Schiedsrichter
10.08.2009 - 23:18 Uhr
04.11.2024 - 17:42 Uhr
Ich finde es erstaunlich, dass das Thema Challenge nicht ernsthaft diskutiert wird. Damit wäre doch nun wirklich jedem geholfen. Sicher gäbe es, wie du schon sagst, noch den ein oder anderen Ausnahmefall und auch grenzwertige Entscheidungen wird es weiterhin geben (das Cucurella-Handspiel hätte der Schiri auch bei einer Challenge nicht gegeben). Aber doch bei weitem nicht in dem Umfang wie durch den reinen VAR. Und ja, es würde eine neue, taktische Variable einbauen die nicht uninteressant wäre.
04.11.2024 - 18:01 Uhr
Ich mochte die Zeiten vor dem VAR, als man im Stadion noch jubeln konnte, wenn der Ball im Tor war. Aktuell muss man damit warten, bis der Anstoß nach dem Tor erfolgt ist. Der spontane Torjubel ist doch fast die Essenz im Stadion. Das hat man komplett kaputt gemacht. Dann nehme ich lieber die ein oder andere Fehlentscheidung mehr hin. Und dass man beim Abseits meint, man könnte das jetzt auf den Zentimeter genau einschätzen (was ich stark bezweifle), bringt den Fußball jetzt auch nicht nach vorne.
Die einige Situation in der ich den VAR für akzeptabel halten würde, wären Tätlichkeiten, die außerhalb des Sichtbereichs des Schiris statt finden. Ansonsten den ganzen Mist bitte Abschaffen, das ruiniert einfach nur das Erlebnis im Stadion.
Die einige Situation in der ich den VAR für akzeptabel halten würde, wären Tätlichkeiten, die außerhalb des Sichtbereichs des Schiris statt finden. Ansonsten den ganzen Mist bitte Abschaffen, das ruiniert einfach nur das Erlebnis im Stadion.
04.11.2024 - 20:35 Uhr
Zitat von save71
Na dann herzlichen Glückwunsch nachträglich.. hoffe doch sehr das er schön feiern konnte
Habe auch fast wieder normalen Puls
Mir geht es auch so wenn ich schreiben würde was ich denke würde ich auch wieder verwarnt/gesperrt
Na dann herzlichen Glückwunsch nachträglich.. hoffe doch sehr das er schön feiern konnte
Habe auch fast wieder normalen Puls
Mir geht es auch so wenn ich schreiben würde was ich denke würde ich auch wieder verwarnt/gesperrt
Geht mir genauso, selbst wenn man es ohne Beleidigungen schreibt, soweit mit der Meinungsfreiheit.
04.11.2024 - 22:01 Uhr
Hach, wisst ihr noch, als Fußball ein Spiel der Massen war, weil er einfach war und jeder ihn verfolgen konnte? Dank VAR ist das Geschichte. Und selbst die Schiris haben keine Ahnung, wie eigentlich so das Regelwerk auszulegen sein könnte
Ihr habt ja alle Recht, mit euren Ideen für Verbesserungen und Fazits. Was mich aber einfach nur schrecklich irritiert zurücklässt: Die Abseitslinie (Abseits generell) ist neben dem Torentscheid vermutlich das einzig klar definierbar messbare im Fußball, bei dem die Technik super helfen könnte. Und dann kriegen die Schiris im Keller selbst das nicht mehr unfallfrei hin, sone popelige Linie zu ziehen? Mit einem Computer? Halleluja.
Denn das bedeutet: ALLES andere im Fußball ist Graubereich, also Ermessen. Bei Ermessen hilft kein VAR. Meine Meinung. Foul ist nicht gleich Foul, auch wenn es manchmal so aussieht bei ähnlichen Szenen. Aber: Einem Menschen gestehe ich dieses Ermessen leichter zu, damit auch die Fehler. Aber wenn sich zig Menschen vor Bilder hocken, 4 Meinungen haben und dann irgendwas ausmurmeln und dann noch nach außen verkaufen, dass das alles total viel gerechter und so machen würde...tja, dann muss man den Bumms einfach abschaffen
Aber es hat sich nach all den Jahren auch gezeigt: Die Schiris im Profibereich haben sich so dermaßen dran gewöhnt, dass sie ohne VAR direkt mal pfeifen wie im Pokal. Nämlich heillos überfordert mit der Spielbewertung. Wenn selbst Brych schon irritiert wirkt, weil er etwas endgültig entscheiden muss, ohne Checks, dann: abschaffen.
