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Spielsystem und Kaderplanung

29.04.2010 - 20:11 Uhr
Spielsystem und Kaderplanung |#2641
02.03.2021 - 12:26 Uhr
Zitat von stibu
Zitat von Sektor_D7

Ich habe etwas Angst um Spycher. Die Geschichte damals mit der Nationalmannschaft hat ja schon recht deutlich gezeigt, dass er sich nicht bis zur Pensionierung bei YB sieht. Jetzt kommt es höchstwahrscheinlich bei Eintracht Frankfurt, wo Spycher jahrelang gespielt hat und auch Kapitän war, zu einem Umbruch in der Führungsetage. Sportchef Hübner will kürzertreten (hier gibt es mit Chefscout Manga bereits einen internen Nachfolger) und Sportvorstand Bobic könnte zur neuen Saison zur Herta wechseln. Ich könnte mir deshalb einerseits das Interesse von Frankfurt an Spycher vorstellen, genau so wie ich mir vorstellen könnte, das dieser Job für ihn etwas ganz besonderes wäre.

Trainer und Sportchef auf einmal zu verlieren wäre schon ein Worst-Case Szenario...

Wäre ein ganz harter Schlag, wenn Spycher und Gerry gleichzeitig wechseln würden. Bei Wuschu hoffe ich, dass ihn die Familie noch etwas länger in Bern hält. So wie ich ihn einschätze, ist es keine Option, dass die Söhne in Bern bleiben und er in Deutschland arbeitet. Ob er den Lebensmittelpunkt der Familie nochmals nach Frankfurt verlegen will, bezweifle ich. Jedenfalls so lange bis die Söhne erwachsen sind. Ist wohl ein verzweifelter Versuch von mir ein Punkt zu finden wieso er noch länger in Bern bleibt.

Gerry ist beim passenden Angebot ganz sicher weg. Zum Glück hagelt es im Trainer Business nicht passende Angebote. In den tiefsten Abstiegskampf der Bundesliga wird er wohl kaum wechseln wollen und Optionen wie Frankfurt oder Gladbach gibt es ja nicht wie Sand am Meer.


Ein Abgang von Seoane zu Gladbach und ein Abgang von Spycher zu Frankfurt ist auf alle Fälle sehr plausibel.

Gladbach sucht immer wieder schweizer Lösungen. Gerry ist der Trainer der letzten Jahre aus der Schweiz, ist vielsprachig und hat jetzt auch gegen einen Bundesligisten gezeigt, was er kann.

Für Spycher in Frankfurt spricht nicht nur das oben gesagte sondern auch, dass Hütter dort Trainer ist - der wird sicherlich nur gutes über Spycher zu berichten haben.

Für mich wäre der Ersatz für Spycher glasklar: Gerber vom FC Thun. Mehrsprachig, besonnen auch in schweren Zeiten, ruhig, mit Sozialkompetenz und viel Erfahrung als Sportchef.
Und mein Trainerfavorit ist auch ein Ex-Thuner, Schneider. Ich will keinen Schreihals à la Sforza bei uns. Schneider hat immer einen guten Job gemacht in einem schweren Umfeld mit wenig finanziellen Möglichkeiten. Ich traue ihm zu, mit seiner ruhigen, sachlichen Art mti einem besseren Team etwas erreichen zu können. Auch in der Abstiegssaison des FC Thun hat er eigentlich die Kurve nochmals gekriegt. Die Rückrunde von Thun war sehr gut. Und dass er nach dem Abstieg die Konsequenzen gezogen hat und selber gegangen ist spricht vielleicht auch für ihn.
Spielsystem und Kaderplanung |#2642
02.03.2021 - 16:27 Uhr
Zitat von LukSkywalker
Zitat von stibu

Zitat von Sektor_D7

Ich habe etwas Angst um Spycher. Die Geschichte damals mit der Nationalmannschaft hat ja schon recht deutlich gezeigt, dass er sich nicht bis zur Pensionierung bei YB sieht. Jetzt kommt es höchstwahrscheinlich bei Eintracht Frankfurt, wo Spycher jahrelang gespielt hat und auch Kapitän war, zu einem Umbruch in der Führungsetage. Sportchef Hübner will kürzertreten (hier gibt es mit Chefscout Manga bereits einen internen Nachfolger) und Sportvorstand Bobic könnte zur neuen Saison zur Herta wechseln. Ich könnte mir deshalb einerseits das Interesse von Frankfurt an Spycher vorstellen, genau so wie ich mir vorstellen könnte, das dieser Job für ihn etwas ganz besonderes wäre.

