Saisonvorbereitung/Testspiele
17.05.2016 - 08:32 Uhr
05.08.2017 - 23:12 Uhr
Dieses ganze Thema rund um Martin Kind überdeckt, aus meiner Sicht soll überdecken, was unser eigentliches Problem ist.
Ich habe schon einmal geschrieben wie sehr sich eine Masse an Gewalttätern gegen echte Fans durchgesetzt, ja diese verdrängt hat.
Wir sind mittlerweile unter den Top 3 der "Bekloppten" angekommen.
Und da reden immer noch Leute über Einzeltäter?
Hannover aufwachen!
Lasst euch das nicht gefallen! Es reicht und es muss jede Art von Gewalt und Mißstimmung ohne weitere Vorankündigung drastisch sanktioniert werden.
Und ja ganz ganz bestimmt mit Gruppenbestrafung!
Ich bin echt angepisst, was solche Möchtegerne für eine Schande über meine Stadt und meinem Verein bringen.
Ich habe schon einmal geschrieben wie sehr sich eine Masse an Gewalttätern gegen echte Fans durchgesetzt, ja diese verdrängt hat.
Wir sind mittlerweile unter den Top 3 der "Bekloppten" angekommen.
Und da reden immer noch Leute über Einzeltäter?
Hannover aufwachen!
Lasst euch das nicht gefallen! Es reicht und es muss jede Art von Gewalt und Mißstimmung ohne weitere Vorankündigung drastisch sanktioniert werden.
Und ja ganz ganz bestimmt mit Gruppenbestrafung!
Ich bin echt angepisst, was solche Möchtegerne für eine Schande über meine Stadt und meinem Verein bringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0815 am 05.08.2017 um 23:26 Uhr bearbeitet
05.08.2017 - 23:22 Uhr
Wenn ihr meinen Nick seht und euch wundert warum der 66 und nicht 96 lautet so liegt das an meinem Alter. Ich bin seit der Regionalliga Fan von 96. So etwas wie in den letzten Jahren gab es aber noch nie. Eine Fangemeinschaft die sich so gegen die eigene Mannschaft stellt ist wahrscheinlich einzigartig.
Und wenn ich jetzt lese, dass ein Freundschaftsspiel abgebrochen werden muss, so muss ich sagen: unsere Ultras sind Triple A: asoziale arbeitslose Alkoholiker.
Meinetwegen könnte der Verein die Nordkurve komplett sperren und dafür Blümenkübel hinstellen. Würde für mich attraktiver sein.
Und wenn ich jetzt lese, dass ein Freundschaftsspiel abgebrochen werden muss, so muss ich sagen: unsere Ultras sind Triple A: asoziale arbeitslose Alkoholiker.
Meinetwegen könnte der Verein die Nordkurve komplett sperren und dafür Blümenkübel hinstellen. Würde für mich attraktiver sein.
05.08.2017 - 23:28 Uhr
Zitat von Fussball-Professor
Ich denke die allererste Maßnahme sollte sein, dass der Verein den Ultras klar macht, dass sie in Zukunft keine Form der Sonderbehandlung oder Unterstützung bekommen, wenn sie keinen Selbstreinigungsprozess beginnen.
Diejenigen Gruppen, die immer behaupten, es handele sich um Einzeltäter und nicht um ihre Gruppe, müssen von sich aus anfangen, die Chaoten auszusortieren. Und wenn das nicht klappt, muss es eben Kollektivstrafen geben.
Das wichtigste: Klare Grenzen aufzeigen und Konsequenzen klar machen. Und wenn die rote Linie überschritten wird, jene Konsequenzen knallhart durchziehen.
Zitat von Misserfolgsfan
Ja, aber wie soll diese Null-Toleranz-Politik aussehen? Den Oberrang sperren? Den Oberrang räumen, wenn Straftaten begangen werden oder sich vermummt wird? Das bleibt nämlich nur noch übrig an Maßnahmen. Stadionverbote, großes Polizeiaufgebot. Das wird ja schon praktiziert.