Und nochwas zeigt sich zunehmend: Alle Regeln werden mit dem VAR ausschließlich pro Angreifer ausgelegt. "Kontakt"? Elfmeter! Ein cm vor der Linie gestanden, Herr TW? Wiederholen! Findet der VAR einen Kontakt, gibt es Elfmeter. Ob der ursächlich für irgendwas war, scheint nicht mehr Teil der Bewertung. Das ist absolut lächerlich in einem Kontaktsport. Und peinlich. Jeder Stürmer schmeißt sich irgendwo rein für den Kontakt. Fertig.
Also again: abschaffen
Challenge: Du sagst es ja selbst: Das gäbe damit nur noch mehr kontroverse Entscheidungen, die noch mehr fokussiert zu noch mehr Ablehnung führen werden. Es ist nicht gesagt, dass der Schiri (für mich total ok so) auch so bewertet, wie der Trainer einer Mannschaft. Also zieht man eine Challenge und der Schiri bleibt bspw. bei seiner Fehlentscheidung. Und dann? Da warte ich nur auf die Platzstürme...
Für mich hilft auch die Challenge daher nicht. Ich habe nur ein einziges Mal ein gutes Gefühl beim VAR gehabt: An einem WE, als Sebastian Kneissl wohl mal mit im Keller saß und mit einschätzen durfte. So ein Ex-Profi war schneller dabei zu sagen: weitermachen, war nix. Das war richtiggehend spannend zu sehen, wie so eine VAR-Entscheidung ausgeht, denn aktuell weiß ich meist vorher, was kommt.
Dazu nur: De Eindruck hat man irgendwie öfter, aber bei Turnieren liegt es nur daran, dass manche Regeln per FIFA-Entscheid bis zur Lächerlichkeit ausgelegt werden sollen und somit die Schiris quasi bei einigen Szenen blind entscheiden können. So gibt es bei Turnieren häufig sehr witzige Handelfmeter. Oder eine Kartenflut. Ich will auch dieses "das muss ich jetzt aber pfeifen, weil ihr Trikot nicht in der Hose steckt!" nicht haben
Achja, habe ich schon Abschaffen! gesagt? Sicher ist sicher
Ihr habt ja alle Recht, mit euren Ideen für Verbesserungen und Fazits. Was mich aber einfach nur schrecklich irritiert zurücklässt: Die Abseitslinie (Abseits generell) ist neben dem Torentscheid vermutlich das einzig klar definierbar messbare im Fußball, bei dem die Technik super helfen könnte. Und dann kriegen die Schiris im Keller selbst das nicht mehr unfallfrei hin, sone popelige Linie zu ziehen? Mit einem Computer? Halleluja.
Denn das bedeutet: ALLES andere im Fußball ist Graubereich, also Ermessen. Bei Ermessen hilft kein VAR. Meine Meinung. Foul ist nicht gleich Foul, auch wenn es manchmal so aussieht bei ähnlichen Szenen. Aber: Einem Menschen gestehe ich dieses Ermessen leichter zu, damit auch die Fehler. Aber wenn sich zig Menschen vor Bilder hocken, 4 Meinungen haben und dann irgendwas ausmurmeln und dann noch nach außen verkaufen, dass das alles total viel gerechter und so machen würde...tja, dann muss man den Bumms einfach abschaffen
Aber es hat sich nach all den Jahren auch gezeigt: Die Schiris im Profibereich haben sich so dermaßen dran gewöhnt, dass sie ohne VAR direkt mal pfeifen wie im Pokal. Nämlich heillos überfordert mit der Spielbewertung. Wenn selbst Brych schon irritiert wirkt, weil er etwas endgültig entscheiden muss, ohne Checks, dann: abschaffen.
Und nochwas zeigt sich zunehmend: Alle Regeln werden mit dem VAR ausschließlich pro Angreifer ausgelegt. "Kontakt"? Elfmeter! Ein cm vor der Linie gestanden, Herr TW? Wiederholen! Findet der VAR einen Kontakt, gibt es Elfmeter. Ob der ursächlich für irgendwas war, scheint nicht mehr Teil der Bewertung. Das ist absolut lächerlich in einem Kontaktsport. Und peinlich. Jeder Stürmer schmeißt sich irgendwo rein für den Kontakt. Fertig.
Also again: abschaffen
Zitat von KSCFranconia
Ich finde es erstaunlich, dass das Thema Challenge nicht ernsthaft diskutiert wird. Damit wäre doch nun wirklich jedem geholfen. Sicher gäbe es, wie du schon sagst, noch den ein oder anderen Ausnahmefall und auch grenzwertige Entscheidungen wird es weiterhin geben (das Cucurella-Handspiel hätte der Schiri auch bei einer Challenge nicht gegeben). Aber doch bei weitem nicht in dem Umfang wie durch den reinen VAR. Und ja, es würde eine neue, taktische Variable einbauen die nicht uninteressant wäre.
