Raffael II
17.08.2010 - 19:52 Uhr
16.02.2011 - 02:18 Uhr
Ich hab ihn einwandfrei verstanden. Eher beeindruckend fand ich, dass er die schnell-gesprochenen Fragen des Interviewers verstanden hat und sofort beantworten konnte.
16.02.2011 - 09:53 Uhr
An Raffaels sportlicher Qualität gibt es aktuell wirklich nichts mehr zu bemängeln, aber es bleibt doch wohl bedenklich, dass PErsonen, die alleine mehr als 1 Jahr ihren LEbensmittelpunkt in Deutschland haben, nicht in der Lage sind, vernünftige Sätze zu bilden... Vor allem nicht, wenn man sich vor Augen führt, wie viel Geld Ihnen zur Bewältigung dieser PRoblematik zur Verfügung steht... Stattdessen werden die trainingsfreien Stunden in der Schlüterstrasse abgesessen oder ein portugiesischsprachiger Clan aufgebaut... :rolleyes
Kann diese Akzeptanz der scheinbar für selbstverständlich hingenommenen Faulheit von Sportlern nicht verstehen... Die Reinigungskraft Branka wird dann aber verurteilt, weil sie parallel zu ihrem 60h-Job nicht noch ordentlich Deutsch lernt :rolleyes
Das hat nichts mit Raffael zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden PRoblem... DA kann man genauso gut meinen Liebling Marcelinho anführen und wie sie nicht alle heißen... Es ist in meinen Augen einfach ein Armutszeugnis und der Einäugige unter den Blinden zu sein, reicht mir da einfach nicht...
Aerts bspw. hat es zwar ohnehin wahnsinnig leicht, weil er Niederländer ist, nichtsdestotrotz hatte er den unbedingten Willen sich hier möglichst schnell in der Landessprache ausdrücken zu können. Das erwarte ich von jedem!
Kann diese Akzeptanz der scheinbar für selbstverständlich hingenommenen Faulheit von Sportlern nicht verstehen... Die Reinigungskraft Branka wird dann aber verurteilt, weil sie parallel zu ihrem 60h-Job nicht noch ordentlich Deutsch lernt :rolleyes
Das hat nichts mit Raffael zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden PRoblem... DA kann man genauso gut meinen Liebling Marcelinho anführen und wie sie nicht alle heißen... Es ist in meinen Augen einfach ein Armutszeugnis und der Einäugige unter den Blinden zu sein, reicht mir da einfach nicht...
Aerts bspw. hat es zwar ohnehin wahnsinnig leicht, weil er Niederländer ist, nichtsdestotrotz hatte er den unbedingten Willen sich hier möglichst schnell in der Landessprache ausdrücken zu können. Das erwarte ich von jedem!
16.02.2011 - 12:38 Uhr
Zitat
Das hat nichts mit Raffael zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden PRoblem...
Das hat nichts mit Ebert zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden Problem(en)...
Das hat nichts mit Raffael zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden PRoblem...
Das hat nichts mit Ebert zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden Problem(en)...
16.02.2011 - 13:48 Uhr
Zitat von correctly:
Zitat von SerbCon:
Zitat von randberliner:
Zitat
Das hat nichts mit Raffael zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden PRoblem...
Das hat nichts mit Ebert zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden Problem(en)...
Bei Dir kann ich mir immer wieder nur an den Kopf fassen... Trägst Du hin und wieder auch irgendwas produktives bei oder genügt Dir Deine Rolle als ignoranter Ahnungsloser?!
:D :D :D
treffend formuliert!
Zwei Blinde - ein Gedanke?
Zitat von SerbCon:
Zitat von randberliner:
Zitat
Das hat nichts mit Raffael zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden PRoblem...
Das hat nichts mit Ebert zu tun, aber mich ärgert der lockere Umgang mit diesem schon ewig bestehenden Problem(en)...
