der Standort Mastweide/Gleisdreieck am Autobahnkreuz Karlsruhe offenbarte beim Fakten-Check die größten Probleme und wäre die spürbar teuerste Variante gegenüber den beiden anderen Standorten, die unter die Lupe genommen wurden: Die Untere Hub und der Wildpark.
„Keiner der Standorte ist problemfrei. Die detaillierte Betrachtung zeigt, dass eine Entscheidung immer schwieriger wird“, bilanzierte Mentrup, der dennoch klare Worte fand. Als einzig „realistischen Standort an der Autobahn“ sieht Mentrup auf Grundlage der vorgetragenen Ergebnisse die Untere Hub an. „Allerdings sehe ich große Widerstände in der Bevölkerung und derzeit keine politische Mehrheit“, sagte der OB bei seinem Resümee der Veranstaltung, die den Abschluss des von Mentrup neu initiierten Standort-Castings bildete, das als Grundlage für einen Beschluss des Gemeinderats dienen soll.
Als „nicht ganz einfach, aber machbar“ bewertete KSC-Präsident Ingo Wellenreuther die „Hub“. Der Clubchef des Fußball-Zweitligisten sieht die Mastweide unverdrossen als „idealen Standort“ an. Die vorgelegten Ergebnisse bewertete der CDU-Bundestagsabgeordnete insgesamt als „tendenziös“. „Wenn man alles weglässt, dann wird es billig“, meinte Wellenreuther mit Blick auf den Wildpark. Die Parkplatzsituation könne dort nicht gelöst werden.
„Es ist eine Faktensammlung, wo es um Relationen geht, die man zur Kenntnis nehmen muss“, verdeutlichte Mentrup im Laufe der teils hitzig, meist aber sachlich geführten Diskussion im gut gefüllten Saal. Deutlich wurde jedoch einmal mehr, dass sich die Parteien Pro und Contra Wildpark recht uneinsichtig gegenüberstehen.
Als vergleichende Größe für alle drei Standorte sind die Experten von einer Stadionkapazität von 35 000 Zuschauern (25 000 Sitz-, 10 000 Stehplätze) in einem reinen Fußballstadion ausgegangen, enthalten sind dabei jeweils 2 500 Business-Seats. Die Baukosten für den reinen Stadionkörper betragen standortunabhängig circa 65,5 Millionen Euro, wie das Frankfurter Planungsmanagementbüro Proprojekt vorrechnete. Bei den Gesamtkosten gilt es noch mögliche Kostenrisiken zu berücksichtigen.
Untere Hub
Der Standort im Norden an der Autobahn 5 ist von der Größe her sehr gut geeignet, sowohl der Stadionkörper als auch die nötige Infrastruktur (unter anderem Parkplätze) wären problemlos unterzubringen. Die Verkehrsanbindung für motorisierte Besucher ist, zumindest was die Autobahnnähe betrifft, positiv zu bewerten. Einen direkten ÖPNV-Anschluss gibt es nicht, die Erschließung müsste fußläufig über den Bahnhof Durlach sowie einen umgebauten Halt „Untere Hub“ erfolgen. Problematisch bei einer Bebauung: die Fläche hat eine „Funktion als Grünzäsur“. Planungsrechtlich wäre für den Standort ein „relativ großer Aufwand“ zu betreiben, wie Eckhard Restle vom Beratungsunternehmen Drees&Sommer erklärte.
Eckdaten im Überblick:
Eigentumsverhältnisse: 70 Prozent Stadt, 30 Prozent privat (rund 35 Besitzer).
Anfahrt Zuschauer: 60 Prozent Pkw/Busse.
Geschätzte Erlösungspotenziale für den KSC: 11,1 bis 12,1 Millionen (Zweite Liga), 24,4 bis 26,4 (Erste Liga).
Kosten insgesamt: 179 Millionen Euro.
Mögliche Inbetriebnahme: Saison 2019/20.