Das ist eine ganz spezielle Sorte Mensch. Bei unserem Club kommen momentan ein paar Dinge zusammen. Einerseits die Übernahme, andererseits die jüngste Derbyvergangenheit. Das zieht diese Menschen an, wie Insekten das Licht. Kommen jetzt auch noch jeden Spieltag Schlägereien mit den Polizisten dazu, wird das Problem nur schlimmer. Wir bieten jetzt schon genug Feindbilder für Gewalt.
Ja, aber wie soll diese Null-Toleranz-Politik aussehen? Den Oberrang sperren? Den Oberrang räumen, wenn Straftaten begangen werden oder sich vermummt wird? Das bleibt nämlich nur noch übrig an Maßnahmen. Stadionverbote, großes Polizeiaufgebot. Das wird ja schon praktiziert.
Das ist eine ganz spezielle Sorte Mensch. Bei unserem Club kommen momentan ein paar Dinge zusammen. Einerseits die Übernahme, andererseits die jüngste Derbyvergangenheit. Das zieht diese Menschen an, wie Insekten das Licht. Kommen jetzt auch noch jeden Spieltag Schlägereien mit den Polizisten dazu, wird das Problem nur schlimmer. Wir bieten jetzt schon genug Feindbilder für Gewalt.
Ich denke die allererste Maßnahme sollte sein, dass der Verein den Ultras klar macht, dass sie in Zukunft keine Form der Sonderbehandlung oder Unterstützung bekommen, wenn sie keinen Selbstreinigungsprozess beginnen.
Diejenigen Gruppen, die immer behaupten, es handele sich um Einzeltäter und nicht um ihre Gruppe, müssen von sich aus anfangen, die Chaoten auszusortieren. Und wenn das nicht klappt, muss es eben Kollektivstrafen geben.
Das wichtigste: Klare Grenzen aufzeigen und Konsequenzen klar machen. Und wenn die rote Linie überschritten wird, jene Konsequenzen knallhart durchziehen.
Das hatten wir schon. Deren Zelt war gesperrt, Coreos waren verboten. Geändert hat es nichts, vermutlich hat sich die Szene dadurch sogar noch weiter solidarisiert. Ich fürchte, dass die Ultras generell einige Sympathien für die Hools haben. Klar, nicht heute, aber morgen wieder. Warum? Weil es die Leute sind, die in Konfliktsituationen für die anderen Leib und Leben riskieren.
Man merkt das doch bei gewissen Clubs auf Auswärtsfahrt. Der Gegner hat auch gewaltbereite Fans. Beim letzten Spiel haben diese Leute zu dir gestanden, als du angepöbelt wurdest und morgen verpfeifst du sie? Stößt sie aus? Schwierig.
Missversteht, dass jetzt nicht als Sympathie für Straftäter. Nur ist der Ort der Gewalt ziemlich zufällig. Fußball ist für die nur Mittel zum Zweck. Ein Stück weit ist man da hilflos.
Deshalb habe ich an anderer Stelle auch Kinds Kommunikationspolitik kritisiert. Er ist nicht Schuld an den Taten dieser Deppen. Aber man kann auch intelligent auf ***** en reagieren, indem man ihnen wenigstens das Gefühl gibt eine Rolle zu spielen. Sonst kannst du ihnen nichts anbieten und das ist gerade der Fall.
Bisher setzt 96 auf Videoüberwachung und Stadionverbote. Allerdings ziehen sich die Täter unter Planen um. Verhindern könnte man das mit strengeren Einlasskontrollen, zB durch Nacktscanner. Das ist die einzige Maßnahme, die mir einfällt und was ändern könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Misserfolgsfan am 05.08.2017 um 23:41 Uhr bearbeitet
05.08.2017 - 23:31 Uhr
Die Briten haben an jeder Ecke Kameras, ewig können die sich nicht vermummen. Irgendwann muss man diejenigen, die sich an den Gewalttaten beteiligt haben, auf dem Schirm haben. Hat man dies, sofort vor Gericht! Dauerkarten entziehen und lebenslanger Stadionverbot. Zudem in England verurteilen und in den Knast! Gegen solche Gewalttäter muss man mit aller Härte vorgehen!!!! Einfach nur beschämend!