Bei Dir kann ich mir immer wieder nur an den Kopf fassen... Trägst Du hin und wieder auch irgendwas produktives bei oder genügt Dir Deine Rolle als ignoranter Ahnungsloser?!
:D :D :D
treffend formuliert!
Zwei Blinde - ein Gedanke?
16.02.2011 - 14:55 Uhr
Zitat
Babbel: Raffael ist unser Motor
Großes Lob von Trainer Babbel an Herthas Antreiber: "Raffael ist unser Leader. Er gibt den Ton an."
Er ist Herthas Antreiber. Nur wenn Raffael seinen Motor zündet, geben auch Ramos und Ronny Vollgas. „Das ist richtig, Raffael ist unser Leader. Er setzt ein Zeichen, er gibt den Ton an und die anderen ziehen dann auch mit“, sagt Trainer Markus Babbel.
(...)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-raffael-ist-unser-motor-article1119890.html
Babbel: Raffael ist unser Motor
Großes Lob von Trainer Babbel an Herthas Antreiber: "Raffael ist unser Leader. Er gibt den Ton an."
Er ist Herthas Antreiber. Nur wenn Raffael seinen Motor zündet, geben auch Ramos und Ronny Vollgas. „Das ist richtig, Raffael ist unser Leader. Er setzt ein Zeichen, er gibt den Ton an und die anderen ziehen dann auch mit“, sagt Trainer Markus Babbel.
(...)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-raffael-ist-unser-motor-article1119890.html
16.02.2011 - 15:03 Uhr
Zitat
Neue Einstellung
Herthas Offensive zaubert - und kämpft
Adrian Ramos, Raffael und Bruder Ronny zählten zu den Erfolgsgaranten beim 6:2 in Karlsruhe. Vor allem, weil die Südamerikaner ihre feine Technik um das nötige Zweikampfverhalten ergänzt haben.
(...)
Wieder Zaubern? Die Ankündigung steht wie eine Drohung im Raum, denn schon seit Saisonbeginn ergeht an die Südamerika-Fraktion bei Hertha hauptsächlich der Vorwurf, sie sei in erster Linie auf der Suche nach schönem Fußball, der Spaß macht und nicht wehtut. Dass er das in der Zweiten Liga aber häufig muss, dass kämpferische Teams oft die Oberhand behalten – all das, so hatte es lange den Anschein, wollten Raffael, Adrian Ramos und allen voran Ronny nicht so recht verinnerlichen. Die Partie am Sonntag war wieder so ein Beispiel dafür – aber nur 45 Minuten lang. Nie zuvor lagen bei Hertha Genie (zweite Hälfte) und Wahnsinn (erste Halbzeit) so eng beieinander. Hat das Trio Raum zum Kombinieren, spielt ihre Klasse fast jeden Gegner aus. Geht man sie jedoch hart an und stellt die Räume zu, wie es die Karlsruher anfangs taten, verlieren sie oft die Freude am Spiel – und das gesamte Offensivspiel lahmt.
