Quo vadis, MSV?
13.11.2012 - 22:13 Uhr
16.11.2012 - 08:08 Uhr
Fakt: Weder Stadiongesellschaft, noch MSV- Vorstand und Aufsichtsrat können ernsthaftes Interesse an einer Insolvenz haben.
Deswegen gehe ich stark davon aus, dass man sich einigen wird.
Und: Mal ehrlich- was vor einiger Zeit bei 1860 los war, davon spricht derzeit keiner mehr.
dort spricht man schon wieder vom Aufstieg in die 1. Liga.
Deswegen gehe ich stark davon aus, dass man sich einigen wird.
Und: Mal ehrlich- was vor einiger Zeit bei 1860 los war, davon spricht derzeit keiner mehr.
dort spricht man schon wieder vom Aufstieg in die 1. Liga.
16.11.2012 - 08:17 Uhr
Zitat von KaterTobi:
Laß jetzt mal Kentsch außen vor, oder vergess mal einfach diesen Namen.
Es gehr auch nicht um die Rettung der Stadiongesellschaft. Hier geht es um Politik :D
Ganz ehrlich, ich habe keinen Bock mehr auf diese gequirlte Schei$$e.
Die "Rettung" des MSV mit dem "Geschmäckle", dass es eigentlich um die Rettung der Stadiongesellschaft bzw. um die Sicherung deren Einnahmen geht, Zahlungsverpflichtungen von 4 Mio. an die Stadiongesellschaft bei einem Etat von 7 Mio., das alles passt nicht zusammen. Eigentlich müssen sich die Verantwortlichen der Stadiongesellschaft eingestehen, dass man sich beim Bau der Arena verhoben hat.
Manchmal kann eine geordnete Insolvenz auch hilfreich sein. Der Insolvenzverwalter hat Sonderkündigungsrechte z.B. für Mietverträge, man kann sich von weiteren Altlasten befreien.
Ich würde lieber für eine deutlich reduzierte Miete in der Grotenburg spielen und so Geld für den sportlichen Bereich freimachen. Ob es wirklich dazu kommen muss ist nicht absehbar, möglicherweise wird auch eine Duisburger Stadiongesellschaft vor dem Hintergrund eines gekündigten Mietvertrages bereit sein "den Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach" zu nehmen und die Arena zu deutlich reduzierten Mietzahlen anbieten.
Aber dafür muss man "den ***** in der Hose haben" sich nicht die Sanierungsbedingungen diktieren zulassen und alternative Szenarien in den Verhandlungen auf den Tisch bringen.
Laß jetzt mal Kentsch außen vor, oder vergess mal einfach diesen Namen.
Es gehr auch nicht um die Rettung der Stadiongesellschaft. Hier geht es um Politik :D
Ganz ehrlich, ich habe keinen Bock mehr auf diese gequirlte Schei$$e.
Die "Rettung" des MSV mit dem "Geschmäckle", dass es eigentlich um die Rettung der Stadiongesellschaft bzw. um die Sicherung deren Einnahmen geht, Zahlungsverpflichtungen von 4 Mio. an die Stadiongesellschaft bei einem Etat von 7 Mio., das alles passt nicht zusammen. Eigentlich müssen sich die Verantwortlichen der Stadiongesellschaft eingestehen, dass man sich beim Bau der Arena verhoben hat.
Manchmal kann eine geordnete Insolvenz auch hilfreich sein. Der Insolvenzverwalter hat Sonderkündigungsrechte z.B. für Mietverträge, man kann sich von weiteren Altlasten befreien.
Ich würde lieber für eine deutlich reduzierte Miete in der Grotenburg spielen und so Geld für den sportlichen Bereich freimachen. Ob es wirklich dazu kommen muss ist nicht absehbar, möglicherweise wird auch eine Duisburger Stadiongesellschaft vor dem Hintergrund eines gekündigten Mietvertrages bereit sein "den Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach" zu nehmen und die Arena zu deutlich reduzierten Mietzahlen anbieten.
Aber dafür muss man "den ***** in der Hose haben" sich nicht die Sanierungsbedingungen diktieren zulassen und alternative Szenarien in den Verhandlungen auf den Tisch bringen.
16.11.2012 - 08:39 Uhr
Zitat von ollos:
...
