Schiedsrichter, Torlinientechnik, Videobeweis
29.08.2017 - 09:37 Uhr
06.02.2022 - 15:04 Uhr
Das schlimme mir fallen da spontan 5 situationen ein, wo was gegen uns ausgelegt wird! Vor allem bei Situationen gegen uns geht der Schiri jedes Mal raus bei Situationen für uns fällt mir auch keine Situation ein wo sich das nochmal angesehen wird. Da müssen unsere offiziellen auch Mal den Mund auf machen nicht unbedingt in dem Maß wie der BVB aber dennoch rechnen wir Mal Bayern ,Union und gestern ein könnten das schon 5 Punkte mehr sein dann stehst du in Schlagdistanz zu Europa.
06.02.2022 - 15:17 Uhr
Der aktuelle VAR bringt bei weitem keine Gerechtigkeit.
Zum einen sitzen jede Woche andere Schiris im Keller, die natürlich alle ihre eigene Interpretation der Regeln haben, zum anderen ist die Aussage "klare Fehlentscheidung" so unterschiedlich auslegbar, dass man das keine klare Linie rein bekommen kann.
Wenn es einen VAR mit dem Auftrag "Für Gerechtigkeit sorgen" gibt, dann zählt es mMn nicht zu sagen "über die Saison gleicht sich alles aus". Denn die Situation der Mannschaften wird maßgeblich durch Fehlentscheidung zumindest minimal beeinflusst - bspw. durch (nicht-) gegebene rote Karten oder wie in diesem Fall Elfmeter.
Dem VAR fehlt es momentan an Einheitlichkeit bezogen die Entscheidungen von Spieltag zu Spieltag. Hierfür gäbe es mMn zwei Möglichkeiten um diese Einheitlichkeit herzustellen:
1. Es sitzt jeden Spieltag der gleiche Schiedsrichter da unten, damit die individuelle Interpretation vom Schiri nicht jedes Wochenende unterschiedlich ist.
2. Die Regelungen müssen einen klar definierten Rahmen haben indem kein Spielraum für Interpretation ist. Bsp.: Hand ist Hand. Hier hätte man aber vermutlich größere Probleme als bei Version 1.
Warum führt man nicht so etwas wie beim Football ein?
"In der National Football League (NFL) darf jeder Coach zweimal pro Spiel bei bestimmten Spielsituation (z.B. Pass, Touchdown) die Entscheidung der Schiedsrichter anfechten. Hat er beide Male Recht, bekommt er zusätzlich eine dritte "challenge". Der Oberschiedsrichter auf dem Feld hat 60 Sekunden Zeit, um die Szene auf einem am Spielfeldrand abgestellten Monitor anzusehen." - RP Online (https://rp-online.de/sport/andere/in-diesen-sportarten-gibt-es-den-videobeweis_iid-23680401#6)
Wenn der Trainer eine bestimmte Anzahl an Szenen anfechten könnte, würde ganze auch nicht inflationär gebraucht werden. Aber dann hätte man zumindest die Möglichkeit den Schiedrichter selber zur Ansicht der Szenen zu "zwingen" und danach wäre vielleicht das Ungerechtigkeitsempfinden weniger.
Zum einen sitzen jede Woche andere Schiris im Keller, die natürlich alle ihre eigene Interpretation der Regeln haben, zum anderen ist die Aussage "klare Fehlentscheidung" so unterschiedlich auslegbar, dass man das keine klare Linie rein bekommen kann.
Wenn es einen VAR mit dem Auftrag "Für Gerechtigkeit sorgen" gibt, dann zählt es mMn nicht zu sagen "über die Saison gleicht sich alles aus". Denn die Situation der Mannschaften wird maßgeblich durch Fehlentscheidung zumindest minimal beeinflusst - bspw. durch (nicht-) gegebene rote Karten oder wie in diesem Fall Elfmeter.
Dem VAR fehlt es momentan an Einheitlichkeit bezogen die Entscheidungen von Spieltag zu Spieltag. Hierfür gäbe es mMn zwei Möglichkeiten um diese Einheitlichkeit herzustellen:
1. Es sitzt jeden Spieltag der gleiche Schiedsrichter da unten, damit die individuelle Interpretation vom Schiri nicht jedes Wochenende unterschiedlich ist.