Doch gerade der Lerneffekt von Karlsruhe gibt Anlass zu Hoffnung. „Sie haben immer Lust zu spielen“, sagt Trainer Markus Babbel angesichts einiger Anzeichen, dass die drei Kreativen ihren Job anders interpretieren als noch vor einigen Wochen. Raffael macht in diesem Prozess den weitesten Eindruck. Er hat, als vermutlich bester Techniker des Teams, verstanden, dass es in Liga zwei eben vorrangig um den Kampf und das Ergebnis geht. Seit ihn Markus Babbel auf der Position des „Sechsers“ im defensiven Mittelfeld spielen lässt, verlebt er seine beste Zeit bei Hertha. „Er ist laufstark, und was mich selbst überrascht, auch in der Defensive richtig stark“, lobt Babbel, der trotz dieser Erkenntnis erst nach dem Ausfall von Sebastian Neumann entsprechend umstellte. Dabei ist an sich schon seit Ende vergangenen Jahres klar, dass Raffael weiter nach hinten gehört. „Wenn er auf der Zehn spielt, ist er immer in Manndeckung, er steht oft mit dem Rücken zum Tor. Da ist es schwer für ihn, Freiräume zu erarbeiten“, sagt Babbel. Der Preis: Für seine neue Freiheit muss Raffael mehr Zweikämpfe eingehen. Mehr und mehr rutscht er in die Rolle des Antreibers, der „das Potenzial hat, solche Spiele zu gestalten. Es muss ihm bewusst sein, dass die anderen Spieler zu ihm aufschauen, und dass er sie deswegen mitziehen kann“, wie Babbel es formuliert. Und das ist bei seinen Mitstreitern noch immer ab und an nötig.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1544860/Herthas-Offensive-zaubert-und-kaempft.html
Neue Einstellung
Herthas Offensive zaubert - und kämpft
Adrian Ramos, Raffael und Bruder Ronny zählten zu den Erfolgsgaranten beim 6:2 in Karlsruhe. Vor allem, weil die Südamerikaner ihre feine Technik um das nötige Zweikampfverhalten ergänzt haben.
(...)
Wieder Zaubern? Die Ankündigung steht wie eine Drohung im Raum, denn schon seit Saisonbeginn ergeht an die Südamerika-Fraktion bei Hertha hauptsächlich der Vorwurf, sie sei in erster Linie auf der Suche nach schönem Fußball, der Spaß macht und nicht wehtut. Dass er das in der Zweiten Liga aber häufig muss, dass kämpferische Teams oft die Oberhand behalten – all das, so hatte es lange den Anschein, wollten Raffael, Adrian Ramos und allen voran Ronny nicht so recht verinnerlichen. Die Partie am Sonntag war wieder so ein Beispiel dafür – aber nur 45 Minuten lang. Nie zuvor lagen bei Hertha Genie (zweite Hälfte) und Wahnsinn (erste Halbzeit) so eng beieinander. Hat das Trio Raum zum Kombinieren, spielt ihre Klasse fast jeden Gegner aus. Geht man sie jedoch hart an und stellt die Räume zu, wie es die Karlsruher anfangs taten, verlieren sie oft die Freude am Spiel – und das gesamte Offensivspiel lahmt.
Doch gerade der Lerneffekt von Karlsruhe gibt Anlass zu Hoffnung. „Sie haben immer Lust zu spielen“, sagt Trainer Markus Babbel angesichts einiger Anzeichen, dass die drei Kreativen ihren Job anders interpretieren als noch vor einigen Wochen. Raffael macht in diesem Prozess den weitesten Eindruck. Er hat, als vermutlich bester Techniker des Teams, verstanden, dass es in Liga zwei eben vorrangig um den Kampf und das Ergebnis geht. Seit ihn Markus Babbel auf der Position des „Sechsers“ im defensiven Mittelfeld spielen lässt, verlebt er seine beste Zeit bei Hertha. „Er ist laufstark, und was mich selbst überrascht, auch in der Defensive richtig stark“, lobt Babbel, der trotz dieser Erkenntnis erst nach dem Ausfall von Sebastian Neumann entsprechend umstellte. Dabei ist an sich schon seit Ende vergangenen Jahres klar, dass Raffael weiter nach hinten gehört. „Wenn er auf der Zehn spielt, ist er immer in Manndeckung, er steht oft mit dem Rücken zum Tor. Da ist es schwer für ihn, Freiräume zu erarbeiten“, sagt Babbel. Der Preis: Für seine neue Freiheit muss Raffael mehr Zweikämpfe eingehen. Mehr und mehr rutscht er in die Rolle des Antreibers, der „das Potenzial hat, solche Spiele zu gestalten. Es muss ihm bewusst sein, dass die anderen Spieler zu ihm aufschauen, und dass er sie deswegen mitziehen kann“, wie Babbel es formuliert. Und das ist bei seinen Mitstreitern noch immer ab und an nötig.