Und: Mal ehrlich- was vor einiger Zeit bei 1860 los war, davon spricht derzeit keiner mehr.
dort spricht man schon wieder vom Aufstieg in die 1. Liga.
Du hast nur das Zauberwort hinter 1860 vergessen!! Leider kann man Duisburg ja nun mal nicht mit "München" vergleichen. Glaube kaum, dass sich hier ein Scheich einfindet und niederlässt! ;)
...
Und: Mal ehrlich- was vor einiger Zeit bei 1860 los war, davon spricht derzeit keiner mehr.
dort spricht man schon wieder vom Aufstieg in die 1. Liga.
Du hast nur das Zauberwort hinter 1860 vergessen!! Leider kann man Duisburg ja nun mal nicht mit "München" vergleichen. Glaube kaum, dass sich hier ein Scheich einfindet und niederlässt! ;)
16.11.2012 - 08:41 Uhr
Zitat von KaterTobi:
Zitat von bigdog:
Ich bin soweit, dass ich sage: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! :/:
Was soll das ganze Finanz hin und her geschiebe?! Man wird doch eh nie mehr auf einen grünen Zweig kommen. Man wird immer unter der Finanzlast zu tragen haben und wie will man da was neues aufbauen?!?
Und ehrlich gesagt, wenn ich die vorgeschichten der Hauptteilnehmer (Kentsch: Arminia und GEBAG: Küppersmühle) sehe, habe ich doch so meine Bedenken.
Hier gehts doch einzig um die "Rettung" der Stadiongesellschaft und nix anderes, sonst wäre man doch schon eher dem Verein Finanziel entgegen gekommen.
...
Hier geht es um Politik :D
Darum hatte ich ja auch oben vom "Schrecken" geschrieben! ;)
Zitat von bigdog:
Ich bin soweit, dass ich sage: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! :/:
Was soll das ganze Finanz hin und her geschiebe?! Man wird doch eh nie mehr auf einen grünen Zweig kommen. Man wird immer unter der Finanzlast zu tragen haben und wie will man da was neues aufbauen?!?
Und ehrlich gesagt, wenn ich die vorgeschichten der Hauptteilnehmer (Kentsch: Arminia und GEBAG: Küppersmühle) sehe, habe ich doch so meine Bedenken.
Hier gehts doch einzig um die "Rettung" der Stadiongesellschaft und nix anderes, sonst wäre man doch schon eher dem Verein Finanziel entgegen gekommen.
...
Hier geht es um Politik :D
Darum hatte ich ja auch oben vom "Schrecken" geschrieben! ;)
16.11.2012 - 09:08 Uhr
Zitat von Zebra_de:
Zitat von KaterTobi:
Laß jetzt mal Kentsch außen vor, oder vergess mal einfach diesen Namen.
Es gehr auch nicht um die Rettung der Stadiongesellschaft. Hier geht es um Politik :D
Ganz ehrlich, ich habe keinen Bock mehr auf diese gequirlte Schei$$e.
Die "Rettung" des MSV mit dem "Geschmäckle", dass es eigentlich um die Rettung der Stadiongesellschaft bzw. um die Sicherung deren Einnahmen geht, Zahlungsverpflichtungen von 4 Mio. an die Stadiongesellschaft bei einem Etat von 7 Mio., das alles passt nicht zusammen. Eigentlich müssen sich die Verantwortlichen der Stadiongesellschaft eingestehen, dass man sich beim Bau der Arena verhoben hat.
Manchmal kann eine geordnete Insolvenz auch hilfreich sein. Der Insolvenzverwalter hat Sonderkündigungsrechte z.B. für Mietverträge, man kann sich von weiteren Altlasten befreien.
Ich würde lieber für eine deutlich reduzierte Miete in der Grotenburg spielen und so Geld für den sportlichen Bereich freimachen. Ob es wirklich dazu kommen muss ist nicht absehbar, möglicherweise wird auch eine Duisburger Stadiongesellschaft vor dem Hintergrund eines gekündigten Mietvertrages bereit sein "den Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach" zu nehmen und die Arena zu deutlich reduzierten Mietzahlen anbieten.
Aber dafür muss man "den ***** in der Hose haben" sich nicht die Sanierungsbedingungen diktieren zulassen und alternative Szenarien in den Verhandlungen auf den Tisch bringen.