05.08.2017 - 23:40 Uhr
Aktuell ist nicht der Zeitpunkt zu verhandeln.
Grundsätzlich ist es natürlich so, eine Win-Win-Situation müsste her.
Wie gesagt nicht aktuell...jetzt geht es darum zu zeigen das Verein und Staat (Polizei, Staatsanwaltschaft) auch Mittel haben um die rechtsstaatlichen Grundsätze aufrecht zu erhalten.
Das ist ja hier kein Problem was Kind lösen kann, das ist ein Gesellschaftliches Thema und benötigt den Staat.
Ich hoffe das zum ersten Anpfiff allen im Stadion klar ist das wir uns aus dem Block rein gar nichts bieten lassen dürfen.
Grundsätzlich ist es natürlich so, eine Win-Win-Situation müsste her.
Wie gesagt nicht aktuell...jetzt geht es darum zu zeigen das Verein und Staat (Polizei, Staatsanwaltschaft) auch Mittel haben um die rechtsstaatlichen Grundsätze aufrecht zu erhalten.
Das ist ja hier kein Problem was Kind lösen kann, das ist ein Gesellschaftliches Thema und benötigt den Staat.
Ich hoffe das zum ersten Anpfiff allen im Stadion klar ist das wir uns aus dem Block rein gar nichts bieten lassen dürfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0815 am 05.08.2017 um 23:41 Uhr bearbeitet
05.08.2017 - 23:40 Uhr
Hier ist übrigens das bislang einzige Statement des Vereins:
Ich finde das alles irgendwie inkonsequent.
"alles andere als begeistert", "von beiden Seiten ausgegangen".
Das klingt ehrlich gesagt nicht, als wäre sich 96 bewusst, wie problematisch die Situation mit den eigenen Ultras eigentlich ist.
Zitat von Hannover 96
"Wir sind alles andere als begeistert, dass unser letztes Testspiel vor Beginn der Pflichtspiele aufgrund von Fanvergehen abgebrochen worden ist. Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Erkenntnisse. Diese tragen wir nach Rücksprache mit der Polizei, den Gastgebern aus Burnley und den Fanbeauftragten zusammen. Was wir wissen ist, dass die verbalen Provokation im Vorfeld von beiden Seiten ausgegangen sind. Wir verurteilen die Vorfälle im Stadion und distanzieren uns vehement von jeder Art von Gewalt."
"Wir sind alles andere als begeistert, dass unser letztes Testspiel vor Beginn der Pflichtspiele aufgrund von Fanvergehen abgebrochen worden ist. Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Erkenntnisse. Diese tragen wir nach Rücksprache mit der Polizei, den Gastgebern aus Burnley und den Fanbeauftragten zusammen. Was wir wissen ist, dass die verbalen Provokation im Vorfeld von beiden Seiten ausgegangen sind. Wir verurteilen die Vorfälle im Stadion und distanzieren uns vehement von jeder Art von Gewalt."
Ich finde das alles irgendwie inkonsequent.
"alles andere als begeistert", "von beiden Seiten ausgegangen".
Das klingt ehrlich gesagt nicht, als wäre sich 96 bewusst, wie problematisch die Situation mit den eigenen Ultras eigentlich ist.
05.08.2017 - 23:43 Uhr
Zitat von Fussball-Professor
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
06.08.2017 - 00:00 Uhr
Zitat von SergioPinto96
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
Zitat von Fussball-Professor
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
Der Vorfall hat bei mir heute für einen "Aufwach-Effekt" gesorgt - und ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.
Klar habe ich mich immer geärgert, wenn wieder Meldungen von zerlegten Zügen und Sanktionen gegen den Verein kamen. Aber der Vorfall heute hatte noch mal eine ganz andere Dimension.
