TSV 1860 München TSV 1860 München
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Robert Reisinger
Geburtsdatum 15.01.1964
Alter 62
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Präsident
Akt. Verein Vereinslos

Robert Reisinger

03.06.2017 - 18:48 Uhr
Robert Reisinger |#591
20.03.2023 - 10:19 Uhr
Zitat von HHeinz
Zitat von jurgenkorus

Was das allerdings mit der Frage nach Reisingers Verfehlungen zu tun hat bzw. inwiefern Reisinger Verantwortung dafür tragen soll, dass wir kein Geld haben oder je hatten, verstehe ich nicht.

Wenn man unbedingt nach einer Verfehlung sucht dann die Vorstellung dass man mit Ismaik auf Augenhöhe eine KGaA führen könnte. Das hat Herr Ismaik auch nie gewollt.

Ansonsten wäre es mir persönlich lieber dass der e.V. mehr Verantwortung in der KGaA übernehmen würde. Sich dauernd hinter Günther Gorenzel zu verstecken, der aus meiner Sicht ein ganz schwacher Geschäftsführer ist, bringt uns nicht weiter. Das gilt auch für die peinliche 50+1 Show.
Gorenzel muss jetzt sagen dass Jacobacci seine Entdeckung war, so wie es damals schon bei Köllner ablief.

Hintenrum gibt es dann angeblich eine Abmahnung für die Geschäftsführung durch das Präsidium.
So führt man keine Profi KGaA und da ist der e.V. mindestens zu 39% mit in der Verantwortung. Genauso wie dessen Vertrag niemals hätte verlängert werden dürfen, der Zeitpunkt der Entlassung von Köllner falsch war, in der Stadionfrage aus meiner Sicht falsch gepokert wird und bei der blöden Turnhalle hat man anscheinend nicht verstanden dass man Herrn Ismaik ein echtes Angebot machen muss. Der will Kohle sehen wenn wir auf "seinem" Gelände eine Turnhalle hinstellen wollen. Es ist einfach nicht vermittelbar warum der einfach mal so ein Grundstück rausrücken soll damit da ein paar e.V. Mitglieder turnen können.

Dass man dann durch die Stadt eine Erinnerung verfassen lässt dass er doch jetzt gefälligst eine Turnhalle zu errichten hat sorgt aus meiner Sicht nur dafür dass er auf stur schalten wird.

Aber das Problem ist dass der e.V. nichts sagt und man daher von außen immer ein unvollständiges Bild hat.


In der Thematik mit der Turnhalle bin ich nicht drin, dazu kann ich nicht viel sagen. Klingt aber plausibel, was du schreibst. Generell scheint mir, dass gerade DB24 User den Unterschied zwischen einem Mäzen und einem Investor nicht begriffen haben. Ismaik ist im übertragenen Sinne der klassische Flaschengeist und zwar nicht die Disneyversion. Er erfüllt Wünsche, aber jeder Wunsch hat seinen Preis.

Zur Stadionfrage: Wer pokert denn mit was und warum falsch?

Dass man vielleicht einen besseren SD als Gorenzel haben könnte, mag sein. Ich will mich nicht in Details verlieren, aber insgesamt ist seine Arbeit für mich weder berauschend, noch besonders schlecht (was wir schon hatten.. Stevic mit seinen Falschaussagen zu Ignjovski oder Poschner mit dem überladenen Kader aus 90% Mitläufern).
Robert Reisinger |#592
20.03.2023 - 11:58 Uhr
Zitat von jurgenkorus

Zur Stadionfrage: Wer pokert denn mit was und warum falsch?

Was die Stadionfrage betrifft konzentrieren wir uns immer auf Maximalforderungen, ohne dass wir gute Argumente liefern warum die Stadt München auf Diese eingehen sollte.

brauchen wir ein Stadion mit einer Kapazität zwischen 21.000 und 24.000 Zuschauern.

An dieser Aussage gibt es an sich nichts auszusetzen. Die Stadt bietet aktuell 18.105 und bisher habe ich halt kein Argument gehört welches die Stadt dazu bewegen könnte die Kapazitätszahl zu erhöhen.