Sehe ich ähnlich, sonst ist es nämlich nur eine Überbrückung der Zeit, sodass man faktisch dann nach 2-3 Jahren Mietzahlungen trotzdem Insolvenz anmelden muss.
Zitat von KaterTobi:
Laß jetzt mal Kentsch außen vor, oder vergess mal einfach diesen Namen.
Es gehr auch nicht um die Rettung der Stadiongesellschaft. Hier geht es um Politik :D
Ganz ehrlich, ich habe keinen Bock mehr auf diese gequirlte Schei$$e.
Die "Rettung" des MSV mit dem "Geschmäckle", dass es eigentlich um die Rettung der Stadiongesellschaft bzw. um die Sicherung deren Einnahmen geht, Zahlungsverpflichtungen von 4 Mio. an die Stadiongesellschaft bei einem Etat von 7 Mio., das alles passt nicht zusammen. Eigentlich müssen sich die Verantwortlichen der Stadiongesellschaft eingestehen, dass man sich beim Bau der Arena verhoben hat.
Manchmal kann eine geordnete Insolvenz auch hilfreich sein. Der Insolvenzverwalter hat Sonderkündigungsrechte z.B. für Mietverträge, man kann sich von weiteren Altlasten befreien.
Ich würde lieber für eine deutlich reduzierte Miete in der Grotenburg spielen und so Geld für den sportlichen Bereich freimachen. Ob es wirklich dazu kommen muss ist nicht absehbar, möglicherweise wird auch eine Duisburger Stadiongesellschaft vor dem Hintergrund eines gekündigten Mietvertrages bereit sein "den Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach" zu nehmen und die Arena zu deutlich reduzierten Mietzahlen anbieten.
Aber dafür muss man "den ***** in der Hose haben" sich nicht die Sanierungsbedingungen diktieren zulassen und alternative Szenarien in den Verhandlungen auf den Tisch bringen.
Sehe ich ähnlich, sonst ist es nämlich nur eine Überbrückung der Zeit, sodass man faktisch dann nach 2-3 Jahren Mietzahlungen trotzdem Insolvenz anmelden muss.
16.11.2012 - 09:31 Uhr
Bei aller berechtigten großen Sorge um unseren Verein. Wie hier über "das Kapital" und "die Investoren" diskutiert wird kann ich zum Teil nicht mehr nachvollziehen. Dieses schnöde kapitalistische System hält viele von uns am kacken und lasst uns sogar ganz gut leben.
Es ist völliger Unsinn zu glauben, dass potentielle Geldgeber den gewünschten Einfluss im Verein dazu nutzen, um ihm zu schaden. Das macht keinen Sinn. Wenn man mit uns Geld verdienen kann, ist uns ein langfristiges Überleben gesichert.
Wenn ich das Geschwätz vom ausbluten des Vereins höre. Der Verein blutet seit den seligen Zeiten von Paul Märzhäuser aus, eigentlich schon früher. Wir haben IMMER von der eigenen Substanz gezehrt. Das war zum sterben zu viel und zum guten leben zu wenig.
Wir haben mind. drei mal in den letzten 60 Jahren eine richtig gute Ausgangsposition gehabt. Da hat uns das Schicksal super Angebote gemacht.
1963 einen super Start in die neue 1. Bundesliga
1978 international im UEFA Cup für Furore gesorgt (Halbfinale)
1998 Teilnahme im Europapokal der Pokalsieger
Der e. V. hat regelmäß versagt. Es wurde nie etwas nachhaltiges entwickelt. Man ließ die Chancen ungenutzt. Mit Vermarktung und Geld verdienen hatte der Verein nie etwas am Hut. Genau das ist das Problem. Vlt. hätten wir sonst mal eins der 4 Pokalendspiele gewonnen. Da waren andere früher bereits klüger. Die fühlten sich vom "Kapital" nicht angeekelt.
Der Verein hat es trotz der genannten Ausgangspositionen geschaft, uns an den Rand des Ruins zu trieben.
Nicht vergessen, Sandrock war der erste Elendsverwalter. Wir standen damals schon vor dem nichts. Der e. V. alleine hätte da,mals nicht mehr weiter leben können. Da gab es noch keine Kapitalgesellschaft. Der e. V. konnte noch nie etwas entwickeln. Es ging immer abwärts.