Mastweide/Gleisdreieck
Der klare Favorit des KSC: Ebenfalls an der A 5 gelegen, am Kreuz Karlsruhe, aber von der Fläche wesentlich kleiner als die Hub. Es bedürfte für eine Umsetzung zwingend weiterer Flächen im Umfeld, vor allem für Parkplätze, wie Matthias Schöner vom Frankfurter Planungsbüro Albert Speer & Partner AS & P) erläuterte. Ein erheblicher Kostenpunkt wäre der komplexe Umbau der Durlacher Allee für den ÖPNV-Halt Weinweg (Ausbau, Fußgängerüberwege) sowie ein neuer S-Bahn-Halt – insgesamt werden die ÖPNV-Infrastruktur-Maßnahmen mit 52 Millionen Euro beziffert. Planungsrechtlich ist die Mastweide extrem problematisch, nicht zuletzt wegen dreier Hochspannungsleitungen, die verlegt werden müssten. Zudem wegen der rund 300 Kleingärtner.
Eckdaten im Überblick:
Eigentumsverhältnisse: 100 Prozent Stadt (aber: Notwendige Verkehrsflächen überwiegend im Eigentum Dritter).
Anfahrt Zuschauer: 55 Prozent Pkw/Bus.
Geschätzte Erlösungspotenziale: 11,1 bis 12,1 Millionen (Zweite Liga), 24,4 bis 26,4 (Erste Liga).
Kosten insgesamt: 293 Millionen Euro.
Mögliche Inbetriebnahme: 2021/22.
Wildpark
Die hohen Schutzausweisungen (Landschaftsschutzgebiet) setzt einem Stadionneubau am jetzigen Standort Grenzen. Bei einem kompletten Neubau müssten dem KSC wegfallende Trainingsflächen andernorts ersetzt, Fanströme entzerrt und getrennt werden. Zusätzliche Stellplätze müssten Parkdecks auf dem Birkenparkplatz gewährleisten. Ein Vorteil des gewachsenen Standorts: Die nötigen Infrastrukturkosten fallen geringer aus. Die Mehrheit der Besucher kommt mit dem ÖPNV, dem Rad oder zu Fuß. Planfeststellungsverfahren sind anders als an den anderen Standorten nicht nötig. Der Neubau müsste während des laufenden Spielbetriebs erfolgen, der KSC wies dabei auf die zu erwartenden Verluste hin. „Das müssen wir berechnen“, sagte Mentrup.
Eckdaten im Überblick:
Eigentumsverhältnisse: 100 Prozent Stadt/Land.
Anfahrt Zuschauer: 40 Prozent Pkw/Busse.
Geschätzte Erlösungspotenziale: 10,1 bis 11,1 Millionen (Zweite Liga), 22,4 bis 24,4 (Erste Liga).
Baukosten insgesamt: 120 Millionen Euro.
Mögliche Inbetriebnahme: Saison 2018/19.
Zitat
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | ZEITGESCHEHEN | 26.07.2013
Schwierige Suche
Noch in diesem Herbst soll im Karlsruher Gemeinderat ein Grundsatzbeschluss in der Stadionfrage herbeigeführt werden. Das ist der klar formulierte Wunsch von Oberbürgermeister Frank Mentrup, der die Debatte um ein modernes Fußballstadion neu belebt hat. Bislang sind alle Pläne gescheitert.
Dabei haben Stadt und Karlsruher SC – mal gemeinsam, mal getrennt – in den vergangenen 20 Jahren immer wieder Anläufe unternommen, das Wildpark-Stadion umzubauen, an gleicher Stelle neu zu bauen beziehungsweise andernorts eine Arena zu errichten. Bei den ersten Überlegungen für einen weiteren Umbau Ende 1993 – das Jahr der Eröffnung der sagenhaft teuren neuen Haupttribüne (45 Millionen Mark) – hatte man noch die Heim-WM-2006 im Blick.