Ich finde es erstaunlich, dass das Thema Challenge nicht ernsthaft diskutiert wird. Damit wäre doch nun wirklich jedem geholfen. Sicher gäbe es, wie du schon sagst, noch den ein oder anderen Ausnahmefall und auch grenzwertige Entscheidungen wird es weiterhin geben (das Cucurella-Handspiel hätte der Schiri auch bei einer Challenge nicht gegeben). Aber doch bei weitem nicht in dem Umfang wie durch den reinen VAR. Und ja, es würde eine neue, taktische Variable einbauen die nicht uninteressant wäre.
Challenge: Du sagst es ja selbst: Das gäbe damit nur noch mehr kontroverse Entscheidungen, die noch mehr fokussiert zu noch mehr Ablehnung führen werden. Es ist nicht gesagt, dass der Schiri (für mich total ok so) auch so bewertet, wie der Trainer einer Mannschaft. Also zieht man eine Challenge und der Schiri bleibt bspw. bei seiner Fehlentscheidung. Und dann? Da warte ich nur auf die Platzstürme...
Für mich hilft auch die Challenge daher nicht. Ich habe nur ein einziges Mal ein gutes Gefühl beim VAR gehabt: An einem WE, als Sebastian Kneissl wohl mal mit im Keller saß und mit einschätzen durfte. So ein Ex-Profi war schneller dabei zu sagen: weitermachen, war nix. Das war richtiggehend spannend zu sehen, wie so eine VAR-Entscheidung ausgeht, denn aktuell weiß ich meist vorher, was kommt.
Zitat von volkerrrachp
Der VAR hat bei z.B. WM-Turnieren schon tadellos funktioniert.
Der VAR hat bei z.B. WM-Turnieren schon tadellos funktioniert.
Dazu nur: De Eindruck hat man irgendwie öfter, aber bei Turnieren liegt es nur daran, dass manche Regeln per FIFA-Entscheid bis zur Lächerlichkeit ausgelegt werden sollen und somit die Schiris quasi bei einigen Szenen blind entscheiden können. So gibt es bei Turnieren häufig sehr witzige Handelfmeter. Oder eine Kartenflut. Ich will auch dieses "das muss ich jetzt aber pfeifen, weil ihr Trikot nicht in der Hose steckt!" nicht haben
Achja, habe ich schon Abschaffen! gesagt? Sicher ist sicher
05.11.2024 - 07:46 Uhr
Zitat von sweepernr5
Dazu nur: De Eindruck hat man irgendwie öfter, aber bei Turnieren liegt es nur daran, dass manche Regeln per FIFA-Entscheid bis zur Lächerlichkeit ausgelegt werden sollen und somit die Schiris quasi bei einigen Szenen blind entscheiden können. So gibt es bei Turnieren häufig sehr witzige Handelfmeter.
Dazu nur: De Eindruck hat man irgendwie öfter, aber bei Turnieren liegt es nur daran, dass manche Regeln per FIFA-Entscheid bis zur Lächerlichkeit ausgelegt werden sollen und somit die Schiris quasi bei einigen Szenen blind entscheiden können. So gibt es bei Turnieren häufig sehr witzige Handelfmeter.
oder eben auch "keine Elfmeter".
ich habe schon den Eindruck, dass es bei den letzten Turnieren meißtens vor allem schnell geht, was die Entscheidungen des VAR betrifft, das ist für mich zumindest im Vergleich mit den deutschen Ligen schon ein positiver Unterschied,
aber gerade wir sind ja nach dem Spanien Spiel ebenfalls gebrannt, was VAR-Entscheidungen bei großen Turnieren angeht..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Annold am 05.11.2024 um 07:47 Uhr bearbeitet
05.11.2024 - 09:23 Uhr
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
05.11.2024 - 09:43 Uhr
Zitat von Hofeditz
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
Starker Beitrag aus meiner Sicht.
05.11.2024 - 11:05 Uhr
Bei allem Ärger über den Samstag darf man nicht vergessen dass wir auch schon vom VAR profitierten. Vor allem letzte Saison gegen Fürth als der VAR bei Rückstand in Unterzahl eingriff und wir den Elfer bekamen
Trotzdem schliesse ich mich der Meinung von @Hofeditz an. Auch weil es mir als Zuschauer auf den Sack geht bei fast jedem „knappen Tor“ fünf Minuten zu rätseln was jetzt Sache ist. Das macht einfach keinen Spass mehr.
Leider habe ich wenig Hoffnung dass sich hier etwas ändert. Die Technokraten die uns die Regeln vorschreiben sind geradezu begeistert von ihrer Erfindung. Ob das uns Zuschauern gefällt dürfte wohl nachrangig sein.