Wie @Kater es richtig beschrieb: Noch nicht einmal das olle Wedaustadion, dem ja heute noch so viele nachtrauern, hat uns jemals gehört.
Wem oder was trauert man da eigentlich nach? Was ist damals erreicht worden, was wir mit Investoren nicht auch erreichen und erleben können?
Auch Rüttgers wollte bei uns keine kommunistische Plattform errichten. Auch er brauchte Geldgeber. Die Zeit hat ihn leider überrollt, er hatte keine Chance.
Ich weiß nicht in welcher Welt manche Leute leben. Glauben die ernsthaft wir stellen mal eben in Liga 5 die Uhren auf null und es geht automatisch wieder aufwärts?
Es greifen doch immer die gleichen Mechanismen. Ich benötige eine gute Mannschaft, dazu muss ich mich vermarkten, Sponsoren gewinnen, die wollen Konzepte, ab einer gewissen Größenordnung wollen die wissen, wie das Geld verwendet wird usw. Da geht es dann nicht um 3-4 Mio sondern um 3-4 htE. Alles ein paar Nummern kleiner, aber die gleichen Probleme.
Die Vorstellungswelt der Fußballromantiker erschließt sich mir nicht.
Und nein, früher war nicht alles gut und besser. Habe ich ne Menge von persönlich miterlebt.
Es ist völliger Unsinn zu glauben, dass potentielle Geldgeber den gewünschten Einfluss im Verein dazu nutzen, um ihm zu schaden. Das macht keinen Sinn. Wenn man mit uns Geld verdienen kann, ist uns ein langfristiges Überleben gesichert.
Wenn ich das Geschwätz vom ausbluten des Vereins höre. Der Verein blutet seit den seligen Zeiten von Paul Märzhäuser aus, eigentlich schon früher. Wir haben IMMER von der eigenen Substanz gezehrt. Das war zum sterben zu viel und zum guten leben zu wenig.
Wir haben mind. drei mal in den letzten 60 Jahren eine richtig gute Ausgangsposition gehabt. Da hat uns das Schicksal super Angebote gemacht.
1963 einen super Start in die neue 1. Bundesliga
1978 international im UEFA Cup für Furore gesorgt (Halbfinale)
1998 Teilnahme im Europapokal der Pokalsieger
Der e. V. hat regelmäß versagt. Es wurde nie etwas nachhaltiges entwickelt. Man ließ die Chancen ungenutzt. Mit Vermarktung und Geld verdienen hatte der Verein nie etwas am Hut. Genau das ist das Problem. Vlt. hätten wir sonst mal eins der 4 Pokalendspiele gewonnen. Da waren andere früher bereits klüger. Die fühlten sich vom "Kapital" nicht angeekelt.
Der Verein hat es trotz der genannten Ausgangspositionen geschaft, uns an den Rand des Ruins zu trieben.
Nicht vergessen, Sandrock war der erste Elendsverwalter. Wir standen damals schon vor dem nichts. Der e. V. alleine hätte da,mals nicht mehr weiter leben können. Da gab es noch keine Kapitalgesellschaft. Der e. V. konnte noch nie etwas entwickeln. Es ging immer abwärts.
Wie @Kater es richtig beschrieb: Noch nicht einmal das olle Wedaustadion, dem ja heute noch so viele nachtrauern, hat uns jemals gehört.
Wem oder was trauert man da eigentlich nach? Was ist damals erreicht worden, was wir mit Investoren nicht auch erreichen und erleben können?
Auch Rüttgers wollte bei uns keine kommunistische Plattform errichten. Auch er brauchte Geldgeber. Die Zeit hat ihn leider überrollt, er hatte keine Chance.
Ich weiß nicht in welcher Welt manche Leute leben. Glauben die ernsthaft wir stellen mal eben in Liga 5 die Uhren auf null und es geht automatisch wieder aufwärts?
Es greifen doch immer die gleichen Mechanismen. Ich benötige eine gute Mannschaft, dazu muss ich mich vermarkten, Sponsoren gewinnen, die wollen Konzepte, ab einer gewissen Größenordnung wollen die wissen, wie das Geld verwendet wird usw. Da geht es dann nicht um 3-4 Mio sondern um 3-4 htE. Alles ein paar Nummern kleiner, aber die gleichen Probleme.