Zuletzt verliefen 2009 Pläne im Nichts, als die Stadt einen Wildpark-Neubau favorisierte, während der KSC mit einem privaten Projektentwickler an die Autobahn strebte. Nun ließ Mentrup die drei in Frage kommenden Standorte genau unter die Lupe nehmen – so weit war man 2005/06 schon mal. Damals „siegte“ der Wildpark. gw
Zitat
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | ZEITGESCHEHEN | 26.07.2013
„Kein ,Wünsch dir was‘ “
Karlsruher Gemeinderat hat am Ende das letzte Wort
Reihe zwei, vier oder acht: Die Mitglieder des Karlsruher Gemeinderats sind gestern Abend beim Forum zur Stadionfrage im Stephanssaal unauffällig im Publikum verteilt gesessen. Doch es wird der Tag kommen, an dem alle auf sie schauen: Am Ende werden nämlich die Stadträte entscheiden, wie viel Geld sie für welches Stadion bereit sind auszugeben.
Mehrfach konnte man im Verlauf des Abends bei dem einen oder anderen Kommunalpolitiker ein Nicken beobachten. Mancher sah sich schließlich von den Darstellungen der Experten auf dem Podium in seiner Einschätzung bestätigt, dass am Ende der Wildpark die schnellste und kostengünstigste Variante wäre. „Wir sehen keinen anderen Standort“, hatte die SPD so in der Vergangenheit schon mehrfach versichert. Die Karlsruher Liste (KAL) und FDP sprachen von der „realistischsten Option“. Und die Grünen taten sich bisher sogar mit einem Neubau am alten Standort schwer und brachten immer wieder eine Sanierung der jetzigen Arena ins Spiel.
Eine politische Gemengelage, die Pläne an der Autobahn als wenig realistisch erscheinen lässt, selbst wenn sich die CDU der Argumentation des KSC-Präsidenten Ingo Wellenreuther – der immerhin auch Kreisvorsitzender der Christdemokraten ist – anschließen würde.
Schon im Herbst soll möglicherweise der Gemeinderat über das Stadion beschließen. Ein ambitionierter Zeitplan, wobei nach Überzeugung von OB Frank Mentrup auch tatsächlich dringend Handlungsbedarf besteht. Nicht nur, weil der aktuelle Zustand des Stadions unbefriedigend ist. Nein, es geht auch um Geld: Elf Millionen Euro Förderung hat das Land zugesagt. Allerdings ist keinesfalls sicher, dass dieser Betrag für alle Zeiten garantiert ist. Weitere Projekte, die aus diesem Topf gefördert wurden, sind tatsächlich längst realisiert. Insofern könnte sich die finanzielle Unterstützung für Karlsruhe schon im nächsten Doppelhaushalt des Landes nicht mehr finden, wenn in der Stadionfrage nichts voran geht.
In den nächsten Wochen will Mentrup nun mit dem Verein, aber auch mit dem Gemeinderat reden – wobei sich gestern schon der eine oder andere Stadtrat hinter vorgehaltener Hand etwas verwundert zeigte, dass der OB bisher noch nicht einmal mit den Fraktionsspitzen die Sache beraten habe. Immerhin stehe möglicherweise nach Jahren des Stillstands eine enorm wichtige Entscheidung an, bei der es für Karlsruhe um viel Geld geht. Und fallen wird diese Entscheidung ja möglicherweise im Vorfeld der Kommunalwahl 2014, die mancher im Blick haben wird, wenn er bei einer Abstimmung die Hand heben muss. Gestern Abend machte OB Mentrup mehrfach deutlich, dass am Ende der Gemeinderat gefragt sei, dass es letztlich um eine politische Entscheidung gehe. „Und es geht dabei wenig um ein ,Wünsch dir was‘ gegenüber dem Gemeinderat“, so der Verwaltungschef. Tina Kampf
Dieser Beitrag wurde zuletzt von happy1312 am 26.07.2013 um 07:51 Uhr bearbeitet
26.07.2013 - 08:35 Uhr
ein trauerspiel in x akten :(
vielleicht spricht man in zukunft nicht mehr vom "hornberger schießen" sondern vom "karlsruher stadion"
ich glaub diese posse ist wirklich einmalig in deutschland.