Trainer und Sportchef auf einmal zu verlieren wäre schon ein Worst-Case Szenario...

Wäre ein ganz harter Schlag, wenn Spycher und Gerry gleichzeitig wechseln würden. Bei Wuschu hoffe ich, dass ihn die Familie noch etwas länger in Bern hält. So wie ich ihn einschätze, ist es keine Option, dass die Söhne in Bern bleiben und er in Deutschland arbeitet. Ob er den Lebensmittelpunkt der Familie nochmals nach Frankfurt verlegen will, bezweifle ich. Jedenfalls so lange bis die Söhne erwachsen sind. Ist wohl ein verzweifelter Versuch von mir ein Punkt zu finden wieso er noch länger in Bern bleibt.

Gerry ist beim passenden Angebot ganz sicher weg. Zum Glück hagelt es im Trainer Business nicht passende Angebote. In den tiefsten Abstiegskampf der Bundesliga wird er wohl kaum wechseln wollen und Optionen wie Frankfurt oder Gladbach gibt es ja nicht wie Sand am Meer.


Ein Abgang von Seoane zu Gladbach und ein Abgang von Spycher zu Frankfurt ist auf alle Fälle sehr plausibel.

Gladbach sucht immer wieder schweizer Lösungen. Gerry ist der Trainer der letzten Jahre aus der Schweiz, ist vielsprachig und hat jetzt auch gegen einen Bundesligisten gezeigt, was er kann.

Für Spycher in Frankfurt spricht nicht nur das oben gesagte sondern auch, dass Hütter dort Trainer ist - der wird sicherlich nur gutes über Spycher zu berichten haben.

Für mich wäre der Ersatz für Spycher glasklar: Gerber vom FC Thun. Mehrsprachig, besonnen auch in schweren Zeiten, ruhig, mit Sozialkompetenz und viel Erfahrung als Sportchef.
Und mein Trainerfavorit ist auch ein Ex-Thuner, Schneider. Ich will keinen Schreihals à la Sforza bei uns. Schneider hat immer einen guten Job gemacht in einem schweren Umfeld mit wenig finanziellen Möglichkeiten. Ich traue ihm zu, mit seiner ruhigen, sachlichen Art mti einem besseren Team etwas erreichen zu können. Auch in der Abstiegssaison des FC Thun hat er eigentlich die Kurve nochmals gekriegt. Die Rückrunde von Thun war sehr gut. Und dass er nach dem Abstieg die Konsequenzen gezogen hat und selber gegangen ist spricht vielleicht auch für ihn.

Falls uns Wuschu wirklich verlassen sollte, wäre Andres Gerber eine sehr interessante Alternative. Er verkörpert ähnliche Werte, war bereits als Spieler für YB aktiv und verfügt über einen grossen Erfahrungsschätz als Sportchef. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seinen Vertrag in Thun kürzlich verlängert und soll in Zukunft den Verein als Präsident vorstehen. Als treuer Schaffer kann ich mir gut vorstellen, dass er Thun die Treue halten würde.
Mit Marc Schneider als Trainer kann ich mich weniger gut anfreunden. Einerseits fehlt ihm der Leistungsausweis und anderseits vermisse ich bei ihm ein wenig die Autorität. Bei Thun hat er einen soliden Job abgeliefert, ist aber trotzdem abgestiegen. Ich würde mir eine ambitioniertere Lösung wünschen.