Da sind unsere Ultras allen ernstes extra nach England geflogen (!), um dort etwas provokative, aber friedliche Fans zu attackieren - und um schon wieder (!!) ein fremdes Stadion zu zerstören. Es ist von gezückten Messern(!!!) und von Attacken mit herausgerissenen Sitzen die Rede. Und warum wurde der Heim-Block gestürmt? Um ein gegnerisches Banner zu stehlen. Es ist einfach absolut erbärmlich und die Gewalt der 96-Ultras hat mit dem heutigen Tag eine neue Dimension erreicht. Ich hoffe sehr, dass diese Offenbarung auch in der Führungsetage angekommen ist.
06.08.2017 - 00:19 Uhr
Zitat von Fussball-Professor
Der Vorfall hat bei mir heute für einen "Aufwach-Effekt" gesorgt - und ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.
Klar habe ich mich immer geärgert, wenn wieder Meldungen von zerlegten Zügen und Sanktionen gegen den Verein kamen. Aber der Vorfall heute hatte noch mal eine ganz andere Dimension.
Da sind unsere Ultras allen ernstes extra nach England geflogen (!), um dort etwas provokative, aber friedliche Fans zu attackieren - und um schon wieder (!!) ein fremdes Stadion zu zerstören. Es ist von gezückten Messern(!!!) und von Attacken mit herausgerissenen Sitzen die Rede. Und warum wurde der Heim-Block gestürmt? Um ein gegnerisches Banner zu stehlen. Es ist einfach absolut erbärmlich und die Gewalt der 96-Ultras hat mit dem heutigen Tag eine neue Dimension erreicht. Ich hoffe sehr, dass diese Offenbarung auch in der Führungsetage angekommen ist.
Zitat von SergioPinto96
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
Zitat von Fussball-Professor
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
Der Vorfall hat bei mir heute für einen "Aufwach-Effekt" gesorgt - und ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.
Klar habe ich mich immer geärgert, wenn wieder Meldungen von zerlegten Zügen und Sanktionen gegen den Verein kamen. Aber der Vorfall heute hatte noch mal eine ganz andere Dimension.
Da sind unsere Ultras allen ernstes extra nach England geflogen (!), um dort etwas provokative, aber friedliche Fans zu attackieren - und um schon wieder (!!) ein fremdes Stadion zu zerstören. Es ist von gezückten Messern(!!!) und von Attacken mit herausgerissenen Sitzen die Rede. Und warum wurde der Heim-Block gestürmt? Um ein gegnerisches Banner zu stehlen. Es ist einfach absolut erbärmlich und die Gewalt der 96-Ultras hat mit dem heutigen Tag eine neue Dimension erreicht. Ich hoffe sehr, dass diese Offenbarung auch in der Führungsetage angekommen ist.
Ich meine: was soll in der Führungsetage angekommen sein? Dass der Pöbel meint: Kind muss weg? Wir haben in der letzten Saison die höchsten Strafen aller BL-Vereine bezahlt. Wir haben seit Jahren den schlechtesten Support aller BL-Vereine. Was soll sich tatsächlich ändern?
06.08.2017 - 01:55 Uhr
Zitat von SergioPinto96
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
Zitat von Fussball-Professor
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ich möchte euch gerne den Reddit-Thread zu diesem Vorfall empfehlen, weil sich dort zeigt, wie sehr solche Aktionen dem ganzen Verein schaden. Zu Recht wird dort mehrfach angemerkt, dass unsere "Fans" nicht einfach auf gegnerische Ultras losgegangen sind, sondern auf ganz normale Familien, die einen entspannten Samstag mit Fußball genießen wollten. Hier gibt es schlicht und ergreifend nichts zu verteidigen, nichts zu entschuldigen.
Unsere Ultras, diese ach so heroischen Unterstützer, die den Verein doch angeblich mehr unterstützen als alle anderen, haben heute zum wiederholten Mal Hannover 96 mehr geschadet als es alle anderen je könnten.