wer noch daran glaub dass sich hier in naher zukunft was tun wird der glaubt auch dass ein zitronenfalter zitronen faltet.
ich hoffe ich täusche mich mit dieser einschätzung
vielleicht spricht man in zukunft nicht mehr vom "hornberger schießen" sondern vom "karlsruher stadion"
ich glaub diese posse ist wirklich einmalig in deutschland.
wer noch daran glaub dass sich hier in naher zukunft was tun wird der glaubt auch dass ein zitronenfalter zitronen faltet.
ich hoffe ich täusche mich mit dieser einschätzung
26.07.2013 - 08:54 Uhr
Moin,
also, dass man bei einem solchen projekt nicht alle glücklich machen kann dürfte klar sein.
wie man allerdings auf so eine krasse summe von 300 mios kommt erschliesst sich mir iwie nicht,bin da allerdings auch ne laie, aber iwie bekomm ich das gefühl nicht los, dass diese summe der stadt grade recht ist um dafür zu sorgen, dass diese möglichkeit als standort wegfällt...(persönliche einschätzung).
wenn ich das schon les umsetzung bis 2021/2022 ?! dass so ein stadion neubau nicht von heute auf morgen geplant und umgesetzt worden ist ist mir klar aber 8/9 Jahre kommen mir doch iwie viel vor, wenn man bedenkt dass teile des stadions ja eig nur durch ne ausnahmegenehmigung der DFL?/DFB? weiterhin benutzt werden darf...
die stadionfrage ist mittlerweile einfach nur noch ermüdent und wenn man mitbekommt was da bei den sogenannten diskussionen und "workshops" rumkommt steigert das meine zuversicht überhaupt nicht, grade im gegenteil!
man diskutiert jetzt noch 2-3 jährchen rum, "auf die kommt ja jetzt auch nicht mehr an" , und dann wird entschieden, dass der standort wildpark beibehalten wird. dann wird ein bisschen flickenschusterei betrieben und man hat das problem um 10 jährchen rausgeschoben und ettliche mios verbrannt....sry ich bin ja eig optimist, aber was die stadionfrage angeht habe ich eigentlich überhaupt keine erwartungen mehr...traurig aber wahr
also, dass man bei einem solchen projekt nicht alle glücklich machen kann dürfte klar sein.
wie man allerdings auf so eine krasse summe von 300 mios kommt erschliesst sich mir iwie nicht,bin da allerdings auch ne laie, aber iwie bekomm ich das gefühl nicht los, dass diese summe der stadt grade recht ist um dafür zu sorgen, dass diese möglichkeit als standort wegfällt...(persönliche einschätzung).
wenn ich das schon les umsetzung bis 2021/2022 ?! dass so ein stadion neubau nicht von heute auf morgen geplant und umgesetzt worden ist ist mir klar aber 8/9 Jahre kommen mir doch iwie viel vor, wenn man bedenkt dass teile des stadions ja eig nur durch ne ausnahmegenehmigung der DFL?/DFB? weiterhin benutzt werden darf...
die stadionfrage ist mittlerweile einfach nur noch ermüdent und wenn man mitbekommt was da bei den sogenannten diskussionen und "workshops" rumkommt steigert das meine zuversicht überhaupt nicht, grade im gegenteil!
man diskutiert jetzt noch 2-3 jährchen rum, "auf die kommt ja jetzt auch nicht mehr an" , und dann wird entschieden, dass der standort wildpark beibehalten wird. dann wird ein bisschen flickenschusterei betrieben und man hat das problem um 10 jährchen rausgeschoben und ettliche mios verbrannt....sry ich bin ja eig optimist, aber was die stadionfrage angeht habe ich eigentlich überhaupt keine erwartungen mehr...traurig aber wahr
26.07.2013 - 08:58 Uhr
Warum sind die Erlösmöglichkeiten überall gleich? :p
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