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Come on Young Boys!
Spielsystem und Kaderplanung |#2643
02.03.2021 - 22:19 Uhr
Ich denke Spycher wird bleiben. Das Umfeld in Bern und die Familie dürfte den Ausschlag geben. Zudem ist er clever genug zu erkennen, dass er in Frankfurt sportlich nur verlieren kann. Wenn Frankfurt nicht noch völlig abstürzt, spielen sie international, möglicherweise sogar Champions League. Dazu gibt es viele Fragezeichen in der sportlichen Führung. Hübner geht sicher und ob Hütter wirklich bleibt, bin ich nicht sicher. Alles in allem würde ich ihm deshalb aktuell eine Rückkehr zur Eintracht nicht empfehlen.
Spielsystem und Kaderplanung |#2644
03.03.2021 - 02:28 Uhr
Die Hessenschau schreibt zumindest über ein mögliches Interesse von Frankfurt. Ich würde diesen Wechsel durchaus für realistisch halten, auch wenn mir das Herz bluten würde.
Die Ideen hier bezüglich Gerber halte ich hingegen nicht für wahrscheinlich. Er soll doch gerade erst den Posten als Präsident bei Thun übernehmen, dann wird er doch wohl nicht wechseln. Ausserdem, wie schon vor kurzem erwähnt, hat sich Spycher ja eigentlich seinen Nachfolger mit Patrik Schuler schon installiert und solange Chapuisat bleibt, wäre zumindest einer aus dem Erfolgstrio noch da.
Spielsystem und Kaderplanung |#2645
03.03.2021 - 10:40 Uhr
Zitat von SG_83
Ich denke Spycher wird bleiben. Das Umfeld in Bern und die Familie dürfte den Ausschlag geben. Zudem ist er clever genug zu erkennen, dass er in Frankfurt sportlich nur verlieren kann. Wenn Frankfurt nicht noch völlig abstürzt, spielen sie international, möglicherweise sogar Champions League. Dazu gibt es viele Fragezeichen in der sportlichen Führung. Hübner geht sicher und ob Hütter wirklich bleibt, bin ich nicht sicher. Alles in allem würde ich ihm deshalb aktuell eine Rückkehr zur Eintracht nicht empfehlen.
Nach dieser Logik müsste Spycher sein Leben lang Sportchef beim Branchenprimus in der proviniziellen Schweiz bleiben. Deine Ausführungen mögen deinem idealen Lebensentwurf entsprechen, aber es soll auch Typen geben, die nicht zu 100% auf Idylle und möglichst wenig Gegenwind fixiert sind. Dass er in FFM sportlich nur verlieren kann, sehe ich nicht. Wenn man den Verein dauerhaft in den europäischen Rängen klassieren kann, wäre das ein grosser Erfolg. FFM als Stadt bietet ein unglaubliches Potenzial für den Verein, die aktuelle Mannschaft ist sehr gut. Dazu hast du als Sportchef natürlich völlig andere finanzielle Mittel als bei YB. Wenn Spycher eine Spur Ehrgeiz mitbringt, müsste er die Chance eigentlich wahrnehmen. Zurück nach Bern kann er dank seinem Leistungsausweis jederzeit.

•     •     •

Mousa Dembélé
GOAT
Spielsystem und Kaderplanung |#2646
03.03.2021 - 11:04 Uhr
Zitat von Rot-Blau1893
Zitat von SG_83

Ich denke Spycher wird bleiben. Das Umfeld in Bern und die Familie dürfte den Ausschlag geben. Zudem ist er clever genug zu erkennen, dass er in Frankfurt sportlich nur verlieren kann. Wenn Frankfurt nicht noch völlig abstürzt, spielen sie international, möglicherweise sogar Champions League. Dazu gibt es viele Fragezeichen in der sportlichen Führung. Hübner geht sicher und ob Hütter wirklich bleibt, bin ich nicht sicher. Alles in allem würde ich ihm deshalb aktuell eine Rückkehr zur Eintracht nicht empfehlen.
Nach dieser Logik müsste Spycher sein Leben lang Sportchef beim Branchenprimus in der proviniziellen Schweiz bleiben. Deine Ausführungen mögen deinem idealen Lebensentwurf entsprechen, aber es soll auch Typen geben, die nicht zu 100% auf Idylle und möglichst wenig Gegenwind fixiert sind. Dass er in FFM sportlich nur verlieren kann, sehe ich nicht. Wenn man den Verein dauerhaft in den europäischen Rängen klassieren kann, wäre das ein grosser Erfolg. FFM als Stadt bietet ein unglaubliches Potenzial für den Verein, die aktuelle Mannschaft ist sehr gut. Dazu hast du als Sportchef natürlich völlig andere finanzielle Mittel als bei YB. Wenn Spycher eine Spur Ehrgeiz mitbringt, müsste er die Chance eigentlich wahrnehmen. Zurück nach Bern kann er dank seinem Leistungsausweis jederzeit.