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1544860/Herthas-Offensive-zaubert-und-kaempft.html
16.02.2011 - 15:29 Uhr
Da kommt Correctly aus dem Nichts mit so einem albernen Thema und serbCon springt mit auf den Zug auf. :/: Da macht Raffael ein grandioses Spiel und euch faellt nichts besseres ein, als euch an so einem Mist aufzureiben. Natuerlich sollte ein Spieler deutsch lernen, wenn er in Berlin spielt, aber wer sagt denn, dass Raffael im Training nicht deutsch spricht? Mir ist wichtig, dass er so gut deutsch spricht, dass er mit seiner Mannschaft kommunizieren kann. Mich interessiert nicht die Bohne, ob er Interviews auf deutsch gibt oder nicht. Und wie gesagt ist es ihm vllt. nur etwas peinlich und liegt nicht an der mangelnden Sprachkenntnis.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 16.02.2011 um 15:30 Uhr bearbeitet
16.02.2011 - 16:33 Uhr
Zitat von correctly:
Was ist denn an einer vernünftigen Integration albern? Wenn ich ich irgendwo in der Welt meinen Beruf ausübe, verlangt man auch das ich die Landessprache spreche.
Nein. Nichtmal in Berlin musst du das. An meiner letzten Arbeitsstätte war die Arbeitssprache Englisch, über die Häfte der Belegschaft konnte kein Deutsch. Und von Ländern wie den BRICs, die Fachkräftemangel kompensieren müssen wirst du solch abstruse Ansichten auch nicht hören.
Raffael ist übrigens auch so eine Fachkraft.
Zitat von correctly:
Sowas nennt man Pluralismus, das dürfte Dir bekannt sein!
:)
Dann sei doch mal so pluralistisch und toleriere Mitbürger, die die Landessprache nicht als unabdingbar für ein Leben hier ansehen.
Was ist denn an einer vernünftigen Integration albern? Wenn ich ich irgendwo in der Welt meinen Beruf ausübe, verlangt man auch das ich die Landessprache spreche.
Nein. Nichtmal in Berlin musst du das. An meiner letzten Arbeitsstätte war die Arbeitssprache Englisch, über die Häfte der Belegschaft konnte kein Deutsch. Und von Ländern wie den BRICs, die Fachkräftemangel kompensieren müssen wirst du solch abstruse Ansichten auch nicht hören.
Raffael ist übrigens auch so eine Fachkraft.
Zitat von correctly:
Sowas nennt man Pluralismus, das dürfte Dir bekannt sein!
:)
Dann sei doch mal so pluralistisch und toleriere Mitbürger, die die Landessprache nicht als unabdingbar für ein Leben hier ansehen.
16.02.2011 - 16:49 Uhr
Ich seh das tendenziell bei Fußballern anders als bei normalen Arbeitnehmern.
Ein Spieler, der ein gewisses Maß an Talent hat, weiß gar nicht, ob er im kommenden halben Jahr noch in diesem Land spielt, oder ob er vielleicht in Spanien, Italien, England oder sonstwo spielt...
Dann müsste ein Spieler, der in seiner Karriere (gehe mal von 15Jahren aus!) in 5 verschiedenen Ländern gespielt hat 5 verschiedene Sprachen fließend beherrschen?! Das ist dann ja die Logik von denen, die meinen, dass ein Spieler sich in dem jeweiligen Land "integrieren" sollte...
Das wäre dann die Leistung, die ein Fremdsprachenkorrespondent auch bringt...
Mir würde schon reichen, wenn der Spieler gut englisch sprechen würde, denn das kann er immer und überall auch anderswo gebrauchen...
