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19.08.2010 - 09:07 Uhr
01.11.2011 - 14:18 Uhr
Zitat von Zinedine:
Zitat von zeit.de:
Corny Littmann
"Es ist eine unsinnige Forderung, dass Vereine Polizeikosten übernehmen"
http://www.zeit.de/sport/2011-10/corny-littmann-st-pauli-rostock-fans
Danke fürs Posten, Zinedine. Wäre sonst mal wieder glatt an mir vorbei gegangen. Eines der Themen, die ich momentan mit erhöhtem Interesse verfolge.
Klassisches Corny-Interview. Der Zeitpunkt des Interviews ist leider mal wieder desolat. Ausgerechnet jetzt seine Maßnahmen von damals zu rechtfertigen, Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Spiel, gießt mMn unnötig Öl ins Feuer. Einige sehr wahre Punkte, hat er aber gefunden z.B.:
Zitat
Fataler ist allerdings, dass sich DFL und DFB im Vorfeld solcher Spiele praktisch völlig raushalten. Konfliktvermeidung beschränkt sich in der Regel darauf, ein Spiel zum Risikospiel zu erklären.
Interessant auch die Idee, dass Hausrecht auf die Gastvereine in ihrem Sektor zu übertragen.
Falls sich sonst noch jemand mit dem Thema beschäftigt, kann ich auch wärmstens den Artikel in der derzeitigen 11 Freunde empfehlen: "Das Ende der Eskalation" und was das Lüchow-Dannenberg-Syndrom mit der derzeitigen Situation im Fußball zu tun hat.
Zitat von zeit.de:
Corny Littmann
"Es ist eine unsinnige Forderung, dass Vereine Polizeikosten übernehmen"
http://www.zeit.de/sport/2011-10/corny-littmann-st-pauli-rostock-fans
Danke fürs Posten, Zinedine. Wäre sonst mal wieder glatt an mir vorbei gegangen. Eines der Themen, die ich momentan mit erhöhtem Interesse verfolge.
Klassisches Corny-Interview. Der Zeitpunkt des Interviews ist leider mal wieder desolat. Ausgerechnet jetzt seine Maßnahmen von damals zu rechtfertigen, Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Spiel, gießt mMn unnötig Öl ins Feuer. Einige sehr wahre Punkte, hat er aber gefunden z.B.:
Zitat
Fataler ist allerdings, dass sich DFL und DFB im Vorfeld solcher Spiele praktisch völlig raushalten. Konfliktvermeidung beschränkt sich in der Regel darauf, ein Spiel zum Risikospiel zu erklären.
Interessant auch die Idee, dass Hausrecht auf die Gastvereine in ihrem Sektor zu übertragen.
Falls sich sonst noch jemand mit dem Thema beschäftigt, kann ich auch wärmstens den Artikel in der derzeitigen 11 Freunde empfehlen: "Das Ende der Eskalation" und was das Lüchow-Dannenberg-Syndrom mit der derzeitigen Situation im Fußball zu tun hat.
03.11.2011 - 08:42 Uhr
Zitat von san-torsten:
Und jeder kann seinen Beitrag leisten ! ;)
http://www.mopo.de/fc-st--pauli/finanzrekord-und-klub-anleihe-jetzt-kommt-die--st--pauli-bank-,5067040,11092652.html
Bitte zeichnen Sie jetzt.
6% gleich mal die Bänker ansprechen! ;)
Ich kann das nihct gut finden, dass man so einen Weg einschlägt. Der Konservative Weg hätte mir durchaus besser gefallen.
Und jeder kann seinen Beitrag leisten ! ;)
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6% gleich mal die Bänker ansprechen! ;)
Ich kann das nihct gut finden, dass man so einen Weg einschlägt. Der Konservative Weg hätte mir durchaus besser gefallen.
03.11.2011 - 09:18 Uhr
Zitat von Kaipi82:
Zitat von san-torsten:
Und jeder kann seinen Beitrag leisten ! ;)
http://www.mopo.de/fc-st--pauli/finanzrekord-und-klub-anleihe-jetzt-kommt-die--st--pauli-bank-,5067040,11092652.html
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6% gleich mal die Bänker ansprechen! ;)
Ich kann das nihct gut finden, dass man so einen Weg einschlägt. Der Konservative Weg hätte mir durchaus besser gefallen.