Seine Kinder wurden gerade in Bern eingeschult und er hat bereits mehrfach betont, dass die Familie bereits den Posten bei YB als "Kompromiss mittragen" muss. Er ist sehr geerdet und wollte es eigentlich einige Zeit ruhiger angehen lasse, dann kam halt der olle Sigi um die Ecke. Deshalb ist das Argument des sich Niederlassens im Falle Spychers wohl wesentlich höher zu gewichten als sein Ehrgeiz. Dass zu einem späteren Zeitpunkt erneut Angebote eintrudeln werden wenn er denn so weiterarbeitet - und im Moment spricht da absolut gar nix dagegen- kann ebenfalls ausgegangen werden.

Deshalb liebe Basler Meine Einschätzung: Die Hoffnung bezüglich eines Wuschu-Abgangs müsst ihr wohl oder übel zerstreuen zwinker Ich würde da eher auf eine Abgang Gerry spekulieren zwinker

•     •     •

*Gäub Schwarz mis Härz mir liebe üsi Stadt*

*Weisch no dä Tag! S isch Samschtig gsi! D ganzi Stadt gäub-schwarz het gspürt sisch wider Zyt!

Der Wouf im Gou! Ds Wankdorf isch vou! Ds Spiu scho fasch ds Änd drum los äs mues itz eifach cho!

Schämpu schiesst z'Gou! S brönnt überau! YB isch Meischter ändlech hei mir dä Pokau!*

Hopp YB!
Spielsystem und Kaderplanung |#2647
03.03.2021 - 11:56 Uhr
Zitat von MastaGanja
Zitat von Rot-Blau1893

Zitat von SG_83

Ich denke Spycher wird bleiben. Das Umfeld in Bern und die Familie dürfte den Ausschlag geben. Zudem ist er clever genug zu erkennen, dass er in Frankfurt sportlich nur verlieren kann. Wenn Frankfurt nicht noch völlig abstürzt, spielen sie international, möglicherweise sogar Champions League. Dazu gibt es viele Fragezeichen in der sportlichen Führung. Hübner geht sicher und ob Hütter wirklich bleibt, bin ich nicht sicher. Alles in allem würde ich ihm deshalb aktuell eine Rückkehr zur Eintracht nicht empfehlen.
Nach dieser Logik müsste Spycher sein Leben lang Sportchef beim Branchenprimus in der proviniziellen Schweiz bleiben. Deine Ausführungen mögen deinem idealen Lebensentwurf entsprechen, aber es soll auch Typen geben, die nicht zu 100% auf Idylle und möglichst wenig Gegenwind fixiert sind. Dass er in FFM sportlich nur verlieren kann, sehe ich nicht. Wenn man den Verein dauerhaft in den europäischen Rängen klassieren kann, wäre das ein grosser Erfolg. FFM als Stadt bietet ein unglaubliches Potenzial für den Verein, die aktuelle Mannschaft ist sehr gut. Dazu hast du als Sportchef natürlich völlig andere finanzielle Mittel als bei YB. Wenn Spycher eine Spur Ehrgeiz mitbringt, müsste er die Chance eigentlich wahrnehmen. Zurück nach Bern kann er dank seinem Leistungsausweis jederzeit.


Seine Kinder wurden gerade in Bern eingeschult und er hat bereits mehrfach betont, dass die Familie bereits den Posten bei YB als "Kompromiss mittragen" muss. Er ist sehr geerdet und wollte es eigentlich einige Zeit ruhiger angehen lasse, dann kam halt der olle Sigi um die Ecke. Deshalb ist das Argument des sich Niederlassens im Falle Spychers wohl wesentlich höher zu gewichten als sein Ehrgeiz. Dass zu einem späteren Zeitpunkt erneut Angebote eintrudeln werden wenn er denn so weiterarbeitet - und im Moment spricht da absolut gar nix dagegen- kann ebenfalls ausgegangen werden.