Und dazu braucht man auch keinen Dolmetscher, weil ja die meisten zumindest so viel "Schulgrundkenntnis-Englisch" gehabt haben sollten, damit sie das verstehen. Und in Interviews von Sportlern werden ja keine "hochkomplexen" Sachverhalte besprochen, sodass das jeder übersetzen können müsste...
Und man kann fragen, wen man will (also Leute, die Deutsch lernen), dass Deutsch eine der schwersten Sprachen überhaupt ist.
Ein Spieler, der ein gewisses Maß an Talent hat, weiß gar nicht, ob er im kommenden halben Jahr noch in diesem Land spielt, oder ob er vielleicht in Spanien, Italien, England oder sonstwo spielt...
Dann müsste ein Spieler, der in seiner Karriere (gehe mal von 15Jahren aus!) in 5 verschiedenen Ländern gespielt hat 5 verschiedene Sprachen fließend beherrschen?! Das ist dann ja die Logik von denen, die meinen, dass ein Spieler sich in dem jeweiligen Land "integrieren" sollte...
Das wäre dann die Leistung, die ein Fremdsprachenkorrespondent auch bringt...
Mir würde schon reichen, wenn der Spieler gut englisch sprechen würde, denn das kann er immer und überall auch anderswo gebrauchen...
Und dazu braucht man auch keinen Dolmetscher, weil ja die meisten zumindest so viel "Schulgrundkenntnis-Englisch" gehabt haben sollten, damit sie das verstehen. Und in Interviews von Sportlern werden ja keine "hochkomplexen" Sachverhalte besprochen, sodass das jeder übersetzen können müsste...
Und man kann fragen, wen man will (also Leute, die Deutsch lernen), dass Deutsch eine der schwersten Sprachen überhaupt ist.
16.02.2011 - 17:24 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Ich seh das tendenziell bei Fußballern anders als bei normalen Arbeitnehmern.
Ein Spieler, der ein gewisses Maß an Talent hat, weiß gar nicht, ob er im kommenden halben Jahr noch in diesem Land spielt, oder ob er vielleicht in Spanien, Italien, England oder sonstwo spielt...
Dass der Beruf des Profifussballers eine Sonderstellung bekleidet, will ich gar nicht bestreiten, jedoch verbietet es sich mMn den grundsätzlich als Exoten zu bezeichnenden Wandervogel mit einem "normalen" Profi gleichzusetzen.
Zitat von herthinho2310:
Dann müsste ein Spieler, der in seiner Karriere (gehe mal von 15Jahren aus!) in 5 verschiedenen Ländern gespielt hat 5 verschiedene Sprachen fließend beherrschen?! Das ist dann ja die Logik von denen, die meinen, dass ein Spieler sich in dem jeweiligen Land "integrieren" sollte...
Das wäre dann die Leistung, die ein Fremdsprachenkorrespondent auch bringt...
Dein überspitzter Vergleich hinkt in meinen Augen insofern, als die Anforderungen an den Sportler gänzlich andere sind. ICh erwarte keine verbalen Ergüsse intellektueller Art, sondern ein Grundvermögen an Verständigung, das aber über das Verständnis eines Touristen klar hinausgeht, denn mit einer Verweildauer von 2-4 Jahren pro Station, dürfte man alleine bei "den Geschäften des täglichen Lebens" so viel Lernen (wenn man denn will), dass man mehr als "Zahlen bitte" gebrochen hinbekommt, oder!?
Im Endeffekt hieße das, dass man bei entsprechendem Integrationswillen im LAufe seiner Karriere durchaus 2-4 Fremdsprachen kennenlernt, wobei auf der Hand liegt, dass er am Ende seiner Laufbahn allenfalls 1-2 behält... Es gibt insofern ja auch durchaus Positivbeispiele...
Zitat von herthinho2310:
Mir würde schon reichen, wenn der Spieler gut englisch sprechen würde, denn das kann er immer und überall auch anderswo gebrauchen...