Trotzdem schliesse ich mich der Meinung von @Hofeditz an. Auch weil es mir als Zuschauer auf den Sack geht bei fast jedem „knappen Tor“ fünf Minuten zu rätseln was jetzt Sache ist. Das macht einfach keinen Spass mehr.
Leider habe ich wenig Hoffnung dass sich hier etwas ändert. Die Technokraten die uns die Regeln vorschreiben sind geradezu begeistert von ihrer Erfindung. Ob das uns Zuschauern gefällt dürfte wohl nachrangig sein.
05.11.2024 - 11:08 Uhr
Zitat von Hofeditz
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
Sehr starker Beitrag. Ich stimme Dir da voll zu.
Der Gesamtkontext wird über den Haufen geworfen. Ein Spieler wurde getroffen, also isoliere ich die Situation und schaue mir nur noch an, wer wen getroffen hat. Das Rapp keinerlei Intension hat ihn zu treffen ist irrelevant, das er seinen Gegenspieler nicht mal sieht ist irrelevant, das Tresoldi den Ball vermutlich ins Seitenaus prügelt, selbst ohne Kontakt, ist irrelevant, dass ein solcher Kontakt niemanden natürlich zum Fall bringt, ist auch irrelevant. Die Entscheidung des Schiedsrichters mit klarer Sicht, Dynamik, Spielsituation etc. also mit dem Gesamtkontext ist ebenso irrelevant. Tja, dann ist es eine Ermessensentscheidung, wie kann ich es dann als klare Fehlentscheidung titulieren?
Bei Abseits kann ich wenigstens schwarz-weiß sagen, was Abseits ist und was nicht. Das ist vermutlich dann insgesamt etwas absurd, wenn man den Ursprung der Regel betrachtet, aber ich kann mich darauf verlassen.
05.11.2024 - 12:12 Uhr
Zitat von Hofeditz
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
Der Hase liegt doch darin im Pfeffer, dass niemand weiß wie der Schieds- oder Linienrichter am Sa. entschieden hätte, gäbe es den VAR nicht. Dieser doppelte Boden für die Platzschiris hat doch zu Quasi-Regeländerungen geführt, die es ohne VAR gar nicht gibt.
"Gleiche Höhe" ist quasi mit VAR abgeschafft. Es wird in einem dynamischen Bewegungssport eine künstliche statische Situation gemessen (mit Kalibrierung, Chip im Ball, Millimeterlinie ...) und als objektiv richtig tituliert. Das Wesen und der Sinn der ursprünglichen Regel wird so ins Absurde geführt.
Ich würde mich freuen, wenn das "Dorfplatzprinzip" wieder eingeführt würde. Heißt, alle Regeln sind auf jedem Fussballplatz gleich. Keine Sonderregeln, keine Ausnahmen.
Zurück zu Samstag. Dass in meinem Sinne angebliche Abseits von Herold wäre wohl nicht gewunken worden (vermutlich - vielleicht aber doch). Wenn das Spiel dann so weiterverlaufen wäre, wie es dann gespielt wurde, hätte auch vor dem 1:1 auch kein Abseits gewunken worden. Ein (über)mutiger Linienrichter hätte aber sicher eher hier wie bei Herold gewunken.
Und das Schlimmste: Tresoldi hätte vor VAR-Zeiten diesen Move gar nicht erst gemacht. Den hat zwischenzeitlich nahezu jeder Profi-Stürmer drauf. Ich erinnere mich bspw. an einen Elfer im Heimspiel gegen Fürth, wo Schleuse auch noch schnell den Fuss vor hält. Ich meine sogar, dass er das in einem Interview danach auch so erklärt hat.
Das meine ich mit Quasi-Regeländerungen - und da gibt es noch ein paar andere ("Stempeln" oder das späte Winken bei klarsten Abseitspositionen).
Und da helfen auch keine Challenges oder VAR-Richtlinien. Die Schiris pfeifen doch gar nicht mehr, wie sie eigentlich entscheiden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein junger aufstrebender Schiri wie der Hempel sich kaum trauen wird, einem erfahrenem VAR wie dem Cortus zu widersprechen. Da bist Du schneller weg vom Fenster, wie Du gucken kannst. Man stelle sich die umgekehrte Situation vor. Cortus auf dem Platz pfeift Elfer und der Hempel als VAR schickt ihn raus und sagt guck dir das noch mal an. Wie geht das aus? Rhetorische Frage.
Gebt den Schiris wieder die Entscheidungshoheit auf dem Platz zurück. Das geht nur ohne VAR! Ein Spielleiter macht eine Entscheidung eben auch von der Dynamik und dem Ablaufes eines Spiels abhängig. Ich will wieder Konzessionsentscheidungen (ich liebe das Wort) und Fingerspitzengefühl zurück.
Das teile ich genau so. Guter Beitrag!
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