Deshalb liebe Basler Meine Einschätzung: Die Hoffnung bezüglich eines Wuschu-Abgangs müsst ihr wohl oder übel zerstreuen zwinker Ich würde da eher auf eine Abgang Gerry spekulieren zwinker


Ich sehe, was du meinst, insbesondere mit dem Umfeld, das Wuschu sehr wichtig ist. Aber mir fehlt leider diese 100%ige Sicherheit, dass er nicht doch wechseln könnte. Zum einen liegt dies daran, dass die Anfrage aus Frankfurt kommt, so ziemlich dem einzigen Klub, dem Wuschu ähnlich verbunden ist wie YB. Er kennt die Stadt aus seiner Zeit dort, es wäre also kein kompletter Neuanfang. Seine Kinder sind zwar eingeschult, aber noch relativ jung. Der Zeitpunkt zum Wechseln wäre jetzt also besser als in ein paar Jahren, wenn die Kinder vor oder in der Pubertät sind. Sportlich ist Frankfurt sicher noch ein bisschen reizvoller als YB, wenn auch der Unterschied nicht mehr so gross ist, wie vor ein paar Jahren. Und finanziell wird YB ihm nicht das bieten können, was er in Frankfurt bekommt (nicht, dass ich das Gefühl habe, dass dies bei Wuschu das ausschlaggebende Argument ist). Irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass er nach diesen unglaublich erfolgreichen Jahren entweder 2021 oder 2022 (nach Vertragsende) einen neuen Reiz setzen will. Aber wie gesagt: deine Argumente verstehe ich durchaus, grundsätzlich ist er nicht der Typ, der beim ersten seriösen Angebot abspringt. Einfach der Fall Frankfurt ist für Wuschu besonders...

•     •     •

„Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit.“ - Werner Hansch
Spielsystem und Kaderplanung |#2648
03.03.2021 - 13:18 Uhr
Zitat von Rot-Blau1893
Zitat von SG_83

Ich denke Spycher wird bleiben. Das Umfeld in Bern und die Familie dürfte den Ausschlag geben. Zudem ist er clever genug zu erkennen, dass er in Frankfurt sportlich nur verlieren kann. Wenn Frankfurt nicht noch völlig abstürzt, spielen sie international, möglicherweise sogar Champions League. Dazu gibt es viele Fragezeichen in der sportlichen Führung. Hübner geht sicher und ob Hütter wirklich bleibt, bin ich nicht sicher. Alles in allem würde ich ihm deshalb aktuell eine Rückkehr zur Eintracht nicht empfehlen.
Nach dieser Logik müsste Spycher sein Leben lang Sportchef beim Branchenprimus in der proviniziellen Schweiz bleiben. Deine Ausführungen mögen deinem idealen Lebensentwurf entsprechen, aber es soll auch Typen geben, die nicht zu 100% auf Idylle und möglichst wenig Gegenwind fixiert sind. Dass er in FFM sportlich nur verlieren kann, sehe ich nicht. Wenn man den Verein dauerhaft in den europäischen Rängen klassieren kann, wäre das ein grosser Erfolg. FFM als Stadt bietet ein unglaubliches Potenzial für den Verein, die aktuelle Mannschaft ist sehr gut. Dazu hast du als Sportchef natürlich völlig andere finanzielle Mittel als bei YB. Wenn Spycher eine Spur Ehrgeiz mitbringt, müsste er die Chance eigentlich wahrnehmen. Zurück nach Bern kann er dank seinem Leistungsausweis jederzeit.


Er muss nicht lebenslänglich in Bern bleiben. Aber vielleicht bis die Kinder in einem Alter sind, indem sie auch mal ohne Vater zurecht kommen. Ich würde Spycher so einschätzen, dass er zu Gunsten der Familie ein sportlich und finanziell spannendes Projekt ausschlägt. Vielleicht ist es jetzt nach seiner aktiven Karriere einfach so, dass er seine Bedürfnisse hinter diejenigen der Familie stellt. Zumindest wirkt er für mich so. Aber das ist nur eine Einschätzung aus der Ferne. Dagegen sprechen für mich zwei Tatsachen:
1) Frankfurt ist nicht irgend ein beliebiger Verein für ihn.
2) Er macht den Job in Bern schon einige Jahre und hat wenig neue sportliche Anreize.
Spielsystem und Kaderplanung |#2649
03.03.2021 - 14:01 Uhr
Betreffend Spycher ist wohl vieles des hier gesagten "wishful thinking" von denjenigen, die Spycher noch lange in Bern sehen wollen und der Konkurrenz, die den wichtigen Baustein Spycher bei YB am liebsten im Ausland. sähen.
Ich sehe ein Abgang auch als realistisch an - auch wenn damit noch nichts über den Zeitpunkt gesagt ist.
Spycher war ein ehemaliger Fussballprofi. Die sind sich ein Nomadenleben gewohnt, ja es macht vielfach gerade den Reiz des Jobs aus. Spycher wiederum halte ich für sehr ehrgeizig - das zeigt sich schon, wie er sich auf den Job bei YB vorbereitet hat (wenn man das schon nur mit Streller vergleicht). Auch hat Spycher gesagt, dass er nciht mit YB verheiratet sei was zeigt, dass er sich ein Abgang ins Ausland sehr gut vorstellen kann (obwohl natürlich auch ein wenig Vertragspoker dahinter gesteckt haben mag). Und was die Kinder angebalngt: mein Bruder arbeitet jetzt bei einem grossen Konzern in Dänemark für 3 Jahre - seine Kinder gehen in eine deutsche Schule. Wenn die Kinder noch jung sind ist das ein relativ kleines Problem - und das Problem wäre in Frankurf umso kleiner, als in Deutschland deutsch gesprochen wird. Vieles, ja sehr vieles spricht für einen Abgang von Spycher....