Allerdings tatsächlich eine Bombenfinanzierung. 6% zahlt sonst nur das Finanzamt
Zitat von san-torsten:
Und jeder kann seinen Beitrag leisten ! ;)
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6% gleich mal die Bänker ansprechen! ;)
Ich kann das nihct gut finden, dass man so einen Weg einschlägt. Der Konservative Weg hätte mir durchaus besser gefallen.
Allerdings tatsächlich eine Bombenfinanzierung. 6% zahlt sonst nur das Finanzamt
03.11.2011 - 09:42 Uhr
Zitat von Flecktier:
Zitat von Kaipi82:
Zitat von san-torsten:
Und jeder kann seinen Beitrag leisten ! ;)
http://www.mopo.de/fc-st--pauli/finanzrekord-und-klub-anleihe-jetzt-kommt-die--st--pauli-bank-,5067040,11092652.html
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6% gleich mal die Bänker ansprechen! ;)
Ich kann das nihct gut finden, dass man so einen Weg einschlägt. Der Konservative Weg hätte mir durchaus besser gefallen.
Allerdings tatsächlich eine Bombenfinanzierung. 6% zahlt sonst nur das Finanzamt
Und Geld für nur 6% bekommt man sonst auch nicht unbedingt.
Für beide Seiten im Prinzip ein guter Deal.
Darf halt nur in 6 Jahren nix dazwischen kommen......
Bin ernsthaft am überlegen da einzusteigen.
Ist's ja nicht wie bei anderen Vereinen, die mit sowas kommen, wenn ihnen das Wasser wirtschaftlich und/oder sportlich bis zum Hals steht. Ein Szenario das zum Verlust des Geldes führen könnte, kann ich mir aktuell nicht wirklich vorstellen.
Zitat von Kaipi82:
Zitat von san-torsten:
Und jeder kann seinen Beitrag leisten ! ;)
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6% gleich mal die Bänker ansprechen! ;)
Ich kann das nihct gut finden, dass man so einen Weg einschlägt. Der Konservative Weg hätte mir durchaus besser gefallen.
Allerdings tatsächlich eine Bombenfinanzierung. 6% zahlt sonst nur das Finanzamt
Und Geld für nur 6% bekommt man sonst auch nicht unbedingt.
Für beide Seiten im Prinzip ein guter Deal.
Darf halt nur in 6 Jahren nix dazwischen kommen......
Bin ernsthaft am überlegen da einzusteigen.
Ist's ja nicht wie bei anderen Vereinen, die mit sowas kommen, wenn ihnen das Wasser wirtschaftlich und/oder sportlich bis zum Hals steht. Ein Szenario das zum Verlust des Geldes führen könnte, kann ich mir aktuell nicht wirklich vorstellen.
03.11.2011 - 09:52 Uhr
Zitat von kiezpirat:
Und Geld für nur 6% bekommt man sonst auch nicht unbedingt.
Für beide Seiten im Prinzip ein guter Deal.
Darf halt nur in 6 Jahren nix dazwischen kommen......
Bin ernsthaft am überlegen da einzusteigen.
Ist's ja nicht wie bei anderen Vereinen, die mit sowas kommen, wenn ihnen das Wasser wirtschaftlich und/oder sportlich bis zum Hals steht. Ein Szenario das zum Verlust des Geldes führen könnte, kann ich mir aktuell nicht wirklich vorstellen.