2. Die Regelungen müssen einen klar definierten Rahmen haben indem kein Spielraum für Interpretation ist. Bsp.: Hand ist Hand. Hier hätte man aber vermutlich größere Probleme als bei Version 1.
Warum führt man nicht so etwas wie beim Football ein?
"In der National Football League (NFL) darf jeder Coach zweimal pro Spiel bei bestimmten Spielsituation (z.B. Pass, Touchdown) die Entscheidung der Schiedsrichter anfechten. Hat er beide Male Recht, bekommt er zusätzlich eine dritte "challenge". Der Oberschiedsrichter auf dem Feld hat 60 Sekunden Zeit, um die Szene auf einem am Spielfeldrand abgestellten Monitor anzusehen." - RP Online (https://rp-online.de/sport/andere/in-diesen-sportarten-gibt-es-den-videobeweis_iid-23680401#6)
Wenn der Trainer eine bestimmte Anzahl an Szenen anfechten könnte, würde ganze auch nicht inflationär gebraucht werden. Aber dann hätte man zumindest die Möglichkeit den Schiedrichter selber zur Ansicht der Szenen zu "zwingen" und danach wäre vielleicht das Ungerechtigkeitsempfinden weniger.
06.02.2022 - 15:24 Uhr
Wir brauchen endlich profischiris keinen Juristen,Polizisten,Zahnarzt oder was weiss ich dass die bekommen 60000-80000€ grundgehalt plus Einsatzprämie und bringen solch eine Leistung
06.02.2022 - 15:28 Uhr
Zitat von DonJupp
Wir brauchen endlich profischiris keinen Juristen,Polizisten,Zahnarzt oder was weiss ich dass die bekommen 60000-80000€ grundgehalt plus Einsatzprämie und bringen solch eine Leistung
Wir brauchen endlich profischiris keinen Juristen,Polizisten,Zahnarzt oder was weiss ich dass die bekommen 60000-80000€ grundgehalt plus Einsatzprämie und bringen solch eine Leistung
Ich bin der Meinung, dass es genau die gleichen Diskussionen gäbe. Die Diskussionen werden sich nicht weniger, wenn der Schiedsrichter nur mehr solche Situationen erlebt.
Die Diskussionen ergeben sich doch durch die Interpretation der Regeln und die menschliche Wahrnehmung.
Im Grunde sind es außerdem heute doch schon Profis. Das ganze Leben ist doch schon auf diese Tätigkeit ausgerichtet.
Wo gibt es schon die „Profischiedsrichter“? Italien, oder? Auch da weiter Diskussionen.
06.02.2022 - 15:31 Uhr
Zitat von Borusse0719
Der aktuelle VAR bringt bei weitem keine Gerechtigkeit.
Zum einen sitzen jede Woche andere Schiris im Keller, die natürlich alle ihre eigene Interpretation der Regeln haben, zum anderen ist die Aussage "klare Fehlentscheidung" so unterschiedlich auslegbar, dass man das keine klare Linie rein bekommen kann.
Wenn es einen VAR mit dem Auftrag "Für Gerechtigkeit sorgen" gibt, dann zählt es mMn nicht zu sagen "über die Saison gleicht sich alles aus". Denn die Situation der Mannschaften wird maßgeblich durch Fehlentscheidung zumindest minimal beeinflusst - bspw. durch (nicht-) gegebene rote Karten oder wie in diesem Fall Elfmeter.
Dem VAR fehlt es momentan an Einheitlichkeit bezogen die Entscheidungen von Spieltag zu Spieltag. Hierfür gäbe es mMn zwei Möglichkeiten um diese Einheitlichkeit herzustellen:
1. Es sitzt jeden Spieltag der gleiche Schiedsrichter da unten, damit die individuelle Interpretation vom Schiri nicht jedes Wochenende unterschiedlich ist.
2. Die Regelungen müssen einen klar definierten Rahmen haben indem kein Spielraum für Interpretation ist. Bsp.: Hand ist Hand. Hier hätte man aber vermutlich größere Probleme als bei Version 1.
Warum führt man nicht so etwas wie beim Football ein?