Es gibt ein gewisses Risiko dass es am Ende gar nichts gibt oder wir wieder im nicht für Fußball optimierten Oly landen. Nachdem Herr Ismaik am Grünwalder Stadion Null Interesse hat muss leider die Arbeit von der e.V. Seite kommen. Dafür kann man Herrn Ismaik kritisieren aber er ist in einer äußerst komfortablen Situation. Es ist ihm vermutlich schlichtweg egal.
Robert Reisinger |#593
21.03.2023 - 09:03 Uhr
Zitat von HHeinz
Zitat von jurgenkorus

Zur Stadionfrage: Wer pokert denn mit was und warum falsch?

Was die Stadionfrage betrifft konzentrieren wir uns immer auf Maximalforderungen, ohne dass wir gute Argumente liefern warum die Stadt München auf Diese eingehen sollte.

[quelleheader=Quelle:a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/tsv-1860-reisinger-hofft-bei-az-talk-nach-gruenwalder-umbau-auf-bis-zu-24000-zuschauer-art-885207
brauchen wir ein Stadion mit einer Kapazität zwischen 21.000 und 24.000 Zuschauern.

An dieser Aussage gibt es an sich nichts auszusetzen. Die Stadt bietet aktuell 18.105 und bisher habe ich halt kein Argument gehört welches die Stadt dazu bewegen könnte die Kapazitätszahl zu erhöhen.

Es gibt ein gewisses Risiko dass es am Ende gar nichts gibt oder wir wieder im nicht für Fußball optimierten Oly landen. Nachdem Herr Ismaik am Grünwalder Stadion Null Interesse hat muss leider die Arbeit von der e.V. Seite kommen. Dafür kann man Herrn Ismaik kritisieren aber er ist in einer äußerst komfortablen Situation. Es ist ihm vermutlich schlichtweg egal.


Ich kann nicht so viel falsches daran erkennen, maximale Forderungen zu stellen, zumal Reisinger nicht sagt, dass er einen Vertrag mit weniger Kapazität nicht unterzeichnen würde.

Reisinger sagt, dass es kein Bekenntnis zum GWS gibt, weil die Kosten für 1860 dafür nicht bekannt sind. Das ist für mich allerdings nur bedingt nachvollziehbar. Man kann sich ja bekennen und selbst eine Zahl X nennen, die man sich als Miete+Betriebskosten etc. leisten kann und zu zahlen bereit ist. Dann müsste die LHM in die Pötte kommen und prüfen, ob man 60 für diese Summe X ein Stadion bereit stellen kann/will.

Zum Stadion ist mein Eindruck:
- Ismaik blockiert mit leeren Neubauversprechen
- Reisinger bzw. der eV zeigen zu wenig Eigeninitiative
- Die LHM, der ich in dem Fall auch nicht traue, unternimmt auch nichts, weil ihr 60 immer schon egal war

Klar ist für mich aber auch, dass wenn LHM und Ismaik gar nicht wollen, der eV mehr Initiative zeigen muss und dafür wäre mein Vorschlag, dass man sich klar zum GWS bekennt, in dem man der LHM eine Zahl nennt, die sich 1860 leisten kann. Tatsächlich bin ich genervt, dass hier nichts weitergeht und der Eindruck entsteht, dass auch der eV sich nicht richtig einig darüber ist, was und wohin er eigentlich will.
Robert Reisinger |#594
21.03.2023 - 09:52 Uhr
Zitat von jurgenkorus
Zitat von HHeinz

Zitat von jurgenkorus

Zur Stadionfrage: Wer pokert denn mit was und warum falsch?

Was die Stadionfrage betrifft konzentrieren wir uns immer auf Maximalforderungen, ohne dass wir gute Argumente liefern warum die Stadt München auf Diese eingehen sollte.

[quelleheader=Quelle:a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/tsv-1860-reisinger-hofft-bei-az-talk-nach-gruenwalder-umbau-auf-bis-zu-24000-zuschauer-art-885207
brauchen wir ein Stadion mit einer Kapazität zwischen 21.000 und 24.000 Zuschauern.

An dieser Aussage gibt es an sich nichts auszusetzen. Die Stadt bietet aktuell 18.105 und bisher habe ich halt kein Argument gehört welches die Stadt dazu bewegen könnte die Kapazitätszahl zu erhöhen.