...aber wie gesagt ist damit noch nicht das "wann" geklärt. Ich halte Spycher nämlich auch für einen verlässlichen Mann. Er hat bei YB für 3 Jahre unterschrieben und ich denke schon, dass er einer dieser Leute ist, die Verträge einhalten und auch die Verpflichtung spürt, dies zu tun. Zudem hat sich Spycher hier ein Denkmal erarbeitet. Wenn er geht wird er den Club geordnet hinterlassen und kaum überstürzt in 2.5 Monaten alles hinter sich lassen. Aber ja: auch die Famlie wird wohl ein gewichtiges Wort mitreden - nicht nur die Kinder sondern v.a. die Frau.

Ich denke eher, dass Spycher nach Vertragsende eine neue Herausforderung suchen wird - die Chance ist gut, dass er dies auch 2022 aus einer Position der Stärke tun kann.

Ich würde mir eine Klärung der Situation und ein klares Statement von Spycher wünschen, um Ruhe im Verein zu behalten.

Aber wie gesagt: ein Gerber fände ich als Ersatz der ideale Mann. Aber er ist ein loyaler Typ, weniger Ergeizig im Sinne von "immer grösser und weiter" und wurde glaube ich eben gerade Präsident bei Thun. Dürfte schwer sein, ihn nach Bern zu lotsen.
Spielsystem und Kaderplanung |#2650
03.03.2021 - 14:35 Uhr
Momentan bin ich noch ganz gechillt was einen Abgang von Spycher betrifft.

Erstens - wie schon mehrfach erwähnt - stellt er gewisse Dinge im Leben (Work-Life-Balance, Familie) über seinen beruflichen Werdegang.

Zweitens, war es nicht explizit Spychers Wunsch in die Rolle eines Sportchefs zu schlüpfen. So habe ich dies jedenfalls rund um die Ereignisse im Herbst 2016 wahrgenommen.

Drittens, hat sich Wuschu bei seinem Amtsantritt und vor seiner Verlängerung, gewisse, für ihn essentielle, organisatorische und strategische Hauptmerkmale versichern lassen :
- absolute Alleinkompetenz in sportlichen Fragen
- kein Reporting an den CEO (W. Greuel). Zuerst stand Greuel als CEO dem wirtschaftlichen sowie dem sportlichen "Departement" bei YB vor. Diese Organisation wurde auf Wunsch resp. als Kriterium z. G. Spycher geändert
- Assistent in Person von P. Schuler

Viertens, wird er all diese sportliche Kompetenz bei der SGE nicht haben. Da gibt es einen Sportvorstand, einen Sportdirektor, einen Kaderplaner und und und... Ich weiss nicht mal ob Bobic der Vorgesetzte von Hübner ist, oder umgekehrt. Wer macht was im Tagesgeschäft?

Daneben gäbe es natürlich Gründe eine Herausforderung wie die SGE anzunehmen. Bin mir aber nicht sicher ob dies im Einklang mit Spychers Wertvorstellungen einhergehen. Sollte er die Position bei der SGE besetzten, die nicht im Tagesgeschäft involviert wäre, dann könnte ich mir vorstellen, dass sich Wuschu den Schritt überlegt. Denn das ewige erreichbar sein für Journalisten, Berater, Agenten etc. ist wohl nicht Spychers grösstes Hobby. Lachend
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