"In der National Football League (NFL) darf jeder Coach zweimal pro Spiel bei bestimmten Spielsituation (z.B. Pass, Touchdown) die Entscheidung der Schiedsrichter anfechten. Hat er beide Male Recht, bekommt er zusätzlich eine dritte "challenge". Der Oberschiedsrichter auf dem Feld hat 60 Sekunden Zeit, um die Szene auf einem am Spielfeldrand abgestellten Monitor anzusehen." - RP Online (https://rp-online.de/sport/andere/in-diesen-sportarten-gibt-es-den-videobeweis_iid-23680401#6)
Wenn der Trainer eine bestimmte Anzahl an Szenen anfechten könnte, würde ganze auch nicht inflationär gebraucht werden. Aber dann hätte man zumindest die Möglichkeit den Schiedrichter selber zur Ansicht der Szenen zu "zwingen" und danach wäre vielleicht das Ungerechtigkeitsempfinden weniger.
Der aktuelle VAR bringt bei weitem keine Gerechtigkeit.
Zum einen sitzen jede Woche andere Schiris im Keller, die natürlich alle ihre eigene Interpretation der Regeln haben, zum anderen ist die Aussage "klare Fehlentscheidung" so unterschiedlich auslegbar, dass man das keine klare Linie rein bekommen kann.
Wenn es einen VAR mit dem Auftrag "Für Gerechtigkeit sorgen" gibt, dann zählt es mMn nicht zu sagen "über die Saison gleicht sich alles aus". Denn die Situation der Mannschaften wird maßgeblich durch Fehlentscheidung zumindest minimal beeinflusst - bspw. durch (nicht-) gegebene rote Karten oder wie in diesem Fall Elfmeter.
Dem VAR fehlt es momentan an Einheitlichkeit bezogen die Entscheidungen von Spieltag zu Spieltag. Hierfür gäbe es mMn zwei Möglichkeiten um diese Einheitlichkeit herzustellen:
1. Es sitzt jeden Spieltag der gleiche Schiedsrichter da unten, damit die individuelle Interpretation vom Schiri nicht jedes Wochenende unterschiedlich ist.
2. Die Regelungen müssen einen klar definierten Rahmen haben indem kein Spielraum für Interpretation ist. Bsp.: Hand ist Hand. Hier hätte man aber vermutlich größere Probleme als bei Version 1.
Warum führt man nicht so etwas wie beim Football ein?
"In der National Football League (NFL) darf jeder Coach zweimal pro Spiel bei bestimmten Spielsituation (z.B. Pass, Touchdown) die Entscheidung der Schiedsrichter anfechten. Hat er beide Male Recht, bekommt er zusätzlich eine dritte "challenge". Der Oberschiedsrichter auf dem Feld hat 60 Sekunden Zeit, um die Szene auf einem am Spielfeldrand abgestellten Monitor anzusehen." - RP Online (https://rp-online.de/sport/andere/in-diesen-sportarten-gibt-es-den-videobeweis_iid-23680401#6)
Wenn der Trainer eine bestimmte Anzahl an Szenen anfechten könnte, würde ganze auch nicht inflationär gebraucht werden. Aber dann hätte man zumindest die Möglichkeit den Schiedrichter selber zur Ansicht der Szenen zu "zwingen" und danach wäre vielleicht das Ungerechtigkeitsempfinden weniger.
Hab eben mal bisschen quer gelesen im Netz beim DFB und der PL, grundsätzlich ist das identisch, also überall wechselnde Schiedsrichter die das machen, bei der PL wird allerdings mantraartig betont dass es eine sehr hohe Schwelle zum Eingriff braucht. Das deckt sich mit meiner subjektiven Wahrnehmung dass dort seltener als hier eingegriffen wird
Die Begründung warum ein Challenge-System nicht gemacht wird ist der vermeintlich hohe Zeitaufwand, obwohl gleichzeitig betont wird dass man im Schnitt nur 60 Sekunden braucht statt 80 bei der WM. Denke dass das eher grundsätzlich nicht gewollt ist wie man ja auch Zeitstrafen etc nicht einführen möchte.
06.02.2022 - 16:29 Uhr
Zitat von Borusse0719
2. Die Regelungen müssen einen klar definierten Rahmen haben indem kein Spielraum für Interpretation ist. Bsp.: Hand ist Hand. Hier hätte man aber vermutlich größere Probleme als bei Version 1.
2. Die Regelungen müssen einen klar definierten Rahmen haben indem kein Spielraum für Interpretation ist. Bsp.: Hand ist Hand. Hier hätte man aber vermutlich größere Probleme als bei Version 1.
genau diese hand Thema nervt doch mit am meisten . Hand ist Hand finde ich nicht glücklich , für mich muss die Regel eher heissen , klar mit Absicht die Hand benutzt und die Betonung liegt auf klar , dann wären ab sofort 90 % der Elfer weg .