Dieser Vorfall schadet dem Image und der Reputation des gesamten Vereins und aller seiner Fans.
Besonders überregional und international. Jeder englische Fan, der die Meldung zum Spielabbruch gelesen hat, denkt jetzt, dass die Anhänger von Hannover 96 ein unkontrollierbarer Haufen Hooligans sind. Viele deutsche Fans, die den Vorfall mitbekommen haben, werden uns gedanklich in eine Ecke mit den berüchtigten Dynamo Dresden-Ultras stellen. Und ganz ehrlich? Wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Ich hab zugegebenermaßen noch halbwegs Verständnis für den Platzsturm in Sandhausen gezeigt, weil bei vielen Fans einfach die Emotionen übergekocht waren. Aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es nicht nur ein Platzsturm war, sondern dass viele unserer Fans Straftaten begangen haben.
So wie heute. Fans von Hannover 96, die erneut Straftaten begangen haben. Diesmal nicht Sachbeschädigung gegen ein Stadion, sondern Körperverletzung gegen Menschen. Gegen Familien.
Ich bin der Meinung, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir gegenüber unseren Ultras eine Null-Toleranz-Politik ausüben müssen. Die längste Zeit habe ich mir nur allzu gerne von Ultra-Vertretern einreden lassen, dass es sich bei den Chaoten nur um Einzeltäter handelt, die wenig mit den "echten" Ultras zu tun haben. Aber es ist jede Saison das gleiche. Die gleichen Leute aus den gleichen Gruppen bauen Mist im Stadion und am Ende will es keiner gewesen sein. Das sind Ausreden, die ich nicht länger akzeptieren will.
Ein rundum guter Kommentar, dem ich deshalb "gerne" ein lesenswert gegeben habe.
Es gab ja seitens des Vereins noch keine Stellungnahme soweit ich das mitbekommen habe, die wird aber morgen sicher folgen. Intern wird man sicher bereits einiges besprechen. Liest man sich die Kommentare unter dem Facebook Post von Hannover bezüglich der Abreise nach Burnley durch, findet man dort einige Berichte einzelner. Oft liest man das Wort "disgrace", und ich empfinde das als sehr passend. Das Verhalten dieser Leute ist eine Schande für den Verein, von dem sie behaupten Fan zu sein. Ich hoffe dass mit aller Härte des Gesetzes reagiert wird und diese Leute nie wieder einen Fuß in unser Stadion setzen.
Keine Ausreden dürfen akzeptiert werden, es muss dringend der kritische Dialog mit der Ultraszene gesucht werden - viel zu lange wurden diese Chaoten von weiten teilen der Szene hingenommen oder so getragen, damit muss Schluss sein. Sollte das bedeuten, dass es erneut ein Stimmungsboykott gibt, so entlarven sich diese Leute eben als Selbstdarsteller und Wichtigtuer, denen Krawall und Selbstdarstellung wichtiger ist als das Wohle des Vereins. Diesmal geht es nur nicht um Protest gegen die Vereinspolitik, sondern eben die Frage, ob man Gewalt und und Sachbeschädigung ablehnt und welchen Platz man diesem einräumt.
Ob und wie es kurzfristig eine Lösung gibt muss man sehen. Auf jeden Fall entwickelt es sich zu einem Brandherd, den man dringend stoppen sollte - nicht nur um das Ansehen des Vereins zu wahren.
Ich denke, dass (nicht nur bei eurem Verein) die Zeiten des kritischen Dialogs so langsam vorbei sein sollten. Es ändert sich ja eh nichts. Der gewaltbereite Teil der Ultras ist das Krebsgeschwür des Fußballs, nicht 50+1, nicht RB, Paris oder sonstwer., nicht TV-Gelder und Sky, sondern diese selbsternannten Fans. Und wenn Vereine und Politik nicht langsam rigoros gegen diese Dep*** vorgehen, haben wir bald wieder Zustände wie in der Hooligan-Großzeit der 80er. Wenns nicht sogar schon wieder soweit ist.
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