Die Vorstellungswelt der Fußballromantiker erschließt sich mir nicht.
Und nein, früher war nicht alles gut und besser. Habe ich ne Menge von persönlich miterlebt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tomcat am 16.11.2012 um 09:38 Uhr bearbeitet
16.11.2012 - 09:32 Uhr
Eins fällt mir hier immer mehr auf und ich denke manchen ist die Tragweite einer Insolvenz nicht bewusst. Der Verein würde bei einem Abstieg in Liga 5 in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Ja, vielleicht glaubt Ihr das nicht, aber das wird so sein.
Das bedeutet für mich einen sehr schweren Schlag und für Euch auch, seht das doch mal ein.
Es kann nicht sein, dass, nur weil man Leuten wie Hellmich eins auswischen möchte, sich sein eigenes Grab schaufeln will und freiwillig in Liga 5 gehen will.
Es wird nicht funktionieren mit der Liga 5 und Aufstiegen in Serie.
Wir werden weg sein von der Fussballwelt auf unbestimmte Zeit.
Der MSV ist wichtig für die Fans und für die Stadt Duisburg.
Daher sage ich, dass mir alle Mittel Recht sind die Fussball Bundesliga zu erhalten. Ich weiss, dass gefällt Leuten nicht, aber ich werde auf der ausserordentlichen Mitgliederversammlung für die Strukturänderun stimmen.
Ja, vielleicht glaubt Ihr das nicht, aber das wird so sein.
Das bedeutet für mich einen sehr schweren Schlag und für Euch auch, seht das doch mal ein.
Es kann nicht sein, dass, nur weil man Leuten wie Hellmich eins auswischen möchte, sich sein eigenes Grab schaufeln will und freiwillig in Liga 5 gehen will.
Es wird nicht funktionieren mit der Liga 5 und Aufstiegen in Serie.
Wir werden weg sein von der Fussballwelt auf unbestimmte Zeit.
Der MSV ist wichtig für die Fans und für die Stadt Duisburg.
Daher sage ich, dass mir alle Mittel Recht sind die Fussball Bundesliga zu erhalten. Ich weiss, dass gefällt Leuten nicht, aber ich werde auf der ausserordentlichen Mitgliederversammlung für die Strukturänderun stimmen.
16.11.2012 - 09:34 Uhr
ich bin klar gegen die 5. Liga und dafür einem Investorenkonzept zuzustimmen. Das die Leute Ihr Geld retten wollen ist doch verständlich. Würde jeder von uns genau so wollen. Unser MSV ist wohl zur Zeit die ziemlich einzige Lizenzmannschaft in der 1. oder 2. Liga, in der die Machtverhältnisse komplett bei einem eV. liegen und ohne dessen Misprache nichts entschieden werden kann. Das bedeutet aber auch, das die Herren dort die Abteilung Hallenhalma genauso im Auge haben müssen wie den Bundesligisten. Auch ist nicht von der Hand zu weisen, das die Talente in den Jugendmannschaften weg wären, wenn wir in diesem Bereich nicht mehr in der höchsten Klasse spielen würden.
Aber jetzt nochmal eine Frage die ich mir schon die ganze Zeit stelle. Wieso spricht hier alles von der 5. Liga. Kann man im Falle der Insolvenz der Profimannschaft nicht in der Rehgionalliga, wo ja die 2. mannschaft spielt weiter machen? Natürlich unter der Voraussetzung, das man es sich finanziell leisten kann.
Aber jetzt nochmal eine Frage die ich mir schon die ganze Zeit stelle. Wieso spricht hier alles von der 5. Liga. Kann man im Falle der Insolvenz der Profimannschaft nicht in der Rehgionalliga, wo ja die 2. mannschaft spielt weiter machen? Natürlich unter der Voraussetzung, das man es sich finanziell leisten kann.
16.11.2012 - 09:42 Uhr
Wo steht denn geschrieben, dass wir im Falle einer Insolvenz in der nächsten Saison in der 5. Liga antreten würden? Es wäre wegen der Lizenzbedingungen in den höheren Spielklassen HÖCHSTENS die 5. Liga, es könnte aber auch die Bezirksliga oder Kreisklasse sein. Und schuldenfrei wäre der MSV nach dem Insolvenzrecht erst in sechs Jahren. Jeden Euro, den der MSV bis dahin einnimmt, bekommt der Insolvenzverwalter, der darüber entscheidet, was damit passiert. Zunächst würde er die Gläubiger bedienen. Investitionen wird es in dieser Zeit keine geben, das können wir vergessen.