Die meisten Elfer , auch wenn die Hand vom Körper weg ist , haben doch absolut nichts mit Absicht zu tun. Vielmehr ist es in einem Bewegungssport völlig normal , das man für die Balance die vorhandenen Körperteile nutzt um Bewegungsausglich . Es kann doch nicht Ziel sein , Fussballer mit hinter dem Körper verschränkten Armen auf dem Platz rumhampeln zu sehen . Völlig unnatürlich
Das wäre ja so , als würde man ner Katze den Schwanz am Körper anbinden .
06.02.2022 - 18:19 Uhr
Bin ich der Einzige, der dem Schiri gestern Respekt zollen muss dafür, dass er sich weigert, dieses kuriose, nicht absichtliche Handspiel zu pfeifen? Dass er raus geht und dem Hütter seine Gründe erläutert...
Der Mann hat ein gutes Gespür für strafbares und nicht strafbares Handspiel. Das Ding war doch weder absichtlich noch überhaupt vermeidbar am Arm des Abwehrspielers. Und viele seiner Kollegen sollten sich hier ein Beispiel an ihm nehmen. Aus meiner Sicht vorbildlich.
Natürlich sind wir in dieser Saison schon ziemlich gebeutelt mit Hand- und anderen Entscheidungen gegen uns. Aber das macht die gestrige Entscheidung ja nicht falsch. Absurd waren die Entscheidungen in den Spielen zuvor - und es gehört zum Sportsmanship dazu, an der richtigen Stelle Kritik zu äußern und dies zu lassen, wenn es eine Ungerechtigkeit "für uns" gewesen wäre.
Also aus meiner Sicht hat dieser Schiri gestern genau einmal überreagiert - bei der Gelben Karte gegen Kone - und war dann im Fortgang der Partie nicht bereit, dieselbe Elle bei allen Entscheidungen anzulegen - hat dann bei weiteren "Aktionen" Kones auch alle Augen zugedrückt, so dass ich damit leben kann.
Bei der Gelegenheit sollte jemand Kone noch mal sagen, dass er sich tunlichst aus "Zwistigkeiten" und Rudelbildungen um den Schiri raushalten muß, wenn er schon Gelb hat. Plea (gebranntes Kind) hat das gestern begriffen und ihn gerade noch rechtzeitig weg gezogen.
Der Mann hat ein gutes Gespür für strafbares und nicht strafbares Handspiel. Das Ding war doch weder absichtlich noch überhaupt vermeidbar am Arm des Abwehrspielers. Und viele seiner Kollegen sollten sich hier ein Beispiel an ihm nehmen. Aus meiner Sicht vorbildlich.
Natürlich sind wir in dieser Saison schon ziemlich gebeutelt mit Hand- und anderen Entscheidungen gegen uns. Aber das macht die gestrige Entscheidung ja nicht falsch. Absurd waren die Entscheidungen in den Spielen zuvor - und es gehört zum Sportsmanship dazu, an der richtigen Stelle Kritik zu äußern und dies zu lassen, wenn es eine Ungerechtigkeit "für uns" gewesen wäre.
Also aus meiner Sicht hat dieser Schiri gestern genau einmal überreagiert - bei der Gelben Karte gegen Kone - und war dann im Fortgang der Partie nicht bereit, dieselbe Elle bei allen Entscheidungen anzulegen - hat dann bei weiteren "Aktionen" Kones auch alle Augen zugedrückt, so dass ich damit leben kann.
Bei der Gelegenheit sollte jemand Kone noch mal sagen, dass er sich tunlichst aus "Zwistigkeiten" und Rudelbildungen um den Schiri raushalten muß, wenn er schon Gelb hat. Plea (gebranntes Kind) hat das gestern begriffen und ihn gerade noch rechtzeitig weg gezogen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rossini am 06.02.2022 um 18:20 Uhr bearbeitet
06.02.2022 - 18:47 Uhr
deine Einschätzung zu gestern muss man, nüchtern betrachtet, schon teilen , wenn da eben nicht die sonstigen Entscheidungen i.d V. nicht dazu passen würden . Aber das hat natürlichen den Schiri gestern nicht zu interessieren . Insofern hat er alles richtig gemacht
06.02.2022 - 18:51 Uhr
Zitat von rossini
Bin ich der Einzige, der dem Schiri gestern Respekt zollen muss dafür, dass er sich weigert, dieses kuriose, nicht absichtliche Handspiel zu pfeifen? Dass er raus geht und dem Hütter seine Gründe erläutert...