Oh, ich bin zwar kein Finanzexperte, aber ich wäre da mal sehr vorsichtig mit dem "nichts dazwischen kommen". Die Prozentzahl ist verführerisch, das stimmt schon. Allerdings muss ich mir bei einer Anleihe bei einem Fußballverein auch IMMER bewusst sein, dass das Ganze wegen sportlicher und wirtschaftlicher Unwegbarkeiten bitter in die Hose gehen kann:
Man verpflichtet einen Fußballstar der nichts taugt und viel Gehalt kassiert, irgendwo werden Baumängel festgestellt, Ablösen, Abfindungen für Trainer und sonstige Angestellte, Abstieg. Nicht umsonst kommen erst nach der Ausweisung des Gewinns, die ganzen Kleinen "aber":
"So wurde zum Beispiel, wie es marktüblich ist, die Aufstiegsprämie im Geschäftsjahr 2009/10 verbucht, aber aus dem Erstligaetat bezahlt. Das hatte natürlich negative Auswirkungen auf die Zahlen zum Stichtag 30. Juni 2010."
oder
"Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die aktuellen Planungen für die Saison 2011/12 einen – insbesondere durch die Abgrenzung von Transfererlösen bedingten – geringen Fehlbetrag ausweisen,..."
Dazu kommt, dass die ganzen tollen Zahlen auf unserem Erstligajahr basieren und so diese Saison nicht wieder zu erwarten sind...
Die Anleihe soll 6 Mios betragen, kann sich ja jeder ausrechnen wie hoch die Verzinsung mit 6% bis 2018 ist. Das dann gegen den Gewinn (nicht Umsatz) des Vereins gerechnet, denn nur daraus kann die Rückzahlung geleistet werden und schon hätte ich zumindest Zweifel ob das wirklich so toll ist, wie es klingt. Aber vielleicht kann unser Finanzexperte da mehr zu sagen?
Und Geld für nur 6% bekommt man sonst auch nicht unbedingt.
Für beide Seiten im Prinzip ein guter Deal.
Darf halt nur in 6 Jahren nix dazwischen kommen......
Bin ernsthaft am überlegen da einzusteigen.
Ist's ja nicht wie bei anderen Vereinen, die mit sowas kommen, wenn ihnen das Wasser wirtschaftlich und/oder sportlich bis zum Hals steht. Ein Szenario das zum Verlust des Geldes führen könnte, kann ich mir aktuell nicht wirklich vorstellen.
Oh, ich bin zwar kein Finanzexperte, aber ich wäre da mal sehr vorsichtig mit dem "nichts dazwischen kommen". Die Prozentzahl ist verführerisch, das stimmt schon. Allerdings muss ich mir bei einer Anleihe bei einem Fußballverein auch IMMER bewusst sein, dass das Ganze wegen sportlicher und wirtschaftlicher Unwegbarkeiten bitter in die Hose gehen kann:
Man verpflichtet einen Fußballstar der nichts taugt und viel Gehalt kassiert, irgendwo werden Baumängel festgestellt, Ablösen, Abfindungen für Trainer und sonstige Angestellte, Abstieg. Nicht umsonst kommen erst nach der Ausweisung des Gewinns, die ganzen Kleinen "aber":
"So wurde zum Beispiel, wie es marktüblich ist, die Aufstiegsprämie im Geschäftsjahr 2009/10 verbucht, aber aus dem Erstligaetat bezahlt. Das hatte natürlich negative Auswirkungen auf die Zahlen zum Stichtag 30. Juni 2010."
oder
"Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die aktuellen Planungen für die Saison 2011/12 einen – insbesondere durch die Abgrenzung von Transfererlösen bedingten – geringen Fehlbetrag ausweisen,..."
Dazu kommt, dass die ganzen tollen Zahlen auf unserem Erstligajahr basieren und so diese Saison nicht wieder zu erwarten sind...
Die Anleihe soll 6 Mios betragen, kann sich ja jeder ausrechnen wie hoch die Verzinsung mit 6% bis 2018 ist. Das dann gegen den Gewinn (nicht Umsatz) des Vereins gerechnet, denn nur daraus kann die Rückzahlung geleistet werden und schon hätte ich zumindest Zweifel ob das wirklich so toll ist, wie es klingt. Aber vielleicht kann unser Finanzexperte da mehr zu sagen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tobster am 03.11.2011 um 09:55 Uhr bearbeitet
03.11.2011 - 11:35 Uhr
Zitat von Tobster:
Die Anleihe soll 6 Mios betragen, kann sich ja jeder ausrechnen wie hoch die Verzinsung mit 6% bis 2018 ist. Das dann gegen den Gewinn (nicht Umsatz) des Vereins gerechnet, denn nur daraus kann die Rückzahlung geleistet werden und schon hätte ich zumindest Zweifel ob das wirklich so toll ist, wie es klingt. Aber vielleicht kann unser Finanzexperte da mehr zu sagen?