Es gibt ein gewisses Risiko dass es am Ende gar nichts gibt oder wir wieder im nicht für Fußball optimierten Oly landen. Nachdem Herr Ismaik am Grünwalder Stadion Null Interesse hat muss leider die Arbeit von der e.V. Seite kommen. Dafür kann man Herrn Ismaik kritisieren aber er ist in einer äußerst komfortablen Situation. Es ist ihm vermutlich schlichtweg egal.


Ich kann nicht so viel falsches daran erkennen, maximale Forderungen zu stellen, zumal Reisinger nicht sagt, dass er einen Vertrag mit weniger Kapazität nicht unterzeichnen würde.

Reisinger sagt, dass es kein Bekenntnis zum GWS gibt, weil die Kosten für 1860 dafür nicht bekannt sind. Das ist für mich allerdings nur bedingt nachvollziehbar. Man kann sich ja bekennen und selbst eine Zahl X nennen, die man sich als Miete+Betriebskosten etc. leisten kann und zu zahlen bereit ist. Dann müsste die LHM in die Pötte kommen und prüfen, ob man 60 für diese Summe X ein Stadion bereit stellen kann/will.

Zum Stadion ist mein Eindruck:
- Ismaik blockiert mit leeren Neubauversprechen
- Reisinger bzw. der eV zeigen zu wenig Eigeninitiative
- Die LHM, der ich in dem Fall auch nicht traue, unternimmt auch nichts, weil ihr 60 immer schon egal war

Klar ist für mich aber auch, dass wenn LHM und Ismaik gar nicht wollen, der eV mehr Initiative zeigen muss und dafür wäre mein Vorschlag, dass man sich klar zum GWS bekennt, in dem man der LHM eine Zahl nennt, die sich 1860 leisten kann. Tatsächlich bin ich genervt, dass hier nichts weitergeht und der Eindruck entsteht, dass auch der eV sich nicht richtig einig darüber ist, was und wohin er eigentlich will.


Mein Eindruck ist, dass die EV-Seite mittlerweile auch sieht, dass das GWS nicht zukunftsfähig ist. Ich gehe gern ins Grünwalder und wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich da auf ewig spielen. Aber es muss natürlich für den Verein auch lukrativ sein. Und gerade Reisinger wird eingesehen haben, dass das nicht wirklich der Fall ist. Sicher lukrativer als in der Arena, aber eben auch nicht lukrativ genug um irgendwann in der zweiten Liga konkurrenzfähig zu sein. Dazu fehlen einfach die VIP-Einnahmen. An sich halte ich aber die Aussagen von RR zur Kapazität für richtig. Mit 18000 bei solchen Kosten ist nicht viel gewonnen.
Robert Reisinger |#595
21.03.2023 - 11:06 Uhr
Wir sind vermutlich der einzige Verein in Deutschland der heute schon VIP Einnahmen ohne einen ordentlichen VIP Bereich hat. Finde jedenfalls Tickets ab 150 Euro pro Spiel nicht unbedingt günstig, verkaufen sich trotzdem nicht so schlecht.

Ansonsten mag die Analyse ja stimmen dass wir mit einem umgebauten Grünwalder Stadion in der 2. Bundesliga nicht konkurrenzfähig sind. Ein Glück dass uns heute schon ein unrenoviertes, auf 15.000 Zuschauer limitiertes Stadion ohne 2. Liga Zulassung zur Verfügung steht.

Und da muss man dann schon genau hinschauen. Die Stadt hat angeboten uns eine Sozialwohnungsmiete zu ermöglichen, allerdings wollte sie im Gegenzug unsere Einkommensnachweise sehen.
Das hat Herr Pfeifer empört abgelehnt weil er genau weiß dass der Stadt da anschließend die Augen raus gefallen wären.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HHeinz am 21.03.2023 um 11:32 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#596
21.03.2023 - 11:24 Uhr
Zitat von HHeinz
Wir sind vermutlich der einzige Verein in Deutschland der heute schon VIP Einnahmen ohne einen ordentlichen VIP Bereich hat. Finde jedenfalls Tickets ab 150 Euro pro Spiel nicht unbedingt günstig, verkaufen sich trotzdem nicht so schlecht.

Ansonsten mag die Analyse ja stimmen dass wir mit einem umgebauten Grünwalder Stadion in der 2. Bundesliga nicht konkurrenzfähig sind. Ein Glück dass uns heute schon ein nicht un-renoviertes, auf 15.000 Zuschauer limitiertes Stadion ohne 2. Liga Zulassung zur Verfügung steht.