Sechs Jahre im Hippeland rumgondeln - darunter würde die Fanbasis zerbrechen. Es käme ja auch an Zuschauern aus der jüngeren Generation nichts mehr nach. In sechs Jahren hätten wir dann 300 bis 500 Zuschauer bei den Heimspielen.
Sprich: Dass wir die unteren Ligen rocken würden (wie in den 1980ern die Oberliga Nordrhein), wir einen Durchmarsch hinlegen oder dergleichen - das wird nicht passieren. Macht euch da nichts vor. Im ersten Jahr werden den Verein vielleicht noch 2000 Fans begleiten - aber ob die die Auswärtsreise nach Hönnepel-Niedermörmter auch im fünften und sechsten Jahr noch spannend finden, möchte ich bezweifeln. Das wird eher depressive Gefühle auslösen.
Vergleiche mit RW Essen (viele Zuschauer auch in der 4. Liga) oder Fortuna Düsseldorf (viele Zuschauer, die den Verein wieder mit nach oben gebracht haben) passen nicht. Die waren nie insolent.
Sechs Jahre im Hippeland rumgondeln - darunter würde die Fanbasis zerbrechen. Es käme ja auch an Zuschauern aus der jüngeren Generation nichts mehr nach. In sechs Jahren hätten wir dann 300 bis 500 Zuschauer bei den Heimspielen.
Sprich: Dass wir die unteren Ligen rocken würden (wie in den 1980ern die Oberliga Nordrhein), wir einen Durchmarsch hinlegen oder dergleichen - das wird nicht passieren. Macht euch da nichts vor. Im ersten Jahr werden den Verein vielleicht noch 2000 Fans begleiten - aber ob die die Auswärtsreise nach Hönnepel-Niedermörmter auch im fünften und sechsten Jahr noch spannend finden, möchte ich bezweifeln. Das wird eher depressive Gefühle auslösen.
Vergleiche mit RW Essen (viele Zuschauer auch in der 4. Liga) oder Fortuna Düsseldorf (viele Zuschauer, die den Verein wieder mit nach oben gebracht haben) passen nicht. Die waren nie insolent.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von flingern-zebra am 16.11.2012 um 09:56 Uhr bearbeitet
16.11.2012 - 09:47 Uhr
Zitat von flingern-zebra:
...
Im ersten Jahr werden den Verein vielleicht noch 2000 Fans begleiten - aber ob die die Auswärtsreise nach Hönnepel-Niedermörmter auch im fünften und sechsten Jahr noch spannend finden, möchte ich bezweifeln.
...
Hönnepel-Niedermörmter, die gibt es ja tatsächlich! :o
http://www.sv-hoe-nie.de/startseite.html
Und zum Thema "Früher":
Früher war alles besser,
früher war alles gut,
da hielten alle noch zusammen,
die Bewegung hatte noch Wut.
Früher, hör auf mit früher,
ich will es nicht mehr hörn.
Denn damals war es auch nicht anders,
mich kann das alles nicht störn.
Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran.
Und erst dann werde ich erzählen,
was früher einmal war.
Das Wort zum Sonntag, Die toten Hosen
...
Im ersten Jahr werden den Verein vielleicht noch 2000 Fans begleiten - aber ob die die Auswärtsreise nach Hönnepel-Niedermörmter auch im fünften und sechsten Jahr noch spannend finden, möchte ich bezweifeln.
...
Hönnepel-Niedermörmter, die gibt es ja tatsächlich! :o
http://www.sv-hoe-nie.de/startseite.html
Und zum Thema "Früher":
Früher war alles besser,
früher war alles gut,
da hielten alle noch zusammen,
die Bewegung hatte noch Wut.
Früher, hör auf mit früher,
ich will es nicht mehr hörn.
Denn damals war es auch nicht anders,
mich kann das alles nicht störn.
Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran.
Und erst dann werde ich erzählen,
was früher einmal war.
Das Wort zum Sonntag, Die toten Hosen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Willibert am 16.11.2012 um 09:51 Uhr bearbeitet
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