Der Mann hat ein gutes Gespür für strafbares und nicht strafbares Handspiel. Das Ding war doch weder absichtlich noch überhaupt vermeidbar am Arm des Abwehrspielers. Und viele seiner Kollegen sollten sich hier ein Beispiel an ihm nehmen. Aus meiner Sicht vorbildlich.
Natürlich sind wir in dieser Saison schon ziemlich gebeutelt mit Hand- und anderen Entscheidungen gegen uns. Aber das macht die gestrige Entscheidung ja nicht falsch. Absurd waren die Entscheidungen in den Spielen zuvor - und es gehört zum Sportsmanship dazu, an der richtigen Stelle Kritik zu äußern und dies zu lassen, wenn es eine Ungerechtigkeit "für uns" gewesen wäre.
Also aus meiner Sicht hat dieser Schiri gestern genau einmal überreagiert - bei der Gelben Karte gegen Kone - und war dann im Fortgang der Partie nicht bereit, dieselbe Elle bei allen Entscheidungen anzulegen - hat dann bei weiteren "Aktionen" Kones auch alle Augen zugedrückt, so dass ich damit leben kann.
Bei der Gelegenheit sollte jemand Kone noch mal sagen, dass er sich tunlichst aus "Zwistigkeiten" und Rudelbildungen um den Schiri raushalten muß, wenn er schon Gelb hat. Plea (gebranntes Kind) hat das gestern begriffen und ihn gerade noch rechtzeitig weg gezogen.
Bin ich der Einzige, der dem Schiri gestern Respekt zollen muss dafür, dass er sich weigert, dieses kuriose, nicht absichtliche Handspiel zu pfeifen? Dass er raus geht und dem Hütter seine Gründe erläutert...
Der Mann hat ein gutes Gespür für strafbares und nicht strafbares Handspiel. Das Ding war doch weder absichtlich noch überhaupt vermeidbar am Arm des Abwehrspielers. Und viele seiner Kollegen sollten sich hier ein Beispiel an ihm nehmen. Aus meiner Sicht vorbildlich.
Natürlich sind wir in dieser Saison schon ziemlich gebeutelt mit Hand- und anderen Entscheidungen gegen uns. Aber das macht die gestrige Entscheidung ja nicht falsch. Absurd waren die Entscheidungen in den Spielen zuvor - und es gehört zum Sportsmanship dazu, an der richtigen Stelle Kritik zu äußern und dies zu lassen, wenn es eine Ungerechtigkeit "für uns" gewesen wäre.
Also aus meiner Sicht hat dieser Schiri gestern genau einmal überreagiert - bei der Gelben Karte gegen Kone - und war dann im Fortgang der Partie nicht bereit, dieselbe Elle bei allen Entscheidungen anzulegen - hat dann bei weiteren "Aktionen" Kones auch alle Augen zugedrückt, so dass ich damit leben kann.
Bei der Gelegenheit sollte jemand Kone noch mal sagen, dass er sich tunlichst aus "Zwistigkeiten" und Rudelbildungen um den Schiri raushalten muß, wenn er schon Gelb hat. Plea (gebranntes Kind) hat das gestern begriffen und ihn gerade noch rechtzeitig weg gezogen.
Grundsätzlich und im Sinne des Spiels würden dir wohl viele wie auch ich zustimmen, aber muss man damit genau dann anfangen wenn es mal glücklich für uns wäre?
06.02.2022 - 19:08 Uhr
Was Arizee11 schreibt ist doch der einzig richtige Ansatz, nur bei klar erkennbar absichtlichem Handspiel kann es Elfmeter geben. Insbesondere die aus kürzester Entfernung full speed an die Hand geschossen Bälle (wie bei Friedrich gegen Hannover) fallen dann weg und somit jede Menge Ungerechtigkeiten. Ein Elfmeter ist nun mal spielentscheidend. Ich bin mir sicher dass das auch die große Mehrheit der Fans gut finden würde. Leider die welche die Regeln festlegen jedoch nicht.
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