Und da muss man dann schon genau hinschauen. Die Stadt hat angeboten uns eine Sozialwohnungsmiete zu ermöglichen, allerdings wollte sie im Gegenzug unsere Einkommensnachweise sehen.
Das hat Herr Pfeifer empört abgelehnt weil er genau weiß dass der Stadt da anschließend die Augen raus gefallen wären.


Ernsthaft? Das hab ich gar nicht mitbekommen oder ist das Insiderwissen?
Robert Reisinger |#597
21.03.2023 - 12:20 Uhr
Nein das ist kein Insiderwissen aber leider habe ich auf die Schnelle den Artikel nicht mehr gefunden.
Im Prinzip geht es darum dass die Stadt fordert dass die KGaA ihre Einnahmesituation offen legt damit die Stadt daraus eine "faire" Miete ermitteln kann.
Das wurde abgelehnt mit dem Hinweis dass so etwas nicht üblich sei. Das mag bei Spitzenclubs nicht üblich sein aber gerade in unterklassigen Vereinen sind Kommune und Verein oft stark verbunden.

Die Miete des Grünwalder Stadions setzt sich bisher aus einer Fix- sowie einer Umsatzkomponente zusammen. Ist das Stadion voll bekommt die Stadt eine höhere Mieteinnahme. Dieses System ermöglicht es auch z.B. Türk Gücü Spielzeit zur Verfügung zu stellen.

Auch eine zukünftige Stadionmiete würde sich aus einer erhöhten Fix- und vermutlich auch einer höheren variablen Komponente zusammensetzen. Aus meiner Sicht wären die Einnahmen in jeden Fall höher als aktuell, aber vermutlich reicht das der KGaA nicht. Bei uns muss halt immer noch die Tiefgarage das Stadion finanzieren.

Dafür kann allerdings, weil wir uns gerade im Robert Reisinger Thread befinden, der e.V. nichts.

Aus meiner Sicht muss man sich aber ehrlich machen. Alles was jetzt beschlossen wird hat einen Realisierungshorizont 2029/30 (eigentlich eh zu spät).

Wie realistisch ist es dass wir bis dahin eine bessere Situation erreichen können?
Was ja bedeuten würde. Jemand stellt uns auf einem von der Stadt gesponsorten Grundstück (inklusive Erschließung) ein Fußballstadion hin und verlangt anschließend eine Sozialmiete so dass wir richtig Reibach machen können. Oder man sieht das Oly als Alternative, das halte ich allerdings für riskant aber auch nicht komplett unrealistisch.
Ein Stadion welches nahezu immer Karten zur Verfügung stellt lädt wieder dazu ein sich vermehrt nur die Rosinen rauszupicken. Das drückt auch die Preise und das Oly hat viele der Nachteile die auch das Sechzgerstadion hat. Der Name kann nicht vermarktet werden, das Catering macht der Caterer der Allianzarena, die Parkplätze gehören der Olympiapark GmbH. Nur die MVG Umlage könnte wegfallen und Top Spiele wären besser besucht und es gibt einen echten VIP Bereich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HHeinz am 21.03.2023 um 12:30 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#598
21.03.2023 - 12:26 Uhr
Zitat von HHeinz
Nein das ist kein Insiderwissen aber leider habe ich auf die Schnelle den Artikel nicht mehr gefunden.
Im Prinzip geht es darum dass die Stadt fordert dass die KGaA ihre Einnahmesituation offen legt damit die Stadt daraus eine "faire" Miete ermitteln kann.
Das wurde abgelehnt mit dem Hinweis dass so etwas nicht üblich sei. Das mag bei Spitzenclubs nicht üblich sein aber gerade in unterklassigen Vereinen sind Kommune und Verein oft stark verbunden.

Die Miete des Grünwalder Stadions setzt sich bisher aus einer Fix- sowie einer Umsatzkomponente zusammen. Ist das Stadion voll bekommt die Stadt eine höhere Mieteinnahme. Dieses System ermöglicht es auch z.B. Türk Gücü Spielzeit zur Verfügung zu stellen.