Schlicht und ergreifend ist das nur eine Umfinanzierung von Verbindlichkeiten. Ich denke, dass es eigentlich mit der Finanzierung der Stadionabschnitte zusammenhängt.
Da kommt es auf die Zinskonditionen der Hypothekenzinsen an. Soweit ich weiß, rechnen viele mit einer weiteren Zinssteigerung gerade auch auf Hypothekendarlehen. Man käme also inklusive Zins-und Tilgung wahrscheinlich sogar auf einen Wert von über 6% an Liquiditätsabfluss pro Jahr.
Mit der Anleihe lässt sich so klarer finanzieren und man tut noch dem Fan Gutes. Du hast somit bei einer Zeichnungssumme von 6.000.000 Euro einen jährlichen Zinsaufwand von Euro 360.000,00. So weit ich das verstanden habe, werden die aber auch nicht laufend gezahlt, sondern erst mit Auslaufen des Papiers fällig. Der Verein erhält dadurch einen höheren Spielraum in der mittelfristigen Finanzplanung.
Seriös sollte er natürlich Rücklagen für die Rückzahlung bilden und genau darauf achten diese nicht nur bilanziell zu buchen.
Für die Anleger besteht ganz klar die Möglichkeit eines Totalverlustes, sollte der Verein, oder besser gesagt die Millerntor Stadion Betriebs GmbH in Zahlungsschwierigkeiten geraten.
Diese wird von Corny Littmann geführt. Ob er ihm vertraut muss jeder für sich selbst beurteilen.
Die Frage ist halt, werfen die neuen Tribünen die erhoffte Rendite ab? Wenn wir also die noch zu erwartenden Investitionen von knapp 21.000.000 Euro nehmen, haben wir folgende Kosten:
6.000.000,00 mit 6% Zinsen = 360.000,00
15.000.000,00 mit 6,5% Zinsen = 975.000,00
Tilgung erst einmal nicht berücksichtigt.
Die Renovierungen bringen somit Mehrkosten von 1.335.000,00 Euro jährlich (ohne Tilgung)
Wir erhalten um die 1.200 Sitzplätze zusätzlich pro Spiel. Bei vorsichtiger Kalkulation sind das Euro 35,00 pro Spiel also 714.000 Euro Mehreinnahmen.
5.000 Stehplätze mehr bringen in etwa: 1.275.000,00
insgesamt somit Mehreinnahmen von ca. 2.000.000,00 jährlich
Catering würde ich mit 3 Euro pro Zuschauer kalkulieren. Das sind Mehreinnahmen von 316.000,00 Euro.
Dann wären Euro 1.000.000,00 für die Tilgung übrig. Passt auf sechs Jahre.
Die Anleihe soll 6 Mios betragen, kann sich ja jeder ausrechnen wie hoch die Verzinsung mit 6% bis 2018 ist. Das dann gegen den Gewinn (nicht Umsatz) des Vereins gerechnet, denn nur daraus kann die Rückzahlung geleistet werden und schon hätte ich zumindest Zweifel ob das wirklich so toll ist, wie es klingt. Aber vielleicht kann unser Finanzexperte da mehr zu sagen?
Schlicht und ergreifend ist das nur eine Umfinanzierung von Verbindlichkeiten. Ich denke, dass es eigentlich mit der Finanzierung der Stadionabschnitte zusammenhängt.
Da kommt es auf die Zinskonditionen der Hypothekenzinsen an. Soweit ich weiß, rechnen viele mit einer weiteren Zinssteigerung gerade auch auf Hypothekendarlehen. Man käme also inklusive Zins-und Tilgung wahrscheinlich sogar auf einen Wert von über 6% an Liquiditätsabfluss pro Jahr.