Und dazu braucht man auch keinen Dolmetscher, weil ja die meisten zumindest so viel "Schulgrundkenntnis-Englisch" gehabt haben sollten, damit sie das verstehen. Und in Interviews von Sportlern werden ja keine "hochkomplexen" Sachverhalte besprochen, sodass das jeder übersetzen können müsste...
Und man kann fragen, wen man will (also Leute, die Deutsch lernen), dass Deutsch eine der schwersten Sprachen überhaupt ist.
Grundsätzlich würde es mir auch reichen, wenn wenigstens diese Standardfremdsprache sitzen würde, doch selbst diese wird ja nicht einmal gelernt... Sobald man aber über mehrere Jahre in dem Land "arbeitet", ist mir dieses Gestammel vieler Profis zu wenig, daran ändert auch die Schwere der Sprache nichts, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, eine Dissertation soll ja keiner von denen verfassen...
Ich seh das tendenziell bei Fußballern anders als bei normalen Arbeitnehmern.
Ein Spieler, der ein gewisses Maß an Talent hat, weiß gar nicht, ob er im kommenden halben Jahr noch in diesem Land spielt, oder ob er vielleicht in Spanien, Italien, England oder sonstwo spielt...
Dass der Beruf des Profifussballers eine Sonderstellung bekleidet, will ich gar nicht bestreiten, jedoch verbietet es sich mMn den grundsätzlich als Exoten zu bezeichnenden Wandervogel mit einem "normalen" Profi gleichzusetzen.
Zitat von herthinho2310:
Dann müsste ein Spieler, der in seiner Karriere (gehe mal von 15Jahren aus!) in 5 verschiedenen Ländern gespielt hat 5 verschiedene Sprachen fließend beherrschen?! Das ist dann ja die Logik von denen, die meinen, dass ein Spieler sich in dem jeweiligen Land "integrieren" sollte...
Das wäre dann die Leistung, die ein Fremdsprachenkorrespondent auch bringt...
Dein überspitzter Vergleich hinkt in meinen Augen insofern, als die Anforderungen an den Sportler gänzlich andere sind. ICh erwarte keine verbalen Ergüsse intellektueller Art, sondern ein Grundvermögen an Verständigung, das aber über das Verständnis eines Touristen klar hinausgeht, denn mit einer Verweildauer von 2-4 Jahren pro Station, dürfte man alleine bei "den Geschäften des täglichen Lebens" so viel Lernen (wenn man denn will), dass man mehr als "Zahlen bitte" gebrochen hinbekommt, oder!?
Im Endeffekt hieße das, dass man bei entsprechendem Integrationswillen im LAufe seiner Karriere durchaus 2-4 Fremdsprachen kennenlernt, wobei auf der Hand liegt, dass er am Ende seiner Laufbahn allenfalls 1-2 behält... Es gibt insofern ja auch durchaus Positivbeispiele...
Zitat von herthinho2310:
Mir würde schon reichen, wenn der Spieler gut englisch sprechen würde, denn das kann er immer und überall auch anderswo gebrauchen...
Und dazu braucht man auch keinen Dolmetscher, weil ja die meisten zumindest so viel "Schulgrundkenntnis-Englisch" gehabt haben sollten, damit sie das verstehen. Und in Interviews von Sportlern werden ja keine "hochkomplexen" Sachverhalte besprochen, sodass das jeder übersetzen können müsste...
Und man kann fragen, wen man will (also Leute, die Deutsch lernen), dass Deutsch eine der schwersten Sprachen überhaupt ist.
Grundsätzlich würde es mir auch reichen, wenn wenigstens diese Standardfremdsprache sitzen würde, doch selbst diese wird ja nicht einmal gelernt... Sobald man aber über mehrere Jahre in dem Land "arbeitet", ist mir dieses Gestammel vieler Profis zu wenig, daran ändert auch die Schwere der Sprache nichts, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, eine Dissertation soll ja keiner von denen verfassen...
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