Auch eine zukünftige Stadionmiete würde sich aus einer erhöhten Fix- und vermutlich auch einer höheren variablen Komponente zusammensetzen. Aus meiner Sicht wären die Einnahmen in jeden Fall höher als aktuell, aber vermutlich reicht das der KGaA nicht. Bei uns muss halt immer noch die Tiefgarage das Stadion finanzieren.

Dafür kann allerdings, weil wir uns gerade im Robert Reisinger Thread befinden, der e.V. nichts.

Aus meiner Sicht muss man sich aber ehrlich machen. Alles was jetzt beschlossen wird hat einen Realisierungshorizont 2029/30 (eigentlich eh zu spät).

Wie realistisch ist es dass wir bis dahin eine bessere Situation erreichen können?
Was ja bedeuten würde. Jemand stellt uns auf einem von der Stadt gesponsorten Grundstück (inklusive Erschließung) ein Fußballstadion hin und verlangt anschließend eine Sozialmiete so dass wir richtig Reibach machen können. Oder man sieht das Oly als Alternative, das halte ich allerdings für riskant.


Interessant. Das hab ich nicht mitbekommen. Danke dafür. Für ein klares Bekenntnis zum GWS zieht sich das, meiner Meinung nach, eindeutig zu lange. Die Frage, wie lange wird die LHM das mitmachen?
Robert Reisinger |#599
21.03.2023 - 13:08 Uhr
Zitat von Downlow2009

Interessant. Das hab ich nicht mitbekommen. Danke dafür. Für ein klares Bekenntnis zum GWS zieht sich das, meiner Meinung nach, eindeutig zu lange. Die Frage, wie lange wird die LHM das mitmachen?

Die LHM ist in der bequemen Situation dass sie auch ohne einen Umbau mit der aktuellen Situation prima leben kann. Ist in etwa so wie wenn Dein(e) Chef(in) darauf wartet dass Du eine Gehaltserhöhung forderst. Du wirst feststellen seine (ihre) Geduld ist nahezu endlos zwinker

Letztendlich gibt es ja die Behauptung dass es Investoren für einen Stadionneubau gäbe wenn es diesen Herrn Ismaik nicht geben würde. Herr Ismaik wiederum behauptet dass auch er ein Stadion bauen würde, wenn die Stadt ihm ein Grundstück gibt (die Nummer hatten wir allerdings schon mit Riem).

Und die Stadt wird sich fragen: Warum sollte man als Stadt München eigentlich einem Herrn Ismaik oder anderen Investoren überhaupt ein Stadiongrundstück zur Verfügung stellen?
Und warum sollte man da dann eine Mickerpacht verlangen, wenn man auch beim Umbau des GWS u.a. die hohen Bodenpreise anführt.

Was macht man dann also als e.V. Präsident?
Vorschlag:
Man bittet um eine ordentliche Sanierung der Westkurve und probiert während der Renovierungsphase das Oly aus. Die West soll sowieso saniert werden und das Stadion bleibt für "kleinere" Vereine bespielbar. Zusatzkosten entstehen durch die Dachkonstruktion, Lärmschutzmaßnahmen sowie die Aufteilung in mehrere Einzelschritte. Aus meiner Sicht verantwortbar.

Danach holt man entweder den großen Umbau wieder raus (Umbau Stehhalle, Neubau Hauptribüne, Ostkurve) oder man schaut ob man nicht vielleicht auch die Ostkurve als Einzelbaumaßnahme angeht.

Oder die Erfahrungen im Oly waren so gut dass man dort weitermacht. Als Präsident darf man ergebnisoffen sein. Wäre ja selbst gespannt wie sich das Oly 2024 anfühlt auch wenn ich selbst nicht hingehen würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HHeinz am 21.03.2023 um 13:38 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#600
22.03.2023 - 09:16 Uhr
Übrigens ein aktuelles Beispiel:

Zitat von usernick
TZ


Auf Anfrage unserer Zeitung sagte Präsident Robert Reisinger, dass er „interne Dialoge“ lieber direkt führen würde: „Herr Ismaik hat meine Telefonnummer und meine E-Mail-Adresse – er kann mich gerne kontaktieren.“

Das ist genau das, was mich als einzigen Punkt an Reisinger stört. Wieso kann er nicht selbst mal zum Hörer greifen? Für mich ist das reine Provokation. Müsste das wirklich sein?schief
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