Mit der Anleihe lässt sich so klarer finanzieren und man tut noch dem Fan Gutes. Du hast somit bei einer Zeichnungssumme von 6.000.000 Euro einen jährlichen Zinsaufwand von Euro 360.000,00. So weit ich das verstanden habe, werden die aber auch nicht laufend gezahlt, sondern erst mit Auslaufen des Papiers fällig. Der Verein erhält dadurch einen höheren Spielraum in der mittelfristigen Finanzplanung.
Seriös sollte er natürlich Rücklagen für die Rückzahlung bilden und genau darauf achten diese nicht nur bilanziell zu buchen.
Für die Anleger besteht ganz klar die Möglichkeit eines Totalverlustes, sollte der Verein, oder besser gesagt die Millerntor Stadion Betriebs GmbH in Zahlungsschwierigkeiten geraten.
Diese wird von Corny Littmann geführt. Ob er ihm vertraut muss jeder für sich selbst beurteilen.
Die Frage ist halt, werfen die neuen Tribünen die erhoffte Rendite ab? Wenn wir also die noch zu erwartenden Investitionen von knapp 21.000.000 Euro nehmen, haben wir folgende Kosten:
6.000.000,00 mit 6% Zinsen = 360.000,00
15.000.000,00 mit 6,5% Zinsen = 975.000,00
Tilgung erst einmal nicht berücksichtigt.
Die Renovierungen bringen somit Mehrkosten von 1.335.000,00 Euro jährlich (ohne Tilgung)
Wir erhalten um die 1.200 Sitzplätze zusätzlich pro Spiel. Bei vorsichtiger Kalkulation sind das Euro 35,00 pro Spiel also 714.000 Euro Mehreinnahmen.
5.000 Stehplätze mehr bringen in etwa: 1.275.000,00
insgesamt somit Mehreinnahmen von ca. 2.000.000,00 jährlich
Catering würde ich mit 3 Euro pro Zuschauer kalkulieren. Das sind Mehreinnahmen von 316.000,00 Euro.
Dann wären Euro 1.000.000,00 für die Tilgung übrig. Passt auf sechs Jahre.
03.11.2011 - 12:39 Uhr
Ach, Flecki, du alter Angeber :p ;). Das muss ich mir heute Abend erst mal in Ruhe durchlesen :).
03.11.2011 - 14:57 Uhr
(Wie immer) lesenswert:
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=5927
Schlussfolgerung:
Kann man machen, wenn das Geld übrig ist und man den Verein unterstützen möchte. Wahrscheinlich wird es auch zurückgezahlt.
Wer - mit ähnlichem Risiko - Geld anlegen möchte, der sollte sich anderweitig umschauen.
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=5927
Schlussfolgerung:
Kann man machen, wenn das Geld übrig ist und man den Verein unterstützen möchte. Wahrscheinlich wird es auch zurückgezahlt.
Wer - mit ähnlichem Risiko - Geld anlegen möchte, der sollte sich anderweitig umschauen.
03.11.2011 - 15:46 Uhr
Zitat von Flecktier:
So weit ich das verstanden habe, werden die aber auch nicht laufend gezahlt, sondern erst mit Auslaufen des Papiers fällig.
Die Zinsen werden jedes Jahr im Juli ausgezahlt - hoffentlich
Zitat von Flecktier:
Für die Anleger besteht ganz klar die Möglichkeit eines Totalverlustes, sollte der Verein, oder besser gesagt die Millerntor Stadion Betriebs GmbH in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Diese wird von Corny Littmann geführt. Ob er ihm vertraut muss jeder für sich selbst beurteilen.
Corny ist nicht mehr GF. Das ist jetzt u.a. Michael Meeske. Die Sache mit dem Vertrauen bleibt jedoch. :cool
Zitat von Flecktier:
Die Frage ist halt, werfen die neuen Tribünen die erhoffte Rendite ab? .............
Dann wären Euro 1.000.000,00 für die Tilgung übrig. Passt auf sechs Jahre.
Das ist mir dann doch eine arg vereinfachte Rechnung. Wollte man böse sein, was ich nicht bin, dann könnte man das gar als Milchmädchenrechnung bezeichnen.
Im Wertpapierprospekt steht auf Seite 22, dass die Eigenmittel bei einem Verbleib in der 2. Liga nicht ausreichen werden, um die Rückzahlungsansprüche zu erfüllen. Ergo, man ist auf die erhöhten Fernsehgelder aus der 1. Liga angewiesen. Selbst dann ist gemäß Prospekt nicht sicher, ob das Geld aus Eigenmitteln zurückgezahlt werden kann.
Von den Erlösen aus dem Catering steht dem Verein übrigens nur ein Anteil zu. Die entsprechenden Rechte sind an Dritte abgegeben.
So weit ich das verstanden habe, werden die aber auch nicht laufend gezahlt, sondern erst mit Auslaufen des Papiers fällig.
Die Zinsen werden jedes Jahr im Juli ausgezahlt - hoffentlich
Zitat von Flecktier:
Für die Anleger besteht ganz klar die Möglichkeit eines Totalverlustes, sollte der Verein, oder besser gesagt die Millerntor Stadion Betriebs GmbH in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Diese wird von Corny Littmann geführt. Ob er ihm vertraut muss jeder für sich selbst beurteilen.
Corny ist nicht mehr GF. Das ist jetzt u.a. Michael Meeske. Die Sache mit dem Vertrauen bleibt jedoch. :cool
Zitat von Flecktier:
Die Frage ist halt, werfen die neuen Tribünen die erhoffte Rendite ab? .............
Dann wären Euro 1.000.000,00 für die Tilgung übrig. Passt auf sechs Jahre.
Das ist mir dann doch eine arg vereinfachte Rechnung. Wollte man böse sein, was ich nicht bin, dann könnte man das gar als Milchmädchenrechnung bezeichnen.
Im Wertpapierprospekt steht auf Seite 22, dass die Eigenmittel bei einem Verbleib in der 2. Liga nicht ausreichen werden, um die Rückzahlungsansprüche zu erfüllen. Ergo, man ist auf die erhöhten Fernsehgelder aus der 1. Liga angewiesen. Selbst dann ist gemäß Prospekt nicht sicher, ob das Geld aus Eigenmitteln zurückgezahlt werden kann.
Von den Erlösen aus dem Catering steht dem Verein übrigens nur ein Anteil zu. Die entsprechenden Rechte sind an Dritte abgegeben.
03.11.2011 - 19:08 Uhr
Ich kann das Vorgehen des Vorstands aus wirtschaftlicher Sicht absolut nachvollziehen. Geld zu einem günstigen Zinssatz ohne Sicherheiten, d.h. es handelt sich fast um Eigenkapital, zu bekommen ist natürlich sehr lukrativ und hilft dem Verein ganz sicher. Zudem werden sicherlich die allermeisten Fans die Zinsen nicht einfordern, da sie sich dann von einem Teil ihrer Schmuckurkunde, die im Zweifel an der Wand hängt, trennen müssten.
Aus Sicht des Fans finde ich solche Anleihen nicht gut. Nur eine weitere Masche uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hohes Risiko beim Fan und der Nutzen geht zumindest erst einmal an -vielleicht zu- hoch bezahlte Profis. Und zu sagen hat der Fan dann auch nicht mehr, da er nur Gläubiger und kein stimmberechtigter Anteilseigner wird.
Ich bin ein wenig enttäuscht, daß unser FC das nun auch macht!
Forza!
Aus Sicht des Fans finde ich solche Anleihen nicht gut. Nur eine weitere Masche uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hohes Risiko beim Fan und der Nutzen geht zumindest erst einmal an -vielleicht zu- hoch bezahlte Profis. Und zu sagen hat der Fan dann auch nicht mehr, da er nur Gläubiger und kein stimmberechtigter Anteilseigner wird.
Ich bin ein wenig enttäuscht, daß unser FC das nun auch macht!
Forza!
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